Noch Nacharbeit an der Software nötig

Kameramodul des Raspberry Pi ist fertig

Das Model A des Raspberry Pi, das seit Kurzem in Europa erhältlich ist, wird nicht die einzige neue Hardware sein, die die Raspberry Pi Foundation in diesem Jahr auf den Markt bringt. Auch das angekündigte Kameramodul ist fast fertig.

Die liebevoll „Pi-Cam“ getaufte Ansteck-Kamera wurde bereits im November 2012 als Prototyp auf der Electronica 2012 in München vorgeführt. Wie jetzt von Seiten der Foundation mitgeteilt wurde, ist das Kameramodul mit der Linse fertiggestellt und liefert „brauchbare Bilder“. Die Software und die Treiber müssen noch etwas angepasst werden, damit die Fotos „absolut fantastisch sind, bevor wir ausliefern“, weshalb wir „mindestens einen Monat von einer Vermarktung entfernt sind, vielleicht auch etwas mehr“.

Pi-Cam
Pi-Cam
Pi-Cam

Die Kamera, die an den CSI-Port des Raspberry Pi angeschlossen wird, hat einen Sensor mit fünf Megapixel und erreicht bei Fotos eine Auflösung von 2.592 × 1.944 Pixel. Videos nimmt die „Pi-Cam“ mit 1080p-Auflösung in H.264-Kompression bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Leiterplatte in der jetzt fertiggestellten Version hat die kompakten Ausmaße von 25 × 20 × 9 mm. Die kleine Kamera wird im Online-Shop genauso viel kosten wie das Model A des Raspberry Pi, nämlich 25 US-Dollar. Einsatzzwecke für das Zusatzmodul sind beispielsweise Heimautomatisierung, Robotik und Raum- oder Umgebungsüberwachung. Wie die Foundation berichtete, arbeiten Anwender bereits an unterstützender Software für diese und andere Zwecke.

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