PvP-Modus umbenannt

Patch 1.07 für Diablo 3 erscheint morgen

Wie Blizzard heute bekannt gegeben hat, wird der nächste Patch für das Action-Rollenspiel Diablo 3 am morgigen Tag veröffentlicht. Die wichtigsten Änderungen umfassen einen PvP-Modus sowie neue, besonders mächtige, aber accountgebundene Gegenstände.

Der nun endlich integrierte PvP-Modus wurde allerdings umbenannt und heißt nun „Scharmützel“-Modus – schließlich handelt es sich um simples Free-for-All-Gameplay ohne Level- und Ausrüstungsbegrenzungen sowie ohne Vor- und Nachteile durch Siege respektive Niederlagen. In einer aktuellen Fragerunde bezeichneten die Entwickler die Scharmützel allerdings nicht als Ersatz für einen richtigen (Team-)Deathmatch-Modus, vielmehr umgehe man zunächst die Design-Probleme, etwa hinsichtlich des Balancings und der Spieltiefe, die die bisherige Zurückstellung überhaupt begründet haben. Überdies wird die Monster-Stärke auch in öffentlichen Spielen wählbar sein, während die Erfahrungspunkte, die diese Stufen auf dem Schwierigkeitsgrad Inferno spenden, grundsätzlich erhöht werden.

Die neuen, accountgebundenen Gegenstände sowie die neue Edelsteinklasse, die Marquise, sollen hingegen einerseits etwa durch Kosten für das Entsockeln von 5 Millionen Gold Geld aus dem Spiel nehmen, andererseits Spielern „das Gefühl geben, sie [die Gegenstände] auch zu besitzen“ – High-Level-Charaktere sind laut Blizzard primär über das Auktionshaus ausgestattet. Mit den neuen Bauplänen sollen auch starke Spieler mit guter Ausrüstung beziehungsweise Spieler, die das Auktionshaus nicht nutzen, bessere Gegenstände bekommen. Gleichzeitig möchte das Studio den Einfluss des „Diablo-Ebays“ wieder reduzieren.

Überdies werden mit dem Patch künftig keine Hardcore-Charaktere im Zuge einer Accountwiederherstellung neu belebt – wer in diesem Modus unabhängig der Gründe stirbt, bleibt künftig in jedem Fall tot. Als Grund hierfür gibt Blizzard an, dass es bislang nicht möglich gewesen sei, solche Spielfiguren im Zuge der Wiederherstellung auszunehmen, zudem sei der Dienst missbraucht worden.

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