Schwestermodell des Flaggschiffes Xperia Z

Sony Xperia ZL kommt über The Phone House nach Deutschland

Das ursprünglich nicht für den deutschen Markt vorgesehene Modell Xperia ZL schafft es über das Unternehmen The Phone House (Tochtergesellschaft von Best Buy) nach Deutschland. Die Ausstattung des Full-HD-Smartphones ist in großen Teilen identisch mit der des Flaggschiffes Xperia Z, das wir auf der CES ausprobieren konnten.

So kommt auch beim Xperia ZL ein Quad-Core-SoC von Qualcomm (MSM8064) zum Einsatz, der mit 1,5 Gigahertz taktet und eine Adreno-320-GPU bietet. Auch das fünf Zoll große Full-HD-Display mit einer Pixeldichte von 440 ppi wird bei dem Schwestermodell verbaut. Die weitere technische Ausstattung kann dem Datenblatt beziehungsweise dem Hands-On des Xperia Z entnommen werden, das wir während der CES durchgeführt haben. Es gibt aber auch Bereiche, in denen sich das Xperia ZL unterscheidet: Das Smartphone ist mit 131,6 × 69,3 × 9,8 mm etwas weniger hoch und breit, dafür fällt es aber leicht dicker aus. Mit 151 Gramm ist es auch fünf Gramm schwerer als das Xperia Z.

In dem veränderten Gehäuse rückt die vorderseitig verbaute Kamera an eine unübliche Position: im unteren rechten Bereich des Smartphones. Außerdem setzt Sony beim Xperia ZL auf eine dezidierte Taste für die 13-MP-Kamera. Weitere Unterschiede lassen sich bei den verwendeten Materialien finden. Die Rückseite wird aus Kunststoff und nicht länger aus Glas gefertigt, der Staub- und Wasserschutz nach IP57 entfällt ebenfalls. Dafür ist der fest verbaute Akku mit 2.370 mAh minimal größer (Xperia Z: 2.330 mAh). Preislich liegen beide Modelle auf einem quasi identischen Niveau: Das Xperia ZL wird über The Phone House für 599,99 Euro angeboten, wobei das Xperia Z im Preisvergleich bei aktuell knapp über 590 Euro liegt. Beide Geräte sind in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Dass Sony das Xperia ZL nun auch für den deutschen Markt verfügbar macht, begründet das Unternehmen folgendermaßen: "Über unser Produktportfolio werden unverbindliche Gespräche mit Kunden geführt. Dazu kann auch ein Modell gehören, das ursprünglich nicht für einen Markt vorgesehen ist."

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