Mehr Zeit für Hersteller?

Google testet Android 4.3 statt 5.0 vor Entwicklerkonferenz

Rund zwei Wochen vor dem Start der Entwicklerkonferenz I/O sind Hinweise auf eine neue Android-Version aufgetaucht, die mit allen bisherigen Erwartungen bricht. Denn während allerorts mit der Vorstellung von Android 5.0 „Key Lime Pie“ gerechnet wird, scheint Google es vorerst bei 4.3 „Jelly Bean“ belassen zu wollen.

Dies zumindest vermutet Android Police und beruft sich dabei auf Server-Logs, die man Google-Mitarbeitern zuordnen konnte. Laut der gefundenen Einträge wird die Version JWR23B derzeit sowohl auf dem Nexus 4 als auch dem Nexus 7 getestet. Dem bisherigen Namensschema folgend handelt es sich bei dieser Fassung um einen weiteren „Jelly Bean“-Ableger – darauf soll der erste Buchstabe hinweisen. Aber nicht nur in den Logs, auch in Chromium-Fehlerlisten ist die Bezeichnung JWR23B in Zusammenhang mit Android aufgetaucht, hier allerdings auch im Zusammenhang mit dem HTC One X.

Aufgrund der zeitlichen Nähe zur Google I/O wird vermutet, dass eben diese Android-Version vorgestellt wird; das Fehlen von konkreten Hinweisen auf Version 5.0 spricht ebenfalls dafür. Über eine derartige Verschiebung wurde bereits vor einigen Tagen spekuliert. Bei Gadgetronica hieß es dazu, dass Google die nächste große Version um zwei bis vier Monate verschoben habe, um den Druck auf die Hersteller zu verringern. Diese wären nach wie vor damit beschäftigt, Aktualisierungen auf Android 4.2.2 für zahlreiche Geräte fertigzustellen.

Welche Änderungen Android 4.3 und 5.0 beinhalten werden, ist unklar. Version 4.3 könnte aufgrund des geringen Nummernsprungs allerdings nur wenige neue Funktionen mit sich bringen.

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