Umsetzung wahrscheinlich zeitverzögert

Bungie schließt PC-Version von „Destiny“ nicht aus

Bisher wurde „Destiny“, das nächste Projekt der Halo-Macher von Bungie, nur für die aktuelle sowie die nächste Generation Spielekonsolen angekündigt. Im Gespräch mit IGN wollte sich der Senior Writer und Community-Manager bezüglich einer Portierung auf den PC nicht festlegen.

Eric Osborne äußerte auf eine entsprechende Frage, man habe weder „Ja“ noch „Nein“ gesagt. „Je mehr Plattformen wir uns annehmen, desto mehr Arbeit resultiert daraus, und was wir nicht wollen, ist die Spielerfahrung auf irgendeiner Plattform zu gefährden“. Man habe aber sehr viele Angestellte, die auf dem PC spielen würden und sei dem Unterfangen grundsätzlich nicht abgeneigt. Ankündigen wollte Osborne jedoch nichts und erklärte, man werde sich über diese Art von Dingen in der Zukunft äußern. In Aussicht gestellt wurden außerdem plattformübergreifend funktionierende Spielstände. Diese seien technisch machbar; derzeit müsse man aber noch Dinge außerhalb des eigenen Einflussbereiches klären. Auch diesbezüglich wolle man sich in der Zukunft konkreter äußern.

Auch wenn sich Osborne nicht festlegen wollte, scheint Destiny trotz der Präsentation zusammen mit der neuen PlayStation 4 nicht als konsolenexklusives Spiel festgezurrt zu sein. Der Verweis auf den Vorrang dieser Versionen deutet allerdings auf eine zeitverzögerte Portierung hin. Da der Ego-Shooter mit MMO-Elementen ein Setting mit zehnjähriger Lebensdauer für Publisher Activision begründen soll, scheint eine breite Auslegung zudem sinnvoll. Dies gilt erst Recht in Anbetracht der Arbeiten an plattformübergreifend nutzbaren Spielständen, die allein auf Konsolen bezogen unnötig erscheinen.

Video „Destiny – The Law of the Jungle (CGI/Live Action)