Provider spricht von vorläufigem Verzicht

Europastart des HTC First mit Facebook Home unwahrscheinlich

Nach den schwachen Verkaufszahlen in den USA wird ein Europastart des HTC First immer unwahrscheinlicher. Das erste ab Werk mit Facebook Home ausgestattete Smartphone konnte bislang im Vereinigten Königreich sowie in Frankreich vorbestellt werden, nun sollen die Kaufwünsche aber nicht erfüllt werden.

Zu den Gründen gibt es verschiedene Aussagen. Während Mobile News von nicht näher benannten Quellen erfahren haben will, dass ein Start außerhalb der USA nicht mehr vorgesehen ist, klingt es in einer Stellungnahme seitens Everything Everywhere (EE) ein wenig anders. Dem britischen Provider zufolge habe Facebook darum gebeten, zumindest vorerst auf einen Verkaufsstart zu verzichten.

Man wolle Facebook Home in den kommenden Wochen und Monaten weiter verbessern und somit auf Kritik von bisherigen Nutzer reagieren, so die Begründung des sozialen Netzwerks gegenüber dem Mobilfunkbetreiber. Einen neuen Termin nennt EE nicht, Vorbesteller sollen über diesen Schritt aber in Kürze informiert werden. Ähnlich formuliert es auch der französische Anbieter Orange, der ebenso wie die Deutsche Telekom 50 Prozent der EE-Anteile besitzt.

In den USA hatte der dortige Exklusivpartner AT&T bereits nach wenigen Tagen den Preis für das HTC First gesenkt. Müssten Käufer hier zunächst 99 US-Dollar bei Abschluss eines Zweijahresvertrags zuzahlen, sind es mittlerweile nur noch 0,99 US-Dollar.

Zwar hatte es für andere europäische Staaten noch keine Ankündigung gegeben, sowohl Orange als auch die Deutsche Telekom sind allerdings in zahlreichen Ländern aktiv. Die Aussichten auf einen Verkaufsstart des First beispielsweise in Deutschland dürften aber immer geringer werden.

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