Erste Listungen auch bei deutschen Händlern

„Haswell“-Prozessoren in China bereits im Handel erhältlich

Eigentlich erst Anfang Juni sollen Intels neue „Haswell“-Prozessoren offiziell in den Markt entlassen werden. In Asien sind diese jedoch bereits im Handel angekommen. Auch hierzulande werden erste Modelle von Händlern gelistet.

Der chinesische Handel kann bereits mit einer ganzen Reihe von „Haswell“-Modellen aufwarten, darunter Desktop-Varianten wie Core i7-4770K, Core i5-4670K oder Core i5-4430 sowie erste Ableger der Server-Serie Xeon E3-1200 v3. Dies belegen entsprechende Fotos aus dem Handel. Auch eine ganze Reihe von passenden LGA1150-Mainboards ist in Asien bereits erhältlich.

Dass der asiatische Markt noch vor der internationalen Markteinführung mit neuen Intel-Prozessoren aufwarten kann, ist allerdings nichts neues. Gleiches war beispielsweise auch bei der „Sandy Bridge“-Generation der Fall, die Wochen vor dem offiziellen Startschuss bereits in Malaysia und China erhältlich war.

Diverse Core i7-4770K („Haswell“) bei chinesischem Händler
Diverse Core i7-4770K („Haswell“) bei chinesischem Händler (Bild: detail.tmall.com)

Deutlich verhaltener zeigt sich noch der deutsche Endkundenhandel, in welchem man sich traditionell strikter an den Terminvorgaben von Intel orientiert. Aktuell wird in unserem Preisvergleich lediglich das Desktop-Modell Core i5-4670K von zwei Händlern gelistet, die dafür 235 respektive 247 Euro verlangen; ab Lager verfügbar ist die CPU aber noch nicht. Ferner preisen wenige Händler die Notebook-Modelle Core i7-4800MQ und Core i7-4900MQ zu Preisen ab 345 beziehungsweise 518 Euro an. Diese sind ebenfalls noch nicht lieferbar.

Erste Händlerlistungen des Intel Core i5-4670K
Erste Händlerlistungen des Intel Core i5-4670K

Parallel zum Beginn der Computex 2013 am 4. Juni ist mit einer globalen Verfügbarkeit der „Haswell“-Generation zu rechnen, denn dann soll die offizielle Vorstellung erfolgen. Preislich werden zumindest die erwarteten Desktop-Modelle voraussichtlich nahe an ihren Vorgängern der „Ivy Bridge“-Generation liegen.

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