Metro: Last Light im Test

Ein Lichtblick für Spieler
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Vorwort

Eigentlich ist es fast „common sense“, doch sollte auch im Jahr 2013 noch nach einschlägigen Beispielen für exzellente PC-Spiele aus Osteuropa gefragt werden, müssten sofort die Entwickler von 4A Games genannt werden. Und das mit gutem Grund, denn immerhin hat man es hier mit jenem Studio zu tun, das für „Metro 2033“ und damit für einen packenden Survival-Shooter aus dem Jahr 2010 verantwortlich zeichnete.

Als Videospieladaption des gleichnamigen Romans von Dmitri Gluchowski konzipiert, versetzte „Metro 2033“ den Spieler in die Rolle des 20-jährigen Protagonisten Artjom, der in einer denkbar unwirtlichen Umgebung überleben musste: Nachdem die Erde durch einen Atomkrieg verwüstet wurde, hausen die wenigen Überlebenden in der einstigen Sowjetmetropole Moskau aus Angst vor Mutanten und der Radioaktivität in den Schächten und Stationen der U-Bahn.

Dieses dystopische Setting dient auch für den ab heute (auch im Bundle mit Nvidia-Grafikkarten) erhältlichen Nachfolger „Last Light“ als Rahmen, was abermals eine spannende Story und somit beste Unterhaltung verspricht. Im Folgenden soll geklärt werden, ob 4A Games tatsächlich wieder ordentlich liefert – und ob sich ein neuerlicher Ausflug in die Moskauer Metro somit lohnt.

Spoiler-Warnung: Da ein Spieletest nicht immer gänzlich ohne die Wiedergabe einzelner, wichtiger Handlungselemente der Geschichte möglich ist, bitten wir all jene, die vorab nichts über die Handlung des Spiels erfahren möchten, nur das Fazit zu lesen. Wir bemühen uns jedoch stets, die Wiedergabe auf absolut notwendige Erzählelemente zu beschränken.

Systemanforderungen

Testsystem und Empfehlung „Metro: Last Light“
Komponente Testsystem Herstellerempfehlung
Betriebssystem Windows 8 (64 Bit) Windows 7, 8
Prozessor Phenom II X6 1075T 2.6 GHz, Quad-Core-Prozessor
Arbeitsspeicher 8 GByte 4 GByte
Grafik Radeon HD 7870 Radeon HD 7870
Festplattenspeicher ca. 8 Gigabyte
Internetanbindung Für Steam-Aktivierung