Zugriff auf persönliche Daten effektiv stoppen

CyanogenMod erhält Inkognito-Modus

Das alternative Android-ROM CyanogenMod kommt in Version 10.1.0, die auf Android 4.2.2 basiert, dem Finale immer näher. Die Entwicklung steht derzeit bei Release Candidate 5. Steve Kondik, Gründer des Projekts, möchte bis zur Fertigstellung eine weitere Option in das ROM integrieren: den Inkognito-Modus.

Aktiviert man für eine App den Inkognito-Modus, dann können „Content Provider“ wie die Kontaktliste oder der Kalender dieser App gegenüber weniger Daten preisgeben. Konkret könnten einer im Inkognito-Modus laufenden App beispielsweise eine leere Kontaktliste, ein leerer Kalender, ein leerer Browser-Verlauf, eine leere Nachrichtenliste sowie ein deaktiviertes GPS-Modul vorgegaukelt werden. Anhand eines neuen Eintrags in der Statusleiste kann der Inkognito-Modus bei laufender App jederzeit deaktiviert werden – beispielsweise um jener temporären Zugriff auf die Kontaktliste zu geben.

In seinem Beitrag weist Steve Kondik darauf hin, dass der Modus über keine Ad-Blocker-Funktionalität verfüge und dass mit diesem auch kein IMEI-Spoofing möglich sei. Bei dem Projekt gehe es ausschließlich darum, persönliche Daten zu schützen und dabei werde es auch bleiben.

CyanogenMod kann aktuell knapp 5,4 Millionen Installationen vorweisen, von denen circa 2,75 aus offizieller und etwa 2,65 Millionen aus inoffizieller Hand stammen. Pro Tag kommen über 4.500 neue Installationen hinzu.

CyanogenMod Inkognito-Modus
CyanogenMod Inkognito-Modus (Bild: Steve Kondik)
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