Unternehmen wollen weltweit Stellen abbauen

Entlassungswelle bei IBM und Symantec

Sowohl der Computerhersteller IBM als auch der IT-Sicherheitsspezialist Symantec wollen sich von einem Teil der Belegschaft trennen. Während bei IBM die Gründe im schwachen ersten Quartal zu finden sein sollen, gibt Symantec die aktuelle Umstrukturierung und die damit verbundene Neuausrichtung des Unternehmens als Beweggrund an.

So will sich Symantec trotz solidem ersten Quartal von bis zu acht Prozent seines Personals trennen, im Raum stehen Zahlen von bis zu 1.700 Mitarbeitern. Laut dem Blog AllThingsD sollen die Entlassungen in zwei Wellen erfolgen: Während die ersten 1.000 Angestellten bereits in diesem Monat noch das Unternehmen verlassen müssten, würden die verbleibenden 700 Mitarbeiter im Juli entlassen.

Bereits im Januar waren Gerüchte über eine Neuausrichtung des Konzerns laut geworden. Trotz eines guten ersten Quartals sollten im Zuge einer Restrukturierung besonders im mittleren Management Stellen abgebaut werden. Im Mai bestätigte Symantec-CEO Steve Bennett den Wegfall von 30 bis 40 Prozent der Positionen in der Führungsebene.

Im Zuge der neuen Ausrichtung soll sich das Unternehmen Gerüchten zur Folge mehr in die Bereiche Mobile und Cloud bewegen wollen. In diesen Bereichen sollen demnach die Ausgaben für Forschung und Entwicklung erhöht und neue Mitarbeiter eingestellt werden.

Ein Symantec-Sprecher wollte die Zahlen der zu entlassenden Mitarbeiter zunächst nicht bestätigen. Seiner Meinung nach seien diese reine Spekulation, in der aktuellen Phase sei man dabei, entsprechende Mitarbeiter zu informieren und könne daher keine endgültigen Zahlen nennen.

Entlassungen auch bei IBM

Nicht viel besser sieht es derzeit beim IT-Giganten IBM aus: Einem Bericht von Bloomberg zufolge hat das Unternehmen bereits damit begonnen, sich von Mitarbeitern in den USA zu trennen. Laut Analysten soll dies nur der erste Schritt einer weltweiten Entlassungswelle bei dem im amerikanischen Armonk ansässigen Unternehmen sein. Insgesamt sollen bei diesem Vorhaben rund zwei Prozent der weltweit über 430.000 Mitarbeiter ihre Stellung verlieren, was einer Anzahl zwischen 6.000 und 8.000 Jobs entsprechen würde.

Der aktuelle Stellenabbau soll Teil eines Sparprogramms sein, welches sich IBM bei der Vorlage der letzten Zahlen im April selbst auferlegt hatte. Während die Personalanpassung des vergangenen Jahres über die Quartale verteilt wurde, wolle das Unternehmen laut eigenen Angaben diese aktuell komplett im zweiten Quartal vornehmen.

Auch bei IBM wollte man die Entlassungen nicht kommentieren. Ein Sprecher gab lediglich an, dass das Unternehmen seine Mitarbeiterzahlen ständig kontrolliere und anpasse, da besonders die Technologiebranche ständigen Veränderungen unterliegen würde. So sollen nicht nur bei der eigenen Belegschaft Stellenkürzungen durchgeführt werden, auch werde man weniger Leiharbeiter beschäftigen.

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