„Bay Trail“ legt Atom-Bezeichnung teilweise ab

Intel bestätigt „Ivy Bridge“-Grafik für „Bay Trail“

Im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem Fokus auf den mobilen Markt hat Intel am zweiten Tag der Computex 2013 weitere Details zur kommenden „Bay Trail“-Plattform preisgegeben. Wie in der Gerüchteküche vorab schon vermutet wurde, wird Intel die „Ivy Bridge“-Grafik-Generation für den neuen SoC nutzen.

Diese Grafiklösung, von Intel 7. Generation genannt („Haswell“ hat 7.5), soll der Anfang Mai ausführlich vorgestellten „Silvermont“-Prozessorarchitektur zur Seite stehen und so als „Bay Trail“-Plattform ein schlagkräftiges Team bilden. Intel spricht dabei von nicht weniger als der doppelten Prozessor- und dreifachen Grafikleistung beim Vergleich mit dem aktuellen Atom Z2760 auf Clover-Trail-Basis. Helfen wird auf der CPU-Seite in erster Linie die neue Architektur zusammen mit mehr CPU-Kernen und fortschrittlicher 22-nm-Fertigung, während die schwachen PowerVR-Grafiklösungen der aktuellen Atom-Prozessoren hinsichtlich der Performance zu schlagen ein Leichtes sein dürfte.

"Bay Trail" mit Intel-Grafik der 7. Generation
"Bay Trail" mit Intel-Grafik der 7. Generation

Apropos Atom: Von dieser in der Vergangenheit gescholtenen Bezeichnung wird sich Intel bei „Bay Trail-D“ für den Desktop als auch bei „Bay Trail-M“ für Notebooks verabschieden. Die hohe Performance mit vier Kernen und entsprechender Grafikleistung erlaube die Einstufung in die Klassen Celeron und Pentium. Die Bezeichnung „Atom“ soll in Zukunft nur noch bei „Bay Trail-T“-SoCs für Smartphones und insbesondere Tablets genutzt werden, die als erste Geräte zum Weihnachtsgeschäft im Handel stehen sollen.

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