„Eternal Crusade“ soll 2015 erscheinen

Neues MMO im Warhammer-Universum geplant

Für Spiele im „Warhammer 40.000“-Universum war eigentlich THQ zuständig. Da die entsprechende Lizenz durch Games Workshop nach dem Konkurs des Publishers jedoch nicht mehr als Ganzes vergeben wird, steigt die Zahl der angekündigten Spiele in diesem Setting deutlich an. Auch ein MMO befindet sich derzeit in der Entwicklung.

Nach dem Ausklang des von THQ entwickelten, aber auch nach dem Wechsel vom MMORPG zum Einzelspieler-Shooter nie veröffentlichten „Dark Millennium“ nimmt Games Workshop nun einen zweiten Anlauf. In „Eternal Crusade“ schließen sich sich Spieler einer von zunächst vier Fraktionen – Space Marines, ihre bösen Gegenstücke, Eldar und Orks – an und kämpfen um die Vorherrschaft auf einem Planeten. Das Spielgeschehen soll aus Schulterperspektive heraus dargestellt werden und sowohl Fahrzeuge wie die Predator-Panzer, Gefechte auf längere Entfernungen als auch „brutalen Nahkampf“ mit „schmerzhaften Finishing-Moves“ enthalten – vermutlich steht hier das Actionspiel „Space Marine“ Pate.

An den jeweiligen Schlachten werden, so das Lastenheft, tausende Spieler gleichzeitig teilnehmen, die um Territorien und Ressourcen kämpfen. Der Ausgang des Konfliktes soll vollständig in den Händen der Spieler liegen. Zudem wird ein Level-System mit zahlreichen Möglichkeiten zur Individualisierung des eigenen Charakters enthalten sein, was prinzipiell an „Planetside 2“ denken lässt. Weitere Infos sollen demnächst auf der offiziellen Webseite folgen.

Warhammer 40.000 Eternal Crusade
Warhammer 40.000 Eternal Crusade

Das von Behaviour Interactive entwickelte Spiel soll bereits 2015 für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4 erscheinen. Das Studio, so sein CEO, habe seine Produktstrategie nach dem unglaublichen Erfolg von „Star Citizen“ neu positioniert und nimmt nun Online-Angebote in den Fokus. Bisher ist Behaviour vor allem durch Plattform-Portierungen etwa von „Dantes Inferno“ sowie durchschnittliche Lizenzumsetzungen und Spiele wie Naughty Bear aufgefallen, die eher schlechte Kritiken erhielten.