Änderungen im Setting

„Castlevania: Lords of Shadow 2“ angespielt

Nachdem Konami als Appetithappen bereits „Castlevania: Lords of Shadow“ für den PC portiert hat, haben wir die Chance genutzt, und den zweiten, direkt für den PC angekündigten Teil auf der Gamescom 2013 angespielt. Viel Neues gab es allerdings nicht zu sehen.

Die größte Änderung betrifft das Setting: Held und nunmehr Vampir Gabriel Belmond erwacht in einer Art Neuzeit mit Steampunk-Anleihen - warum und wieso wollte der Publisher noch nicht verraten. Klar ist, dass es im Endeffekt wieder einmal gegen höllische Heerscharen zu ziehen gilt. Die waren in der auf der PlayStation 3 gespielten Sequenz, dem Tutorial, aber noch nicht zu sehen. Antagonisten waren vielmehr ihre angelischen Gegenstücke.

Spielerisch hatte das Game allerdings wenig Neues zu bieten: Nach wie vor besitzt Gabriel einen doppelten Magie-Pool, der je nach eingesetztem Typ mehr Schaden verursacht oder Lebensenergie gewinnt, noch immer springt, rollt und schlägt er wie gehabt – bis hin zur Endsequenz, die gegen einen aus dem ersten Teil sattsam bekannten Titanen gefochten wird und die gleichen Interaktionsmuster, speziell das Klettern über Extremitäten, erforderte.

Sicherlich war Lords of Shadow kein schlechtes Spiel und bot ein durchaus anspruchsvolles, innovatives Kampfsystem. Für einen Nachfolger wäre allerdings mehr zu erwarten als nur ein neues Setting mit neuen Levels – es bleibt abzuwarten, ob Konami entsprechende Inhalte noch zeigt.

Video „Castlevania: Lords of Shadow 2 – Gameplay