Notebook-Lösung erst ab 2014

AMD bestätigt Desktop-„Kaveri“ für 2013

Nach der Pressekonferenz rund um Steamroller, Jaguar+ und ARM für Embedded-Systeme hatte AMD zu einem kleinen Get together geladen und auch einige Demo-Systeme mitgebracht. Mit dabei war auch ein PC auf Basis der kommenden „Kaveri“ – der Fokus der gestellten Fragen von ComputerBase an AMD lag deshalb exakt bei diesem Produkt.

Angesprochen auf die Frage, was denn nun eigentlich an den Gerüchten über eine mögliche Verschiebung der neuen APU dran sei, dementierte AMD die entsprechenden Meldungen. An dem bereits bekannten Plan, Kaveri noch 2013 auszuliefern, habe sich nichts geändert, betonte der Konzern. Dabei wird wie erwartet die Desktop-Lösung als erstes erscheinen, das Notebook-Segment hingegen soll erst ab 2014 bedient werden. Der Frage nach eventuell ausgestellten entsprechenden Systemen zur CES 2014 Anfang Januar in Las Vegas wich AMD aufgrund der Aufteilung etwas aus und wollte sich nicht festnageln lassen.

Völlig daneben lagen die Verschiebungsgerüchte der jüngeren Vergangenheit letztlich doch nicht. Denn bevor Notebooks mit Kaveri-APU wirklich im Handel zu kaufen sind, dürfte der Frühling eingetroffen sein; die Vergangenheit hat gerade bei AMD gezeigt, dass oft einige Monate vergehen, bis nach einem Produktstart auch zählbare Ware im Handel seht.

Immerhin bewies AMD noch einmal, dass Kaveri lauffähig ist. Ein Desktop-Demo-System gab die Grafik der kommenden APU an eine Virtual-Reality-Brille vom Typ Oculus Rift aus, was problemlos funktionierte. Details zur Hardware waren jedoch alles, nur nicht erlaubt, weshalb AMD sogar die Tastatur des Demo-Spiele-Rechners entfernte – mit der VR-Brille konnte man sich deshalb nur etwas umsehen. Durch die Lüftungsschlitze in der Seitenwand des ATX-Towers war jedoch ein übergroßes ATX-Entwicklerboard zu erkennen, auf der die APU unter einem Boxed-Kühler ihre Arbeit verrichtete. Genauere Details werden in den kommenden Wochen und Monaten folgen.

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