9/19 AMD Radeon R9 290X im Test : Konkurrenz für Titan. Für 500 Euro.

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Kühlung & Lautstärke

Im Desktop-Betrieb kommt die Radeon R9 290X auf eine Lautstärke von 33,5 Dezibel und ist damit exakt so laut wie die Radeon HD 7970 GHz Edition. Der Lüfter ist aus einem geschlossenen Gehäuse ohne Weiteres zu hören, ein ruhiges Arbeiten ist aber durchaus möglich. Das Ergebnis ist akzeptabel. Die neue Radeon R7 260X aus dem eigenen Hause zeigt allerdings, wie es noch besser geht.

Lautstärke
Angaben in dB(A)
  • Desktop-Betrieb:
    • Intel Core i7-4770K
      29,0
    • AMD Radeon R7 260X
      30,5
    • AMD Radeon HD 7990
      31,0
    • Nvidia GeForce GTX 780
      32,0
    • Nvidia GeForce GTX 770
      32,0
    • AMD Radeon R9 290X (Uber)
      33,5
    • AMD Radeon R9 290X
      33,5
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      33,5
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      34,0
    • AMD Radeon HD 7950
      34,0
    • Nvidia GeForce GTX Titan (Max)
      34,5
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      34,5
    • Nvidia GeForce GTX 690
      35,0
    • AMD Radeon HD 7870
      37,0
    • Nvidia GeForce GTX 670
      38,0
    • AMD Radeon R9 270X
      39,0
    • Nvidia GeForce GTX 760
      39,0
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      39,5
  • Last - Crysis 3:
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      41,0
    • Nvidia GeForce GTX 780
      45,5
    • Nvidia GeForce GTX 770
      45,5
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      46,0
    • Nvidia GeForce GTX 670
      49,0
    • AMD Radeon R9 290X
      50,0
    • Nvidia GeForce GTX 760
      50,5
    • AMD Radeon HD 7870
      51,5
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      52,5
    • AMD Radeon HD 7950
      52,5
    • AMD Radeon R7 260X
      53,5
    • AMD Radeon R9 270X
      56,0
    • Nvidia GeForce GTX Titan (Max)
      56,0
    • Nvidia GeForce GTX 690
      57,5
    • AMD Radeon R9 290X (Uber)
      59,5
    • AMD Radeon HD 7990
      59,5
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      61,0

Unter Last haben wir dann zunächst schlimmes befürchtet, da die Radeon HD 7970 GHz Edition ein regelrechter Radaumacher gewesen ist. Aus den Fehlern hat AMD aber offensichtlich gelernt, denn lauter als 50 Dezibel wird das neue Single-GPU-Flaggschiff nicht. Damit ist die Karte zwar lauter als die GeForce GTX Titan, bleibt aber durchaus im Rahmen des Erträglichen – eine deutliche Verbesserung gegenüber der letzten Generation! Die Karte ist zu keiner Zeit störend.

Lautstärkevergleich: Radeon HD 7970 GHz Edition, R9 290X, GeForce GTX 780 und GTX Titan

Das ändert sich, wenn man das schnellere „Uber“-BIOS aktiviert. Dann erzielen wir einen Messwert von 59,5 Dezibel, womit die Karte fast die Lautstärke einer Radeon HD 7970 GHz Edition erreicht und nervend laut ist. Die GeForce GTX Titan schlägt sich in dem Szenario jedoch auch nicht viel besser.

Die hörbar veränderte Lüftersteuerung hat uns auf der Radeon R9 290X gut gefallen. Denn AMD hat sich das selbst auferlegte Ziel, die Drehzahlen möglichst konstant zu halten, erreicht. So reagiert der Lüfter auf einen kurzfristigen Temperaturanstieg zum Beispiel nicht, dasselbe gilt für eine kurzfristig niedrigere Hitzeentwicklung. Ändert sich die Temperatur dagegen längerfristig (einige Sekunden), beschleunigt oder verlangsamt sich der Lüfter um einen größeren Schritt und hält die Drehzahl danach konstant.

Kühlervergleich: R9 290X gegen GTX Titan

Bezüglich des mehr als nur nervenden Spulenfiepens und Zirpen diverser Radeon-HD-7970-Karten können wir bei der Radeon R9 290X Entwarnung geben. Die Grafikkarte zeigt nur ein (normales) Spulenfiepen bei sehr hohen FPS-Werten, davon abgesehen macht sie keine störenden Geräusche.

Lüfterdrehzahlen der Testkandidaten

Temperatur

Temperatur
Angaben in °C
  • Desktop-Betrieb – GPU:
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      25
    • AMD Radeon HD 7870
      27
    • Nvidia GeForce GTX Titan (Max)
      27
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      27
    • Nvidia GeForce GTX 780
      28
    • Nvidia GeForce GTX 770
      29
    • Nvidia GeForce GTX 760
      29
    • AMD Radeon R9 270X
      31
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      32
    • Nvidia GeForce GTX 670
      32
    • AMD Radeon R7 260X
      33
    • Nvidia GeForce GTX 690
      34
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      38
    • AMD Radeon HD 7950
      38
    • AMD Radeon R9 290X (Uber)
      41
    • AMD Radeon R9 290X
      41
    • AMD Radeon HD 7990
      44
  • Last (Crysis 3) - GPU:
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      73
    • AMD Radeon HD 7870
      73
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      75
    • AMD Radeon HD 7950
      76
    • Nvidia GeForce GTX 780
      79
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      80
    • Nvidia GeForce GTX 770
      80
    • Nvidia GeForce GTX 760
      81
    • Nvidia GeForce GTX 670
      81
    • AMD Radeon R9 270X
      83
    • AMD Radeon R7 260X
      84
    • Nvidia GeForce GTX Titan (Max)
      85
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      86
    • Nvidia GeForce GTX 690
      87
    • AMD Radeon HD 7990
      88
    • AMD Radeon R9 290X (Uber)
      92
    • AMD Radeon R9 290X
      94
  • Last (Crysis 3) - Kartenrückseite:
    • AMD Radeon HD 7950 Boost
      63
    • AMD Radeon HD 7950
      63
    • Nvidia GeForce GTX 780
      64
    • Nvidia GeForce GTX 770
      65
    • AMD Radeon R7 260X
      66
    • AMD Radeon HD 7970 GHz
      66
    • AMD Radeon HD 7870
      67
    • AMD Radeon R9 270X
      68
    • Nvidia GeForce GTX Titan
      68
    • Nvidia GeForce GTX 650 Ti
      69
    • Nvidia GeForce GTX Titan (Max)
      71
    • AMD Radeon R9 290X (Uber)
      75
    • AMD Radeon R9 290X
      77
    • AMD Radeon HD 7990
      77
    • Nvidia GeForce GTX 760
      77
    • Nvidia GeForce GTX 690
      77
    • Nvidia GeForce GTX 670
      84

AMD geht bei der Radeon R9 290X einen ungewöhnlich aggressiven Weg und lässt die GPU sehr heiß werden. So erwärmt sich der Hawaii-Rechenkern unter Last auf 94 Grad Celsius, die die Lüftersteuerung versucht zu halten. Die Hitzeentwicklung ist laut AMD völlig ungefährlich, da die GPU für solche Temperaturen ausgelegt ist. Die Lüftersteuerung des „Uber“-BIOS ist ein wenig aggressiver, sodass die Temperatur mit 92 Grad Celsius minimal geringer ist. Auf der Kartenrückseite hält sich die Temperaturentwicklung dagegen in Grenzen. Mehr als 77 Grad Celsius messen wir zu keiner Zeit.

Weitere Messungen unter Last
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