Wochenrückblick : 7 Tage im Zeichen virtueller Welten und der CES 2016

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Wochenrückblick: 7 Tage im Zeichen virtueller Welten und der CES 2016

Die erste Woche des Jahres stand auch in diesem Jahr im Zeichen der Neuvorstellungen auf der CES 2016 in Las Vegas. Die mit Abstand meisten Aufrufe erzielte die Bekanntgabe von Liefertermin und Preis für die seit Jahren hoch gehandelte VR-Brille Oculus Rift.

Nicht 350 bis 400 sondern 599 US-Dollar verlangt der Hersteller in den USA vor Steuern für die finale Version mit zwei Full-HD-Displays und Headset. Im Lieferumfang befindet sich die PC-Version des Xbox-One-Controllers, die VR-Controller Oculus Touch werden erst im 2. Halbjahr marktreif sein. In Deutschland ergeben sich inklusive Steuern, Zoll und Versand damit 741 Euro, geliefert wird ab März, wobei das nur die kurzentschlossensten Vorbesteller betrifft. Der Preis weit über den Erwartungen hat weltweit zu großen Proteststürmen geführt, ComputerBase-Autor Robert McHardy kommentiert allerdings: VR ist nicht Mainstream und dazu passt der Preis.

Ebenfalls hoch im Kurs lagen in dieser Woche die von Ubisoft publizierten empfohlenen Systemanforderungen zu Far Cry Primal beziehungsweise die Diskussion um die Frage, ob der Hinweis auf den Core i7-2600K wirklich bedeutet, dass acht logische Rechenkerne benötigt werden.

AMDs Polarstern und Dr. Lisa Su im Interview

Auch AMD stand mit Neuankündigungen in dieser Woche im Rampenlicht: Knapp ein halbes Jahr vor deren geplanter Erstveröffentlichung, hat der Konzern einen Ausblick auf die neue GPU-Architektur Polaris gegeben und im Interview mit AMDs CEO Dr. Lisa Su ging es zur CES auch um die neuen Prozessoren, allen voran Zen.

Alle Meldungen von der CES 2016 in Las Vegas finden sich auf der Themenseite zur Messe, auch zahlreiche Ankündigungen aus dem Bereich Automotive waren Inhalt der Veranstaltung.

Der redaktionelle Fokus auf die CES 2016 und das Interesse der Leser an Informationen zu diesen Neuigkeiten findet sich in der Anzahl der publizierten Artikel wieder, nicht aber in deren Individualität. Die Redaktion hat sich zum einen den markigen Sprüchen in Produktbeschreibungen für Tastaturen angesehen und viel heiße Luft identifiziert, zum anderen gab es den ersten Test eines so genannten „China-Smartphone“.

Ein „China-Smartphone“ im Test

Das Redmi Note 3 von Xiaomi bietet viel Leistung, Verarbeitungsqualität und eine hervorragende Software für wenig Geld. In der Community ging es allerdings nicht nur um das Produkt selbst sondern auch um die Frage, ob einem Hersteller, der in der Vergangenheit immer wieder starke Anlehnungen an Produkten und Vorgehen westlicher Hersteller genommen hat, überhaupt eine Bühne bereitet werden darf.

Bei den ergänzenden Notizen stand in der vergangenen Woche ein Hinweis auf die ZDF-Dokumentation „Weltmacht Google“ hoch im Kurs. Ob Google noch immer das sympathische Unternehmen auf dem Silicon Valley sei, war Kernfrage des Beitrags.

Mit diesem Lesestoff im Gepäck wünschen wir einen erholsamen Sonntag!

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