Corsair XMS4400



Eingebaut, PC gebootet - alles funktioniert. Als Erstes werfen wir bei DDR400 ein Blick auf die Modul-Informationen, in unserem Fall mittels AIDA32. AIDA32 präsentiert uns beim Auslesen der SPD-Informationen die richtige Modul-Bezeichnung, zeigt aber bei der Speichergeschwindigkeit "nur" PC4200 bzw. DDR533 an. Es scheint sich also tatsächlich um die besagten DDR533-Module zu handeln, die Corsair mit einer Betriebsgarantie bei DDR550 versehen hat. Gut, das soll nicht weiter unsere Sorge sein, schauen wir lieber, was die Module im Alltag können und ob sie das halten, was PC4400 verspricht.
Unser Pentium 4 ist auf 2,4 GHz (FSB800) getaktet und wird schrittweise nach oben gefahren. Und siehe da, auf unserem Testmainboard Abit IC7 sind die versprochenen 275 MHz zu erreichen. 280 MHz geht noch bis ins Windows, danach kommt es aber zum Reset. Liegt das nun daran, dass wir die CPU mit 3,3 GHz am Limit haben, oder der Arbeitsspeicher schon am Ende ist? Eine Frage, die wir mit unserem Pentium 4 Engineering Sample beantworten können. Multiplikator zum Test auf acht anstatt auf zwölf gestellt, so ist die CPU mit ihren 1,6 GHz kein Problem mehr. Jetzt das gleiche Spiel von vorne. Aber wiederrum läuft FSB 275 stabil, 280 MHz bricht beim Benchen ab, alles über 280 MHz funktioniert gar nicht. Gut, wir haben ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet, dass es hier weiter nach oben gehen kann. Denn wer kann zur Zeit eine CPU sein Eigen nennen, die wie in unserem Beispiel 2,4 @ 3,3 GHz läuft, bzw. noch darüber? Mit einer Wasserkühlung vielleicht, aber wie im Testfall mit einem Intel Boxed-Lüfter sicherlich nicht. Somit leisten die Module genau das, wozu sie hergestellt wurden - DDR550. Man sollte an dieser Stelle noch erwähnen, dass Corsair selber nur das P4C800-E als für 275 MHz RAM-Takt ausreichend schnelles Mainboard nennt. Und selbst dort gibt es Modelle, die derart hohe Taktraten nicht stabil mitmachen.


Update vom 20.01.04
Mit dem heutigen Erscheinen von AIDA32 in der Version 3.90, werden die Module jetzt auch dort vollkommen richtig erkannt. Es lag also ein Fehler in der Software, nicht in der Hardware vor. Das ändert zwar nichts an dem Test, soll aber zu Richtigstellung und vollständigkeitshalber mit erwähnt werden.


