Einleitung
Bei den aktuellen Tests der Sockel-775-Mainboards und der Betrachtung der erzielten Ergebnisse stellen sich einige Fragen: Wie sähe die Performance mit DDR1-Speicher aus, der ja bereits in den meisten, leicht angehauchten Systemen vieler Leser verwendet wird und so nicht mehr angeschafft werden müsste? Fällt der Unterschied zwischen DDR1-Speicher mit niedrigen Latenzen im Gegensatz zu DDR2-RAM mit höheren Latenzen deutlich aus? Wieviel kann man durch die neuen Module mit ihren angepriesenen, hohen Taktraten bei DDR2-Speicher herausholen?
Fragen, die bisher nur teilweise beantwortet werden konnten, nicht zuletzt, weil vielerorts eine einheitliche Testplattform mit dafür sinnvollen Benchmarks fehlte. Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden: Im Besitz eines sogenannten "Combo-Mainboards" von MSI für den Sockel 775 wollen wir versuchen, die etwaigen Unterschiede herauszukristallisieren und dabei den Bezug zu bisherigen Tests der Sockel-775-Mainboards herstellen. Vorarbeit leisten hierbei der Bericht zu den Sockel-775-Boards von ASUS [1] und die Tests der Abit Sockel-775-Mainboards [2]. Das MSI-Mainboard selbst wurde von uns noch nicht vorgestellt und wird auch hier weniger Beachtung finden - es soll auf die markanten und für diesen Test wichtigen Eckdaten eingegangen werden.
Das MSI-Mainboard, das sowohl DDR-Speicher als auch DDR2-RAM aufnehmen kann, soll dennoch schon vorab mit den anderen bereits getesteten Hauptplatinen verglichen werden. Nicht zuletzt, um die gebotene Performance auch in Relation setzen zu können. Ist das Board mit DDR2-Speicher bestückt schon langsamer als die Konkurrenz, so ist zu erwarten, dass der wirkliche Unterschied zwischen DDR1- und DDR2-Speicher größer ausfallen könnte, würde man eine andere, potentere Plattform nutzen.
Um nun in diesem Bericht alle aufkommenden Fragen beantworten zu können, stehen dem Tester die zwei Extrema zur Verfügung, die DDR1- von der DDR2-Welt trennen: Im Test kommen Low-latency-DDR1-Module ebenso wie taktprotzende DDR2-RAM-Module zum Einsatz. Mit den Latenzen von 2-2-2-5 schlugen sich die zum Zuge kommenden "PGI 3200 Turbo Black Mirrord R3"-Riegel bereits in unserem letzten DDR-400-Round-Up [3] wacker, hier nun treten sie gegen Crucials Ballistix-Speicher an, die bis zu 667 MHz Speichertakt bieten und damit bestens für hohe Taktraten gerüstet sind. Die Fronten sind also markiert, das Ziel gesteckt und die Referenzen durch die anderen Boardhersteller geboten - dem Kampf der Generationen steht nun nichts mehr im Wege.
Lesezeichen
Da sich im Laufe der Zeit einige Artikel angesammelt haben, die mit diesem Artikel in Zusammenhang stehen, wollen wir diese noch einmal in Erinnerung rufen. Da es mitunter vorkommt, dass im heutigen Artikel auf bestehendes Wissen aus älteren Tests und Technikerläuterungen zurückgegriffen wird, ist es für alle, die etwas „mehr“ wissen möchten, keinesfalls verkehrt, auch einen Blick in unsere älteren Berichte zu werfen.
- Das schnellste DDR400-Round-Up [4]
- Abits Sockel-775-Boards [5]
- Sockel 775-Boards von ASUS [6]
- 925X und 915 Express - Die Grundlagen [7]
- PCI Express - Die Grundlagen [8]
- DDR2 - Die Grundlagen [9]
Vorstellung der Komponenten
Das Mainboard
Dieser Bericht kommt nicht um eine zumindest im Ansatz gegebene Beschreibung des Mainboards herum, da gerade dieses das Fundament unseres Testsystems und zugleich Anlaufstelle ist, wenn mal etwas nicht so hinhauen sollte, wie man es bei einem generationsübergreifenden Vergleich erwarten würde. So ist es die parallele Kompabilität zu DDR1- und DDR2-Speicher, die dieses Board besonders auszeichnet und für den hiesigen Test qualifiziert. Die RAM-Bänke sind farblich kodiert und lokal voneinander getrennt, so dass ein Verwechseln möglichst vermieden wird. Auch werden die getrennten RAM-Bänke durch einen kleinen Schriftzug beschrieben, der sie in DDR1- und DDR2-fähige Slots teilt. Denn auch beim zweiten Blick bleibt es schwer für das ungeübte Auge, die versetzte Kerbe im Slot der richtigen Speichergeneration zuzuordnen - ein falscher Einbau wäre hier.





Als Chipsatz dient dem MSI 915P Combo Intels „Grantsdale“, so dass bei dem Mainboard mit den üblichen Features zu rechnen ist, die der Chipsatz selbst bietet - es kommen jedoch auch einige Extras zum Einsatz, deren Erwähnung kurz geschehen soll: So bietet der in der rechten unteren Ecke verbaute VIA VT6410 IDE RAID-Controller zwei zusätzliche IDE-Anschlüsse, die in Anbetracht des sonst nur in einfacher Anzahl gebotenen IDE-Anschlusses auch gut nötig sind. Löblich ist darüber hinaus, dass VIAs Chip RAID 0, 1, 0+1 und JBOD unterstützt.
Nicht so erfreulich ist hingegen, dass sich weder in der Slotblende noch auf dem Mainboard IEEE1394-Anschlüsse finden lassen, die eine Kommunikation mit Firewire-Geräten ermöglichen würden. Im Vergleich mit den anderen getesteten Mainboards ist dies ein deutlicher Nachteil, muss so doch auch unser Schnittstellentest eingegrenzt werden. Das soll an dieser Stelle jedoch ebenso wenig von Belang sein wie die Betrachtung weiterer Komponenten, die nicht essentiell für diesen Vergleich sind. An dieser Stelle gelte das Mainboard also als beschrieben - wichtiger sind da schon fast die RAM-Module, deren Vorstellung folgend ansteht.
Der Arbeitsspeicher
Der Arbeitsspeicher ist eines der zentralen Elemente in diesem Vergleich der Generationen. Da ist es auch nicht verwunderlich, ihn einmal beim Namen zu nennen und die Eckdaten der Riegel offenzulegen, um die Gründe, die gerade für die gewählten RAM-Riegel sprechen, deutlich zu machen.
Crucial Ballistix DDR2-667-Speicher
Die im goldenen Heatspreader daherkommenden Crucial Ballistix-Speicher können ab Werk mit 667 MHz Takt betrieben werden und sind für diesen Vergleich somit prädestiniert. Der hohe Maximaltakt wird in diesem Vergleich vor allem beim Übertakten von Nutzen sein, schließlich soll sich die DDR2-Generation von ihrer potentesten Seite zeigen. Aber auch die Timings sollen verändert und angepasst werden, was bei diesem Speicher kein Problem darstellt. Schon gar nicht, wenn man ihn unter dem Maximaltakt betreibt. Alles in Allem also genug Gründe, MSIs Combo-Mainboard mit den Crucial Ballistix auszustatten.
PQI PC3200 Turbo Black Mirrored R3
Die PQI-Module, die in unserem schnellsten DDR-400-Round-Up [2] nur knapp einer Auszeichnung entgangen sind, wurden für diesen Vergleich als Vertreter der auslaufenden DDR1-Generation gewählt. Sie überzeugten im Test durch sehr gute Übertaktbarkeit sowie geringe Timings, was unterm Strich auch für diesen Test eine exzellente Grundlage darstellt. Die beiden Riegel können ohne schlechtes Gewissen zur Oberklasse des DDR1-RAM-Aufgebots gezählt werden. Eine ideale Voraussetzung also, um sie gegen die ebenfalls in der Königsklasse anzusiedelnden Crucial Ballistix antreten zu lassen.
Testsystem
Anbei folgt die Zusammenstellung des Testsystems, die wie gewohnt in Form einer Auflistung der einzelnen Komponenten für den bestmöglichen Überblick sorgen soll.
- Prozessor
- Intel Pentium 4 540 (3,2 GHz, 1 MB L2-Cache, Prescott)
- Motherboard (Timings per SPD)
- Intel D925XCV (i925X Express)
- Intel D915GUX (i915G Express)
- ASUS P5AD2 (Alderwood-Chipsatz)
- ASUS P5GD2 (Grantsdale-Chipsatz)
- Abit AA8 DuraMax (Alderwood-Chipsatz)
- Abit AG8 (Grantsdale-Chipsatz) - nur DDR1-Speicher einsetzbar!
- MSI 915P Combo (Grantsdale-Chipsatz) - Sowohl DDR1- als auch DDR2-RAM möglich
- Arbeitsspeicher
- 2 x 512 MByte Crucial Ballistix DDR2-667 RAM - CL 4-4-4-12 (DDR2)
- 2 x 512 MByte takeMS DDR400 RAM - CL 3-3-3-8 (DDR1)
- 2 x 512 MByte PQI PC3200 Turbo Black Mirrored R3 - CL 2-2-2-5 (DDR1)
- Grafikkarte
- Gigabyte GeForce PCX 5900 128MB
- Peripherie
- LiteOn DVD-ROM Laufwerk LTD163
- Samsung 80 GB S-ATA HDD
- 2x Maxtor 250 GB S-ATA HDD
- Maxtor OneTouch 250 GB USB 2.0/Firewire HDD
- Treiberversionen
- nVidia ForceWare 61.77
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP2
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft Windows Movie Maker 2.0
- Microsoft DirectX 9.0c
Da das Abit AG8 nur mit DDR1-Speicher bestückt werden kann, kamen hier die gelisteten Module von takeMS zum Einsatz. In allen anderen Fällen nutzten wir den uns zur Verfügung stehenden DDR2-RAM.
Für das MSI 915P Combo-Mainboard standen im Testparcours sowohl DDR1- wie auch DDR2-RAM-Riegel zur Verfügung, die jedoch getrennt voneinander verbaut wurden, da ein gleichzeitiger Betrieb nicht möglich ist. Die mehrfache Auflistung von Benchmarkergebnissen des MSI 915P Combo erklärt sich also aus der Tatsache, dass mit verschiedenem RAM und in verschiedenen Einstellungen getestet wurde, um dem Sinn dieses Artikels mit einem aussagekräftigen Fazit nahe zu kommen.
Wie wird getestet?
Um zu einem möglichst umfangreichen Fazit zu gelangen, wurden die zwei durchaus am oberen Ende der Fahnenstange anzusiedelnden Riegel mit verschiedenen Einstellungen getestet. Die PQI PC3200 Turbo Black Mirrored R3 RAM-Riegel wurden einmal mit ihren SPD-Timings getestet, dann mit Zugriffszeiten gemäß dem JEDEC-Standard 2,5-3-3-8 gefahren und ein weiteres Mal mit 3-3-3-8 über die Benchmarks gejagt. Der DDR2-RAM wurde hingegen mit den unterschiedlichen Taktungen von DDR2-400 und DDR2-533 getestet - jeweils mit den Timings 3-3-3-12, 4-4-4-12 und 5-5-5-12. Die Zahlen stehen in dieser Reihenfolge für die geschwindigkeitsbeeinflussenden Einstellungen CAS Latency - RAS to CAS Latency - RAS Precharge - RAS Activate to Precharge.
Das Ergebnis dieser recht umfangreichen Tests soll dem interessierten Leser mehrere Dinge veranschaulichen: Neben dem Hauptziel, den Unterschied zwischen DDR1-Speicher und DDR2-RAM zu veranschaulichen, soll auch auf die Unterschiede bei verschiedenen Timings geachtet werden. Ebenso interessant dürfte sein, wie der Vergleich aussieht, wenn der DDR2-Speicher mit 533 MHz betrieben wird - eine Standardeinstellung, wie man sie fast auf jedem aktuellen Mainboard mit Intel-Chipsatz findet (so der Speicher denn schnell genug ist). Auch geklärt werden soll, ob in diesem Zusammenhang der asynchrone Betrieb etwas bringt, da er ja immerhin auf vielen modernen Mainboards mit Intel-Chipsatz beworben wird. Die finale Aussage soll dann auch noch berücksichtigen, welcher Speicher in der Zusammenfassung der Ergebnisse wirklich Sinn ergibt.
Zu diesem Zweck beinhaltet das Performance-Rating auch einen Vergleich mit allen bisher getesteten Mainboards, um so die Gesamtgeschwindigkeit besser einstufen zu können. Die einzelnen Benchmarks in diesem Vergleich beschränken sich jedoch (um die Übersichtlichkeit zu wahren) einzig auf das MSI-Combo-Mainboard.
Benchmarks
Mit den neuen Boards wurde auch unser Benchmarkparcours überarbeitet, um noch mehr auf die Möglichkeiten von Hauptplatinen einzugehen und diese nicht etwa wie Grafikkarten zu testen. Und so fällt der Teil, welcher Spiele-Benchmarks enthält, auch vergleichsweise gering aus. Vielmehr sollen Schnittstellenbenchmarks - bekannte wie neue - für eine höhere Aussagekraft sorgen. Zu beachten ist bei unserem Benchmarkparcours einmal mehr, dass die Ergebnisse als Wegweiser dienen können, jedoch aufgrund eigener Testmethoden und spezieller Hardwarekonfigurationen nicht in Eigenversuchen reproduzierbar sein müssen.
- Synthetische Benches:
- SiSoft Sandra Memory-Bandwidth-Benchmark
- 3DMark2001SE
- 3DMark03
- PCMark04
- Aquamark 3
- Anwendungen und Encoding:
- Sysmark 2004
- Konvertierung einer SXW-File (31 MB als Word File) zu PDF in Open Office 1.1.2
- XMPeg ein 590 MB .VOB File zu DiVX 5 konvertieren
- TMPEG eine 590 MB .VOB File zu SVCD konvertieren
- Lame Konvertierung einer 300 MB .WAV zu einem 192 kbit VBR MP3 File
- Spec ViewPerf 8
- Cinema 4D 8.5 - Caustic Animated
- Lightwave 8.0
- WinRaR
- 7 Zip
- Spielebenchmarks:
- Quake 3 Arena
- UT 2004
- Splinter Cell
- Doom 3
- Far Cry
- Call of Duty
Synthetische Benchmarks
Den Anfang unserer Benchmarkreihe sollen Tests aus dem Hause Futuremark machen. Hierzu zählen wir bei diesem Benchmarkparcours die 3DMarks der Versionen 2001 und 2003 sowie den PCMark der Version 2004.
3DMark 2003
- Offizielle Website:
Futuremark.com [10]
- Download:
ComputerBase [11]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 340.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark 03
Angaben in Punkten
|
3DMark 2001 SE
- Offizielle Website:
Futuremark.com [12]
- Download:
ComputerBase [13]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 330.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark 2001
Angaben in Punkten
|
PCMark 2004
- Offizielle Website:
Futuremark.com [14]
- Download:
ComputerBase [15]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 120.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
PCMark 04
Angaben in Punkten
|
Synthetische Benchmarks (Fortsetzung)
Mit SiSoft Sandra soll der nächste Blick auf die Speicherperformance sowie die CPU-Geschwindigkeit im Multimedia-Benchmark gerichtet werden. Den Abschluss der synthetischen Benchmarks bildet der Aquamark 3-Benchmark.
SiSoft Sandra 2004
- Offizielle Website:
www.sisoftware.co.uk [16]
- Download:
ComputerBase.de [17]
- Kostenpunkt: kostenlose Standardversion
- Was benchen wir?
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Arithmetik- und Multimedia-Leistung der CPU, Speichertransferraten.
SiSoft Sandra Memory
Angaben in Megabyte pro Sekunde (MB/s)
|
AquaMark 3
- Offizielle Website:
www.aquamark3.com [18]
- Download:
ComputerBase.de [19]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- AquaMark 3 Score Measurement
- Besondere Einstellungen: - keine -
- AquaMark 3 Score Measurement
Aquamark 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Anwendungen und Encoding
In unserem Benchmarkbereich „Anwendungen und Encoding“ soll es über die zwei Neulinge im Testfeld namens SysMark 2004 und einer Word-zu-PDF-Konvertierung zu alten Bekannten mit neuer Aufgaben gehen.
SysMark 2004
- Offizielle Website:
www.BapCo.com [20]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: $399,95 Dollar
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks im „Official Run“-Modus
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Durchlauf des Benchmarks im „Official Run“-Modus
Der SysMark 2004 testet die Gesamtgeschwindigkeit des Systems unter Einbeziehung realer Applikationen, wie sie im PC-Alltag Verwendung finden. So stehen auf der Liste der Programme, die der SysMark testet und aus denen sich die Gesamtgeschwindigkeit ergibt neben WinZip, Macromedia Dreamweaver und Photoshop auch Microsoft Powerpoint, der Internet Explorer sowie MS Word. Die Gesamtpunktzahl im SysMark ergibt sich aus einem Untertest namens „Internet Content Creation“ und einem zweiten Test namens „Office Productivity“. Ein vollständige Liste aller implementierten Programme gibt es in der BapCo eigenen Applikations-Übersicht [21].
SysMark 2004
Angaben in Punkten
|
PDF-Konvertierung mit OpenOffice.org
- Offizielle Website:
www.openoffice.org [22]
- Download:
ComputerBase [23]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Das SXW-Dokument wird mit Hilfe von OpenOffice als PDF-Datei exportiert.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Das SXW-Dokument wird mit Hilfe von OpenOffice als PDF-Datei exportiert.
PDF Konvertierung
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Mit dem Programm XMPEG konvertieren wir seit Neuestem eine 590 MB große .VOB-Datei in das DivX-Format. Die Änderungen gegenüber anderen Benchmarks beschränken sich auf das Nutzen einer größeren .VOB-Datei um durch längere Konvertierungszeiten eindeutigere Ergebnisse zu erhalten. TMPGenc bekommt von nun an die gleiche .VOB-Datei vorgesetzt, um auch hier bessere Ergebnisse für einen Vergleich geliefert zu bekommen. Auch mit LAME konvertieren wir nun neu: 300MB an Wave-Files werden in Reihe durch den Encoder geschickt und in 192kbit-VBR-MP3-Files konvertiert.
XMPEG 5.02 Divx 5.1
- Offizielle Website:
Mp3guest.com [24]
- Download:
Download.de [25]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- XMPEG 5.0 encodiert ein 590 MB großes Making-Of aus „Das fünfte Element“ aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1.
- Besondere Einstellungen: no audio, divx 780 kbps, "home theater", disable logo, disable feedback windows, crop 720x480 auf 720x309, DivX Commandozeile: "-bv1 780 -psy 2 -key 300 -p -b -sc 50 -pq 5 -vbv 6951200,3145728,2359296 -profile 3 -nf"
- XMPEG 5.0 encodiert ein 590 MB großes Making-Of aus „Das fünfte Element“ aus dem von DVD gerippten vob-Format in ein DivX 5.1.
XMpeg 5.0.3 - DivX 5.2
Angaben in Minuten, Sekunden
|
TMPGEnc 2.520
- Offizielle Website:
TMPGEnc.net [26]
- Download:
TMPGEnc.net [27]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Mit TMPGEnc wird aus der selben .VOB-Datei eine SVCD (PAL) erstellt.
- Besondere Einstellungen: Super Video-CD PAL (MPEG-2 480x576 25fps CBR 2520kbps, Layer-2 44100Hz 224kbps), fullscreen, no resize
- Mit TMPGEnc wird aus der selben .VOB-Datei eine SVCD (PAL) erstellt.
TMPGenc 2.521 - SVCD
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Lame 3.93
- Offizielle Website:
lame.sourceforge.net [28]
- Download:
Freenet.de [29]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Komprimieren mehrerer Wave-Dateien mit einer Gesamtgröße von 340 MB ins MP3-Format.
- Besondere Einstellungen: bitrate 192kbit / joint stereo, optimization; quality, VBR: 320kbit, Quality 0
- Komprimieren mehrerer Wave-Dateien mit einer Gesamtgröße von 340 MB ins MP3-Format.
LAME 3.93
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Anwendungen und Encoding (Fortsetzung)
Als nächstes soll uns Spec ViewPerf in der neuesten Version 8 Vergleichswerte liefern. Mit den neuen, anspruchsvolleren Tests sind aussagekräftige Ergebnisse innerhalb unseres Erwartungshorizonts vorgesehen.
Spec ViewPerf 8
- Offizielle Website:
Specbench.org [30]
- Download:
Specbench.org [31]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Alle in Spec Viewperf 8 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Alle in Spec Viewperf 8 enthaltenen Benchmarks werden ausgeführt.
Spec ViewPerf 8
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Anwendungen und Encoding (Fortsetzung)
Bevor wir zu denjenigen Anwendungen kommen, die Spiele-spezifisch sind, soll ein letzter Blick auf Cinema 4D, Lightwave sowie die Pack-Programme WinRAR und 7-Zip riskiert werden. Da hier nicht selten das Zusammenspiel von Speicher und Prozessor im Vordergrund steht, können die genannten Benchmarks sicherlich verwertbare Ergebnisse liefern.
7-Zip 3.13
- Offizielle Website:
7-zip.org [32]
- Download:
7-zip.org [33]
- Kostenpunkt: Freeware
- Was benchen wir?
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
- Besondere Einstellungen: compression ultra
- Auch 7-Zip bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 264,69 MB.
7-Zip 3.13
Angaben in Minuten, Sekunden
|
WinRAR 3.4
- Offizielle Website:
Rarlabs.com [34]
- Download:
Rarlabs.com [35]
- Kostenpunkt: kostenlose Trialversion
- Was benchen wir?
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
- Besondere Einstellungen: best compression
- WinRAR bekommt den Ordner von Unreal Tournament vorgesetzt. Insgesamt 512 MB bei 11 Unterordnern mit 438 Dateien. Gepackt bleiben 288,87 MB.
WinRAR 3.4
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Lightwave 8.0
- Offizielle Website:
NewTek.com [36]
- Download:
- keiner -
- Kostenpunkt: 1595 $ (Vollversion)
- Was benchen wir?
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Rendern der jeweiligen Datei mit "Render in Progress".
Lightwave 8.0
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Cinema 4D 8.5
- Offizielle Website:
Maxoncomputer.com [37]
- Download:
Maxoncomputer.com [38]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Rendern einer Demo (caustic animated) in der aktuellen Ansicht (render view).
- Besondere Einstellungen: - keine -
- Rendern einer Demo (caustic animated) in der aktuellen Ansicht (render view).
Cinema 4D 8.5
Angaben in Minuten, Sekunden
|
Spiele Benchmarks
Unsere Spiele-Benchmarks wurden ebenfalls überarbeitet, wie einigen aufmerksamen Lesern bereits bei der Benchmarkübersicht aufgefallen sein sollte. So kommen neben FarCry und Doom3 auch Call of Duty hinzu. Warcraft 3 muss sich jedoch ebenso verabschieden wie Comanche 4. Der Testaufwand dieser Programme stand nicht in Relation zu der Aussagefähigkeit ihrer Ergebnisse.
Quake 3 Arena
- Offizielle Website:
Quake3Arena.com [39]
- Download:
Benchemall.com [40] (Bench´em All)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Bench´em All 2.60beta.
- Besondere Einstellungen: Demo four.dm_76, 1024x768.
- Wir benchen Quake3Arena Point Release 1.31 mit Bench´em All 2.60beta.
Quake 3 Arena
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Unreal Tournament 2004
- Offizielle Website:
UnrealTournament.com [41]
- Download:
Benchemall.com [39] (Bench´em All)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Wir benchen Unrealt Tournament 2004 mit Bench´em All 2.60beta.
- Besondere Einstellungen: 1024x768, Maximum Details, Default benchmark mode (3 botmatch maps).
- Wir benchen Unrealt Tournament 2004 mit Bench´em All 2.60beta.
UT2004
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Splinter Cell
- Offizielle Website:
Splintercell.de [42]
- Download:
Splintercell.de [43] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version. (Amazon.de [44]), Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Wir benchen Splinter Cell 1.2 mit Bench´em All 2.60beta.
- Besondere Einstellungen: 1024x768, Effects Quality: Very Hih, Demo: 1_1_1TbilisDemo.bin, Map: 1_1_1Tbilisi.sl.
- Wir benchen Splinter Cell 1.2 mit Bench´em All 2.60beta.
Splinter Cell
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Spiele Benchmarks (Fortsetzung)
Doom 3 und FarCry benötigen zwar für ihre volle Pracht potente Grafikkarten, die Gesamtgeschwindigkeit hängt jedoch ebenso stark vom restlichen Gesamtsystem ab, weshalb an dieser Stelle die genannten Benchmarks ebenfalls ihre Berücksichtigung finden sollten.
Doom3
- Offizielle Website:
idsoftware.com [45]
- Download:
Doom3.com [46] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Wir benchen Doom3 mit Bench´em All 2.60beta.
- Besondere Einstellungen: 1024x768, Precache tome: 1000, Graphics settings: Maximum details, Demo: Run default demo.
- Wir benchen Doom3 mit Bench´em All 2.60beta.
Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Far Cry
- Offizielle Website:
FarCry.de [47]
- Download:
farcry-thegame.com [48] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Wir benchen Far Cry mit Bench´em All 2.60beta.
- Besondere Einstellungen: 1024x768, Graphics settings: Maximum details, Default demo.
- Wir benchen Far Cry mit Bench´em All 2.60beta.
Far Cry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Call of Duty
- Offizielle Website:
callofduty.com [49]
- Download:
CallofDuty.com [48] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen geeignet
- Was benchen wir?
- Wir benchen Call of Duty mit Bench´em All 2.60beta.
- Besondere Einstellungen: 1024x768, Default demo.
- Wir benchen Call of Duty mit Bench´em All 2.60beta.
Call of Duty
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Fazit
Das Fazit in diesem Bericht soll sich einmal mehr auf ein Performance-Rating stützen und den werten Leser mit Hilfe der erzielten Benchmarks und der gesammelten Erfahrungen mit dem Speicher zu einer Kaufempfehlung befähigen. Zuerst sei an dieser Stelle noch angemerkt, dass wir dem interessierten Leser gerne noch mehr Benchmarks geboten hätten, die den Speicher auch im übertakteten Zustand gezeigt hätten. Es war jedoch nicht möglich, einen stabilen Betrieb selbst bei einem vergleichsweise geringen Frontside-Bus von 220 MHz zu erreichen, obwohl die einzelnen Komponenten wie CPU und Speicher diesen Mehrtakt mühelos mitmachen müssten - so zeigen es jedenfalls frühere Tests. Ziel war in dieser Hinsicht gar ein FSB von 250 MHz, was jedoch aus genannten Gründen nicht erreicht werden konnte.
Unbeirrt von dieser Tatsache sprechen auch die erfolgreich durchgeführten Testläufe für sich, was die folgenden Performance-Rating-Diagramme noch einmal in der Zusammenfassung unterstreichen. Das erste Diagramm soll den Vergleich mit früher getesteten Mainboards herstellen, das zweite Diagramm gibt die prozentualen Unterschiede zwischen den Testreihen mit dem MSI-Combo-Mainboard wieder:
Alle Boards mit DDR2-533 4-4-4-12 (Bis auf Abit AG8,
welches mit DDR400 3-3-3-8 betrieben wurde.)
Performance aller Mainboards
Angaben in Prozent
|
Alle Ergebnisse mit MSI 915P Combo
Performance: DDR vs. DDR2
Angaben in Prozent
|
Die farblich codierten Ergebnisse der Speichersorten zeigen ziemlich eindeutig, dass zumindest das MSI-Gespann den ein oder anderen Prozentpunkt mit DDR2-Speicher herausholen kann. Dies aber auch nur, wenn die Timings nicht zu schlecht ausfallen, wie man am Beispiel der DDR2-400-Konstellation mit den Latenzen 5-5-5-12 sehen kann. Die gleiche Konstellation mit den Timings 4-4-4-12 setzt sich hingegen fast auf die gleiche Höhe mit DDR-RAM bei Low-Latency-Einstellungen. Verschmäht der DDR2-Speicher die Timings von 3-3-3-12 nicht, so kann er sich gegen den älteren DDR1-RAM durchsetzen - wenn auch nur mit 0,4 Prozentpunkten. Deutlicher absetzen kann sich da schon eher ein mit 533 MHz getaktetes DDR2-Gespann, das mit den Latenzen 4-4-4-12 oder 3-3-3-12 betrieben wird.
Insgesamt lässt sich aus diesem groben Überblick schließen, dass der Unterschied zwischen DDR1- und DDR2-Speicher bei gleicher Taktung nicht besonders groß ausfällt, der DDR2-Speicher diese Auseinandersetzung bei guten Timings jedoch für sich entscheiden kann. Ist man im Besitz von DDR2-Modulen, die etwas mehr Takt vertragen, so wächst der Abstand bei entsprechenden Einstellungen sogar im asynchronen Betrieb zum Frontside-Bus. Beachtet man in diesem Zusammenhang noch die Tatsache, dass sich DDR2-Speicher zumeist besser übertakten lässt oder von Haus aus schon den höheren Standardtakt bietet, so muss sich die zweite DDR-Generation wahrlich nicht mehr hinter dem Vorgänger verstecken, der mit geringen Latenzen locken kann.
Empfohlen werden können bei einem Plattformwechsel von der alten Generation, die nur auf DDR1-RAM setzt, zur neueren Generation beide Speichertypen - die Geschwindigkeitsunterschiede befanden sich in unseren Vergleichen nur im einstelligen Prozentbereich. Wer jedoch das nötige Kleingeld für eine vollständige Umrüstung auf die neue Technik hat, der macht mit aktuellem DDR2-Speicher nicht viel falsch. Bei richtiger Konfiguration bietet er weder eine geringere Performance, noch ist er maßgeblich teurer als die aktuellen High-End-Module im DDR1-Segment. Jene, die auch wir benutzten und die in diesem Vergleich nicht immer Schritt halten konnten.



