OCZ schickt mit den OCZ DDR2 PC2-8000 Platinum XTC Extreme Edition ein 2-GB-Kit mit vielversprechendem Namen ins Rennen, entsprechend hoch waren unsere Erwartungen an das Übertaktungspotenzial der Edel-Module. Spezifiziert sind sie für 1000 MHz effektiven Takt bei Timings von 4-5-4-15 und 2,2V Speicherspannung. Letztere kann innerhalb des Garantierahmens bei Bedarf noch auf bis zu 2,35V erhöht werden.
Auf unseren Modulen sind „Micron D9GKX (B6-25E)“-Chips verbaut. Im Handel sind jedoch Versionen mit „Micron D9GMH (B6-3)“ anzutreffen. Welche Chips schlussendlich wirklich verbaut sind, lässt sich bei den OCZ-Modulen nur durch das Abnehmen des Heatspreaders herausfinden, hilfreiche Angaben zur Revision gibt es leider nicht.
OCZ DDR2 PC2-8000 Platinum XTC Extreme Edition
Bei 800 MHz erreichen die OCZ-Module auch mit einer auf 2,1V gesenkten Speicherspannung noch sehr gute Timings von 3-4-3-9. Die erste – wenn auch für die Leistung nicht wirklich wichtige – Enttäuschung erlebten wir beim Versuch die Timings bei 1001 MHz zu senken – selbst mit erhöhter Speicherspannung ist nicht mehr als eine Senkung des tRAS-Wertes von 15 auf 12 zu erreichen. Noch enttäuschender ist der Maximaltakt, den die Module auf unserem Testsystem erreichten: bereits bei 1015 MHz ist das Ende der Fahnenstange erreicht. Dass die Timings dabei unverändert bleiben, ist wenig tröstlich angesichts eines Übertaktungspotenzials von gerade mal 1,5%.
Gewohntes Bild beim Bandbreitentest: Der Flaschenhals zwischen CPU und Northbridge bremst den Speicher aus. Bei der Speicherlatenz zeigt sich das erwartete Bild, der Takt ist wichtiger als die Timings.