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Test: Corsair HydroCool200 gegen Zern Delta-X Komplettset

von Frank Hüber

Vorwort

Sonnenbrille auf und ab ins Café,
wo ich die schönen Frauen auf der Straße seh.
Dann 'n Sprung mitten rein in den kalten Pool
und 'n Caipirinha - ziemlich cool!

Sonnenmilch drauf und ab zur Liegewiese,
wo ich für mich und Lisa eine Liege lease.
Wir lassen uns gehn und wir lassen uns braten -
alles andre kann 'ne Weile warten...
(Wise Guys - 'Jetzt ist Sommer')

ALLES?

Jetzt ist Sommer - und ein Prozessor nach dem anderen droht den Hitzetod zu sterben. So mancher wird aus diesem Grund ein um's andere Mal auf sein leises System verzichten und die Lüfter mit voller Drehzahl laufen lassen oder sein Gehäuse mit weiteren Lüfter bestücken, um den Prozessor nicht allzu nah an seinen Spezifikationsgrenzen zu betreiben. Andere denken wieder einmal darüber nach, ob sie sich nicht doch eine Wasserkühlung kaufen sollten, um diesem Problem ein für alle Mal ein Ende zu setzen.

Ja klar.. ähh.. nein..
ich mein JEIN.
Soll ich's wirklich machen,
oder lass ich's lieber sein?
(Fettes Brot - 'Jein')

Die Antwort auf diese Frage wird sich zwar auch nach diesem Review immer noch jeder selbst geben müssen, aber wir konnten einen Blick auf eine externe Wasserkühlung von Corsair, das HydroCool200, und eine interne Wasserkühlung von Zern, das Delta TR Komplettset, das uns freundlicherweise von Dantotec [1] zur Verfügung gestellt wurde, werfen. Als weiteren Vergleich zogen wir die ebenfalls interne MAGNUM Wasserkühlung von Listan [2] heran.

An dieser Stelle möchten wir allen Firmen herzlich danken, die uns ihre Produkte für dieses Review zur Verfügung stellten.

Warum Wasser?

Doch warum sollte man sich überhaupt für eine Wasserkühlung entscheiden und worin liegen ihre Vorteile? Zum einen ist hierbei die theoretisch wesentlich bessere Kühlleistung zu beachten, da Wasser einen Wärmeleitwert von 0,61W/mK bietet. Dieser Wert ist 235 höher als der Wärmeleitwert von Luft, der lediglich 0,0026 W/mK beträgt. Somit kann Wärme sehr viel schneller von der CPU und dem Kühlkörper geleitet werden. Eine normale Luftkühlung stößt selbst bei noch so hohen Drehzahlen und dementsprechenden Fördermengen um einiges eher an die physikalischen Grenzen als dies bei Wasser der Fall ist.

Natürlich muss auch das Wasser bei einer Wasserkühlung wieder gekühlt werden. Doch da dies über einen Radiator geschieht, der in der Regel eine sehr viel größere Oberfläche als ein normaler CPU-Kühler besitzt, kann hier ein langsamerer und somit auch leiserer Lüfter verwendet werden, als auf dem CPU-Kühler notwendig wäre. Dass dies jedoch nicht immer der Fall sein muss, sollte der weitere Verlauf unserer Tests noch zeigen und auf das Thema 'Lautstärke' gehen wir gesondert ein.

HydroCool200

Lieferumfang

Mit dem HydroCool200 wagt sich Corsair in neue, für das Unternehmen unbekannte Gefilde vor und präsentiert eine externe Wasserkühlung, die sich neben ihrer Funktionalität und einfachen Montage auch durch ihre sehr gute Kühlleistung auszeichnen soll. Allerdings ist man nicht völlig ohne Vorkenntnisse in diesen Markt vorgestoßen, sondern hat sich die Unterstützung von Delphi Thermal Systems [3] geholt, die das System entwickelt haben.

Der Name HydroCool200 ist nicht grundlos gewählt, soll das System doch eine Wärmeentwicklung von bis zu 200 Watt kompensieren können. Aktuelle Prozessoren erreichen momentan in etwa 80 Watt, so dass das HydroCool200 von Corsair einige Reserven bieten sollte.

Doch bevor wir auf weitere Einzelheiten des HydroCool200 eingehen, werfen wir zunächst einen Blick auf den Lieferumfang:

HydroCool200 - Zubehör
HydroCool200 - Zubehör
HydroCool200 - Lieferumfang
HydroCool200 - Lieferumfang

HydroCool200 - Befestigung
HydroCool200 - Befestigung
HydroCool200 - Steckkarte
HydroCool200 - Steckkarte

Somit liefert Corsair - bis auf das zusätzlich benötigte destillierte Wasser - dem Kunden alles, was man zum sofortigen Einsatz des HydroCool200 benötigt. Positiv fielen uns die Handbücher auf. Neben einer englischen 'User manual' und einem englischen 'Quick Installation Guide' lagen eben diese beiden Handbücher ebenfalls in deutscher Sprache bei. Die Handbücher sind sehr übersichtlich und leicht verständlich gestaltet. Außerdem erleichtern sie die Inbetriebnahme durch die Verwendung von Bildern.

HydroCool200 - Handbuch
HydroCool200 - Handbuch
HydroCool200 - Handbuch

HydroCool200 - Handbuch
HydroCool200 - Handbuch

Kleinere Unstimmigkeiten haben sich aber dennoch in die Handbücher eingeschlichen. So macht es beispielsweise keinen Sinn, die Wasserschläuche noch vor der Installation der CPU-Befestigungs-Klemmen durch die Steckkarte zu führen und diese auch schon einzubauen, wie es in der Anleitung vorgeschlagen wird. Bei Pentium 4 Systemen müssen die Schläuche nämlich noch durch das Befestigungsmodul gezogen werden, was nicht mehr möglich ist, wenn diese bereits durch die Steckkarte geschoben wurden. Auch den Temperatursensor sollte man erst nach der Installation des Befestigungsmoduls - anders als in der Anleitung - an die Steckkarte anschließen, da man den Sensor sonst ebenfalls nicht mehr durch das Modul stecken kann.

HydroCool200 - Steckkarte
HydroCool200 - Steckkarte
HydroCool200 - Zusatz
HydroCool200 - Zusatz
HydroCool200 - Lieferumfang
HydroCool200 - Lieferumfang
HydroCool200 - Handbuch
HydroCool200 - Handbuch
HydroCool200 - Handbuch
HydroCool200 - Handbuch

Deshalb empfehlen wir es jedem Kunden, sich vor dem Zusammenbau die Anleitungen gründlich durchzulesen und sich schon im Vorfeld einen Überblick über die notwendigen Schritte zu verschaffen, um manche dieser Schritte nicht mehrmals machen zu müssen, da die Reihenfolge der Installation in der Anleitung nicht immer optimal gewählt ist.

Dennoch ist die Anleitung sehr hilfreich und erklärt alle notwendigen Schritte verständlich und richtig. Lediglich die Reihenfolge ist zu bemängeln.

Bei unserem Handbuch handelte es sich jedoch auch noch um die Version 1.0, Corsair aktualisiert das Handbuch jedoch regelmäßig und so lohnt vielleicht ein Blick auf die offizielle Homepage [4].

Das System

Wenden wir uns jetzt jedoch erst einmal den Features des HydroCool200 zu, die sich durchaus sehen lassen können und sich vor keiner anderen Wasserkühlung verstecken müssen:

Cosair HydroCool200 - LCD - 2
Cosair HydroCool200 - LCD - 2
Cosair HydroCool200 - LCD - 3
Cosair HydroCool200 - LCD - 3
Cosair HydroCool200 - LCD
Cosair HydroCool200 - LCD

Das HydroCool200 bietet demnach einiges mehr als viele andere Wasserkühlungen. Die LCD Anzeige gibt jederzeit Aufschluss über die Wassertemperatur im System, denn obwohl der Temperatursensor auf der Oberseite des Kühlkörpers angebracht ist, liegen die ausgelesenen Temperaturen immer etwa 15°C unter der Temperatur der CPU und in etwa gleich auf mit der Wassertemperatur. Neben der reinen Temperaturüberwachung zeigt die LCD Anzeige aber auch an, wenn zu wenig Wasser im Kreislauf ist. Ein einfaches "FILL" erscheint auf dem Display und gleichzeitig wird man lautstark mit einem Alarm auf diesen Umstand aufmerksam gemacht. Zudem ist es dem Benutzer vergönnt, selbst zwei Alarmwerte zu definieren. Beim ersten Alarm ertönt lediglich ein akustisches Signal, das den Benutzer auf die erreichte Temperatur aufmerksam macht. Der zweite Alarm leitet die Not-Aus Prozedur ein und führt zu einem sofortigen Shutdown des PCs. Die Slot-Einsteck-Karte sendet hierbei ein Signal an das Mainboard, das daraufhin abschaltet. Im Grunde ist es nichts anderes, als würde man selbst den Power-Knopf des PCs vier Sekunden gedrückt halten, woraufhin sich der PC ausschaltet.

HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - LCD
HydroCool200 - LCD
HydroCool200 - LCD
HydroCool200 - LCD

Das HydroCool200 verfügt zudem über eine Diagnose Funktion, mit der sämtliche Einstellungen überprüft werden können. Mit diesem Modus kann auch überprüft werden, ob das System tatsächlich einen Not-Aus iniziieren würde, sollte die gewählte Temperatur erreicht werden.

Eine beleuchtete Durchflusskontrolle an der Oberseite des Systems zeigt außerdem jederzeit, ob euer Kreislauf geschlossen ist und die Pumpe die gewünschte Arbeit verrichtet und das Wasser zirkuliert. Durch das leicht transparente, schwarze Gehäuse des HydroCool200 ist sie Dank der Beleuchtung gut sichtbar.

HydroCool200 - Durchflußkontrolle
HydroCool200 - Durchflußkontrolle
HydroCool200 - Durchflußkontrolle
HydroCool200 - Durchflußkontrolle

Der mit Abmessungen von 120mm x 37mm groß geratene Lüfter kann vom Benutzer durch eine Taste an der Vorderseite des HydroCool200 zwischen den Modi 'Turbo' und 'Flüster' hin und her geschaltet werden. Im 'Turbo'-Modus dreht der Lüfter mit voller Drehzahl, während er im 'Flüster'-Modus auf 50 Prozent gedrosselt wird. Die Flüssigkeitstemperatur wird jedoch ständig überwacht und bei etwa 40°C schaltet das System automatisch auf den 'Turbo'-Modus um, um das System wieder herunterzukühlen. Solange die Kühlflüssigkeit über 40°C bleibt, kann der 'Turbo'-Modus vom Benutzer nicht deaktiviert werden. Sobald die Temperatur jedoch wieder 38,5°C erreicht, schaltet das System wieder auf den 'Flüster'-Modus zurück. Grundsätzlich startet das System übrigens im 'Turbo'-Modus und schaltet sich nach wenigen Sekunden automatisch in den 'Flüster'-Modus um.

Als Kritikpunkt kann man hier jedoch verbuchen, dass der Lüfter nicht komplett abgeschaltet werden kann. Dies wäre an kalten Wintertagen für viele Kunden sicherlich eine oft genutzte und gern gesehene Funktion, die sich zudem problemlos bewerkstelligen ließe.

HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - LCD
HydroCool200 - LCD

Auch bei der Stromversorgung hat man sich bei Corsair bzw. Delphi etwas einfallen lassen und verzichtet auf eine zusätzliche Stromversorgung, sondern versorgt das System über die mitgelieferte Steckkarte und das beiliegende D-Sub Kabel über das Netzteil des Computers. Ein vierpoliges Stromkabel als Verlängerung liegt dem HydroCool200 bei. Leider handelt es sich hierbei jedoch nicht um eine Weiche, so dass ein Stromanschluss für das HydroCool200 geopfert werden muss.

HydroCool200 - Steckkarte
HydroCool200 - Steckkarte
HydroCool200 - Steckkarte
HydroCool200 - Steckkarte
HydroCool200 - Durchflußkontrolle
HydroCool200 - Durchflußkontrolle

Besonders auffällig wie auch praktisch sind aber wohl die selbst-versiegelnden Verschlüsse an der Rückseite des HydroCool200 Systems. Dank dieser Verschlüsse kann das HydroCool200 leicht versetzt oder transportiert werden. Sobald man die Schläuche abzieht, versiegeln sie sich automatisch und lassen so keine Luft in das System und keine Flüssigkeit heraus. In unseren Test erwiesen sich die Verschlüsse als dicht, jedoch sollte man unmittelbar beim Abziehen der Anschlüsse wohl doch ein Taschentuch parat haben, da ein paar kleine Tropfen aus den Anschlüssen entweichen können, die sich im Moment des Abziehens zwischen den beiden Dichtungen befanden. Hierbei handelt es sich jedoch wirklich nur um kleine Tropfen - ansonsten ist das System komplett dicht!

HydroCool200 - Anschlüsse
HydroCool200 - Anschlüsse
HydroCool200 - Befüllung
HydroCool200 - Befüllung
HydroCool200 - Durchflußkontrolle
HydroCool200 - Durchflußkontrolle

Das HydroCool200 hat einige nützliche Funktionen zu bieten, doch bevor diese genutzt werden können, muss das System erst einmal montiert werden. Diesem Prozess möchten wir uns in unserem nächsten Abschnitt widmen.

Montage

Die Montage des HydroCool200 geht aufgrund der Bauweise des Systems sehr einfach und ohne größere Probleme. Zuerst sollte man je nach System die Sockelhalterung durch die Schläuche und daraufhin die Schläuche durch die Steckkarte ziehen. dabei ist es nicht unbedingt ratsam, die Steckkarte gleich zu Beginn des Aufbaus in das Gehäuse einzubauen, da so der Bewegungsspielraum unnötig eingeschränkt wird. Nachdem man nun den Temperatursensor und das Power-Kabel mit der Steckkarte verbunden hat, kann auch schon der Kühler auf dem Board befestigt werden.

HydroCool200 - Befestigung
HydroCool200 - Befestigung
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler

HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler

Jetzt ist die Zeit gekommen, die Schläuche von innen durch einen freien Steckkarten-Slot nach außen zu führen und die Steckkarte festzuschrauben. Dieser Schritt muss unbedingt vor der Befestigung der sich selbst versiegelnden Anschlüsse an die Schläuche durchgeführt werden. Leider sind die Winkelstücke nämlich einen Hauch zu dick geraten und passen nicht durch die genormten Steckkarten-Slots am Gehäuse, so dass man sie bei der Montage und Demontage der Kühlung aus dem Gehäuse immer von den Schläuchen entfernen muss. Dies ist leider auch nicht ganz so einfach möglich, da sie bombenfest sitzen. Uns war die Demontage so nur durch das Kappen der Schläuche und anschließender Fummelarbeit mit der Schere an den Anschlüsse möglich.

HydroCool200 - CPU Kühler
HydroCool200 - CPU Kühler
Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 2
Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 2

Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 4
Cosair HydroCool200 - Steckkarte - 4
Cosair HydroCool200 - Steckkarte
Cosair HydroCool200 - Steckkarte

Sind die Schläuche nach außen geführt und mit den Anschlüssen und Klemmen versiegelt, kann auch schon das HydroCool200 System an die Steckkarte angeschlossen werden. Das mitgelieferte D-Sub Kabel dürfte in den meisten Fällen ausreichend lang sein, in die nähere Umgebung des Towers ist man aber dennoch gefesselt. In den meisten Fällen wird das HydroCool200 wohl entweder auf dem Tower oder einem daneben liegenden Tisch Platz finden, auch wenn dies aufgrund der Geräuschkulisse, eigentlich nicht der optimale Platz für das System ist.

HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Radiator

HydroCool200 - Befüllung
HydroCool200 - Befüllung
HydroCool200 - Lüftergitter
HydroCool200 - Lüftergitter

Und so einfach wie die Montage des Systems bisher war, geht es auch weiter. Nun kann nämlich schon mit dem Befüllen des Systems begonnen werden. Zuerst füllt man 150ml des mitgelieferten Additivs in den Ausgleichsbehälter und füllt ihn daraufhin mit destilliertem Wasser auf. Das Additiv beugt einerseits der Algenbildung im Wasserkreislauf vor, die bei durchsichtigen Schläuchen und der Führung der Schläuche außerhalb des Gehäuses durch die höhere Lichteinstrahlung schnell stattfinden würde, und verhindert zudem eine elektrochemische Reaktion des Aluminiums des Radiators mit dem Kupfer des Kühlkörpers.

Nun wird das System erstmals eingeschaltet und sofort wird der FILL-Alarm ertönen. Das im Ausgleichsbehälter enthaltene Wasser wurde in den Kreislauf gepumpt und schafft so neuen Raum für weiteres destilliertes Wasser. Nach einmaligem Wiederholen dieses Vorgangs sollte das System komplett befüllt sein. Nach einiger Laufzeit sind dann auch die letzten Luftblasen aus dem Kreislauf verschwunden.

Und wir haben mal nachgemessen: Insgesamt passen 750ml Flüssigkeit in den Kreislauf des HydroCool200. Neben den 150ml Additiv müssen demnach noch 600ml destilliertes Wasser ins System gegeben werden. Dies spielt später bei unseren Temperaturmessungen und dem Vergleich mit anderen Systemen eine Rolle.

HydroCool200 - Lüftereinlaß
HydroCool200 - Lüftereinlaß
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System

HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Schläuche
HydroCool200 - Schläuche

Und das war es dann auch schon. Mehr ist eigentlich nicht nötig, um das HydroCool200 in Betrieb nehmen zu können. Nach dieser Montage kann man sich dann daran machen die Einstellungen für den Alarm vorzunehmen. Eine ebenso einfache Aufgabe.

HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe

HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Pumpe
HydroCool200 - Lüfter
HydroCool200 - Lüfter

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Montage des HydroCool200 einfacher kaum sein könnte.

Ein Manko ist uns dann aber eben doch aufgefallen. Möchte man das HydroCool200 einmal in einem anderen Gehäuse einsetzen, ist man gezwungen die Schläuche am Ende der selbst versiegelnden Anschlüsse abzuschneiden, um sie durch den Steckkarten-Slot des Gehäuses stecken zu können. Die Anschlüsse sind leider etwa 1mm zu dick, als dass man sie aufgesteckt lassen könnte. Dies ist insbesondere deshalb umständlich, da man zum einen dann auch immer das zwischen den Anschlüssen und dem CPU Kühler befindliche Wasser auffangen und bei erneuter Montage wieder ins System geben muss, und da man zum anderen die Anschlüsse nicht einfach abziehen kann, sondern schon etwas Arbeit und Vorsicht gefragt ist, um die Schläuche mit Hilfe einer Schere oder eines Messers von diesen zu entfernen. Hier wären leicht abgeflachte Anschlüsse wünschenswert gewesen, die genau durch die Steckkarten-Slots eines jeden Gehäuses passen.

HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - Radiator
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System

HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System
HydroCool200 - System

Betrieb / Lautstärke

Der Betrieb des HydroCool200 ist völlig unkompliziert. Das System schaltet sich beim Booten des PCs automatisch ein, da es über die Stromversorgung des Netzteils angeschlossen ist und so muss die Pumpe nicht umständlich über eine Steckdosenleiste o.ä. ein- und ausgeschaltet werden. Wir hatten das System knapp zwei Wochen im Betrieb und hatten in dieser Testphase keinerlei Probleme.

Doch kommen wir zum wohl größten Kritikpunkt des HydroCool200, der Lautstärke. Für viele gilt die alte Gleichung: Wasserkühlung = leise, doch dies ist natürlich nur bedingt der Fall. Schließlich muss auch das Wasser, das den Prozessor kühlt, selbst wieder gekühlt werden. Beim HydroCool200 geschieht dies mit einem gerade zu gigantischen 12x12cm Lüfter mit einer Tiefe von 3,7cm. Dieser Lüfter ist im 'Flüster'-Modus zwar wahrnehmbar, aber nicht unangenehm laut. Anders sieht es da schon im 'Turbo'-Modus aus, wenn er voll aufdreht. In diesem Zustand ist er wahrlich nicht mehr zu überhören. Dennoch ist es leider nicht der Lüfter, der die größten Sorgen bereitet, sondern die Pumpe und die Schale des HydroCool200.

Corsair beziehungsweise Delphi hat sich zwar einige Mühe gegeben, die Pumpe so leise wie irgend möglich zu machen und hat sie so sogar durch einen Gummipuffer vom Rest des Gehäuses entkoppelt, aber dennoch ist das Laufgeräusch der verwendeten Pumpe um einiges lauter als etwa das einer Eheim 1046 oder auch 1048.

Zudem kommt die externe Bauweise des HydroCool200 der Geräuschentwicklung nicht gerade zugute. Das Laufgeräusch der Pumpe und des Lüfters wird so durch das Gehäuse des PCs nicht gedämpft. Ist der PC zum Beispiel zusätzlich mit Dämmatten ausgestattet, lässt sich die Geräuschkulisse bei normalen Wasserkühlungen reduzieren, dies fällt beim HydroCool200 leider flach.

Des Weiteren mussten wir feststellen, dass die Schale des HydroCool200 eine deutliche Resonanz mit den Vibrationen der Pumpe eingeht, obwohl diese mittels Gummi entkoppelt ist. Legt man jedoch einfach die Hand auf das HydroCool200, so fällt sofort auf, dass die Geräuschentwicklung deutlich geringer ausfällt. Leider berührt die Schale des HydroCool200 an einigen Stellen den inneren Käfig des Systems und bildet so einen hervorragenden Resonanzkörper, der die Laufgeräusche der Pumpe und des Lüfters zusätzlich verstärkt. Hier wäre es wünschenswert gewesen, wenn Corsair zwischen Schale und Käfig weitere Gummipuffer eingebaut hätte, um die Lautstärke nicht weiter zu erhöhen.

Als Freunde eines leisen PCs kam uns schnell der Gedanke, das HydroCool200 zusätzlich mit Dämmatten auszustatten. Da man jedoch einige Öffnungen für die Belüftung offen lassen muss, dürfte der Erfolg nur mäßig sein.

Abschließend lässt sich sagen, dass man sich anfänglich als verwöhnter Benutzer eines silent PCs, den man kaum noch wahrnehmen kann, an die Lautstärke des HydroCool200 erst noch gewöhnen muss. Nach einigen Tagen hat man dies zwar getan, aber ab und an fällt es dennoch negativ auf. Gerade dann ,wenn man in einer ansonsten ruhigen Umgebung arbeitet. Und wer möchte so ein System schon in eine Ecke unter dem Tisch verbannen, wo es niemand mehr sieht?

Zern Komplettset Delta-X

Lieferumfang

Von Dantotec erreichte uns ein Komplettset der Delta-X Serie von Zern [5] in der 'Fast Mount System' Ausführung. Was es mit dem 'Fast Mount System' auf sich hat, klären wir im weiteren Verlauf des Reviews.

Normalerweise verfügt das Komplettset 'nur' über den CPU-Kühler, einen Radiator, die Eheim 1048 Pumpe, einen Ausgleichsbehälter und einen 12x12cm Lüfter sowie weitere Zubehörteile wie Schläuche, FMS-Schlauchanschlüsse, Schrauben und eine Einbauanleitung. Für unseren Test legte Dantotec jedoch noch einen Northbridge- und Grafikkarten-Wasserkühler mit ins Paket.

Somit befanden sich folgende Komponenten in unserem Lieferumfang:

Zern - Lieferumfang - 2
Zern - Lieferumfang - 2
Zern - Lieferumfang
Zern - Lieferumfang

Zern - 12x12 Lüfter
Zern - 12x12 Lüfter
Zern - Fast Mount System
Zern - Fast Mount System

Des Weiteren befanden sich alle notwendigen Schrauben und 'Fast Mount System'-Anschlüsse im Lieferumfang, so dass mit dem Zusammenbau ohne weiteres begonnen werden kann. Eine Einbauanleitung lag unserem Paket zwar nicht bei, jedoch erhielten wir von Dantotec die normalerweise beigefügte Anleitung als PDF-Datei, die wir euch nicht vorenthalten möchten und deshalb zum Download anbieten [6].

Die Komponenten

Widmen wir uns zu Beginn am besten kurz den einzelnen Komponenten:

Der CPU-Kühler Delta XP4:
Der Delta XP4 muss vom Kunden vor der Installation des Systems montiert werden, da er in Einzelteilen geliefert wird; dies ist auch bei allen anderen Komponenten der Fall. man sollte demnach etwas Spaß am Basteln haben und auch nicht völlig unbegabt sein, auch wenn der Zusammenbau der Kühler nichtsonderlich kompliziert ist.

Zern - Delta-X
Zern - Delta-X
Zern - Delta-X - 2
Zern - Delta-X - 2

Zern - Delta-X Kühlkörper - 2
Zern - Delta-X Kühlkörper - 2
Zern - Delta-X Kühlkörper - 3
Zern - Delta-X Kühlkörper - 3

Dank einer durchsichtigen Plexiglasplatte ist das Innere des CPU-Kühlers jederzeit einsehbar und lässt viel Spielraum für schöne Effekte mit UV-Licht oder ähnlichem. Die Oberfläche des Kupferblockes ist plan geschliffen kann nicht kritisiert werden. Ob die Anzahl der Rillen im Kühlkörper ausreicht, um absolute Spitzenergebnisse in der Kühlleistung zu erreichen, werden unsere Tests zeigen. Die Rillen sind 6mm breit, bei Zern arbeitet man jedoch schon an Modellen mit 4mm Kanalbreite, die bald verfügbar sein müssten.

Zern - Delta-XP4 - 3
Zern - Delta-XP4 - 3
Zern - Delta-XP4 - 4
Zern - Delta-XP4 - 4

Zern - Delta-XP4 - 5
Zern - Delta-XP4 - 5
Zern - Delta-XP4
Zern - Delta-XP4

Der Northbridge-Wasserkühler:
Beim Northbridge-Kühler hat man völlig auf Rillen im Kupferblock verzichtet. Hier trifft das Wasser auf eine plane Kupferoberfläche. Eine grobe Struktur auf der Kupferplatte könnte die Oberfläche vergrößern und so eventuell eine bessere Kühlleistungen erreichen. Außerdem ist vor dem Kauf eines solchen Northbridge-Wasserkühlers darauf zu achten, ob das Mainboard eine Montage dieses Kühlkörpers überhaupt zulässt. Bei unserem Asus P4T533 wäre eine Montage, auf die wir auf Grund der Vergleichbarkeit zu den Messwerten unserer anderen Systeme zwar ohnehin verzichtet hätten, leider gar nicht möglich gewesen, da Asus bei der Befestigung des Standardkühlers keine Löcher durch das Mainboard gebohrt hat, die bei der Montage des Northbridge-Wasserkühlers jedoch dringend benötigt werden. Bastler könnten zwar eventuell eigene Halterungen entwerfen, für den Otto-Normal Benutzer ist dies jedoch nicht ratsam.

Zern - Northbridge Kühler
Zern - Northbridge Kühler
Zern - Northbridge Kühler - 2
Zern - Northbridge Kühler - 2

Zern - Northbridge Kühler - 3
Zern - Northbridge Kühler - 3
Zern - P4T533 NB Kühler
Zern - P4T533 NB Kühler

Ansonsten macht auch der Northbridge-Wasserkühler einen guten Eindruck. Der massive Kupferblock ist plan geschliffen und somit bestens geeignet die Wärme der Northbridge aufzunehmen.

Der Grafikkarten-Wasserkühler:
Der Grafikkarten-Wasserkühler ähnelt dem Northbirdge-Wasserkühler in seiner Beschaffenheit sehr stark. unterscheidet sich jedoch in der Platzierung der Anschlüsse. Eine Montage auf Grafikkarten verschiedener Hersteller ist dank der frei einstellbaren Halterungen problemlos möglich. Dennoch bleibt auch hier zu beachten, dass man vor der Montage des Kühlers eventuell die passiven Kühlkörper auf dem Grafikkartenspeicher entfernen muss, da die Anschlüsse diesen Platz benötigen.

Zern - Grafikkarten-Kühler
Zern - Grafikkarten-Kühler
Zern - Grafikkarten Aufsatz
Zern - Grafikkarten Aufsatz

Zern - Grafikkarten Kühler
Zern - Grafikkarten Kühler
Zern - Grafikkarten Wasserkühler - 2
Zern - Grafikkarten Wasserkühler - 2

Der Radiator R-Fin-Cu 2003:
Der Radiator macht durchweg einen sehr guten Eindruck. Nicht nur, dass er wirklich komplett aus Kupfer ist und so die Wärme besonders gut abgeben sollte, außerdem ist seine Größe so gewählt, dass er in vielen Gehäuse perfekt unter den Laufwerken Platz findet. Beim Chieftech CS-601 ist dies z.B. besonders gut der Fall. Der Radiator ist neben der Pumpe auch das einzige Bauteil der Wasserkühlung, das bis auf die Montage des Lüfters vom Kunden nicht weiter zusammengebaut werden muss. Natürlich müssen je nach Wahl der Anschlüsse, diese ebenfalls noch auf den Radiator geschraubt werden.

Zern - Radiator
Zern - Radiator
Zern - Radiator - 2
Zern - Radiator - 2
Zern - Radiator- 3
Zern - Radiator- 3
Zern - Radiator - 4
Zern - Radiator - 4
Zern - Radiator - 6
Zern - Radiator - 6
Zern - Radiator - 7
Zern - Radiator - 7

Der Ausgleichsbehälter:
Der Ausgleichsbehälter, der ebenfalls selbst zusammengebaut werden muss, dient vor allem dem Befüllen und Entlüften des Systems. Zusätzlich bietet er einen kleinen Wassertank, der die Wassermenge im Kreislauf erhöht. Wenn man das System in das Gehäuse einbaut, sollte man darauf achten, dass der Ausgleichsbehälter über allen anderen Komponenten der Wasserkühlung angebracht wird, da sich nur dann die Luft in ihm sammeln und aus dem Kreislauf entfernt werden kann.

Zern - Vorfluter 2003
Zern - Vorfluter 2003
Zern - Vorfluter 2003 - 2
Zern - Vorfluter 2003 - 2
Zern - Vorfluter 2003 - 3
Zern - Vorfluter 2003 - 3
Zern - Ausgleichsbehälter - 2
Zern - Ausgleichsbehälter - 2
Zern - Ausgleichsbehälter - 3
Zern - Ausgleichsbehälter - 3

Zern - Ausgleichsbehälter - 4
Zern - Ausgleichsbehälter - 4
Zern - Ausgleichsbehälter
Zern - Ausgleichsbehälter

Die Eheim Pumpe 1048:
Die Eheim 1048 Pumpe ist der große Bruder der Eheim 1046 und wird besonders bei größeren Systemen eingesetzt, bei denen neben der CPU auch noch die Grafikkarte oder Northbridge gekühlt werden soll. Vielerorts findet man sogenannte 'Silent-Mods' für dieses Modell, allerdings sehen wir das Laufgeräusch der Eheim 1048 keinesfalls als laut oder störend an. Ist sie nicht gerade so montiert, dass sie das gesamte Gehäuse in Schwingungen versetzt, ist sie außerhalb des Gehäuses nicht wahrnehmbar.

Zern - Eheim Anschluss Set
Zern - Eheim Anschluss Set
Zern - Eheim Anschluss Set - 2
Zern - Eheim Anschluss Set - 2

Zern - Eheim Anschluss Set - 3
Zern - Eheim Anschluss Set - 3
Zern - Eheim Anschluss Set - 4
Zern - Eheim Anschluss Set - 4

Die Eheim 1048 pumpt 600 Liter pro Stunde durch den Kreislauf und sorgt so auch bei großen Systemen für einen ausreichenden Wasserstrom um sämtliche Komponenten. Die Pumpe wird jedoch nicht vom Computer-Netzteil mit Strom versorgt, sondern zieht ihre 10 Watt über ein normales Stromkabel, das man somit aus dem Gehäuse nach außen führen muss.

Zern - Eheim Anschluss Set - 5
Zern - Eheim Anschluss Set - 5
Zern - Eheim 1048 Pumpe - 2
Zern - Eheim 1048 Pumpe - 2
Zern - Eheim 1048 - 2
Zern - Eheim 1048 - 2
Zern - Eheim 1048 - 3
Zern - Eheim 1048 - 3
Zern - Eheim 1048
Zern - Eheim 1048
Zern - Eheim 1048 Pumpe - Einzug
Zern - Eheim 1048 Pumpe - Einzug

Der Sharkoon 'Low Noise' Lüfter:
Der Sharkoon 12x12xm 'Low Noise' Lüfter dreht zwar nur mit 1000U/min, macht seinem Namen dafür aber auch alle Ehre und ist fast lautlos. In einem geschlossenen System dürfte er nicht zu hören sein. Der Hersteller gibt bei 1000U/min eine Lautstärke von 21 dB/A an. Ob er aber dennoch ausreicht, um das Wasser im Zusammenspiel mit dem Radiator soweit herunterzukühlen, dass gute Werte bei den Temperaturen möglich sind, werden unsere Tests zeigen.

Dank eines beiliegenden Stromkabels, kann der Lüfter nicht nur an das Mainboard, sondern auch direkt an das Netzteil angeschlossen werden, wobei noch nicht einmal ein Anschluss eingebüßt wird, da eine Weiche integriert wurde.

Zern - 12x12 Lüfter - 2
Zern - 12x12 Lüfter - 2
Zern - Lüfter Entkoppler
Zern - Lüfter Entkoppler

Zern - 12x12 Lüfter - 4
Zern - 12x12 Lüfter - 4
Zern - 12x12 Lüfter - 5
Zern - 12x12 Lüfter - 5

Der Schlauch:
Der mitgelieferte Schlauch ist relativ starr und nicht transparent. Dies bietet zwar den Vorteil, dass er nicht ausversehen knicken kann, so dass der Kreislauf unterbricht, und die Algenbildung reduziert wird, andererseits ist die Montage der einzelnen Komponenten mit derart starren Schläuchen auch nicht gerade einfach und Besitzer einer AMD CPU sollten bei der Montage des CPU-Kühlers darauf achten, dass sie den Kühlkörper nicht verkanten und so den DIE beschädigen. Zudem wären bei transparenten Schläuchen nette Effekte mit Zusatzstoffen für das Wasser möglich, die so leider entfallen. Dies passt eigentlich nicht ganz zu den transparenten Plexiglasabdeckungen der Kühlkörper, allerdings steht im ursprünglichen Angebot auf www.Dantotec.de [7] auch, dass das Set mit transparenten Schläuchen ausgeliefert wird.

Zern - Schläuche - 2
Zern - Schläuche - 2
Zern - Schläuche - 3
Zern - Schläuche - 3
Zern - Schläuche
Zern - Schläuche

Montage

Die Montage der Zern Wasserkühlung ist zwar nicht außerordentlich kompliziert, da fast alle Komponenten nach demselben Prinzip zusammengebaut werden müssen, dennoch sollte man sich etwas Zeit nehmen und jeden Schritt gewissenhaft durchführen, um am Ende nicht Probleme mit der Dichtigkeit des Systems zu bekommen.

Zern - Delta-XP4 - 2
Zern - Delta-XP4 - 2
Zern - Fast Mount System
Zern - Fast Mount System

Zern - Grafikkarten Kühler - 2
Zern - Grafikkarten Kühler - 2
Zern - Grafikkarten Kühler - 3
Zern - Grafikkarten Kühler - 3

Wir verweisen an dieser Stelle an die Einbauanleitung. Zur Einbauanleitung lässt sich jedoch sagen, dass manche Punkte etwas kurz und unverständlich behandelt werden. Auch hier zeigt sich, dass das Zern Komplettset nur bedingt für völlig unerfahrene Benutzer geeignet ist. Das größte Problem liegt dabei wohl darin, dass die Anleitung nicht auf die einzelnen Komponenten abgestimmt ist. Der Radiator aus der Anleitung ist z.B. nicht mit dem identisch, mit dem das System ausgeliefert wird. Auf das Fast-Mount-System wird ebenso wenig eingegangen. Zudem bespricht die uns vorliegende Anleitung nur die Montage des Zern Delta-TR CPU-Kühlers für AMD Plattformen. Bei Intel Systemen, muss der CPU Kühler aber offenbar etwas anders montiert werden, da man sonst zum einen beim Befestigungsmechanismus Bauteile übrig behält und zum anderen den Kühlkörper nicht festschrauben kann.

Wir haben den Delta-XP4 deshalb auf die Art und Weise montiert, auf die man auch den Nortbridge-Kühler befestigt.

Das ganze läuft dann folgendermaßen ab: Die langen Schrauben werden von hinten durch das Mainboard gefädelt, wobei jeweils eine Kunststoffscheibe als Isolator dient. Nun werden die kleinen Muttern von oben aufgeschraubt - ebenfalls wieder mit Kunststoffscheiben zur Isolation - und bis an das Mainboard herangedreht, so dass die vier langen Schrauben jeweils eine Art "Stehbolzen" ergeben. Auf diese wird nun der fertig montierte Kühlkörper gesetzt. Auf die nun durch den Kühlkörper gesteckten Schrauben setzt man die Federn auf und schraubt den Kühlkörper daraufhin mit den Rändelmuttern fest. Folgende Bilder sollen dieses Prinzip weiter verdeutlichen.

Zern - CPU Kühler montiert - 2
Zern - CPU Kühler montiert - 2
Zern - CPU Kühler montiert - 3
Zern - CPU Kühler montiert - 3
Zern - CPU Kühler montiert
Zern - CPU Kühler montiert

Dennoch bleibt die Einbauanleitung der bisher größte Kritikpunkt am Zern Delta-X Komplettset. An einigen Stellen muss man schon mehrmals nachlesen und sich selbst etwas Gedanken machen, wie man die Komponenten am besten montiert. Hier hat das Corsair HydroCool200 natürlich immense Vorteile durch seinen Aufbau, bei dem der Kunde nur noch ein paar Schläuche anschließen muss und ansonsten von der weiteren Montage des Systems verschont bleibt.

Zern - Grafikkarten Kühler - 4
Zern - Grafikkarten Kühler - 4
Zern - Grafikkarten Kühler
Zern - Grafikkarten Kühler
Zern - Northbridge Kühler - 2
Zern - Northbridge Kühler - 2
Zern - Northbridge Kühler - 3
Zern - Northbridge Kühler - 3
Zern - Northbridge Kühler
Zern - Northbridge Kühler

Die komplette Montage des Zern Delta-X Komplettsets an dieser Stelle in allen Einzelheiten zu beschreiben, würde sicherlich zu weit führen. Jeder interessierte Leser kann jedoch gerne selbst einen Blick in die bebilderte Einbauanleitung werfen.

Zern - Fast Mount System - 2
Zern - Fast Mount System - 2
Zern - Fast Mount System - 3
Zern - Fast Mount System - 3
Zern - Fast Mount System - 4
Zern - Fast Mount System - 4

Eine Sache sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben: Das Fast-Mount-System! Diese Anschlüsse sind zwar nicht selbst-versiegelnd wie die Anschlüsse des HydroCool200, erleichtern die Montage der Schläuche aber erheblich. Die FMS-Anschlüsse werden ganz einfach wie alle anderen Anschlüsse auch auf die jeweiligen Bauteile geschraubt. Nun muss der Schlauch jedoch nicht mehr umständlich festgeklemmt oder mit Kabelbindern gesichert werden, sondern schlichtweg in die Fast-Mount-System Anschlüsse gesteckt werden, bis sie fest sitzen. Dabei muss man einen kleinen Widerstand überwinden. Die Schläuche können nun nicht mehr aus den Anschlüssen gezogen werden, es sei denn, man drückt die blaue Umrandung der Anschlüsse nach innen. Sobald man dies tut, können die Schläuche problemlos und völlig bequem aus den FMS-Anschlüssen gezogen werden. Ein lästiges Kappen der Schläuche beim Umbau des Systems entfällt damit. Eine wirklich gute und durchdachte Idee, die so einigen Frust mit den Schläuchen verhindern kann und dabei auch noch absolut dicht verschließt!

Zern - Fast Mount System - 5
Zern - Fast Mount System - 5
Zern - Fast Mount System - 6
Zern - Fast Mount System - 6
Zern - Fast Mount System - 7
Zern - Fast Mount System - 7

Betrieb / Lautstärke

Ist das Zern Delta-X Komplettset einmal fertig zusammengebaut und hat es seinen Platz im System eingenommen, macht der Betrieb keine weiteren Mühen und erfordert im Grunde nur an einer einzigen Stelle die Aufmerksamkeit des Benutzers: Beim Systemstart. Hier muss man nämlich darauf achten, dass man nicht aus versehen vergisst, die Pumpe der Wasserkühlung in die Steckdose zu stecken, damit das Wasser auch durch den Kreislauf gepumpt wird. Wie in der Ableitung schon erwähnt wurde, sollte man vielleicht darüber nachdenken, den Computer mitsamt der Pumpe an eine Steckdosenleiste mit Kippschalter anzuschließen, damit sich das Problem mit dem Einschalten der Pumpe immer von alleine löst und man es nicht vergessen kann, da sonst auch der Computer nicht mit Strom versorgt wird.

Zern - Radiator - 2
Zern - Radiator - 2
Zern - Radiator
Zern - Radiator
Zern - Radiator - 5
Zern - Radiator - 5

Sehr positiv waren wir von der Lautstärke des Delta-X Komplettsystems überrascht. Wie schon erwähnt, überzeugt sowohl der Lüfter als auch die Eheim 1048 Pumpe durch sehr hohe Laufruhe und lässt wirklich keinerlei Kritikpunkt zu. Gerade in einem gedämmten, geschlossenen Gehäuse, wird die Wasserkühlung so unhörbar für den Benutzer. Dies ist ganz klar der Vorteil einer internen Wasserkühlung im Vergleich zu externen Umsetzungen wie etwa der HydroCool200. Das sehr leise Laufgeräusch der Zern Delta-X Wasserkühlung hat eindeutig ein ganz dickes Lob verdient!

Testsystem

FMB2 Intel Boxed
FMB2 Intel Boxed

Zur besseren Vergleichbarkeit der Ergebnisse haben wir für diesen Test wie bereits erwähnt, noch die Magnum Wasserkühlung von Listan [9] mit einbezogen, von der wir euch im folgenden einige Impressionen vermitteln möchten:

Magnum - CPU Kühler
Magnum - CPU Kühler
Magnum - Radiator
Magnum - Radiator
Magnum - CPU Kühler
Magnum - CPU Kühler
Magnum - Radiator + Lüfter
Magnum - Radiator + Lüfter
Magnum - CPU Kühler
Magnum - CPU Kühler
Magnum - Radiator
Magnum - Radiator
Magnum - CPU Kühler
Magnum - CPU Kühler
Magnum - Radiator + Lüfter
Magnum - Radiator + Lüfter
Magnum - CPU Kühler
Magnum - CPU Kühler
Magnum - Set
Magnum - Set
Magnum - CPU Kühler
Magnum - CPU Kühler

Magnum - Set
Magnum - Set
Magnum - CPU Kühler
Magnum - CPU Kühler

Wir haben das Testsystem während unseres Reviews nicht in ein Gehäuse eingebaut, sondern offen stehend getestet, da bei einem Gehäuse keine Vergleiche mehr mit dem externen HydroCool200 möglich gewesen wäre. In einem Gehäuse hätte sich die Temperatur immer weiter gesteigert und das Ergebnis der internen Kühlungen negativ beeinflusst. Deshalb haben wir uns dafür entschieden die Systeme unter identischen Temperaturverhältnissen zu testen und somit auf ein Gehäuse verzichtet und die Tests bei Zimmertemperatur durchgeführt. Das HydroCool200 System hätte bei der Verwendung eines Gehäuses natürlich einen weiteren Vorteil gehabt, da es die einzige externe Lösung in unserem Test ist. Baut man die internen Lösungen in ein Gehäuse ein, muss man entweder durch weitere Gehäuselüfter für zusätzliche Kühlung sorgen, oder aber die Ergebnisse werden durch die steigende Gehäusetemperatur negativ beeinflusst.

Temperaturmessungen

Widmen wir uns nun der Leistungsfähigkeit der besprochenen Wasserkühlungen und einem Temperaturvergleich. Uns lag viel daran, den Test unter identischen Bedingungen durchzuführen und so viele Variablen wie möglich auszuschließen, die das Ergebnis beeinflussen konnten. So haben wir uns dazu entschieden, die Temperaturen während eines vierstündigen Laufes von Seti@Home mit zwei parallel ausgeführten Seti Clients mit identischen Work Units zu beobachten. So wurde unser 3,06GHz Pentium 4 über die gesamte Testphase auf 100%iger Auslastung gehalten und produzierte genug Abwärme, um ein aussagekräftiges Ergebnis herbeizuführen.

Wir haben uns für einen Testzeitraum von vier Stunden entschieden, da wir auch den Faktor einer unterschiedlichen Wassermenge berücksichtigen wollten. So haben wir den Test mit dem MAGNUM Wasserkühler auch mit fünf Litern Wasser durchgeführt, um auf etwaige unterschiede durch diesen Faktor einzugehen. Hätten wir eine kürzere Testdauer gewählt, wäre das Ergebnis zu Gunsten der Apparatur mit fünf Litern verfälscht worden, da sich die Wassertemperatur noch nicht stabilisiert hätte.

Außerdem ließen wir die Systeme vor dem Test immer ruhen, bis sich die Wassertemperatur der Raumtemperatur angeglichen hatte. Nur so kann man ein repräsentatives Ergebnis erhalten, da eine normale Wasserkühlung, die jeden Tag im heimischen PC zum Einsatz kommt, auch nicht ständig mit kühlem Wasser befüllt wird, sondern sich das im Kreislauf befindliche Wasser immer auf einem Niveau mit der Zimmertemperatur befindet.

Um den Vergleich der Wasserkühlungen bei ähnlichem Aufbau stattfinden zu lassen, haben wir uns bei dem Komplettset von Zern dazu entschieden, die Messwerte ohne die in den Kreislauf integrierten Grafikkarten- und Chipsatzkühlkörper zu ermitteln, da sich so das Wasser durch die zusätzliche Abwärme der Grafikkarte und des Chipsatzes stärker erwärmt hätte als bei den anderen Probanden und ein objektiver Vergleich somit nicht mehr möglich gewesen wäre.

In unserem Test mussten folgende Konfigurationen gegeneinander antreten:

Als Wärmeleitpaste kam jeweils eine geringe Menge Arctic Silver II zum Zuge.

Nun jedoch endlich zu den Ergebnissen unserer Messungen:

System Zimmer-
temperatur
maximale
CPU Temperatur
durchschnittliche
CPU Temperatur
Wassertemperatur
am Ende
Intel Boxed Lüfter 28°C 65°C 60°C --
Magnum, 300ml, 2000U/min 28°C 54°C 52°C 38,0°C
Magnum , 5 Liter, 2000U/min 28°C 49°C 47°C 32,0°C
Magnum , 5 Liter, ohne Lüfter 28°C 54°C 52°C 37,5°C
Corsair HydroCool200, 'Flüster'-Modus 28°C 50°C 48°C 34,0°C
Corsair HydroCool200, 'Turbo'-Modus 28°C 47°C 46°C 32,5°C
Achtung: Änderung der Zimmertemperatur!
Zern Delta-X, 1000U/min 25°C 51°C 49°C 35,6°C
Zern Delta-X, 2000U/min 25°C 47°C 46°C 32,5°C
Zern Delta-X, ohne Lüfter 25°C 64°C 55°C 50,0°C
Corsair HydroCool200, 'Flüster'-Modus 25°C 49°C 47°C 32,0°C
Corsair HydroCool200, 'Turbo'-Modus 25°C 47°C 45°C 30,5°C

Leider ließen sich nicht alle Tests bei identischer Zimmertemperatur durchführen, da uns hier das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte und in absehbarer Zeit diese hohen Temperaturen wohl nicht mehr erreicht werden.

Dies hat zwar das Problem mit sich gebracht, dass wir die Zern Delta-X Wasserkühlung bei 28°C Zimmertemeratur nicht direkt mit dem Corsair HydroCool200 vergleichen konnten, andererseits brachte es einen anderen interessanten Aspekt mit in den Artikel ein: Den Einfluss der Zimmertemperatur auf das Gesamtergebnis.

Aus diesem Grund haben wir das Corsair HydroCool200 ebenfalls noch einmal mit 25°C Raumtemperatur getestet und können so direkte Vergleiche ziehen.

So änderte sich die Bestleistung des Corsair HydroCool200 von 47°C maximaler CPU Temperatur auch durch eine verringerte Zimmertemperatur nicht. Im 'Flüster'-Modus war hingegen eine leichte Verbesserung zu verbuchen. Die Umgebungstemperatur hat somit offenbar einen geringeren Einfluss, als viele im Vorfeld vermutet hätten.

Die Zern Delta-X Wasserkühlung kann in ihrer Standard-Ausführung mit einem 1000 Umdrehungen pro Minute schnellen Lüfter nicht ganz mit dem Corsair HydroCool200 mithalten und muss sich um 4°C im 'Turbo'- und um 2°C im 'Flüster'-Modus geschlagen geben. Dafür ist die Zern Delta-X Wasserkühlung in dieser Konstellation um einiges leiser als das externe Corsair HydroCool200 System.

Schraubt man allerdings den 2000 U/min schnellen Lüfter der Magnum Wasserkühlung auf den Zern Radiator, so verbessert sich das Ergebnis um 4°C und kann nun direkt mit dem Corsair HydroCool200 im 'Turbo'-Modus konkurrieren. Allerdings ist nun auch die Geräuschentwicklung wesentlich größer und bei beiden Systemen in etwa gleich ausgeprägt.

Der Betrieb ohne Lüfter ist bei der Zern Delta-X Wasserkühlung auf Grund ihrer geringen Wassermenge im Kreislauf nicht ratsam, da sich das Wasser sehr stark aufheizt und so Werte eines Intel Boxed Kühlers erreicht.

Die Zern Delta-X Wasserkühlung ist mit nur 50ml mehr Wasser im Kreislauf und identischem Lüfter satte 7°C kühler; auch wenn sich die Zimmertemperatur um 3°C unterschied, ist dies bemerkenswert. Dies liegt wohl vor allem am Radiator, der das Wasser im System sehr viel besser herunterkühlt, wie auch ein Blick auf die Wassertemperatur bestätigt, die 5,5°C auseinander liegt.

Bei den durschnittlichen Werten ist zu beachten, dass diese nach vier Stunden noch nicht ihren Endwert eingenommen hatten und weiter eine stetig steigende Tendenz auszumachen war, die sich bei längerem Durchlauf knapp der maximalen Temperatur annähern würde. Die meiste Zeit über befand sich die CPU Temperatur während der Tests nämlich etwa 1°C unterhalb der maximal gemessenen CPU Temperatur. Dieser Durchschnitt war jedoch nicht bei allen Systemen nach einer Laufzeit von vier Stunden erreicht.

Fazit

Ein Fazit fällt bei derart unterschiedlichen Systemen nicht leicht, da beide ihre Vor- und Nachteile haben und so die Entscheidung wieder einmal einzig und alleine beim Käufer liegt, der nach seinen eigenen Vorlieben und Bedürfnissen entscheiden muss.

Dennoch gibt es einige Punkte, die für oder gegen das jeweilige System sprechen und deshalb möchten wir euch unsere Eindrücke natürlich nicht vorenthalten.

Das Corsair HydroCool200 verwirklicht ein sehr interessantes Konzept und die Idee wurde dabei auch sehr gut umgesetzt. Die einzigen Kritikpunkte, die man sich hier gefallen lassen muss, liegen in der Lautstärke der Pumpe, deren Geräusche durch das externe System nochmals verstärkt werden, der Dicke der Anschlüsse, die nicht durch die Slotblenden des Gehäuses gesteckt werden können, und darin, dass der Lüfter leider nicht komplett abgeschaltet werden kann.

Dennoch bietet diese externe Lösung einige wirklich sehr gute Features und dank ihrer Bauweise z.B. auch den Vorteil, dass man das PC-Gehäuse nicht noch zusätzlich belüften muss, um den Radiator mit ausreichend Frischluft zu versorgen. Außerdem ist das HydroCool200 System mit wenigen Handgriffen einsatzbereit und bietet selbst-versiegelnde Verschlüsse, die selbst den Transport der Wasserkühlung problemlos ermöglichen. Des Weiteren fällt positiv auf, dass das gesamte System über eine Steckkarte mit dem PC verbunden ist und über diese nicht nur eingeschaltet, sondern auch mit Strom versorgt wird. Die umfangreichen Alarmfunktionen sind sehr praktisch, da man so zum Beispiel darüber informiert wird, wenn man das System nachfüllen muss oder sich die Temperatur außerhalb des kritischen Bereiches bewegt. Der automatische Shutdown ist dabei eine gern gesehene Ergänzung, die man so bei keiner anderen Wasserkühlung findet. Natürlich darf auch die sehr gute Kühlleistung, die extern einsehbare Durchflusskontrolle und der sehr gute Lieferumfang nicht vergessen werden, die ihren Teil zu dem wirklich gelungenen System beitragen. Dennoch muss man hier ganz klar einen Kompromiss zwischen Lautstärke und Leistung eingehen. Das Corsair HydroCool200 macht einiges her, allerdings muss man dafür auch knapp 300 Euro bezahlen.

Doch auch das Zern Delta-X Komplettset hat einiges zu bieten und überzeugt neben seiner guten Kühlleistung vor allem durch seine exzellente Laufruhe. Negativ fallen die kaum elastischen Schläuche, das fehlen einer externen Durchflusskontrolle, die für die Pumpe zusätzlich nötige Stromversorgung und die Anleitung auf. Gerade bei der Anleitung dürfte sich so mancher Käufer an einigen Stellen eventuell etwas alleine gelassen vorkommen. Dies ist insbesondere dann ein Problem, wenn man sich mit der Montage derartiger Bauteile überhaupt nicht auskennt und auf eine gute Anleitung angewiesen ist. Damit das Zern Delta-X Komplettset eine gute Kühlleistung erbringt, muss man außerdem gegebenenfalls in Erwägung ziehen, den Tower wenigstens mit einem weiteren Gehäuselüfter auszustatten, um einen Luftstrom im Gehäuse zu erzeugen. Diese Überlegungen entfallen bei einer externen Wasserkühlung. Die komplett aus Kupfer gefertigten Komponenten wissen ebenso zu überzeugen wie das wirklich durchdachte Fast-Mount-System für den Anschluss der Schläuche. Hier gehen ganz klar beide Daumen nach oben. Das Zern Delta-X Komplettset wechselt bei Dantotec [10] für 189 Euro den Besitzer. Der passende Northbridge Wasserkühler ist für weitere 27,90 Euro und der Grafikkarten Wasserkühler für 29,90 Euro zu haben.

Somit ist die Entscheidung wirklich nicht ganz einfach, da beide Wasserkühlungen einiges zu bieten haben und insbesondere ihre eigenen Vor- und Nachteile besitzen.

URL-Liste:

  1. http://www.dantotec.de/
  2. http://www.listan.de/showproduct.php?seitenr=k0011s7
  3. http://www.delphi.com/
  4. http://www.corsairmicro.com/
  5. http://www.dantotec.de/pd307959144.htm?categoryId=101
  6. http://www.computerbase.de/stuff/frank/article/Zern_Anleitung.pdf
  7. http://www.dantotec.de/
  8. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/asus_p4t533_rimm_4200_32bit_raid/
  9. http://www.listan.de/
  10. http://www.dantotec.de/
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