Ausstattung innen
Beginnen wir mit dem Käfig für die 5,25"-Laufwerke. Die Laufwerke werden nicht verschraubt sondern mit Schienen aus Kunststoff versehen, ähnlich denen der Firma Chieftec. Auch diese Schienen müssen am Laufwerk festgeschraubt werden - dadurch werden die Schwingungen der Geräte vom Gehäuse abgekoppelt. Der Käfig der externen 3,5"-Laufwerke kann nach vorne aus dem Gehäuse entnommen werden. Dazu muss natürlich erst die Frontblende entfernt werden. Rechts und links vom Käfig kann man nun zwei Rändelschrauben lösen und den Käfig heraus ziehen. Wie bereits erwähnt, sind beide Schächte noch jeweils mit einer Aluminiumblende versehen, die abgeschraubt werden muß. Ganz unten befindet sich der Käfig für die internen 3,5"-Laufwerke, der, wie inzwischen bei vielen Herstellern üblich, um 90° gedreht ist. Die Festplatten werden also direkt von der Seite in den Käfig geschoben, was die Handhabung deutlich erleichtert.




Für die Montage der Festplatten in den Käfig hat sich Antec wieder etwas besonderes einfallen lassen. Die Festplatten werden dazu auf Schlitten aus Aluminium festgeschraubt, und zwar von der Unterseite. Um die Lautstärke und Schwingungen zu reduzieren, sind hier vier Gummimuffen verbaut worden, durch welche die Festplatten mit speziellen Schrauben befestigt werden. Die Schlitten selbst haben rechts und links Schienen, auf denen sie dann in den Käfig geschoben werden. Die Ver- und Entriegelung der Schienen geschieht dabei wie bei den 5,25"-Laufwerkschienen und z.B. auch von den Schienen bei Chieftec CS-601 bekannt. Der Platz zwischen den Laufwerken ist großzügig bemessen, so dass genügend Luft von vorne über die Festplatten strömen kann.

Die von vorne oben kommenden Kabel des Portkits sind am Deckel neben dem Laufwerkkäfig mit einer Kabelklemme befestigt. So wird die Kabelführung im Gehäuse erleichtert. Der mitgelieferte 120-mm-Gehäuselüfter wird an der Rückseite nicht festgeschraubt sondern mit Gummistiften, auch Vibrations-Killer genannt. Der Stromanschluß des Lüfters besteht aus einem vierpoligen Laufwerkstecker, der durchgeschleift wurde, so fällt kein Stromanschluß weg. Allerdings fällt das möglicherweise erwünschte Regeln des Lüfters dadurch schwerer und ein Ablesen der Drehzahl ist überhaupt nicht möglich. Zwei weitere Stromanschlüsse werden von der blauen Frontbeleuchtung und der Temperaturanzeige im Portkit benötigt. Auch diese sind jeweils als vierpolige Laufwerkstecker ausgeführt, jedoch ist nur der Stecker der Frontbeleuchtung durchgeschleift. Durch die ausreichende Kabellänge kann man allerdings beide ohne Probleme miteinander verbinden. Die Kabel des Portkits sind mit über 70 cm Länge gut dimensoniert, Probleme sollten beim Anschluß keine auftreten. Die Stecker sind bis auf den Firewire-Anschluß als Einzelstecker ausgeführt, damit werden Probleme bei der Belegung zwar vermieden. Aber das Aufstecken auf die Anschlüsse auf dem Mainboard ist nicht ganz ohne.




