Einleitung
Hardware-Gigant Asus tanzt bekanntermaßen auf vielen Hochzeiten und versucht seit einigen Jahren immer wieder, auch auf dem gut besetzten Retail-Kühlermarkt Fuß zu fassen. Die bisher vorgestellten Prozessorkühler der Asus-Gaming-Serie, etwa der Silent Knight [1] oder der Triton 79 Amazing [2], fielen dabei allerdings eher durch ihre optischen und konstruktiven Besonderheiten auf, als dass ihre Kühlleistung die etablierte Konkurrenz hätte nachhaltig beeindrucken können. Nichtsdestotrotz könnten speziell die mutigeren Konzepte des Hardware-Riesen die aktuell etwas müde Entwicklung am Kühlermarkt auffrischen. So dürfen wir im heutigen Kurztest mit dem Royal Knight Asus' neuesten Kühlspross im 120-mm-Top-Blow-Format willkommen heißen, der neben der gewohnt auffälligen Gestaltung auf eine, aus Gewichts- und Preisgründen, mittlerweile sehr selten anzutreffende Vollkupfer-Ausstattung setzt und sich damit einen Leistungsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen will.
Lieferumfang
Beim Lieferumfang beschränkt sich Asus trotz der königlichen Gesinnung und des hohen Gesamtpreises von über 50 Euro nur auf Standardzubehör. Neben der Kühlercombo finden sich lediglich die Montageklemmen für Intels Sockel 775 sowie AMDs Sockel 939, AM2(+) und 1207, eine knappe Montageanleitung und eine Spritze Wärmeleitpaste mit ausreichend Inhalt für drei bis fünf Anwendungen.
Technische Daten
- Asus Royal Knight
- Prozessorkühler im 120-mm-Top-Blow-Format
- Vollkupfer-Lamellen-Design
- Sechsfach 6-mm-Heatpipe
- Abmessungen: 131 mm (B) x 140mm (L) x 138mm (H)
- Gesamtgewicht: 790 Gramm
- Rahmenloser 120-mm-Lüfter mit PWM-Funktion
- Beleuchtung durch weiße LEDs
- 400 bis 1300 U/min
- Kompatibilität für Intel Sockel 775 per Push-Pin
- Kompatibilität für AMD Sockel 939, AM2(+) und 1207 per 2-Punkt Ösenhalterung
- Herstellerhomepage [3]
- Preis und Vertriebe [4]
Kühler im Detail
Mit dem Royal Knight erweitert Asus die Kühlerpalette um ein vollkupfernes Top-Blow-Pendant im 120-mm-Format. Trotz dieser gewichtigen Vorzeichen fällt das Endergebnis mit gut 790 Gramm leichter aus als erwartet. Dabei haben die Entwickler deutlich mehr Augenmerk auf eine optisch vollendete, auffällige denn auf eine möglichst effizient funktionierende Formgestaltung gelegt. So darf sich der Anwender zunächst am rotbraunen Glanz der aufwändig schmetterlingsartig geformten, hauchdünnen Kupferlamellen im knappen 1-mm-Abstand im harmonischen Zusammenspiel mit der golden verzierten, schwarzen Kunststoff-Lüfterhaube erfreuen.




Fernab davon sorgen sechs 6-mm-Heatpipes für eine entsprechend schnelle Wärmeleitung von der Kupferbodenplatte zum Radiator. Dabei gilt diese stelzenartige Bauweise als etwas anfällig gegenüber äußeren Krafteinwirkungen. Unser Modell erhielten wir beispielsweise mit vom Transport herrührenden, leicht verbogenen Heatpipes.
Die qualitative Anmutung des königlichen Kühlers ist standesgemäß und profitiert vom verwendeten Kupfer. Einzig die sehr dünnen und im Auslauf nicht zusammengefügten Lamellen führen im Betrieb im oberen Drehzahlbereich zu Problemen, da sie durch hohe Luftströme unter Umständen zum Mitschwingen neigen, was wiederum zu nervigen, klirrenden Störgeräuschen führt.




Zur Belüftung verbaut Asus ein rahmenloses 120-mm-Pendant mit transparenten Rotorblättern und weißer LED-Beleuchtung. Das Modell verfügt über die beliebte PWM-Funktion und wird über den entsprechenden 4-Pin-Anschlussstecker mit Strom versorgt. Dabei sind Drehzahlen von knapp 400 bis etwa 1250 pro Minute bei akzeptabler Lautstärke und geringen Nebengeräuschen zu realisieren.
Einziger Knackpunkt: Der Lüfter lässt sich nicht ohne weiteres entfernen respektive durch ein herkömmliches Modell ersetzen, sondern ist fest ins Konzept eingebunden. Aus diesem Grund müssen wir auch auf einen Test mit unseren 120-mm-Vergleichslüftern verzichten.
Montagebesonderheiten




Die Montage des Royal Knight erfolgt gemäß der Standardmethoden per Push-Pin-System bei Intel respektive per 2-Punkt-Ösenfixierung bei AMD. Während die Push-Pin-Bügel vor der Montage noch mit dem Kühlerboden verschraubt werden müssen, wird die AMD-Halteklammer lediglich eingelegt. Nennenswerte Installationsprobleme sind dabei insgesamt nicht zu erwarten, lediglich die weit nach unten gezogenen, seitlichen Kupferlamellen des Royal Knight schränken die Bewegungsfreiheit beim Fixiervorgang der Push-Pins deutlich ein, sodass dieser bei ausgebautem Motherboard vorgenommen werden sollte. Auch das Aufdrehen der Pins zur Demontage des Asus-Probanden gestaltet sich aufgrund dieser Raumenge etwas umständlich. Ansonsten sitzt der Kühler nach Einrastung der Spreizstifte mit gewohnt knackigem Anpressdruck auf der CPU.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [5] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [6] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [7] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste




Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [8] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.



Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Performancevergleich
Serienbelüftung
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 1230 U/min | Mittlerer Luftumschlag, leichter Rotorensound, kaum Rotorgeräusche, nervige Lamellenschwingung |
| Mittel | 66% | 810 U/min | Leise, etwas unrund laufend, minimale Schleifgeräusche, leichter, heller Rotorsound |
| Niedrig | 34% | 420 U/min | Sehr leise, kaum Luftumschlag, etwas unrunder Lauf, minimales Rattern und vereinzeltes Schleifen |
Asus stattet den Royal Knight mit einem recht leise arbeitenden 120-mm-PWM-Lüfter aus. Über das gesamte Drehzahlspektrum von knapp 400 bis 1230 U/min werkelt das rahmenlos integrierte Pendant vergleichsweise nebengeräuschsarm und eignet sich dadurch auch für den Einsatz in entsprechend leisen PC-Zusammenstellungen. Im getrimmten Betrieb sind lediglich sehr minimale Schleif- und Rotorrattergeräusche zu vernehmen. Ärgerliche Nebenerscheinung bei maximaler Drehzahl: Durch die verstärkten Luftumschläge werden die vertikal auslaufenden Kupferlamellen in leichte Schwingungen versetzt und erzeugen in periodischen Abständen auftretende, deutlich wahrnehmbare Klirr-Störgeräusche.
Als einziger Vollkupferkühler präsentiert sich die Performance des königlichen Asus-Sprosses auf sehr ordentlichem Niveau. Bei vergleichbarer Drehzahl ist die Kühlleistung auf Höhe eines ähnlich gebauten Noctua NH-C12P und einigen sehr potenten Tower-Kühlern angesiedelt. Auch bei geringfügig getrimmter Drehzahl ist die Performance des Royal Knight noch ordentlich, während im flüsterleisen Minimalbetrieb immerhin noch Mittelklasse- und Einsteiger-CPUs adäquat gekühlt werden können.
Leider ist der Serienlüfter des Asus Royal Knight nicht ohne weiteres demontierbar, weshalb auf einen Vergleichstest mit unseren Referenzlüftern verzichtet werden muss.
Vergleich mit Serienbelüftung
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [10] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [11] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [12] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [13] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [14] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
2000 | 16,0 | 64,25 | 45,5 | 04.11.08 [15] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [16] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [17] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 12.10.08 [18] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [19] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [20] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [11] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
1200 | 10,8 | 67,0 | 34,9 | 04.11.08 [14] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [21] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [22] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [9] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [19] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
1260 (12V) | 10,2 | 67,75 | 37,1 | 08.11.08 |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [23] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [19] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [13] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [24] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [15] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [16] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [10] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [25] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [18] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [26] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [27] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [28] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 12.10.08 [17] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [29] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [1] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [21] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
810 | 6,1 | 72,75 | 31,6 | 08.11.08 |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [23] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [19] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [16] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [22] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [13] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [12] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [13] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
600 | 3,4 | 74,5 | 31,0 | 04.11.08 [14] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [27] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [24] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [26] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [20] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [1] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [25] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [18] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [19] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 12.10.08 [17] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [27] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [21] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [15] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [13] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
420 | 2,2 | 87,5 | <30,4 | 08.11.08 |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [28] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [1] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [13] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [19] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Fazit
Mit dem Royal Knight steuert Asus dem Kühlermarkt einen weiteren Exoten bei, der, obwohl ordentliche Ansätze zu erkennen sind, wohl keinen Kultstatus erlangen wird. Dabei ist die Kühlleistung des Kupfer-Sprosses trotz der vorrangig auf optische Reize ausgelegten Konstruktion durchaus sehr gut und auf Höhe der aktuellen Top-Blow-Referenzen. Erst bei sehr niedrigen Drehzahlen schwimmen dem Royal Knight bauartbedingt etwas die Felle davon. Auch der verbaute Lüfter präsentiert sich im Rahmen einer Serienausstattung als durchaus silent-tauglich und nebengeräuschsarm, punktet mit PWM-Support und je nach Geschmack mit seiner LED-Beleuchtung. Negativ anzumerken sind allerdings die klirrenden Lamellenenden sowie die Tatsache, dass der Lüfter nicht ohne weiteres gewechselt werden kann.
Abseits der gestalterischen Besonderheit und der hochwertigen Materialwahl wagt sich Asus nur wenig Königliches. So wird für die Montage auf herkömmliche Intel-Push-Pins respektive AMD-Ösenklammern vertraut, was sich in Relation zum Gesamtgewicht von knapp 800 Gramm am Rande der Vertretbarkeit bewegt, aus Sicht der komfortablen Installation allerdings in Ordnung erscheint.
Unterm Strich gilt für Asus' königlichen Ritter ein ähnliches Fazit wie für die bisher getesteten Kühler der Marke: Mit dem Royal Knight können Asus-Freunde ihr gut abgestimmtes Hardware-Ensemble durch einen hochwertigen und stark kühlenden Exoten erweitern. Wer dagegen keinen Wert auf die entsprechende Marke oder gestalterische Aspekte legt, sondern lediglich einen leistungsstarken und leisen Prozessorkühler sucht, kann gerne auch zur deutlich günstigeren Konkurrenz greifen. Der Asus Royal Knight ist derzeit ab etwa 50 Euro [3] zu erstehen.
Weitere Empfehlungen
- Towerkühler
- Noctua NH-U12P [12] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- Xigmatek HDT-S1283 [30] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- OCZ Vendetta 2 [21] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [22] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [25] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- Scythe Orochi [26] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Blow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [19] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Top-Blow-Kühler
- Enzotech Ultra-X [11] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [20] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)



