Einleitung
Viele unserer Leser kritisierten in der Vergangenheit eine gewisse Stagnation am Kühlermarkt. Die Spitzenpositionen scheinen seit Monaten klar definiert, Neuentwicklungen sehen ihren Vorgängern meist zum Verwechseln ähnlich, echte Geheimtipps oder Design-Offenbahrungen sind rar. Und so hat sich, gerade im bezahlbaren Preissegment von unter 30 Euro, aktuell ein gewisser Einheitskühler herauskristallisiert, der zwar gute Leistungen zu verbringen mag, optisch wie technisch allerdings kaum noch entzücken kann. Umso erfreulicher erscheint es, dass es doch noch Hersteller gibt, die sich trotz stetig wachsender Konkurrenzsituationen treu bleiben können und den Markt gerne mit unorthodoxen Produkten auffrischen. Zu diesen Herstellern gehört zweifelsfrei das taiwanesische Unternehmen Thermaltake, das seit nunmehr über neun Jahren durch bunte, außergewöhnlich gestaltete Produkte im Bereich PC-Kühlung, Gehäuse und Co. aufzufallen weiß.
Zu Thermaltakes neusten Kreationen gehört mit dem „SpinQ“ auch ein Prozessorkühler mit überaus interessantem Design. Basierend auf einem Radiallüfterdesign und einer üppigen Kühllamellentrommel sowie sechs leistungsfähigen Heatpipes will Thermaltake mit dem SpinQ nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch ordentliche Kühlleistungen bei niedriger Lautstärke bieten. Ob dies gelingt, wollen wir im Kurztest herausstellen.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Thermaltake SpinQ besteht aus der Kühlercombo selbst, sowohl einer Installationsanleitung mit Schemazeichnungen als auch einer Garantiebeschreibung, jeweils mit deutschem Sprachteil, einem kleinen Tütchen Wärmeleitpaste auf Silikonbasis und natürlich dem Montagematerial für AMD und Intel.
Technische Daten
- Thermaltake SpinQ CL-P0466
- Hybrid-Kühler im Radial-Towerdeign
- Abmessungen: 121 mm x 90 mm x 152 mm
- Lamellentrommel auf 50 Aluminiumparts
- Kupferboden, vernickelter Korpus
- Sechsfach 6-mm-Heatpipe
- Gesamtgewicht: 667 Gramm
- Belüftung durch 80 x 85 mm Radiallüfter
- 3-Pin-Anschluss und manuelle Drehzahlregelung
- Drehzahl maximal 1600 u/min
- Leistungsaufnahme: 5,4 Watt
- Blaue LED-Beleuchtung
- Kompatibilität
- AMD AMD AM2(+), 939, 754 per 2-Punkt-Klammer
- Intel 775 LGA per Push-Pin
- Herstellerhomepage [1]
- Preis und Vertriebe [2]
Kühler im Detail
Mit dem SpinQ gibt der Kühl- und Gehäusespezalist Thermaltake dem Radiallüfter eine Chance, sich auch als aktives Element bei den Prozessorkühlern zu etablieren, nachdem bei den Referenzdesigns der Grafikkartenkühler bis dato fast ausschließlich auf diese Lüfterbauart gesetzt wird. Dies ist allerdings nicht der erste Versuch, radiale Ventilatoren im CPU-Kühler-Bereich ins Spiel zu bringen: Bereits 2003 setzte beispielsweise Cooler Master beim Aero 7 mit gemischtem Erfolg auf dieses Konzept. Vorteil des Radiallüfters, bei dem die Luft parallel zur Antriebsachse angesaugt und durch die Rotation des Laufrades umgelenkt und radial ausgeblasen wird, ist eine gleichmäßige Belüftung ohne zu Hot-Spots führenden toten Winkeln sowie ein, im Vergleich zur axialen Lüftertechnik, bei gleicher Fördermenge höherer zu generierender Luftdruck. Als problematisch gilt dagegen der deutlich höhere Platzbedarf, um adäquate Leistungen bei niedrigem Lärmpegel erzielen zu können. Ferner ist ein Ausbau des Lüfters zwar möglich, entsprechende Alternativmodelle sind allerdings kaum am Markt zu finden.








Beim SpinQ setzt Thermaltake auf ein 80 x 85 mm Modell mit transparentem Laufrad und blauer LED-Beleuchtung. Der maximal mit 1600 U/min arbeitende Lüfter verfügt dabei über keine PWM-Funktion, sondern wird per 3-Pin-Anschluss mit Strom versorgt. Dafür ist ein manuelles Drehzahldimmrad, auf das bei Bedarf auch verzichtet werden kann, angebracht, mit dem die Umdrehungszahl von 900 bis 1600 U/min variiert werden kann, ohne die Beleuchtung zu beeinflussen. Darüber hinaus sind die Drehzahlen per externer Steuerung in gewohnter Manier noch bis auf etwa 500 U/min dimmbar– allerdings unter gleichzeitiger Senkung der Beleuchtungsintensität.
Das Design des Thermaltake-Sprösslings wurde konsequent auf die Belüftungsmethodik abgestimmt. So setzt der Hersteller auf einen dicht gestaffelten Lamellenkörper aus insgesamt 50 sternförmigen Aluminiumeinheiten, die eine Art Radiatortrommel um den Radiallüfter bilden. Die der kupfernen Bodenplatte entspringenden sechs Sechs-Millimeter-Heatpipes unterschiedlicher Länge verteilen die aufgenommene Wärme in sehr gleichmäßigen Abständen an den Radiator. Die einheitliche Vernickelung der Oberflächen verleiht dem SpinQ darüber hinaus eine sehr harmonische Optik und ein stimmiges Qualitätsfinish.
Montagebesonderheiten




Die vergleichsweise kompakten Abmessungen und das vertretbare Gewicht sorgen beim SpinQ für wenig Probleme bei der Montage. Im AMD-Falle wird auf eine einzulegende 2-Punkt-Halteklammer vertraut, während Intel-Sockel-775-Anwender mit den viel kritisierten, aber dennoch recht sicheren und schnell zu installierenden Push-Pins arbeiten müssen. Bei der Montagerichtung sollte auf die prinzipiell lageabhängige Arbeitsweise der Heatpipes geachtet werden, sodass das verdampfte Fluid problemlos aufsteigen, das kühlere Kondensat entsprechend ungehindert abfließen kann. Intel-Anwender können den SpinQ symmetriebedingt nach allen vier Himmelsrichtungen platzieren, für AMD bleiben aufgrund der Halteklammer derweil nur zwei.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [3] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [4] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [5] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste




Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [6] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.



Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Performancevergleich
Serienbelüftung
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 1560 U/min | Hoher Luftumschlag, sehr brummig, vereinzeltes Lamellenvibirieren |
| Mittel | 77% | 1200 U/min | Mittlerer Luftumschlag, sehr brummig |
| Mittel | 52% | 810 U/min | Kaum Luftumschlag, brummig, leichtes Rattern |
| Niedrig | 33% | 510 U/min | Kaum Luftumschlag, dominantes Rattern/ Klackern |
Aus Sicht der minimalen Lautstärke ist der verwendete Radiallüfter sicher keine Offenbahrung. Bei gleicher Drehzahl generiert das radiale Modell spürbar mehr Lärm, als dies vergleichbare Axiallüfter tun. Dabei ist hier weniger die Zunahme des Luftumschlagsgeräusches bei höheren Drehzahlen zu nennen, als vielmehr das dominante Rotorbrummen in nahezu allen Lebenslagen. Hinzu kommt, dass der subjektive Lärmpegel ab Dimmung der Drehzahl von 1600 U/min bis etwa 1000 U/min kaum abnimmt. Und auch bei niedrigeren Arbeitsgeschwindigkeiten bis minimal 500 U/min zeigt sich der radiale Lüfter des SpinQ nie nebengeräuschsfrei oder gar unhörbar.
Die an den Tag gelegte Kühlperformance beschert dem Thermaltake SpinQ einen bequemen Mittelfeldrang in unserem Ranking. Dabei ist positiv anzumerken, dass die Radialcombo selbst bei deutlicher Drosselung der Drehzahlen verhältnismäßig wenig an Grundleistung verliert. Somit ist selbst der deutlich getrimmte SpinQ noch in der Lage, aktuelle Mittelklasse-Prozessoren problemlos zu kühlen.
Vergleich mit Serienbelüftung
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [8] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [9] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [10] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [11] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [12] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
2000 | 16,0 | 64,25 | 45,5 | 04.11.08 [13] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [14] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [15] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 12.10.08 [16] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [17] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [18] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [9] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
1200 | 10,8 | 67,0 | 34,9 | 04.11.08 [12] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [19] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [20] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [7] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [17] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
1260 (12V) | 10,2 | 67,75 | 37,1 | 10.02.08 [21] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [22] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [17] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1560 (12V) | n.a. | 68,25 | 46,4 | 21.11.08 |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [11] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [23] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [13] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [14] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [8] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [24] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1200 | n.a. | 69,75 | 41,2 | 21.11.08 |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [16] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [25] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [26] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [27] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 12.10.08 [15] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [20] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [28] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [19] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
810 | 6,1 | 72,75 | 31,6 | 10.02.08 [20] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
810 | n.a. | 72,75 | 32,7 | 21.11.08 |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [22] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [17] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [14] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [21] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [11] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [10] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [11] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
600 | 3,4 | 74,5 | 31,0 | 04.11.08 [12] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [26] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [23] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [25] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [18] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [27] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
510 | n.a. | 78,0 | 31,0 | 21.11.08 |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [24] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [16] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [17] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 12.10.08 [15] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [26] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [19] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [13] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [11] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
420 | 2,2 | 87,5 | <30,4 | 17.11.08 [29] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [20] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [27] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [11] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [17] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Fazit
Thermaltake frischt die einheitliche Linie des aktuellen Marktangebotes mit dem SpinQ zweifelsfrei etwas auf. Das Radiallüfter-basierende Konzept überzeugt dabei speziell durch seine qualitative Abstimmung und seine optische Extravaganz. Ist man auf der Suche nach einem etwas außergewöhnlicheren Kühler für seine CPU, darf der SpinQ sicher eine Überlegung wert sein. Wer allerdings grundsätzlich funktionsorientiert bei seiner Kühlerwahl vorgeht, findet insgesamt nur wenige, schlagfertige Argumente, die für den Taiwaner sprechen. Die gezeigte Kühlleistung ist ordentlich, aber bei weitem nicht Spitze. Darüber hinaus zeigt der brummige Radiallüfter bei vergleichbaren Drehzahlen einen markant höheren Lärmpegel als seine axialen Brüder. Aufgrund der kompakten Abmessungen und der Verwendung der standardisierten Applikationen gelingt zumindest die Montage ohne größere Komplikationen.
Insgesamt bleibt also festzuhalten: Der Thermaltake SpinQ ist vielleicht nicht der beste Prozessorkühler im Sinne seiner eigentlichen Bestimmung, hat aber aufgrund des gewagten Designs und den daraus entstehenden gestalterischen, individualisierenden Möglichkeiten durchaus seine Berechtigung. In Kürze wird der SpinQ zum unverbindlichen Einstiegspreis von etwa 50 Euro [1] zu erwerben sein.
Weitere Empfehlungen
- Towerkühler
- Noctua NH-U12P [10] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- Xigmatek HDT-S1283 [30] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- OCZ Vendetta 2 [19] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [21] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [24] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- Scythe Orochi [25] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Blow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [17] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Top-Blow-Kühler
- Enzotech Ultra-X [9] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [18] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)




