ComputerBase

Kurztest: Thermaltake SpinQ Prozessorkühler

von Martin Eckardt

Einleitung

Viele unserer Leser kritisierten in der Vergangenheit eine gewisse Stagnation am Kühlermarkt. Die Spitzenpositionen scheinen seit Monaten klar definiert, Neuentwicklungen sehen ihren Vorgängern meist zum Verwechseln ähnlich, echte Geheimtipps oder Design-Offenbahrungen sind rar. Und so hat sich, gerade im bezahlbaren Preissegment von unter 30 Euro, aktuell ein gewisser Einheitskühler herauskristallisiert, der zwar gute Leistungen zu verbringen mag, optisch wie technisch allerdings kaum noch entzücken kann. Umso erfreulicher erscheint es, dass es doch noch Hersteller gibt, die sich trotz stetig wachsender Konkurrenzsituationen treu bleiben können und den Markt gerne mit unorthodoxen Produkten auffrischen. Zu diesen Herstellern gehört zweifelsfrei das taiwanesische Unternehmen Thermaltake, das seit nunmehr über neun Jahren durch bunte, außergewöhnlich gestaltete Produkte im Bereich PC-Kühlung, Gehäuse und Co. aufzufallen weiß.

Zu Thermaltakes neusten Kreationen gehört mit dem „SpinQ“ auch ein Prozessorkühler mit überaus interessantem Design. Basierend auf einem Radiallüfterdesign und einer üppigen Kühllamellentrommel sowie sechs leistungsfähigen Heatpipes will Thermaltake mit dem SpinQ nicht nur optische Akzente setzen, sondern auch ordentliche Kühlleistungen bei niedriger Lautstärke bieten. Ob dies gelingt, wollen wir im Kurztest herausstellen.

Lieferumfang

Thermaltake SpinQ Lieferumfang
Thermaltake SpinQ Lieferumfang

Der Lieferumfang des Thermaltake SpinQ besteht aus der Kühlercombo selbst, sowohl einer Installationsanleitung mit Schemazeichnungen als auch einer Garantiebeschreibung, jeweils mit deutschem Sprachteil, einem kleinen Tütchen Wärmeleitpaste auf Silikonbasis und natürlich dem Montagematerial für AMD und Intel.

Technische Daten

Kühler im Detail

Mit dem SpinQ gibt der Kühl- und Gehäusespezalist Thermaltake dem Radiallüfter eine Chance, sich auch als aktives Element bei den Prozessorkühlern zu etablieren, nachdem bei den Referenzdesigns der Grafikkartenkühler bis dato fast ausschließlich auf diese Lüfterbauart gesetzt wird. Dies ist allerdings nicht der erste Versuch, radiale Ventilatoren im CPU-Kühler-Bereich ins Spiel zu bringen: Bereits 2003 setzte beispielsweise Cooler Master beim Aero 7 mit gemischtem Erfolg auf dieses Konzept. Vorteil des Radiallüfters, bei dem die Luft parallel zur Antriebsachse angesaugt und durch die Rotation des Laufrades umgelenkt und radial ausgeblasen wird, ist eine gleichmäßige Belüftung ohne zu Hot-Spots führenden toten Winkeln sowie ein, im Vergleich zur axialen Lüftertechnik, bei gleicher Fördermenge höherer zu generierender Luftdruck. Als problematisch gilt dagegen der deutlich höhere Platzbedarf, um adäquate Leistungen bei niedrigem Lärmpegel erzielen zu können. Ferner ist ein Ausbau des Lüfters zwar möglich, entsprechende Alternativmodelle sind allerdings kaum am Markt zu finden.

Thermaltake SpinQ Verpackung
Thermaltake SpinQ Verpackung
Lamellentrommel und Lüfterbefestigung
Lamellentrommel und Lüfterbefestigung
Radiales Towerdesign mit Sechsfach-Heatpipe
Radiales Towerdesign mit Sechsfach-Heatpipe
Ordentliches Finish und einheitliche Nickeloptik
Ordentliches Finish und einheitliche Nickeloptik
Gleichmäßige Wärmeverteilung und winkelunabhängige Abgabe
Gleichmäßige Wärmeverteilung und winkelunabhängige Abgabe
Zackiger Lamellenschnitt und versetzte Anordnung sorgen für Spiraleffekt
Zackiger Lamellenschnitt und versetzte Anordnung sorgen für Spiraleffekt
Blau beleuchteter LED-Radiallüfter
Blau beleuchteter LED-Radiallüfter
3-Pin-Stromanschluss und Mini-Drehzahlregulierer
3-Pin-Stromanschluss und Mini-Drehzahlregulierer

Beim SpinQ setzt Thermaltake auf ein 80 x 85 mm Modell mit transparentem Laufrad und blauer LED-Beleuchtung. Der maximal mit 1600 U/min arbeitende Lüfter verfügt dabei über keine PWM-Funktion, sondern wird per 3-Pin-Anschluss mit Strom versorgt. Dafür ist ein manuelles Drehzahldimmrad, auf das bei Bedarf auch verzichtet werden kann, angebracht, mit dem die Umdrehungszahl von 900 bis 1600 U/min variiert werden kann, ohne die Beleuchtung zu beeinflussen. Darüber hinaus sind die Drehzahlen per externer Steuerung in gewohnter Manier noch bis auf etwa 500 U/min dimmbar– allerdings unter gleichzeitiger Senkung der Beleuchtungsintensität.

Thermaltake SpinQ
Thermaltake SpinQ

Das Design des Thermaltake-Sprösslings wurde konsequent auf die Belüftungsmethodik abgestimmt. So setzt der Hersteller auf einen dicht gestaffelten Lamellenkörper aus insgesamt 50 sternförmigen Aluminiumeinheiten, die eine Art Radiatortrommel um den Radiallüfter bilden. Die der kupfernen Bodenplatte entspringenden sechs Sechs-Millimeter-Heatpipes unterschiedlicher Länge verteilen die aufgenommene Wärme in sehr gleichmäßigen Abständen an den Radiator. Die einheitliche Vernickelung der Oberflächen verleiht dem SpinQ darüber hinaus eine sehr harmonische Optik und ein stimmiges Qualitätsfinish.

Montagebesonderheiten

Standard-Montagematerial für AMD und Intel
Standard-Montagematerial für AMD und Intel
Kompakte Abmessungen erleichtern Montage
Kompakte Abmessungen erleichtern Montage

Im Intel-Falle Ausrichtung beachten
Im Intel-Falle Ausrichtung beachten
Thermaltake SpinQ in Betrieb
Thermaltake SpinQ in Betrieb

Die vergleichsweise kompakten Abmessungen und das vertretbare Gewicht sorgen beim SpinQ für wenig Probleme bei der Montage. Im AMD-Falle wird auf eine einzulegende 2-Punkt-Halteklammer vertraut, während Intel-Sockel-775-Anwender mit den viel kritisierten, aber dennoch recht sicheren und schnell zu installierenden Push-Pins arbeiten müssen. Bei der Montagerichtung sollte auf die prinzipiell lageabhängige Arbeitsweise der Heatpipes geachtet werden, sodass das verdampfte Fluid problemlos aufsteigen, das kühlere Kondensat entsprechend ungehindert abfließen kann. Intel-Anwender können den SpinQ symmetriebedingt nach allen vier Himmelsrichtungen platzieren, für AMD bleiben aufgrund der Halteklammer derweil nur zwei.

Testsystem

Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.

Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [3] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [4] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [5] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:

Großräumiges Testgehäuse mit vielen Lüftungsmöglichkeiten: Coolermaster Stacker 830
Großräumiges Testgehäuse mit vielen Lüftungsmöglichkeiten: Coolermaster Stacker 830
Hitzköpfige Infrastruktur: QX6700 Quadcore und Radeon X1900XTX
Hitzköpfige Infrastruktur: QX6700 Quadcore und Radeon X1900XTX

Scythe S-Flex SFF21D – unsere 120-mm-Lüfterreferenz mit 800 U/min
Scythe S-Flex SFF21D – unsere 120-mm-Lüfterreferenz mit 800 U/min
Testnetzteil: Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt
Testnetzteil: Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt

Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [6] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.

Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.

Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.

Voltcraft Schallpegelmessgerät 320
Voltcraft Schallpegelmessgerät 320
Lüftergeräusche zum Reinhören: Samsons Q1U macht es möglich
Lüftergeräusche zum Reinhören: Samsons Q1U macht es möglich
Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit
Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit

Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.

Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.

Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.

Performancevergleich

Serienbelüftung

Empfinden: Thermaltake SpinQ
Modus Prozent Drehzahl Charakter
Hoch 100% 1560 U/min Hoher Luftumschlag, sehr brummig, vereinzeltes Lamellenvibirieren
Mittel 77% 1200 U/min Mittlerer Luftumschlag, sehr brummig
Mittel 52% 810 U/min Kaum Luftumschlag, brummig, leichtes Rattern
Niedrig 33% 510 U/min Kaum Luftumschlag, dominantes Rattern/ Klackern

Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [7]

Aus Sicht der minimalen Lautstärke ist der verwendete Radiallüfter sicher keine Offenbahrung. Bei gleicher Drehzahl generiert das radiale Modell spürbar mehr Lärm, als dies vergleichbare Axiallüfter tun. Dabei ist hier weniger die Zunahme des Luftumschlagsgeräusches bei höheren Drehzahlen zu nennen, als vielmehr das dominante Rotorbrummen in nahezu allen Lebenslagen. Hinzu kommt, dass der subjektive Lärmpegel ab Dimmung der Drehzahl von 1600 U/min bis etwa 1000 U/min kaum abnimmt. Und auch bei niedrigeren Arbeitsgeschwindigkeiten bis minimal 500 U/min zeigt sich der radiale Lüfter des SpinQ nie nebengeräuschsfrei oder gar unhörbar.

Die an den Tag gelegte Kühlperformance beschert dem Thermaltake SpinQ einen bequemen Mittelfeldrang in unserem Ranking. Dabei ist positiv anzumerken, dass die Radialcombo selbst bei deutlicher Drosselung der Drehzahlen verhältnismäßig wenig an Grundleistung verliert. Somit ist selbst der deutlich getrimmte SpinQ noch in der Lage, aktuelle Mittelklasse-Prozessoren problemlos zu kühlen.

Vergleich mit Serienbelüftung

Kühlercombo
[Lüfter]
Drehzahl
[U/min]
v(Luft)
[km/h]
Last-Temp.
Kerne* [°C]
Lärm
[dB(A)]
Test
[Datum]
Zerotherm Nirvana NV120
120mm: Serie
2450 (12V) 18,4 61,25 45,7 08.11.07 [8]
Zalman CNPS 9700
110mm: Serie
2250 (12V) n.a. 62,25 49,9 15.09.06 [9]
Enzotech Ultra-X
120mm: ADDA Serie
2200 (12V) n.a. 62,75 52,3 01.11.07 [10]
Noctua NH-U12P
120mm: Noctua NF-P12
1320 (12V) 9,7 63,25 35,6 01.02.08 [11]
Xigmatek HDT-SD964
92mm: ADDA AD0912HX
2640 (12V) 15,9 64,0 44,4 07.03.08 [12]
AVC Black Samurai
120mm: Serie 12025B12MP
2000 16,0 64,25 45,5 04.11.08 [13]
Zerotherm FZ120
120mm: PWM-Serie
1600 (12V) 12,5 65,0 38,8 15.05.08 [14]
Cooler Master V8
120mm: Serie
2010 16,8 65,25 45,8 17.08.08 [15]
2PCOM PS1264U
120mm: Nidec DT1212HSHP
2370 (12V) 17,4 66,0 50,4 12.10.08 [16]
Xigmatek Achilles
120mm: PWM-Serie
1540 (12V) 10,4 66,25 35,9 07.07.08 [17]
EKL Gletscherspalte
120mm: Alpenföhnserie
1250 (12V) 11,5 66,5 37,7 25.03.08 [18]
Enzotech Ultra-X
120mm: ADDA Serie
1100 (5V) n.a. 66,5 35,5 01.11.07 [9]
AVC Black Samurai
120mm: Serie 12025B12MP
1200 10,8 67,0 34,9 04.11.08 [12]
Noctua NH-C12P
120mm: Noctua NF-P12
1320 (12V) 9,7 67,0 35,6 30.08.08 [19]
OCZ Vendetta 2
120mm: Serie AD1212DX
1350 (12V) 11,9 67,0 36,0 07.05.08 [20]
Zerotherm Nirvana NV120
120mm: Serie
1030 (5V) 7,3 67,25 32,0 08.11.07 [7]
EKL Zugspitze
120x38mm: Serie
1680 (12V) 14,7 67,25 39,2 25.03.08 [17]
Asus Royal Knight
120mm: Serie (rahmenlos)
1260 (12V) 10,2 67,75 37,1 10.02.08 [21]
Scythe Mugen
120mm: Slip-Stream
1290 (12V) 11,6 68,0 37,7 12.09.07 [22]
EKL Groß-Clock'ner
120mm: YS-Tech KM121225LS
1110 (12V) 8,6 68,25 32,5 25.03.08 [17]
Thermaltake SpinQ
80x85mm: Radiallüfter
1560 (12V) n.a. 68,25 46,4 21.11.08
Xigmatek Red Scorpion
120mm: Xigmatek Serie LED
1280 (12V) 9,2 68,75 32,7 07.03.08 [11]
Scythe Ninja 2
120mm: Slip-Stream
1150 (12V) 10,2 68,75 35,0 03.06.08 [23]
Zerotherm FZ120
120mm: PWM-Serie
1000 7,4 69,0 31,3 15.05.08 [13]
Cooler Master V8
120mm: Serie
1500 12,9 69,0 38,3 17.08.08 [14]
Zalman CNPS 9700
110mm: Serie
1250 (5V) n.a. 69,25 33,3 15.09.06 [8]
Zalman CNPS 9500
92mm: Serie
2250 (12V) n.a. 69,5 47,1 16.09.05 [24]
Thermaltake SpinQ
80x85mm: Radiallüfter
1200 n.a. 69,75 41,2 21.11.08
Xigmatek Achilles
120mm: PWM-Serie
960 6,1 70,5 31,1 07.07.08 [16]
Scythe Ninja CU
120mm: Scythe Slip Stream
750 (12V) 5,0 70,75 <30,4 30.11.07 [25]
Scythe Orochi
140mm: Scythe SY1425SL12L
460 (12V) 3,0 71,0 <30,4 28.02.08 [26]
Noiseblocker Cool-Scraper 3
120mm: NB Ultra-Silent SX1
1140 (12V) 8,7 71,0 32,1 21.09.08 [27]
2PCOM PS1264U
120mm: Nidec DT1212HSHP
1200 8,0 71,5 33,5 12.10.08 [15]
Scythe Zipang
140mm: Scythe DFS132512L
950 (12V) 6,1 71,75 31,9 10.02.08 [20]
Asus Triton 79 Amazing
120mm: Serie
1170 (12V) 6,8 71,75 35,2 10.04.08 [28]
OCZ Vendetta 2
120mm: Serie AD1212DX
840 (9V) 6,4 72,5 31,1 07.05.08 [19]
Asus Royal Knight
120mm: Serie (rahmenlos)
810 6,1 72,75 31,6 10.02.08 [20]
Thermaltake SpinQ
80x85mm: Radiallüfter
810 n.a. 72,75 32,7 21.11.08
Scythe Ninja 2
120mm: Slip-Stream
760 (5V) 6,3 73,0 30,6 03.06.08 [22]
EKL Gletscherspalte
120mm: Alpenföhnserie
720 (5V) 6,1 73,0 31,4 25.03.08 [17]
Cooler Master V8
120mm: Serie
960 7,2 73,25 31,0 17.08.08 [14]
Scythe Mugen
120mm: Slip-Stream
770 (5V) 6,3 73,5 31,0 12.09.07 [21]
Xigmatek HDT-SD964
92mm: ADDA AD0912HX
1170 (7V) n.a. 74,0 32,4 07.03.08 [11]
Noctua NH-U12P
120mm: Noctua NF-P12
550 (5V) 3,5 74,25 <30,4 01.02.08 [10]
Xigmatek HDT-D1284
120mm: AD1212DX
1240 (12V) 9,4 74,25 33,0 07.03.08 [11]
AVC Black Samurai
120mm: Serie 12025B12MP
600 3,4 74,5 31,0 04.11.08 [12]
Noiseblocker Cool-Scraper 3
120mm: NB Ultra-Silent SX1
900 6,5 75,0 30,9 21.09.08 [26]
Zalman CNPS 9500
92mm: Serie
1400 (5V) n.a. 75,75 32,9 16.09.05 [23]
Scythe Orochi
140mm: Scythe SY1425SL12L
220 (5V) 0,5 77,0 <30,4 28.02.08 [25]
Noctua NH-C12P
120mm: Noctua NF-P12
550 (5V) 3,5 77,0 <30,4 30.08.08 [18]
Asus Triton 79 Amazing
120mm: Serie
780 (8V) 5,0 77,75 31,9 10.04.08 [27]
Thermaltake SpinQ
80x85mm: Radiallüfter
510 n.a. 78,0 31,0 21.11.08
Scythe Ninja CU
120mm: Scythe Slip Stream
440 (5V) 2,1 79,75 <30,4 30.11.07 [24]
Xigmatek Achilles
120mm: PWM-Serie
570 3,4 80,25 30,4 07.07.08 [16]
EKL Groß-Clock'ner
120mm: YS-Tech KM121225LS
530 (5V) 3,3 80,75 <30,4 25.03.08 [17]
2PCOM PS1264U
120mm: Nidec DT1212HSHP
630 3,6 81 30,8 12.10.08 [15]
Noiseblocker Cool-Scraper 3
120mm: NB Ultra-Silent SX1
600 3,5 81,25 <30,4 21.09.08 [26]
OCZ Vendetta 2
120mm: Serie AD1212DX
540 (7V) 3,5 82,25 <30,4 07.05.08 [19]
Zerotherm FZ120
120mm: PWM-Serie
500 2,7 84,5 <30,4 15.05.08 [13]
Xigmatek Red Scorpion
120mm: Xigmatek Serie LED
480 (5V) 2,7 84,5 30,7 07.03.08 [11]
Asus Royal Knight
120mm: Serie (rahmenlos)
420 2,2 87,5 <30,4 17.11.08 [29]
Scythe Zipang
140mm: Scythe DFS132512L
450 (5V) 2,0 87,75 <30,4 10.02.08 [20]
Asus Triton 79 Amazing
120mm: Serie
330 (5V) 1,0 >100
Absturz
<30,4 10.04.08 [27]
Xigmatek HDT-SD964
92mm: ADDA AD0912HX
420 (5V) 1,6 >100
Absturz
<30,4 07.03.08 [11]
EKL Zugspitze
120x38mm: Serie
315 (5V) 1,5 >100
Absturz
<30,4 25.03.08 [17]

* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.

Fazit

Thermaltake frischt die einheitliche Linie des aktuellen Marktangebotes mit dem SpinQ zweifelsfrei etwas auf. Das Radiallüfter-basierende Konzept überzeugt dabei speziell durch seine qualitative Abstimmung und seine optische Extravaganz. Ist man auf der Suche nach einem etwas außergewöhnlicheren Kühler für seine CPU, darf der SpinQ sicher eine Überlegung wert sein. Wer allerdings grundsätzlich funktionsorientiert bei seiner Kühlerwahl vorgeht, findet insgesamt nur wenige, schlagfertige Argumente, die für den Taiwaner sprechen. Die gezeigte Kühlleistung ist ordentlich, aber bei weitem nicht Spitze. Darüber hinaus zeigt der brummige Radiallüfter bei vergleichbaren Drehzahlen einen markant höheren Lärmpegel als seine axialen Brüder. Aufgrund der kompakten Abmessungen und der Verwendung der standardisierten Applikationen gelingt zumindest die Montage ohne größere Komplikationen.

Optisch glanzvoll – Thermaltake SpinQ
Optisch glanzvoll – Thermaltake SpinQ

Insgesamt bleibt also festzuhalten: Der Thermaltake SpinQ ist vielleicht nicht der beste Prozessorkühler im Sinne seiner eigentlichen Bestimmung, hat aber aufgrund des gewagten Designs und den daraus entstehenden gestalterischen, individualisierenden Möglichkeiten durchaus seine Berechtigung. In Kürze wird der SpinQ zum unverbindlichen Einstiegspreis von etwa 50 Euro [1] zu erwerben sein.

Weitere Empfehlungen

URL-Liste:

  1. http://www.tt-germany.com/
  2. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a385039.html
  3. http://www.be-quiet.net/
  4. http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=30_164&products_id=4823
  5. http://www.caseking.de
  6. http://www.withopf.com/tools/cputempwatch/
  7. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/cpu-kuehler_hoerproben/
  8. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_zerotherm_nirvana_nv120/
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2006/test_zalman_cnps_9700_led/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_enzotech_ultra-x/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_cpu-kuehler_nh-u12p/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_xigmatek_red_scorpion_hdt-sd964_hdt-d1284/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_avc_black_samurai_cpu-kuehler/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_zerotherm_fz120_prozessorkuehler/
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_coolermaster_v8_cpu-kuehler/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_2pcom_ps1264u_cpu-kuehler/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_xigmatek_s1284_achilles/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_gross-clockner_zugspitze_gletscherspalte/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_nh-c12p_cpu-kuehler/
  20. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_ocz_vendetta_2_cpu-kuehler/
  21. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_scythe_zipang
  22. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_scythe_mugen/
  23. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_scythe_ninja_2_cpu-kuehler/
  24. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2005/test_zalman_cnps9500_led/
  25. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_scythe_ninja_cu_prozessorkuehler/
  26. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_scythe_orochi_cpu-kuehler-riese/
  27. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noiseblocker_cool-scraper_3_cpu-kuehler/
  28. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_asus_triton_79_amazing_cpu-kuehler/
  29. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/kurztest_asus_royal_knight_prozessorkuehler/
  30. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_xigmatek_hdt-s1283/
Copyright © 1999–2012 ComputerBase GmbH