Einleitung
Der Markt qualitativ erstklassiger, extrem leistungsfähiger Prozessorkühler präsentiert sich aktuell so dicht gedrängt wie nie zuvor. Speziell im Segment der 120-mm-Tower-Prozessorkühler kann der Anwender aufgrund des beachtlichen Leistungsniveaus der Konkurrenten derzeit kaum Fehlgriffe machen und seinen Wunschkühler nach anderen Kriterien, etwa dem Preis oder der Optik, auswählen. Trotz der Vielzahl etablierter Top-Kühler versuchen sich von Zeit zu Zeit auch Neulinge mit ihren Kreationen und Entwicklungen zu positionieren und um die Gunst der Anwender zu buhlen. So hält beispielsweise der Hersteller 2PCOM mit dem PS1264U neuerdings einen höchst interessanten CPU-Kühler im Portfolio, der im beliebten 120-mm-Towerformat mit einer Symbiose aus erfolgreichen Konzepten und neuen Ideen punkten will. Wir testen den 2PCOM PS1264U im Rahmen unserer Kühlervergleiche und beleuchten, ob sich der Neuling durchsetzen kann.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des 2PCOM-Sprösslings enthält neben der Lüfter-Kühlkörper-Combo das obligatorische Montagematerial für AMD und Intel sowie eine Installationsanleitung mit deutschem Sprachteil. Eine Tüte Wärmeleitpaste sowie eine kleine Kunststoffspachtel zum sauberen Aufbringen runden das insgesamt knappe Paket ab.
Technische Daten
- 2PCOM-PS1264U-Prozessorkühler
- Hybrid-Kühler im 120-mm-Towerdesign
- 49 Aluminiumlamellen
- Lamellenabstand: 2 mm
- Abmessungen (inkl. Lüfter): 129 x 75 x 154 mm
- Gesamtgewicht: 592 Gramm
- Vierfach 6-mm-Heatpipe mit HTC-(Heatpipe Touch Chip)-Technologie
- „Pillar-Technologie“ an Wärmeaufnahme
- 120-mm-Lüfter von Nidec Talent
- 700 bis 2300 U/min
- 3,84 Watt Leistungsaufnahme
- 47,6 - 156,4 m³/h Förderleistung
- Geräuschentwicklung: ca. 16 - 34 dBa
- 4-Pin-PWM-Anschluss
- Kompatibilität: AMD 754, 939, AM2 (Klammer), Intel 775 (Push-Pin)
- Herstellerhomepage [1]
- Vertrieb und Preis: PC-Cooling (34,90 Euro) [2]
Kühler im Detail
Der hybride Kühlkörper des PS1264U wirkt auf den ersten Blick wenig spektakulär. Bei näherer Betrachtung fallen aber viele Feinheiten auf, die der Hersteller hier untergebracht hat. Zunächst vertraut man auch bei 2PCOM auf die Heatpipe-Direct-Touch-Technik, wie sie beispielsweise Xigmatek zum Erfolg verholfen hat – nennt die Tatsache, dass die verbauten Heatpipes an der Wärmeaufnahme direkt auf der CPU aufliegen in diesem Fall allerdings Heatpipe-Touch-Chip (HTC), um sich etwas von der Konkurrenz abzuheben.




Insgesamt kommen vier (laut Hersteller aufgrund ihrer Pulverfüllung lageunabhängig arbeitende) 6-mm-Heatpipes in bekannter U-Bauweise zum Einsatz. Darauf wurden 49 Aluminiumlamellen im 2-mm-Abstand aufgesteckt. Zur Besonderheit der Lamellen gehört dabei neben der Wellenstruktur an der Belüftungsseite die so genannte Stacked-Fin-Zusammenfügung, durch die, eine Art Lufttunnel ergebend, die seitlichen Öffnungen des Lamellenkörpers geschlossen werden.




Darüber hinaus hat man auch an die Spannungswandler gedacht und zwei der unteren Lamellen mit einem angewinkelten Auslauf versehen, der einen kleinen Teil der ausströmenden Luft auf die sockelnahen Bauteile leiten soll. Interessant ist auch der Ansatz, den Lamellenverlauf in verkleinerter Form bis zum Kühlerboden fortzusetzen. 2PCOM verspricht sich dadurch eine verbesserte Wärmeableitung von der Aufnahme und kombiniert diese Idee mit der so genannten „Pillar Technology“. Dabei verbinden insgesamt neun aus einer speziellen Aluminiumlegierung gefertigte „Pfeiler“ (engl.: Pillar) die unteren 13 Minilamellen miteinander, wodurch der Wärmeabtransport maximiert werden soll.




Belüftet wird der solide und robust verarbeitete Kühlkörper von einem 120-mm-Modell der Firma Nidec. Das Modell weist ein (für PWM-Lüfter typisch) enormes Drehzahlspektrum von etwa 600 bis 2400 U/min auf und ist somit von den Grunddaten sowohl für den Einsatz im leisen als auch im gut belüfteten System geeignet. In der Praxis ist es allerdings, wie später genauer beschrieben, vor allem der Nebengeräuschcharakter, der die deutliche Wahrnehmbarkeit des arbeitenden Lüfters auch bei niedrigen Drehzahlen verursacht und auch im hohen Laufspektrum jenseits der 1500 U/min zeigt sich der Serienfan alles andere als ohrenfreundlich.




Leider fällt das Lüfterkabel zur PWM-Stromversorgung mit lediglich zehn Zentimetern sehr kurz aus. Die Fixierung des Ventilators am Kühlkörper erfolgt zeitgemäß über zwei knackig sitzende Drahtbügel.
Montagebesonderheiten
Hinsichtlich der Montage betritt man bei 2PCOM sicheren Boden und integriert in ordentlicher Art und Weise die Standardsysteme für AMD und Intel. Für die AMD-Sockel 754, 939 und AM2 vertraut man dabei auf eine Ösenhalterung und kommt bei Bedarf und guten Platzverhältnissen ohne Motherboardausbau aus. Erfreulicherweise besitzt der PS1264U sogar entsprechende Lamellenaussparungen, um die Hebel der AMD-Halterung besser umlegen zu können. Beim unterstützten Intel Sockel 775 verhält es sich derweil ähnlich. Hier müssen die beiden Push-Pin-Bügel mit dem Kühlerboden verschraubt werden. Danach kann der Kühler in gewohnter Manier auf die mit Wärmeleitpaste benetzte CPU aufgesetzt und die Pins durch einen kräftigen Druck arretiert werden.




Im Gegensatz zu vielen anderen Prozessorkühlern dieser Bauart ist der PS1264U mit nur 154 mm Bauhöhe recht flach ausgefallen, weshalb das Kompatibilitätsthema mit einigen Gehäusen entsprechend abgeschwächt wird. Anderweitige Inkompatibilitäten sind derweil nicht auszumachen.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [3] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [4] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [5] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste




Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [6] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.



Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Performancevergleich
Serienbelüftung
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 2370 U/min | Extremer Luftumschlag, hohes Rauschen, leichtes Rattern, unerträglich laut |
| Mittel | 51% | 1200 U/min | Mittlerer Luftumschlag, leichtes Rattern/Rotorsäuseln, etwas brummig, vertretbare Lautstärke |
| Niedrig (Minimal) | 26% | 630 U/min | Kaum Luftumschlag, leichtes Rattern, deutliches Schleifen, leise, aber noch wahrnehmbar |
Die Serienbelüftung des 2PCOM-Sprosses bietet dem Anwender einen sehr breiten Drehzahlbereich inklusive der Möglichkeit, regulierende Pulsweitenmodulation einzusetzen. Hinsichtlich seines Lautstärkecharakters kann man, kritisch betrachtet, allerdings nur wenig zufrieden sein. Im unteren Drehzahlbereich dominieren bei kaum wahrnehmbaren Luftumschlägen deutliche Schleif- und Rattergeräusche des Rotors. Deutlich bedeutet in diesem Fall, dass der Lüfter trotz der niedrigen Drehzahl aus einem typischen Arbeitsabstand von einem bis zwei Metern aufgrund dieser Nebengeräusche noch zu identifizieren ist. Im oberen Drehzahlbereich, ab etwa 1500 U/min, wird die Kombination aus hellem Rotorgeräusch und überschlagender Luftbewegung enorm aufdringlich und ist nur noch für hart gesottene erträglich. Im mittleren Arbeitsbereich sind sowohl Lautstärke als auch Lärmcharakter akzeptabel.
Hinsichtlich des Kühlergebnisses hätten wir uns zunächst etwas mehr versprochen. Zwar zeigt der 2PCOM PS1264U bei weitem keine schlechten Resultate, zur absoluten Spitze fehlt es allerdings noch. Vor allem im oberen Drehzahlbereich scheint der Kühlkörper die kraftvolle Belüftung nicht mehr effektiv umsetzen zu können. Bei sehr niedrigen Förderleistungen ist die Performance dann mit der HDT-Konkurrenz nahezu gleichwertig.
Vergleich mit Serienbelüftung
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [8] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [9] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [10] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [11] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [12] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [13] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [14] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 30.09.08 |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [15] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [16] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [9] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [17] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [18] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [7] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [15] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [19] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [15] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [11] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [20] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [12] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [13] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [8] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [21] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [14] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [22] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [23] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [24] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 30.09.08 |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [25] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [26] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [17] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [19] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [15] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [13] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [18] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [11] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [10] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [11] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [23] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [20] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [22] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [16] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [25] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [21] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [14] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [15] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 30.09.08 |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [23] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [17] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [12] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [11] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [24] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [25] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [11] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [15] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Referenzbelüftung
Als ein wichtiges Kriterium für den Vergleich der Leistungsfähigkeit eines Kühlkörpers gilt die gegenüberstellende Messung mit gleichen Lüftern. Für 120-mm-Kühler und solche, die dazu kompatibel sind, setzen wir nach wie vor auf die tabellarisch näher charakterisierten drei Lüfterexemplare der verschiedenen Leistungsklassen.
Der Test mit unseren Referenzlüftern unterstreicht das Leistungsbild des Kühlers mit Serienbelüftung. Im niedrigen Drehzahlbereich ist die Performance sehr gut und auf dem Niveau der Kontrahenten. Erst mit steigender Drehzahl verliert der PS1264U etwas auf das Feld. Möglicherweise verhindern die eng anliegenden Lamellen ein effektives Durchströmen der schnellen Luftmassen und wirken wie eine Wand.
Kühlercharts mit Referenzlüftern
Kühlervergleich mit gleichen Lüftern
Angaben in °C
|
Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Fazit
Auch wenn es dem PS1264U nicht gelingt, neue Kühlleistungsspitzenwerte zu markieren, hinterlässt der 2PCOM-Neuling unterm Strich doch einen ordentlichen Gesamteindruck. Insgesamt präsentiert sich die Performance auf hohem Niveau und dürfte für das Gros der erhältlichen Prozessoren zur leisen Kühlung ausreichen. Eine sehr gute Figur macht speziell die Kühlkörper-Basis, vereint sie doch viele Konzepte und Ansätze, die von der Konkurrenz bisweilen nur vereinzelt aufgegriffen werden. So erhält man mit dem PS1264U einen qualitativ sehr ausgereiften Kühlkörper inklusive der HTC- und der neuartigen Pillar-Technology sowie Luftleitlamellen zur Spannungswandlermitbelüftung. Die Montage des Probanden kann darüber hinaus, basierend auf den Standardmechanismen für AMD und Intel, als problemlos und einfach beschrieben werden.
Einzig der verbaute Serienlüfter stellt sich wiederum als Schwachstelle des Konzeptes heraus. Zwar bietet er neben der PWM-Steuerung einen sehr breiten Drehzahlbereich, ist aufgrund seiner Geräuschkulisse und seines Lärmcharakters nur in wenigen Modi wirklich sinnvoll einsetzbar.
Alles in allem stellt der PS1264U eine mehr als solide Grundlage für weitere Entwicklungen dar und ist im Rahmen der genannten Einschränkungen als durchaus empfehlenswert zu betrachten. Erworben werden kann der Kühler, den es im Übrigen auch als 92-mm-Version namens PS964U gibt, zum Preis von 34,90 Euro bei PC-Cooling.de [27].
Weitere Empfehlungen
- Noctua NH-U12P [10] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [15] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Xigmatek HDT-S1283 [28] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- OCZ Vendetta 2 [17] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [18] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [21] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- Scythe Orochi [22] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Flow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- Enzotech Ultra-X [9] (hohe Leistung als Top-Flow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [16] (hohe Leistung als Top-Flow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)






