Einleitung
Der 1991 gegründete Hersteller AVC (Asia Vital Components) gehört zu den weltweit größten Entwicklern und Produzenten von Kühllösungen im PC- und Industrie-Bereich und beliefert eine Vielzahl namhafter Kunden wie Intel, AMD, Dell oder Siemens mit OEM-Kühllösungen. Der Auftritt AVCs im Endkundenmarkt für PC-Kühler hielt sich bis dato in überschaubaren Grenzen, wird aber nun mit einer neuen Produktlinie auch auf europäischer Ebene forciert. Aushängeschild der Neulinge stellt mit dem „Black Samurai“ ein piekfein verarbeiteter Hybridkühler im 120-mm-Format nach konventioneller Top-Blow-Bauweise inklusive Heatpipe-Sixpack dar. Wir testen den AVC Black Samurai in bekannter Manier und stellen heraus, ob er sich gegen die etablierte Konkurrenz behaupten kann.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des neuen AVC-Flaggschiffes beschränkt sich auf ein Mindestmaß. Neben der komplett montierten CPU-Kühlercombo finden sich lediglich Montagematerial für Intels Sockel 775 inklusive eines passenden Inbusschlüssels, eine sehr knappe Installationsanleitung mit qualitativ verbesserungswürdiger Bebilderung sowie eine Spritze Wärmeleitpaste ein. Montagezubehör für AMD-Komponenten sucht man derweil vergebens, während der finalen Version des Kühlers immerhin noch eine Rückplatte für Intels neuen Sockel LGA 1366 beiliegen soll.
Technische Daten
- AVC Black Samurai
- Hybrid-Kühler im 120-mm-Top-Blow-Format
- Aluminium-Lamellenkörper und Kupfer-Bodenplatte
- Sechsfach 6-mm-Heatpipe
- Gesamtabmessungen (L x B x H): 163 x 122 x 130 mm
- Abmessungen Radiator (L x B x H): 122 x 120 x 50 mm
- Gesamtgewicht: 760 Gramm
- Serienlüfter im 120-mm-Format
- AVC 12025B12MP
- Umdrehungsspektrum: 800 bis 2000 U/min
- Luftdurchsatz maximal 138 m³/h
- 4-Pin Anschluss mit PWM-Signal
- Doppelt kugelgelagert
- Kompatibilität: Intel Sockel 775 und 1366 per Rückplattenverschraubung
- Vorerst kein AMD-Support
- Herstellerhomepage [1]
- UVP: 39,90 Euro
Kühler im Detail
AVC widmet sich mit dem Black Samurai der konventionellen Top-Blow-Bauweise, bei welcher der Lüfter parallel zum Motherboard liegend frische Luft direkt auf die Komponenten bläst und dadurch neben der Prozessorkühlung meist auch eine gute Mitbelüftung der sensiblen Versorgungsperipherie liefert.




Dabei basiert der AVC-Neuling auf einer Art Stelzenkonstruktion, bei der Wärmeaufnahme und Radiator nur durch die Heatpipes in Verbindung stehen. Konkret kommen sechs dieser schwungvoll aufgebogenen, im Bereich der Bodenplatte von zwei Metallplatten sandwichartig zusammengefügten Wärmeleitkapillare mit jeweils sechs Millimetern Durchmesser in einem symmetrischen Aufbau zum Einsatz.
Der üppig dimensionierte Radiator besteht aus insgesamt 60 stabil formierten Aluminiumlamellen mit einem typischen Lamellenabstand von etwa zwei Millimetern. Wenig scharfkantig und mit eingeprägtem AVC-Emblem versehen, runden sie den überzeugenden, qualitativen Auftritt des Black Samurai ab.




Die Belüftung wird von einem 120-mm-AVC-Modell mit PWM-Funktion übernommen, das über einen kleinen Halterahmen mit dem Kühlkörper etwas aufwändig in Verbindung steht. Der von einem Lüftergitter geschützte Ventilator weist ein Drehzahlspektrum von 800 bis 2000 U/min auf und ist daher tendenziell eher für den Einsatz in mittellauten Systemen prädestiniert. Optisch harmoniert der Lüfter, wie wir finden, mit seinen blau-transparenten Rotorblättern sehr gut mit dem vernickelt-glänzenden Kühlkörper.




Montagebesonderheiten
Im Gegensatz zum qualitativen Auftritt des AVC-Sprosses ist die Montageform des Black Samurai nur bedingt gelungen. Zunächst ist es höchst unerfreulich, dass dem Kühler vorerst planmäßig kein Installationsmaterial für AMD-Plattformen beiliegt und somit serienmäßig nur Intels Sockel 775 sowie in der finalen Version auch Intels neuer Sockel 1366 unterstützt wird. Bei diesem wird zwar auf die standardisierte Push-Pin-Methode verzichtet, die angebotene Rückplattenverschraubung kann allerdings im Hinblick auf Komfort und Geschwindigkeit nicht punkten.




Mit vier Federschrauben und einer Kunststoffrückplatte soll die Installation in Angriff genommen werden. So weit, so gut. Problematisch ist lediglich die Tatsache, dass die zum effektiven Fixieren per Daumen zu klein geratenen Schraubenköpfe vom ausladenden Kühlkörper überdeckt werden und daher mit dem beiliegenden Sechskantschlüssel nur schlecht erreichbar sind. So muss der Anwender die Schrauben bei aufgesetztem Kühler in Minischritten bei beengten Platzverhältnissen trotz ausgebautem Mainboards per Inbus wechselseitig anziehen – eine mühselige und enorm zeitaufwändige Fleißarbeit.
Ist dies nach vielen Minuten des verzweifelnden Eindrehens geschafft, sitzt der Black Samurai knackig und fest auf der CPU. Inkompatibilitäten und Kollisionen mit sockelnahen Bauteilen sollten aufgrund der stelzenartigen Bauweise des Kühlers nur in seltenen Fällen auftreten. Auch die Kühlerhöhe von 130 mm gilt als unbedenklich im Bezug auf Gehäuseplatzprobleme.
Um unangenehme Luftverwirbelungen und den damit verbundenen Geräuschpegel zu minimieren, empfehlen wir vor der Inbetriebnahme der AVC-Combo das Lüftergitter zu demontieren.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [2] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [3] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [4] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste




Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [5] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.



Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Performancevergleich
Serienbelüftung
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 2000 U/min | Dominanter Luftumschlag, hohes Rauschen, markantes Rotorgeräusch, aufdringlich laut |
| Mittel | 60% | 1200 U/min | Mittlerer Luftumschlag, sehr deutliches Schleifen, vereinzeltes Lagerrattern, vertretbare Lautstärke |
| Niedrig | 30% | 600 U/min | Kaum Luftumschlag, sehr deutliches Schleifen, vereinzelt Rattern leise, homogen, aber noch wahrnehmbar |
Der AVC Black Samurai verfügt über einen 120-mm-Serienlüfter mit Pulsweiten-Modulationsfunktion. Typischerweise warten derartige PWM-Lüfter mit einem sehr breiten Drehzahlbereich, allerdings meist auch mit keinem nebengeräuschfreien Laufcharakter auf. Genau so verhält es sich auch beim AVC-Spross, der mit maximal 2000 U/min rotiert, minimal aber auf etwa 500 U/min (Anlaufdrehzahl) respektive unter 300 U/min (Minimaldrehzahl nach Anlauf) getrimmt werden kann und somit grundsätzlich für jeden Anwendungstyp, ob kraftvoll oder leise, geeignet sein sollte. Der Lärmcharakter des Lüfters ist allerdings, speziell im unteren Arbeitsbereich, nicht tadellos. Intensive, durchgängige Schleifgeräusche stören das Bild, während unharmonisches Rotorklackern nahezu ausbleibt. Bis etwa 1300 U/min präsentiert sich die AVC-Combo dabei noch durchaus akzeptabel, um auch in leiseren Systemen eine Einsatzberechtigung zu erhalten. In höheren Drehzahllagen nimmt der rauschende Luftumschlag immer dominantere Formen an und wird unangenehm und aufdringlich vom mittelfrequenten Betriebsgeräusch des Rotors unterlegt.
Die Kühlperformance des AVC Black Samurai ist ausgesprochen gut für einen Prozessorkühler im Top-Blow-Format. Trotz der tendentiell etwas schwächeren Bauart kann sich der Neuling im oberen Chartbereich etablieren und bricht auch bei sinkenden Drehzahlen nicht übermäßig stark ein. Die derzeitigen Referenzen mit vergleichbarem Aufbau, der Noctua NH-C12P und der Enzotech Ultra-X, legen ein in etwa gleiches Leistungsniveau an den Tag.
Vergleich mit Serienbelüftung
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [7] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [8] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [9] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [10] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [11] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
2000 | 16,0 | 64,25 | 45,5 | 04.11.08 |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [12] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [13] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 12.10.08 [14] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [15] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [16] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [8] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
1200 | 10,8 | 67,0 | 34,9 | 04.11.08 |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [17] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [18] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [6] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [15] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [19] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [15] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [10] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [20] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [11] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [12] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [7] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [21] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [14] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [22] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [23] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [24] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 12.10.08 [13] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [25] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [26] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [17] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [19] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [15] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [12] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [18] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [10] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [9] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [10] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
600 | 3,4 | 74,5 | 31,0 | 04.11.08 |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [23] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [20] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [22] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [16] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [25] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [21] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [14] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [15] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 12.10.08 [13] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [23] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [17] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [11] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [10] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [24] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [25] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [10] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [15] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Referenzbelüftung
Als ein wichtiges Kriterium für den Vergleich der Leistungsfähigkeit eines Kühlkörpers gilt die gegenüberstellende Messung mit gleichen Lüftern. Für 120-mm-Kühler und solche, die dazu kompatibel sind, setzen wir nach wie vor auf die tabellarisch näher charakterisierten drei Lüfterexemplare der verschiedenen Leistungsklassen.
Auch im Referenzenvergleich zieht sich der AVC Black Samurai brillant aus der Affäre. Sich nur minimal hinter den besten Tower-Kühlern des Marktes einreihend, ist die Kühlleistung in allen Lebenslagen und Belüftungsintensitäten sehr gut.
Kühlercharts mit Referenzlüftern
Kühlervergleich mit gleichen Lüftern
Angaben in °C
|
Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Fazit
Mit dem Black Samurai liefert der Kühlerspezialist AVC einen gelungenen Einstieg ins High-End-Kühlersegment für Endkunden. Der Neuling wartet mit einer ausgesprochen hohen Kühlleistung auf, schließt problemlos zur etablierten Top-Blow-Spitze auf und kann selbst mit den meisten Tower-Probanden mithalten. Aus dieser Sicht gibt es, wie auch aus dem qualitativen Blickwinkel der harmonisch abgestimmten Hybrid-Kühlcombo, nicht viel zu meckern. Nahezu obligatorisch ist derweil der Zwiespalt mit der Serienbelüftung. Einerseits verbaut der Hersteller ein wahres Allround-Talent inklusive PWM-Funktion, andererseits ist der Laufcharakter mit sehr schleiflastigen Störgeräuschen deutlich verbesserungswürdig. Hier muss der Anwender ob seiner Präferenzen abwägen und bei Bedarf zu einem anderen Modell greifen.
Nur sehr schwer können wir uns derweil für die Montageeigenschaften des AVC Black Samurai erwärmen. Die fehlende Unterstützung für AMD-Plattformen und die mühsame, zeitraubende Verschraubung im Intel-System kosten dem Gesamtkonzept eine übergreifende Empfehlung. Positiv, dass zumindest an Intels neuen Sockel LGA 1366 gedacht wurde.
Unterm Strich steht mit dem AVC Black Samurai eine potente Alternative zur bisherigen Top-Blow-Auswahl mit leichten Schwächen in der Montage. Wer allerdings den einmaligen Aufwand nicht scheut, wird mit einer sehr guten Kühlleistung und hoher Gesamtqualität belohnt. Die Verfügbarkeit des Kühlers sollte sich in Kürze einstellen und die faire preisliche Herstellerempfehlung von 39,90 Euro einem etwas günstigeren Straßenpreis weichen.
Weitere Empfehlungen
- Towerkühler
- Noctua NH-U12P [9] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- Xigmatek HDT-S1283 [27] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- OCZ Vendetta 2 [17] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [18] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [21] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- Scythe Orochi [22] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Blow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [15] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Top-Blow-Kühler
- Enzotech Ultra-X [8] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [16] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)






