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Test: Cooler Master Hyper Z600

von Martin Eckardt

Einleitung

Trotz ständiger Weiterentwicklung der eigenen Produktpalette hat sich Cooler Master in der jüngeren Vergangenheit etwas schwer getan, bei der enormen Konkurrenz um leistungsstarke Retail-Prozessorkühler Schritt zu halten. Den bärenstarken Mitbewerb konnte man selbst mit ausgefallenen Entwicklungen wie dem Gemin II [1] nur bedingt gefährden. Auf der diesjährigen CeBIT [2] konnten wir dann die neuesten Kreationen aus dem Hause Cooler Master bestaunen. Zu den interessantesten Neulingen gehörte dabei der Hyper Z600 – ein Kühlerriese im Towerformat, der wahlweise passiv, mit einem oder mit zwei 120-mm-Lüftern betrieben werden kann. Ob sich Cooler Masters neuer Mammutkühler aber tatsächlich gegen die starken Kontrahenten behaupten kann, wollen wir in gewohnter Manier erörtern.

Lieferumfang

Coolermaster Hyper Z600 Lieferumfang

Der Hyper Z600 wird in einer großen Kartonage geliefert. Neben dem passiven Kühlkörper finden sich Montageutensilien für AMD- und Intel-Plattformen, eine Anleitung mit deutschem Sprachteil und eine Spritze mit Wärmeleitpaste auf Silikonbasis im Karton. Darüber hinaus liegen vier Kunststoffclips bei, mit denen bis zu zwei 120-mm-Lüfter am Z600 angebracht werden können. Entsprechende Lüfter gehören nicht zum Lieferumfang und müssen bei Bedarf separat erworben werden.

Technische Daten

Kühler im Detail

Cooler Master folgt dem allgemeinen Trend nach mehr Größe und präsentiert mit dem Z600 den neuen Kilokoloss, der das Ruder für den Traditionshersteller herumreißen soll. Dabei bringt der Hyper Z600 ohne Lüfter bereits 1045 Gramm auf die Waage – schwerer ist derzeit nur der Scythe Orochi [5].

Coolermaster Hyper Z600 Verpackung Ausladendes X-Design Über ein Kilogramm Kampfgewicht

Der Cooler Master Z600 basiert auf einem symmetrischen 120-mm-Towerformat und insgesamt sechs U-förmig eingebundenen 6-mm-Heatpipes zur Wärmeabfuhr von der Prozessoroberfläche. Der aus 46 Aluminiumeinheiten bestehende Lamellenkörper des Z600 bietet eine überdurchschnittlich hohe Kühloberfläche, die mehr als doppelt so groß ist wie beim Großteil der Mitbewerber. Dabei weist der Radiator im Kern einen (für passive Verhältnisse relativ geringen) Lamellenabstand von zwei Millimetern auf. Gerade bei geringem Luftdurchsatz könnte es deshalb zu Wärmestau angesichts des breiten Lamellenkörpers kommen. Nur im äußeren Flügelbereich wurde der Lamellenabstand deutlich größer gewählt.

Lamellenabstand im Kern: 2 mm Sechs 6-mm-Heatpipes Lamellenabstand an den Flügeln: 4,3 mm

Bis zu zwei 120-mm-Lüfter können am neuen Cooler-Master-Koloss montiert werden. Dazu liegen dem Lieferumfang vier Kunststoffbügel bei, die mit den Lüfterrahmen verschraubt werden. Die so präparierten Ventilatoren werden dann einfach am Kühlkörper eingeklickt. Zwei angebrachte Lüfter müssen sich dabei immer gegenüber liegen. Aus Platzgründen wird meist allerdings nur ein 120-mm-Lüfter montiert werden können. Auffällig ist, dass durch das umgesetzte X-Design der Abstand zwischen Lüfter und Kühlkern relativ groß ist. Dies wird den Effekt der Strömungsvermindung in weit entfernten Lamellenbereichen erhöhen.

Ebene Bodenplatte Lüfterfixierung per Kunststoffhalterungen Symmetrisches Design lässt Lüfteranbringungen an allen vier Seiten zu

Die Qualität des Kühlers ist ausgesprochen hoch. Der Z600 ist entsprechend robust und unanfällig gestaltet. Die kupferne Bodenplatte ist in allen Richtungen eben und krümmungsfrei. Die komplette Vernickelung hinterlässt ein harmonisches Gesamtbild.

Montagebesonderheiten

Direktverschraubung mit dem Motherboard

Angesichts des enormen Kühlergewichtes hat sich Cooler Master für eine sichere, aber etwas zeitaufwändigere Direktverschraubung als Montageform entschieden. Für AMD-Plattformen muss dazu das serienmäßige Retentionmodul des Motherboards entfernt werden, um die Rückplattenhalterung des Z600 zu installieren. Intel-Anwender haben die Wahl, ob die auf die X-Rückplatte setzen wollen, oder die vier Schrauben ohne Rückplatte separat anbringen wollen. Zu empfehlen ist aus Stabilitätsgründen in jedem Fall die Rückplattenvariante. Um die Sechskant-Muttern Motherboard-rückseitig festzuziehen, liegt dem Lieferumfang ein entsprechender Steckschlüssel bei.

Hoch bauend: Viel Abstand zum Chipsatzkühler Trotz der Größe erstaunlich geringe Kollisionsgefahr Keine Chance: Weitere Lüfter hätten nirgends Platz gefunden

Hinsichtlich der richtigen Ausrichtung braucht man sich beim Z600 aus Symmetriegründen keine Gedanken zu machen. Inkompatibilitäten mit dem Motherboard sind ebenfalls kaum zu erwarten, da der ausladende Lamellenkörper erst in großer Höhe beginnt. Die Lüfterbestückung sollte man gewohntermaßen so wählen, dass ein Luftstrom in Richtung Gehäuserückwand erzeugt wird.

Testsystem

Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.

Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [6] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [7] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [8] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:

Großräumiges Testgehäuse mit vielen Lüftungsmöglichkeiten: Coolermaster Stacker 830 Hitzköpfige Infrastruktur: QX6700 Quadcore und Radeon X1900XTX Scythe S-Flex SFF21D – unsere 120-mm-Lüfterreferenz mit 800 U/min Testnetzteil: Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt

Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [9] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.

Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.

Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.

Voltcraft Schallpegelmessgerät 320 Lüftergeräusche zum Reinhören: Samsons Q1U macht es möglich Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit

Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.

Als neuen Service bieten wir außerdem ab sofort MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.

Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.

Performancevergleich

Der Cooler Master Hyper Z600 wird als Passivkühler ausgeliefert. Das bedeutet, dass ihm serienmäßig kein Lüfter beiliegt. Wir empfehlen aber in jedem Fall, sich einen oder zwei 120-mm-Lüfter zuzulegen, mit denen der Z600 dann betrieben wird. Von einem reinen Passivbetrieb raten wir im Allgemeinen ab, da ein Abführen der Wärme ohne adäquate Luftbewegung durch Ventilatoren kaum zu realisieren ist und in Folge zu hoher Temperaturen die Hardware gefährdet wird. Aus thermischer Sicht sind passive oder semipassive Kühllösungen kaum zu empfehlen. Auch im Hinblick auf die Akustik ist der Verzicht auf Lüfter nicht zwangsläufig notwendig. Gerade im 120-mm-Bereich hält der Markt eine große Auswahl an qualitativ hochwertigen Lüftern parat, mit denen sich im Drehzahlbereich von unter 600 U/min nahezu unhörbare Kühllösungen gestalten lassen. Ein leiser respektive nicht hörbarer Lüfter ist einem Passivkonzept daher in den meisten Fällen vorzuziehen.

Zu schwach für leise Lüfter? Hyper Z600 mit 140-mm-Supersilent-Lüfter

Aufgrund seiner Abmessungen und seines enormen Gewichtes von über einem Kilogramm wollten wir dem Z600 zunächst einen Vergleich mit dem Scythe Orochi [4] und dessen 140-mm-Supersilent-Lüfter zumuten. Das Exemplar arbeitet mit maximal 480 U/min, generiert dabei nur minimale Luftbewegungen und ist im Allgemeinen nicht wahrnehmbar. Während es dem Orochi mit diesem Lüfter und voller Drehzahl noch gelang, unsere Test-CPU bei maximal 71 °C Kerntemperatur zu halten, wurde dem Quadcore mit dem Hyper Z600 bei gut 82 °C bereits deutlich wärmer. An einen Passivbetrieb wäre mit diesem Setup logischerweise nicht zu denken. Cooler Master gibt für den Z600 aber eine Passivleistung von 89 Watt an. Das würde bedeuten, dass der Großteil der aktuellen Doppelkern-Prozessoren von AMD und Intel mit dem Hyper Z600 lüfterlos kühlbar sein sollte. Ob dies wirklich der Fall ist, werden wir in einem gesonderten Artikel mit einem angepassten Testsystem ergründen. Im heutigen Vergleich beschränken wir uns derweil auf den aktiven Betrieb.

Referenzbelüftung

Daher testen wir den Hyper Z600 in gewohnter Manier mit unseren drei im Folgenden charakterisierten Referenzlüftern aus den verschiedenen Leistungsklassen, um ihn vergleichend in unsere Charts der übrigen hochklassigen 120-mm-Kühler einordnen zu können.

Scythe S-Flex Papst F2GLL Sharkoon Power
120-mm-Referenzlüfter mit niedriger Drehzahl: Scythe S-Flex SFF21D mit ~ 750 U/min 120-mm-Referenzlüfter mit mittlerer Drehzahl: Papst F2GLL mit ~ 1140 U/min 120-mm-Referenzlüfter mit hoher Drehzahl: Sharkoon Power mit ~ 2100 U/min
750 U/min (12 Volt) 1150 U/min (12 Volt) 2100 U/min (12 Volt)
v(max)Luft = 4,7 km/h v(max)Luft = 8,1 km/h v(max)Luft = 17,3 km/h
unhörbar minimal wahrnehmbar aufdringlich laut
< 30,4 dB(A) 31,5 dB(A) 49,3 dB(A)
mp3-Hörprobe mp3-Hörprobe mp3-Hörprobe
Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [10] Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [9] Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [9]

Kühlercharts mit Referenzlüftern

Hierbei präsentiert sich der Hyper Z600 unerwartet mittelmäßig. Trotz seiner enormen Ausmaße und Materialmassen gelingt es dem Cooler-Master-Mammut nicht, neue Akzente zu setzen. Die Leistungsdichte der 120-mm-Kühler ist aktuell derart hoch, dass es selbst Giganten wie dem Z600 schwer fällt, Schritt zu halten. Vor allem bei schwacher Belüftung mit dem Scythe S-Flex ist der Mitbewerb teils deutlich überlegen. Der geringe Luftdurchsatz reicht hier nicht, um den großen Lamellenkörper wirkungsvoll zu durchdringen und die Wärme ordentlich abzuführen – ein Problem, dessen sich Cooler Master durchaus bewusst ist. Das Bild bessert sich für den Hyper Z600, je kraftvoller die Belüftung wird. Mit dem durchsatzstarken, aber auch enorm lauten Sharkoon-Ventilator ist der Abstand zur allgemeinen Spitze nur noch marginal.

Kühlervergleich mit gleichen Lüftern

 Silent: Scythe S-Flex:
Scythe Orochi
68,75
Thermalright IFX-14
69,00
Scythe Ninja Cu
70,75
Noctua NH-U12P
71,25
EKL Groß-Clock'ner
71,75
Thermalright Ultra-120 eXtr.
72,25
Xigmatek HDT-S1283
72,50
OCZ Vendetta 2
72,50
EKL Gletscherspalte
72,75
Zerotherm FZ120
72,75
Scythe Ninja Rev. A/B
73,00
Scythe Mugen
73,50
Xigmatek Red Scorpion
73,50
Scythe Zipang
74,00
Enzotech Ultra-X
74,25
Coolermaster Hyper Z600
74,25
Scythe Andy Samurai
74,75
Xigmatek HDT-D1284
76,50
Silverstone Nitrogen NT06
78,75
EKL Zugspitze
79,50
 Normal: Papst F2GLL:
Thermalright IFX-14
65,50
Scythe Orochi
65,75
Noctua NH-U12P
66,75
Thermalright Ultra-120 eXtr.
67,00
EKL Groß-Clock'ner
67,00
Xigmatek HDT-S1283
67,25
OCZ Vendetta 2
67,25
Scythe Ninja Cu
67,75
Xigmatek Red Scorpion
68,00
Zerotherm FZ120
68,00
Scythe Mugen
68,50
EKL Gletscherspalte
68,75
Coolermaster Hyper Z600
69,00
Scythe Zipang
69,25
Scythe Ninja Rev. A/B
69,50
Enzotech Ultra-X
69,50
Scythe Andy Samurai
71,75
EKL Zugspitze
72,25
Xigmatek HDT-D1284
73,50
Silverstone Nitrogen NT06
74,75
 Power: Sharkoon Power:
Scythe Orochi
62,00
Thermalright IFX-14
62,25
Noctua NH-U12P
62,25
Thermalright Ultra-120 eXtr.
62,50
EKL Groß-Clock'ner
62,75
OCZ Vendetta 2
62,75
Xigmatek HDT-S1283
63,00
Scythe Ninja Cu
63,25
Zerotherm FZ120
63,25
Coolermaster Hyper Z600
63,25
Scythe Mugen
63,75
Xigmatek Red Scorpion
64,00
EKL Gletscherspalte
65,75
Scythe Ninja Rev. A/B
66,00
Scythe Andy Samurai
66,25
Enzotech Ultra-X
66,50
Scythe Zipang
67,00
Silverstone Nitrogen NT06
68,50
Xigmatek HDT-D1284
71,50
EKL Zugspitze
71,50
Angaben in °C

Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.

Fazit

Dass es nicht nur viel Material, sondern auch ein gutes Design braucht, um sich gegen die enorm starke Marktkonkurrenz im 120-mm-Kühlervergleich durchzusetzen, zeigt der Cooler Master Hyper Z600. Trotz seiner imposanten Abmessungen und seines horrenden Materialeinsatzes gelingt es dem Z600 nur bedingt zu überzeugen. Seine Kühlleistung ist enorm hoch, in Relation zum Gewicht und zur Größe aber eher enttäuschend. Dabei ist es insbesondere die im Vergleich schwache Leistung mit langsamen, leisen Lüftern, die nicht zufrieden stellt. Ein Dual-Lüfter-Betrieb scheint angesichts der Platzverhältnisse nur in Einzelfällen möglich, eine komplette Passivkühlung gilt ferner nur selten als sinnvoll.

Gigantische Alternativen: Zwischen groß und klein liegen Welten

Qualitativ präsentiert sich der Hyper Z600 auf sehr ansprechendem Niveau. Auch die Montageform als Direktverschraubung ist angesichts des Kühlergewichtes angebracht, hätte aber auch gerne etwas komfortabler ausfallen können. Der Preis von knapp unter 40 Euro [3] kann als fair gewählt beschrieben werden, wenngleich die Konkurrenz in diesem Preissegment extrem hoch ist. Somit bleibt der Hyper Z600 nur für sehr spezielle Kühllösungen empfehlenswert.

Weitere Empfehlungen

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_coolermaster_gemin_ii/
  2. http://www.computerbase.de/news/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/maerz/coolermaster_riesen-cpu-kuehler_hyper_z600/
  3. http://www.coolermaster.com/products/product.php?act=detail&id=4509
  4. http://www.caseking.de/shop/catalog/Silent-PC/Fanless-CPU-Kuehler/Cooler-Master-RR-600-NNU1-GP-Hyper-Z-600::10551.html-ref=112
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_scythe_orochi_cpu-kuehler-riese/
  6. http://www.be-quiet.net/
  7. http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=30_164&products_id=4823
  8. http://www.caseking.de
  9. http://www.withopf.com/tools/cputempwatch/
  10. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/cpu-kuehler_hoerproben/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_cpu-kuehler_nh-u12p/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_gross-clockner_zugspitze_gletscherspalte/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_xigmatek_hdt-s1283/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_ocz_vendetta_2_cpu-kuehler/
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_scythe_mugen/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_scythe_ninja_cu_prozessorkuehler/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_zerotherm_nirvana_nv120/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_enzotech_ultra-x/
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