Einleitung
Mit dem NH-U-12P [1] lieferte der österreichische Kühlspezialist Noctua sein Meisterstück ab und heimste zu Beginn des Jahres nicht nur unsere ComputerBase-Empfehlung ein. Der NH-U12P überzeugte durch ein piekfein geschnürtes Gesamtpaket bestehend aus einem erstklassig verarbeiteten Towerkühlkörper, einem hervorragenden, nahezu gänzlich nebengeräuschfreien 120-mm-Silentlüfter sowie hochwertigem Zubehör von der Wärmeleitpaste bis zum Montagematerial. Mit dem NH-C12P legen die Österreicher nun ein ebenso brillant ausgestattetes Top-Blow-Pendant nach, das sich auch vor der Tower-Konkurrenz nicht verstecken braucht. Wir nehmen den Noctua NH-C12P in gewohnter Manier unter die Lupe.
Lieferumfang
Wie bereits angedeutet, liefert Noctua den NH-C12P wieder in einem Rundum-Sorglos-Paket mit einer Reihe an Premiumkomponenten, die bei der Konkurrenz aus Gründen der Kostenoptimierung nie den Weg in ein solches Bundle finden würden. So stehen dem C12P-Kühlkörper mit dem vielfach ausgezeichneten NF-P12-Lüfter [2] sowie der hochwertigen Wärmeleitpaste NT-H1 Noctuas aktuelle High-End-Produkte zur Seite. Außerdem findet man das mittlerweile standardisierte SecuFirm-Multi-Sockel-Montagematerial für AMD- und Intel-Plattformen sowie zwei Spannungsadapter mit zwischengelöteten Widerständen zum drehzahl- respektive geräuschminimierten Lüfterbetrieb im Lieferumfang. Die beiliegende Installationsanleitung ist leider nur in englischer Sprache abgedruckt, aufgrund der zahlreichen Illustrationen aber auch ohne Fremdsprachenkenntnisse gut verwendbar.
Technische Daten
- Hybridkühlkörper: Cu-Boden, Aluminiumlamellen
- Vernickelte Konstruktion
- Sechsfach-C-Layout mit 6-mm-Heatpipes
- Maße ohne Lüfter: (L) 126 x (B) 152 x (H) 91 mm
- Maße mit Lüfter: (L) 126 x (B) 152 x (H) 114 mm
- Gewicht mit/ohne Lüfter: 730/550 g
- 120-mm-Noctua NF-P12 Premium Lüfter
- Optimiertes Nine Blade Design
- Langlebiges SSO-Lager [3]
- Drehzahl: 1300 U/min
- Luftdurchsatz: 92,3 m³/h
- Anschluss: 3-Pin ohne PWM
- SecuFirm-Multi-Socket-Montage-System für
- AMD Sockel AM2/+ per Direktverschraubung
- Intel Sockel 775 per Direktverschraubung
- Achtung: Montagekits für Intel Xeon [4], AMD K8 und Sockel F [5] auf Anfrage
- Sechs Jahre Garantie
- Herstellerhomepage [6]
- Preis ca. 55 Euro
- Vertrieb: Caseking [7]
Kühler im Detail
Top-Blow-Kühler, also jene Exemplare, bei denen der Lüfter parallel zum Motherboard am Kühlkörper installiert sind, gehören zu den Urgesteinen der Prozessorkühlergeschichte. Allerdings wurden sie mit der Entwicklung der Towerkühler, bei denen der Lüfter senkrecht zum Motherboard am Kühlkörper fixiert wird, schnell aus den oberen Regionen der Leistungscharts verdrängt und fristen seitdem eine Art Schattendasein, wenn es um die Wahl möglichst leistungsfähiger Kühlkonstrutionen geht. Dabei bietet ihre Bauform doch auch Vorteile wie das sehr gute Mitbelüften der Mainboard-Peripherie (Spannungswandler, Chipsatz etc.) und die vergleichsweise geringe Bauhöhe.
Noctua möchte mit dem NH-C12P nun zeigen, dass auch Top-Blow-Kühler durchaus exzellente Leistungscharakteristiken aufweisen und kreiert ein imposantes Bauwerk aus vernickeltem Kupfer und Aluminium höchster Materialgüte und Robustheit. Besondere Aufmerksamkeit erzeugen dabei die 44 vergleichsweise dicken Leichtmetalllamellen mit ihrem wellenartigen Schnitt an der Lüfterposition und ihrem auch für geringere Luftgeschwindigkeiten geeigneten Zwei-Millimeter-Abstand sowie das überaus schwungvoll gebogene, stilvoll eingebundene Heatpipe-Sechserpack, das hauptverantwortlich für den schnellen Wärmetransport von der kupfernen Bodenplatte zum Radiator ist.
Belüftet wird der NH-C12P von Noctuas 120-mm-Prunkstück, dem NF-P12. Der etwas unorthodox gefärbte Ventilator mit hellbraunem Rahmen und dunkelbraunem Rotor gehört technisch gesehen zu den High-Lights des letzten Jahres. Der Dank des neu entwickelten, selbst-stabilisierenden Öldruck-Gleitlagers (SSO) im Vergleich zur Konkurrenz enorm laufruhig und vibrationsarm agierende Lüfter überzeugt vor allem durch seine Nebengeräuschsarmut. Die speziellen Kerben an den äußeren Kanten der Rotorblätter, die so genannten Vortex-Control Notches, sollen zudem für geringere Luftverwirbelungen sorgen.
Der NF-P12 wird in gewohnter Manier mit sehr knackig sitzenden Drahtbügeln am Kühlkörper fixiert. Zur weiteren Vibrationsdämpfung kann der Anwender bei Bedarf noch zwei dem Lieferumfang beigelegte, dünne Gummistreifen zwischen Kühlkörper und Lüfterrahmen kleben. Der NF-P12 dreht serienmäßig mit 1300 U/min und ist bereits bei dieser Drehzahl recht leise. Er verfügt nicht über PWM-Fähigkeit, kann aber mit Hilfe der beiden Spannungsadapter in seiner Drehzahl reguliert werden. Außerdem ist er zu nahezu allen üblichen Lüftersteuerungen kompatibel.
Montagebesonderheiten
Beim Montagekonzept verfolgt man bei Noctua seit Jahr und Tag die Philosophie der sicheren Direktverschraubung für AMD und Intel. Dazu hat man das „SecuFirm“ getaufte System etabliert, mit welchem eine sockelübergreifende Kompatibilität aller Noctua-Kühler auf allen aktuellen sowie einer Vielzahl der vergangenen Plattformen ermöglicht wird. Auch für zukünftige Sockel wird der Hersteller rechtzeitig entsprechende Kits bereitstellen und dem Noctua-Kunden auf Anfrage und gegen Vorlage der Originalrechnung zukommen lassen. Damit sind Noctua-Besitzer bestens auch für spätere Aufrüstoptionen gewappnet und müssen keinen teuren Kühlerneukauf eingehen.
Die Montage selbst gestaltet sich aufgrund der zahlreichen Bauteile und des bedingten Motherboardausbaus etwas aufwändig. Zunächst muss der Anwender die entsprechend AMD/Intel-spezifische Vorrichtung am Kühlerboden installieren, während die Rückplattenhalterung am Motherboard befestigt wird. Der NH-C12P wird nun einfach auf die mit Wärmeleitpaste benetzte CPU aufgesetzt und mit Hilfe zweier Federschrauben alternierend fixiert. Auf Basis dieser Konstruktion kann der Noctua-Spross später auch ohne Motherboardausbau wieder aus- respektive eingebaut werden.
Aufgrund der kompakteren Top-Blow-Abmessungen sind höhenbedingte Inkompatibilitäten mit dem NH-C12P weitgehend minimiert. Unter Umständen könnte es aber zu Kollisionen zwischen den Bügeln der Sockel-Montagevorrichtung und hohen, sockelnahen Elektronikbauteilen des Motherboards kommen, sodass im Falle des Intel Sockel 775 nicht jede Ausrichtung des Kühlers realisierbar wäre. Für AMD-AM2-Besitzer lässt sich ohnehin nur eine Montagerichtung verwirklichen.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [8] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [9] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [10] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste
Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [11] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.
Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als neuen Service bieten wir außerdem ab sofort MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Performancevergleich
Serienbelüftung
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch (12 Volt) | 100% | 1320 U/min | Hoher Luftumschlag, minimales Rotorbrummen, kaum Vibrationen, kein Schleifen |
| Niedrig (5 Volt) | 42% | 550 U/min | Geringer Luftumschlag, kaum/keine Nebengeräusche, kein Schleifen |
| Minimal-Drehzahl | 25% | 330 U/min | Kaum Luftumschlag, kaum/keine Nebengeräusche, kein Schleifen |
In puncto Lautstärkecharakter zeigt sich beim NH-C12P dasselbe Bild wie beim NH-U12P. Da beide Kühlerkombinationen auf demselben Lüftermodell basieren, sind auch die mp3-Hörproben äquivalent zu verwenden. Der Lärmcharakter des NF-P12 Lüfters ist hervorragend, denn das klare, gleichmäßige Luftdurchflussgeräusch wird in keiner Weise von störenden Nebengeräuschen, etwaigem Schleifen, Rotorrasseln oder vibrationsbedingten Faktoren beeinflusst. Auch das Drehzahlfenster des Lüfters ist im unteren Bereich sehr groß, weshalb der Einsatz im Low-Noise-System kein Problem darstellt.
Hinsichtlich seiner Leistungsfähigkeit präsentiert sich der Noctua-Spross auf sehr hohem Niveau und ordnet sich in unserem Ranking nur knapp hinter dem NH-U12P ein. Dabei liegt der hochwertige Österreicher stets auf Augenhöhe mit den besten Tow-Blow-Kontrahenten und bricht auch bei geringeren Drehzahlen nicht so stark ein.
Vergleich mit Serienbelüftung
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [13] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [14] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [15] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [16] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [17] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [18] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [19] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [20] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [21] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [14] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 14.08.08 |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [22] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [12] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [20] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [23] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [20] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [16] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [24] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [17] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [18] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [13] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [25] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [19] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [26] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [27] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [28] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [29] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [21] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [23] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [20] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [18] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [22] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [16] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [30] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [16] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [24] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [26] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 14.08.08 |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [28] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [25] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [19] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [20] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [21] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [17] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [16] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [27] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [28] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [16] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [20] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Referenzbelüftung
Als ein wichtiges Kriterium für den Vergleich der Leistungsfähigkeit eines Kühlkörpers gilt die gegenüberstellende Messung mit gleichen Lüftern. Für 120-mm-Kühler und solche, die dazu kompatibel sind, setzen wir nach wie vor auf die tabellarisch näher charakterisierten drei Lüfterexemplare der verschiedenen Leistungsklassen.
Im Vergleich mit unseren Referenzlüftern schlägt sich der NH-C12P ebenfalls prächtig und kann die bisherigen Tow-Blow-Spitzenreiter, den Ultra-X und die EKL-Gletscherspalte, leicht übertrumpfen. Gegen die bestens Tower-Kühler reicht es nicht ganz, dies war konstruktionsbedingt allerdings auch nicht zu erwarten.
Kühlercharts mit Referenzlüftern
Kühlervergleich mit gleichen Lüftern
Angaben in °C
|
Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Fazit
Der Noctua NH-C12P konnte die hohen Erwartungen, die durch die famose Vorstellung seiner NH-U12P-Schwester entstanden, in – für den Top-Blow-Bereich – beachtlicher Weise erfüllen. Die österreichische Entwicklung wartet mit einem für Kühler dieser Bauart exzellenten Leistungscharakter auf und stellt so manchen Tower-Kontrahenten in den Schatten. Seine Lautstärkeeigenschaften überzeugen aufgrund des NF-P12-Premiumlüfters in allen Lebenslagen durch die kaum vorhandenen Motoren- und/oder Vibrationsgeräusche und den sicher geführten Luftumschlag.
Das gut umgesetzte Montagesystem ist zwar etwas aufwändiger, bietet aber eine sichere Verschraubung des Luxuskühlers auf allen aktuellen Plattformen und wappnet den NH-C12P in Verbindung mit dem lobenswerten Noctua-Support auch für spätere Sockel, wodurch eine Kühler-Neuanschaffung entfällt. Die Qualität des Noctua NH-C12P ist ferner über jeden Zweifel erhaben und so bleibt uns wiederum nur, auch Österreichs Top-Blow-Pendant und sein piekfein aufeinander abgestimmtes Bundle mit unserer ComputerBase-Empfehlung auszuzeichnen. Dies geschieht trotz des Preises von gut 55 Euro, der zwar hoch angesetzt erscheint, aufgrund der genannten Eigenschaften, der Qualität der Komposition und des Herstellersupports inklusive sechs Jahre Garantie unserer Meinung nach durchaus seine Rechtfertigung findet.

Weitere Empfehlungen
- Noctua NH-U12P [31] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [20] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Xigmatek HDT-S1283 [32] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- OCZ Vendetta 2 [21] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [22] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [25] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- ZEROtherm Nirvana NV120 [12] (hohe Leistung, gute Verarbeitung, etwas laut)
- Scythe Orochi [26] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Flow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- Enzotech Ultra-X [14] (hohe Leistung als Top-Flow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)






























