Einleitung
Erst kürzlich testeten wir mit dem radialbelüfteten SpinQ [1] einen überaus progressiv gestalteten Prozessorkühler aus der fernöstlichen Traditionsschmiede von Thermaltake, die sich immer wieder durch extravagante Produktkreationen in den Bereichen Gehäuse, Peripherie und vor allem wasser- oder luftbasierter Komponentenkühlung von der mitunter tristen Masse des Marktes abzuheben versucht. Bereits Anfang 2007 stellte Thermaltake in diesem Sinne mit dem V1 [2] einen CPU-Kühler vor, der durch sein ungewöhnliches, vollkupfernes Towerdesign im namensgebenden V-Stil sowie einen sandwichartig verbauten 110-mm-Zentrallüfter auf sich aufmerksam machte und bis dato, unter anderem mit dem Red-Dot-Design-Award, vielseitig ausgezeichnet wurde. Nun schickt sich Thermaltake an, die erfolgreiche Linie des V1 fortzuführen und präsentiert mit dem V14 Pro den vergrößerten Nachfolger im 140-mm-Outfit, der sich im ComputerBase-Test gegen die Konkurrenz beweisen muss.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des Thermaltake-Boliden beschränkt sich auf die wesentlichen Beigaben in Form der V14-Kühlercombo inklusive abnehmbarem Drehpotentiometer zur Lüfterdimmung, das Montagezubehör zur Installation auf den gängigen AMD- und Intelsockeln, einer knappen, mehrsprachigen Installationsanleitung mit deutschem Sprachpart, einer Garantiebeschreibung sowie einer Spritze Wärmeleitpaste auf Silikonbasis. Schwerer Fauxpas: Die vier zur Fixierung der Intel-775-Push-Pin-Bügel am Kühlerboden benötigten Schrauben suchten wir in unserem Paket leider vergebens.
Technische Daten
- Thermaltake V14 Pro CPU-Kühler
- 140-mm-Sandwich-Towerformat
- Kühlblock und 98 Lamellen aus Kupfer
- Sechsfach-6-mm-Heatpipe-Ausführung
- Abmessungen: 171 x 100 x 161 mm (LxBxH)
- Gesamtgewicht: 840 Gramm
- Belüftung:
- Zentraler 140-x-30-mm-Lüfter
- Transparente Rotorblätter, blaue LED-Beleuchtung
- Maximal 1600 U/min
- 3-Pin-Anschluss ohne PWM-Funktion
- Abnehmbarer Drehpoti zur Drehzahlregulierung ohne Beleuchtungseinfluss
- Kompatibilität
- AMD Sockel 754, 939, 940, AM2 per 2-Punkt-Bügel
- Intel Sockel 775 per Push-Pin-System
- Herstellerhomepage [3]
- Preise und Vertriebe [4]: (UVP: 60 Euro)
Kühler im Detail
Der Thermaltake V14 Pro gehört zweifelsfrei zu den imposanteren Erscheinungen am Kühlermarkt. Der gut 800 Gramm schwere Bolide basiert auf einer charakteristischen Fächerbauweise, bei welcher sich die dünnen Kupfer-Kühllamellen in radialer Weise um die Wärmeaufnahme anordnen. Sechs schwungvoll aufgebogene Sechsmillimeter-Heatpipes sichern dabei die Energieübertragung von der üppigen Bodenplatte zum Radiator, der sandwichartig den zentralen, rahmenlosen 140-mm-Lüfter beherbergt. Die Befestigung des Lüfters erfolgt über eine – mittels vier leicht erreichbaren Schrauben bodennah am Kühlkörper fixierte – Halterung.




Zwar dominieren ausgesprochen filigrane Formen das Design des Thermaltake V14 Pro, dennoch zeigt sich der Kühler aufgrund des verwendeten Hauptmaterials Kupfer in seinem rotbraunen Gewandt insgesamt nicht nur optisch harmonisch und ansprechend, sondern auch sehr robust. Alle Lamellen stehen baukastenartig miteinander in Verbindung. Auch beide Kühltürme haben eine seitliche Fixierung erhalten, um etwaigen Verwindungen beizukommen. Darüber hinaus überzeugt der V14 Pro durch seinen Detailreichtum und die gelungene, qualitative Anmutung.
Der Abstand zwischen beiden Kühltürmen beträgt minimal etwa 35 Millimeter, sodass der geneigte Anwender, eine entsprechend einfallsreiche Befestigungsmethode vorausgesetzt, den vorhandenen Lüfter auch gegen Serienmodelle im 120-mm-Format tauschen könnte.




Das verbaute Modell ist wie so oft als Kompromiss zwischen hoher Luftförderleistung bei hohen Drehzahlen, vertretbarer Geräuschkulisse, niedrigen Kosten und nicht zuletzt optischen Ansprüchen zu sehen. Dabei verzichtet Thermaltake auf die Unterstützung der mittlerweile etablierten PWM-Technik und setzt stattdessen auf einen 3-Pin-Anschluss mit wahlweise verwendbaren Mini-Spannungspotentiometer. Vorteil der Drehzahldimmung im Bereich von 1000 bis 1600 U/min über das Potentiometer ist eine Nichtbeeinflussung der Beleuchtungsintensität der blauen Lüfter-LEDs. Darüber hinaus lässt sich der Serienlüfter über gewöhnliche Techniken noch in deutlich niedrigere Drehzahlregionen befördern.
Montagebesonderheiten
Die Montage des Thermaltake V14 Pro gestaltet sich als grundlegend einfacher Vorgang, da auf die Standardmechanismen für AMD und Intel zurück gegriffen wird. Zur Installation in gängigen AMD-Systemen werden dazu einfach der mitgelieferte 2-Punkt-Bügel eingelegt und der aufgesetzte Kühler entsprechend arretiert. Intel-Sockel-775-Anwender verschrauben derweil die Push-Pin-Bügel mit dem Kühlerboden, nutzen den symmetriebedingten Vorteil der freien Ausrichtung entsprechend der vier Himmelsrichtungen und fixieren den Thermaltake-Spross durch alternierendes Eindrücken der vier Pins. Dabei muss das Motherboard aufgrund des ungewöhnlich schmalen Kühlkörperlayouts und der damit verbundenen guten Erreichbarkeit der Installationsmechanik nicht zwangsläufig aufgrund mangelnder Platzverhältnisse ausgebaut werden. Im Allgemeinen empfiehlt sich dies aber dennoch zum sicheren Arbeiten.




Aufpassen müssen ferner Anwender mit kleineren Gehäusen, da die 161-mm-Bauhöhe des Thermaltake V14 Pro unter Umständen zu Problemen führen kann.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [5] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [6] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [7] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste




Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [8] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.



Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Testresultate
Lautstärkeempfinden
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 1560 U/min | Sehr starker Luftumschlag, etwas heller Rotorsound |
| Mittel | 77% | 1230 U/min | Hoher Luftumschlag, starkes Rauschen, angenehmer Rotorklang |
| Mittel | 52% | 800 U/min | Mittlerer Luftumschlag, kaum Nebengeräusche, minimales Schleifen |
| Minimal | 33% | 480 U/min | Kein Luftumschlag, minimales Rattern / Schleifen, sehr leise |
Der üppige Lüfter des Thermaltake V14 Pro lässt sich mit Hilfe des beiliegenden Drehzahlpotentiometers modellabhängig etwa zwischen 1000 und 1600 U/min betreiben. Mit externen Methoden, etwa einer Lüftersteuerung, ist ein Herabsenken der Drehzahl bis etwa 480 U/min (Anlaufdrehzahl unseres Modells) möglich. Angenehm auffällig ist, dass der Serienlüfter auch bei starker Dimmung nur ein sehr geringes, bei eingebautem Zustand vernachlässigbares Rotorschleifen oder -rattern aufweist. Damit dringt der V14 Pro unter 800 U/min in einen durchaus silenttauglichen Arbeitsbereich ein. Darüber dominieren, bedingt durch die eng anliegende Sandwichbauweise und den förderstarken 140-x-30-mm-Lüfter, die Luftumschlagsgeräusche.
Leistung – Serienbelüftung
Zunächst geben wir die Ergebnisse unseres Auslastungstests bei verschiedenen Drehzahlen respektive Lautstärken einzeln an. Hier zeigt sich der Thermaltake V14 Pro von seiner ganz starken Seite und beweist eine überaus hohe Grundperformance. Besonders erfreulich ist dabei die Tatsache, dass auch bei gedimmter Drehzahl nur vergleichsweise wenig Leistung eingebüßt wird, sodass der Anwender die Lärmemission in den meisten Fällen auf ein Minimum absenken kann.
| Drehzahl [/U/min] |
Schalldruck [/dBA] |
Kerntemperaturen [/°C] |
Ø [/°C] |
|---|---|---|---|
| 1560 | 48,3 | 63, 63, 62, 64 | 63,0 |
| 1230 | 42,3 | 64, 64, 63, 66 | 64,25 |
| 800 | 32,6 | 66, 67, 66, 68 | 66,75 |
| 480 | <30,4 | 73, 72, 71, 73 | 72,25 |
Der Vergleich zu bisher getesteten Kühlern bei ähnlichen Drehzahlen stellt deutlich heraus, dass der Thermaltake V14 Pro nicht nur über ein extravagantes Design verfügt, sondern auch leistungsmäßig zu den Spitzen gehört. Dabei zeigt sich die piekfein harmonierende, kupferbasierende Sandwich-Design mit ihrem großen 140-x-30-mm-Lüfter den meisten konventionellen Konstruktionen überlegen. Allerdings bleibt zu beachten, dass beim V14 Pro aufgrund der Doppeltower-Konstruktion und des Zentrallüfters in der Regel mehr Luftumschlagsgeräusche generiert werden, als dies bei der Konkurrenz der Fall ist.
Serienbelüftung bei ca. 1200 U/min
Angaben in °C
|
Übersicht – Serienbelüftung
Zur vollständigen Betrachtung ordnen wir den Thermaltake V14 Pro in unsere tabellarische Gesamtübersicht ein.
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [10] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [11] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [12] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1560 (12V) | n.a. | 63,0 | 48,3 | 08.12.08 |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [13] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [14] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1230 | n.a. | 64,25 | 42,3 | 08.12.08 |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
2000 | 16,0 | 64,25 | 45,5 | 04.11.08 [15] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [16] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [17] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 12.10.08 [18] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [19] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [20] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [11] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
1200 | 10,8 | 67,0 | 34,9 | 04.11.08 [14] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
800 | n.a. | 66,75 | 32,6 | 08.12.08 |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [21] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [22] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [9] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [19] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
1260 (12V) | 10,2 | 67,75 | 37,1 | 10.02.08 [23] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [24] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [19] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1560 (12V) | n.a. | 68,25 | 46,4 | 19.11.08 [25] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [13] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [26] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [15] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [16] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [10] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [27] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1200 | n.a. | 69,75 | 41,2 | 19.11.08 [28] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [18] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [29] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [30] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [31] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 12.10.08 [17] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [22] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [32] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
480 | n.a. | 72,25 | <30,4 | 08.12.08 |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [21] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
810 | 6,1 | 72,75 | 31,6 | 10.02.08 [22] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
810 | n.a. | 72,75 | 32,7 | 19.11.08 [33] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [25] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [19] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [16] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [23] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [13] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [12] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [13] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
600 | 3,4 | 74,5 | 31,0 | 04.11.08 [14] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [30] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [26] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [29] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [20] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [31] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
510 | n.a. | 78,0 | 31,0 | 19.11.08 [34] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [28] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [18] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [19] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 12.10.08 [17] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [30] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [21] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [15] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [13] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
420 | 2,2 | 87,5 | <30,4 | 17.11.08 [35] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [22] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [31] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [13] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [19] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Fazit
Mit dem V14 Pro gelingt es Thermaltake, gestalterische Extravaganz mit einem ausgesprochen hohen Leistungsniveau zu verbinden. Basierend auf einem sehr filigranen Fächerlamellendesign, der potenten Doppelturm-Konstruktion und der Vollkupferausstattung präsentiert sich der V14 Pro im Quervergleich zur Konkurrenz überraschend stark. Dabei harmoniert der Thermaltake-Bolide auch mit gesenkten Drehzahlen sehr gut und vermittelt ein stabiles Leistungsbild. In puncto Lautstärke darf der Anwender vom 140-mm-Serienlüfter zwar keine Revolutionen erwarten, wird aber auch bei höheren Ansprüchen nicht unbedingt enttäuscht. Speziell im Bereich von über 1000 U/min dominiert aufgrund der Sandwich-Bauweise und des rahmenlosen Ventilators zunächst noch der sehr stark rauschlastige Luftumschlag infolge verstärkter Verwirbelungen. Dafür fallen die im getrimmten Betrieb häufig auftretenden Schleif- oder Ratternebengeräusche beim V14 Pro erfreulich gering aus.
Die Installation des Thermaltake-Schönlings gestaltet sich aufgrund der verwendeten Standardmechanismen für AMD und Intel weitgehend problemlos. Auch das vergleichsweise schmale Layout des Kühlers und der dadurch erzeugte Handlungsspielraum im Bereich der Arretierungen kommt der Einfachheit des Montagevorganges speziell bei eingebautem Motherboard sehr zugute. Kritisch könnte unterdessen die Verwendung der Push-Pin-Methodik bei einem Kühler oberhalb der 800-Gramm-Gewichtsgrenze angesehen werden. Hier wäre eine verschraubbare Rückplattenlösung auf Kosten des Montagekomforts die sicherere Variante. Abseits davon sollten sich Interessenten vor dem Kauf hinsichtlich der Gehäusekompatibilität informieren, denn mit 161 mm Bauhöhe kann es mitunter zu Problemen kommen.
Unterm Strich erhält man mit dem Thermaltake V14 Pro einen sehr guten Prozessorkühler im außergewöhnlichen Gewandt, der nicht nur ausgesprochen stark, sondern bei Bedarf auch angenehm leise jede aktuell erhältliche CPU kühl halten kann. Aufgrund der genannten positiven Eigenschaften hat sich der V14 Pro unsere ComputerBase-Empfehlung verdient, obwohl er mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von etwa 60 Euro noch kein Schnäppchen ist.
Weitere Empfehlungen
- Towerkühler
- Noctua NH-U12P [12] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- Xigmatek HDT-S1283 [36] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- OCZ Vendetta 2 [21] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [23] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [28] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- Scythe Orochi [29] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Blow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [19] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Top-Blow-Kühler
- Enzotech Ultra-X [11] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [20] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)





