Einleitung
Bei den Kühlerherstellern scheint sich derzeit ein spezieller Trend etabliert zu haben. Anstatt durch neue, leistungsfähigere Entwicklungen auf sich aufmerksam zu machen, werden schlicht die Erfolgsgaranten vergangener Tage reanimiert und als Neuauflagen an den Mann gebracht. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich dabei komplett schwarze, vernickelte Varianten, wie sie beispielsweise Thermalright mit dem Ultra-120 Extreme True Black [1] oder Cooler Master mit dem Z600 Black Label präsentierten. Nun zieht auch Xigmatek nach und gönnt dem erfolgreichen HDT-S1283 nach der Red-Scorpion-Revision [2] mit dem Dark-Knight bereits das zweite Revival. Wir haben uns den Dark-Knight im Rahmen eines Einzeltests zu Gemüte geführt und schauen, wie sich Xigmateks Schwärzling im Vergleich zur Konkurrenz schlägt.
Lieferumfang
Der Lieferumfang des gut verpackten Xigmatek Dark-Knight beinhaltet neben dem Prozessorkühlkörper und dem 120-mm-Lüfter das zur Montage auf den gängigen AMD- und Intelsockeln nötige Installationsmaterial in Form einer AMD-2-Punkt-Klammer sowie der Intel-Rückplattenverschraubung. Zur Fixierung des Lüfters am Lamellenkörper liegen fünf Gummistrings bei (ein Ersatzexemplar). Abgerundet wird das Gesamtpaket von einer mehrsprachigen Installationsanleitung und einem kleinen Tütchen Wärmeleitpaste auf Silikonbasis, das für etwa drei bis fünf Anwendungen ausreicht. Auf das Luftleitblech, wie es vorherigen Versionen noch beilag, wird beim Dark-Knight leider verzichtet.
Technische Daten
- Xigmatek Dark Knight HDT-S1283
- Aluminium-Towerkühler im 120-mm-Layout
- Vernickelte Oberflächen für schwarze Optik
- Dreifach-8-mm-Heatpipekonstruktion
- „H.D.T.“ (Heatpipe Direct Touch)-Technologie
- Maße mit Lüfter: (L) 120 x (B) 76 x (H) 159 mm
- 55 Aluminiumlamellen, Abstand: ca. 1,5 mm
- Gewicht komplett: ca. 660 Gramm
- 120-mm-Lüfter mit schwarz-transparentem Kunststoff
- Drehzahl: bis ca. 2200 U/min
- Luftdurchsatz: maximal 89,43 m³/h
- 4-Pin-PWM-Anschluss
- Vier weiße LEDs zur Beleuchtung
- Anti-Vibrations-Aufhängung
- Geeignet für
- AMD Sockel 939 / 940 / 754 / AM2 per 2-Punkt-Klammer
- Intel Sockel 775 per Rückplattenverschraubung
- Herstellerhomepage [3]
- Vertrieb und aktueller Preis (ca. 39,90 Euro) [4]
Kühler im Detail
Der Xigmatek Dark-Knight basiert auf dem Kühlkörperlayout der Vorversionen. Charakteristisch sind die schlichte Lamellenform, der geringe Lamellenabstand von etwa 1,5 Millimetern, die drei U-förmig aufgebogenen 8-mm-Heatpipes sowie die namensgebende Direct-Touch-Wärmeaufnahme. Vor allem der qualitative Auftritt des sehr sauber komplett vernickelten Kühlers kann dabei überzeugen. Allerdings zeigt sich das Nickelfinish sehr fettfingeranfällig und bedingt damit einen sorgfältigen Umgang.




Etwas unverständlich ist die Tatsache, dass Xigmatek beim Dark-Knight auf das beliebte Luftleitblech verzichtet, das an der lüfterabgewandten Kühlkörperseite fixiert wird und ausströmende Luft zum Teil auf die sockelnahe Peripherie leitet. Bei den Vorgängerversionen war dieses Blech ein sinnvolles Mittel, die traditionell schwache Mitbelüftungscharakteristik der Towerkühler etwas auszubessern.




Belüftet wird der schwarze Xigmatek-Spross zumindest optisch passend von einem 120-mm-Modell mit halbtransparent-schwarzen Kunststoffparts, der im Betrieb durch vier weiße LEDs einen farblichen Kontrast setzt. Der Lüfter ist mit einem 4-Pin-PWM-Anschluss ausgestattet und lässt sich zwischen 500 und gut 2000 U/min betreiben. Dabei gehört er allerdings nicht zu den leisesten Modellen. Wenigstens wird auf eine entkoppelte Lüfteraufhängung gesetzt, um mechanische Schwingungen nicht an den Kühlkörper weiterzuleiten.




Montagebesonderheiten
Hinsichtlich der Montage hat sich Xigmatek den Wünschen der Anwender angenommen und Änderungen im Vergleich zum S1283 bzw. zum Red Scorpion vorgenommen. So verzichtet man nun auf die unbeliebten Push-Pins zur Intel-Montage und legt dem Kühler eine gelungene Verschraubung auf Rückplattenbasis bei. Diese Methode ist im Vergleich zur Push-Pin-Installation zwar etwas aufwändiger, da das Motherboard in jedem Fall ausgebaut und vier Federschrauben fixiert werden müssen, gewährt aber einen sicheren Halt in allen Lebenslagen. Für AMD-Anwender hat sich derweil nicht viel getan. Hier vertraut man weiterhin auf den etablierten 2-Punkt-Bügel, der einfach entsprechend den Vertiefungen über dem Kühlerboden eingelegt wird. Leider ist aufgrund dieser Tatsache ein beliebiges Ausrichten des Kühlers entsprechend der vier Himmelsrichtungen nur auf Intel-Plattformen möglich.




Inkompatibilitäten sind aufgrund des schmalen Kühlkörperlayouts kaum zu erwarten. Lediglich die Bauhöhe von 159 mm könnte in einigen Gehäusen zu Problemen führen.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [5] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [6] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [7] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste




Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [8] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.



Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Testresultate
Lautstärkeempfinden
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 2070 U/min | Sehr starker Luftumschlag, deutliches Antriebsgeräusch, unterschwelliges Rattern |
| Mittel | 60% | 1230 U/min | Mittlerer Luftumschlag, deutliches Antriebsgeräusch, Schleifen und Rattern |
| Mittel | 40% | 810 U/min | Kaum Luftumschlag, deutliches Rattern und Schleifen, leise |
| Minimal | 25% | 510 U/min | Kaum Luftumschlag, deutliches Schleifen und Rotorklackern, sehr leise |
Xigmatek hat in der Vergangenheit immer wieder ein etwas unglückliches Händchen bei der Wahl des Serienlüfters bewiesen. Selten konnte man einen günstigen Gesamtpreis mit einem qualitativ hochwertigen, nebengeräuscharmen Ventilator verbinden. Und auch das Modell des Dark-Knight ist hinsichtlich seines Geräuschcharakters kein echtes High-Light am Lüftermarkt. Der bei Bedarf PWM-gesteuerte Fan liefert zwar ein angenehm breites Drehzahlspektrum, durch das deutliche Rotorschleifen im getrimmten Modus und das sehr dominante Antriebsgeräusch bei hohen Drehzahlen wird das Gesamtbild allerdings deutlich getrübt.
Leistung – Serienbelüftung
| Drehzahl [/U/min] |
Schalldruck [/dBA] |
Kerntemperaturen [/°C] |
Ø [/°C] |
|---|---|---|---|
| 2070 | 44,4 | 64, 67, 62, 63 | 64,0 |
| 1230 | 37,2 | 68, 70, 66, 67 | 67,75 |
| 810 | 32,5 | 74, 75, 71, 72 | 73,0 |
| 510 | 30,8 | 84, 85, 82, 82 | 83,25 |
Der Xigmatek Dark-Knight bietet in der Serienkonfiguration ein breites Arbeitsfeld von etwa 500 bis über 2000 U/min. Dabei zeigt er speziell bei sehr hohen Drehzahlen ein sehr ordentliches Leistungsniveau. Allerdings kann durch die Vernickelung keine spürbare Verbesserung der Temperaturen erzielt werden, sodass insbesondere bei sehr niedrigen Drehzahlen die Grenzen der Kühlerkonstruktion aufgezeigt werden.
Serienbelüftung bei ca. 1200 U/min
Angaben in °C
|
Übersicht – Serienbelüftung
Zur vollständigen Betrachtung ordnen wir den Xigmatek Dark Knight in unsere tabellarische Gesamtübersicht ein. Hier zeigt sich ein gutes Leistungsverhalten bei hohen Drehzahlen. Bei gedrosselten Umdrehungen bricht der Xigmatek mit Serienbelüftung allerdings im Vergleich zur Konkurrenz etwas stärker ein.
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [10] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [11] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [12] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1560 (12V) | n.a. | 63,0 | 48,3 | 09.12.08 [13] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [14] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
2070 (12V) | 14,2 | 64,0 | 44,4 | 22.12.08 |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [1] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1230 | n.a. | 64,25 | 42,3 | 09.12.08 [12] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
2000 | 16,0 | 64,25 | 45,5 | 04.11.08 [15] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [16] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [17] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 12.10.08 [18] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [19] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [20] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [11] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
1200 | 10,8 | 67,0 | 34,9 | 04.11.08 [14] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
800 | n.a. | 66,75 | 32,6 | 09.12.08 [12] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [21] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [22] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [9] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [19] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
1260 (12V) | 10,2 | 67,75 | 37,1 | 10.02.08 [23] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
1230 | 7,5 | 67,75 | 37,2 | 22.12.08 |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [24] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [19] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1560 (12V) | n.a. | 68,25 | 46,4 | 19.11.08 [25] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [1] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [26] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [15] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [16] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [10] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [27] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1200 | n.a. | 69,75 | 41,2 | 19.11.08 [24] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [18] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [28] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [29] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [30] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 12.10.08 [17] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [22] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [31] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
480 | n.a. | 72,25 | <30,4 | 09.12.08 [12] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [21] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
810 | 6,1 | 72,75 | 31,6 | 10.02.08 [22] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
810 | n.a. | 72,75 | 32,7 | 19.11.08 [24] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [25] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [19] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
810 | 5,0 | 73,0 | 32,5 | 22.12.08 |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [16] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [23] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [1] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [13] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [1] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
600 | 3,4 | 74,5 | 31,0 | 04.11.08 [14] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [29] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [26] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [28] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [20] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [30] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
510 | n.a. | 78,0 | 31,0 | 19.11.08 [24] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [27] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [18] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [19] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 12.10.08 [17] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [29] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [21] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
510 | 2,5 | 83,25 | 30,8 | 22.12.08 |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [15] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [1] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
420 | 2,2 | 87,5 | <30,4 | 17.11.08 [32] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [22] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [30] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [1] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [19] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Übersicht - Referenzbelüftung
Als ein wichtiges Kriterium für den Vergleich der Leistungsfähigkeit eines Kühlkörpers gilt die gegenüberstellende Messung mit gleichen Lüftern. Für 120-mm-Kühler und solche, die dazu kompatibel sind, setzen wir nach wie vor auf die tabellarisch näher charakterisierten drei Lüfterexemplare der verschiedenen Leistungsklassen.
Auch in der Zusammenstellung mit unseren Referenzlüftern in den drei Leistungsklassen beweist der Xigmatek Dark-Knight, dass das HDT-basierende Konstrukt nach wie vor zu den stärkeren Designs des Marktes gehört. Dabei liegt die Dark-Knight-Performance allerdings exakt auf dem Level des Ur-S1283-Modells und setzt keine neuen Akzente, zumal mit dem HDT-S1284 bereits die etwas leistungsstärkere Xigmatek-Variante mit vier Heatpipes am Markt vertreten ist.
Kühlervergleich mit gleichen Lüftern
Angaben in °C
|
Fazit
Mit dem Dark-Knight erweitert Xigmatek die erfolgreiche HDT-S1283-Familie um eine interessante Facette. Neben dem Ur-Modell und dem Red-Scorpion steht dem Anwender damit eine weitere Design-Option im Komplett-Nickelkleid zur Wahl. Die Leistungseigenschaften der S1283-Basis mit ihren drei Heatpipes, dem Direct-Touch-Verfahren und dem schlicht gestalteten Radiatorlayout sind nach wie vor, auch im Vergleich zur Konkurrenz, überzeugend. Qualitativ stellt der Dark-Knight zweifelsfrei den bis dato hochwertigsten Xigmatek-Kühler dar und steht etwa einem bereits lüfterlos teureren Thermalright Ultra-120 Extreme True Black kaum nach. Verbesserungspotential gibt es allerdings immer noch bei der Lüfterausstattung im Hinblick auf einen möglichst nebengeräuscharmen, leisen Betrieb. Zwar bietet das Serienmodell PWM-Unterstützung und ein großes Drehzahlspektrum, Liebhaber nahezu lautloser Systeme werden mit der Standardbelüftung allerdings kaum glücklich.
Sich von den Push-Pins entfernend, wurde das Montagekonzept beim Xigmatek Dark-Knight gut gelöst. Die Intel-Rückplattenverschraubung garantiert sicheren Halt und guten Anpressdruck, während die AMD-Klammer Komfort und Stabilität gewährleistet.
Unterm Strich liefert Xigmatek mit dem Dark-Knight einen sehr ordentlichen Prozessorkühler mit verbesserungswürdiger Lüfterausstattung ab, der neben seiner Leistung vorrangig durch seine Güte und Optik punkten will. Dabei gehört er mit einem Anschaffungspreis von etwa 39 Euro [33] zu den teuersten Xigmatek-Vertretern, rechtfertigt den Aufpreis allerdings durch die veränderte Installationsform und die hohe Qualität.
Weitere Empfehlungen
- Towerkühler
- Noctua NH-U12P [13] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- Xigmatek HDT-S1283 [34] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- Thermaltake V14 Pro [12] (hohe Leistung, extravagantes Design, vollkupfern, teuer, Lüfter nicht wechselbar)
- OCZ Vendetta 2 [21] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [23] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [27] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- Scythe Orochi [28] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Blow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [19] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Top-Blow-Kühler
- Enzotech Ultra-X [11] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [20] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)






