Einleitung
Mit der vielfältigen „Alpenföhn“-Produktlinie sorgte die in Leutkirch ansässige und bis dato vornehmlich als OEM-Hersteller für Kühllösungen bekannte EKL-AG zur Cebit 2008 [1] erstmals auch im hart umkämpften Endkundenbereich nachhaltig für Furore. Neben RAM-Kühlern, Lüftern und Festplatten-Entkopplern überzeugte speziell der „Groß-Clock'ner“ [2] Prozessorkühler mit HDT-Technik als piekfein abgestimmtes Gesamtpaket in Puncto Leistung, Qualität und Preis. Nun hat der EKL-Publikumsliebling in Form des „Brocken“ einen standesgemäßen Nachfolger erhalten, der ebenfalls im 120-mm-Towerformat daher kommt und durch Vierfach-Heatpipe und Direct-Touch glänzen möchte. Wir testen in gewohnter Manier, wie sich der EKL Alpenföhn Brocken im Vergleich zu seinem Wegbereiter, aber auch in Referenz zur starken Konkurrenz zu präsentieren weiß.
Lieferumfang
EKL ist auf einen kompletten Lieferumfang bedacht und ergänzt die Kühlercombo durch das umfangreiche Montagematerial für AMD und Intel, eine gegen Austrocknung geschützte, eingeschweißte Spritze Wärmeleitpaste, eine Installationsanleitung sowie vier Drahtbügel und acht Gummiabstandhalter zur Montage von bis zu zwei 120-mm-Lüftern.
Technische Daten
- EKL Alpenföhn Brocken
- Symmetrischer 120-mm-Towerkühler
- 51 Aluminiumlamellen, vierfach 8-mm-Heatpipe
- Lamellenabstand: ca. 2 mm
- Heatpipe-Direct-Touch-Technik
- Abmessungen: 125,5 x 104, x 157 mm (L x B x H)
- Gewicht: 780 Gramm ohne, 930 Gramm mit Serienlüfter
- Serienbeüftung
- 120-mm-Lüfter
- Dunkel-transparenter Kunststoff
- Violette Vierfach-LED-Beleuchtung
- Drehzahl maximal 1500 U/min
- Maximaler Luftdurchsatz: 102 m³/h
- 4-Pin-PWM-Anschluss
- Kabellänger ca. 30 cm
- Kompatibilität
- AMD Sockel 754, 939, 940, AM2 (+) per Verschraubung / Rückplatte
- Intel Sockel 775, 1366 per Verschraubung / Rückplatte
- Herstellerhomepage [3]
- Vertrieb / Preis: Caseking [4] (ca. 39,90 Euro)
Kühler im Detail
EKL riskiert bei der Gestalt des Brocken kein großes Risiko und vertraut weitgehend auf erfolgreiche Formen. So wirkt der 120-mm-Hybrid mit seinen 51 sehr dünn geschnittenen Aluminiumlamellen und deren aufwändiger Feinformen detailreich-filigran und technisch wie optisch harmonisch abgestimmt. Lediglich die Oberflächengestaltung präsentiert sich leicht Anfällig gegenüber Fingerabdrücken.




Leistungsbestimmendes Merkmal des Alpenföhn Brocken stellt das im Vergleich zum Groß-Clock'ner unverändert belassene Heatpipe-Ensemble dar. Vier dieser Kapillare mit jeweils acht Millimeter Durchmesser sorgen in bekannter U-Aufbiegung für den schnellen Wärmetransport von der Wärmeaufnahme zum Leichtmetallradiator. Dabei steht die nachgeschliffene und sehr ebene HDT-Basis, bei welcher die abgeflachten Heatpipes direkt auf der Prozessoroberfläche aufliegen, Pate für einen besonders effizienten Wärmeübergang.




Aufgrund des symmetrischen Aufbaus können bis zu zwei 120-mm-Lüfter am EKL Brocken montiert werden. Das dazu notwendige Material in Form von Drahtbügeln und vibrationsdämpfenden Gummipuffern liegt wie beschrieben bei. Während die Drahtbügelmethode mittlerweile seit einigen Jahren ein probates Mittel zur schraubenfreien Fixierung der Lüfter am Kühlkörper darstellt, geht EKL mit den sehr weichen und damit wirksamen Gummientkopplern einen Schritt weiter als die meisten Kontrahenten, die entweder gänzlich auf Schwingungsdämpfer verzichten, oder diese nur in Alibiausführung aufgreifen.




Bei der Serienbelüftung kann EKL, wie sich im Hörtest herausstellen wird, leider nicht ganz das hohe und überaus gefällige Qualitätsniveau des Kühlkörpers halten. Hier vertraut der Kühlerspezialist auf ein 120-mm-Modell mit abgedunkelt-transparenten Rotorblättern und Rahmen, das überdies von vier violetten LEDs beleuchtet wird. Ein 4-Pin-Anschluss stellt derweil die PWM-Funktion im Drehzahlbereich zwischen 850 und 1500 U/min sicher. In manueller Regulierung lässt sich die Drehzahl allerdings noch bis etwa 400 U/min absenken.
Montagebesonderheiten
EKL hat sich für alle unterstützten Sockel von AMD und Intel zeitgemäß auf eine Montagelösung auf Rückplattenbasis festgelegt. Dazu liegen dem Lieferumfang eine Vielzahl entsprechender Bauteile bei, da weitgehend von sockelübergreifenden Realisierungen abgesehen wurde. Leider hat sich allerdings auch EKL nicht dem Problem angenommen, dass die meisten Tower-Kühler aufgrund der asymmetrischen Bohrlochanordnung im AMD-Fall nicht ideal zur Rückwand ausblasend montiert werden können.




Mit Hilfe der Rückplatte, den entsprechenden Schrauben und den vier sechskant-Abstandhaltern wird zunächst ein Befestigungsrahmen am Motherboard installiert. Dann wird der Brocken auf die mit Wärmeleitpaste benetzte CPU aufgesetzt und mit Hilfe der passenden H-Metallplatte und den vier Daumenschrauben alternierend handfest fixiert. Dies geschieht im Idealfall ohne Werkzeug. Abschließend wird der Lüfter eingehangen und die Montage damit beendet.
Aufgrund der Tatsache, dass die Heatpipe-Enden beim Alpenföhn Brocken nicht aus dem Lamellenkörper ragen, erzielt das EKL-Flaggschiff eine moderate Bauhöhe von nur 157 mm. Damit sollte der Kühler auch in schmalere Gehäuse passen.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [5] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [6] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [7] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste




Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [8] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.



Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Testresultate
Lautstärkeempfinden
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 1500 U/min | Mittlerer Luftumschlag, spürbare Antriebsgeräusche, leicht brummig, vereinzelt schleifend |
| Mittel | 80% | 1200 U/min | Mittlerer Luftumschlag, leicht brummig, vereinzelt schleifend |
| Mittel | 53% | 800 U/min | Kaum Luftumschlag, leichtes Rotorrattern, minimal pfeifend |
| Minimal | 27% | 400 U/min | Kaum Luftumschlag, marginales Rattern, kaum wahrnehmbar |
Wie bereits angedeutet, kann der verbaute Serienlüfter nur bedingt im Hinblick auf seinen Geräuschcharakter punkten. Bereits im ungedrosselten Betrieb bei etwa 1500 U/min sind leichte Vibrationen zu spüren, unterlegt von brummigen Antriebstönen und vereinzelten, unregelmäßig auftretenden Schleifgeräuschen. Zügelt man den PWM-fähigen Rotor in seinen Umdrehungen, gesellt sich gar noch ein minimales, dafür aber durchgängiges Pfeifen zu den Nebengeräuschen hinzu. Erst ab unter 800 U/min bei arbeitstypischen Entfernungen ist der EKL Alpenföhn Brocken in der Serienkonfiguration praktisch kaum noch wahrzunehmen.
Leistung – Serienbelüftung
| Drehzahl [/U/min] |
Schalldruck [/dBA] |
Kerntemperaturen [/°C] |
Ø [/°C] |
|---|---|---|---|
| 1500 | 40,1 | 64, 63, 63, 51 | 62,75 |
| 1200 | 37,1 | 67, 63, 63, 63 | 64,0 |
| 800 | 31,9 | 70, 68, 68, 68 | 68,5 |
| 400 | <30,4 | 86, 83, 83, 83 | 83,75 |
Abseits des Geräuschcharakters hinterlässt der Brocken leistungsmäßig allerdings eine ausgezeichnete Figur mit dem Serienlüfter. Ohne großen Performanceverlust sind dabei Drehzahlabsenkungen bis in sehr leise Bereiche möglich. Ferner verrät eine erste Gegenüberstellung unserer getesteten 120-mm-Kühler mit Serienbelüftung, dass der EKL Alpenföhn Brocken bei mittlerer Drehzahl im Quervergleich bereits sehr stark agiert.
Serienbelüftung bei ca. 1200 U/min
Angaben in °C
|
Übersicht – Serienbelüftung
Zur vollständigen Betrachtung ordnen wir den EKL Brocken in unsere tabellarische Gesamtübersicht ein. Hierbei unterstreicht der Kühler seinen ausgezeichneten Leistungscharakter in der Standardkonfiguration über das gesamte Drehzahlspektrum.
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [10] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [11] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [12] |
| EKL Alpenföhn Brocken 120mm: Serie |
1500 (12V) | 10,3 | 62,75 | 40,1 | 05.04.09 |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1560 (12V) | n.a. | 63,0 | 48,3 | 09.12.08 [13] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [14] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
2070 (12V) | 14,2 | 64,0 | 44,4 | 22.12.08 [15] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [16] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1230 | n.a. | 64,25 | 42,3 | 09.12.08 [12] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
2000 | 16,0 | 64,25 | 45,5 | 04.11.08 [17] |
| Scythe Mugen 2 120mm: Slip-Stream Serie |
1320 (12V) | 10,1 | 64,75 | 37,0 | 10.01.09 [18] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [19] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [20] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 12.10.08 [21] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [22] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [1] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [11] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
1200 | 10,8 | 67,0 | 34,9 | 04.11.08 [16] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
800 | n.a. | 66,75 | 32,6 | 09.12.08 [12] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [23] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [24] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [9] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [1] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
1260 (12V) | 10,2 | 67,75 | 37,1 | 10.02.08 [25] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
1230 | 7,5 | 67,75 | 37,2 | 22.12.08 [14] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [26] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
1500 (12V) | 12,1 | 68,0 | 40,2 | 29.12.08 [27] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [1] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1560 (12V) | n.a. | 68,25 | 46,4 | 19.11.08 [28] |
| EKL Alpenföhn Brocken 120mm: Serie |
800 | 6,2 | 68,5 | 31,9 | 05.04.09 |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [15] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [29] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [18] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [19] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [10] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [30] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1200 | n.a. | 69,75 | 41,2 | 19.11.08 [27] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
1200 | 9,1 | 70,0 | 35,6 | 29.12.08 [26] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [21] |
| Scythe Mugen 2 120mm: Slip-Stream Serie |
800 | 6,4 | 70,5 | 31,2 | 10.01.09 [17] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [31] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [32] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [33] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 12.10.08 [20] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [24] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [34] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
480 | n.a. | 72,25 | <30,4 | 09.12.08 [12] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [23] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
810 | 6,1 | 72,75 | 31,6 | 10.02.08 [24] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
810 | n.a. | 72,75 | 32,7 | 19.11.08 [27] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [28] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [1] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
810 | 5,0 | 73,0 | 32,5 | 22.12.08 [14] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [19] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [25] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [15] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [13] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [15] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
600 | 3,4 | 74,5 | 31,0 | 04.11.08 [16] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [32] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [29] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [31] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [22] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
800 | 4,8 | 77,25 | 31,1 | 29.12.08 [26] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [33] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
510 | n.a. | 78,0 | 31,0 | 19.11.08 [27] |
| Scythe Mugen 2 120mm: Slip-Stream Serie |
420 | 2,2 | 79,5 | <30,4 | 10.01.09 [17] |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [30] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [21] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [1] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 12.10.08 [20] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [32] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [23] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
510 | 2,5 | 83,25 | 30,8 | 22.12.08 [14] |
| EKL Alpenföhn Brocken 120mm: Serie |
400 | 2,1 | 83,75 | <30,4 | 05.04.09 |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [18] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [15] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
420 | 2,2 | 87,5 | <30,4 | 17.11.08 [35] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [24] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
500 | 2,4 | 91,25 | <30,4 | 29.12.08 [26] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [33] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [15] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [1] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Übersicht - Referenzbelüftung
Als ein wichtiges Kriterium für den Vergleich der Leistungsfähigkeit eines Kühlkörpers gilt die gegenüberstellende Messung mit gleichen Lüftern. Für 120-mm-Kühler und solche, die dazu kompatibel sind, setzen wir nach wie vor auf die tabellarisch näher charakterisierten drei Lüfterexemplare der verschiedenen Leistungsklassen.
Kühlercharts mit Referenzlüftern
Im Vergleich mit unseren drei Referenzlüftern wird die starke Performance des Alpenföhn Brocken nochmals deutlich unterstrichen. Hierbei kann es der EKL-Neuling locker mit dem Prolimatech Megahalems oder dem Xigmatek Thor's Hammer aufnehmen. Dabei gilt: Je stärker der Lüfter, desto besser wird der Brocken. Erst mit sinkenden Drehzahlen muss der Alpenföhn-Spross etwas abreißen lassen.
Kühlervergleich mit gleichen Lüftern
Angaben in °C
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Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
(Bei den mit * gekennzeichneten Kühlern handelt es sich um s.g. Top-Blow-Kühler. Alle anderen sind im Towerformat gefertigt.)
Fazit
Mit dem Brocken erweitert Kühlerspezialist EKL gekonnt die hauseigene Alpenföhnserie um einen bärenstarken Prozessorkühler. Die Rohleistung des sehr gut verarbeiteten HDT-Kühlkörpers präsentiert sich auf nahezu referenzträchtigem Niveau und steht den Spitzenprodukten der Konkurrenz nicht nach. Sowohl bei höherer Drehzahl als auch im gedrosselten Betrieb macht der EKL Brocken eine gute Figur und kühlt selbst hitzköpfigste Prozessoren solide. Auch die Montagetaktik gefällt, wird doch grundlegend auf eine rückplattenbasierende Verschraubung gesetzt und damit maximale Sicherheit und Langlebigkeit garantiert. Ebenfalls positiv: Das neue EKL-Flaggschiff kann auf Wunsch auch mit zwei Lüftern betrieben werden – die dazu notwendigen Utensilien liegen sogar dem kompletten Lieferumfang bei.
Ein perfektes Gesamtpaket also? Leider nicht ganz, denn wie so oft kann die Serienbelüftung nicht den hohen Qualitätsstandard des Kühlers mitgehen. So erfreut uns das PWM-Serienmodell des Brocken zwar mit violetter Beleuchtung, ummanteltem Kabel und breitem Drehzahlspektrum, hat dafür allerdings verstärkt mit ratternden, schleifenden oder pfeifenden Nebengeräuschen zu kämpfen, die zwar im erträglichen Rahmen liegen, den sensiblen Anwender allerdings störend auffallen könnten.
Nichtsdestotrotz bleibt der EKL Alpenföhn Brocken eine hervorragende Offerte als stimmiges Gesamtpaket, das zum Verkaufspreis von 39,90 Euro [36] nicht den Rahmen sprengt und sich aufgrund der positiven Eigenschaften unsere ComputerBase-Empfehlung verdient hat.
Der Alpenföhn Brocken wird zusammen mit einem Alpenföhn 120mm-Gehäuselüfter und einem Alpenföhn Rodler-Festplattenkühler zum Vorzugspreis von 54,90 Eur [37]o (statt 66,70 beim Einzelkauf) für ComputerBase-Leser bei Caseking angeboten.
Weitere Empfehlungen
- Towerkühler
- Xigmatek Thors Hammer [38] (sehr hohe Leistung, lüfterlose Lieferung, vielseitig einsetzbar)
- Scythe Mugen 2 [17] (sehr hohe Leistung, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Noctua NH-U12P [13] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- Xigmatek HDT-S1283 [39] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- Thermaltake V14 Pro [12] (hohe Leistung, extravagantes Design, vollkupfern, teuer, Lüfter nicht wechselbar)
- OCZ Vendetta 2 [23] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Orochi [31] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Blow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [1] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Top-Blow-Kühler
- Enzotech Ultra-X [11] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [22] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)
- AVC Black Samurai [16] (hohe Leistung, LGA 1366 Support, mühsame Montage)








