Einleitung
Die meisten Hersteller unterscheiden ihre Produkten oftmals nach bis zu vier Klassen oder eher gesagt Kriterien. Demnach gibt es im Bereich Computerhardware häufig die Abstufungen „Low-End“, „Mid-Range“, „High-End“ und „Enthusiast“. Ein Großteil der Käufer von Computersystemen benötigen keinen extrem potenten Rechner [1], weshalb diese oft auf das untere bis mittlere Segment zurückgreifen. Dabei erscheint es wenig sinnvoll ein Komplettsystem in einem Hochleistungsgehäuse zu verbauen, welches die Gesamtkosten drastisch erhöht. Zwar haben in der Vergangenheit auch immer wieder kostengünstige Gehäuse unseren Testablauf durchlaufen, allerdings entwickelt sich dieser hoch-dynamische Markt inzwischen zu einem fortwährend schwerer überschaubaren Komplex.
Um genau an dieser Stelle für etwas mehr Übersicht zu sorgen, schicken wir in unserem heutigen Test vier Gehäuse bis maximal 40 Euro ins Rennen, die sich neben den üblichen Einzeltestkriterien auch einem direkten Vergleich mit ihren Konkurrenten stellen werden. Der Test wird dabei wie üblich in zwei Hauptabschnitte unterteilt ablaufen. Angefangen beim Bereich Ausstattung und Erfahrungen können die Kandidaten die ersten Punkte auf ihr Konto schaufeln und sich so im übertragenen Sinne die erste Startreihe sichern. Mit unseren Testkriterien Platz für Grafikkarten, Systemtemperaturen und Geräuschentwicklung werden wir letztlich sehen, welches Gehäuse das Rennen gewinnt.
Für die Bereitstellung von drei der vier Testexemplare, namentlich das Cooler Master Elite 310 für etwa 35 Euro [2], das NZXT Gamma für etwa 40 Euro [3] und das Xigmatek Asgard für etwa 30 Euro [4], danken wir an dieser Stelle Caseking aus Berlin. Außerdem möchten wir uns beim Onlinehändler PC-Cooling für die Bereitstellung des vierten Testexemplars bedanken, das Cooltek CT-K4 [5].
Vorstellung der Kandidaten
Im Preissegment bis 40 Euro gibt es, und das weiß jeder, der schon einmal einen günstigen Computer nebst Gehäuse zusammen gestellt hat, eine schier unendliche Auswahl an kleinen Gehäusen. Für unser heutiges Round-Up haben wir vier Gehäuse aus diesem Segment zusammen gestellt, die zu diesem Preis ein verhältnismäßig hohes Ausstattungsniveau mit guter Verarbeitungsqualität verbinden. Allerdings kommt es nicht nur auf Ausstattung und Qualität allein an. Frei nach dem Motto „Darf es ein Bisschen mehr sein“ ist auch eine gute Kühlleistung bei gleichzeitig geringer Geräuschentwicklung stets gern gesehen. Besonders für die Nutzer, die neben dem Spielen am Computer auch häufig über längere Zeit mit diesem arbeiten, wird der zuletzt genannte Punkt zunehmend wichtiger.
Unsere Kandidaten kommen teilweise mit einem markanten Design daher, teilweise sind sie sehr schlicht gehalten. Einige verfügen im Lieferumfang über einen Lüfter, die anderen haben von Werk aus gar keinen verbaut. Allerdings haben sie alle eins gemeinsam: sie sind alle schwarz.
Cooler Master eröffnet das Testfeld mit dem Elite RC-310-BKN1-GP, welches mit einem auffällig blauen Rahmen in der Front, einem um 90°-gedrehten Festplattenkäfig sowie einem 120-mm-Lüftern ins Rennen geht. Neben den Modellen der Elite-333- bildet die Elite-310-Serie mit Abstand die günstigste Gehäusereihe der Taiwanesen.
Cooltek hingegen hat mit dem Ct-K4 erst kürzlich den „teuersten“ Midi-Tower im Testfeld vorgestellt, der in letzter Sekunde noch zu unserem Round-Up hinzu gestoßen ist. Das CT-K4 geht mit einer schlichten Front, einem um 90°-gedrehten Festplattenkäfig sowie werkzeugloser Befestigung aller 5,25"-, der vier 3,5"-Laufwerke und der Erweiterungskarten an den Start. Lüfter befinden sich nicht im Lieferumfang.
Der Hersteller NZXT stellt mit dem Sprössling Gamma (ComputerBase berichtete [6]) einen Kandidaten für unseren Test, der sich ebenfalls an der preislichen Obergrenze bewegt. Mit markanter Front, gedrehtem Festplattenkäfig sowie einer Vielzahl an Befestigungsmöglichkeiten für Gehäuselüfter nebst komplett schwarz lackiertem Innenraum bringt das Gamma schon einmal die Standfüße auf Temperatur, um in den engen Kurven unseres Tests genügend Bodenhaftung zu haben.
Der letzte Kandidat für heute kommt aus dem Hause Xigmatek, über den wir bereits im September dieses Jahres berichteten [7]. Mit rund 28 Euro [8] bildet das Asgard die preisliche Untergrenze, was entgegen der Vermutungen nicht mit dem Verzicht auf eine weitreichende Ausstattung gleichzusetzen ist. So kommt der Käufer in den Genuss werkzeugloser Befestigung aller verbauten Laufwerke sowie aller Erweiterungskarten, eines im Lieferumfang enthaltenen 120-mm-Lüfter und eines komplett schwarzen Innenraum.
Technische Daten der vier Midi-Tower
| Produktbild | Bezeichnung | Maße (H x B x T) |
Material | Gewicht | Lüfter | Port-Kit | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Cooler Master Elite RC-310 |
437 x 191 x 468 mm | Stahl / Kunststoff |
5,8 kg | Rückseite 120-mm |
zwei USB- Kopfhörer- und Mikrofonanschluss |
rund 31 Euro [9] | |
| Cooltek CT-K4 | 430 x 190 x 480 mm | Stahl / Kunststoff |
5,2 kg | - / - | zwei USB- Kopfhörer- und Mikrofonanschluss |
rund 40 Euro [10] | |
| NZXT Gamma | 448 x 191 x 508 mm | Stahl / Kunststoff |
6,0 kg | Rückseite 120-mm |
zwei USB- Kopfhörer- und Mikrofonanschluss eSATA |
rund 38 Euro [11] | |
| Xigmatek Asgard | 408 x 185 x 475 mm | Stahl | 5,6 kg | Front 120-mm |
zwei USB- Kopfhörer- und Mikrofonanschluss |
rund 28 Euro [7] |
Cooler Master Elite 310
Als ein weltweit vertretener Hersteller von Kühlern, Gehäuselüftern sowie Gehäusen ist Cooler Master mit einer sehr großen Produktpalette am Markt vertreten. Häufig sind jedoch nur die Spitzenmodelle bekannt, die mit Marketingaktionen und nicht zuletzt positiven Testergebnissen auf sich aufmerksam machen. Dass es auch aus dem Hause Cooler Master kostengünstige Gehäuse gibt, ist zwar vielen bekannt, jedoch werden diese in der Produktübersicht häufig großzügig übersprungen, um einen Blick auf die Aufsehen erregenden Exemplare zu werfen.
Da der heutige Test vier günstigen Kandidaten gewidmet ist, überspringen wir nun einmal die gerade genannten High-End-Tower und betrachten in diesem Teilabschnitt das Cooler Master Elite 310. Geprägt von einem auffälligen Design befindet sich in der Front ein farblicher Akzent, der das sonst komplett schwarze Gehäuse etwas auffrischt. Um auf individuelle Wünsche des Käufers einzugehen, bietet Cooler Master neben der Edition mit blauem Rand in der hochglanz-lackierten Front auch zwei weitere schwarze Versionen mit orangem und mit grauem Rand sowie zwei weiße Versionen, wahlweise mit orangem oder blauem Rand, an.
Verständlicher Weise fällt in dieser Preisklasse der Lieferumfang etwas schmaler aus. So liegt dem Elite 310 lediglich ein Beutel voll Schrauben, ein einzelner Kabelbilder sowie eine ausführliche Bedienungsanleitung bei, womit die Grundbedürfnisse allerdings vollkommen abgedeckt sind.
Ausstattung außen
Betrachtet man das Äußere des Elite 310, so fällt auf den ersten Blick auf, dass im Hause Cooler Master versucht wurde, sämtliche Blicke des Käufers auf die Front zu leiten. Der farbige Rahmen sticht sehr stark hervor. Bei unserer blauen Version wirkte der Rahmen anfangs wie eloxiertes Aluminium, er ist jedoch, so wie die restliche Front, aus Kunststoff gefertigt und hochglänzend lackiert. Im oberen Bereich befinden sich vier 5,25"-Laufwerkschächte, die jeweils von Blenden im Design der Front verdeckt werden. Diese werden über einen Clip auf beiden Seiten fest und damit zuverlässig an der Front gehalten, die sich erfreulicher Weise mit einem gefühlvollen Ruck vom Chassis trennen lässt. Unter den 5,25"-Schächten befinden sich zwei 3,5"-Laufwerkschächte, von denen der obere herausnehmbar ist, um beispielsweise einen Kartenleser, eine kleine Lüftersteuerung oder ein etwas in die Tage gekommenes Diskettenlaufwerk zu verbauen. Der untere Schacht beinhaltet den Power- und Resetschalter sowie zwei Status-LEDs, die den Betrieb des Rechners und die Festplattenaktivität anzeigen. Unter einem großen Cooler-Master-Logo findet schließlich noch das Port-Kit (bestehend aus zwei USB-, einem Audio- und einem Mikrofonanschluss) Platz. Obwohl Cooler Master kein anderes Gehäuse mit dieser Front im Portfolio hat, befindet sich am Port-Kit außerdem eine nicht ganz ausgestanzte Öffnung in der Form eines FireWire-Anschlusses, die beim Elite 310 nicht genutzt wird.





Ist die Front einmal demontiert, kommt der Käufer in den Genuss von sauber verlegten Kabeln, was selbst bei Gehäusen in der Preisklasse um 100 Euro nicht immer zum Standard gehört. Interessant ist vor allem der unterste Bereich: Dort befindet sich eine kleine Platine, welche die USB- und Audioanschlüsse beinhaltet und auch für den bereits erwähnten FireWire-Anschluss vorbereitet ist. Soll heißen, es sind alle Öffnungen für diesen Anschluss auf der Platine vorhanden und sogar die Leiterbahnen geätzt. Der Anschluss fehlt jedoch. Das untere Drittel der Front wird auf der Rückseite von einem U-förmigen Lochgitter ausgefüllt, um einen optional zu befestigenden Front-Lüfter mit frischer Luft zu versorgen.
Sowohl der Deckel als auch die rechte Seitenwand bestehen komplett aus Vollmaterial, was im Falle des Elite 310 etwa 0,65 mm dicker Stahl ist, der mit seiner schwarzen, pulverbeschichteten Lackierung das dritte unterschiedliche Schwarz an diesem Gehäuse stellt. Sicherlich ist es nicht einfach, Kunststoff und Stahl in derselben Farbe zu lackieren, und dass die hochglanz-lackierte Front ein anderes Schwarz beinhaltet als die Seitenteile ist selbstverständlich, es fällt jedoch auf.
Die Seitenwände sind mit Thumb-Screws am Chassis befestigt und für ein komfortables Abnehmen ist in beiden Seitenwänden eine kleine Einbuchtung vorhanden. Apropos Lackierung und Seitenwände: nimmt man die linke Seitenwand, die im hinteren Bereich zusätzlich die Möglichkeit bietet, zwei weitere Lüfter in das Gehäuse zu integrieren (einen 80-mm-Lüfter und wahlweise einen 80-, 92-, oder 120-mm-Lüfter), wird man nach der recht hochwertig wirkenden Front auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. So befinden sich auf der eigentlich nicht lackierten Innenseite der Seitenwände viele Lackspritzer, die zum Rand hin und besonders im Bereich der Lüftergitter stark zunehmen.





Die Rückseite ist äußerst schlicht und exakt so aufgebaut, wie man es von einem Gehäuse dieser Preisklasse erwartet. Das Netzteil ist im oberen Bereich angebracht, darunter folgen die ATX-Blende sowie der daneben verbaute und im Lieferumfang enthaltene 120-mm-Lüfter, der wahlweise auch gegen ein Modell mit nur 80 oder 92 mm Größe ausgetauscht werden kann. Neben den per Punktschweißung fest mit dem Gehäuse verbundenen sieben Slots für Erweiterungskarten hat Cooler Master das Elite 310 mit einem zusätzlichen Bereich aus Lockblech versehen, um den Abtransport der im Inneren entstandenen Wärme zu vereinfachen.
Die Verarbeitung ist der Preisklasse entsprechend angemessen und besonders die Front sticht als wahrer Blickfang hervor. Das Gehäuse gibt seine rund 5,8 kg über vier Standfüße aus Kunststoff an den Untergrund weiter.
Ausstattung innen
Der Innenraum des Cooler Master Elite 310 erstrahlt im typischen Stahlgrau, was für den Preis von etwa 31 Euro vollkommen in Ordnung geht. Es wurde auf sämtlichen Schnick-Schnack verzichtet und trotzdem ist all' das vorhanden, was für einen unkomplizierten Betrieb benötigt wird. Im Mainboard-Tray befinden sich einige ausgestanzte Bereiche, die auf Grund ihrer Lage nicht zur versteckten Kabelführung genutzt werden können sondern einfach der Gewichtsreduktion dienen. Im oberen Bereich sind zwei Ausbuchtungen vorhanden, um dem eingebauten Netzteil etwas Stabilität und eine Führungsschiene bereitzustellen. Auch an der Rückwand befindet sich eine solche Auflagefläche.
Wie bereits erwähnt, müssen die Blenden der Slots für Erweiterungskarten aus dem Chassis heraus gebrochen werden und können somit, wenn einmal entfernt, nicht wieder angebracht werden. In den Boden eingesteckt sind vier Standfüße aus Kunststoff, die wegen ihrer Härte keinerlei dämpfende Wirkung übernehmen können und lediglich dafür sorgen, dass das Gehäuse auf einem kratzempfindlichen Untergrund keine Spuren hinterlässt.






Im vorderen Bereich befindet sich der typische Käfig zur Aufnahme von maximal vier 5,25"- sowie insgesamt sieben 3,5"-Festplatten, wobei ein Schacht als externer genutzt werden kann. Die Verarbeitung im Innenraum ist grundsolide, es sind keinerlei scharfe Kanten oder unsauber entgratete Bereiche zu finden, einzig einen weiteren 120-mm-Lüfter hätten wir uns gewünscht, um einen richtigen Luftfluss durch das Gehäuse zu ermöglichen.
Erfahrungen
Wird das Elite 310 mit Hardware bestückt, ergeben sich grundsätzlich keinerlei Probleme. Es sollte nur beachtet werden, dass erst das Netzteil und danach das Mainboard und alle restlichen Komponenten verbaut werden. Auf diese Weise beugt man unangenehmen Überraschungen vor und umgeht das aufwändige Einfädeln des Prozessor-Stromanschlusses. Um eine Grafikkarte verbauen zu können, müssen die entsprechenden Abdeckungen der Erweiterungskartenslots heraus gebrochen werden und somit bleibt der entsprechende Slot offen, wenn eine Karte an dieser Stelle nicht mehr betrieben wird. Unsere 9800 GTX+ passte ohne Probleme in das Gehäuse, wenngleich es relativ knifflig wurde, dann noch die Stromanschlüsse an die Karte zu stecken. Der Festplattenkäfig ist leicht zur rechten Seitenwand versetzt angebracht, so dass Festplatten beim Einbau mit den Anschlüssen in Richtung linker Seitenwand ausgerichtet werden müssen. Daraus resultiert, dass alle Kabel für die Speichermedien quer durch das Gehäuse verlegt werden müssen.




Cooltek CT-K4
Cooltek ist insbesondere bekannt als Hersteller von Computerzubehör und besonders im Bereich Lüfter und Geräuschreduzierung tätig. Neben diversen Festplattenentkopplern und Kühlkörpern beinhaltet das Produktportfolio von Cooltek aber auch einige Gehäuse des unteren Preissegmentes, von denen es ein Kandidat im heutigen Test mit der Konkurrenz aufnehmen möchte. Mit dem CT-K4 erreichte und ein weiterer Midi-Tower als Nachzügler, der erst seit Anfang November in unserem Preisvergleich gelistet ist [12].
Zwar wird das CT-K4 ohne jeglichen Lüfter ausgeliefert, was besonders bei unserem semi-passiv gekühlten Prozessor schwierig werden könnte, dafür reiht sich in das durchaus stimmige Design das eine oder andere Ausstattungsmerkmal ein, welches in dieser Preisklasse nicht unbedingt zum Standard gehört. Dazu gehören unter anderen die werkzeuglose Befestigung aller Erweiterungskarten sowie aller 5,25"-Laufwerke respektive vier 3,5"-Laufwerke und dämpfende Standfüße zur Vermeidung von Vibrationen.
Zum Lieferumfang gehören neben einer kurzen Bedienungsanleitung (ähnlich wie bereits beim Konkurrenten aus dem Hause Cooler Master gesehen) ein Beutel mit allen notwendigen Schrauben, um die Hardware im Inneren zu verstauen.
Ausstattung außen
Bereits die Front des Cooltek CT-K4 setzt in gewisser Hinsicht Maßstäbe, denn auch wenn sie größtenteils aus Kunststoff gefertigt wurde, könnte sie durchaus von einem deutlich höherwertigen Gehäuse stammen. Grundsätzlich ist sie in zwei Bereiche unterteilt, die jeweils durch Rundungen voneinander separiert werden. Dabei wird der untere Bereich von einem Lochgitter in Mesh-Optik gebildet, welcher als Lufteinlass für einen optional zu installierenden 120-mm-Front-Lüfter dient. Dezent und damit passend zum Design fügt sich zwischen beiden Bereichen ein kleiner weißer Schriftzug des Herstellers in die Frontpartie ein. Der darüber liegende Bereich ist etwa fünf Millimeter in die Front eingelassen und bietet Platz für drei 5,25"-Laufwerkschächte sowie ein externes 3,5"-Laufwerk, die im Auflieferungszustand allesamt durch Kunststoff-Blenden abgedeckt werden. Als kleiner Übergang zum Deckel ist die eingelassene obere Partie etwas nach oben abgerundet zum Deckel hin gezogen.
Nimmt man die aufgesteckte Front vom Chassis ab, fällt zunächst die Rückseite des in der Front befindlichen Port-Kits auf, welches neben zwei USB- auch ein Paar Audioanschlüsse zum Anschluss eines Headsets beinhaltet. Außerdem sind neben dem zweifarbig beleuchteten Powerschalter zwei Schweißpunkte zu sehen, an denen der Kunststoff der Front mit dem Plexiglas des Schalters verschweißt wurde, um diesen zuverlässig in seiner Position zu halten. Dies stellt sicherlich nicht die beste dafür aber durchaus die günstigste Lösung dar. Auf der Rückseite des Lufteinlasses ist erfreulicher Weise ein Staubfilter zu finden, damit der Innenraum nach langer Benutzung angemessen sauber bleibt. Bereits an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass das Cooltek CT-K4 eigentlich über vier 5,25"-Laufwerke verfügt, was vor der Betrachtung des Innenraums nur durch das Abnehmen der Front auffällt. Dieser vierte Slot wird allerdings durch die per Klebeband zusammengehaltenen Kabel des Port-Kits belegt.




Der Deckel ist schlicht, dort befinden sich keinerlei Öffnungen für Lüfter und auch das Port-Kit hat seinen Platz bereits in der Front gefunden. In der linken Seitenwand können optional zwei Lüfter angebracht werden. Wahlweise besteht dort die Möglichkeit jeweils einen 120-mm- oder 92-mm-Lüfter in der aus etwa 0,65 mm dickem Stahl gefertigten Seitenwand anzubringen. Auffällig ist jedoch, dass die Einschraublöcher von der Außenseite etwas gesenkt sind, um auf der einen Seite die typischen Lüfterschrauben mit Senkkopf plan an der Außenseite anliegend zu verschrauben und auf der anderen Seite den Lüfter etwa einen Millimeter von der Seitenwand distanziert anzubringen. Auf diese Weise könnten unangenehme Sauggeräusche des Lüfters gemindert werden.
Ähnlich wie beim Cooler Master Elite 310 fanden wir an den Seitenwänden leichte schwarze Lackspritzer, allerdings nur am Rand und nicht wie beim Elite 310 auch an den Bereichen aus Lochblech für die Lüfter. An der rechten Seitenwand ist außer einem etwa fünf Zentimeter breiten Bereich, der von einigen Löchern geziert ist und zur Belüftung der Festplatten beitragen soll, nichts weiter zu sehen und Cooltek verzichtet auf kleine Einbuchtungen an der Hinterseite der Seitenwände, was allerdings keine negative Konsequenzen bei der Demontage hat, da die Seitenwände nach Lösen der Thumb-Screws äußerst leicht vom Chassis zu trennen sind.





Die Rückseite ist einfach gestaltet. Das Netzteil befindet sich oben, darunter folgen die Bereiche für eine ATX-Blende sowie ein optionaler 80-, 92- oder gar 120-mm-Lüfter. Die sieben Slotblenden für Erweiterungskarten sind punktuell mit dem Chassis verschweißt, so dass diese zum Einbau einer Karte heraus gebrochen werden müssen und nicht wieder an ihre Stelle zurückkehren können, wenn eine Karte nicht mehr benutzt wird. Abschließend wartet die Unterseite noch mit vier Standfüßen auf, die ihren Teil zur Geräuschreduzierung im Cooltek CT-K4 beitragen sollen, da sie an der Unterseite mit dämpfendem Material überzogen sind. Auch bei diesem Kandidaten ist die Verarbeitung durchweg gut und die Lackierung gegenüber dem Cooler Master gar etwas besser.
Ausstattung innen
Bereits beim Öffnen der Seitenwand im Testabschnitt „Ausstattung außen“ ist aufgefallen, dass diese von innen dem Käufer nicht das typische Stahlgrau anbietet, sondern in Silber lackiert ist, was das Cooltek CT-K4 etwas aufwertet. Erfreulich ist, dass der Mainboard-Tray etwas distanziert von der rechten Seitenwand angebracht ist, schade ist dabei nur, dass dieser Abstand nicht ausreichend ist, um die Kabel versteckt hinter das Mainboard zu legen. Außerdem wird der ohnehin schon recht schmale Torso der Midi-Tower dieser Preisklasse so um ein weiteres Stück geschmälert.




Die bereits angesprochene werkzeuglose Halterung der Erweiterungskarten macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, da sie in geöffneter Position einrasten und so beide Hände zur Installation der Karte bereit stehen. Vermutlich werden die Karten anschließend im Zwischenraum zwischen Chassis und Karte eingeklemmt und auf diese Art in ihrer Position gehalten, aber das wird der Erfahrungsteil zeigen.




Im vorderen Bereich befinden sich die bereits erwähnten vier 5,25"-Laufwerkschächte, welche komplett mit Clip-Systemen ausgestattet sind, aber nur die Benutzung von drei zulassen, da der oberste Schacht durch die Kabel des Port-Kits belegt ist. Aus welchem Grund Cooltek dort trotzdem ein Haltesystem vorgesehen hat, anstatt diesen Bereich einfach frei zu lassen, bleibt ein Rätsel, da auch keine externe Lüftersteuerung angebracht werden kann und kein schallgedämmtes Festplattengehäuse hinein passt. Das System zur Befestigung der Laufwerke an sich ist denkbar einfach. So wird lediglich der kleine Hebel umgelegt, dabei die Spitzen, welche sonst übliche Schrauben ersetzen, aus dem Laufwerkschacht heraus gezogen und nach dem Einsetzens des Laufwerks einfach wieder in die Grundposition zurück gestellt.
Eine ähnlich unverständliche Problematik ergibt sich am unten befestigten und um 90°-gedrehten Festplattenkäfig, welcher zwar vier 3,5"-Festplatten aufnehmen kann, allerdings nur zwei Haltesysteme beinhaltet. Glücklicherweise sind alle Halterungen gleich groß, so dass zumindest eine Halterung der vier 5,25"-Laufwerke unten Verwendung finden kann. Es bleibt jedoch noch immer ein Einschub, der nicht versorgt ist. Um beim Festplattenkäfig zu bleiben: Es stellt sich der Tester berechtigter Weise die Frage, warum Cooltek vor dem Käfig in der Front einen Lüfter vorgesehen hat, wenn zwischen den Festplatten kaum Platz für den Abtransport der Luft bleibt und der Lüfter bei Vollbestückung quasi gegen eine Wand arbeitet.
Erfahrungen
Beim Cooltek CT-K4 ergaben sich ein paar kleinere Schwierigkeiten was den Einbau der Hardware betrifft. Im Bereich „Ausstattung innen“ wurde es noch positiv erwähnt, doch in der Praxis ergeben sich bereits die ersten Probleme mit den werkzeuglosen Konzepten aus dem Hause Cooltek. Bis zum Einbau der Grafikkarte verlief alles problemlos, dann tauchte die erste Hürde auf. Zunächst waren wir gezwungen, eine der Halteklammern für die 3,5"-Festplatten zu entfernen, weil es sonst nicht möglich war, unsere 9800 GTX+ zu verbauen. Auch danach kamen wir uns zwar weiterhin so vor, als rangierten wir ein großes Sofa durch einen zu kleinen Flur, aber letzten Endes war es doch realisierbar, die Karte in ihre vorgesehene Position zu stecken. Dabei fielen auch die Halteklammern der Erweiterungskarten negativ auf, da sie im geöffneten Zustand nur einen beschränkten Freiraum bieten und es dadurch eine kleine Fummelei war. Auch das anschließende Fixieren der Grafikkarte mit Hilfe der Halteklammern funktionierte nur bedingt. Da am Kopf unserer Karte noch eine zusätzliche Metallschiene vorhanden ist, war es nicht möglich, beide Klammern zu schließen und die Slotblende zwischen Chassis und Klammern einzuklemmen. Nach den Tests entwickelte sich der Versuch, die vorher demontierte Festplattenklammer wieder einzubauen, zu einer unangenehmen Fummelei.




NZXT Gamma
Der amerikanische Hersteller NZXT mit Hauptsitz in Kalifornien und Produktionsstätten in China sowie Taiwan hat sich auf die Fahne geschrieben, die eigenen Produkte speziell auf die Bedürfnisse von Spielern und Enthusiasten auszurichten.
Mitte Oktober dieses Jahres stellte NZXT einen neuen Midi-Tower der unteren Preisklasse vor (ComputerBase berichtete [5]): Den Gamma. Das Gamma weist ein außergewöhnliches Design auf und versucht mit einem komplett schwarz lackieren Innenraum und einer giftigen Front die Blicke auf sich zu ziehen. Damit auch leistungsstarke Hardware ausreichend gekühlt werden kann, stehen viele Öffnungen parat, an denen bis zu sechs Lüfter unterschiedlicher Formate Platz finden.
Neben einem 120-mm-Lüfter, den üblichen Schrauben und einer ausführlichen Bedienungsanleitung gehören die bereits bekannten Schienen für 3,5"-Festplatten, mit denen diese im Festplattenkäfig befestigt werden, zum Lieferumfang.
Ausstattung außen
Ähnlich wie bereits beim Cooler Master Elite 310 gesehen, stellt auch beim NZXT Gamma die Front einen Blickfang an diesem Gehäuse dar. Im Design zweier Zacken beginnen im oberen Bereich, dessen Spitze ein grauer NZXT-Schriftzug ziert, zwei Streben, die in ihrer Mitte bis zu vier 5,25"-Laufwerke beherbergen. Unter den Laufwerken wird der mittlere Bereich zwischen den Streben in Mesh-Optik weiter geführt und beinhaltet, um etwa 30 Grad nach oben abgewinkelt, das Port-Kit mit den bekannten Anschlussmöglichkeiten für zwei USB-Geräte, ein Headset mit 3,5-mm-Klinke sowie zusätzlich beispielsweise einen Massenspeicher mit eSATA. Neben dem Port-Kit, und damit in die rechte Strebe integriert, befinden sich der Power- und Resetschalter. Auch im unteren Drittel wird das Lochblech weiter geführt, damit ein optional dahinter zu installierender Front Lüfter mit maximal 120 mm Größe ausreichend Luft ansaugen kann. Da die Front unten allerdings zu den Seiten offen ist, kann von dort auch genügend Luft bezogen werden. Als zusätzlicher Blickfang ist in das Gitter eine kleine Lichtleiste integriert, die sowohl die Status-LED als auch jene zum Anzeigen der Festplattenaktivität beinhaltet. Um die Blenden der 5,25"-Laufwerke zu entfernen, kann die Front einfach mit einem gefühlvollen Zug vom Chassis getrennt werden.




Hinter der Front erwartet den Käufer ein erster Vorgeschmack auf das, was im Inneren des NZXT Gamma zu folgen scheint, nämlich erfreulicher Weise schwarzer Stahl. Fährt man mit der Untersuchung der Außenhülle fort, so fallen auf dem Deckel zwei große Öffnungen auf, die sowohl zwei 120- als auch zwei 140-mm-Lüfter aufnehmen können, um warme Luft aus dem Innenraum zu befördern. Das gleiche Konzept haben wir bereits beim NZXT LeXa S vorgefunden [13]. Während die rechte Seitenwand äußerst schlicht gehalten und ohne jegliche Öffnung auskommt, befinden sich in der linken Seitenwand zwei weitere Möglichkeiten, entweder einen 120-mm-Lüfter oder ein Modell mit 140 mm Größe zu verbauen. Dies geht allerdings auf Kosten der Bequemlichkeit beim Abnehmen der Seitenwand. Zwar steht an der rechten Seite eine kleine Mulde bereit, um die Seitenwand nach dem Lösen zweier Thumb-Screws vom Chassis zu trennen, jedoch wird links darauf verzichtet.
Zwar ist ein an der hinteren Unterseite angebrachtes Netzteil kein Aspekt, auf den besonders Spieler Wert legen, denn immerhin sorgt ein oben angebrachtes Netzteil für zusätzliche Wärmeabfuhr aus dem Innenraum. Aber die Rückseite spiegelt einige Konzepte wider, die dafür sorgen, dass der Luftfluss im Inneren beziehungsweise aus dem Inneren nach Außen garantiert ist. So sind die sieben Blenden der Slots für Erweiterungskarten allesamt in Mesh-Optik gehalten und damit luftdurchlässig. Abgesehen davon befinden sich an der oberen Kante der Rückseite zwei Schlauchdurchführungen, womit auch eine externe Wasserkühlung betrieben werden kann. Allerdings ist genau an dieser Stelle die gleiche Kritik angebracht, wie wir es bereits beim NZXT LeXa S angeführt haben:
Zitat„Zum einen sind zwischen Rückwand und 140-mm-Lüfter gerade einmal etwa 20 mm Platz und zum anderen gibt es zwischen dem 140-mm-Lüfter im Deckel und dem 120-mm-Lüfter an der Rückwand nur einen Spalt von etwa 8 mm, um einen Schlauch hindurch zu führen. Verbaut man stattdessen zwei 120-mm-Lüfter, vergrößert sich der Abstand zur Rückwand auf etwa 30 mm und der Spalt zwischen den Lüftern verringert sich gar auf etwa 6 mm. Wer also eine externe Wasserkühlung betreiben möchte, wird wohl oder übel auf einen der zwei möglichen Lüfter im Deckel verzichten oder selbst schneiden müssen – schade!“





Es bleibt folglich abzuwarten, ob NZXT mit der kommenden Produktlinie dieses Platzproblem beheben wird, oder weiterhin darauf hofft, dass der Personenkreis, der eine externe Wasserkühlung zusammen mit diesem Gehäuse nutzen möchte, auf einen der beiden Lüfter im Deckel verzichtet.
Grundsätzlich ist das Gamma sehr gut verarbeitet, wir konnten keinerlei Lackfehler feststellen und das Ausstattungsniveau ist bereits von außen auf einem für diese Preisklasse ungewohnt hohen Niveau.
Ausstattung innen
Nach dem Öffnen des NZXT Gamma wird man zunächst sehr positiv durch den schwarzen Innenraum überrascht. Wie bereits aus dem Test zum NZXT LeXa S zitiert, wird es mit den Schlauchdurchführungen zum Betrieb einer externen Wasserkühlung sehr eng, was allerdings nur dann zum Tragen kommt, wenn zusätzlich zu dem an der Rückwand befestigten 120-mm-Lüfter ein weiterer 120- oder 140-mm-Lüfter am Deckel verbaut wird. Da das Netzteil gemäß des aktuellen Trends unten befestigt ist und sich durch eine zusätzliche Öffnung im Boden frische Luft von der Unterseite des Gehäuses zieht, kann der im Netzteil verbaute Lüfter nicht seinen Teil dazu beitragen, die warme Luft des Prozessors abzusaugen.





Großzügige Ausstattungsmerkmale bietet der Mainboard-Tray, welcher neben einem Kabelmanagementsystem inklusive diverser Befestigungsmöglichkeiten für die unsichtbar verlegten Kabel auch eine großzügige Öffnung hinter dem Prozessor bietet, um bequem einen Prozessorkühler mit Backplate zu montieren oder zu wechseln. Abgerundet wird das stimmige Bild des Innenraums durch die im vorderen Bereich des NZXT Gamma angebrachten Laufwerkschächte, welche zwar keine Befestigung der Laufwerke ohne Werkzeug zulassen, aber dennoch ausreichend Platz für alle notwendigen optischen Laufwerke und Speichermedien bieten. Um mit Hilfe eines optionalen Lüfters in der Front die maximal fünf 3,5"-Festplatten kühlen zu können, befinden sich im um 90°-gedreht verbauten Festplattenkäfig einige Löcher.
Erfahrungen
Das Gamma schickt sich an, in unserem Test einen äußerst positiven Eindruck zu hinterlassen. Zwar verzichtet NZXT außer bei den Festplatten auf jegliche werkzeuglose Konzepte, dafür ist ein Kabelmanagementsystem vorhanden, welches man sonst nur aus deutlich teureren Gehäusen kennt. Somit verlief der Hardwareeinbau durchweg reibungslos und es war möglich, alle Kabel bequem hinter dem Mainboard-Tray zu verstauen. Wirklich alle? Nein, leider war es weder möglich das Prozessor-Stromkabel hinter das Mainboard zu bekommen, noch konnte es unter der Grafikkarte entlang geführt werden, was in der Notlösung endete, dieses Kabel quer durch das Gehäuse über der Grafikkarte zum Mainboard zu legen.
Dafür ist der Festplattenkäfig deutlich gelungener angebracht, als dies bei den Kandidaten aus dem Hause Cooler Master und Cooltek der Fall ist, und so konnten dazugehörige Kabel hinter der rechten Seitenwand versteckt werden.



Xigmatek Asgard
Der Kühlerspezialist Xigmatek wagte vor einigen Monaten den Schritt hin zu einer neuen Produktlinie beziehungsweise einer neuen Produktkategorie. Den Einstieg machte dabei das Xigmatek Midgard, welches wir uns bereits näher angesehen haben [14]. Kurze zeit später folgte dann das hier getestete Asgard, über das wir auch bereits berichtet haben [6], und welches auf großes Interesse gestoßen ist [15].
Als günstigster Kandidat in unserem heutigen Round-Up geht das schwarze Xigmatek Asgard an den Start und legt direkt im ersten Bewertungskriterium mächtig los. Mit einer komplett schwarzen Außenhülle (was bis auf einige orange Elemente auch für den Innenraum gilt), einer dezent schicken Front in Mesh-Optik und ein Ausstattungspaket, welches bei einem Gehäuse dieser Preisklasse absolut nicht erwartet wird.
Entgegen der bisher gesehenen Lieferumfänge legt Xigmatek dem Asgard verhältnismäßig viel bei. So zählen neben den üblichen Schrauben, allesamt in schwarz, und einer ausführlichen Bedienungsanleitung auch Abdeckungen für die Slots von Erweiterungskarten, ein Xigmatek-Aufkleber, Kabelbinder und zwei Kabelhalterungen zum Aufkleben zum Lieferumfang. Auch einen 120-mm-Lüfter legt Xigmatek dem Gehäuse bei.
Ausstattung außen
Die Außenhülle des Asgard tritt ähnlich dezent in Erscheinung wie die des Cooltek CT-K4. Xigmatek gliedert besonders die Front sehr stimmig in das gesamte Design des Gehäuses ein und übt sich etwas mehr in Zurückhaltung anstatt alle Joker bei den Äußerlichkeiten zu verspielen. Eingefasst in einen hochglanz-lackierten Rahmen finden dort maximal vier 5,25"- sowie zwei 3,5"-Laufwerke Platz und die freien Schächte werden durch Blenden in Mesh-Optik abgedeckt. Auf der Rückseite sind diese durch einen Staubfilter geschützt, um Dreck aus dem Innenraum fern zu halten. Gleiches gilt auch für die Öffnung vor dem 120-mm-Lüfter in der Front, der hinter dem Mesh-Gitter beinahe gar nicht auffällt. Zwischen den großen Laufwerkschächten im oberen Bereich und der Luftöffnung im unteren Bereich befindet sich das Port-Kit, das ein paar wichtige Anschlussmöglichkeiten bereits in der Front zur Verfügung stellt. Seitlich neben den beiden USB- und Audioanschlüssen sind recht unauffällig der Power- und Resetschalter angebracht, was den Hochglanzbereich in der Mitte der Front etwas vergrößert.
Während der Deckel ohne jegliche Öffnungen das Gehäuse zur Oberseite sehr unscheinbar begrenzt, sind die Seitenteile doch etwas auffälliger gestaltet. So bietet die linke Seitenwand beispielsweise etwa Möglichkeit maximal zwei 80-, 92- oder gar 120-mm-Lüfter zu verbauen, wobei die Öffnungen dafür mit etwas Phantasie wie die Rotorblätter zweier Lüfter gestaltet sind. An der rechten Seitenwand sind hingegen zwei Bereiche mit Lüftungsmöglichkeiten versehen, die bei einem Unter- oder Überdruck im Inneren ihre Arbeit verrichten. Glücklicher Weise hat Xigmatek beide Seitenwände mit einer Einbuchtung versehen, die die Demontage nach dem Lösen der beiden kurzen schwarzen Thumb-Screws auf der Rückseite etwas erleichtern sollen.





An der Rückseite dominiert das gewohnte Bild, welches in dieser Preisklasse häufig zu finden ist. Das Netzteil ist ganz oben angebracht, darunter folgt die ATX-Blende und eine Vorbereitung für einen optionalen Lüfter, der sowohl 80, 92 als auch 120 mm groß sein darf. Den unteren Bereich bilden sieben Erweiterungsslots, deren Abdeckung im Auslieferungszustand punktuell an das Chassis angeschweißt sind. Zwar legt Xigmatek dem Lieferumfang Abdeckungen in Mesh-Optik bei, allerdings ist es etwas unverständlich, dass gerade bei einem solch' niedrigen Preis zusätzliches Geld für Material ausgegeben wurde, welches eigentlich überflüssig ist. Wahrscheinlich ist es in der Produktion allerdings teurer die Slotblenden anzuschrauben als etwas mehr Material an das Gehäuse zu schweißen.





Etwas Bodenfreiheit erlangt das Asgard durch seine vier Standfüße aus hartem Kunststoff, die vermutlich wenige bis gar keine Vibrationen aus dem Innenraum dämpfen, sondern diese vollständig an den Untergrund weitergeben. Die Verarbeitung dieses Gehäuses ist durchweg gut und auch wenn es der günstigste Kandidat in unserem heutigen Test ist, präsentiert sich das Asgard auf Augenhöhe der Konkurrenz.
Ausstattung innen
Öffnet man die Seitenwände des Asgard, schweifen die Gedanken sofort zum Preis dieses Midi-Towers ab. Zunächst ist neben dem komplett schwarzen Innenraum nur eines zu sehen: werkzeuglose Befestigung von ausnahmslos allen Laufwerken. Auch die Erweiterungskarten, die auf das Mainboard gesteckt werden können, sind, ähnlich wie bereits im Xigmatek Midgard gesehen [16], über einen Schiebemechanismus befestigt. Dies erleichtert den Einbau ungemein.
Nach dem Abnehmen der Seitenwände wird klar: das, was Xigmatek an zusätzlichem Material für Slotblenden ausgegeben hat, wird bei der Befestigung des Deckels gespart, da dieser mit einer der vier Netzteilschrauben fixiert wird. Im Mainboard-Tray ist eine große Öffnung für Prozessor-Backplates vorhanden und auf der Rückseite finden sich zwei Halteklammern zum Verlegen einiger Kabel. Auf Höhe der Grafikkarte ist praktischer Weise eine Öffnung, um die hinter dem Mainboard verlegten Stromanschlüsse wieder in den Innenraum zu führen.







Im Gegensatz zu allen anderen Kandidaten in diesem Test ordnet Xigmatek den Festplattenkäfig nicht gedreht an sondern lässt ihn in der gleichen Richtung wie die 5,25"-Laufwerke, was zwar einen kleinen Schönheitsfehler auf Grund der Festplatten-Anschlusskabel bedeutet, aber keinerlei Probleme hervor ruft. Ganz im Gegenteil. Mit dieser Anordnung ist ein nur geringfügig behinderter Luftfluss ausgehend von dem 120-mm-Lüfter in der Front garantiert. Wie bereits erwähnt, werden alle Laufwerke über ein kleines Drehkreuz befestigt, und so ist der Käufer nicht dazu gezwungen, seine Werkzeugkiste für den Einbau zu benutzen.
Erfahrungen
Was den Einbau der Hardware im Xigmatek Asgard anbelangt, so sollte man beachten, welche Größe der verwendete Prozessorkühler hat, da sonst, wie zum Beispiel in unserem Fall, zunächst das Netzteil und erst danach das Mainboard eingebaut werden kann. Des Weiteren ist im Mainboard-Tray beziehungsweise dahinter zwar ein Kabelmanagement vorgesehen, um beispielsweise die Stromanschlüsse der Grafikkarte unsichtbar zu verlegen. Allerdings ist die Öffnung im Mainboard-Tray zumindest für den Stromanschluss des Mainboards zu klein geraten. Beim Einbau der Festplatte macht sich das werkzeuglose System durchaus bezahlt, auch wenn man nach dem Öffnen des Verschlusssystems zunächst selbiges komplett in der Hand hat. Die Befestigung erfüllt aber in vollem Maße ihren Zweck und hält die Festplatte – und gleiches gilt auch für die optischen Laufwerke – zuverlässig in ihrer Position. Auch die Halterung für Erweiterungskarten funktioniert tadellos und wir konnten sogar eine Verbesserung zum System des Xigmatek Midgards [15] feststellen. Während sich beim Midgard die orangen Halteklammern nach dem Öffnen immer wieder in ihre Grundposition verschoben haben, werden sie beim Asgard in ihrer geöffneten Position festgeklemmt und damit der Einbau von Erweiterungskarten deutlich erleichtert.




Zwischenfazit
Nachdem nun alle Kandidaten auf ihre Ausstattung hin geprüft wurden und auch erste Erfahrungen im Umgang mit den Gehäusen vorhanden sind, wird es langsam Zeit für eine erste Bilanz.
Grundsätzlich werden für die vier Gehäuse Punkte vergeben, die sich im ersten Bewertungsabschnitt aus dem Preis, Design, Ausstattung und Erfahrungen zusammensetzen. Der beste Kandidat bekommt dabei acht Punkte und die Konkurrenten in Zweierschritten absteigend zwischen sechs und zwei Punkten. Diese Punktetabelle wird weiter unten in Form eines Graphen dargestellt. Der zweite Testabschnitt geht mit dem vorhandenen Platz für Grafikkarten, der Geräuschentwicklung sowie den Systemtemperaturen mit in die Wertung ein und daraus errechnet sich der Gesamtsieger dieses Round-Ups. Was sich in der grauen Theorie nach einfacher Mathematik anhört, erweist sich in der Praxis als durchaus schwierig, da die Kandidaten zwar sehr unterschiedlich sind, allerdings in vielen Bereichen auf Augenhöhe gegeneinander antreten. Um diese Bewertungsproblematik zu lösen, dient eine Gegenüberstellung (pro und contra) der einzelnen Merkmale aller Gehäuse, anschließend wird bilanziert.
Das Cooler Master Elite bietet zu einem im Vergleich zur Konkurrenz neutralen Preis eine geschmackvoll gestaltete Front, die den optischen Höhepunkt markiert, allerdings das Port-Kit an einer äußerst unzugänglichen Stelle positioniert. Steht der Midi-Tower auf dem Boden, so wird es schwierig, einen USB-Stick bequem einzustecken. Zwar sind die Blenden der 5,25"-Schächte, nachdem sie vom Chassis getrennt wurden, wieder anschraubbar, jedoch ist der Innenraum im langweiligen Stahlgrau gehalten und die Seitenwände sind mit Lackspritzern geschmückt. Des Weiteren können die Slotblenden der Erweiterungsslots auf der Rückseite nur dauerhaft entfernt werden und die vier Standfüße bieten keinerlei dämpfende Wirkung. Außerdem ist man dazu gezwungen, beim Einbau der Hardware Werkzeug zu benutzen. Für ausreichend Abluft sorgt im oberen Bereich des Gehäuses neben dem Netzteil auch ein 120-mm-Lüfter.
Ausgeglichen ist hingegen die Bewertung des Cooltek CT-K4. Es überzeugt mit einem gelungenen, sehr schlichten Design und perfekt angeordnetem Port-Kit. Auch wenn der Innenraum mit einer fast ausschließlich werkzeugloser Befestigung der Hardware überzeugt, war es doch äußerst knapp mit unserer Grafikkarte. Zusätzlich verliert man durch die Kabel des Port-Kits leider den obersten 5,25"-Laufwerkschacht und auch ein Lüfter fehlt im Lieferumfang, sodass das Netzteil die gesamte warme Luft aus dem Innenraum absaugen muss. Auch sucht man ein Kabelmanagement vergeblich.
| Bezeichnung | pro | contra |
|---|---|---|
| kein Werkzeug nötig | hoher Preis | |
| CT-K4 | dezentes Design | Stromanschluss Grafikkarte knapp |
| Position Port-Kit | kein Kabelmanagement | |
| dämpfende Standfüße | kein Lüfter | |
| Staubfilter in der Front | erster 5,25"-Schacht belegt | |
| Ergebnis: | 5 | 5 |
| Summe: | 0 |
Als ein Gehäuse mit außergewöhnlichem Design und einigen Elementen, die man eher in einer höheren Preisklasse erwartet, tritt das NZXT Gamma bei diesem Test an. Die zackige Front mit dem abgewinkelt angebrachten Port-Kit und den integrierten Schaltern hinterlässt einen sehr positiven Eindruck. Bereits von außen bemerkt man, dass das Gamma mit vielen Lüftern ausgestattet werden kann, wenngleich nur einer dem Lieferumfang beiliegt. Wer einen schwarz lackierten Innenraum mag, kommt bereits an der Rückseite auf seine Kosten und kann sogar eine externe Wasserkühlung betreiben, was außer dem Gamma kein anderer Kandidat zu bieten hatte. Zwar muss im Innenraum etwas Werkzeug benutzt werden und den gleichen Gedanken hat man auch beim Abnehmen der Seitenwände, jedoch ist eine Öffnung für Prozessor-Backplates vorhanden und als Besonderheit ein Kabelmanagement in den Mainboard-Tray integriert.
| Bezeichnung | pro | contra |
|---|---|---|
| außergewöhnliches Design | Werkzeug nötig | |
| Gamma | Möglichkeiten Lüfter | Seitenwände zu fest |
| externe Wasserkühlung (opt.) | hoher Preis | |
| Mesh-Blenden | ||
| dämpfende Standfüße | ||
| schwarzer Innenraum | ||
| Kabelmanagement | ||
| Öffnung Back-Platte | ||
| Lüfter vorhanden | ||
| Staubfilter in der Front | ||
| Ergebnis: | 10 | 3 |
| Summe: | 7 |
Wer bislang dachte, günstige Gehäuse seien nicht leistungsfähig oder haben keine besondere Ausstattung, der wird bereits in den vorherigen Abschnitten dieses Tests dem Xigmatek Asgard besondere Aufmerksamkeit geschenkt haben. In der Tat konnte das Gehäuse bisher auf voller Linie überzeugen, lässt nur wenige Kritikpunkte zu und sichert sich somit den Sieg in der ersten Bewertungsrunde. Überzeugt wurden wir von schlichtem Design mit einer schicken Front, einem komplett schwarzen Innenraum, der Dank Staubfilter in der Front auch vorerst sauber bleibt, sowie werkzeuglosen Konzepten soweit das Auge reicht. Leider verzichtet Xigmatek auf dämpfende Füße und ohne Netzteil ist der Deckel etwas lose. Allerdings kann man beim teilweise vorhandenen Kabelmanagement, dem günstigen Preis und einer sehr hohen Wertigkeit des Gehäuses über solche kleine Schönheitsfehler getrost hinweg sehen.
| Bezeichnung | pro | contra |
|---|---|---|
| schlichtes Design v.a. Front | harte Standfüße | |
| Gamma | Seitenwände | ohne Netzteil loser Deckel |
| zusätzliche Slotblenden | ||
| schwarzer Innenraum | ||
| kein Werkzeug nötig | ||
| Staubfilter in Front | ||
| teilw. Kabelmanagement | ||
| Öffnung Back-Platte | ||
| Lüfter vorhanden | ||
| günstiger Preis | ||
| hohe Wertigkeit | ||
| Ergebnis: | 11 | 2 |
| Summe: | 9 |
Daraus ergibt sich vorerst der folgende Zwischenstand:
Erster Bewertungsdurchlauf
Angaben in Punkten
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Testsystem im Betrieb
Das Testsystem im Detail:
AMD Phenom II X4 940 Black Edition mit Scythe Mugen 2 (semi-passiv)
Gigabyte MA790FX-DQ6
2 x 1.024 MB Corsair XMS2 DDR2-800
GeForce 9800 GTX+ mit Scythe Musashi
Western Digital Caviar SE16 320GB
Enermax MODU-82+ 425 W
Die Temperaturen wurden gemessen, während das System den 3DMark Vantage [17] (Download [18]) als Dauerschleife und parallel Prime95 [19] ausführte. Die Lautstärkemessungen wurden mit einem „Voltcraft Digitales Schallpegelmessgerät 320“ durchgeführt, das Schallpegel im Bereich von 30 bis 120 Dezibel misst. Die Grundlautstärke des Messraumes lag bei subjektiv empfundener Stille unterhalb des Messbereiches, also bei weniger als 30 Dezibel. Die Entfernung betrug hierbei einen halben Meter – um der üblichen geringsten Distanz zwischen Benutzer und System nahe zu kommen.
Um bei den folgenden Messungen einen direkten Vergleichskandidaten zu haben, ist das zuletzt getestete Lian Li TYR PC-X2000BW [20] zusätzlich mit aufgeführt, das besonders im 5-V-Ranking häufig einen Spitzenplatz behaupten konnte. Die heutigen vier Midi-Tower können aber größtenteils recht gut mithalten und sind besonders im 5-Volt-Betrieb sehr leise. Zwar geben alle Lüfter ein leichtes Klackern und Brummen von sich, was angesichts des geringen Kaufpreises aber durchaus akzeptabel ist.
Lautstärke
Angaben in Dezibel
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Für einen Gesamtüberblick über alle bisher mit unserem Schallpegelmessgerät getesteten Gehäuse befindet sich eine vollständige Liste im Klapptext.
Ewige Liste Lautstärke
Angaben in Dezibel
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In puncto Systemtemperaturen gab es einige Überraschungen, positiver wie negativer Natur, die sich in den Ergebnissen widerspiegeln. So war es unserem Netzteil im Cooltek CT-K4 beispielsweise möglich, in alleiniger Mission alle warme Luft aus dem Innenraum abzusaugen und somit den Temperaturanstieg zum Stillstand zu bringen. Dies war beim NZXT Gamma hingegen nicht möglich, da das Netzteil unten befestigt ist und der 120-mm-Lüfter an der Rückseite nur im 12-Volt-Betrieb genügend Luft aus dem Inneren beförderte, um unseren Prozessor ausreichend zu kühlen. Durchgehend gute Werte lieferten hingegen das Cooler Master Elite 310 sowie das Xigmatek Asgard.
Systemtemperaturen
Angaben in °C
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Um einen Gesamtüberblick über alle bisher getesteten Gehäuse zu erhalten, befindet sich auch hier eine vollständige Liste im Klapptext.
Ewige Liste Systemtemperaturen
Angaben in °C
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Gesamturteil
Bevor der zweite Bewertungsdurchgang ansteht, seien noch ein paar Worte zum Platz im Innenraum gestattet. Erwartungsgemäß liegt das Feld bei diesem Testabschnitt sehr nah beieinander und es ergeben sich nur marginale Unterschiede, die sich allesamt im Bereich von eineinhalb Zentimetern bewegen. Angefangen bei 28 cm, die das Cooler Master Elite 310 zur Verfügung stellt, geht es jeweils mit einem halben Zentimeter Unterschied weiter bis zu 29,5 cm beim Xigmatek Asgard.
Länge aktueller Grafikkarten
Angaben in Zentimeter (cm)
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Um einen Gesamtüberblick über alle bisher getesteten Gehäuse zu geben, befindet sich eine vollständige Liste im unten angefügten Klapptext.
Ewige Liste Grafikkarten
Angaben in Zentimeter (cm)
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Im zweiten Bewertungsdurchgang kann zwar bereits mehr Mathematik herangezogen werden, dennoch ist nicht alles damit zu lösen. Bei der Lautstärke liegt das Cooltek CT-K4 im Gesamtschnitt zwar vorn; da es keinen Lüfter hat und somit keine Unterschiede zwischen dem Betrieb bei fünf und zwölf Volt existieren, ist die Bewertung allerdings etwas umständlich. Andererseits schneidet das NZXT Gamma bei der Lautstärke ebenfalls gut ab, liefert allerdings bei den Systemtemperaturen im 5-Volt-Modus, besonders auf der Seite des Prozessors, miserable Ergebnisse. Lange Rede kurzer Sinn: Eine Bewertung auf einfacher Grundlage liefert das Ergebnis, dass das Elite 310 gleichauf mit dem Asgard liegt und das CT-K4 auf gleicher Höhe mit dem Gamma steht. Also haben wir uns dafür entschieden, eine Einzelbewertung in den beiden soeben genannten Gruppen durchzuführen. Im direkten Vergleich liegt das Elite 310 sowohl bei der Geräuschentwicklung als auch bei den Temperaturen vor dem Asgard, welches lediglich den Platz im Innenraum für sich entscheiden kann. Beim CT-K4 wird die Entscheidung nur durch den fehlenden Lüfter beeinflusst, wohingegen das Gamma es nicht schaffte, unser Testsystem unter Volllast auf einer konstanten Temperatur zu halten, was unserer Meinung nach einen größeren Minuspunkt darstellt. Demnach ergibt sich folgende Reihenfolge:
Zweiter Bewertungsdurchlauf
Angaben in Punkten
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Fazit
Der Kampf um den Titel in diesem Test war bis zuletzt sehr spannend und es ist beeindruckend, welch' reichhaltige Ausstattung man auch für kleines Geld erhalten kann. Auch wenn es viele weitere Gehäuse gibt, die in diesem Preissegment mitmischen, und wir mit unserem heutigen Test nur einen kleinen Ausschnitt dessen zeigen konnten, was tatsächlich auf dem Markt kursiert, so sind mit allen vier Midi-Towern würdige Kandidaten angetreten.
Es wurde bereits auf die Problematik hingewiesen, eine objektive Bewertung basierend auf Punkten durchzuführen, und dies sollte beim Gesamteindruck, der nach diesem Test entsteht, berücksichtigt werden. Jeder unserer Kandidaten hat seine klaren Vorzüge gegenüber anderen. Bei dem einen ist es das außergewöhnliche Design, der nächste hat von Werk aus ein besseres Belüftungskonzept, was wiederum ein weiterer mit einem besonders leisen Betrieb wett macht und der vierte hat dem ein ausgeklügeltes Konzept zum Einbau der Hardware entgegenzusetzen. Um jedem Leser die Möglichkeit zu geben, im Detail nach den eigenen Vorlieben einen persönlichen Testsieger zu wählen, haben wir die Beschreibungen der vier Kandidaten bewusst sehr umfangreich ausfallen lassen.
In reinen Zahlen ausgedrückt gewinnt am Ende dieses Test tatsächlich der günstigste Midi-Tower mit deutlichem Abstand vor den Verfolgern. Das Asgard setzt sich vor dem Elite 310 durch und verweist das Cooltek CT-K4 und NZXT Gamma auf die Plätze.
Gesamtergebnis
Angaben in Punkten
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man bei allen der hier getesteten Modelle für wenig Geld relativ viel Ausstattung bekommt, die viele andere Gehäuse dieser Preisklasse sicherlich nicht zu bieten haben. Doch es ist interessant zu sehen, wo die Hersteller das wenige Geld einsetzen und welche Unterschiede sich für ein paar Euro mehr ergeben.
Tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten:









