Einleitung
Der taiwanische Hersteller Lian Li schickt mit dem Armorsuit PC-P50 einen Aluminium Miditower ins Rennen, der mit seiner schlichten Eleganz, hochwertiger Verarbeitung und einem gehobenen Ausstattungsniveau überzeugen soll. Zweifelsfrei erinnert dieses Gehäuse auf Bildern stark an das deutlich günstigere Modell „K58“ der Tochterfirma Lancool [1]. Doch ändert sich dieser Eindruck, sobald das P50 ausgepackt wird. Statt vieler Kunststoffanbauteilen findet man hier rundum gebürstetes Aluminium und eine Qualität, die in einer anderen Liga spielt.
In unserem heutigen Test werden wir herausarbeiten, wo weitere Differenzierungspunkte liegen und was das Lüftersystem in puncto Kühlung zu leisten im Stande ist. An dieser Stelle geht unser Dank für die Bereitstellung des Samples an den Online Händler Alternate, bei dem das Lian Li Armorsuit PC-P50 für etwa 130 Euro erworben werden kann. [2]
Lieferumfang und Daten
- Material: Außenhülle aus Aluminium, Port-Kit aus Kunststoff
- Abmessungen: ca. 495 x 210 x 490 mm (H x B x T)
- Gewicht: etwa 6,6 kg
- sechs 5,25"-Front-Laufwerkschächte und drei 3,5"-Laufwerkschächte
- ein 120 mm-Lüfter (1.200 U/min); ein 120 mm-Lüfter (1.500 U/min); zwei 140 mm-Lüfter (1.000 U/min), jeweils mit Drehzahlüberwachung
- Mainboard-Formfaktoren: ATX, Micro-ATX
- zwei USB- und zwei Audioanschlüsse im Deckel
Neben den üblichen Schrauben und einer Anleitung gehören neun Thumb-Screws zur Mainboardbefestigung, ein Schraubenschlüssel zum Einschrauben der Mainboard-Abstandshalter, ein Haltebügel zur Netzteilbefestigung, ein weiterer Kabelhalter, ein Hardware-Speaker sowie drei zusätzliche Auflagen für 3,5"-Slim-Festplatten und zwei Kabelbinder zum Lieferumfang.
Ausstattung außen
An vielen Produkten von Lian Li lässt sich das fortwährend ähnliche Design ablesen. Einerseits ist dies gerade dahingehend verständlich, dass sich ein Hersteller mit seiner Produktpalette mittels eines Corporate Designs von anderen Herstellern abgrenzen möchte. Andererseits steht genau dieses Gebaren in letzter Zeit mehr und mehr in der Kritik: „Alle Gehäuse sehen gleich aus und wirken aus diesem Grunde langweilig“.
Hat man sich im Vorfeld unter Berücksichtigung der Erfahrungen mit dem Lancool K58 eine eigene Meinung zum Lian-Li-Tower gebildet, wird man spätestens beim Auspacken positiv überrascht. Denn auch wenn sich beide Gehäuse sehr ähneln, können recht schnell einige wesentliche Unterschiede festgestellt werden.
Die Front besteht aus neun herausnehmbaren Slotblenden in Mesh-Optik, die allesamt von innen mit einem separaten, durch einen Kunststoffrahmen gesicherten Nylon-Staubfilter ausgestattet sind. Hinter den oberen Slotblenden befinden sich sechs 5,25"-Laufwerkschächte und im unteren Bereich ein Dreifach-Festplattenkäfig, der in seiner Position variabel angebracht werden kann. Zum Festplattenkäfig gehört ein 120 mm-Lüfter, der dafür sorgen soll, die verbauten Speichermedien zu kühlen. Entgegen der meisten Entwicklungen im Bereich der Computergehäuse lässt sich die Lian-Li-Front nicht über ein Klick-System abnehmen, sondern der Benutzer muss zunächst vier Schrauben lösen, um dann den Rahmen zu entfernen. Die restliche Front wird von den bereits angesprochenen Slotblenden gebildet.





Hingegen lässt sich der Deckel einfach per Clip vom Gehäuse trennen. Dort sind neben einem Port-Kit, welches die Power- und Resttaste sowie zwei USB- und zwei Audioanschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon enthält, auch zwei 140-mm-Lüfter unter einer Ausbuchtung zu finden, welche vibrationsgedämpft am Chassis befestigt sind und dafür sorgen sollen, dass warme Luft auf direktem Wege aus dem Gehäuseinneren abgeführt wird. Leider zeigten sich bei unserem Testexemplar einige für Lian Li untypische Qualitätsmängel im Bereich der Lackierung. So wurden sowohl an den Vorderkanten der Seitenteile als auch an den Kanten des Deckels einige Abriebstellen im Lack festgestellt. So etwas kennen wir von Lian Li bislang nicht und hoffen, dass dies bei unserem Sample ein Einzelfall ist.
An der Rückseite erwartet den Käufer schlichtes silbernes Aluminium und durchdachte Konzepte. Im oberen Bereich die Fassung für eine ATX-Blende, daneben ein leistungsstarker 120-mm-Lüfter, der für den Abtransport warmer Luft des Prozessors aus dem Gehäuse sorgt, und zwei Schlauchdurchführungen zum Betrieb einer externen Wasserkühlung. Der mittlere Bereich wird von acht mit Lüftungsschlitzen versehenen Slotblenden der Erweiterungssteckplätze gebildet. Schlussendlich wird der untere Bereich vom Netzteil ausgefüllt, welches in zwei Richtungen montiert werden kann. Einerseits ist es möglich, es mit dem Lüfter nach unten gerichtet anzubringen, sodass dieses über seinen eigenen Kühlkreislauf durch einen Staubfilter an der Unterseite des Gehäuses verfügt, andererseits kann es so installiert werden, dass es zusätzlich wärmere Luft aus dem Gehäuseinneren zieht und diese zur Rückseite befördert. Apropos Unterseite: Das PC-P50 steht auf vier gedrehten Füßen, welche dafür sorgen, dass zwischen Chassis und Fußboden etwa 10 mm Platz bleiben.






Die Seitenteile sind schlicht, aus schwarz lackiertem, gebürsteten Aluminium und rasten mit Hilfe eines Zwei-Wege-Stecksystems zuverlässig und angenehm am Chassis ein. Zur Befestigung stehen pro Seitenwand zwei Thumb-Screws bereit und zur Demontage eine kleine Ausbuchtung an der Rückseite, welche als Griff fungiert.
Bis auf die kleinen Lackfehler ist das Gehäuse äußerst gut verarbeitet, die Materialien wirken hochwertig und so hinterlässt das Lian Li Armorsuit PC-P50 bereits von außen einen hervorragenden Eindruck.
Ausstattung innen
Im Inneren setzt sich das silberne Aluminium der Rückseite fort. Auf diese Weise entsteht ein netter Kontrast zu den schwarzen Anbauteilen am restlichen Gehäuse. Um Kabelschäden und Verletzungen während des Betriebs zu vermeiden, ist der 120-mm-Lüfter der Rückseite mit dem Lian-Li-typischen Schutzgitter ausgestattet. In diesem Zusammenhang fällt allerdings negativ auf, dass selbst ein Standard-Lüftergitter um Klassen besser aussieht und durch das hier verbaute Modell das sonst sehr gute Bild leider etwas getrübt wird.
Als funktionales Highlight bietet das P50 (genau wie das Lancool K58) eine Schiebemechanik, um Erweiterungskarten werkzeuglos zu befestigen. An dieser Stelle ist klar ersichtlich, dass beide Firmen zusammengehören und hier Produktionskosten durch Synergien eingespart werden. Denn während das Lancool K58 „nur“ sieben Erweiterungssteckplätze bietet, das P50 allerdings acht, wurde für die größere Version leider keine eigene Halterung entworfen: Stattdessen ist der achte Steckplatz mit einer Thumb-Screw versehen. Dies passt leider nicht in die sonst hochwertige und stets „eigene“ Produktpalette von Lian Li. Allerdings bemerkt der geneigte Käufer, dass Lian Li widerum an genau dieser Stelle mitgedacht hat. Da die allermeisten Mainboards maximal sieben Steckplätze aufweisen, steht der achte Steckplatz beispielsweise für eine Lüftersteuerung oder Bedienelemente einer Innenraumbeleuchtung zur Verfügung.





Der Mainboard-Tray bietet neben diversen Öffnungen für die Kabelverlegung zwischen diesem und der rechten Seitenwand auch einige Löcher, um rückseitig Kabelbinder anzubringen. So sollte es möglich sein, alle Kabel zu verlegen, ohne dabei unnötig die rechte Seitenwand auszubeulen. Außerdem steht eine großzügige Öffnung parat, um Prozessorkühler mit einer Backplatte bequem zu montieren. Zusätzlich zu den vier Schrauben an der Rückseite sichert Lian Li das Netzteil mit einem eigenen Bügel, welcher unter anderem im Mainboard-Tray eingehakt wird.
Vor dem Netzteil befindet sich eine große Klammer für abgehende Kabel. Ein gut durchdachtes System, das dazu führt, dass unnötiger Kabelsalat im Innenraum bereits im Keim erstickt wird. Der vordere Bereich wird von einer durchgängigen Konstruktion ausgefüllt, welche sowohl sechs 5,25"-Laufwerke (drei davon werkzeuglos) als auch den integrierten Festplattenkäfig aufnehmen kann. Dieser ist optional auch im Zubehör für etwa 25 Euro erhältlich [3], sodass bei Bedarf auch sechs 3,5"-Festplatten installiert werden können.






Grundsätzlich fallen besonders im Innenraum doch sehr viele Gemeinsamkeiten zum Lancool K58 auf [4]. Jedoch behält Lian Li in diesem Bereich unangefochten die Oberhand, da Konzepte wie der Festplattenkäfig, der achte Erweiterungssteckplatz und vor allem das schicke Aluminium deutlich überzeugen können.
Erfahrungen
Zu den sehr guten Erfahrungen im Umgang mit dem Armorsuit PC-P50 gehört vor allen Dingen der Einbau der Hardware. Dieser gestaltet sich durch viele nette Gimmicks wie die weitestgehend werkzeuglose Montage oder das durchdachte Kabelmanagementsystem sehr unkompliziert. Da wir bei unserer Testhardware bei Weitem nicht auf die maximale Anzahl der 5,25"-Laufwerke kommen, haben wir uns dafür entschieden, den Festplattenkäfig in mittlerer Stellung zu verbauen. So gelangt die kalte Luft von der Vorderseite des Festplattenlüfters direkt zu der Grafikkarte und auch zum Prozessor.




Alle Lüfter im Gehäuse lassen sich über einen beiliegenden Adapter von einem dreipoligen Lüfteranschluss auf einen Standard-Vierpol-Netzteilanschluss mit zusätzlicher Möglichkeit der Kopplung bequem aneinander stecken und benötigen nur einen einzigen Anschluss des Netzteils. Sollte einmal ein Lüfter defekt sein, so ist es problemlos möglich, jeden Lüfter einzeln und ohne Aufwand zu tauschen. Auch im Bereich Ersatzteile hat Lian Li mitgedacht und liefert je einen zusätzlichen Vibrationsdämpfer für die Festplatten und die Lüfter mit.
Beim Testkriterium „Platz für Erweiterungskarten“ hat der Benutzer selbst den vorhandenen Platz „in der Hand.“ So bietet das P50 mit in der Mitte montiertem Festplattenkäfig lediglich 27 cm Platz. Bleibt der Käfig jedoch an seiner ursprünglichen Position, bekommt man ganze 29 cm, was einen soliden Platz im Mittelfeld bedeutet.
Länge aktueller Grafikkarten
Angaben in Zentimeter (cm)
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Testsystem im Betrieb
Das Testsystem im Detail:
AMD Athlon X2 6000+ mit Scythe Mugen 2 (passiv)
Gigabyte GA-MA74GM-S2H
2 x 1.024 MB Corsair XMS2 DDR2-800
GeForce 9800 GTX+ mit Scythe Musashi
Western Digital Caviar SE16 320GB
Enermax MODU-82+ 425 W
Die Temperaturen wurden gemessen, während das System den 3DMark Vantage [5] (Download [6]) als Dauerschleife und parallel Prime95 [7] ausführte. Die Lautstärkemessungen wurden mit einem „Voltcraft Digitales Schallpegelmessgerät 320“ durchgeführt, das Schallpegel im Bereich von 30 bis 120 Dezibel misst. Die Grundlautstärke des Messraumes lag bei subjektiv empfundener Stille unterhalb des Messbereiches, also bei weniger als 30 Dezibel. Die Entfernung betrug hierbei einen halben Meter – um der üblichen geringsten Distanz zwischen Benutzer und System nahezukommen.
Messungen
Da das P50 leider nicht über eine integrierte Lüftersteuerung verfügt, mussten wir zur Regelung der Lüfter selbst Hand anlegen. Im Betrieb bei zwölf Volt ist speziell der an der Rückwand angebrachte 120-mm-Lüfter deutlich wahrnehmbar, was sich auch in unseren Messwerten (siehe unten) widerspiegelt. Bei rund 1.500 U/min fördert er zwar massig Luft aus dem Gehäuse, trägt aber maßgeblich zur Explosion der Geräuschkulisse bei. Sowohl die beiden 140-mm-Lüfter im Deckel als auch der Festplattenlüfter strapazieren auch bei zwölf Volt die Ohren des Benutzers nicht so sehr. Beim Festplattenlüfter ist mit rund 1.200 U/min nur der Luftzug zu hören und auch deutlich im Inneren zu spüren; die 140 mm-Lüfter geben bei großzügigem Luftfluss ein deutliches Summen von sich und lassen ein leichtes Klackern der Lager vernehmen. Der Rückwandlüfter heult bei etwa 1.500 U/min in Form eines starken Summens auf und befördert mit Abstand die meiste Luft aus dem Gehäuse.
Sein blaues Wunder erlebt der Benutzer allerdings, wenn die Lüfter im fünf-Volt-Betrieb laufen: Dann nämlich ist subjektiv rein gar nichts mehr zu hören. Zwar haben die beiden Lüfter im Deckel ein paar Anlaufschwierigkeiten und sollten somit eher mit einer geringfügig höheren Spannung betrieben werden, allerdings entschädigt die quasi nicht vorhandene Geräuschkulisse für diesen Aufwand. Hört man genauer hin, ist bei den 120-mm-Lüftern lediglich noch ein leichtes, unregelmäßiges Schleifen wahrzunehmen; die 140-mm-Lüfter geben einzig ein minimales Brummen von sich, das jedoch nur „mit dem Ohr am Lüfter“ zu hören ist. Der Ordnung halber sei noch erwähnt, dass die mitgelieferten 140-mm-Lüfter unterhalb von 7,8 Volt Betriebsspannung kein Tachosignal mehr liefern.
Nicht zuletzt tragen die weitestgehend sehr gut verarbeiteten Lager dazu bei, dass sich das Armorsuit PC-P50 im 5-V-Ranking durchweg die Spitzenposition sichert.
Lautstärke
Angaben in Dezibel
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Das Testkriterium Systemtemperaturen meistert das Lian Li Armorsuit PC-P50 auf der einen Seite äußerst gut, übernimmt im 12-V-Ranking sogar die eine oder andere Spitzenposition, auf der anderen Seite kann die Lüftung im Inneren des Gehäuses bei einem annähernd lautlosen Betrieb nicht gleichzeitig auch für eine hervorragende Belüftung sorgen, sodass im 5-V-Ranking meist nur ein Platz im unteren Drittel der Tabelle bleibt.
Systemtemperaturen
Angaben in °C
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Modifikationsmöglichkeiten
Da das Lian Li Armorsuit PC-P50 auch in einer vom Design her sehr eigenen „PC-P50R AMD-Edition“ [8] zur Verfügung steht und Lian Li mit diesem Modell zeigt, was sich aus dem P50 alles herausholen lässt, wollen auch wir ein paar Modifikationen aufzeigen.
Zunächst bietet es sich an, das sehr schlichte Design mit einem Seitenfenster aufzulockern. Dabei kann natürlich der Weg gegangen werden, die maximal mögliche Fläche freizuschneiden. Das Aluminium als Werkstoff, der sich in der vorhandenen Dicke der Seitenwände von etwa einem Millimeter äußerst gut bearbeiten lässt, bietet allerdings auch die Möglichkeit, eine etwas außergewöhnlichere Form ähnlich wie bei der AMD-Edition zu wählen.
Wer des Lackierens mächtig ist, könnte beispielsweise einen angenehmen Kontrast schaffen, indem etwa der Front-Rahmen und Teile des Deckels umlackiert werden. Passend zu einigen Zubehörteilen wie farbig beleuchteten Lüftern kann dort die Wunschfarbe zum Einsatz kommen. Wer extreme Kontraste mag, greift bei dieser Modifikation zu Weiß. Anschließend alle Lüfter gegen weiß beleuchtete LED-Lüfter tauschen, versteckt im Innenraum eine weiße Kaltlichtkathode installieren und schon wird das P50 zu einem individuellen Blickfang, der nicht nur auf der nächsten LAN-Party für Aufsehen sorgen wird.
Die großzügig gestaltete Front bietet außerdem die Option, ein sogenanntes Hot-Swap-Modul [9] zu installieren. Dies ist im Zubehör von Lian Li zu finden und exakt wie die Slotblenden des P50 gestaltet. Mit ein paar Euro und wenigen Handgriffen kann so ein praktischer Festplatten-Wechselrahmen installiert werden.
Bei vorhandener handwerklicher Begabung ist es ebenso denkbar, eine interne Wasserkühlung mit einem Dual-Radiator zu montieren. Zwischen Mainboard und Deckel bietet das Armorsuit etwa 30 mm Platz, sodass lediglich eine Haltevorrichtung gebaut werden muss um einen 120-mm-Dual-Radiator zu verwenden (alternativ gar einen 140-mm-Dual-Radiator). Wird dann der vorhandene Festplattenkäfig in der mittleren Position verbaut, findet im vorderen Bereich auf dem Boden problemlos eine Pumpe, auch vibrationsgedämpft, Platz. Für den Ausgleichsbehälter stehen dann noch zwei 5,25"-Slots bereit.
Fazit
Zwar ist das Lian Li Armorsuit PC-P50 mit rund 120 Euro für einen Miditower relativ teuer, allerdings lässt dieses Gehäuse kaum Wünsche offen. Bei der erstklassigen Ausstattung mit weitestgehend werkzeugloser Installation der Hardware, der Vollausstattung mit Lüftern, dem durchdachten Lieferumfang und nicht zuletzt der weitgehend hervorragenden Verarbeitung kann man über leichte Fehler im Lack an im vollständig montierten Zustand nicht sichtbaren Stellen getrost hinwegsehen. Das PC-P50 überzeugte uns mit einer starken Leistung im zwölf-Volt-Modus und einem nahezu lautlosen Betrieb bei fünf Volt. Allerdings muss der Kunde hier selber Hand anlegen, da eine Lüftersteuerung nicht zum Lieferumfang gehört.
Unterm Strich wird derjenige, der die gut 120 Euro in das Gehäuse investiert hat, diese Anschaffung allerdings nicht bereuen. Deshalb kurz und knapp:
Wer beim Gehäusekauf gut und gerne auf Voll-Aluminium und Ausgaben im dreistelligen Bereich verzichten kann, dem sei allerdings weiterhin das „Schwestermodell“ Lancool K58 ans Herz gelegt. [10]
Tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten:


