Einleitung
Für viele Kunden ist, selbst wenn vom Grundsatz her die Entscheidung zu Gunsten von Lian Li gefallen ist, beim Punkt Preis die Schmerzgrenze sehr schnell erreicht. Auf unseren heutigen Testkandidaten dürfte dies im besonderen Maße zutreffen, denn mit sage und schreibe 410 Euro nehmen wir zweifelsohne ein Gehäuse der preislichen Oberklasse unter die Lupe.
Mit fast 70 Zentimetern Höhe nimmt allerdings nicht nur der Preis besondere Ausmaße an. Das Aussehen erinnert an das typischen Corporate Design von Lian Li, bietet es mit drei separaten Zonen im Inneren allerdings genügend Platz, um sogar Mainboards mit zwei Prozessoren unterzubringen, und wirkt beinahe schon wie ein kleiner Server.
Für unseren Test haben wir die Version PC-X2000B (ab 360 Euro) und zusätzlich ein Seitenteil mit Sichtfenster zur Verfügung gestellt bekommen, was aus dem Tower die Version Lian Li PC-X2000BW (410 Euro) macht. Für die Bereitstellung des Testsamples geht unser Dank an den Onlinehändler Caseking aus Berlin, bei dem das Lian Li PC-X2000BW derzeit exklusiv für etwa 410 Euro erhältlich ist [1].
Lieferumfang und Daten
- Material: Außenhülle und Front aus Aluminium
- Abmessungen: ca. 680 x 230 x 430 mm (H x B x T)
- Gewicht: etwa 12 kg
- zwei 5,25"-Front-Laufwerkschächte und ein 3,5"-Laufwerkschacht (extern)
- sechs 3,5"-Laufwerkschächte (intern) Hot-Swap
- vier 140-mm-Lüfter (1.200 U/min) und zwei 80-mm-Lüfter (1.500 U/min), jeweils mit Drehzahlüberwachung
- Mainboard-Formfaktoren: ATX, Micro-ATX, E-ATX, CEB
- vier USB-, zwei Audio-, ein FireWire- sowie ein eSATA-Anschluss im Deckel
Neben den üblichen Schrauben und einer ausführlichen Bedienungsanleitung gehören sechs Festplattenhalter für die beiden Hot-Swap-Module sowie sechs SATA-Kabel, sechs PCI-Kartenhalter in L sowie einer in S, eine Halteplatte für den Formfaktor CEB, eine Schraubenbox, ein Schraubenschlüssel für die Mainboard-Abstandshalter und diverse Kabelbinder zum Lieferumfang.
Ausstattung außen
Auch wenn das PC-X2000BW von außen und besonders von vorn sehr schlicht aussieht, birgt es doch eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen an sich. Betrachtet man die Front, ist davon allerdings vorerst nichts zu sehen. Die Front präsentiert weder die beiden vorhandenen Laufwerkschächte, noch das Port-Kit und auch keinen der angesprochenen 140-mm-Lüfter. Wird die Front, die per Clip am Chassis befestigt ist, abgenommen, kommen drei 140-mm-Lüfter zum Vorscheinen, die, geschützt durch einen durchgängigen Staubfilter aus Nylon, den gesamten Mittelteil des Innenraums sowie den unteren Bereich mit den beiden Hot-Swap-Modulen belüften. Am unteren Ende der Front befindet sich ein Logo des Herstellers in Silber, welches mit der komplett durch die Front gezogenen Leiste im Einklang steht.










Der Deckel beinhaltet lediglich das Port-Kit mit diversen Anschlussmöglichkeiten für externe Geräte und den Power- und Resetschalter. Da das X2000BW mit rund 70 Zentimetern beinahe bis an die Tischkante heran reicht, sind alle Anschlussmöglichkeiten und Tasten sehr bequem zu erreichen. Die Seitenteile beinhalten neben dem Mechanismus, über den sie von der Rückseite aus zu öffnen und schließen sind, eine weitere Besonderheit: Die Laufwerkschächte sind in die Außenwände integriert. Ähnlich wie bei anderen Lian-Li-Gehäusen im Micro-ATX-Bereich können zwar nur zwei externe 5,25"-Laufwerke verbaut werden, allerdings entscheidet der Käufer selbst, ob er diese zur linken, zur rechten oder zu beiden Seitenwänden verteilt anbringen möchte. Zu diesem Zweck sind die Abdeckungen der Laufwerkschächte am Chassis festgeschraubt und diese Bereiche in den Seitenwänden ausgespart. Damit die aus etwa einem Millimeter dicken, gebürsteten Aluminium gefertigten und von innen mit Dämmmaterial ausgestatteten Seitenwände zuverlässig am Chassis befestigt werden können, sind sie unten mit einer Halteklammer ausgestattet, die auf das Chassis gesteckt wird. Zusätzlich kann zur Rückseite hin eine Halteleiste aufgesteckt und festgeschraubt werden.





Wer bereits einige Computergehäuse gesehen und sich an das standardisierte Design gewöhnt hat, wird auf der Rückseite durchaus positiv überrascht. Ähnlich wie der Innenraum ist auch die Rückseite in drei Bereiche unterteilt, wobei im oberen Bereich zuerst das Netzteil verbaut wird. Um den Komfort zu erhöhen, schraubt man zunächst eine kleine Halterung mit Thumb-Srews an das Netzteil und befestigt diese anschließend an der Rückseite. Über dem Netzteil ist außerdem ein kleiner Bereich aus Lochblech gefertigt, um warme Luft aus dem Inneren des Gehäuses nach außen abzugeben. Unter dem Netzteil folgt dann kurzzeitig das gewohnte Bild mit der ATX-Blende und dem vierten 140-mm-Lüfter, der neben dem Netzteillüfter dafür sorgt, die warme Luft des Prozessors abzusaugen. Doch Lian Li hat auch an Diejenigen gedacht, die eine externe Wasserkühlung betreiben möchten und das nicht nur mit zwei sondern gleich vier Schlauchdurchführungen. Im unteren Bereich sitzen hinter einem schwarzen Lüftergitter die beiden 80-mm-Lüfter, die dafür sorgen sollen, die warme Luft der maximal sechs Festplatten in den unteren Hot-Swap-Modulen abzuführen.





Die Unterseite ist schlicht gehalten und ohne jegliche Öffnungen ausgeführt, dort befinden sich lediglich vier gummierte Standfüße, die aus Stahl gedreht hergestellt sind.
Grundsätzlich ist die Verarbeitung tadellos, nahezu alle Ecken sind aus hochwertigem Aluminium, sämtliche abnehmbare Bauteile können einfach abgebaut werden und halten dennoch zuverlässig am Chassis. Das Design des PC-X2000BW ist außergewöhnlich und wird durch viele kleine Gimmicks gelungen abgerundet.
Ausstattung innen
Es wurde bereits angesprochen, dass der Innenraum in drei separate Bereiche aufgeteilt ist, weshalb es sinnvoll erscheint, diesen von oben nach unten einzeln zu betrachten.
Die obere Sektion besteht aus der Netzteilhalterung, einem dicken, langen Kabelstrang des Port-Kits und den maximal drei Laufwerken. Aber alles der Reihe nach. Das an der Rückseite verschraubte Netzteil liegt auf einer dämpfenden Schicht auf, um Vibrationen zu vermeiden. Es saugt durch Öffnungen in der Auflagefläche aufsteigende warme Luft des Prozessors ab und befördert diese zur Außenseite. An der Innenseite der Front befindet sich noch vor dem Laufwerkkäfig eine kleine Platine, an der im Auslieferungszustand maximal vier Lüfter angebracht werden können, denn Lian Li legt dem Lieferumfang ein Y-Kabel zum Anschluss von zwei Lüftern an einem 3-Pol-Anschluss bei. Versorgt wird diese Platine über einen separaten 4-Pol-Stromanschluss. Sie bietet die Möglichkeit, über einen kleinen Schieberegler alle angeschlossenen Lüfter zwischen „High“ (12 V), „Middle“ (10 V) und „Low“ (7 V) zu regulieren, was im Falle der verbauten 140-mm-Lüfter einen Regelbereich zwischen 800 und 1.000 U/min bedeutet.
Um der großen Bauhöhe des PC-X2000BW gerecht zu werden, stattet Lian Li den Big-Tower mit extrem langen schwarzen Kabeln am Port-Kit aus, um einen problemlosen Anschluss am Mainboard zu gewährleisten. Aber bereits vor dem Einbau der Hardware wird hier klar, dass die Länge nur dann ausreicht, wenn die Kabel auf direktem Wege hinter dem Mainboard-Tray oder aber mitten durch das Gehäuse verlegt werden. Dieser Weg hinter dem Mainboard-Tray kollidiert allerdings mit dem geringen Abstand zwischen Chassis und Seitenwand, so dass die Seitenwand leicht ausgebeult wird. Ein Fleck auf der weißen Weste.









Das Herzstück des mittleren Abschnitts ist der herausnehmbare Mainboard-Tray, welcher den Einbau des Mainboards enorm erleichtert und besonders für Benutzer, die häufig ihre Hardware wechseln, interessant sein dürfte. Um einen guten Luftfluss durch das Gehäuse zu ermöglichen, sorgen effektiv zweieinhalb 140-mm-Lüfter für den Lufteinlass und der große Heckrotor in Verbindung mit dem Netzteillüfter für die Abfuhr der entstandenen Wärme im mittleren Bereich. Mit dieser Lüfter- beziehungsweise Luftflusskonstruktion wird bereits jetzt klar, in welcher Liga Lian Li mit dem X2000BW spielen möchte: Es wurden an dieser Stelle ideale Voraussetzungen für SLI- oder Crossfire-Systeme geschaffen.
Apropos Multi-Grafikkarten-Systeme. All' diejenigen, die sich bisher gefragt haben, wofür die mittlere Strebe im Innenraum vorhanden ist, sollen an dieser Stelle die Antwort darauf erhalten: Es ist bekannt, dass Grafikkarten der neuen Generation ein relativ hohes Gewicht aufweisen, welches sich mit einem individuellen Kühler oder sogar einem Wasserkühler zusätzlich erhöht. Damit keine Schäden am PCIe-Steckplatz oder gar den Kontakten der Grafikkarte entstehen und auch beim Transport alles gesichert ist, hat Lian Li in der Mitte des Innenraums diese Haltestrebe verbaut, in die ein kleiner Halter eingeschraubt werden kann, der zusätzliche Stabilität der Grafikkarte gewährleistet.





Den unteren Bereich kleiden abschließend zwei Hot-Swap-Module aus, die jeweils drei SATA-Festplatten aufnehmen können und über eine eigene Stromversorgung verfügen, so dass für je drei Festplatten nur ein Stromanschluss notwendig ist. Um eine Festplatte einzubauen ist es leider notwendig, diese an einen der beiliegenden Festplattenhalter zu schrauben. Erst danach kann die Festplatte eingeschoben werden, was unserer Meinung nach den Sinn von einer Hot-Swap-Plattform etwas verfehlt, da diese eigentlich im laufenden Betrieb den Tausch von Festplatten ermöglichen soll. Da aber zunächst die Halterung an die Festplatte geschraubt und die linke Seitenwand abgenommen werden muss, ist dieser Vorgang doch recht umständlich.
Erfahrungen
Dank des hilfreichen Mainboard-Trays kann das Mainboard ausgesprochen einfach verbaut werden und es entfällt das nervende Einfädeln der Mainboardschrauben. Da Lian Li keine durchgängige Öffnung zur Befestigung und Kühlung einer Prozessor-Backplatte vorgesehen hat, sondern im Mainboard-Tray nur einige ovale Aussparungen zur Kühlung vorsieht, ist man beim Tausch des Prozessorkühlers hingegen gegebenenfalls dazu gezwungen, das ganzen Mainboard wieder auszubauen.






Der Einbau der Festplatten funktioniert kinderleicht, in allen der sechs möglichen Positionen gleitet die Festplatte problemlos in die vorgesehenen SATA Strom- und Datenanschlüsse und wird zusätzlich mit einem kleinen Schiebemechanismus zuverlässig in ihrer Position gehalten, was unangenehmen Problemen nach einem Transport vorbeugt. Allerdings erwies sich die fehlende Vibrationsentkopplung in den beiden Hot-Swap-Modulen als störend, so dass unsere Festplatte jegliche Vibration an das Chassis weitergab und deutlich hörbar arbeitete.
Gerade die Haltevorrichtung für verbaute Grafikkarten ist indes besonders positiv hervorzuheben, denn jeder kennt dieses leicht mulmige Gefühl, wenn die Grafikkarte in das in der Horizontalen liegende Gehäuse eingebaut wurde und dann nach dem Aufrichten des Towers um einige Millimeter nach unten sackt – was während eines Transports im Auto geschieht, möchte man sich zu diesem Zeitpunkt lieber gar nicht erst vorstellen. Genau diesem Sachverhalt beugt Lian Li an dieser Steller gekonnt vor und die teure Hardware bleibt gegen etwaige Schäden geschützt in ihrer vorbestimmten Position. Auch in unserem Fall mit einer nicht dem Referenzdesign entsprechenden 9800 GTX+, die zusätzlich an der Seite, auf die das Haltesystem zugreift, eine Metall-Führungsschiene hat, erfüllte dieses System noch seinen Zweck und hielt unsere Grafikkarte zuverlässig in ihrer Position.
Kurzum, der Umgang mit dem Lian Li PC-X2000BW ist äußerst einfach und das Einbauen der Hardware geht leicht von der Hand. Bei einem solch' großzügigen Platzangebot im Innenraum ist das auch kein Wunder.
Interessante Ergebnisse könnte noch der Testabschnitt „Platz für Grafikkarten“ hervorbringen, gerade weil Lian Li mit dem Platzangebot im Innenraum einen Angriff auf die Spitze und somit auf das Corsair Obsidian 800D vornehmen könnte. Mit „nur“ 34 Zentimetern reicht es für das PC-X2000BW aber nur zum zweiten Platz.
Länge aktueller Grafikkarten
Angaben in Zentimeter (cm)
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Um einen Gesamtüberblick über alle bisher getesteten Gehäuse zu geben, befindet sich eine vollständige Liste im unten angefügten Klapptext.
Ewige Liste Grafikkarten
Angaben in Zentimeter (cm)
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Testsystem im Betrieb
Das Testsystem im Detail:
AMD Phenom II X4 940 Black Edition mit Scythe Mugen2 (semi-passiv)
Gigabyte MA790FX-DQ6
2 x 1.024 MB Corsair XMS2 DDR2-800
GeForce 9800 GTX+ mit Scythe Musashi
Western Digital Caviar SE16 320GB
Enermax MODU-82+ 425 W
Die Temperaturen wurden gemessen, während das System den 3DMark Vantage [2] (Download [3]) als Dauerschleife und parallel Prime95 [4] ausführte. Die Lautstärkemessungen wurden mit einem „Voltcraft Digitales Schallpegelmessgerät 320“ durchgeführt, das Schallpegel im Bereich von 30 bis 120 Dezibel misst. Die Grundlautstärke des Messraumes lag bei subjektiv empfundener Stille unterhalb des Messbereiches, also bei weniger als 30 Dezibel. Die Entfernung betrug hierbei einen halben Meter – um der üblichen geringsten Distanz zwischen Benutzer und System nahe zu kommen.
Messungen
Mit dem PC-X2000BW hat Lian Li, zumindest was den Luftfluss und die Lautstärkepegel angeht, ein Gehäuse geschaffen, welches den Spagat zwischen Leistung und Geräuschentwicklung sehr gut bewältigt. So sind die integrierten Lüfter im Zwölf-Volt-Modus zwar deutlich zu hören, befördern aber auch eine Menge Luft durch den Innenraum. Die größten Geräuschquellen sind dabei die beiden 80-mm-Lüfter an der Rückseite, die bei ihrer geringen Baugröße bei zwölf Volt mit etwa 1.500 U/min drehen und dabei deutlich hörbare Luftverwirbelungen erzeugen. Die 140-mm-Lüfter hingegen geben zwar bei voller Leistung ein deutlich hörbares Brummen von sich, was sich auch bei der Lautstärkemessung widerspiegelt, allerdings drehen Konkurrenzprodukte zum Teil langsamer als die im PC-X2000BW verbauten 140-mm-Lüfter. Dementsprechend bleiben die Ergebnisse bei den Systemtemperaturen abzuwarten.
Werden die Lüfter auf fünf Volt herunter geregelt, kehrt augenblicklich Ruhe ein. So sind die drei Front-Lüfter nahezu nicht mehr wahrzunehmen und geben keinerlei störende Geräusche von sich, die auf minderwertig verarbeitete Lager schließen ließen. Einzig die beiden 80-mm-Lüfter an der Rückseite sind dann noch wahrzunehmen, so dass unser Messgerät nicht überall Werte unter 30 Dezibel angezeigt hat.
Lautstärke
Angaben in Dezibel
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Für einen Gesamtüberblick über alle bisher mit unserem Schallpegelmessgerät getesteten Gehäuse befindet sich eine vollständige Liste im Klapptext.
Ewige Liste Lautstärke
Angaben in Dezibel
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Was die Leistungsfähigkeit in puncto Kühlung anbelangt, so schlägt sich das PC-X2000BW auch mit einem leistungsfähigeren Prozessor, der allerdings von der Leistungsaufnahme vergleichbar mit dem bislang verwendeten Athlon X2 6000+ ist, gut gegen die Konkurrenz und sichert sich einen Platz im oberen Mittelfeld.
Systemtemperaturen
Angaben in °C
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Um einen Gesamtüberblick über alle bisher getesteten Gehäuse zu erhalten, befindet sich auch hier eine vollständige Liste im Klapptext.
Ewige Liste Systemtemperaturen
Angaben in °C
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Fazit
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass das Lian Li PC-X2000BW nur sehr wenige Federn in unserem Test lassen musste. So sind die nicht optimal dimensionierten Kabellängen der Anschlüsse des Port-Kits und fehlende werkzeuglose Befestigung aller Komponenten im Gehäuse einige Kritikpunkte, die sich dieser Big-Tower anhören muss. Ein ähnliches System, wie es zur Befestigung der Erweiterungskarten und 5,25"-Laufwerke beim Lian Li PC-P50 zu finden ist [5], wäre bei einem Gehäuse dieser Preisklasse wünschenswert gewesen.
Die Verarbeitung ist hervorragend und es stehen viele sinnvolle Ausstattungsdetails zur Verfügung, die das PC-X2000BW zu einem sehr guten Gehäuse machen. Hier macht Lian Li dem guten Namen mal wieder alle Ehre.
Aber für gut 410 Euro (bzw. 360 Euro für die Variante ohne Fenster) darf man erwarten, dass Konzepte und Extras, die in deutlich günstigeren Gehäusen (auch der eigenen Marke) zu finden sind, auch hier zum Einsatz kommen. So fällt das Ergebnis dieses Tests zwar im Großen und Ganzen sehr positiv aus, dennoch reicht es nicht für eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für zahlungsbereite Kunden. Aber das ist Meckern auf sehr hohem Niveau.
Tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten:


