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Test: NZXT LeXa S

von Benjamin Marks

Einleitung

Nach dem erfolgreichen LeXa aus dem Jahre 2007 schickt NZXT nun den Nachfolger in Form des LeXa S ins Rennen. Der im Gegensatz zu seinem Vorgänger nun auch innen in Schwarz Lackierte Midi-Tower wartet mit einer futuristisch gestalteten Front, drei serienmäßigen Lüftern inklusive integrierter Lüftersteuerung und einem großzügig dimensionierten Sichtfenster auf.

NZXT LeXa S – Front-Seite links
NZXT LeXa S – Front-Seite links

Der heutige Test wird zeigen, ob das LeXa S ein würdiger Nachfolger ist und ähnlichen Erfolg verspricht. An dieser Stelle geht unser Dank für die Bereit­stellung des Samples an den Online-Händler Caseking aus Berlin. Dort kann das NZXT LeXa S ab heute für etwa 70 Euro erworben werden [1].

Lieferumfang und Daten


Neben den üblichen Schrauben und einer ausführlichen Anleitung gehören ein 3,5"-zu-5,25"-Konverter, fünf Paar Festplattenhalter zur werkzeuglosen, entkoppelten Befestigung von 3,5"-Festplatten im Festplattenkäfig sowie 16 Thumb-Screws zum Lieferumfang.

Ausstattung außen

Bei der zweiten Generation des LeXa hält sich NZXT in puncto Design etwas mehr zurück. Einzig die nach oben leicht überstehende, abgerundete Front erinnert daran, dass es sich beim LeXa S um den Nachfolger des LeXa handelt. Das gesamte Gehäuse (ausgenommen die Front, welche hoch glänzend lackiert ist) erscheint in einem matten Schwarz, welches lediglich mit den weißen Rotorblättern der serienmäßig verbauten Lüfter in Kontrast steht.

Die Frontpartie ist ein wenig aggressiv gestaltet und bietet besonders während des Betriebs eine ansprechende Optik. Die dann blau leuchtenden drei Lichtstreifen kommen besonders nachts zur Geltung und passen äußerst gut in das Bild. Währen der untere Bereich der Front als Lufteinlass für den dahinter liegenden 120-mm-Lüfter dient, fungiert der obere Bereich als Tür, um Laufwerke und Lüftersteuerung zu verdecken, wenn sie nicht gebraucht werden. Hinter der Tür befinden sich, neben den bereits angesprochenen vier 5,25"-Laufwerkschächten, der 3,5"-Laufwerkschacht und die Lüftersteuerung. Alle Blenden sind in Mesh-Optik designed und mit einem ein-Millimeter-starken Staubfilter ausgestattet. Über die integrierte Lüftersteuerung lassen sich bis zu vier Lüfter in zwei Gruppen steuern. Übriger Platz neben dem 3,5"-Laufwerkschacht wurde für den Power- und Resetschalter genutzt. Abgerundet wird das Bild durch einen NZXT-Schriftzug, welcher bei geschlossener Tür verdeckt wird. An unserem Testexemplar fiel leider negativ auf, dass der schwarze Lack an den Außenseiten der Kunststoffteilen der Front, besonders im Randbereich, leicht angelaufen ist.

NZXT LeXa S – Front
NZXT LeXa S – Front
NZXT LeXa S – Front-Tür
NZXT LeXa S – Front-Tür

NZXT LeXa S – Front-Seite rechts
NZXT LeXa S – Front-Seite rechts
NZXT LeXa S – Deckel
NZXT LeXa S – Deckel

Im Bereich des Deckels befinden sich lediglich zwei großzügige Lufteinlässe für wahlweise zwei 120- oder 140-mm-Lüfter. So kann die warme Luft des Innenraums zügig nach außen abgeführt werden. Schade, dass NZXT dem LeXa S keinen heraus stechenden Deckel spendiert hat, denn mit den Lufteinlässen aus schwarz lackiertem Stahl wirkt das LeXa S etwas „wie von der Stange“.

Auf den ersten Blick überzeugt die Rückwand an diesem Gehäuse. Ein großer 120-mm-Lüfter im oberen Bereich, alle sieben Slotblenden der Erweiterungsslots in Mesh-Optik, um den Luftstrom aus dem Gehäuse zu ermöglichen und sogar der Bereich daneben aus Lochgitter, sowie ein unten angebrachtes Netzteil, welches durch einen Staubfilter im Boden seine frische Luft zur Kühlung von der Unterseite des Gehäuses bekommt. Schaut man etwas genauer hin, fallen auch noch zwei Schlauchdurchführungen zum Betrieb einer externen Wasserkühlung oberhalb des Lüfters aus. Diese sind allerdings, wenn der von Werk aus enthaltene 140-mm-Lüfter an der hinteren Öffnung des Deckels befestigt ist, vollkommen fehlplatziert! Zum einen sind zwischen Rückwand und 140-mm-Lüfter gerade einmal etwa 20 mm Platz und zum anderen gibt es zwischen dem 140-mm-Lüfter im Deckel und dem 120-mm-Lüfter an der Rückwand nur einen Spalt von etwa 8 mm, um einen Schlauch hindurch zu führen. Verbaut man stattdessen zwei 120-mm-Lüfter, vergrößert sich der Abstand zur Rückwand auf etwa 30 mm und der Spalt zwischen den Lüftern verringert sich gar auf etwa 6 mm. Wer also eine externe Wasserkühlung betreiben möchte, wird wohl oder übel auf einen der zwei möglichen Lüfter im Deckel verzichten oder selbst schneiden müssen – schade!

NZXT LeXa S – Lüftersteuerung
NZXT LeXa S – Lüftersteuerung
NZXT LeXa S – Port-Kit
NZXT LeXa S – Port-Kit
NZXT LeXa S – Seitenansicht links
NZXT LeXa S – Seitenansicht links
NZXT LeXa S – Rückseite
NZXT LeXa S – Rückseite
NZXT LeXa S – Slotblenden
NZXT LeXa S – Slotblenden

Während die rechte Seitenwand ohne jegliche Öffnung sehr schlicht gehalten ist, beherbergt die linke Seitenwand ein großzügig dimensioniertes Sichtfenster, um einen optimalen Blick auf die im Innenraum verbaute Hardware zu erhalten. Das Sichtfenster ist über umgeknickte Metalllaschen befestigt und bietet somit vermutlich nur einmalig die Möglichkeit zum Ausbau. In die Scheibe eingelassen liefert NZXT einen blau beleuchteten 120-mm-LED-Lüfter, der durch schwarzes Lochblech nach außen geschützt ist. Beide Seitenwände rasten extrem fest am Chassis ein und werden über Thumb-Screws in ihrer Position gehalten. Leider gibt es bei der linken Seitenwand keine Lasche, um selbige vom Chassis zu lösen, stattdessen muss der Käufer z. B. die nach außen gewölbte Scheibe benutzen.

Insgesamt ist das NZXT LeXa S bis auf die Lackierung der Front gut verarbeitet. Insbesondere die Tür in der Front wird durch Magnete kraftvoll in ihrer Position gehalten und garantiert so auch beim Transport genügend Sicherheit.

Ausstattung innen

Im schwarz lackierten Innenraum scheint zunächst alles wie gewohnt. Das Netzteil wird am Gehäuseboden, auf vier Gummifüßen gelagert, montiert und kann nur in einer Richtung angebracht werden, sodass es mit dem Lüfter nach unten kalte Luft von der Unterseite bekommt. Der vordere Bereich beinhaltet drei Käfige zur Befestigung der vier 5,25"-Laufwerke, darunter einen für maximal zwei 3,5"-Laufwerke. Die Praxis hat zwar gezeigt, dass der Einbau von zwei Festplatten zwar möglich, allerdings schwierig ist, da die gesamten Kabel der Beleuchtung und des Port-Kits dann unter einer Festplatte verlaufen.

Im unteren Bereich befindet sich abschließend ein um 90° gedrehter Festplattenkäfig, in dem bis zu fünf Festplatten vibrationsgedämpft Platz finden. Um die empfindlichen Speichermedien mit ausreichend kalter Luft zu versorgen, ist direkt vor dem Festplattenkäfig ein weiterer 120-mm-Lüfter angebracht, der durch ovale Aussparungen Luft hindurch befördert. Da ein Großteil dieser Aussparungen durch verbaute Festplatten verdeckt ist, wird der Praxistest zeigen müssen, wie effektiv der installierte Lüfter arbeitet.

NZXT LeXa S – Kabelführung Festplatte
NZXT LeXa S – Kabelführung Festplatte
NZXT LeXa S – Kabelmanagementsystem
NZXT LeXa S – Kabelmanagementsystem

NZXT LeXa S – Festplattenkäfig
NZXT LeXa S – Festplattenkäfig
NZXT LeXa S – Festplattenkäfig
NZXT LeXa S – Festplattenkäfig

Als eine Besonderheit erweist sich beim LeXa S der Mainboard-Tray. Auf Höhe des Prozessors findet der Käufer eine überdimensional große Öffnung zur bequemen Montage einer Rückplatte für große Prozessorkühler. Zusätzlich fallen mehrere kleine „Kanäle“ auf, die zur verbesserten Kabelführung unter dem Mainboard dienen könnten. Ob dies ohne Weiteres funktioniert wird der Abschnitt „Erfahrungen“ zeigen. Um alle restlichen Kabel bequem hinter dem Mainboard-Tray zu verlegen, bietet das LeXa S zusätzlich drei gummierte Aussparungen und eine Vielzahl an gewölbten Befestigungsmöglichkeiten für Kabelbinder. Schade, dass sich im Lieferumfang keine dieser befinden.

NZXT LeXa S – Innenraum
NZXT LeXa S – Innenraum
NZXT LeXa S – Demontierte Front
NZXT LeXa S – Demontierte Front

NZXT LeXa S – Staubfilter
NZXT LeXa S – Staubfilter
NZXT LeXa S – Unterboden
NZXT LeXa S – Unterboden

Ansonsten ist der Innenraum sehr schlicht gehalten und auf Ausstattungsmerkmale wie Möglichkeiten zur werkzeuglosen Installation von Erweiterungskarten oder 5,25"-Laufwerken muss der Käufer leider verzichten. Andere Gehäuse dieser Preisklasse konnten uns auf diesem Gebiet mehr überzeugen.

Erfahrungen

Der Einbau der Hardware gestaltet sich beim NZXT LeXa S weitestgehend unproblematisch, wenngleich auch ein paar Kleinigkeiten auffallen. So tritt der am Deckel angebrachte 140-mm-Lüfter beim Einsetzen des Motherboards erneut negativ in Erscheinung. Zunächst müssen jedoch die Abstandhalter zur Befestigung des Mainboards mit einer Zange eingeschraubt werden, da die dafür vorgesehenen Gewinde im Mainboard-Tray nur ungenügend vorbereitet sind. Die beiliegenden Thumb-Screws zur Befestigung des Mainboards sorgen größten Teils dafür, dass das unangenehme Einfädeln der kleinen Schrauben der Vergangenheit angehört. Im oberen Bereich jedoch kann man sich praktischer Weise die Schraubenköpfe zu Nutzen machen und diese sicher platzieren. Nun zurück zum 140-mm-Lüfter: Bleibt dieser bei der Mainboardmontage im Gehäuse, wird es beliebig schwierig, alle Schrauben anzuziehen und ein Verlegen des Prozessor-Stromkabels in der bereits im Abschnitt „Ausstattung innen“ angesprochenen Nut wird nahezu unmöglich, da zwischen Mainboard und 140-mm-Lüfter lediglich etwa 4 mm Luft vorhanden sind.

NZXT LeXa S – Festplattenlüfter
NZXT LeXa S – Festplattenlüfter
NZXT LeXa S – Innenraum vorn
NZXT LeXa S – Innenraum vorn
NZXT LeXa S – Kabelversteck
NZXT LeXa S – Kabelversteck

Weiterhin lassen sich die „dicken“ Kabel vom Netzteil – wie etwa die Stromversorgung für das Mainboard – nur mit etwas Kraftaufwand durch die gummierten Öffnungen im Mainboard-Tray fädeln, geben aber so, im verbauten Zustand, ein äußerst gutes Bild ab. Wer unnötigen Kabelsalat im Innenraum vermeiden möchte, sollte den Käfig für die beiden 3,5"-Laufwerke frei lassen, da dies die einzig sinnvolle Stelle ist, an der die Kabel des Port-Kits, der Lüftersteuerung und die Stromanschlüsse der Grafikkarte verstaut werden können. Da das LeXa S lediglich 28 cm Platz zum Einbau von Erweiterungskarten bietet, wird es bereits bei unserer 9800 GTX+ etwas eng.

Für unseren Geschmack werden die Festplatten im dafür vorgesehenen Käfig etwas weit eingeschoben, sodass man auf der Seite der rechten Seitenwand im Optimalfall abgewinkelte SATA-Stromanschlüsse verwenden sollte, da diese sonst von der Seitenwand eventuell abgeknickt werden. Ansonsten ließen sich alle Kabel ohne Weiteres hinter dem Mainboard-Tray verlegen und die rechte Seitenwand konnte anschließend mit geringem Aufwand geschlossen werden. Auf diese Art und Weise bleibt ein optimaler Luftfluss im Gehäuseinneren garantiert.

NZXT LeXa S – Rückseite Hardware
NZXT LeXa S – Rückseite Hardware
NZXT LeXa S – Verbaute Hardware
NZXT LeXa S – Verbaute Hardware
NZXT LeXa S – Seitenansicht rechts
NZXT LeXa S – Seitenansicht rechts

Dank der vier Lüfteranschlüsse an der Lüftersteuerung können alle vier im Lieferumfang enthaltenen Lüfter bequem angeschlossen und stufenlos während des Betriebs geregelt werden. Wer dies nicht wünscht, hat zusätzlich die Möglichkeit alle Lüfter, mit Hilfe der vorhandenen 4-Pol-Adapter, in Reihe aneinander zu stecken.

Beim Testkriterium „Platz für Erweiterungskarten“ bildet das NZXT LeXa S knapp das Schlusslicht in dieser Kategorie. Befinden sich die Stromanschlüsse einer Grafikkarte an deren hinterem Ende, so wird der Einbau nicht nur mit zukünftigen, sondern bereits mit aktuellen Grafikkarten schwierig.

Länge aktueller Grafikkarten

 Benötigter Platz:
NVIDIA GTX 285
26,7
NVIDIA GTX 295
27,0
ATI Radeon 5870
28,0
ATI Radeon 5870 X2
30,0
Hinweis: Analyse über Fotovergleich
ATI Radeon 4890
23,0
ATI Radeon 4870 X2
27,0
 Vorhandener Platz:
Lancool K58
29,0
Lancool K7
29,5
Xigmatek Midgard
30,5
ASUS TA-U2
31,5
Silverstone Raven 2
30,0
NZXT LeXa S
28,0
Angaben in Zentimeter (cm)

Testsystem im Betrieb

Das Testsystem im Detail:

Die Temperaturen wurden gemessen, während das System den 3DMark Vantage [2] (Download [3]) als Dauerschleife und parallel Prime95 [4] ausführte. Die Lautstärkemessungen wurden mit einem „Voltcraft Digitales Schallpegelmessgerät 320“ durchgeführt, das Schallpegel im Bereich von 30 bis 120 Dezibel misst. Die Grundlautstärke des Messraumes lag bei subjektiv empfundener Stille unterhalb des Messbereiches, also bei weniger als 30 Dezibel. Die Entfernung betrug hierbei einen halben Meter – um der üblichen geringsten Distanz zwischen Benutzer und System nahe zu kommen.

Messungen

Die bereits verbaute Lüftersteuerung trägt maßgeblich dazu bei, das System so, wie es von Werk aus geliefert wird, relativ ruhig zu betreiben. Laufen alle Lüfter bei zwölf Volt, was sowohl bei den beiden 120-mm-Lüftern als auch dem 140-mm-Lüfter etwa 1.100 U/min respektive 1.300 U/min beim 120-mm-LED-Lüfter entspricht, hört man das NZXT LeXa S doch sehr deutlich – allerdings ist dann auch der Luftfluss extrem. Der blau beleuchtete Lüfter in der Seitenwand gibt dann ein sehr beeindruckendes Bild ab. Das Zusammenspiel aus weißen Rotorblättern, blauer Beleuchtung und dem schwarzen Lochgitter davor weiß gut zu gefallen.

Regelt man per Lüftersteuerung auf fünf Volt herunter, kehrt zunächst Ruhe ein; doch gibt der 140-mm-Lüfter in der Minimalstellung derartige Kratz- und Schleifgeräusche von sich, dass der Geräuschpegel subjektiv beinahe höher liegt als im 12-V-Betrieb. Das zeugt leider von einem mangelhaft verarbeiteten Lager. Sollte dies kein Einzelfall sein, so hat NZXT das Spektrum der Lüftersteuerung leider falsch dimensioniert. Bei fünf Volt laufen die 120-mm-Lüfter immerhin noch mit etwa 650 U/min, der 140-mm-Lüfter mit etwa 500 U/min. Die 120-mm-Lüfter machen sich dann „nur noch“ mit einem leichten Rattern und Summen bemerkbar.

Trotz des negativ auffallenden 140-mm-Lüfters nimmt das NZXT LeXa S in fast allen Bereichen des Gehäuses die Spitzenposition ein.

Lautstärke

 Vorne:
NZXT LeXa S (5 V)
33,6
Asus TA-U21 (5 V)
34,4
Silverstone Raven 2 (5 V)
34,9
NZXT LeXa S (12 V)
40,1
Silverstone Raven 2 (12 V)
40,5
Asus TA-U21 (12 V)
43,6
 Hinten:
NZXT LeXa S (5 V)
34,6
Silverstone Raven 2 (5 V)
35,4
Asus TA-U21 (5 V)
37,1
NZXT LeXa S (12 V)
40,0
Silverstone Raven 2 (12 V)
40,8
Asus TA-U21 (12 V)
48,6
 Links:
NZXT LeXa S (5 V)
35,1
Silverstone Raven 2 (5 V)
35,2
Asus TA-U21 (5 V)
36,3
Silverstone Raven 2 (12 V)
42,0
NZXT LeXa S (12 V)
42,5
Asus TA-U21 (12 V)
44,6
 Rechts:
NZXT LeXa S (5 V)
34,3
Silverstone Raven 2 (5 V)
35,4
Asus TA-U21 (5 V)
36,1
NZXT LeXa S (12 V)
40,6
Silverstone Raven 2 (12 V)
43,1
Asus TA-U21 (12 V)
43,8
 Oben:
NZXT LeXa S (5 V)
35,1
Silverstone Raven 2 (5 V)
35,8
Asus TA-U21 (5 V)
36,3
NZXT LeXa S (12 V)
39,6
Silverstone Raven 2 (12 V)
42,9
Asus TA-U21 (12 V)
45,1
Angaben in Dezibel

Auch in puncto Temperaturen beweist das LeXa S, dass die Lüfteranordnung durchaus durchdacht ist und kühlt die Komponenten des Testsystems auf allemal konkurrenzfähige Werte herunter.

Systemtemperaturen

 CPU:
NZXT LeXa S (12 V)
39
Silverstone Raven 2 (12 V)
40
Asus TA-U21 (12 V)
45
NZXT LeXa S (5 V)
50
Silverstone Raven 2 (5 V)
52
Asus TA-U21 (5 V)
58
 GPU:
Silverstone Raven 2 (12 V)
68
NZXT LeXa S (12 V)
68
Silverstone Raven 2 (5 V)
70
NZXT LeXa S (5 V)
70
Asus TA-U21 (12 V)
72
Asus TA-U21 (5 V)
79
 Mainboard:
Silverstone Raven 2 (12 V)
26
Silverstone Raven 2 (5 V)
28
Asus TA-U21 (12 V)
33
NZXT LeXa S (12 V)
33
NZXT LeXa S (5 V)
34
Asus TA-U21 (5 V)
38
 Festplatten:
Silverstone Raven 2 (12 V)
25
NZXT LeXa S (12 V)
25
Asus TA-U21 (12 V)
26
NZXT LeXa S (5 V)
26
Silverstone Raven 2 (5 V)
28
Asus TA-U21 (5 V)
30
Angaben in °C

Fazit

Die Entwicklungen bei NZXT sind nicht stehen geblieben, das beweist die Neuauflage des LeXa nicht zuletzt in puncto Design. Hier wurde einiges getan und das Gehäuse mit einem etwas zurückhaltenderem Aussehen einer – unserer Meinung nach – breiteren Käuferschicht zugänglich gemacht. Hinzu kommen der komplett schwarze Innenraum und das große Sichtfenster, welches einen freien Blick auf die verbaute Hardware ermöglicht. Kurzum: Das Design des LeXa S ist außergewöhnlich und ansprechend. Insgesamt wirkt das Lüfterkonzept durchdacht und die Kühlleistung spricht für sich.

Im Großen und Ganzen ist NZXT mit dem Nachfolger des LeXa ein ordentliches Gehäuse gelungen, welches allerdings auch eine Reihe an Schwachstellen in unserem Test aufgewiesen hat: Angefangen bei den nicht per Hand einschraubbaren Mainboardhaltern über die völlige deplatzierten Schlauchdurchführungen für eine externe Wasserkühlung hin zur etwas zu weit eingeschobenen Festplatten und den geringen Abständen zwischen den Lüftern im hinteren Bereich des Gehäuses - die Negativliste ist lang. Hinzu kommt, dass die Lackierung der Front sowie das Lager des 140-mm-Lüfters auf deutliche Qualitätsmängel hindeuten.

Das Ausstattungsniveau ist dem Preis entsprechend angemessen, allerdings kennen wir von diversen anderen Herstellern in der gleichen Preisklasse auch noch deutlich Besseres.

NZXT LeXa S – Front-Seite rechts
NZXT LeXa S – Front-Seite rechts

Tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeiten:

URL-Liste:

  1. http://www.caseking.de/shop/catalog/NZXT-LeXa-S-Midi-Tower-black::13302.html
  2. http://www.computerbase.de/artikel/software/2008/bericht_3dmark_vantage_der_performance_report/
  3. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/futuremark_3dmark_vantage/
  4. http://www.computerbase.de/downloads/software/systemueberwachung/prime95/
  5. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a459696.html
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