Einleitung
Der Scythe Mugen (ehemals Infinity) [1] gehört zu den erfolgreichsten Prozessorkühlern des japanischen Spezialisten für leise Kühlhardware. Durch seinen vergleichsweise günstigen Preis, seine sehr gute Qualität und seine ausgezeichnete Kühlleistung im aktiven wie im passiven Betrieb konnte der üppige Towerkühler mit guter Serienlüfterausstattung viele Anwender für sich gewinnen. Die enorm starke Konkurrenz und die enge Marktlage haben das einstige Scythe-Aushängeschild mittlerweile allerdings etwas ins Mittelfeld abgedrängt, sodass es für die Japaner an der Zeit war, einen adäquaten Nachfolger in Form des Mugen 2 nach zu legen. Mit einem interessanten Towerdesign und fünf U-Heatpipes sowie einem leisen PWM-Lüfter und einem überarbeiteten Montagesystem aufwartend, stellt sich der Scythe-Neuling dem folgenden ComputerBase-Test.
Lieferumfang
Gut verpackt in einer für Scythe typisch gestalteten Kartonage tritt der Mugen 2 seinen Weg zum Endkunden an. Neben dem Kühlkörper und dem 120-mm-Serienlüfter besiedeln das Montagematerial für AMD und Intel, eine mehrsprachige Installationsanleitung, zwei Drahtbügel zur Lüfterfixierung sowie eine Tüte Wärmeleitpaste auf Silberoxidbasis die Lieferverpackung.
Technische Daten
- Scythe Mugen 2 (SCMG-2000)
- Hybrid-Kühltower im 120-mm-Layout
- Vernickelte [2] Bodenplatte aus Kupfer
- Gesamtabmessungen: (L) 125 x (B) 130 x (H) 155 mm
- Lamellenabstand: ca. 2 mm
- 5-fach U-Heatpipe Aufbau
- Fünf separate Lamellentürme
- Gesamtgewicht: ca. 885 Gramm
- 120-mm-Scythe-Slip-Stream-Lüfter :
- Maximal 1400 U/min
- Maximal 126 m³/h Fördervolumen
- Schalldruck 26 dB(A)
- PWM-Unterstützung
- Verschraubmontage per „Flip Mount Super Back-Plate“
- AMD Sockel 754, 939, 940, AM2(+)
- Intel Sockel 478, 775, 1366
- Herstellerhomepage [3]
- Vertrieb und aktuelle Preise [4]
Kühler im Detail
Optisch erinnert beim Mugen 2 nicht mehr viel an seinen erfolgreichen Wegbereiter. Scythe hat für den Neuling einen komplett überarbeiteten Aufbau erdacht, der durch fünf separate Towerabschnitte, jeweils von einer U-förmig aufgebogenen 6-mm-Heatpipe gestützt, charakterisiert wird. Diese Einzeltower bilden den Radiator aus eng gestaffelten Aluminiumlamellen im knappen 2-mm-Abstand.
Im Laufe der Zeit hat sich der Qualitätsstandard der Scythe-Prozessorkühler enorm gesteigert. Mittlerweile bemühen sich die Japaner um ein edles Finish und eine piekfeine Güteanmutung bis ins Detail. Pate dafür stehen beim Mugen 2 die sauber vernickelte, spiegelnd-glänzende und absolut ebene Kupferbodenplatte sowie die stilvoll gesetzten Heatpipe-Hauben. Insgesamt wirkt das Qualitätsbild des Kühlers überaus stimmig und hochwertig.
Bei der Serienbelüftung setzt Scythe wie bereits beim Mugen auf ein 120-mm-Modell der eigenen Slip-Stream-Reihe. Anders als beim Mugen kommt mit der Version SL12LM-P allerdings eine PWM-fähige Variante des beliebten Mittelklasselüfters zum Einsatz. Der per Drahtbügeltechnik an einer der vier Seiten des Kühlkörpers zu befestigende Ventilator dreht mit maximal 1400 U/min und lässt sich bei Bedarf auf etwa 400 U/min dimmen. Er geht bei leichten Klackergeräuschen vergleichsweise störfrei zu Werke und fördert ob seiner neun Rotorblätter verhältnismäßig viel Luft. Bei Bedarf können bis zu vier Lüfter am Mugen 2 angebracht werden – die dazu benötigten zusätzlichen Drahtbügel sind optional erhältlich.
Montagebesonderheiten
In stetiger und intensiver Rücksprache mit den Kunden und uns Produkttestern stehend, hat sich Scythe viele Gedanken über ein sicheres und günstiges Montagesystem mit hoher Kompatibilität und Zukunftssicherheit gemacht. Abstand von den Standardmechanismen für AMD (Klammer) und Intel (Push-Pins) nehmend, setzen die Japaner beim Mugen 2 erstmalig auf eine rückplattenbasierende Fixierung, die von den längst ausgelaufenen Sockeln 478, 754, 939 oder 940 über die aktuellen Plattformen AM2(+) und 775 bis hin zum kommenden LGA-1366-Standard nahezu alle denkbaren Konfigurationen unterstützt.
Mit Hilfe vier kleiner Schrauben werden dazu zunächst zwei systemspezifische Montagebügel an der Kühlerunterseite angebracht. Nun wird die gut isolierte Rückplatte motherboardrückseitig ausgerichtet, der Mugen 2 von oben auf die mit Wärmeleitpaste benetzte CPU aufgesetzt und von unten mit vier Schraubbolzen fixiert. Dieser Akt ist etwas wackelig und benötigt aufgrund der Größe des Kühlers und der Komponenten etwas Fingerspitzengefühl und Übersicht. Dafür spielen die ausladenden Formen des Mugen 2 keine große Rolle, da von der Motherboardunterseite aus verschraubt wird. Um einen Ausbau der Hauptplatine kommt der Anwender dabei allerdings nicht herum.
Dafür sitzt der Mugen 2 nach der Fixierung sehr sicher verschraubt. Ein freies Ausrichten gemäß der vier Himmelsrichtungen ist nur auf den symmetrischen Sockeln 775 und LGA1366 möglich. Allerdings umgeht man beispielsweise bei AMD-Plattformen das Problem der ungünstigen Luftstromrichtung (zum Netzteil oder zur Grafikkarte) durch die Tatsache, dass der Lüfter beim Mugen 2 an allen vier Seiten angebracht werden kann. Hinsichtlich der Bauhöhe gilt beim Scythe Mugen 2 die übliche Tower-Kühler-Warnung: Vor dem Kauf ist zu prüfen, ob sich auch nach dem Einbau des 155 mm hohen Kühlers die Seitentür des Gehäuses noch schließen lässt.
Testsystem
Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.
Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [5] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [6] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [7] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:
- Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (4 x 2,66 GHz, 130 Watt TDP)
- XFX nForce 680I SLI (ISH9)
- 2x 512 MB Corsair CM2X512A-5400UL CL3
- Asus Radeon X1900XTX [gekühlt mit Arctic-Cooling Accelero S1 & Turbo-Module @ 5 Volt]
- Be-Quiet Straight-Power 600 Watt [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min]
- Coolermaster Stacker Gehäuse [mit Scythe S-Flex SFF21D bei 800 U/min Gehäuselüfter]
- Seagate Barracuda V 120 GByte SATA
- Raumtemperatur 23°C
- Arctic-Cooling MX-2 Wärmeleitpaste
Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [8] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.
Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.
Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.
Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.
Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.
Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.
Testresultate
Lautstärkeempfinden
| Modus | Prozent | Drehzahl | Charakter |
|---|---|---|---|
| Hoch | 100% | 1320 U/min | Mittlerer Luftumschlag, spürbare Antriebsgeräusche, kaum Nebengeräusche |
| Mittel | 91% | 1200 U/min | Mittlerer Luftumschlag, spürbare Antriebsgeräusche, kaum Nebengeräusche |
| Mittel | 61% | 800 U/min | Kaum Luftumschlag, leichtes Rotorrattern, minimales Antriebsgeräusch |
| Minimal | 32% | 420 U/min | Kaum Luftumschlag, marginales Rattern, nahezu lautlos |
Traditionell setzt Scythe bei der Serienlüfterausstattung auf die hauseigene Slip-Stream-Serie, die als förderstark, aber nicht gänzlich nebengeräuschfrei gilt. Und so präsentiert sich auch die Mugen-2-Combo in allen Lebenslagen von sehr leichten, unterschwelligen Rotorrattergeräuschen begleitet, die speziell im gedimmten Betrieb zum Vorschein kommen. Im Allgemeinen geht der Slip-Stream-Lüfter allerdings akzeptabel leise und mit einem angenehmen Laufcharakter zu Werke. Lästige verwirbelungsbedingte Umschlaggeräusche halten sich in Grenzen. Neu beim verbauten Modell ist die PWM-Unterstützung, durch welche der Lüfter motherboardautomatisch in seinen Drehzahlen reguliert werden kann. Maximal agiert unser Modell mit 1320 U/min. Als Anlaufdrehzahl ermittelten wir etwa 420 U/min.
Leistung – Serienbelüftung
| Drehzahl [/U/min] |
Schalldruck [/dBA] |
Kerntemperaturen [/°C] |
Ø [/°C] |
|---|---|---|---|
| 1320 | 37,0 | 66, 64, 64, 65 | 64,75 |
| 1200 | 35,3 | 67, 65, 66, 65 | 65,75 |
| 800 | 31,2 | 73, 69, 70, 70 | 70,5 |
| 420 | <30,4 | 81, 79, 79, 79 | 79,5 |
Bereits die Gegenüberstellung mit der Serienbelüftung beginnt für den neuen Japaner verheißungsvoll. Der Mugen-Vorgänger kann deutlich distanziert werden und auch die etablierte Konkurrenz kommt ordentlich ins Schwitzen. Bei vergleichbarer Drehzahl scheint der Mugen 2 in der starken Serienkonfiguration aktuell referenzverdächtig aufzutrumpfen. Dabei sind auch die Leistungen im stark gedrosselten Drehzahlbetrieb noch sehr akzeptabel.
Serienbelüftung bei ca. 1200 U/min
Angaben in °C
|
Übersicht – Serienbelüftung
Zur vollständigen Betrachtung ordnen wir den Scythe Mugen 2 in unsere tabellarische Gesamtübersicht ein. Hierbei unterstreicht der Mugen 2 seinen ausgezeichneten Leistungscharakter in der Standardkonfiguration über das gesamte Drehzahlspektrum.
| Kühlercombo [Lüfter] |
Drehzahl [U/min] |
v(Luft) [km/h] |
Last-Temp. Kerne* [°C] |
Lärm [dB(A)] |
Test [Datum] |
|---|---|---|---|---|---|
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
2450 (12V) | 18,4 | 61,25 | 45,7 | 08.11.07 [10] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 62,25 | 49,9 | 15.09.06 [11] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
2200 (12V) | n.a. | 62,75 | 52,3 | 01.11.07 [12] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1560 (12V) | n.a. | 63,0 | 48,3 | 09.12.08 [13] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 63,25 | 35,6 | 01.02.08 [14] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
2070 (12V) | 14,2 | 64,0 | 44,4 | 22.12.08 [15] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
2640 (12V) | 15,9 | 64,0 | 44,4 | 07.03.08 [16] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
1230 | n.a. | 64,25 | 42,3 | 09.12.08 [12] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
2000 | 16,0 | 64,25 | 45,5 | 04.11.08 [17] |
| Scythe Mugen 2 120mm: Slip-Stream Serie |
1320 (12V) | 10,1 | 64,75 | 37,0 | 10.01.09 |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1600 (12V) | 12,5 | 65,0 | 38,8 | 15.05.08 [18] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
2010 | 16,8 | 65,25 | 45,8 | 17.08.08 [19] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
2370 (12V) | 17,4 | 66,0 | 50,4 | 12.10.08 [20] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
1540 (12V) | 10,4 | 66,25 | 35,9 | 07.07.08 [21] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
1250 (12V) | 11,5 | 66,5 | 37,7 | 25.03.08 [22] |
| Enzotech Ultra-X 120mm: ADDA Serie |
1100 (5V) | n.a. | 66,5 | 35,5 | 01.11.07 [11] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
1200 | 10,8 | 67,0 | 34,9 | 04.11.08 [16] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
800 | n.a. | 66,75 | 32,6 | 09.12.08 [12] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
1320 (12V) | 9,7 | 67,0 | 35,6 | 30.08.08 [23] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
1350 (12V) | 11,9 | 67,0 | 36,0 | 07.05.08 [24] |
| Zerotherm Nirvana NV120 120mm: Serie |
1030 (5V) | 7,3 | 67,25 | 32,0 | 08.11.07 [9] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
1680 (12V) | 14,7 | 67,25 | 39,2 | 25.03.08 [21] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
1260 (12V) | 10,2 | 67,75 | 37,1 | 10.02.08 [25] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
1230 | 7,5 | 67,75 | 37,2 | 22.12.08 [14] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
1290 (12V) | 11,6 | 68,0 | 37,7 | 12.09.07 [26] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
1500 (12V) | 12,1 | 68,0 | 40,2 | 29.12.08 [27] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
1110 (12V) | 8,6 | 68,25 | 32,5 | 25.03.08 [21] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1560 (12V) | n.a. | 68,25 | 46,4 | 19.11.08 [28] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
1280 (12V) | 9,2 | 68,75 | 32,7 | 07.03.08 [15] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
1150 (12V) | 10,2 | 68,75 | 35,0 | 03.06.08 [29] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
1000 | 7,4 | 69,0 | 31,3 | 15.05.08 [17] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
1500 | 12,9 | 69,0 | 38,3 | 17.08.08 [18] |
| Zalman CNPS 9700 110mm: Serie |
1250 (5V) | n.a. | 69,25 | 33,3 | 15.09.06 [10] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
2250 (12V) | n.a. | 69,5 | 47,1 | 16.09.05 [30] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
1200 | n.a. | 69,75 | 41,2 | 19.11.08 [27] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
1200 | 9,1 | 70,0 | 35,6 | 29.12.08 [26] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
960 | 6,1 | 70,5 | 31,1 | 07.07.08 [20] |
| Scythe Mugen 2 120mm: Slip-Stream Serie |
800 | 6,4 | 70,5 | 31,2 | 10.01.09 |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
750 (12V) | 5,0 | 70,75 | <30,4 | 30.11.07 [31] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
460 (12V) | 3,0 | 71,0 | <30,4 | 28.02.08 [32] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
1140 (12V) | 8,7 | 71,0 | 32,1 | 21.09.08 [33] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
1200 | 8,0 | 71,5 | 33,5 | 12.10.08 [19] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
950 (12V) | 6,1 | 71,75 | 31,9 | 10.02.08 [24] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
1170 (12V) | 6,8 | 71,75 | 35,2 | 10.04.08 [34] |
| Thermaltake V14 Pro 140 x 30mm: Serie |
480 | n.a. | 72,25 | <30,4 | 09.12.08 [12] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
840 (9V) | 6,4 | 72,5 | 31,1 | 07.05.08 [23] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
810 | 6,1 | 72,75 | 31,6 | 10.02.08 [24] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
810 | n.a. | 72,75 | 32,7 | 19.11.08 [27] |
| Scythe Ninja 2 120mm: Slip-Stream |
760 (5V) | 6,3 | 73,0 | 30,6 | 03.06.08 [28] |
| EKL Gletscherspalte 120mm: Alpenföhnserie |
720 (5V) | 6,1 | 73,0 | 31,4 | 25.03.08 [21] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
810 | 5,0 | 73,0 | 32,5 | 22.12.08 [14] |
| Cooler Master V8 120mm: Serie |
960 | 7,2 | 73,25 | 31,0 | 17.08.08 [18] |
| Scythe Mugen 120mm: Slip-Stream |
770 (5V) | 6,3 | 73,5 | 31,0 | 12.09.07 [35] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
1170 (7V) | n.a. | 74,0 | 32,4 | 07.03.08 [15] |
| Noctua NH-U12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 74,25 | <30,4 | 01.02.08 [13] |
| Xigmatek HDT-D1284 120mm: AD1212DX |
1240 (12V) | 9,4 | 74,25 | 33,0 | 07.03.08 [15] |
| AVC Black Samurai 120mm: Serie 12025B12MP |
600 | 3,4 | 74,5 | 31,0 | 04.11.08 [16] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
900 | 6,5 | 75,0 | 30,9 | 21.09.08 [32] |
| Zalman CNPS 9500 92mm: Serie |
1400 (5V) | n.a. | 75,75 | 32,9 | 16.09.05 [29] |
| Scythe Orochi 140mm: Scythe SY1425SL12L |
220 (5V) | 0,5 | 77,0 | <30,4 | 28.02.08 [31] |
| Noctua NH-C12P 120mm: Noctua NF-P12 |
550 (5V) | 3,5 | 77,0 | <30,4 | 30.08.08 [22] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
800 | 4,8 | 77,25 | 31,1 | 29.12.08 [26] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
780 (8V) | 5,0 | 77,75 | 31,9 | 10.04.08 [33] |
| Thermaltake SpinQ 80x85mm: Radiallüfter |
510 | n.a. | 78,0 | 31,0 | 19.11.08 [27] |
| Scythe Mugen 2 120mm: Slip-Stream Serie |
420 | 2,2 | 79,5 | <30,4 | 10.01.09 |
| Scythe Ninja CU 120mm: Scythe Slip Stream |
440 (5V) | 2,1 | 79,75 | <30,4 | 30.11.07 [30] |
| Xigmatek Achilles 120mm: PWM-Serie |
570 | 3,4 | 80,25 | 30,4 | 07.07.08 [20] |
| EKL Groß-Clock'ner 120mm: YS-Tech KM121225LS |
530 (5V) | 3,3 | 80,75 | <30,4 | 25.03.08 [21] |
| 2PCOM PS1264U 120mm: Nidec DT1212HSHP |
630 | 3,6 | 81 | 30,8 | 12.10.08 [19] |
| Noiseblocker Cool-Scraper 3 120mm: NB Ultra-Silent SX1 |
600 | 3,5 | 81,25 | <30,4 | 21.09.08 [32] |
| OCZ Vendetta 2 120mm: Serie AD1212DX |
540 (7V) | 3,5 | 82,25 | <30,4 | 07.05.08 [23] |
| Xigmatek Dark-Knight S1283 120mm: Serie |
510 | 2,5 | 83,25 | 30,8 | 22.12.08 [14] |
| Zerotherm FZ120 120mm: PWM-Serie |
500 | 2,7 | 84,5 | <30,4 | 15.05.08 [17] |
| Xigmatek Red Scorpion 120mm: Xigmatek Serie LED |
480 (5V) | 2,7 | 84,5 | 30,7 | 07.03.08 [15] |
| Asus Royal Knight 120mm: Serie (rahmenlos) |
420 | 2,2 | 87,5 | <30,4 | 17.11.08 [36] |
| Scythe Zipang 140mm: Scythe DFS132512L |
450 (5V) | 2,0 | 87,75 | <30,4 | 10.02.08 [24] |
| AC Freezer Xtreme 120mm: Sandwich-Serie |
500 | 2,4 | 91,25 | <30,4 | 29.12.08 [26] |
| Asus Triton 79 Amazing 120mm: Serie |
330 (5V) | 1,0 | >100 Absturz |
<30,4 | 10.04.08 [33] |
| Xigmatek HDT-SD964 92mm: ADDA AD0912HX |
420 (5V) | 1,6 | >100 Absturz |
<30,4 | 07.03.08 [15] |
| EKL Zugspitze 120x38mm: Serie |
315 (5V) | 1,5 | >100 Absturz |
<30,4 | 25.03.08 [21] |
* Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
Übersicht - Referenzbelüftung
Als ein wichtiges Kriterium für den Vergleich der Leistungsfähigkeit eines Kühlkörpers gilt die gegenüberstellende Messung mit gleichen Lüftern. Für 120-mm-Kühler und solche, die dazu kompatibel sind, setzen wir nach wie vor auf die tabellarisch näher charakterisierten drei Lüfterexemplare der verschiedenen Leistungsklassen.
In der referenzbelüfteten Gegenüberstellung wird das ausgezeichnete Leistungsniveau der Mugen-2-Konstruktion noch einmal unterstrichen. Der Japaner platziert sich unter den aktuellen Top-Drei-Kühlern des Marktes und reiht sich noch knapp vor dem Noctua-NH-U12P ein. Lediglich die Riesen von Thermalright (IFX-14) und aus eigenem Hause (Scythe Orochi) liegen auf unserer Testplattform noch leicht vorne.
Kühlercharts mit Referenzlüftern
Kühlervergleich mit gleichen Lüftern
Angaben in °C
|
Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
(Bei den mit * gekennzeichneten Kühlern handelt es sich um s.g. Top-Blow-Kühler. Alle anderen sind im Towerformat gefertigt.)
Fazit
Scythe meldet sich mit dem Mugen 2 erfolgreich in der Spitzengruppe der Kühlercharts zurück. Das großzügige Towerdesign mit seiner unterteilten Quintett-Struktur liefert sowohl für ambitionierte Performanceliebhaber als auch für anspruchsvolle Leisetreter sehr gute Kühlleistungen in allen Lebenslagen. Dabei macht selbst die Serienbelüftung in Form der 120-mm-Slip-Stream-Ausstattung eine gute Figur. Scythe hat sich hier den Wünschen der Anwender angenommen und den leistungsstarken, aber weitgehend nebengeräuscharmen Mittelklasse-Ventilator als PWM-Version verbaut. Nur sehr sensible Naturen werden mit der Slip-Stream-Konfiguration nicht zufrieden sein und gegebenenfalls auf hochwertigere Belüftung umsatteln wollen.
Darüber hinaus wurde das Montagesystem beim Mugen 2 angepasst und endlich auf eine rückplattenbasierende Verschraubvariante umgestellt. Hier musste sich Scythe in der Vergangenheit deutliche Kritik gefallen lassen, sollten die Kilogramm schweren CPU-Kühler noch mit unsicheren Push-Pins an den Sockel geheftet werden. Die neue Variante der Verschraubung punktet dagegen durch maximale Sicherheit, guten Anpressdruck und sehr hohe Kompatibilität. Dafür büßt der Anwender etwas Montagekomfort ein – ein Umstand, der hier eindeutig zu verschmerzen ist.
Unterm Strich überzeugt der piekfein verarbeitete Scythe Mugen 2 in nahezu allen Kriterien und stellt damit einen mehr als würdigen Nachfolger des Erfolgskühlers dar. Mit einem Verkaufspreis von unter 40 Euro [3], der im Laufe der Marktpräsenz noch deutlich sinken wird, stellt er auch preislich eine gelungene Alternative zu den High-End-Offerten der Konkurrenz dar. Wir verleihen dem Scythe Mugen 2 deshalb unsere ComputerBase-Empfehlung für ein ausgezeichnetes Gesamtpaket.

Aktuelle Preise und Verfügbarkeit:
- Scythe Mugen 2 [3]
Weitere Empfehlungen
- Towerkühler
- Noctua NH-U12P [13] (hohe Leistung, super Gesamtpaket, leise, etwas teuer)
- Xigmatek HDT-S1283 [37] (hohe Leistung, günstig, leicht, einfache Montage)
- Thermaltake V14 Pro [12] (hohe Leistung, extravagantes Design, vollkupfern, teuer, Lüfter nicht wechselbar)
- OCZ Vendetta 2 [23] (hohe Kühlleistung, günstig, groß)
- Scythe Mugen [38] (hohe Leistung, günstig, vielseitig einsetzbar, sehr groß)
- Scythe Ninja Cu [30] (hohe Leistung, exklusiv, hohe Qualität, Semi-Passiv-Betrieb möglich, teuer)
- Scythe Orochi [31] (sehr hohe Leistung als Tower oder Top-Blow, Passiv-Betrieb möglich, sehr leise, sehr groß, etwas teuer)
- EKL Groß-Clock'ner [21] (hohe Leistung, leiser Lüfter, recht günstig)
- Top-Blow-Kühler
- Enzotech Ultra-X [11] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, sichere Montage, etwas laut, teuer)
- Noctua NH-C12P [22] (hohe Leistung als Top-Blow-Kühler, super Gesamtpaket, etwas teuer)
- AVC Black Samurai [16] (hohe Leistung, LGA 1366 Support, mühsame Montage)






























