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Test: Scythe Zipang 2 CPU-Kühler

von Martin Eckardt

Einleitung

Seit der unangefochtenen Spitzenplatzierung der Tower-Prozessorkühler fristen die im ursprünglichen Design entwickelten Top-Blow-Probanden ein Schattendasein im dicht gestaffelten High-End-Spektrum des Endkundenmarktes. Defizite im Rohleistungsverhalten gehen mit zumeist deutlich höheren Gehäuseinnentemperaturen durch verwirbelte Luftströmungen einher, sodass viele Anwender mittlerweile auf die bärenstarke Tower-Konkurrenz ausgewichen sind. Allerdings ist der Einsatz eines solch' hoch bauenden Kühlermodells nicht immer möglich oder sinnvoll, weshalb einige Kühlerhersteller nach wie vor interessante Top-Blow-Produkte am Markt platzieren - oder es zumindest versuchen. Zu diesen Herstellern zählt auch die japanische Schmiede Scythe, die sich durch ihre gelungenen leisen und leistungsstarken, gut abgestimmten sowie preiswerten Kühler-Offerten einen guten Namen machen konnte. Mit dem Zipang 2 haben die Asiaten ihr 140-mm-Top-Blow-Aushängeschild neu aufgelegt und versprechen beste Performance bei zeitgemäßer Silent-Tauglichkeit. Wir haben den Scythe Zipang 2 in gewohnter Manier getestet.

Lieferumfang

Zipang 2 Lieferumfang

Der Lieferumfang des Scythe Zipang 2 fällt sehr überschaubar aus. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass sich die Japaner trotz Unterstützung aller Sockel seit AMD-754- respektive Intel-478-Zeiten durch gelungene, schraubenfreie Umsetzungen auf ein Minimum an Montageutensilien beschränken können. Daher ergänzen nur wenige Installationsparts, eine mehrsprachige Anleitung mit deutschem Sprachteil und eine Tube Wärmeleitpaste auf Metalloxidbasis den Zipang 2 mit seinem vormontierten 140-mm-Kaze-Maru-Lüfter.

Technische Eckpunkte

Kühler im Detail

Mit dem Zipang 2 legen die Japaner von Scythe ihr 140-mm-Aushängeschild im Top-Blow-Format neu auf. Charakteristisch für den Neuling ist dabei die bereits beim Mugen 2 realisierte Trennung der Lamellen in mehrere separate Parts. Scythe nennt dieses besondere Design „M.A.P.S.“ (Multiple Airflow Pass-Through Structure) und verspricht sich dadurch eine bessere Anpassung an speziell langsam drehende Lüfter.

Zipang 2 Verpackung Scythe Zipang 2 Vernickelte Kupferbasis

Ferner bietet der Zipang 2 mit sechs 6-mm-Heatpipes eine imposante, schwungvoll implementierte Grundstruktur für leistungsfähiges Prozessorkühlen. Die aufgefädelten Leichtmetalllamellen sind etwa im 2-mm-Abstand geführt und legen damit eine Ausrichtung als Silent-Kühler nahe. Qualitativ verbreitet das Zipang-2-Machwerk einen gelungenen Eindruck mit vernickelter Bodenplatte, sauberer Materialfügung und hoher Passgenauigkeit.

Getrenntes Lamellensystem und flacher Aufbau

Mit seinen 106 Millimetern Bauhöhe bietet der Japaner auch in flacheren Gehäusesituationen, bei denen kein Towerkühler zum Einsatz kommen kann, möglicherweise noch genügend Installationsspielraum. Dabei sollte dem Anwender bei der Wahl einer so genannten Top-Blow-Kühlercombo wie dem Zipang 2 bewusst sein, dass durch die Blasrichtung des Lüfters zum Motherboard und den damit einhergehenden Verwirbelungen sowie Störungen des Gehäuseluftstroms im Allgemeinen steigende Chassis-Innentemperaturen auftreten. Diese können bis zu 10K über denen eines gleichwertigen Tower-Setups liegen und abseits aktiv mitbelüfteter Spannungswandler, RAM-Bänke oder Chipsatzkühler zu erhöhten Komponententemperaturen führen. Die Praxis mit dem Zipang 2 hat allerdings gezeigt, dass dieser Einfluss oberhalb der 700-U/min-Marke sehr stark ist, während sich die Gehäuseinnentemperaturen im Super-Silent-Bereich zwischen Top-Blow- und Tower-Kühler-Setup nur noch geringfügig unterscheiden.

Drahtbügelfixierter 140-mm-Lüfter Gelungener 6-fach Heatpipe-Schwung Kaze Maru Lüfter sorgt für Wirbel

Die Belüftung des Zipang 2 erfolgt durch ein 140-mm-Modell der hauseigenen Kaze-Maru-Lüfterserie. Ohne PWM-Unterstützung ausgestattet agiert das Modell mit maximal 1000 U/min. Die Fixierung des Ventilators mit 120-mm-Lüfter-äquivalenten Rahmenlochbohrungen erfolgt per Drahtbügel-Methode ohne Schrauben.

Montagebesonderheiten

Beim Umsetzen der Montage für alle AMD- und Intel-Plattformen seit dem Sockel 754 respektive 478 vertraut Scythe auf ein cleveres Wechselsystem von Halteclips, welche ohne Werkzeug am Boden des Zipang 2 angebracht werden können. Für die AMD-Systeme steht dabei eine Zweipunkt-Klammer zur Verfügung, die mit dem Serien-Retentionmodul der entsprechenden Motherboards harmoniert. Gleiches gilt auf Vierpunkt-Ösen-Basis für Intels längst nicht mehr aktuellen Sockel 478, während die übrigen Intel-Plattformen 775, 1156 und 1366 mit Hilfe eines patentierten Push-Pin-Bügelpaars bedient werden, deren Diagonalabstände passend geändert werden können. Damit zählt der Zipang 2 trotz angenehm weniger Installationsbauteile zu den Kompatibilitätswundern des Marktes.

VTMS-Montagesystem für AMD und Intel

Abseits davon ist das Anbringen des Kühlers entsprechend der Vorrichtungen relativ einfach. Lediglich der ausladende Lamellenkörper, welcher beispielsweise die Push-Pins überdeckt und damit den Handlungsspielraum etwas einschränkt, erschwert die Prozedur. Aus diesem Grund empfiehlt sich der Ausbau der Hauptplatine.

Variable Push-Pins für Intel 775, 1156 und 1366 Ausrichtung des Kühlers ist zu beachten 10,6 cm Bauhöhe

Eine wichtige Rolle beim Zipang 2 spielt die Ausrichtung des Kühlers am Sockel. Für die maximale Leistung und die ideale Arbeitsgrundlage der Heatpipes sollte der Kühler so ausgerichtet werden, dass die Wärmeleitkapillare nicht gegen die Gravitation arbeiten müssen. Bei hängendem Kühler im aufgestellten Gehäuse ist die beste Ausrichtung, wie auf den obigen Bildern dargestellt, daher mit dem Schwung der Heatpipes in Richtung Grafikkarte. Ist dies beispielsweise bei einigen AMD-Motherboards aufgrund der vorgegebenen Modulplatzierung nicht zu realisieren, wäre noch eine äquipotente Ausrichtung mit seitlich verlaufendem Heatpipeschwung denkbar.

Testsystem

Taktgeber unserer aktuellen, realen Messplattform ist Intels Core i7 920 „Bloomfield“ [3]. Die beliebte Quad-Core-CPU generiert im Standardmodus (2,66 GHz, 1,2 Volt V-Core) laut Datenblatt 130 Watt bei voller Auslastung und liegt damit auf dem Niveau unseres Vorgänger-Prozessors, dem Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (2,66 GHZ, 1,35 Volt V-Core). Als Hauptplatine kommt dazu passend Intels DX58SO „Smackover“ zum Einsatz, das wir ebenfalls bereits im Bericht [4] zum Intel Core i7 vorgestellt haben.

Großzügige Sockel 1366-Testplattform Intel DX58SO Extreme Motherboard und Intel Core i7-920 CPU Abgeschottetes Netzteil: Lian Li Silent Force 650

Als passendes Gehäuse für die Testzusammenstellung im geschlossenen, stehenden ATX-System stellt uns Caseking mit dem Silverstone TJ-09S [5] eine räumlich üppig dimensionierte Basis zur Verfügung. Neben dem großzügigen Platzangebot ist dabei vor allem die Position des Netzteils am Gehäuseboden entscheidend für faire Testbedingungen, da der Lüfter unseres 650-Watt starken Lian-Li-Silent-Force-Netzteils dort keine mitbelüftende Wirkung auf die Prozessorkühler entfalten kann. So arbeitet als einziger Gehäuselüfter mit dem Scythe-S-Flex 800 ein leises 120-mm-Modell rückseitig ausblasend und unterstützt die CPU-Kühlung in den aktiven sowie semipassiven Testmodi.

Damit sind die wichtigsten Eckpfeiler des Systems, das sich in der Gesamtübersicht wie folgt darstellt, zunächst umrissen:

Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.

Voltcraft Schallpegelmessgerät 320 Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit Neue Referenzlüfter von Scythe und Noctua

Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers (der Lüfter wird von einem Passivnetzteil gespeist) im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich bis sehr deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.

Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Aus diesem Wert lassen sich Rückschlüsse über das vom Lüfter generierte Luftfördervolumen gewinnen.

Testsystem und -Modi

Um ein möglichst aussagekräftiges Bild über die Kühleigenschaften des Probanden zu erhalten, testen wir die jeweiligen Kühler in verschiedenen CPU-Modi, die aufgrund unterschiedlicher Taktraten und Arbeitsspannungen sowie Gehäusebelüftungsintensitäten manigfaltige Aufgaben an die jeweiligen Produkte richten. Während beispielsweise im „Standardmodus“ die Ansprüche an einen Retailkühler noch relativ vertretbar sind, können nur wenige Top-Kühler den Anforderungen im „Performancemodus“ bei geringer Aktivdrehzahl standhalten. Ergänzt wird die Übersicht vom „Semipassivtest“, bei welchem der CPU-Lüfter deaktiviert und lediglich die Belüftungshilfe vom einzigen Gehäuselüfter bei verschiedenen Drehzahlen gewährleistet wird. Die einzelnen Testmodi stellen sich wie folgt dar:

Modus Standard Performance Passiv 1 Passiv 2
Belüftung Aktiv Aktiv Semipassiv Semipassiv
CPU Takt 2,66 GHz 3,4 GHz 2,66 GHz 2,66 GHz
V-Core (BIOS) 1,2 V 1,4 V 1,0 V 1,0 V
V-Core (Real) 1,08 V 1,35 V 0,94 V 0,94 V
Gehäuselüfter 840 U/min 840 U/min 840 U/min 510 U/min

Abseits davon greifen wir, in Analogie zu unseren Prozessortests, zur Auslastung der CPU auf Prime95 [6] zurück, das in acht Instanzen des SmallFFT-Tests laufend zur höchsten Heizauslastung der Core i7-Test-CPU führt. Dabei geht jedem etwa halbstündigen Messlauf bis zum thermischen Gleichgewicht eine Aufwärmphase von 45 Minuten voraus. In diesen werden die Systemtemperaturen vom Diagnosetool Everest dokumentiert, wobei zur Bewertung das Mittel der Kerntemperaturmaxima über den gesamten Testlauf genutzt wird.

Lüfter und Lautstärke

Scythe Kaze Maru mit maximal 1000 U/min

Scythe stattet den Zipang 2 mit nomineller 140-mm-Belüftung aus der hauseigenen Kaze Maru Lüfterserie aus. Die in verschiedenen Drehzahlklassen auch separat erhältlichen 3-Pin-Lüfter ohne PWM-Unterstützung sind im Allgemeinen für ihre ruhige Laufart, ihre enorm niedrigen Minimaldrehzahlen bekannt und aufgrund ihrer Bohrlöcher im für 120-mm-Lüfter üblichen Abstand auch zum Nachrüsten für leise CPU-Towerkühler beliebt. Das Serienmodell des Zipang 2 (SY1425SL12ML) wartet mit einer Maximaldrehzahl von 1000 U/min auf und lässt sich etwa per Spannungsreduzierung bis unter 300 U/min drosseln. Dabei agiert der Fan sehr laufruhig mit einer angenehmen Rotorgrundfrequenz. Lediglich ein sehr leichtes Rotorklackern ist in allen Drehzahllagen zu vernehmen. Bei höheren Geschwindigkeiten übertönt der sanfte Luftumschlag das Rotorgeräusch, während unter 700 U/min kaum noch wahrnehmbare Emissionen zu verzeichnen sind. Etwas merkwürdig gestaltet sich die Lageabhängigkeit der Lüfterdrehzahl unseres Modells. So war die horizontale Geschwindigkeit bei gleicher Spannung zum Teil bis zu 200 U/min niedriger, als die vertikale.

Schalldruck / Drehzahl (frei stehend) Schalldruck / Drehzahl (auf Kühlkörper liegend)

Die messtechnische Bewertung belegt für den 140-mm-Lüfter eine im Vergleich zu den getesteten 120-mm-Probanden etwas intensivere Geräuschkulisse bei gleicher Drehzahl. Dies ist den stärkeren Luftumschlägen zuzurechnen. Allerdings ist der Grundpegel in diesen Bereichen noch so gering, dass der Kaze Maru des Zipang 2 zweifelsfrei zu den Silent-Lüftern zu zählen ist. Auch die generierte Luftgeschwindigkeit liegt stets etwas über der kleineren Konkurrenz.

Luftgeschwindigkeit / Drehzahl

Auf Basis der Luftgeschwindigkeiten lässt sich der Luftdurchsatz pro Stunde in Abhängigkeit von der Drehzahl abschätzen. Der 140-mm-Scythe-Kaze-Maru-Lüfter mit einem Außenradius von 6,8 cm und einem Rotorradius von 2,5 cm besitzt somit eine Durchströmfläche von etwa 125,6 cm². Daraus ergeben sich bei maximaler Drehzahl von freistehend knapp 1000 U/min und den gemessenen 8,6 km/h Luftgeschwindigkeit (angenommen, diese sei homogen über die Querschnittsfläche) ein abgeschätzter Luftdurchsatz von 108 m³/h (Herstellerangabe: ca. 87 m³/h bei 1000 U/min). Dies ist gut 30 Prozent mehr Förderleistung, als bei einem durchschnittlichen 120-mm-Lüfter abgeschätzt werden kann.

Ungenauigkeiten in den Diagrammen dieser Seite ergeben sich, neben den normalen Messtoleranzen, vorrangig aus nicht exakt einstellbaren Lüfterdrehzahlen (Toleranz +/- 30 U/min).

Performancevergleich

Traditionell nutzen wir zur Leistungsbewertung unserer Test-Probanden Referenzlüfter verschiedener Leistungsklassen, um die Rohperformance der Kühler bei vergleichbaren Bedingungen und Belüftungen gegenüber zu stellen. Für CPU-Kühler im 120-mm-Format kommen folgende drei Referenzlüfter zum Einsatz.

Scythe S-Flex „D“ Noctua NF-P12 Scythe S-Flex „G“
120-mm-Scythe-Referenz mit 800 U/min 120-mm-Noctua-Referenz mit 1380 U/min 120-mm-Scythe-Referenz mit 1860 U/min
120 mm 120 mm 120 mm
840 U/min (12 Volt) 1380 U/min (12 Volt) 1860 U/min (12 Volt)
v(Luft) = 4,7 km/h v(Luft) = 8,1 km/h v(Luft) = 17,3 km/h
51,6 m³/h* 98,1 m³/h* 147,1 m³/h*
minimal wahrnehmbar akzeptabel starkes Rauschen
< 30,4 dB(A)** 37,0 dB(A)** 45,4 dB(A)**
< 30,4 dB(A)*** 33,9 dB(A)*** 41,1 dB(A)***
* aus Lüfterbauweise und v(Luft) errechnet, ** frei stehend gemessen,
*** liegend auf Scythe Orochi gemessen

Referenzbelüftung

Erwartungsgemäß kann der Top-Blow-Kühler Zipang 2 von seiner Rohleistung der starken Towerkonkurrenz nicht das Wasser reichen. Im Standardmodus der CPU hält er aber zumindest den Thermalright AXP-140 als direkten Widersacher gleicher Bauart knapp in Schach. Erst bei höheren Luftgeschwindigkeiten respektive intensiver Übertaktung ist der AXP-140 spürbar besser aufgestellt als der für leise Belüftung konzipierte Japaner.

Standardmodus mit Referenzlüftern

 Scythe S-Flex (840 U/min):
Prolimatech Megahalems
58,00
Corsair H50
58,25
Xigmatek Thor's Hammer
58,50
Noctua NH-U12P
58,50
EKL Nordwand
58,50
Scythe Orochi (Tower)
58,75
Zalman CNPS 10X Quiet
58,75
CM Hyper 212 Plus
58,75
Tuniq Tower 120 Extreme
58,75
Scythe Mugen 2
59,00
Zalman CNPS 10X Extreme
59,25
EKL Brocken
59,50
Thermolab Baram
59,50
Cogage True Spirit
60,00
Scythe Zipang 2
63,25
Thermalright AXP-140
63,50
 Noctua NF-P12 (1380 U/min):
Prolimatech Megahalems
54,00
Corsair H50
54,50
Xigmatek Thor's Hammer
54,75
Noctua NH-U12P
55,25
EKL Nordwand
55,25
Thermolab Baram
55,50
Tuniq Tower 120 Extreme
55,50
Scythe Mugen 2
55,75
Scythe Orochi (Tower)
55,75
Zalman CNPS 10X Extreme
55,75
CM Hyper 212 Plus
55,75
Zalman CNPS 10X Quiet
56,50
Cogage True Spirit
57,00
EKL Brocken
57,50
Scythe Zipang 2
58,75
Thermalright AXP-140
59,25
 Scythe S-Flex (1860 U/min):
Prolimatech Megahalems
50,25
EKL Nordwand
51,25
Tuniq Tower 120 Extreme
51,25
Zalman CNPS 10X Extreme
52,00
Corsair H50
52,00
Xigmatek Thor's Hammer
52,75
Thermolab Baram
52,75
Zalman CNPS 10X Quiet
52,75
Scythe Mugen 2
53,00
Noctua NH-U12P
53,00
Cogage True Spirit
53,25
CM Hyper 212 Plus
53,25
Scythe Orochi (Tower)
53,75
EKL Brocken
54,25
Thermalright AXP-140
54,50
Scythe Zipang 2
55,00
Angaben in °C

Performancemodus mit Referenzlüftern

 Scythe S-Flex (840 U/min):
Prolimatech Megahalems
94,75
 Noctua NF-P12 (1380 U/min):
Corsair H50
86,00
Prolimatech Megahalems
86,25
Scythe Mugen 2
87,50
Xigmatek Thor's Hammer
87,50
Noctua NH-U12P
87,50
EKL Nordwand
87,50
Thermolab Baram
88,00
Tuniq Tower 120 Extreme
89,25
Zalman CNPS 10X Extreme
90,00
Zalman CNPS 10X Quiet
90,00
EKL Brocken
90,25
Cogage True Spirit
90,50
Thermalright AXP-140
95,50
 Scythe S-Flex (1860 U/min):
Prolimatech Megahalems
77,50
Zalman CNPS 10X Extreme
80,00
Thermolab Baram
80,00
EKL Nordwand
80,25
Corsair H50
80,50
Xigmatek Thor's Hammer
81,25
Noctua NH-U12P
81,25
EKL Brocken
81,75
Tuniq Tower 120 Extreme
82,00
Scythe Mugen 2
82,25
Cogage True Spirit
82,50
Zalman CNPS 10X Quiet
82,75
Thermalright AXP-140
86,50
Scythe Orochi (Tower)
93,00
CM Hyper 212 Plus
95,50
Scythe Zipang 2
99,00
Angaben in °C

Serienbelüftung

Mit Serienbelüftung belegt der Zipang 2 seine ordentliche Grundleistung bei niedrigen Drehzahlen. Im Standardmodus präsentiert man sich gar auf Höhe der Towerkonkurrenz. Erst bei wachsender Lüftergeschwindigkeit oder im übertakteten Performance-Modus muss sich der Zipang 2 klar geschlagen geben.

Standardmodus mit Serienbelüftung / Drehzahl Performancemodus mit Serienbelüftung / Drehzahl

Fazit

Mit dem Zipang 2 hat das japanische Traditionsunternehmen Scythe erneut einen sehr guten Prozessorkühler aufgelegt. Dabei punktet der qualitativ überzeugende Spross in erster Linie durch sein stimmiges Gesamtpaket mit sehr leiser, variabler Serienbelüftung im 140-mm-Format, vergleichsweise guter Leistungscharakteristik im unteren Drehzahlbereich und breit gestaffelter Plattformkompatibilität. Erwartungsgemäß liegt die reine Kühlperformance nur bei nicht übertakteten Prozessoren auf dem Niveau der Towerkühler. Dafür bleiben dem Anwender mit dem Zipang 2 und dessen Gesamthöhe von 10,6 cm auch in flachen Gehäusen oder PC-Konstruktionen leise und ausreichend potente Realisierungsmöglichkeiten.

Scythe Zipang 2 – gelungener Silent-Kühler im Top-Blow-Format

Sehr gut gefällt obendrein das Montagekonzept, das mit wenigen Bauteilen nahezu alle Plattformen der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit werkzeuglos bedient. Lediglich der den Push-Pins gegenüber einer Rückplattenmontage gegebene Vorzug könnte hier und da für Unmut sorgen.

Insgesamt erhält der Anwender mit dem Zipang 2 einen sehr leisen, gut abgestimmten Prozessorkühler im Top-Blow-Format mit den gängigen Vor- und Nachteilen der Konstruktion. Wer auf der Suche nach einem Prozessorkühler in diesem Format ist, sollte den etwa 40 Euro teuren Scythe Zipang 2 in jedem Fall in die nähere Auswahl ziehen.

Nützliche Links

Weitere Empfehlungen

URL-Liste:

  1. http://www.scythe-eu.com/produkte/cpu-kuehler/zipang-2.html
  2. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a425031.html
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2008/test_intel_core_i7_920_940_965_extreme_edition/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2008/test_intel_core_i7_920_940_965_extreme_edition/4/#abschnitt__mainboards
  5. http://www.caseking.de/shop/catalog/Gehaeuse/Silverstone/SST-TJ09-Serie/Silverstone-TemJin-SST-TJ09S-silver::5964.html
  6. http://www.computerbase.de/downloads/software/systemueberwachung/prime95/
  7. http://www.caseking.de/shop/catalog/Scythe-SCZP-2000-Zipang-2::12790.html
  8. http://www.scythe-eu.com/produkte/cpu-kuehler/zipang-2.html
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_sechs_high-end-kuehler/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_ekl_alpenfoehn_brocken_cpu-kuehler/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_xigmatek_thors_hammer_cpu-kuehler/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_scythe_mugen_2_cpu-kuehler/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_cpu-kuehler_nh-u12p/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_thermaltake_v14_pro_prozessorkuehler/
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_thermolab_baram_cpu-kuehler/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_ekl_alpenfoehn_nordwand_cpu-kuehler/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_thermalright_axp-140_cpu-kuehler/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_nh-c12p_cpu-kuehler/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_avc_black_samurai_cpu-kuehler/
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