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Test: Thermalright AXP-140 CPU-Kühler

von Martin Eckardt

Einleitung

Auf der Suche nach maximaler Leistung im Prozessor-Luftkühlersegment führt ohne Zweifel kein Weg am beliebten Towerdesign vorbei. Doch nicht immer sind die Vorzüge der hochbauenden Towerboliden, deren Auswahl sich in der jüngeren Vergangenheit aufgrund der Einfachheit der Konstruktion und der wachsenden Nachfrage enorm vergrößert hat, gefragt. Vor allem, wenn eine kompakte Niedrigbauweise in flachen Gehäusen, beispielsweise als aufstrebende Media-PC-Umsetzung, zur Debatte steht, feiern Kühlmodelle konventioneller Top-Blow-Bauweise ihr Revival. Allerdings ist deren Auswahl seit des Siegeszuges der Towerkühler deutlich gesunken, denn nur noch wenige Hersteller bemühen sich um entsprechende Modellpflege. Zu diesen zählt unter anderem der Hersteller Thermalright, der mit dem AXP-140 einen gewohnt hochkarätig ausgerichteten Prozessorkühler im flachen Top-Blow-Format anbietet, welcher, mit 120- oder 140-mm-Belüftung versehen, in erster Linie HTPC-Anwender mit hohen Leistungsansprüchen befriedigen soll. Wir haben uns im gewohnten Rahmen mit dem AXP-140 befasst.

Lieferumfang

Thermalright AXP-140 Lieferumfang plus Sockel 1366 Blot-Thru Kit
Thermalright AXP-140 Lieferumfang plus Sockel 1366 Blot-Thru Kit

Der Standardlieferumfang des Thermalright-Sprosses fällt sehr überschaubar aus. So wird der typischerweise lüfterlos ausgelieferte Kühlkörper lediglich vom Montagezubehör für den Intel-Sockel 775 mit entsprechender Installationsanleitung, einer großzügigen Spritze Chill-Factor-Wärmeleitpaste und dem obligatorischen Drahtbügelpaar zur Ventilatorfixierung nebst selbstklebender, vibrationsdämpfender Gummipuffer-Streifen begleitet (rechts im Bild). Um den AXP-140 auch auf Intels aktuellem Sockel 1366 montieren zu können, benötigt man zusätzlich das entsprechende Bolt-Thru-Kit (Preis: 4,50 Euro – links im Bild), welches optional auch in einer Ausführung für die AMD-Plattformen angeboten wird (Preis: 5,90 Euro), wodurch der ohnehin bereits sehr üppige Grundpreis [1] des Kühlers von über 40 Euro weiter steigt.

Technische Eckpunkte

Kühler im Detail


Thermalright AXP-140 Verpackung plus Sockel 1366 Blot-Thru Kit
Thermalright AXP-140 Verpackung plus Sockel 1366 Blot-Thru Kit
Flache Bauweise
Flache Bauweise
Geschickter Heatpipeeinsatz und tolles Finish
Geschickter Heatpipeeinsatz und tolles Finish

Thermalright liefert mit dem AXP-140 einen sogenannten Low-Profile-Prozessorkühler, der überall dort Einsatz finden soll, wo große, hochbauende Towerkühler nicht passen. Mit einer Höhe von lediglich 70 mm (ohne Lüfter) ist er darüber hinaus auch deutlich flacher gestaltet als viele Top-Blow-Entwicklungen der direkten Konkurrenz. Trotz dieser Bauweise soll nicht auf höchste Kühlleistung verzichtet werden, dafür stehen neben der gewohnten Hybrid-Auslegung mit massiver Kupferbodenplatte und Aluminiumlamellenkörper sechs 6-mm-Heatpipes in schwungvoller U-Aufbiegung Pate.

Thermalright AXP-140
Thermalright AXP-140

Der flache Radiator des AXP-140 verfügt über 78 Leichtmetalleinheiten, die in Baukastenbauweise sicher zusammengefügt wurden. Ihr Abstand ist mit einem Millimeter recht gering, weshalb sehr langsam drehende Lüfter Probleme mit dem Thermalright-Spross haben könnten. Für den passiven respektive semipassiven Betrieb ist der Kühler ebenfalls nicht prädestiniert.

Die einheitliche, gut abgestimmte Optik wird vom silbernen Glanz des Nickelüberzugs dominiert. Dieser dient vorrangig als Korrosionsschutz, reagiert aber üblicherweise etwas empfindlich auf Fettfinger. Qualitativ hinterlässt der Thermalright AXP-140 nichtsdestoweniger einen ausgesprochen zufriedenstellenden Eindruck mit hoher Robustheit, filigraner Verarbeitung und klarem Finish. Aufgrund der angestrebten Auslegung auf Intel-Prozessoren finden wir auch beim AXP-140 eine leichte Konvexwölbung der Bodenplatte vor, um die Konkavbeschaffenheit der Intel-Heatspreader auszugleichen.

Minimal gewölbte Bodenplatte
Minimal gewölbte Bodenplatte
Thermalright Chill-Factor-Wärmeleitpaste
Thermalright Chill-Factor-Wärmeleitpaste
Lüfteraufnahmetreppen für 120- oder 140-mm-Modelle
Lüfteraufnahmetreppen für 120- oder 140-mm-Modelle
Piekfein robuste Umsetzung
Piekfein robuste Umsetzung
Drahtbügelhalterung für die Lüfter
Drahtbügelhalterung für die Lüfter
Mit Lüfterbestückung unter 100 mm Bauhöhe
Mit Lüfterbestückung unter 100 mm Bauhöhe

Belüftet wird der serienmäßig ohne Ventilator ausgelieferte Bolide wahlweise mit 120- oder 140-mm-Modellen. Die Fan-Fixierung am Kühlkörper erfolgt dabei mit Hilfe zweier Drahtbügel, die am AXP-140 eingehangen werden. Um die Weitergabe der vom Lüfter erzeugten Schwingungen an den Kühlkörper und damit vibrationsbedingte Lärmemissionen einzudämmen, kann der Kunde auf im Lieferumfang enthaltene Gummistreifen vertrauen.

Montagebesonderheiten

Links: Bolt-Thru Sockel 1366, Rechts: Serienmaterial für Sockel 775
Links: Bolt-Thru Sockel 1366, Rechts: Serienmaterial für Sockel 775

Thermalright setzt bei der Montageform auf die sichere Rückplattenverschraubungen. Damit ist vor der Kühlerinstallation in jedem Fall der Ausbau der Hauptplatine aus dem Gehäuse von Nöten. Ferner müssen, bei Verwendung der optionalen Bolt-Thru-Kits für Intels Sockel 1366 oder AMDs 939-, AM2- und AM3-Plattformen, die Federschrauben des original Sockel-775-Kits entfernt, dem verwendeten Montagekreuz entsprechend angeschraubt und mit Hilfe der Fixierdrähte, die ein Gegendrehen der Federschrauben verhindern, in Stellung gebracht werden. Nun wird der AXP-140 auf die mit Wärmeleitpaste präparierte CPU aufgesetzt, die Rückplatte angehalten und die Muttern motherboardrückseitig zunächst handfest wechselseitig eingedreht. Dieser Arbeitsschritt gestaltet sich etwas umständlich, da sowohl das Mainboard als auch der Kühler und die Montageutensilien in richtiger Position festgehalten werden müssen. Ist dies gemeistert, sind die Haltemuttern mit Hilfe des im Lieferumfang enthaltenen Schraubenschlüssels endgültig bis zum Anschlag einzudrehen.

Ausrichtung wählbar
Ausrichtung wählbar
Rückseitiges Mutteranziehen
Rückseitiges Mutteranziehen
Sicherer Sitz und keine Imkompatibilitäten
Sicherer Sitz und keine Imkompatibilitäten

Insgesamt gehört die Montageform damit zu den eher komplizierteren Umsetzungen mit Geduldsspielcharakter. Durch das rückseitige Verschrauben erspart man sich zwar das komplizierte Eindrehen der Federschrauben unterhalb des Radiators, muss allerdings für jeden CPU-Wechsel den Ausbau der Hauptplatine in Kauf nehmen.

Abseits davon macht der AXP-140 keinerlei Probleme. RAM-Kits werden sicher überbaut und auch die Montageausrichtung kann aufgrund der Symmetrie der Sockel im Intel-Fall gemäß der idealen Arbeitsposition der Heatpipes im stehenden Gehäuse gewählt werden. AMD-Anwender haben aufgrund der Top-Blow-Bauweise nicht so stark mit Ausrichtungsnachteilen zu kämpfen.

Testsystem

Taktgeber unserer aktuellen, realen Messplattform ist Intels Core i7 920 „Bloomfield“ [4]. Die beliebte Quad-Core-CPU generiert im Standardmodus (2,66 GHz, 1,2 Volt V-Core) laut Datenblatt 130 Watt bei voller Auslastung und liegt damit auf dem Niveau unseres Vorgänger-Prozessors, dem Intel Core 2 Extreme QX6700 „Kentsfield“ (2,66 GHZ, 1,35 Volt V-Core). Als Hauptplatine kommt dazu passend Intels DX58SO „Smackover“ zum Einsatz, das wir ebenfalls bereits im Bericht [5] zum Intel Core i7 vorgestellt haben.

Großzügige Sockel 1366-Testplattform
Großzügige Sockel 1366-Testplattform
Intel DX58SO Extreme Motherboard und Intel Core i7-920 CPU
Intel DX58SO Extreme Motherboard und Intel Core i7-920 CPU
Abgeschottetes Netzteil: Lian Li Silent Force 650
Abgeschottetes Netzteil: Lian Li Silent Force 650

Als passendes Gehäuse für die Testzusammenstellung im geschlossenen, stehenden ATX-System stellt uns Caseking mit dem Silverstone TJ-09S [6] eine räumlich üppig dimensionierte Basis zur Verfügung. Neben dem großzügigen Platzangebot ist dabei vor allem die Position des Netzteils am Gehäuseboden entscheidend für faire Testbedingungen, da der Lüfter unseres 650-Watt starken Lian-Li-Silent-Force-Netzteils dort keine mitbelüftende Wirkung auf die Prozessorkühler entfalten kann. So arbeitet als einziger Gehäuselüfter mit dem Scythe-S-Flex 800 ein leises 120-mm-Modell rückseitig ausblasend und unterstützt die CPU-Kühlung in den aktiven sowie semipassiven Testmodi.

Damit sind die wichtigsten Eckpfeiler des Systems, das sich in der Gesamtübersicht wie folgt darstellt, zunächst umrissen:

Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.

Voltcraft Schallpegelmessgerät 320
Voltcraft Schallpegelmessgerät 320
Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit
Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit
Neue Referenzlüfter von Scythe und Noctua
Neue Referenzlüfter von Scythe und Noctua

Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers (der Lüfter wird von einem Passivnetzteil gespeist) im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich bis sehr deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.

Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Aus diesem Wert lassen sich Rückschlüsse über das vom Lüfter generierte Luftfördervolumen gewinnen.

Testablauf und -Modi

Um ein möglichst aussagekräftiges Bild über die Kühleigenschaften des Probanden zu erhalten, testen wir die jeweiligen Kühler in verschiedenen CPU-Modi, die aufgrund unterschiedlicher Taktraten und Arbeitsspannungen sowie Gehäusebelüftungsintensitäten manigfaltige Aufgaben an die jeweiligen Produkte richten. Während beispielsweise im „Standardmodus“ die Ansprüche an einen Retailkühler noch relativ vertretbar sind, können nur wenige Top-Kühler den Anforderungen im „Performancemodus“ bei geringer Aktivdrehzahl standhalten. Ergänzt wird die Übersicht vom „Semipassivtest“, bei welchem der CPU-Lüfter deaktiviert und lediglich die Belüftungshilfe vom einzigen Gehäuselüfter bei verschiedenen Drehzahlen gewährleistet wird. Die einzelnen Testmodi stellen sich wie folgt dar:

Modus Standard Performance Passiv 1 Passiv 2
Belüftung Aktiv Aktiv Semipassiv Semipassiv
CPU Takt 2,66 GHz 3,4 GHz 2,66 GHz 2,66 GHz
V-Core (BIOS) 1,2 V 1,4 V 1,0 V 1,0 V
V-Core (Real) 1,08 V 1,35 V 0,94 V 0,94 V
Gehäuselüfter 840 U/min 840 U/min 840 U/min 510 U/min

Abseits davon greifen wir, in Analogie zu unseren Prozessortests, zur Auslastung der CPU auf Prime95 [7] zurück, das in acht Instanzen des SmallFFT-Tests laufend zur höchsten Heizauslastung der Core i7-Test-CPU führt. Dabei geht jedem etwa halbstündigen Messlauf bis zum thermischen Gleichgewicht eine Aufwärmphase von 45 Minuten voraus. In diesen werden die Systemtemperaturen vom Diagnosetool Everest dokumentiert, wobei zur Bewertung das Mittel der Kerntemperaturmaxima über den gesamten Testlauf genutzt wird.

Performancevergleich

Traditionell nutzen wir zur Leistungsbewertung unserer Test-Probanden Referenzlüfter verschiedener Leistungsklassen, um die Rohperformance der Kühler bei vergleichbaren Bedingungen und Belüftungen gegenüber zu stellen. Für CPU-Kühler im 120-mm-Format kommen folgende drei Referenzlüfter zum Einsatz.

Scythe S-Flex „D“ Noctua NF-P12 Scythe S-Flex „G“ Scythe Kaze Maru „L“
120-mm-Scythe-Referenz mit 800 U/min
120-mm-Scythe-Referenz mit 800 U/min
120-mm-Noctua-Referenz mit 1380 U/min
120-mm-Noctua-Referenz mit 1380 U/min
120-mm-Scythe-Referenz mit 1860 U/min
120-mm-Scythe-Referenz mit 1860 U/min
140-mm-Scythe-Referenz mit 530 U/min
140-mm-Scythe-Referenz mit 530 U/min
120 mm 120 mm 120 mm 140 mm
840 U/min (12 Volt) 1380 U/min (12 Volt) 1860 U/min (12 Volt) 530 U/min
v(Luft) = 4,7 km/h v(Luft) = 8,1 km/h v(Luft) = 17,3 km/h v(Luft) = 3,4km/h
51,6 m³/h* 98,1 m³/h* 147,1 m³/h* 44,2 m³/h*
minimal wahrnehmbar akzeptabel starkes Rauschen nahezu lautlos
< 30,4 dB(A)** 37,0 dB(A)** 45,4 dB(A)** < 30,4 dB(A)**
< 30,4 dB(A)*** 33,9 dB(A)*** 41,1 dB(A)*** < 30,4 dB(A)***
* aus Lüfterbauweise und v(Luft) errechnet,** frei stehend gemessen,
*** liegend auf Scythe Orochi gemessen

Referenzbelüftung

Da der Thermalright AXP-140 ohne Serienlüfter ausgeliefert wird, beschränken wir uns auf die Tests mit unseren Referenzmodellen. Auch die Passiv-Tests bleiben beim TR-Spross außen vor, denn in dieser Konstellation ist der lüfterlose AXP-140 nicht in der Lage, nur auf Basis der Gehäuseentlüftung unsere Test-CPU in sicheren Temperaturbereichen durch den Alltag zu manövrieren. Abseits davon konnten wir den Kühler mit unserem 140-mm-Scythe-Kaze-Maru „L“ im Standardmodus des Prozessors (2,66 GHz, 1,2 Volt) betreiben und erreichten unter Last noch zufriedenstellende Kernmitteltemperaturen von 72,75 °C. Als Vergleich: Ein auf diese Super-Silent-Lüfterkonstruktion abgestimmter Scythe Orochi ist hier mit etwa 60,75 °C zwar deutlich leistungsstärker, bringt dafür allerdings auch gigantische Ausmaße mit sich.

Nachteil der Top-Blow-Kühlkonstruktionen ist die im Vergleich zur Towerkonkurrenz zum Teil spürbar höhere Gehäuseinnentemperatur. Da kein gerichteter Luftstrom durch das Zusammenspiel von CPU- und Gehäuselüfter generiert wird, kommt es zur Aufwärmung im Chassis und damit zu höheren Arbeitstemperaturen bei allen Hardwarekomponenten. Zum Teil kann diese Aufwärmung der Gehäuseluft fünf bis zehn Kelvin höhere Innentemperaturen im Vergleich zum gleichbelüfteten Towersetup ergeben. Dieser konzeptionelle Umstand wird nur wenig durch die mitbelüftende Wirkung des nach unten blasenden CPU-Lüfters auf Motherboard, RAM und Spannungswandler wieder ausgeglichen.

Standardmodus mit Referenzlüftern

 Scythe S-Flex (840 U/min):
Prolimatech Megahalems
58,00
Corsair H50
58,25
Xigmatek Thor's Hammer
58,50
Noctua NH-U12P
58,50
Scythe Orochi (Tower)
58,75
Scythe Mugen 2
59,00
Zalman CNPS 10X
59,25
EKL Brocken
59,50
Thermolab Baram
59,50
Cogage True Spirit
60,00
Thermalright AXP-140
63,50
 Noctua NF-P12 (1380 U/min):
Prolimatech Megahalems
54,00
Corsair H50
54,50
Xigmatek Thor's Hammer
54,75
Noctua NH-U12P
55,25
Thermolab Baram
55,50
Scythe Mugen 2
55,75
Scythe Orochi (Tower)
55,75
Zalman CNPS 10X
55,75
Cogage True Spirit
57,00
EKL Brocken
57,50
Thermalright AXP-140
59,25
 Scythe S-Flex (1860 U/min):
Prolimatech Megahalems
50,25
Zalman CNPS 10X
52,00
Corsair H50
52,00
Xigmatek Thor's Hammer
52,75
Thermolab Baram
52,75
Scythe Mugen 2
53,00
Noctua NH-U12P
53,00
Cogage True Spirit
53,25
Scythe Orochi (Tower)
53,75
EKL Brocken
54,25
Thermalright AXP-140
54,50
Angaben in °C

Erwartungsgemäß kann der Thermalright AXP-140 in den 120-mm-Referenzen nicht ganz mit den Tower-Größen des Marktes mithalten. Im Standardmodus der CPU hält sich der Abstand allerdings selbst bei moderater Belüftungsstärke in überschaubaren Grenzen. Erst bei anspruchsvolleren Aufgaben, hier simuliert durch unseren Performance-Modus mit übertaktetem und mit Überspannung betriebenen Prozessor, gerät der AXP-140 ordentlich ins Schwitzen.

Performancemodus mit Referenzlüftern

 Scythe S-Flex (840 U/min):
Prolimatech Megahalems
94,75
 Noctua NF-P12 (1380 U/min):
Corsair H50
86,00
Prolimatech Megahalems
86,25
Scythe Mugen 2
87,50
Xigmatek Thor's Hammer
87,50
Noctua NH-U12P
87,50
Thermolab Baram
88,00
Zalman CNPS 10X
90,00
EKL Brocken
90,25
Cogage True Spirit
90,50
Thermalright AXP-140
95,50
 Scythe S-Flex (1860 U/min):
Prolimatech Megahalems
77,50
Zalman CNPS 10X
80,00
Thermolab Baram
80,00
Corsair H50
80,50
Xigmatek Thor's Hammer
81,25
Noctua NH-U12P
81,25
EKL Brocken
81,75
Scythe Mugen 2
82,25
Cogage True Spirit
82,50
Thermalright AXP-140
86,50
Scythe Orochi (Tower)
93,00
Angaben in °C

Fazit

Mit dem AXP-140 hält Thermalright einen exzellenten Prozessorkühler der konventionellen Top-Blow-Bauweise in seinen Reihen. Zwar kann der Hybrid-Bolide – konzeptionell bedingt – nicht ganz die Spitzenleistungen der starken Tower-Konkurrenz mitgehen, bewegt sich aber vor allem bei geringerer CPU-Verlustleistung selbst bei sehr leiser Belüftung durchaus in Lauerstellung und hält damit ein mehr als nur solides Leistungsfundament für seinen angedachten Arbeitsbereich in flachen Media-PC-Umsetzungen bereit. Darüber hinaus kann das Thermalright-Machwerk mit herstellertypisch makelloser, qualitativ hochwertiger Gestaltung überzeugen.

Thermalright AXP-140 – eine Empfehlung Wert!
Thermalright AXP-140 – eine Empfehlung Wert!

Einzig die etwas umständliche Montageform, bei der man über eine dritte Hand nicht undankbar wäre, und der Umstand, dass aktuelle Sockel-Kits für Intels 1366- und AMDs 939-, AM2- und AM3-Plattformen nur gegen entsprechenden Aufpreis optional erhältlich sind, trüben die Gesamtvorstellung des AXP-140. Wer darüber allerdings hinweg sehen kann, bekommt zum Preis von knapp über 40 Euro einen sehr guten CPU-Kühler, der trotz Low-Profile-Auslegung mit 120- oder 140-mm-Lüftern agieren kann und in diesem Sinne kaum Konkurrenz fürchten muss.

Nützliche Links

Weitere Empfehlungen

URL-Liste:

  1. http://www.pc-cooling.de/advanced_search_result.php?keywords=AXP-140&x=0&y=0
  2. http://www.thermalright.com
  3. http://www.pc-cooling.de/advanced_search_result.php?keywords=AXP-140&x=0&y=0
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2008/test_intel_core_i7_920_940_965_extreme_edition/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2008/test_intel_core_i7_920_940_965_extreme_edition/4/#abschnitt__mainboards
  6. http://www.caseking.de/shop/catalog/Gehaeuse/Silverstone/SST-TJ09-Serie/Silverstone-TemJin-SST-TJ09S-silver::5964.html
  7. http://www.computerbase.de/downloads/software/systemueberwachung/prime95/
  8. http://www.pc-cooling.de/advanced_search_result.php?keywords=AXP-140&x=0&y=0
  9. http://www.thermalright.com/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_sechs_high-end-kuehler/
  11. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a395076.html
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_ekl_alpenfoehn_brocken_cpu-kuehler/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_xigmatek_thors_hammer_cpu-kuehler/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_scythe_mugen_2_cpu-kuehler/
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_cpu-kuehler_nh-u12p/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_thermaltake_v14_pro_prozessorkuehler/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_thermolab_baram_cpu-kuehler/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_enzotech_ultra-x/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_nh-c12p_cpu-kuehler/
  20. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_avc_black_samurai_cpu-kuehler/
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