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Test: Xigmatek Thor's Hammer CPU-Kühler

von Martin Eckardt

Einleitung

Nach wie vor zehrt Kühlerspezialist Xigmatek von den sehr guten Kritiken über die Heatpipe-Direct-Touch-Technik (HDT) und den guten Einstiegsergebnissen der Prozessorkühler-Serien. Objektiv betrachtet hat sich seit der Markteinführung des legendären HDT-S1283 [1] im August 2007 allerdings nicht viel Revolutionäres getan. Vielmehr hat man versucht, durch verschiedene Lüfterkonfigurationen, Minimalveränderungen (HDT-S1284 mit vier statt drei Heatpipes) und wechselnde, plakative Namen Produktpflege zu betreiben. Dass diese Art der „Weiterentwicklung“ im Zuge wachsender Konkurrenz jedoch nicht die erfolgreichste sein kann, war abzusehen. Und so war es letztlich nur eine Frage der Zeit, bis Xigmatek intensiver nachzulegen versucht.

Als Ergebnis der Arbeit dürfen wir nun mit dem Thor's Hammer einen echten Donnerschlag in den Händen halten, der auf Basis eines doppellagigen HDT-Konzeptes in neue Leistungsregionen vorstoßen will. Wir haben uns Xigmateks neuen Kühlgiganten zur Brust genommen und klären in gewohnter Manier, ob dieser die Erfolgsspur der HDT-Kühler weiter ausheben kann.

Lieferumfang

Xigmatek Thor's Hammer Lieferumfang
Xigmatek Thor's Hammer Lieferumfang

Den Lieferumfang des lüfterlos in einer pompös gestalteten Kartonage daher kommenden Kühler-Flaggschiffs begleiten neben den obligatorischen Montagematerialien für AMD und Intel (Crossbow-Kit ACK-I7363) samt Mini-Schraubenschlüssel eine ausführliche Montageanleitung mit deutschem Sprachteil, eine Tüte Wärmeleitpaste sowie insgesamt acht Antivibrations-Gummis zur Befestigung der optionalen 120-mm-Ventilierung.

Technische Daten

Kühler im Detail

Mit dem Thor's Hammer entfernt sich Xigmatek endlich vom seit nun knapp zwei Jahren etablierten Einheitsdesign der HDT-Kühler und schickt einen komplex gestalteten 120-mm-Tower mit hohem Wiedererkennungswert an den Start. Charakteristisch sind im Speziellen die aufgefädelten Aluminiumlamellen, die sich in ihrer schmetterlingsartigen Form abwechseln und damit einen interessanten, überlappenden Look erzeugen. Der dabei resultierende Lamellenabstand fällt mit etwa 1,5 Millimetern deutlich geringer aus, als auf den ersten Blick vermutet.

Schicke Verpackung – leider leicht lädiert
Schicke Verpackung – leider leicht lädiert
Xigmatek Thor's Hammer
Xigmatek Thor's Hammer

Überlappende Lamellen
Überlappende Lamellen
Gelungene Thor's Hammer-Optik und vernickelte Flächen
Gelungene Thor's Hammer-Optik und vernickelte Flächen

Natürlich basiert auch der Thor's Hammer auf dem erfolgreichen Heatpipe-Direct-Touch-Konzept, bei welchem die U-Kapillare leicht angeschliffen und abgeflacht unmittelbar auf der Prozessoroberfläche aufliegen. Konkret sind es vier 8-mm-Heatpipes, die so im direkten Prozessorkontakt stehen. Über diesen wurden in einer zweiten Ebene drei weitere 6-mm-Heatpipes eingebunden, die für zusätzliche Wärmeableitung sorgen sollen. In Kombination mit der Lamellenstruktur wirkt das neue Xigmatek-Flaggschiff damit wie eine Kreuzung aus einem 92-mm-Kühler mit Dreifachheatpipe sowie einem 120-mm-Pendant mit Kapillar-Quartett.

Qualitativ hinterlässt der Thor's Hammer einen ausgezeichneten Eindruck. Die Leichtmetallelemente wurden sauber und robust eingebunden, die Heatpipes piekfein verlegt und der gesamte Aufbau optisch wie qualitativ harmonisierend in ein schwarzes Komplett-Nickelkleid eingebettet. Damit ist der Kühler zwar etwas anfällig gegenüber Fettfingerattacken, wirkt allerdings unheimlich erwachsen und bestens abgestimmt. Auch der plane HDT-Boden weist deutlich weniger Riefen und Vertiefungen auf, als dies bei bisherigen Xigmatek-Produkten der Fall war.

HDT-Boden – so gut wie bisher riefenfrei
HDT-Boden – so gut wie bisher riefenfrei
Novum: Doppellagige Heatpipeauflage am Boden
Novum: Doppellagige Heatpipeauflage am Boden

Xigmatek-typisch: Lüfter werden per Gummi-Strings fixiert
Xigmatek-typisch: Lüfter werden per Gummi-Strings fixiert
Wahlweise Einfach- oder Doppelbelüftung möglich
Wahlweise Einfach- oder Doppelbelüftung möglich

Aufgrund des symmetrischen Aufbaus lassen sich bis zu zwei 120-mm-Lüfter am Kühlkörper fixieren. Dem Lieferumfang liegen dazu acht Gummielemente bei, wie wir sie von bisher allen Xigmatek-Kühlern kennen. Durch diese wird eine vibrationsdämpfende Aufhängung der Lüfter realisiert und damit zur Geräuschreduzierung beigetragen. Leider lassen sich die etwas widerspenstigen Hartgummi-Stifte nicht ganz so einfach am Lüfter respektive an den Lamellenenden einfädeln.

Montagebesonderheiten

Montageutensilien für AMD und Intel
Montageutensilien für AMD und Intel

Mit dem Thor's Hammer kehrt Xigmatek den ungeliebten Push-Pins zur Intel-Montage endgültig den Rücken zu und legt mit dem Crossbow-Kit eine sinnvolle und sichere Verschraubung auf Rückplattenbasis für Intels Sockel 775 und 1366 respektive die etablierte Bügelklammerlösung für AMD-Systeme bei. Vorbereitend zur Intel-Montage müssen zunächst die Haltebügel am Kühlerboden fixiert und die Rückplatte in Abhängigkeit vom verwendeten Sockel (775 oder 1366) an entsprechender Stelle mit der Isolierschicht beklebt werden. Ist dies geschehen, kann der Thor's Hammer auf die mit Wärmeleitpaste benetzte CPU aufgesetzt und mit Hilfe der vier Federschrauben alternierend arretiert werden. Aufgrund der ausladenden Kühlerdimensionen und der wellenartigen Lamellenform ist das Anziehen zweier gegenüberliegender Schrauben noch per Schraubendreher von oben möglich. Die anderen beiden werden vom Lamellenverlauf verdeckt und werden dementsprechend auf Basis des mitgelieferten Mini-Schlüssels eingedreht. Insgesamt ist der Installationsakt relativ flott und problemlos über die Bühne gebracht. Am ungemütlichsten ist dabei noch das nachträgliche Einhaken der Lüfter auf Basis der Gummiaufhängungen, die sich diese bei mitunter schnell verbiegenden Lamellen nur recht widerwillig einklinken lassen.

Isolierschicht aufgeklebt und Haltebügel angeschraubt
Isolierschicht aufgeklebt und Haltebügel angeschraubt
Leicht verdeckt: Zwei der Federschrauben müssen per Schlüssel angezogen werden
Leicht verdeckt: Zwei der Federschrauben müssen per Schlüssel angezogen werden

Sicherer Sitz und keine Kompatibilitätsprobleme
Sicherer Sitz und keine Kompatibilitätsprobleme
Fertiger Aufbau mit Belüftung
Fertiger Aufbau mit Belüftung

Auf den symmetrischen Sockeln von Intel kann der Thor's Hammer entsprechend aller vier Himmelsrichtungen positioniert werden. Die U-Aufbiegung der Heatpipes in Kombination mit der Klammerlösung verhindert diese beliebige Ausrichtung leider in entsprechenden AMD-Systemen, sodass hier meist mit leichten Leistungseinbußen zu rechnen ist. Von möglichen Inkompatibilitäten mit Chipsatzkühlern oder RAM-Riegeln ist aufgrund der Lamellenformen und ihrer Einsatzhöhe weitgehend abzusehen. Eher noch wird es aufgrund der Gesamtbauhöhe des Kühlers von 160 Millimetern zu Gehäuseproblemen kommen.

Testsystem

Heiz- und Herzstück unserer aktuellen Kühlertestplattform ist der mit einer spezifizierten Thermal Design Power (TDP) von 130 Watt ausgezeichnet skalierende Intel Core 2 Extreme QX6700, eine imposant leistungsfähige Quad-Core-CPU im 65-nm-Design, deren vier Kerne mit jeweils 2,66 GHz bei 1,35 Volt Kernspannung betrieben werden.

Als weitere Schlüsselkomponente unserer auf einen möglichst leisen Betrieb ausgelegten Komposition vertrauen wir beim Netzteil auf das Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt, das uns mit freundlicher Unterstützung von Be-Quiet [4] zur Verfügung gestellt wurde und beispielsweise bei Caseking [5] erhältlich ist. Den temperaturgeregelten, sehr leisen Serienlüfter des hocheffizienten Netzteiles tauschen wir aus Gründen des fairen Kühlervergleiches gegen einen mit konstant 800 U/min drehenden Scythe S-Flex, der den Papst F2GLL als Referenzlüfter im neuen System ablöst. Ein weiterer S-Flex werkelt auch rückseitig auf Höhe des Prozessorsockels ausblasend als einziger Gehäuselüfter im neuen Testgehäuse, dem Coolermaster Stacker 830, das uns zu diesem Zweck von Caseking [6] zur Verfügung gestellt wurde. Das Stacker 830 als meistverkauftes High-End-Gehäuse Europas bietet die Annehmlichkeiten einer weit verbreiteten Innenraumaufteilung, großzügigen Platzverhältnissen und durch den üppigen Gebrauch von lochblechernen Seitenwänden gute Belüftungs- und Luftansaugmöglichkeiten für die verschiedenen Testkühlerkonzepte. Alle weiteren Komponenten sind folgender Zusammenstellung zu entnehmen:

Großräumiges Testgehäuse mit vielen Lüftungsmöglichkeiten: Coolermaster Stacker 830
Großräumiges Testgehäuse mit vielen Lüftungsmöglichkeiten: Coolermaster Stacker 830
Hitzköpfige Infrastruktur: QX6700 Quadcore und Radeon X1900XTX
Hitzköpfige Infrastruktur: QX6700 Quadcore und Radeon X1900XTX

Scythe S-Flex SFF21D – unsere 120-mm-Lüfterreferenz mit 800 U/min
Scythe S-Flex SFF21D – unsere 120-mm-Lüfterreferenz mit 800 U/min
Testnetzteil: Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt
Testnetzteil: Be-Quiet Straight-Power mit 600 Watt

Testverfahren: Wir gönnen dem frisch gestarteten System zunächst eine einstündige Aufwärmphase, in der Futuremarks „Ice Storm Fighter“-Demo (eine speziell auf die Leistungsfähigkeit von Quad-Core-Systemen abgestimmte, berechnungstechnisch in Threads aufgeteilte Grafikdemo, die das gesamte System entsprechend aufheizt) zum Einsatz kommt. Daran schließt sich der eigentliche Hitzetest für den Prozessor an, wobei wir uns dazu des kleinen, aber feinen Tools Core2MaxPerf 1.0 [7] bedienen, um die CPU-Auslastung aller vier Kerne über eine weitere Stunde konstant maximal zu halten. Core2MaxPerf 1.0 hat sich im Test gegen einige andere, potentielle Auslastungstools wie etwa Prime95, Intels Thermal Analysis Tool oder S&M aufgrund der besonders intensiven thermischen Beanspruchung aller vier Kerne durchgesetzt. Zum Abschluss der Testdurchläufe gewähren wir jedem Kühler noch eine Leerlaufphase von einer halben Stunde. Während des gesamten Szenarios werden die Temperaturverläufe mit der Everest-Ultimate-Software dokumentiert und die Maxima von uns zur Bewertung herangezogen. Wir testen jeden Kühler zunächst im 12-Volt-Modus, danach im 5-Volt-Betrieb.

Im Volllastbetrieb der CPU verbraucht unser System etwa 270 Watt, während im Leerlauf noch eine Leistungsaufnahme von 155 Watt zu verbuchen ist.

Achtung! Die Temperatur-Messergebnisse sind mitunter recht stark an die verwendete Testplattform geknüpft und können je nach Konfiguration erheblich abweichen. Sie sollten nur als Orientierung und grobe Tendenz, nicht allerdings als absolut angesehen werden.

Voltcraft Schallpegelmessgerät 320
Voltcraft Schallpegelmessgerät 320
Lüftergeräusche zum Reinhören: Samsons Q1U macht es möglich
Lüftergeräusche zum Reinhören: Samsons Q1U macht es möglich
Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit
Anemometer zur Bestimmung der Luftgeschwindigkeit

Die Messung der Lautstärke erfolgt im Einzelbetrieb des jeweiligen Kühlers im 40-cm-Abstand mit einem Voltcraft-320-Schallpegelmessgerät, das die Geräuschemission nach den bekannten A-Bewertungskurven in einem Bereich von 30 bis 130 Dezibel interpretiert. Die Grundlautstärke des Messraumes bei subjektiv empfundener Stille beträgt 30,4 dB(A). Ab dieser Schwelle kann das vom Kühler emittierte Geräusch nicht mehr vom Messgerät aufgelöst werden. Bis etwa 35 dB(A) kann je nach Sensibilität des Anwenders und Frequenzcharakter des Tons davon ausgegangen werden, dass die Lüftergeräusche bei geschlossenem Gehäuse nicht respektive kaum mehr wahrzunehmen sind. Ab 40 dB(A) unserer Skala sind die Geräusche deutlich zu hören, ab 50 dB(A) beginnt der sehr störende Bereich.

Als Service bieten wir außerdem MP3-Hörproben der Kühlcombos in den jeweiligen Betriebsmodi (5 Volt / 12 Volt) an, da die gemessenen Schalldruckwerte nur für wenige Leser wirklich greif- und vorstellbar sind. Außerdem kann man mit Hilfe dieser Aufnahmen, die im Abstand von 5 cm zum Objekt erfolgen, den Charakter des jeweiligen Lüftergeräusches besser erfassen und einschätzen.

Ferner werden von uns die vom Lüfter erzeugten Windgeschwindigkeiten mit einem Anemometer gemessen und die maximale Geschwindigkeit als Indikator für den Volumendurchsatz angegeben. Dieser lässt sich dann einfach per Multiplikation des von uns angegebenen Wertes mit dem jeweiligen Lüfterquerschnitt abschätzen. Dabei ist bei der Ermittlung der Querschnittsfläche darauf zu achten, dass der Rotorbereich nicht mit eingerechnet werden darf.

Testresultate

Übersicht - Referenzbelüftung

Als ein wichtiges Kriterium für den Vergleich der Leistungsfähigkeit eines Kühlkörpers gilt die gegenüberstellende Messung mit gleichen Lüftern. Für 120-mm-Kühler und solche, die dazu kompatibel sind, setzen wir nach wie vor auf die tabellarisch näher charakterisierten drei Lüfterexemplare der verschiedenen Leistungsklassen.

Scythe S-Flex Papst F2GLL Sharkoon Power
120-mm-Referenzlüfter mit niedriger Drehzahl: Scythe S-Flex SFF21D mit ~ 750 U/min
120-mm-Referenzlüfter mit niedriger Drehzahl: Scythe S-Flex SFF21D mit ~ 750 U/min
120-mm-Referenzlüfter mit mittlerer Drehzahl: Papst F2GLL mit ~ 1140 U/min
120-mm-Referenzlüfter mit mittlerer Drehzahl: Papst F2GLL mit ~ 1140 U/min
120-mm-Referenzlüfter mit hoher Drehzahl: Sharkoon Power mit ~ 2100 U/min
120-mm-Referenzlüfter mit hoher Drehzahl: Sharkoon Power mit ~ 2100 U/min
750 U/min (12 Volt) 1150 U/min (12 Volt) 2100 U/min (12 Volt)
v(max)Luft = 4,7 km/h v(max)Luft = 8,1 km/h v(max)Luft = 17,3 km/h
unhörbar minimal wahrnehmbar aufdringlich laut
< 30,4 dB(A) 31,5 dB(A) 49,3 dB(A)
mp3-Hörprobe mp3-Hörprobe mp3-Hörprobe
Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [8] Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [7] Download: Lüfterhörprobe als mp3-Datei [7]

Aufgrund fehlender Serienbelüftung beschränken wir uns beim Thor's Hammer auf die Gegenüberstellung mit unseren drei Referenzlüftern. Hier beweist der Xigmatek-Neuling, dass er nicht nur ein Papiertiger ist, sondern auch besondere Leistungsreserven in allen Lebenslagen bereit hält. In beeindruckender Manier schließt er zur absoluten Spitze auf und präsentiert seine Eignung sowohl in Silent- als auch in Performance-Systemkonfigurationen.

Kühlercharts mit Referenzlüftern

Kühlervergleich mit gleichen Lüftern

 Silent: Scythe S-Flex:
Scythe Orochi
68,75
Prolimatech Megahalems
68,75
Thermalright IFX-14
69,00
Xigmatek Thor's Hammer
69,25
Scythe Mugen 2
70,25
Scythe Ninja Cu
70,75
Noctua NH-U12P
71,25
EKL Groß-Clock'ner
71,75
Xigmatek Achilles S1284
71,75
Thermalright True Black 120
72,00
AVC Black Samurai*
72,00
Thermalright Ultra-120 eXtr.
72,25
Xigmatek Dark-Knight S1283
72,25
Xigmatek HDT-S1283
72,50
OCZ Vendetta 2
72,50
Scythe Ninja 2
72,50
Noctua NH-C12P*
72,50
EKL Gletscherspalte*
72,75
Zerotherm FZ120
72,75
Scythe Ninja Rev. A/B
73,00
Arctic-Cooling Freezer Xtreme
73,00
Scythe Mugen
73,50
Xigmatek Red Scorpion S1283
73,50
Cooler Master V8
73,75
2PCOM PS1264U
73,75
Scythe Zipang*
74,00
Enzotech Ultra-X*
74,25
Coolermaster Hyper Z600
74,25
Noiseblocker Cool-Scraper 3
74,50
Scythe Andy Samurai
74,75
Xigmatek HDT-D1284*
76,50
Silverstone Nitrogen NT06*
78,75
EKL Zugspitze*
79,50
 Normal: Papst F2GLL:
Thermalright IFX-14
65,50
Prolimatech Megahalems
65,50
Scythe Orochi
65,75
Xigmatek Thor's Hammer
66,00
Scythe Mugen 2
66,25
Noctua NH-U12P
66,75
Thermalright True Black 120
66,75
Thermalright Ultra-120 eXtr.
67,00
EKL Groß-Clock'ner
67,00
Xigmatek Achilles S1284
67,00
Xigmatek HDT-S1283
67,25
OCZ Vendetta 2
67,25
Xigmatek Dark-Knight S1283
67,25
Noctua NH-C12P*
67,50
AVC Black Samurai*
67,50
Scythe Ninja Cu
67,75
Arctic-Cooling Freezer Xtreme
67,75
Xigmatek Red Scorpion S1283
68,00
Zerotherm FZ120
68,00
Scythe Mugen
68,50
Scythe Ninja 2
68,50
EKL Gletscherspalte*
68,75
Cooler Master V8
68,75
Coolermaster Hyper Z600
69,00
Scythe Zipang*
69,25
Scythe Ninja Rev. A/B
69,50
Enzotech Ultra-X*
69,50
Noiseblocker Cool-Scraper 3
70,50
2PCOM PS1264U
70,75
Scythe Andy Samurai
71,75
EKL Zugspitze*
72,25
Xigmatek HDT-D1284*
73,50
Silverstone Nitrogen NT06*
74,75
 Power: Sharkoon Power:
Prolimatech Megahalems
61,50
Xigmatek Thor's Hammer
61,75
Scythe Orochi
62,00
Thermalright IFX-14
62,25
Noctua NH-U12P
62,25
Thermalright True Black 120
62,25
Scythe Mugen 2
62,25
Thermalright Ultra-120 eXtr.
62,50
Arctic-Cooling Freezer Xtreme
62,50
EKL Groß-Clock'ner
62,75
OCZ Vendetta 2
62,75
Xigmatek Achilles S1284
62,75
Xigmatek Dark-Knight S1283
62,75
Xigmatek HDT-S1283
63,00
Scythe Ninja Cu
63,25
Zerotherm FZ120
63,25
Coolermaster Hyper Z600
63,25
Noctua NH-C12P*
63,25
AVC Black Samurai*
63,25
Scythe Mugen
63,75
Xigmatek Red Scorpion S1283
64,00
Cooler Master V8
64,25
Scythe Ninja 2
65,25
EKL Gletscherspalte*
65,75
Scythe Ninja Rev. A/B
66,00
Scythe Andy Samurai
66,25
Enzotech Ultra-X*
66,50
Noiseblocker Cool-Scraper 3
66,50
2PCOM PS1264U
66,50
Scythe Zipang*
67,00
Silverstone Nitrogen NT06*
68,50
Xigmatek HDT-D1284*
71,50
EKL Zugspitze*
71,50
Angaben in °C

Hierbei handelt es sich um das arithmetische Mittel der Kerntemperaturen der vier nativen Kerne unseres Testprozessors, die zur Generierung der Rangfolge in den Charts herangezogen werden.
(Bei den mit * gekennzeichneten Kühlern handelt es sich um s.g. Top-Blow-Kühler. Alle anderen sind im Towerformat gefertigt.)

Fazit

Mit dem Thor's Hammer ist Xigmatek wahrlich ein wunderbarer Prozessorkühler gelungen. Ausgehend von einem klar verfolgten Konzept, welches das extravagante Design des Kühlers maßgeblich bestimmt, über eine piekfeine materielle wie qualitative Umsetzung bis hin zur eigentlichen Kühlleistung, die entsprechend der verschiedenen Belüftungsgrade erstklassig ist: der Neuling leistet sich in keiner Disziplin einen Patzer. Darüber hinaus gefallen die sichere Montage auf Rückplattenbasis, die hohe Kompatibilität sowie die lüfterlose Auslieferung. Speziell die Serienlüfter der vergangenen Xigmatek-Generationen sorgten doch immer wieder für Unmut, beim Thor's Hammer kann der Kunde endlich selbst entscheiden, welches Modell die aktive Ventilierung übernehmen soll.

Xigmatek Thor's Hammer – eine echte Empfehlung
Xigmatek Thor's Hammer – eine echte Empfehlung

Damit ist Xigmatek, sowohl im Hinblick auf die reine Kühlleistung, auf die Optik, aber auch auf die qualitative Güte des Gesamtkonzeptes mit der Doppel-Layer-Heatpipe-Technik des Thor's Hammer endlich auf einem Niveau mit den absoluten Top-Produkten des Marktes angelangt. Leider spiegelt sich dies auch im Preis wieder, denn mit über 55 Euro [2] gehört der göttliche Kühlgigant nicht zu den günstigsten seiner Zunft. Dennoch spricht in der Summe nicht viel gegen den Thor's Hammer, den zweifelsfrei besten Xigmatek-Kühler bisher, weshalb ihm unsere ComputerBase-Empfehlung nicht verwehrt bleiben soll. Dies übergreifende Verfügbarkeit des Kühlers wird ab Ende März erwartet.

Empfehlung (03/09)
Empfehlung (03/09)

Tagesaktuelle Preise und Verfügbarkeit:

Weitere Empfehlungen

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_xigmatek_hdt-s1283/
  2. http://www.xigmatek.de/product/air-thorshammers126384_de.php
  3. http://www.caseking.de/shop/catalog/Silent-PC/Fanless-CPU-Kuehler/Xigmatek-Thors-Hammer-S126384-Heatpipe-Cooler::11769.html
  4. http://www.be-quiet.net/
  5. http://www.caseking.de/shop/catalog/product_info.php?cPath=30_164&products_id=4823
  6. http://www.caseking.de
  7. http://www.withopf.com/tools/cputempwatch/
  8. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/cpu-kuehler_hoerproben/
  9. http://www.computerbase.de/preisvergleich/a395752.html
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2009/test_scythe_mugen_2_cpu-kuehler/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_cpu-kuehler_nh-u12p/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_xigmatek_hdt-s1283/
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_thermaltake_v14_pro_prozessorkuehler/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_ocz_vendetta_2_cpu-kuehler/
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_scythe_orochi_cpu-kuehler-riese/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_gross-clockner_zugspitze_gletscherspalte/
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2007/test_enzotech_ultra-x/
  18. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_noctua_nh-c12p_cpu-kuehler/
  19. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/gehaeuse_kuehlung/2008/test_avc_black_samurai_cpu-kuehler/
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