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Test: Inno3D Tornado GeForce2 MX400

von Steffen Weber

Vorwort

Nicht jeder hat das Geld, um sich gleich eine Highend-Grafikkarte à la GeForce 2 Ultra oder gar GeForce 3 anzuschaffen. Für diese Zielgruppe hat nVidia vor ca. einem Jahr die GeForce2-MX-Serie ins Leben gerufen. Diese bot für lange Zeit ein ungeschlagenes Preis- / Leistungsverhältnis. Doch seit ein paar Monaten versucht STMicroelectronics mit dem Grafikchip Kyro 2 die Gunst der Käufer in diesem Preissegment zu erwerben. Fast zeitgleich hat nVidia seine GeForce2-MX-Serie aufgesplittet. Es gibt nun einerseits den GeForce2 MX200 und den GForce2 MX400, welcher auf dem Papier nahezu das gleiche verspricht, wie einst der normale GeForce2 MX. Inno3D war so freundlich, uns zwei Grafikkarten mit dem GeForce2 MX400 (Inno3D Tornado GeForce2 MX400) zur Verfügung zu stellen. Um die Ergebnisse mit denen des Vorgängerchips (GeForce2 MX) vergleichen zu können, haben wir zudem noch die Leistungen der Hercules 3D Prophet 2 MX in die Benchmark-Diagramme mit einfließen lassen. Da wir uns in diesem Vergleich auf Grafikkarten, die für Spieler interessant sind, beschränken wollten, haben wir die GeForce2 MX200 bewusst außen vor gelassen. Es sei jetzt schon gesagt, dass dieser Test keineswegs so ausgefallen ist, wie man es erwartet hätte.

Lieferumfang

Im Vergleich zu manchen anderen Herstellern fällt die Packung der beiden Grafikkarten von Inno3D mit 29cm x 20cm x 4cm relativ klein aus. Man verzichtet so also auf überflüssiges Volumen und beschränkt sich auf das Wesentliche. Bei beiden Grafikkarten sieht die Verpackung übrigens 100%ig identisch aus und gibt unter anderem als Leistungsmerkmal unabhängig von dem wahren Inhalt der Packung 32MB Grafikspeicher an. Lediglich ein zusätzlicher Aufkleber auf der Verpackung weist einen darauf hin, dass man eventuell nicht die GeForce2 MX400 mit 32MB Speicher, sondern die Variante mit 64MB in den Händen hält. An einem weiteren Aufkleber kann man erkennen, ob die Grafikkarte mit TV-Out ausgestattet ist, was bei uns der Fall war. Ein dritter Aufkleber weist uns darauf hin, dass es sich in unserem Fall um ein "Value Pack" handelt. Daher müssen wir auf zusätzliche Software und ein Inno3D Mauspad verzichten. Inno3D hat auch eine Variante mit Twin-View im Programm, was dann wahrscheinlich den vierten Aufkleber bedeutet hätte. Durch Twin-View können zwei Monitore an eine Grafikkarte angeschlossen werden. Dabei wird jedoch nicht zwangsweise das Bild dupliziert, sondern der eine Monitor kann das Bild des anderen Monitors vertikal oder horizontal erweitern. Wie bereits erwähnt kamen unsere Testobjekte jedoch ohne diese Technik daher.


Kommen wir nun zum eigentlichen Inhalt der Packung. Da ist als erstes natürlich die Grafikkarte selbst zu nennen, welche in einer Anti-Statik-Tüte verpackt ist. Sie hat jedoch keinen Halt und kann daher in der Packung umher rutschen. Dadurch nimmt sie selbstverständlich nicht gleich Schaden, gesund ist es aber keineswegs. Bei der 64MB-Variante fällt sofort die beidseitige Bestückung mit Grafikspeicher auf. Bei genauerem Hinsehen stellt man weiterhin fest, dass auf den beiden Grafikkarten unterschiedlicher Speicher verbaut wurde. Der Speicher der 32MB-Variante hat eine Zugriffszeit von 5ns, die 64MB-Variante muss jedoch auf langsameren Speicher mit 6ns zurückgreifen. Daher ist der Grafikspeicher der beiden Produkte auch von Haus aus schon unterschiedliche schnell getaktet. Die 32MB-Variante wird mit 184MHz Speichertakt 9MHz oberhalb der Spezifikationen betrieben, der Speicher der 64MB-Variante wird mit 166MHz exakt nach den nVidia Spezifikationen betrieben. Welche Auswirkungen das auf die Leistung hat, werden wir später bei den Benchmarks noch ausgiebig klären. Der Grafikchip selber wird wie erwartet bei beiden Varianten mit 200MHz getaktet, was gegenüber dem GeForce2 MX eine Steigerung von 25MHz bedeutet. Bei der Arbeit sorgt ein aktiver Lüfter dafür, dass dem Grafikchip nicht zu heiß wird und verbessert zudem die Aussicht auf gute Übertaktungs-Möglichkeiten.


Des Weiteren befindet sich noch ein Kabel in der Packung, mit dem man den TV-Out der Grafikkarte mit dem Video-Eingang des Fernsehers verbinden kann. Diesen haben wir dem bekannten TV-Tool einem kleinen Test unterzogen. Dazu lässt sich eigentlich nur sagen, dass der TV-Out, wie man erwarten konnte, funktioniert.

Selbstverständlich findet man zudem noch eine Treiber-CD und eine Anleitung in der Verpackung vor. Die Detonator-Treiber 6.49 mit Datum vom 17.11.2000 sind jedoch hoffnungslos veraltet, man sollte sich also die aktuellen Referenztreiber (derzeit Version 12.41) herunterladen und installieren. Weiterhin befinden sich die Pro-Version des 3DMark 2000 mit dem Result Browser 2000 und eine Reihe 3D-Grafik-Demos von nVidia auf der CD. Mit Hilfe dieser Demos kann man sich von den Features des Grafikchips selber ein Bild machen, auch wenn die Demos nicht sehr anspruchsvoll sind, sondern auf die reine Darstellung eines bestimmten Effektes ausgerichtet sind.

Das Handbuch ist komplett in Englisch gehalten und umfasst lediglich 16 Seiten, beschreibt aber vom Einbau der Grafikkarte bis zur Treiber-Installation alle notwendigen Schritte - wenn auch nicht sehr ausführlich. Neben einigen Tipp- und Grammatikfehlern ist jedoch vor allem die Seite 1 interessant. Laut dem Text soll die 64MB-Variante in einer Auflösung von 1600x1200 bei 32Bit Farbtiefe bis zu 25% mehr Bilder Pro Sekunde liefern, als die 32MB-Variante. Ob das so stimmt, werden wir im Laufe dieses Tests noch klären. Weiterhin steht dort geschrieben, dass die zusätzlichen 32MB Grafikspeicher der Variante mit 64MB in Zukunft sehr wichtig sein könnten. Da Besitzer der 32MB-Variante das gleiche Handbuch in den Händen halten, könnten sie leicht glauben, dass sie trotz des Kaufes ihrer neuen Grafikkarte nicht für die Zukunft gerüstet sind. Ob dem wirklich so ist, werden wir noch sehen.

Spezifikationen

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Spezifikationen der gestesteten Grafikkarten und lässt eventuell schon Rückschlüsse auf die spätere Performance zu.

Vergleich der Grafikkarten
Leistungsdaten GeForce2 MX Inno3D GeForce2
MX400 32MB
Inno3D GeForce2
MX400 64MB
Fertigungsprozess 0,18µm 0,18µm 0,18µm
Rendering Pipelines 2 2 2
Textureinheiten 2 2 2
Chiptakt 175 MHz 200 MHz 200 MHz
Speichertakt 166 MHz 184 MHz 166 MHz
Speicherinterface SDR SDR SDR
Speicherbandbreite 2.5 GB/s 2.8 GB/s 2.5 GB/s
Speicherbus 128Bit 128Bit 128Bit
Speicherzugriff 5,5ns 5,0ns 6,0ns
Pixelfüllrate 350 MPixel/s 400 MPixel/s 400 MPixel/s
Texelfüllrate 700 MTexel/s 800 MTexel/s 800 MTexel/s

Da die GeForce2 MX400 mit 64MB Grafikspeicher den Grafikspeicher im Gegensatz zur Variante mit 32MB nur mit 166MHz anspricht, sinkt die Speicherbandbreite im Vergleich zur GeForce2 MX400 mit 32MB Grafikspeicher um 300 Megabyte pro Sekunde bzw. 11 Prozent. Ob die 64MB-Variante das wieder durch den größeren Grafikspeicher ausgleichen kann?

Features

Auf die Technik dieser Grafikkarten mit dem GeForce2 MX400 wollen wir hier nur kurz eingehen, da sich im Vergleich zum klassischen GeForce2 MX nichts verändert hat. Die zweite Generation der Transforming & Lighting Engine verspricht detailreiche Landschaftsdarstellungen und extrem realistisch animierte Charaktere. Dabei nimmt die GPU (Graphics Processing Unit) des GeForce2 MX400 dem Hauptprozessor einen Großteil der Arbeit ab, was der Performance zu Gute kommt. Das Transforming wird dabei dazu genutzt, Veränderungen in der Position, der Größe, der Form oder der Orientierung eines geometrischen Objektes darzustellen. Diese Operationen benötigen eine sehr schnelle Fließkomma-Einheit des Grafikchips. Die so gesparte Rechenpower des Hauptprozessors kann dann anderweitig verwendet werden. Lighting sorgt für die passende Ausleuchtung und setzt so die Szene ins richtige Licht.

Des Weiteren gibt es da noch Cube Environment Mapping. Es verbessert die Spiegelung der Umgebung auf einem Objekt, indem es die diese dynamisch aufzeichnet. Das wird erreicht, indem von 6 Umgebungstexturen statt bisher nur einer Gebrauch gemacht wird, die alle 6 Seiten des Objektes abdecken.

Ein weiteres wichtiges Feature ist sind die Pixel-Shader Effekte. Diese hat man in Per-Pixel Lighting und Per-Pixel Bump Mapping unterteilt. Durch diese Techniken sollen hochkomplexe und realistische Oberflächen-Texturen möglich sein. Durch Per-Pixel Lighting wird dabei einzelnen Pixeln eine Lichtquelle zugeordnet und beim Per-Pixel Bump Mapping bekommt das Objekt mit einer zusätzlichen Graustufen-Struktur Tiefen- und Höheninformationen vermittelt. In 3DMark 2001 wird diese Technik imposant in Szene gesetzt. Hier seht ihr zwei Screenshots aus dem Spiel Evolva, links mit deaktivierten und rechts mit aktivierten Per-Pixel Shader Effekten.

Testsystem

Um die drei Grafikkarten nicht durch eine zu geringe allgemeine Systemleistung in ihren Möglichkeiten einzuschränken, haben wir sie auf einem schnellen AMD Athlon 1000MHz mit einem großzügig bemessenen Arbeitsspeicher getestet. Daher dürften die Grafikkarten der Flaschenhals im System sein und können bestens zeigen, was in ihnen steckt. Als Betriebssystem kam diesmal wieder Windows 2000 Professional mit dem Service Pack 2 zum Einsatz. Dieses kann in Sachen Performance bis auf wenige Ausnahmen wie Unreal Tournament mittlerweile recht gut mit den auf Windows 9x basierenden Betriebssystemen mithalten. Viel wichtiger für uns war jedoch der Aspekt, dass die Architektur der Windows9x-Serie keinen Nachfolger mehr finden wird. Windows XP basiert ja bekanntlich auf der NT-Technologie, sodass die Benchmarks mit Windows 2000 für die Zukunft wesentlich mehr Bedeutung haben. Als Grafikkarten-Treiber kamen der offiziellen Detonator in Version 12.41 zum Einsatz.

Da die als Vergleichs-Grafikkarte zum Einsatz gekommene GeForce2 MX von Hercules stammte, also von Haus aus übertaktet war, haben wir diese mit dem GeForce2 MX Standard-Takt (Grafikchip 175MHz; Speicher 166MHz) getestet, um einen allgemeinen Vergleich zu einer GeForce2 MX zu haben. Die beiden Grafikkarten von Inno3D haben wir jedoch bei ihrem Takt belassen, da wir nach Rücksprache mit Inno3D erfahren haben, dass diese Grafikkarten auch so ausgeliefert werden.

Benchmarks

Um möglichst viele aktuelle und zukünftige Spiele-Engines abzudecken, haben sowohl Benchmarks, die auf DirectX 7 aufbauen als auch Benchmarks, die auf DirectX 8 aufbauen, Verwendung gefunden. Natürlich kamen auch OpenGL-Benchmarks zum Einsatz, ein bekannter Vertreter dieser Gattung ist Quake 3 Arena. Man sieht, dass immer ein synthetischer und ein praxisnaher Benchmark zum Einsatz kam. Da die 2D-Leistung aller GeForce-Grafikkarten bekanntlich keine Wünsche offen lässt, haben wir hier auf einen Test mit SystemMark verzichtet.

3DMark 2000

Obwohl der 3D Mark 2000 schon durch die Version 2001 ersetzt wurde, ist er als DirectX-7-Benchmark immer noch sehr gut zu gebrauchen. Er spiegelt die Leistung der Grafikkarten in diesem Test bei den aktuellen Spielen, welche ja nahezu alle noch auf DirectX 7 aufbauen, zwar nicht ganz korrekt wieder, ist jedoch nach wie vor so etwas wie ein Standard-Benchmark.

3DMark 2000 16Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
6.973
GeForce2 MX400 64MB
6.939
GeForce2 MX
6.836
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
6.322
GeForce2 MX400 64MB
6.179
GeForce2 MX
6.046
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
5.144
GeForce2 MX400 64MB
4.931
GeForce2 MX
4.909
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
3.629
GeForce2 MX400 64MB
3.442
GeForce2 MX
3.437
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
2.697
GeForce2 MX
2.549
GeForce2 MX400 64MB
2.535
Angaben in Punkten

Überraschenderweise muss sich die Variante des GeForce2 MX400 mit 64MB Grafikspeicher der 32MB-Karte geschlagen geben. Von ihrem großen Speicher kann die 64MB-Variante offensichtlich kein Profit schlagen und muss sich, weil ihr Speicher nur mit 166MHz angesprochen wird, mit dem zweiten Platz zufrieden geben.

3DMark 2000 32Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
6.258
GeForce2 MX400 64MB
6.077
GeForce2 MX
6.014
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
5.276
GeForce2 MX400 64MB
4.986
GeForce2 MX
4.917
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
3.879
GeForce2 MX
3.812
GeForce2 MX400 64MB
3.599
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
2.541
GeForce2 MX
2.507
GeForce2 MX400 64MB
2.319
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
1.591
GeForce2 MX400 64MB
1.589
GeForce2 MX
1.582
Angaben in Punkten

Ein ähnliches Bild zeigt sich beim 3DMark 2000 mit 32Bit Farbtiefe. Hier muss sich die 64MB-Karte sogar teilweise der alten GeForce2 MX geschlagen geben. In 1600x1200 kann sie jedoch wieder mit den anderen Grafikkarten gleichziehen, was auf ihren großen Grafikspeicher zurückzuführen ist.

3DMark 2001

Der neueste Spross aus MadOnions 3D-Benchmark-Serie ist der 3DMark 2001, welcher auch Gebrauch von DirectX-8-Funktionen macht. Daher können die Grafikkarten einige Tests gar nicht ausführen. Dieser Benchmark ist ein Anhaltspunkt für die Leistung der Grafikkarten in zukünftigen Spielen.

3DMark 2001 16Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
3.612
GeForce2 MX400 64MB
3.605
GeForce2 MX
3.514
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
3.364
GeForce2 MX400 64MB
3.334
GeForce2 MX
3.226
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
2.944
GeForce2 MX400 64MB
2.924
GeForce2 MX
2.792
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
2.271
GeForce2 MX400 64MB
2.209
GeForce2 MX
2.090
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
1.732
GeForce2 MX400 64MB
1.678
GeForce2 MX
1.546
Angaben in Punkten

Die beiden Grafikarten von Inno3D liegen gleich auf, die klassische GeForce2 MX muss sich hier geschlagen geben. Offensichtlich gleichen sich der größere Speicher der 64MB-Variante und der schnelle Speicher der 32MB-Variante aus, sodass die Ergebnisse nahezu gleich ausfallen. In Auflösungen ab 1280x1024 liegt aber wieder die 32MB-Variante knapp vorne.

3DMark 2001 Game 3 16Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 64MB
74,1
GeForce2 MX400 32MB
74,0
GeForce2 MX
73,5
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
69,6
GeForce2 MX400 64MB
68,8
GeForce2 MX
67,0
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
58,1
GeForce2 MX400 64MB
57,6
GeForce2 MX
54,8
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
39,7
GeForce2 MX400 64MB
38,4
GeForce2 MX
35,8
 1600x1200:
GeForce2 MX400 64MB
28,6
GeForce2 MX400 32MB
27,8
GeForce2 MX
24,5
Angaben in Punkten

Die beiden GeForce2 MX400 Grafikkarten verbuchen nahezu gleich viele Bilder pro Sekunde. Die GeForce2 MX liegt jedoch ziemlich abgeschlagen auf dem letzten Platz. In 640x480 wird die Framerate offensichtlich von den restlichen System-Komponenten limitiert.

3DMark 2001 32Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
3.340
GeForce2 MX400 64MB
3.302
GeForce2 MX
3.244
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
2.950
GeForce2 MX400 64MB
2.895
GeForce2 MX
2.853
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
2.320
GeForce2 MX400 64MB
2.317
GeForce2 MX
2.249
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
1.564
GeForce2 MX400 64MB
1.548
GeForce2 MX
1.410
 1600x1200:
GeForce2 MX400 64MB
1.075
GeForce2 MX400 32MB
1.013
GeForce2 MX
1.007
Angaben in Punkten

Nahezu das gleiche Bild ergibt sich in 32Bit Farbtiefe. Jedoch mit dem Unterschied, dass sich in höheren Auflösungen erstmals die 64MB-Variante an die Spitze setzt, da sie hier von ihrem großen Grafikspeicher richtig Gebrauch machen kann. In 1600x1200 liegen die beiden Grafikkarten mit 32MB Speicher gleichauf, was vermuten lässt, dass hier die Größe des Grafikspeichers der limitierende Faktor ist.

3DMark 2001 Game 3 32Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
70,6
GeForce2 MX
69,3
GeForce2 MX400 64MB
68,3
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
60,9
GeForce2 MX
59,1
GeForce2 MX400 64MB
58,2
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
44,6
GeForce2 MX
43,2
GeForce2 MX400 64MB
42,9
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
27,0
GeForce2 MX400 64MB
25,3
GeForce2 MX
23,9
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
18,4
GeForce2 MX
17,6
GeForce2 MX400 64MB
17,4

Ein reltiv ausgeglichenes Bild offeriert dieses Diagramm. Alle Grafikkarten bieten fast identische Leistung, die 32MB-Variante der GeForce2 MX400 kann sich nur minimal vom Rest des Feldes absetzen.

Aquamark

Das auf der Krass-Engine basierende Aquanox bzw. der hier zum Einsatz kommende Benchmark Aquamark machen exzessiven Gebrauch von den neuen DirectX-8-Funktionen und laufen auf allen hier getesteten Grafikkarten trotz des starken Prozessors doch recht bescheiden, da der GeForce2 MX400 noch auf DirectX 7 ausgerichtet sind. Für dieses Spiel wird man mit einer GeForce2 MX400 nicht gerüstet sein, auch wenn die Aquanox-Programmierer noch etwas an der Performance-Schraube drehen.

Aquamark 16Bit

 640x480:
GeForce2 MX
16,8
GeForce2 MX400 64MB
16,8
GeForce2 MX400 32MB
16,7
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
16,7
GeForce2 MX400 64MB
15,8
GeForce2 MX
15,6
 1024x768:
GeForce2 MX400 64MB
14,7
GeForce2 MX400 32MB
14,7
GeForce2 MX
14,6
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
11,8
GeForce2 MX400 64MB
11,7
GeForce2 MX
11,1
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
8,8
GeForce2 MX400 64MB
8,5
GeForce2 MX
8,2

Unterschiede zwischen den Grafikkarten sind hier kaum auszumachen und können im Bereich der Messungenauigkeiten liegen. Ab 1280x1024 fällt jedoch die GeForce2 MX deutlich zurück. Dieses Spiel verlangt eindeutig nach DirectX-8-Hardware.

Aquamark 32Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
16,3
GeForce2 MX400 64MB
15,9
GeForce2 MX
15,8
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
15,6
GeForce2 MX
15,2
GeForce2 MX400 64MB
15,2
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
13,3
GeForce2 MX
13,1
GeForce2 MX400 64MB
12,7
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
9,0
GeForce2 MX
8,8
GeForce2 MX400 64MB
8,8
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
6,2
GeForce2 MX
5,9
GeForce2 MX400 64MB
5,8

In 32Bit kann sich die 32MB-Variante der GeForce2 MX400 etwas von den beiden Konkurrenten absetzen, welche in etwa gleichauf liegen.

GL Excess

GL Excess ist ein OpenGL-Benchmark, der sehr geringe Anforderungen die Hardware stellt. Szenen mit über 100 oder gar 200 Bildern pro Sekunde sind hier keine Seltenheit. Er bietet aber einige sehenswerte Effekte.

GLExcess 16Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 64MB
5.519
GeForce2 MX
5.434
GeForce2 MX400 32MB
5.111
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
4.605
GeForce2 MX400 64MB
4.445
GeForce2 MX
4.410
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
3.640
GeForce2 MX400 64MB
3.525
GeForce2 MX
3.484
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
2.777
GeForce2 MX400 64MB
2.702
GeForce2 MX
2.681
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
2.348
GeForce2 MX
2.282
GeForce2 MX400 64MB
2.271
Angaben in Punkten

Wieder führt die Inno3D Tornado GeForce2 MX400 mit 32MB Speicher das Feld an. Die Variante mit 64MB kann die klassische GeForce2 MX hinter sich lassen, wenn sie auch mit steigender Auflösung an Vorsprung einbüßt.

GLExcess 32Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
4.314
GeForce2 MX
4.241
GeForce2 MX400 64MB
4.041
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
3.466
GeForce2 MX400 64MB
3.260
GeForce2 MX
3.231
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
2.720
GeForce2 MX400 64MB
2.574
GeForce2 MX
2.563
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
2.157
GeForce2 MX400 64MB
2.049
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
1.857
GeForce2 MX400 64MB
1.787
GeForce2 MX
1.768
Angaben in Punkten

In 32Bit Farbtiefe liegen die beiden Grafikkarten mit 32MB Speicher gleichauf. Eine Ausnahme bildet hier jedoch die Auflösung 640x480, in welcher die 64MB-Variante verwunderlicherweise nur sehr wenige XSMarks zugeteilt bekommt.

Vulpine GL Mark

Der Vulpine GL Mark ist ein streckenweise recht beeindruckender Benchmark, der, wie man aufgrund des Namens schon vermuten kann, auf OpenGL basiert.

GLMark 16Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
61,1
GeForce2 MX400 64MB
59,4
GeForce2 MX
57,5
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
48,2
GeForce2 MX400 64MB
46,6
GeForce2 MX
44,8
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
33,6
GeForce2 MX400 64MB
32,2
GeForce2 MX
31,1
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
22,7
GeForce2 MX400 64MB
21,6
GeForce2 MX
21,0
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
16,1
GeForce2 MX400 64MB
15,4
GeForce2 MX
14,9

Auch im Vulpine GL Mark muss sich die 64MB-Variante der 32MB-Variante der GeForce2 MX400 geschlagen geben, kann sich jedoch vor der GeForce2 MX in allen Auflösungen behaupten. Von dem großen Grafikspeicher kann die 64MB-Variante offensichtlich kaum profitieren.

GLMark 32Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
50,6
GeForce2 MX
48,5
GeForce2 MX400 64MB
48,0
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
38,4
GeForce2 MX
36,6
GeForce2 MX400 64MB
35,8
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
25,0
GeForce2 MX
23,9
GeForce2 MX400 64MB
22,9
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
16,3
GeForce2 MX
15,6
GeForce2 MX400 64MB
14,9
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
10,8
GeForce2 MX
10,4
GeForce2 MX400 64MB
9,9

Verkehrte Welt in 32Bit: Die klassische GeForce2 MX lässt den GeForce2 MX400 mit 64MB hinter sich, auch in hohen Auflösungen kann die 64MB-Variante ihr nicht das Wasser reichen. Wieder einmal ist es die GeForce2 MX400 mit 32MB Grafikspeicher, die das Feld als unangefochtener Spitzenreiter anführt.

Quake 3 Arena

Quake 3 Arena ist ein OpenGL-Action-Shooter mit beeindruckender Grafik. Die heutigen Grafikkarten haben keine Probleme, bei diesem Spiel hohe Frameraten zu erreichen. Selbst eine GeForce2 MX reicht hier für nahezu alle Belange aus.

Quake 3 Arena Normale Details

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
119,7
GeForce2 MX400 64MB
119,1
GeForce2 MX
119,0
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
113,9
GeForce2 MX400 64MB
112,6
GeForce2 MX
105,0
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
93,5
GeForce2 MX400 64MB
89,9
GeForce2 MX
85,0
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
60,1
GeForce2 MX400 64MB
56,8
GeForce2 MX
53,4
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
41,7
GeForce2 MX400 64MB
39,3
GeForce2 MX
36,9

In 640x480 und 800x600 wird die Leistung offenbar von dem Prozessor limitiert, denn hier liegen die Differenzen im Bereich der Messungenauigkeiten. Schon ab 1024x768 zeichnet sich aber deutlich ab, dass die betagte GeForce2 MX deutlich zurückfällt. Die 64MB-Variante kann es aber wieder nicht mit der 32MB-Variante aufnehmen und scheitert auch in 1600x1200 an dieser anscheinend unbezwingbaren Hürde.

Quake 3 Arena High Details

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
115,4
GeForce2 MX400 64MB
113,5
GeForce2 MX
112,9
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
99,4
GeForce2 MX400 64MB
93,5
GeForce2 MX
92,3
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
65,8
GeForce2 MX400 64MB
60,2
GeForce2 MX
59,4
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
39,4
GeForce2 MX400 64MB
35,8
GeForce2 MX
35,3
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
24,2
GeForce2 MX400 64MB
23,1
GeForce2 MX
21,5

Ein nahezu unverändertes Bild findet man hier vor. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass die GeForce2 MX schon in 800x600 nicht mehr mit den GeForce2 MX400 Grafikkarten mithalten kann. Auch die 64MB-Variante beginnt zu schwächeln.

Quake 3 Arena Max Details

 640x480:
GeForce2 MX400 32MB
112,8
GeForce2 MX400 64MB
110,9
GeForce2 MX
110,5
 800x600:
GeForce2 MX400 32MB
97,4
GeForce2 MX400 64MB
92,1
GeForce2 MX
90,9
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
65,1
GeForce2 MX
59,6
GeForce2 MX400 64MB
59,5
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
39,1
GeForce2 MX400 64MB
35,5
GeForce2 MX
35,0
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
24,0
GeForce2 MX400 64MB
22,9
GeForce2 MX
21,3

Der Unterschied zwischen den High-Config- und Max-Config-Werten ist minimal. Auffällig ist lediglich, dass der 64MB-Variante so langsam die Puste ausgeht und sie auf das Niveau der GeForce2 MX zurückfällt. In 1600x1200 kann sie dann aber nochmal aufblitzen.

Unreal Tournament

Unreal Tournament basiert auf DirectX 7 und gilt als sehr CPU-lastig, die Grafikkarten haben also einen eher geringen Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit. Dieser Ego-Shooter ist übrigens ein gutes Beispiel für Spiele, die unter Windows 9x um einiges schneller als unter Windows 2000 laufen. Das kann uns in diesem Fall aber egal sein, da wir ja die Leistungen der Grafikkarten untereinander auf dem gleichen System vergleichen.

Unreal Tournament 16Bit

 640x480:
GeForce2 MX
39,3
GeForce2 MX400 32MB
39,2
GeForce2 MX400 64MB
39,1
 800x600:
GeForce2 MX400 64MB
38,7
GeForce2 MX400 32MB
38,7
GeForce2 MX
38,6
 1024x768:
GeForce2 MX400 32MB
38,0
GeForce2 MX400 64MB
37,7
GeForce2 MX
37,5
 1280x1024:
GeForce2 MX400 32MB
34,6
GeForce2 MX400 64MB
33,6
GeForce2 MX
32,7
 1600x1200:
GeForce2 MX400 32MB
28,2
GeForce2 MX400 64MB
27,0
GeForce2 MX
25,5

In den Auflösungen 640x480 bis 1024x768 liegen alle drei Grafikkarten gleich auf. Hier scheint wirklich der Rest des Systems die Geschwindigkeit zu limitieren. In höheren Auflösungen fällt die GeForce2 MX recht deutlich zurück, während die 64MB-Variante noch so gerade den Anschluss an die 32MB-Variante halten kann.

Unreal Tournament 32Bit

 640x480:
GeForce2 MX400 64MB
38,6
GeForce2 MX400 32MB
38,2
GeForce2 MX
38,0
 800x600:
GeForce2 MX400 64MB
37,1
GeForce2 MX
36,6
GeForce2 MX400 32MB
36,6
 1024x768:
GeForce2 MX400 64MB
31,2
GeForce2 MX400 32MB
29,8
GeForce2 MX
28,0
 1280x1024:
GeForce2 MX400 64MB
20,5
GeForce2 MX400 32MB
13,5
GeForce2 MX
12,8
 1600x1200:
GeForce2 MX400 64MB
14,3
GeForce2 MX
0,0
Hinweis: Konnte nicht ermittelt werden
GeForce2 MX400 32MB
0,0
Hinweis: Konnte nicht ermittelt werden

Und so hat es dann doch noch ein Happy-End für die Inno3D Tornado GeForce2 MX400 mit 64MB Grafikspeicher gegeben! In 1280x1024 ist sie 34% schneller als die 32MB-Variante und somit hat es sich doch noch bewahrheitet, was in dem Handbuch der Grafikkarten steht. In 1600x1200x32 konnten mit den beiden 32MB-Grafikkarten leider keine Tests durchgeführt werden, es ist aber anzunhemen, dass die 64MB-Variante hier ihren Vorsprung noch weiter hätte ausbauen können.

Overclocking

Kommen wir nun zu einem den interessanten Themen bei Grafikkarten überhaupt, dem Übertakten. Wie gut man eine Grafikkarte übertakten kann, hängt unter anderem von der Kühlung und der Zugriffszeit des Speichers ab. Von daher stehen für uns die Karten gar nicht mal so schlecht. Schließlich verfügen beide Grafikkarten von Inno3D über einen aktiven Lüfter auf dem Grafikchip. Weiterhin ist auf der 32MB-Variante Speicher mit einer Zugriffszeit von 5ns verbaut, daher kann man hier wahrscheinlich auch noch einiges rausholen. Die 64MB-Variante verfügt über 6ns-Speicher, aber auch hier sollte man noch etwas mehr Leistung herauskitzeln können. Aus dem Speicher der Inno3D GeForce2 MX400 32MB, welcher von Haus aus schon mit 184MHz etwas über den Spezifikationen betrieben wird, lassen sich noch 16MHz mehr, also insgesamt 200MHz rausholen. Als wir den Speichertakt auch nur um 1 weiteres Megahertz erhöhen wollten, stürzte uns der Computer sofort auf dem Windows Desktop ab und das Bild fror ein. Hier war also die Grenze erreicht. Durch Kühlen des Speichers hätte man hier eventuell nochmals mehr herausholen können, aber wir testen ja schließlich die Grafikkarte im Auslieferungszustand und nicht nach einigen Veränderungen. Weiter ging es also beim Chiptakt. Dieser ließ sich zunächst ohne Probleme auf 235MHz einstellen, wobei Quake 3 noch tadellos lief. Bei Unreal Tournament und dem 3DMark 2001 merkten wir jedoch schnell, dass wir hier etwas zu hoch gegriffen haben. Nach dem Reduzieren des Grafikchip-taktes auf 230MHz lief die Grafikkarte jedoch wieder stabil und wir konnten die Benchmarks durchführen.

Bei der Inno3D GeForce2 MX400 64MB gestaltete sich die Sache etwas schwieriger. Den Speicher konnte man in Windows auf bis zu 190MHz erhöhen, darüber traten jedoch reihenweise Bildfehler schon auf dem Desktop auf. Schließlich absolvierte die Grafikkarte nur mit maximal 180Mhz Speichertatkt alle Tests ohne Abstürze. Wie bei der 32MB-Variante konnte man auch hier den Takt des Grafikchips auf maximal 230MHz einstellen, ansonsten gab es Freezes in so ziemlich alle Tests. Mit 180Mhz Speicher- und 230MHz Chiptakt führten wir hier also unsere Benchmarks durch. Dabei muss gesagt werden, dass im 3DMark 2000 einige unschöne Bildfehler auftraten. Das System lief jedoch stabil und in anderen Benchmarks / Spielen traten keine Bildfehler auf. Eventuell sollte man hier die Grafikkarte also wieder etwas heruntertakten.

Die folgende Tabelle listet nochmals übersichtlich die Taktraten der beiden Grafikkarten auf, mit welchen sie stabil betrieben werden konnten.

Overclocking Erfolge
Grafikkarte Standard
Speicher
Übertaktet
Speicher
Standard
Chip
Übertaktet
Chip
Inno3D GeForce2
MX400 32MB
184 MHz 200 MHz 200 MHz 230 MHz
Inno3D GeForce2
MX400 64MB
166 MHz 180 MHz 200 MHz 230 MHz

Overclocking Benchmarks (Teil 1)

Wie sich das Übertakten auf die Leistung der Grafikkarten auswirkt, verdeutlichen die folgenden Diagramme. Getestet haben wir die übertakteten Grafikkarten mit 3DMark 2000 sowie 2001, dem Vulpine GLMark, Quake 3 Arena und Unreal Tournament.

Overclocking 3DMark 2000

 16Bit:
GeForce2 MX400 32MB
5.144
GeForce2 MX400 64MB
4.931
 16Bit OC:
GeForce2 MX400 32MB
5.496
GeForce2 MX400 64MB
5.314
 32Bit:
GeForce2 MX400 32MB
3.879
GeForce2 MX400 64MB
3.599
 32Bit OC:
GeForce2 MX400 64MB
3.909
GeForce2 MX400 32MB
3.879
Angaben in Punkten

Im 3DMark 2000 können beide Grafikkarten durch den höheren Takt profitieren. Die Steigerung der Performance nach Punkten fällt sehr deutlich aus.

Overclocking 3DMark 2001

 16Bit:
GeForce2 MX400 32MB
2.944
GeForce2 MX400 64MB
2.924
 16Bit OC:
GeForce2 MX400 32MB
3.192
GeForce2 MX400 64MB
3.138
 32Bit:
GeForce2 MX400 32MB
2.320
GeForce2 MX400 64MB
2.249
 32Bit OC:
GeForce2 MX400 32MB
2.567
GeForce2 MX400 64MB
2.481
Angaben in Punkten

Bei der neuesten Version der 3DMark-Serie zeigt sich das gleiche Bild. Beide Grafikkarten rechtfertigen die Übertaktung durch eine merklich gesteigerte Punktzahl.

Overclocking 3DMark 2001 Game 3

 16Bit:
GeForce2 MX400 32MB
58,1
GeForce2 MX400 64MB
57,6
 16Bit OC:
GeForce2 MX400 32MB
62,2
GeForce2 MX400 64MB
61,6
 32Bit:
GeForce2 MX400 32MB
44,6
GeForce2 MX400 64MB
40,9
 32Bit OC:
GeForce2 MX400 32MB
51,0
GeForce2 MX400 64MB
45,3
Angaben in Punkten

Auch wenn man lediglich den Game-3-Test betrachtet, können sich beide Grafikkarten steigern. Das Plus an Performance ist bei der 32MB-Variante etwas größer als bei der 64MB-Variante, da dessen Speicher prozentual gesehen auch mehr übertaktet wurde.

Overclocking Benchmarks (Teil 2)

Overclocking Quake 3 Arena

 Normal:
GeForce2 MX400 32MB
93,5
GeForce2 MX400 64MB
89,9
 Normal OC:
GeForce2 MX400 32MB
100,6
GeForce2 MX400 64MB
97,3
 High:
GeForce2 MX400 32MB
65,8
GeForce2 MX400 64MB
60,2
 High OC:
GeForce2 MX400 32MB
72,1
GeForce2 MX400 64MB
66,0
 Max:
GeForce2 MX400 32MB
65,1
GeForce2 MX400 64MB
59,5
 Max OC:
GeForce2 MX400 32MB
71,2
GeForce2 MX400 64MB
65,2

Beim Vulpine GL Mark zeigt sich das gleiche Bild, wie bei den vorherigen Benchmarks. Die 32MB-Variante kann wie beim 3DMark 2001 Game-3-Test mehr Profit aus der Übertaktung schlagen.

Overclocking Unreal Tournament

 16Bit:
GeForce2 MX400 32MB
38,0
GeForce2 MX400 64MB
37,7
 16Bit OC:
GeForce2 MX400 64MB
38,1
GeForce2 MX400 32MB
38,1
 32Bit:
GeForce2 MX400 64MB
31,2
GeForce2 MX400 32MB
29,8
 32Bit OC:
GeForce2 MX400 64MB
32,9
GeForce2 MX400 32MB
31,0

Auch bei Max-Details ist in Quake 3 Arena eine sehr deutliche Verbesseung der Framerate zu verbuchen, so dass man sagen kann, dass sich hier jedes Megahertz mehr in purer Performance auszahlt.

Overclocking GLMark

 16Bit:
GeForce2 MX400 32MB
33,6
GeForce2 MX400 64MB
32,2
 16Bit OC:
GeForce2 MX400 32MB
37,3
GeForce2 MX400 64MB
34,2
 32Bit:
GeForce2 MX400 32MB
25,0
GeForce2 MX400 64MB
22,9
 32Bit OC:
GeForce2 MX400 32MB
27,6
GeForce2 MX400 64MB
25,1

Bei 16Bit Farbtiefe kann man in Unreal Tournament keine Geschwindigkeitssteigerung mehr bestimmen, Messungenauigkeiten beherrschen das Diagramm. Bei einer Farbtiefe von 32Bit ist jedoch vor allem bei der 64MB-Variante ein Performance-Gewinn zu verzeichnen. Durch den schnelleren Speicher-Takt kann der große Grafikspeicher erst richtig ausgenutzt werden.

Fazit

Ein überraschendes Ergebnis haben die Benchmarks ans Tageslicht gefördert. Die GeForce2 MX400 mit 64MB Grafikspeicher ist bis auf sehr wenige Ausnahmen immer langsamer als die GeForce2 MX400 mit 32MB Grafikspeicher. Das liegt, wie bereist erwähnt, schlicht und ergreifend daran, dass ihr Speicher 18MHz langsamer getaktet ist. Von ihrem Plus bei der Größe des Grafikspeichers kann sie offenbar nur sehr selten und in hohen Auflösungen profitieren. Und auch wenn sie davon profitieren kann, muss sie erst einmal den Rückstand durch die langsame Taktrate des Speichers wieder aufholen, um dann eventuell vorbeiziehen zu können. Hinzu kommt noch, dass die 64MB-Variante um 20,- DM teurer ist als die mit etwas weniger aber schnellerem Speicher bestückte Grafikkarte. Daher dürfte die Entscheidung nicht schwer fallen. Der TV-Ausgang funktioniert mit dem kostenlosen TV-Tool einwandfrei. Positiv fallen weiterhin die guten Overclocking-Möglichkeiten auf, mit welchen man noch mal einige Bilder pro Sekunde mehr aus der Grafikkarte herauskitzeln kann.

Allgemein sollte Inno3D noch etwas an dem Lieferumfang feilen. Veraltete Treiber auf der CD und Fehler im Handbuch müssen nicht sein. An der Leistung der Grafikkarten ändert das aber nichts und darauf kommt es ja auch schließlich an. Von diesen kleinen Schwächen abgesehen kann man die Inno3D Tornado GeForce2 MX400 mit 32MB Speicher jedem preisbewussten Käufer eindeutig empfehlen! Von der Variante mit 64MB Speicher müssen wir jedoch aufgrund geringerer Performance und einem höheren Preis abraten. Erwerben kann man die Grafikkarten in Deutschland derzeit nur bei PC-Sattler, weitergehende Informationen gibt es auf der Inno3D-Homepage!

Inno3D GeForce2 MX400
Positive Eigenschaften
  • gutes Preis- / Leistungsverhältnis
  • 3DMark 2000 Pro im Lieferumfang
  • TV-Out inklusive Kabel
Negative Eigenschaften
  • Mäßiges Handbuch
  • Veraltete Treiber
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