Fazit
nVidia
Von drauß', vom Walde komm ich her und ich muss euch sagen, dass uns die finalen Entscheidungen letztendlich wieder recht schwer gefallen sind. Um bei dieser Masse an verglichenen Grafikkarten den Überblick zu behalten, entschieden wir uns auch dieses Mal dafür, das Fazit in zwei separate Teile zu teilen. Nachdem wir ja im Vorfeld bereits auf den Kampf der einzelnen Grafikchips eingegangen sind, wollen wir nun die Karten untereinander vergleichen. Den Anfang machen die Produkte aus dem Hause nVidia.


Die Leadtek WinFast A380 Ultra TDH konnte vor allem aufgrund ihrer innovativen Kühlung punkten. Diese ist mit einem Geräuschpegel von unter 30db alles andere als laut und somit auch ohne weiteres für das eine oder andere Silent-System zu gebrauchen. Es muss also nicht immer passiv sein, denn auch verhältnismäßig große Lüfter können bei niedrigen Umdrehungszahlen genug Luft befördern, um selbst eine GeForce FX 5950 Ultra im Zaum zu halten. Weiterhin gab es auch an der Performance wenig zu meckern. Wie alle anderen Grafikkarten dieses Typs konnte die Leadtek WinFast A380 Ultra TDH durch ihre sehr gute Rohleistung überzeugen, hat bei der Shaderperformance gegenüber der Konkurrenz allerdings klar das Nachsehen. Gegenüber der Konkurrenz kann sie zudem noch mit einem relativ niedrigen Preis von rund 440 Euro auf sich aufmerksam machen und verfügt dennoch über einen ansehnlichen Lieferumfang, der kaum einen Wunsch offen lässt. Aufgrund der sehr guten Kühlleistung und der durchaus guten Spieleperformance verleihen wir der WinFast A380 Ultra TDH den Hardware-Hammer im nVidia-Lager.

Update: Ein DirectX9.1 wird es nach derzeitigem Stand der Dinge nicht geben und die FX-Serie wird darauf angewiesen bleiben, daß die Entwickler zumindest den aktuellen MS-Compiler verwenden, der 2.X-Shaderprofile generieren kann. Für wirklich optimale Ausnutzung der Hardware muss aber wohl gute alte Handarbeit herhalten.

Unter den schnellsten GeForce FX-Karten nimmt die MSI GeForce FX 5950 Ultra wohl eine ganze besondere Position ein. Nicht zuletzt dank ihrer sehr opulenten und schicken Kühllösung kann diese Grafikkarte nicht nur optisch Punkte gut machen. So bringt die von MSI entwickelte D.O.T.-Funktion das letzte Extra an Performance gegenüber den zahlreichen Konkurrenten und verhilft der MSI-Grafikkarte zum ersten Platz unter den nVidia-Karten. Auch der umfangreiche Lieferumfang ist immer wieder eine gern gesehen Beilage, die unsere Entscheidung sicherlich mit beeinflusst hat. Leider spiegelt sich diese Exklusivität auch im Preis nieder. Satte 550 Euro muss man für die MSI GeForce FX 5950 Ultra ausgeben. Ob die Grafikkarte diesen Preis wert ist, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Wir waren jedoch von dem Gesamtkonzept der MSI-Grafikkarte durchaus beeindruckt - in Zeiten der Referenz-Design-Adaptionen einer der wenigen Lichtblicke. Unsere Euphorie wurde allerdings von der im Vorfeld bereits beschriebenen Kollision zwischen dem rückseitigen Lüfter und dem Northbridge-Kühler gebremst. Hier sollte man im Voraus klären, ob beim eigenen Mainboard Probleme auftreten könnten.

