Test: FX5200 und FX5800 von Inno3D (7/8)

DirectX9 nun auch von nVidia
Autor: Carsten Spille

Spiele-Benchmarks

Comanche 4 Demo

Comanche 4 ist ein ebenfalls recht neues Spiel, welches exzessiven Einsatz von Pixelshadern, sowie eine große Menge von Polygonen zur Darstellung der detaillierten Landschaft, sowie des schön animierten Wassers und reflektierender Flächen macht. Bei durchschnittlichen 30 fps beträgt der Polygondurchsatz runde 6 Millionen pro Sekunde, ein Fest für die TnL-Einheiten. Der Benchmark lässt leider keine 1152x864 zu, so dass diese Auflösung hier entfallen muss.

Comanche4 Demo

 1024x768x32:
Radeon9700 Pro
46,40
Inno3D GF FX5800
45,72
Radeon9700 Pro Quality-I
44,41
Radeon9500 64MB
44,00
Inno3D GF FX5800 Quality-I
42,51
Inno3D GF FX5200
30,65
Radeon9500 64MB Quality-I
27,82
Inno3D GF FX5200 Quality-I
20,16
 1280x1024x32:
Radeon9700 Pro
46,24
Inno3D GF FX5800
44,75
Radeon9500 64MB
39,80
Radeon9700 Pro Quality-I
37,72
Inno3D GF FX5800 Quality-I
37,11
Inno3D GF FX5200
23,57
Inno3D GF FX5200 Quality-I
14,68
Radeon9500 64MB Quality-I
13,07

In Comanche4, dem Spiel, das den beiden GeForces beiliegt, können sich die Radeons sehr gut in Szene setzen. Kein Stich ist hier zu holen für die Karten mit nVIDIA-Chip und insbesondere die FX5200 enttäuscht hier mit recht schwacher Leistung in diesem an und für sich CPU-limitierten Benchmark.

UT2003 Demo - Flyby

Für diesen Benchmark stand uns nur die Demo des beliebten Ego-Shooters zur Verfügung, was den Vorteil hat, dass jeder auch ohne Erwerb des Vollpreisproduktes die Benchmarks nachvollziehen kann.

Obwohl erst im letzten Jahr erschienen und graphisch durchaus beeindruckend, zieht Unreal Tournament 2003 gerade einmal die DirectX7-Register. Es ist zwar durchaus richtig, dass Pixelshader DX8-kompatibler Grafikkarten Verwendung finden, jedoch geschieht dies ausschließlich zur Performance-Steigerung. Das Spiel sollte auf einer Hardware-TnL-fähigen DirectX7-Karte genauso aussehen, wie es das auf DirectX-8 Karten tut.

Der im Demo integrierte Benchmark besteht aus zwei, eigentlich eher vier Teilen. Es werden nacheinander, mit jeweils zwischenzeitlich erfolgendem Engine-Neustart der Außenlevel Antalus und der Innenlevel Asbestos zunächst ohne Feindeinwirkung im sogenannten Timedemo-Modus, also so schnell als möglich, durchflogen und der hieraus gebildete Mittelwert liefert den "FlyBy"-Score.

UT2003 Demo FlyBy

 1024x768x32:
Radeon9700 Pro
175,54
Inno3D GF FX5800
154,59
Radeon9700 Pro Quality-I
118,79
Radeon9500 64MB
107,79
Inno3D GF FX5800 Quality-I
95,16
Inno3D GF FX5200
68,15
Radeon9500 64MB Quality-I
65,54
Inno3D GF FX5200 Quality-I
35,06
 1280x960x32:
Radeon9700 Pro
155,77
Inno3D GF FX5800
137,52
Radeon9700 Pro Quality-I
84,08
Radeon9500 64MB
70,96
Inno3D GF FX5800 Quality-I
66,68
Inno3D GF FX5200
47,21
Radeon9500 64MB Quality-I
40,80
Inno3D GF FX5200 Quality-I
24,03

Auch in diesem Test kann sich keine der beiden GeForce in den von uns gewählten Settings durchsetzen. Die FX5200 muss sogar fürchten, von der Radeon9500 mit aktiven Quality-Settings überholt zu werden, ohne ihrerseits FSAA oder AF zugeschaltet zu haben.

Da UT2003 einen starken Vertexshader verlangt, den die Radeon9500 ohne jeden Zweifel besitzt, könnte hier einer der Flaschenhälse liegen, soll doch, Gerüchten zufolge, der Vertexshader beim nV34 ziemlich abgespeckt worden sein.

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