ComputerBase

Test: Radeon 7500 - 9800 Pro

von Carsten Spille

Vorwort

Der Grafikkartenmarkt war schon immer recht unübersichtlich. Seitdem allerdings hauptsächlich das Zweigestirn aus nVidia und ATi um die Gunst des geneigten Kunden buhlt, müsste die Situation sich eigentlich deutlich verbessert haben - sollte man meinen!

Leider ist dem absolut nicht so und Schuld daran tragen natürlich die Hersteller der Grafikkarten und auch der auf diesen verbauten Chips - namentlich nVidia und ATi.

Im ersten Teil unserer Übersicht wollen wir uns der aktuellen Produktlinie von ATi annehmen und eine kleine Übersicht über die DirectX9-fähigen Grafikkarten präsentieren, angefangen über den Urvater, die Radeon 9700 Pro bis hin zu den letzten Vorstellungen wie der Radeon 9600 Pro.

Logo Groß
Logo Groß

Dabei wollen wir auf ein paar Karten, die uns freundlicherweise von Tyan über die Firmen Consus, Sapphire Deutschland und Gigabyte zum Test zur Verfügung gestellt wurden und die bislang noch keine Einzelbetrachtung erhalten haben, etwas näher eingehen. Dazu gesellen sich 'alte Bekannte', die wir bereits ausführlich präsentiert haben, so dass wir insgesamt hier den Vergleich von dreizehn Grafikkarten mit Radeon-Chips verschiedener Technologiestufen wagen wollen.

Die Karten

Tyan R9500 Pro

Als erstes wollen wir auch die Karte vorstellen, die uns am ehesten erreichte. Die Firma Consus stellte uns freundlicherweise eine Tyan Tachyon Radeon 9500 Pro mit 128MB Grafikspeicher zur Verfügung.


GBT R9500p - Packung Front
GBT R9500p - Packung Front
GBT R9500p - Karte Front
GBT R9500p - Karte Front

GBT R9500p - Karte Rück
GBT R9500p - Karte Rück
GBT R9500p - Packung Rück
GBT R9500p - Packung Rück

Die GPU war, wie bei anderen Modellen der Radeon 9500 Pro auch, mit 275MHz getaktet und mit 270MHz schnellem RAM gekoppelt. Löblicherweise sind diese Angaben auch ausdrücklich auf der Verpackung vermerkt, so dass der geneigte Käufer schon im Vorfeld weiß, womit er es zu tun hat und nicht, wie bei Angeboten windiger ebay-Shops, die Katze im Sack kauft. Das blau gehaltene Design zieht sich von der Verpackung über Kühlkörper von GPU und RAM, wobei letzteres eher der Optik dienen dürfte, bis hin zum PCB, dem eigentlich Board.


GBT R9500p - Karte Anschlüsse
GBT R9500p - Karte Anschlüsse
GBT R9500p - Karte Piepser
GBT R9500p - Karte Piepser
GBT R9500p - RAM Detail
GBT R9500p - RAM Detail

Mit DSub-, DVI- und TV-out versehen, bietet die AGP8X-Karte alles an Anschlüssen, um den Benutzer in den heimischen vier Wänden zufrieden zu stellen und bietet dabei tadellose Bildqualität bis hinauf zur 1280er Auflösung nach der unser Testmonitor leider das begrenzende Element darstellt. Lediglich der ambitionierte Profi wird eventuell den langsam aus dem professionellen Bereich herausdiffundierenden doppelten DVI-Anschluss vermissen, der, in Verbindung mit dem auch hier beiliegenden Adapter um einen Röhrenmonitor am DVI-Anschluss zu betreiben, noch eine Option mehr zu bieten hat.

Neben dem für Grafikkarten auf Basis des R300-Chips von ATi obligatorischen 3,5"-Floppy-Stromanschluss, dem selbstverständlich ein Splitterkabel beiliegt, um auch bereits vollbestückten Netzteilen die Versorgung der Karte zu ermöglichen, befindet sich eine Komponente des Tyan-exklusiven Hardware-Monitorings. Es handelt sich um einen Piepser, der auch durch geschlossene Gehäusedeckel akustisch deutlich vernehmbar vermeldet, wenn Temperatur, Versorgungsspannung oder Lüfterdrehzahl sich außerhalb der vorgegebenen Parameter befinden.

Der BGA-RAM ist mit seiner Zugriffszeit von 3,3ns für knapp über 300MHz (303MHz) spezifiziert, so dass der standardmäßige Betrieb mit 270MHz noch ein wenig Luft nach oben lässt.


GBT R9500p - Kühler Rückseite
GBT R9500p - Kühler Rückseite
GBT R9500p - GPU Area cleaned
GBT R9500p - GPU Area cleaned
GBT R9500p - Temp Sensor
GBT R9500p - Temp Sensor

Nachdem der Temperaturfühler für das vorderseitige RAM recht offensichtlich angebracht ist, haben wir uns auf die Suche nach der Messdiode für die GPU-Temperatur gemacht. Auch das Demontieren des Kühlkörpers, dessen Kontakt zur GPU mittels eines selbstklebenden Wärmeleitpads (welches hernach von uns durch Wärmeleitpaste ersetzt wurde) hergestellt wird, verhalf uns zu keinerlei optischem Anhaltspunkt, wo sich dieser denn nun befindet. Entweder Tyan verlässt sich auf eine recht gute Schätzmethode oder (und das ist wahrscheinlicher) der Sensor befindet sich zwischen dem Substrat der GPU und dem PCB.

GBT R9500p - Lieferumfang III
GBT R9500p - Lieferumfang III

An Beigaben liegen außer den schon erwähnten Adaptern und Kabeln noch ein selbiger für den TV-Out sowie ein passendes Verlängerungskabel bei.

Auf der CD befinden sich neben mittlerweile schon veralteten Treiber auch das Tyan-Hardware Monitoring Programm (uns sind schändlicherweise die Screenshots von selbigem verloren gegangen), mit dem man neben der reinen Überwachung auch die Frequenzen von GPU- und RAM-Takt verstellen, sowie die Lüfterdrehzahl regulieren kann. Unserer Ansicht nach ein zukunftsweisendes Feature, welches sich baldesmöglich auf anderen Karten ebenso ansiedeln sollte, da es so möglich ist, den standardmäßig unaufdringlichen Lüfter von flüsterleise bis hin zu maximalem OC zu regeln.

Auch der obligatorische DVD-Player in Form einer zweikanaligen WinDVD-Version liegt bei. Sonstige Softwarezugaben, wie etwa eine Vollversion eines Spieles, vermisst man jedoch.

Gigabyte R9600 Pro

Als zweite Karte möchten wir die "Pro"-Version der Gigabyte Radeon 9600 vorstellen, die in dem reichlich großen Karton aufgrund ihrer sehr kompakten Ausmaße recht verloren wirkte. Wie bei allen echten Radeon 9600 Pro-Modellen ist der Grafikchip mit rekordverdächtigen 400MHz getaktet, dem 300MHz schnelles DDR-RAM zur Seite steht.

GBT Packung Vorderseite
GBT Packung Vorderseite
GBT Karte Voderseite
GBT Karte Voderseite

GBT Karte Rückseite
GBT Karte Rückseite
GBT Packung Rückseite
GBT Packung Rückseite

Auch hier finden sich die drei üblichen Anschlüsse in Form von DVI-, TV- und DSub-Out. Der TV-Out lässt sich mittels eines kleinen Dip-Schalters von PAL nach NTSC umschalten.

Die VGA-Qualität kann sich sehen lassen. Es traten keine störenden Artefakte, Geisterbilder oder sonstige Erscheinungen während unseres Tests auf. Bis hinauf zur 1280er Auflösung ist die Grafikkarte daher auch für längeres Arbeiten gut zu nutzen.

Der Speicher in BGA-Bauform bleibt mit 2,86ns spezifizierter Zugriffszeit (entspricht ca. 350MHz) und einem werksseitig eingestellten Takt von 300MHz deutlich unter seinen Möglichkeiten, so dass auch hier noch viel Luft nach oben bestehen sollte, die man durch das beigelegt V-Tuner Übertaktungstool selbst ausloten kann.

GBT Karte Anschlüsse II
GBT Karte Anschlüsse II
GBT RAM-Detail
GBT RAM-Detail

Der Kühlkörper macht optisch einen hübschen Eindruck und trägt das Logo von Gigabyte zur Schau. Wirklich viel zu tun gibt es jedoch für ihn nicht, da der RV350-Chip auch bei 400MHz nur relativ wenig Abwärme entwickelt (Kollegen berichteten in ihren Reviews von passiv gekühlten Radeon 9600 non-pro Karten, die sich ebenfalls über 400MHz hieven ließen). Von Kühlkörper und Wärmeleitpad befreit offenbart sich ein ziemlich kleiner Chip, da ATi die geschätzt 60 Millionen Transistoren des RV350 von TSMC mit einer Strukturbreite von nur 0,13µ ins Silizium lithographieren lässt. Die Platine trägt die Revisionsnummer 1.0 und größere Änderungen daran scheinen auch nicht erforderlich zu sein, da es sich um das Referenzdesign von ATi nur eben in blauer Farbe handelt.


GBT Kühler Detail
GBT Kühler Detail
GBT GPU-Detail
GBT GPU-Detail
GBT Karte Revisionsaufdruck
GBT Karte Revisionsaufdruck

PowerDVD in Zweikanalversion, Serious Sam The First Encounter und die CD mit Treibern, DirectX und dem V-Tuner Programm liegen ebenso bei, wie die den Lieferumfang vervollständigenden DVI-Adapter, Kabelpeitsche für TV-out und ein dünnes Handbüchlein.


GBT Lieferumfang
GBT Lieferumfang

Zum Abschluss noch ein kurzer Blick auf das mitgelieferte Übertaktungstool, von Gigabyte V-Tuner genannt, welches nach der Installation über ein Taskleistensymbol zugänglich ist.

Der Standardtakt von 400MHz für die GPU und 300MHz für den RAM lässt sich um entweder bis zu 40/30MHz senken oder auf bis zu 480/360MHz anheben, wobei Gigabyte natürlich nur für die voreingestellten Taktraten einen stabilen Betrieb garantiert.

GBT-Utility
GBT-Utility
GBT-vTuner
GBT-vTuner
GBT-vTuner Min-Max
GBT-vTuner Min-Max

Ein kurzer Test, der natürlich nur für unser Sample repräsentativ ist, zeigte, dass die Maximalgrenzen recht vorsichtig gewählt waren, da zumindest die GPU 480MHz ohne Klagen mitmachte.

Sapphire R9600 Pro FBE

Die Sapphire Radeon 9600 Pro Atlantis mit, genau wie das Modell von Gigabyte, 128MB Grafikspeicher erreichte uns nicht in einer x-beliebigen Version sondern in der Fireblade Edition. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um dasselbe Produkt, nur dass Sapphire hier höherwertigen Speicher verbaut und somit eine quasi garantierte Übertaktbarkeit mitliefert.

Sapphire Packung Front
Sapphire Packung Front
Sapphire Karte Vorderseite
Sapphire Karte Vorderseite

Sapphire Karte Rückseite
Sapphire Karte Rückseite
Sapphire Packung Rückseite
Sapphire Packung Rückseite

Auch Sapphires Radeon 9600 Pro in der Fireblade Edition bietet an der Slotblende mit Anschlüssen für DVI, VGA und ein Fernsehgerät alles, was das Userherz begehrt. Die Signalqualität unseres Testsamples war im Rahmen der Möglichkeiten des Monitors (max. 1280x1024 brauchbar darstellbar) nicht zu bemängeln.

Wie auf dem Radeon 9600 Pro-Modell von Gigabyte so hat auch der solide wirkende Rundkühler auf der Sapphire keinerlei Probleme, die wenige, entstehende Abwärme von der GPU abzuführen. Auch hier sind große Reserven für Übertakter als gegeben anzusehen, die 480MHz vom Gigabyte-Modell waren hier auch problemlos zu erreichen. Und das, ohne dass der Lüfter akustisch aufdringlich wurde und sich in einem geschlossenen Gehäuse über das übliche Geräusch eines laufenden Rechners erheben würde.

Sapphire Karte Anschlüsse
Sapphire Karte Anschlüsse
Sapphire Kühler
Sapphire Kühler
Sapphire RAM-Detail II
Sapphire RAM-Detail II

De facto sieht das so aus, dass auch hier der Speicher mit 2,86ns für etwa 350MHz überspezifiziert ist und somit die Übertaktbarkeit auf up to 330MHz, wie auf der Verpackung angegeben, nicht besonders spektakulär erscheint. Jedoch ist man hier auf der sicheren Seite, da diese Taktfrequenz eben ein zugesichertes Produktmerkmal darstellt und man, falls eine Karte diese 330MHz im Speicher nicht bewältigen sollte, ein Rückgaberecht geniesst, wie uns die deutsche Sapphire-Vertretung versicherte. Aus genau diesem Grunde und weil von identischen Karten bei identischer Taktung keine unterschiedlichen Ergebnisse zu erwarten sind, testen wir die Fireblade Edition auf erhöhter Taktrate. So kann man auch gleich sehen, wieviel Mehrleistung tatsächlich drin ist.

Sapphire TV-out Jumper
Sapphire TV-out Jumper
Sapphire Packung Fireblade & USK12
Sapphire Packung Fireblade & USK12
Redline Frontpanel
Redline Frontpanel

Oben links auf der Karte existiert ein kleiner Jumper, der die Umschaltung der vom TV-Out wiedergegebenen TV-Norm, also entweder PAL oder NTSC, bewirkt.

Auf den mitgelieferten CDs, die neben den üblichen Kabeln zur TV-Out Bestückung, dem DVI-Adapter, einem Handbuch in englischer Sprache und der Vollversion des 3D-Stragecials Medieval Total War in der Packung zu finden waren, ist neben Treibern und DirectX auch das oben erwähnte Redline-Tweaktool enthalten.

Sapphire R9800

Zu guter letzt und ein wenig überraschend erreichte uns auch die preiswerte Version des ATi-Flaggschiffes Radeon 9800 Pro in Form der Sapphire Radeon9800 Atlantis mit 128MB Grafikspeicher.

Beim Auspacken fiel uns auf, dass die Karte bis auf ein kleines Detail der zuvor schon von uns getesteten Radeon 9800 Pro glich.

R9800 Packung Vorderseite
R9800 Packung Vorderseite
R9800 Karte Vorderseite II
R9800 Karte Vorderseite II

R9800 Karte Rückseite
R9800 Karte Rückseite
R9800 Packung Rückseite
R9800 Packung Rückseite

Sowohl Kühlkörper, PCB (Platine), GPU als auch die mit DVI-, DSub- und TV-Out bestückte Slotblende der Sapphire R9800 sind quasi identisch zur größeren Schwester, der "Pro", und sie bietet wie diese eine sehr gute Bildqualität im 2D-Betrieb.

Der einzige Unterschied zwischen den beiden auf dem R350-Chip basierenden Karten ist die Taktfrequenz und daraus resultierend auch die Zugriffszeit des verbauten Speichers. Hier handelt es sich um acht Module mit 3,3ns spezifizierter Zugriffszeit, die für 303MHz ausreichend wäre.

Bei dem Stromanschluss hat man sich glücklicherweise von der Floppy-Ausführung der älteren Modelle gelöst und den einfacher zu verbindenden 5,25"-Anschluss gewählt, der mechanisch deutlich belastbarer scheint.

R9800 Karte Anschlüsse
R9800 Karte Anschlüsse
R9800 RAM Detail
R9800 RAM Detail

R9800 Stromanschluss
R9800 Stromanschluss
R9800 Karte PCB-Revision
R9800 Karte PCB-Revision

Die mit "102" beginnende Seriennummer identifiziert unsere Sapphire-Testkarte als Built-by-ATi Produkt, welches eigentlich nur in den USA und Kanada vertrieben werden sollte. Dies deutet darauf hin, dass auch die Built-by-ATi Karten nicht unbedingt bei ATi, sondern zumindest unter anderem auch bei Sapphire vom Band laufen. Der Qualität sollte das nicht abträglich sein.

Vom hörbar surrenden Kühler befreit, offenbart sich der Spacer-geschützte Die des R350-Chips.


R9800 Aufkleber Rückseite
R9800 Aufkleber Rückseite
R9800 GPU ohne Kühler II
R9800 GPU ohne Kühler II

R9800 Karte vs. R9800p
R9800 Karte vs. R9800p
R9800 Lieferumfang
R9800 Lieferumfang

Wie oben erwähnt und zu sehen, tritt unser Photo den Beweis an, dass es keinerlei erwähnswerten Unterschied zwischen den Karten an sich gibt.

Von der Karte über den DVI-Adapter, Splitterkabel, TV-Out Adapter samt Verlängerungskabeln über die Treiber-CD samt Redline-Tool über das Handbüchlein, den PowerDVD-Soft-DVD Player und eine Spiele-Vollversion in Form von Tony Hawk's Pro Skater 3 ist der Lieferumfang komplett und lässt eigentlich keine Wünsche offen.

Technische Daten

Und hier, wie üblich, ein paar technische Eckdaten zu den Chips im Testparcours.

R7500 R8500 R9000 Pro R9500
Chip RV200 R200 RV250 R300
Taktung (MHz) 290 275 275 275
Renderpipelines 2 4 4 4
Pixelfüllrate 580 MPix/s 1100 MPix/s 1100 MPix/s 1100 MPix/s
TMUs je Pipe 3 2 1 1
Texelfüllrate 1740 MTex/s 2200 MTex/s 1100 MTex/s 1100 MTex/s
Vertexshader DX7-TnL DX8 VS 1.1 DX8 VS 1.1 DX9 VS 2.0
Vertexpipes 1 2 1 4
Dreiecksdurchsatz ~45MT/s ~68,75 MT/s ~43MT/s ~275MT/s
Texturen pro Pass 3 6 6 8 (16)
Pixelshader keine PS 1.4 PS 1.4 PS 2.0
Speicher 64MB 128MB 64MB 64MB
Anbindung 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR
Speichertakt (MHz) 230 275 275 270
Bandbreite 7360 MB/s 8800 MB/s 8800 MB/s 8640 MB/s

Durch die Beschneidung nur der Pixelpipelines des R300-Core entsteht bei der R9500 ein massiver Überschuss an Vertexleistung, die kaum jemals in der Praxis von Bedeutung sein dürfte, da die Pixelpipelines dafür unterdimensioniert sind.

Die Radeon 8500 kann im direkten Vergleich zu ihren Vorgängern und Nachfolgern bis einschließlich der Radeon 9600 mit einer hohen Texelfüllrate punkten, die sie in einigen Spielen auch noch recht gut abschneiden lassen.

R9500 Pro R9600 R9600 Pro R9600 Pro FBE
Chip R300 RV350 RV350 RV350
Taktung (MHz) 275 325 400 400
Renderpipelines 8 4 4 4
Pixelfüllrate 2200 MPix/s 1300 MPix/s 1600 MPix/s 1600 MPix/s
TMUs je Pipe 1 1 1 1
Texelfüllrate 2200 MTex/s 1300 MTex/s 1600 MTex/s 1600 MTex/s
Vertexshader DX9 VS2.0 DX9 VS 2.0 DX9 VS 2.0 DX9 VS 2.0
Vertexpipes 4 2 2 2
Dreiecksdurchsatz ~275MT/s ~162MT/s ~200MT/s ~200MT/s
Texturen pro Pass 8 (16) 8 (16) 8 (16) 8 (16)
Pixelshader PS 2.0 PS 2.0 PS 2.0 PS 2.0
Speicher 128MB 128MB 128MB 128MB
Anbindung 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR
Speichertakt (MHz) 270 200 300 330
Bandbreite 8640 MB/s 6400 MB/s 9600 MB/s 10560 MB/s

Auch hier fällt wieder einer aus der Reihe. Pikanterweise ebenfalls kein aktuelles, sondern ein Modell aus der eigentlich abgelösten Generation lässt die Radeon 9500, in unserem Falle das Tachyon-Modell von Tyan, ihre Nachfolger trotz deren deutlich höherer Taktraten in Sachen Füllrate und Vertexleistung ziemlich alt aussehen. Auch dies wird sich in einigen Benchmarks deutlich widerspiegeln, insbesondere, da die Shadereinheiten auf den Pixelpipelines aufsetzen und so die Pixelshaderleistung in direktem Zusammenhang mit der Füllrate steht.

R9700 R9700 Pro R9800 R9800 Pro
Chip R300 R300 R350 R350
Taktung (MHz) 275 325 325 380
Renderpipelines 8 8 8 8
Pixelfüllrate 2200MPix/s 2600MPix/s 2600 MPix/s 3040 MPix/s
TMUs je Pipe 1 1 1 1
Texelfüllrate 2200 MTex/s 2600 MTex/s 2600 MTex/s 3040 MTex/s
Vertexshader DX9 VS2.0 DX9 VS 2.0 DX9 VS 2.0 DX9 VS 2.0
Vertexpipes 4 4 4 4
Dreiecksdurchsatz ~275MT/s ~325MT/s ~325MT/s ~380MT/s
Texturen pro Pass 8 (16) 8 (16) 8 (16) 8 (16)
Pixelshader PS 2.0 PS 2.0 PS 2.0 PS 2.0
Speicher 128MB 128MB 128MB 128MB
Anbindung 256Bit DDR 256Bit DDR 256Bit DDR 256Bit DDR
Speichertakt (MHz) 270 310 290 340
Bandbreite 17280 MB/s 19840 MB/s 18560 MB/s 21760 MB/s

Die geringsten Unterschiede zwischen den Kontrahenten bestehen nominell in der Oberliga, wo sich die Chips im Endeffekt nur durch die Taktraten unterscheiden. Dass die Radeon9800 von Sapphire, so wie andere Radeon9800er auch, langsamer getaktet sind, als die Radeon 9700 Pro und trotzdem eine höhere Leistung durch ihre Ziffer suggeriert, verblüfft zunächst.

ATi rechtfertigt dies mit internen Verbesserungen am Speichercontroller und der Bereinigung eines Fehlers des Stencil-Buffers in Verbindung mit FSAA, so dass die Radeon9800 trotz leicht langsamer getaktetem Speicher die Leistung der Radeon9700 Pro übertreffen soll - oder eher sollte, wie unsere Tests zeigen werden.

Dazu hat die Radeon9800-Serie den 9700ern noch die F-Buffer-Technologie voraus. Im Grunde handelt es sich dabei um einen Loop-Back mit voller Präzision innerhalb der Pixelshadereinheiten, so dass die R350-Chips laut Angaben von ATi unendlich lange Shader ausführen können. In der Praxis ist das natürlich weder möglich noch wirklich relevant, da schon Shader mit Instruktionen im Bereich von einigen Dutzend eher zu langsam für Real-Time Anwendungen sind.

Ob dieser F-Buffer nun schlussendlich wirklich in Hardware oder per Software-Trick realisiert wird, ist sowohl ungeklärt als auch irrelevant, da der Geschwindigkeitsunterschied für Shader, die auf diesen Loop-Back angewiesen wären, sowieso kaum messbar sind.

Testsystem

Nunmehr schon zum zweiten Male kommt unser aktuelles Testsystem auf Pentium4-Basis mit HT-Support für das Review zum Einsatz.

Hier also ein Überblick über das neue System:

P4-3,0c GHz
P4-3,0c GHz
Intel Mainboard
Intel Mainboard

Corsair XMS-Speicher
Corsair XMS-Speicher
CPU-Kühler
CPU-Kühler

Für alle, die es noch genauer wissen möchten, haben wir noch ein paar Screenshots mit SiSoft Sandra angefertigt.

CPU Settings
CPU Settings
Memory and AGP Settings
Memory and AGP Settings
Memory and AGP Settings II
Memory and AGP Settings II
IRQ-Settings
IRQ-Settings
Running Tasks
Running Tasks
VGA-Settings
VGA-Settings

Für die Radeon8500 und Radeon7500 haben wir auf die Benchmarks mit FSAA und AF verzichtet, da diese noch mit konventionellem Supersampling arbeiten. Ihre Leistungen, die so schon meist am unteren Rande der Benchmarkdiagramme zu finden sind, wird dadurch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass insbesondere FSAA in aktuellen Spielen nicht mehr genutzt werden kann.

Für die restlichen Karten haben wir, auch um die Diagramme ein wenig übersichtlicher zu gestalten, die FSAA/AF-Stufen ein wenig selektiert. In der 1024er Auflösung müssen alle DirectX9-fähigen Radeons (also alle bis auf die oben genannten R7500 und R8500) sowohl mit den minimal sinnvollen Leveln 2xAA und 4xAF, als auch mit den schon anspruchsvollen Settings 4xAA und 8xAF zeigen, was sie können.

In 1280 begnügen wir uns damit, nur noch die "Pro"-Versionen und großen, 256bittigen Radeons mit 4xAA/8xAF zu malträtieren, bei den kleineren Versionen genügt uns da schon 2xAA und 4xAF.

In der höchsten von uns getesteten Auflösung, in der die kleinen non-pro Karten mit FSAA und AF sowieso überfordert wären, trennten wir nach der Anzahl der verfügbaren Pipelines. Alle Karten mit acht Pipelines (R9500 Pro, R9700/pro, R9800/pro) mussten auch hier 4xAA und 8xAF bewältigen.

Nun werden viele einwenden, dass es bei modernem Multisampling-FSAA viel eher auf die Speicherbandbreite ankommt, aber im Gegensatz zur Radeon 9500 Pro kann selbst die mit höherem RAM-Takt gesegnete Sapphire nur mit 60MHz mehr aufwarten. Da ihre Leistung aber im allgemeinen niedriger als die der Radeon 9500 Pro war und ihr, wie allen Radeon9600 zudem das füllratenschonende HierarchicalZ-Feature fehlt, kann sie bei den gestiegenen Füllratenanforderungen bei 1,92MPixeln Auflösung mit 8xAF kaum noch punkten. Selbst der Radeon 9500 Pro fällt dies bisweilen schwer, sehr schwer.

Benchmarks

Für unsere kleine Leistungsschau verwenden wir folgende Programme:

Generell haben wir mit den höchstmöglichen Qualitätseinstellungen im Treiber getestet und auch in den Benchmarks sind grafisch möglichst fordernde Einstellungen gewählt worden. Ausnahmen werden explizit vermerkt.

In allen Benchmarks, außer Aquanox2, welches eine eigene Einstellung hierfür bietet, haben wir Full-Screen Anti-Aliasing und anisotrope Filterung mit dem rTool [8] erzwungen, was bedeutet, dass entgegen der Optimierung von ATi bei uns alle Texturstages trilinear-anisotrop gefiltert werden. Das kostet ein wenig (manchmal auch ein wenig mehr) Leistung, entschädigt aber dafür mit bestmöglicher Bildqualität auf den getesteten Karten.

Synthetische Benchmarks

Villagemark


VillageMark v1.20 1024 default

 1024x768x32:
Radeon 9800 Pro
210
Radeon 9700 Pro
182
Sapphire R9800
182
Radeon 9700
153
Tyan R9500 Pro
150
Sapphire R9600 Pro FBE
113
Gigabyte R9600 Pro
111
Radeon 8500
92
Radeon 9600
87
Radeon 9500
71
Radeon 7500
62
Radeon 9000 Pro
51

Hier zeichnet sich das erwartete Bild: Die Radeon 9800 kann die gleichgetaktete Radeon 9700 Pro nicht hinter sich lassen und die Radeon 9500 Pro setzt sich dank ihrer acht Pipelines und HierarchicalZ deutlich von den 9600 Pro-Karten ab. Bandbreite ist hier kaum von Bedeutung. Die Radeon 9600 und 9500 können hier nicht mit dem Top-Produkt der Vorgängergeneration mithalten.


VillageMark v1.20 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
99
Radeon 9700 Pro
86
Sapphire R9800
86
Radeon 9700
73
Tyan R9500 Pro
68
Gigabyte R9600 Pro
63
Sapphire R9600 Pro FBE
63
Radeon 9600
49
Radeon 9500
37
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
85
Radeon 9700 Pro
73
Sapphire R9800
73
Radeon 9700
63
Tyan R9500 Pro
59
Sapphire R9600 Pro FBE
53
Gigabyte R9600 Pro
52
Radeon 9600
41
Radeon 9500
31

Hier verschiebt sich lediglich die Radeon 9500 Pro vom Level der Radeon 9700 nach unten in Richtung Radeon 9600 Pro, da das Anti-Aliasing an ihrer Bandbreite zehrt.

VillageMark v1.20 1280 default

Radeon 9800 Pro
139
Radeon 9700 Pro
121
Sapphire R9800
121
Radeon 9700
102
Tyan R9500 Pro
99
Sapphire R9600 Pro FBE
72
Gigabyte R9600 Pro
71
Radeon 8500
62
Radeon 9600
56
Radeon 9500
46
Radeon 7500
41
Radeon 9000 Pro
34

Hier spiegelt sich das Bild aus der 1024er-Auflösung, nur auf niedrigerem Niveau.

VillageMark v1.20 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
72
Radeon 9700 Pro
62
Sapphire R9800
62
Radeon 9700
53
Tyan R9500 Pro
49
Sapphire R9600 Pro FBE
47
Gigabyte R9600 Pro
46
Radeon 9600
36
Radeon 9500
26
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
61
Radeon 9700 Pro
53
Sapphire R9800
53
Radeon 9700
45
Tyan R9500 Pro
42
Sapphire R9600 Pro FBE
39
Gigabyte R9600 Pro
38

Erst die Sapphire Radeon 9800 kann sich zusammen mit ihrer Pro-Schwester und der 9700 Pro vom Rest des Feldes absetzen. Hier beginnen die Bandbreitenanforderungen schon deutlich ihren Tribut zu fordern.

VillageMark v1.20 1600 default

Radeon 9800 Pro
90
Radeon 9700 Pro
77
Sapphire R9800
77
Radeon 9700
65
Tyan R9500 Pro
64
Gigabyte R9600 Pro
46
Sapphire R9600 Pro FBE
46
Radeon 8500
41
Radeon 9600
35
Radeon 9500
29
Radeon 7500
27
Radeon 9000 Pro
23

Bis auf die Tatsache, dass die Radeon 8500 gefährlich nah an das 9600 Pro-Duo rückt, auch hier wieder die alte Hierarchie-Unterteilung nach purer Füllrate.

VillageMark v1.20 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
50
Radeon 9700 Pro
45
Sapphire R9800
44
Radeon 9700
38
Tyan R9500 Pro
34
Sapphire R9600 Pro FBE
32
Gigabyte R9600 Pro
31
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
44
Radeon 9700 Pro
38
Sapphire R9800
38
Radeon 9700
33
Tyan R9500 Pro
30

Auch hier keine Überraschungen, sondern nur die Fortsetzung der Qualitäts-Benchmarks aus den niedrigeren Auflösungen.

Fablemark


FableMark v1.0 1024 default

Radeon 9800 Pro
71,4
Radeon 9700 Pro
65,3
Sapphire R9800
64,8
Radeon 9700
56,2
Tyan R9500 Pro
42,4
Sapphire R9600 Pro FBE
29,9
Gigabyte R9600 Pro
28,6
Radeon 9600
21,0
Radeon 9500
20,3
Radeon 8500
18,4
Radeon 9000 Pro
16,9
Radeon 7500
9,9

Bandbreite zählt mehr als Füllrate, wie man sehr schön am Abstand zwischen der Radeon 9700 und Radeon 9500 Pro sehen kann. Aber ohne eine gewisse, vorhandene Füllrate nützt die höhere Bandbreite z.B. auch den Radeon 9600 Pro-Karten nichts.

Die hier getestete Stencil-Performance ist übrigens einer der wenigen Fälle, in denen die kleinen non-pro Karten der DirectX9-Radeons (Radeon 9500 und 9600) sich von der Radeon 8500 absetzen können.


FableMark v1.0 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
58,9
Radeon 9700 Pro
52,8
Sapphire R9800
51,7
Radeon 9700
45,4
Tyan R9500 Pro
31,7
Sapphire R9600 Pro FBE
26,4
Gigabyte R9600 Pro
25,0
Radeon 9600
17,9
Radeon 9500
16,2
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
34,8
Radeon 9700 Pro
31,1
Sapphire R9800
30,7
Radeon 9700
26,8
Tyan R9500 Pro
19,8
Sapphire R9600 Pro FBE
14,4
Gigabyte R9600 Pro
13,7
Radeon 9600
10,0
Radeon 9500
9,4

Mit FSAA und AF kommen in diesem Benchmark sogar in dieser niedrigen Auflösung augenscheinlich nur die Karten mit 256Bit-Speicherinterface und acht Renderpipelines einigermaßen zurecht. Die Radeon 9500 Pro wird beinahe auf das Niveau der Radeon 9600 Pro eingebremst.

FableMark v1.0 1280 default

Radeon 9800 Pro
47,2
Radeon 9700 Pro
43,0
Sapphire R9800
42,6
Radeon 9700
37,0
Tyan R9500 Pro
27,4
Sapphire R9600 Pro FBE
19,5
Gigabyte R9600 Pro
18,7
Radeon 9600
13,7
Radeon 9500
12,5
Radeon 8500
12,0
Radeon 9000 Pro
11,0
Radeon 7500
6,4

Hier sieht man sehr schön das Mittelding, welches die Radeon 9500 Pro darstellt - leistungsfähig genug, um selbst ihren Nachfolger stehen zu lassen, aber eben eingeschränkt durch das fehlende 256Bit-Interface.

FableMark v1.0 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
39,8
Radeon 9700 Pro
35,7
Sapphire R9800
35,0
Radeon 9700
30,7
Tyan R9500 Pro
21,1
Sapphire R9600 Pro FBE
17,6
Gigabyte R9600 Pro
16,7
Radeon 9600
11,9
Radeon 9500
8,7
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
24,0
Radeon 9700 Pro
21,5
Sapphire R9800
21,1
Radeon 9700
18,2
Tyan R9500 Pro
13,7
Sapphire R9600 Pro FBE
9,7
Gigabyte R9600 Pro
9,2

Dies verstärkt sich durch Zuschalten von FSAA und AF noch weiter, so dass die Tendenz eher in Richtung Radeon 9600 Pro geht, die mit ihren zwar hoch getakteten aber eben nur vier Pipelines im Fablemark keinen Blumentopf gewinnen kann.

FableMark v1.0 1600 default

Radeon 9800 Pro
26,9
Radeon 9700 Pro
23,5
Sapphire R9800
23,4
Radeon 9700
20,2
Tyan R9500 Pro
14,7
Sapphire R9600 Pro FBE
11,9
Gigabyte R9600 Pro
11,3
Radeon 9600
8,0
Radeon 8500
7,7
Radeon 9500
7,3
Radeon 9000 Pro
7,1
Radeon 7500
4,1

In 1600x1200 sind die Anforderungen durch den transparenten Overdraw, die Soft-Shadows und das Stencil-Buffering so hoch, dass selbst eine ausgewachsene Radeon 9800 Pro einknickt.

FableMark v1.0 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
22,1
Radeon 9700 Pro
19,8
Sapphire R9800
19,4
Radeon 9700
17,4
Tyan R9500 Pro
11,6
Sapphire R9600 Pro FBE
8,2
Gigabyte R9600 Pro
7,7
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
12,9
Radeon 9700 Pro
11,5
Sapphire R9800
11,4
Radeon 9700
9,9
Tyan R9500 Pro
7,4

FSAA/AF sei hier nur der Vollständigkeit halber noch gezeigt, in einem realen Spielebenchmark hätten wir die Ergebnisse wegen allgemeiner Unspielbarkeit herausgenommen.

Templemark


TempleMark v1.06

Radeon 9800 Pro
199,4
Sapphire R9800
182,7
Radeon 9700 Pro
161,8
Radeon 9700
144,3
Sapphire R9600 Pro FBE
138,5
Gigabyte R9600 Pro
136,0
Tyan R9500 Pro
135,7
Radeon 8500
132,1
Radeon 9600
109,4
Radeon 9500
100,8
Radeon 9000 Pro
88,9
Radeon 7500
78,6

Erstaunlich gut verkaufen sich die alte Radeon 8500 und die beiden Radeon 9600 Pro in diesem Test, wobei die 30MHz mehr Speichertakt der Fireblade-Edition von Sapphire sich sogar bemerkbar machen. Es zählt also nicht Füllrate allein. Eine mögliche Erklärung ist in dieser Hinsicht der sehr deutliche Abstand (es ist der deutlichste in all unseren Benchmarks!) zwischen der Radeon 9800 und der Radeon 9700 Pro. Hier scheint man an der richtigen Stelle einen Schalter gefunden zu haben, den man vorher nicht umgelegt hatte. Da wir für alle Karten dieselben Treiber nutzten, bleibt nur die Folgerung, dass dies in der Hardware geschehen sein muss.

Und im Nachhinein erklärt sich so möglicherweise auch die erstaunlich schwache Leistung der Radeon 9500 Pro: In ihr steckt derselbe Kern, wie in der Radeon 9700 (Pro). Dieser kleine Bug scheint sowohl im R350 (Radeon 9800/Pro) als auch im RV350 (Radeon9600/Pro) behoben worden zu sein.

TempleMark v1.06 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
150,7
Sapphire R9800
135,7
Radeon 9700 Pro
124,3
Radeon 9700
109,8
Sapphire R9600 Pro FBE
103,6
Gigabyte R9600 Pro
100,8
Tyan R9500 Pro
95,1
Radeon 9600
76,1
Radeon 9500
66,6
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
131,2
Sapphire R9800
117,8
Radeon 9700 Pro
109,4
Radeon 9700
94,9
Sapphire R9600 Pro FBE
82,3
Tyan R9500 Pro
80,5
Gigabyte R9600 Pro
79,9
Radeon 9600
60,4
Radeon 9500
54,0

Auch mit FSAA und AF macht sich dieses Verhalten noch deutlich bemerkbar, spätestens hier wäre jedenfalls die Radeon 8500 abgehängt worden. So bleibt nur die Radeon 9500 Pro, die erst mit dem höherwertigen, achtfachen AF zu den 9600 Pro-Karten aufschließen kann.

3DMark2001 'Nature'

3DMark2001 - Nature 1024 default

Radeon 9800 Pro
118,7
Radeon 9700 Pro
104,7
Sapphire R9800
103,7
Radeon 9700
92,1
Tyan R9500 Pro
70,4
Sapphire R9600 Pro FBE
66,8
Gigabyte R9600 Pro
64,0
Radeon 9500
53,0
Radeon 8500
50,1
Radeon 9600
44,9
Radeon 9000 Pro
43,1
Radeon 7500
0,0
Hinweis: kein Shadersupport

Den Nature-Test haben wir uns herausgepickt, weil er genau das repräsentiert, was der 3DMark2001 eigentlich darstellen will: Einen DirectX8-Benchmark. Und nur hier gibt es Pixelshader-Effekte zu sehen, die, kombiniert mit einigen Vertexshadern, für eine damals atemberaubend real wirkende Landschaft gesorgt haben.

Mittlerweile ist die Grafikqualität zu 'nur noch' gutem Durchschnitt abgesunken, aber dafür bekommen nicht mehr nur absolute High-End Karten einen Hauch von Ruckelfreiheit in die Szene.

In der niedrigen 1024er Auflösung ist der Nature-Test noch hauptsächlich bandbreitenlimitiert und so bilden sich Grüppchen, die im oberen Abschnitt nach der verfügbaren Speicherbandbreite sortiert sind. Selbst die Radeon 9500 Pro kam trotz deutlich höherer Shaderpower nur ganz knapp vor der Radeon 9600 Pro ins Ziel.

Weiter unten, am anderen Ende der Skala wird die Radeon 9600 von allen anderen Karten stehengelassen. Der Radeon 9500 helfen hierbei sicherlich ihre vierfach ausgelegten Vertexeinheiten, die die komplexen Animationen der Blätter wesentlich schneller berechnen können. Dazu kommt, dass ihr Speicher 75MHz schneller läuft.

3DMark2001 - Nature 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
81,5
Radeon 9700 Pro
72,3
Sapphire R9800
71,2
Radeon 9700
62,3
Tyan R9500 Pro
46,5
Sapphire R9600 Pro FBE
43,9
Gigabyte R9600 Pro
41,4
Radeon 9500
32,3
Radeon 9600
29,7
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
63,3
Radeon 9700 Pro
56,4
Sapphire R9800
55,5
Radeon 9700
48,6
Tyan R9500 Pro
34,4
Sapphire R9600 Pro FBE
32,6
Gigabyte R9600 Pro
30,6
Radeon 9500
24,1
Radeon 9600
21,7

Mit FSAA verstärkt sich der Effekt der Bandbreitenabhängigkeit nur noch und die Bildwiederholraten sinken schon bedenklich. Wie gut, dass man den 3DMark nicht spielen kann.

3DMark2001 - Nature 1280 default

Radeon 9800 Pro
81,0
Radeon 9700 Pro
75,4
Sapphire R9800
74,4
Radeon 9700
66,4
Tyan R9500 Pro
48,7
Sapphire R9600 Pro FBE
47,7
Gigabyte R9600 Pro
44,7
Radeon 9500
35,3
Radeon 8500
34,4
Radeon 9600
31,7
Radeon 9000 Pro
28,9

Könnte man das, müsste man spätestens für die 1280er-Auflösung zu mindestens einer Radeon 9600 Pro raten, wenn man nicht eine Ruckelorgie riskieren will. Nur die Radeons, deren Speicher mit 256Bit angebunden ist, befinden sich auf der sicheren Seite.

3DMark2001 - Nature 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
57,8
Radeon 9700 Pro
51,4
Sapphire R9800
50,5
Radeon 9700
44,3
Tyan R9500 Pro
32,3
Sapphire R9600 Pro FBE
30,8
Gigabyte R9600 Pro
29,0
Radeon 9600
20,5
Radeon 9500
18,7
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
45,0
Radeon 9700 Pro
40,2
Sapphire R9800
39,5
Radeon 9700
34,6
Tyan R9500 Pro
24,1
Sapphire R9600 Pro FBE
23,1
Gigabyte R9600 Pro
21,6

Während man bei Radeon 9500 und Radeon 9600 schon die gerenderten Frames einzeln betrachten kann, vermögen die jeweiligen Pro-Versionen auch in 1280 mit 2xFSAA und 4xAF noch den Anschein von fließender Bewegung zu vermitteln. Spätestens in den höherwertigen AA/AF-Settings geht aber auch ihnen diese Fähigkeit verloren und wiederum sind die 256Bitter an der Spitze unter sich. Hier kann Sapphires Radeon 9800 trotz 20MHz langsameren Speichers gut mit der Radeon 9700 Pro mithalten.

3DMark2001 - Nature 1600 default

Radeon 9800 Pro
58,4
Radeon 9700 Pro
51,8
Sapphire R9800
51,0
Radeon 9700
44,6
Tyan R9500 Pro
31,5
Sapphire R9600 Pro FBE
31,1
Gigabyte R9600 Pro
29,1
Radeon 9500
22,4
Radeon 8500
21,9
Radeon 9600
20,1
Radeon 9000 Pro
19,2

Die Radeon9800 kann hier beinahe die Radeon 9700 Pro einholen und auch die ebenfalls von Sapphire stammende Radeon 9600 Pro Fireblade Edition schließt nahezu auf die Radeon 9500 Pro von Tyan auf. Gigabytes R9600p mit Standardtaktung liegt minimal zurück.

3DMark2001 - Nature 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
39,1
Radeon 9700 Pro
34,8
Sapphire R9800
34,1
Radeon 9700
30,0
Tyan R9500 Pro
21,0
Sapphire R9600 Pro FBE
18,2
Gigabyte R9600 Pro
16,8
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
30,2
Radeon 9700 Pro
27,0
Sapphire R9800
26,5
Radeon 9700
23,2
Tyan R9500 Pro
16,3

Spätestens mit 4xFSAA und 8xAF ist bis auf die Radeon 9800 Pro jede Karte mit der flüssigen Darstellung ziemlich überfordert, wobei den Radeon 9700 Pro und Radeon 9800-Karten dies noch am besten gelingt. Die 9500 Pro von Tyan ist bereits abgeschlagen.

3DMark03 - 'Mother Nature'


3DMark03 - Mother Nature 1024 default

Radeon 9800 Pro
32,0
Radeon 9700 Pro
27,8
Sapphire R9800
27,7
Radeon 9700
23,8
Tyan R9500 Pro
22,5
Sapphire R9600 Pro FBE
19,4
Gigabyte R9600 Pro
19,1
Radeon 9500
16,1
Radeon 9600
14,9

Der im Gegensatz zum Nature-Test zuvor deutlich anspruchsvollere 'Mother Nature'-Test aus dem 3DMark03 zeichnet ein deutlich differenzierteres Bild als jener. Das Einzige, was sich mit Ausnahme der Radeon 9600, die wohl von mehr Bandbreite profitieren könnte, sagen lässt, ist, dass die Bandbreite hier wohl kaum einen Faktor darstellt. Zu groß ist der Zeitanteil, den Mother Nature vornehmlich in den per Vertexshader einzeln animierten Gräsern und Blättern der Bäume verbringt.

3DMark03 - Mother Nature 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
24,4
Radeon 9700 Pro
21,0
Sapphire R9800
20,9
Radeon 9700
18,0
Tyan R9500 Pro
16,9
Sapphire R9600 Pro FBE
15,3
Gigabyte R9600 Pro
15,1
Radeon 9600
11,6
Radeon 9500
10,8
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
21,0
Radeon 9700 Pro
18,4
Sapphire R9800
17,9
Radeon 9700
15,8
Tyan R9500 Pro
14,2
Sapphire R9600 Pro FBE
13,2
Gigabyte R9600 Pro
12,7
Radeon 9600
9,6
Radeon 9500
8,7

Auch mit FSAA und AF lässt sich höchstens eine Ordnung der Rangfolge nach verfügbarer Füllrate bzw. Vertexleistung treffen. Ausnahme ist die als einzige mit nur 64MB bestückte Radeon 9500, die hier durch beständiges Nachladen der gut 113MB Daten, die der Benchmark schon ohne FSAA umfasst, ausgebremst wird.

3DMark03 - Mother Nature 1280 default

Radeon 9800 Pro
26,9
Radeon 9700 Pro
23,2
Sapphire R9800
23,1
Radeon 9700
19,8
Tyan R9500 Pro
18,8
Sapphire R9600 Pro FBE
15,8
Gigabyte R9600 Pro
15,6
Radeon 9500
12,6
Radeon 9600
12,1

Je mehr Zeit Mother Nature in den Shadern verbringt, desto weniger wichtig ist die Speicherbandbreite. Gut zu beobachten an der Radeon 9500 Pro, die nahezu zu der mit doppelter Bandbreite ausgestatteten Radeon 9700 aufschließen kann und den beiden, sich nur durch den Speichertakt unterscheidenden, Pärchen von Radeon 9600 Pros und Radeon 9700 Pro/Radeon 9800.

Der Radeon 9500 hilft ihre stärkere Vertexleistung gegenüber der Radeon 9600 nicht mehr viel, da der zu knappe, lokale RAM nun auch ohne FSAA und AF nicht mehr schnell genug mit Daten über den AGP8X gefüttert werden kann.

3DMark03 - Mother Nature 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
18,9
Radeon 9700 Pro
17,1
Sapphire R9800
16,9
Radeon 9700
14,6
Tyan R9500 Pro
13,5
Sapphire R9600 Pro FBE
12,4
Gigabyte R9600 Pro
11,9
Radeon 9600
9,0
Radeon 9500
7,9
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
15,1
Radeon 9700 Pro
14,2
Sapphire R9800
14,1
Radeon 9700
12,2
Tyan R9500 Pro
10,9
Sapphire R9600 Pro FBE
9,9
Gigabyte R9600 Pro
9,6

Das Hinzuschalten von FSAA und AF lässt die Abstände zusammenschrumpfen - nun beginnen auch die beiden Karten von Gigabyte und Sapphire, sich der Radeon 9700 bedrohlich zu nähern.

3DMark03 - Mother Nature 1600 default

Radeon 9800 Pro
21,5
Radeon 9700 Pro
18,7
Sapphire R9800
18,6
Radeon 9700
16,0
Tyan R9500 Pro
14,9
Sapphire R9600 Pro FBE
12,6
Gigabyte R9600 Pro
12,3
Radeon 9600
9,4
Radeon 9500
9,3

1600x1200 überfordert aktuell erhältliche Karten hoffnungslos, einzig die Radeon 9800 Pro ist noch in der Lage, wenigstens die 20fps-Marke knapp zu überwinden. Flüssig läuft der Benchmark aber nicht ab.

3DMark03 - Mother Nature 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
14,4
Radeon 9700 Pro
12,8
Sapphire R9800
12,7
Radeon 9700
11,0
Tyan R9500 Pro
10,1
Sapphire R9600 Pro FBE
8,8
Gigabyte R9600 Pro
8,5
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
11,9
Radeon 9700 Pro
10,6
Sapphire R9800
10,5
Radeon 9700
9,2
Tyan R9500 Pro
8,2

Mehr der Vollständigkeit halber haben wir hier, wie auch schon beim Fablemark, noch das Diagramm für die Qualitätssettings in 1600x1200 hinzugenommen. Mindestens zwei weitere Generationen an Grafikchips scheinen nötig, bis sich derartige DX9-Szenerien auch in höchster Auflösung mit AA und AF genießen lassen werden.

Spielebenchmarks

Comanche 4

Comanche 4 Demo 1024 default

Radeon 9700 Pro
62,37
Sapphire R9800
62,33
Radeon 9800 Pro
62,08
Radeon 9700
61,34
Tyan R9500 Pro
61,03
Sapphire R9600 Pro FBE
60,77
Gigabyte R9600 Pro
60,12
Radeon 9500
58,27
Radeon 9600
55,01
Radeon 8500
49,40
Radeon 9000 Pro
39,92
Radeon 7500
33,46

Hier in der niedrigsten Auflösung ist Comanche4 selbst auf unserem nicht eben langsamen Testrechner noch dermaßen CPU-limitiert, dass die DirectX9-Karten von der Radeon 9500 bis zur 9800 Pro nur ganz 7 fps oder um die 10% trennen. Wir vermuten aufgrund des recht großen Unterschiedes zwischen Radeon 8500 und Radeon 9000 Pro, dass hier auch eine sehr hohe Vertexleistung gefragt ist.

Comanche 4 Demo 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
60,77
Sapphire R9800
60,16
Radeon 9700 Pro
59,88
Radeon 9700
57,78
Tyan R9500 Pro
51,20
Sapphire R9600 Pro FBE
50,58
Gigabyte R9600 Pro
48,63
Radeon 9500
38,59
Radeon 9600
36,47
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
56,58
Radeon 9700 Pro
53,03
Sapphire R9800
52,41
Radeon 9700
47,72
Tyan R9500 Pro
38,35
Sapphire R9600 Pro FBE
37,00
Gigabyte R9600 Pro
35,06
Radeon 9600
25,07
Radeon 9500
21,15

Die Qualitätssettings offenbaren allerdings, dass das Limit insbesondere der Speichertransferraten nicht so weit über dem CPU-Limit von Comanche4 liegt. Ein das System recht ausgewogen belastender Test also, zumal auch der lokale Speicherausbau seinen Teil beizutragen scheint, denn bei 4xAA und 8xAF verliert die Radeon 9500 auch gegenüber der eigentlich unterlegenen Radeon 9600 deutlich an Leistung.

Comanche 4 Demo 1280 default

Radeon 9700 Pro
61,75
Radeon 9800 Pro
61,57
Sapphire R9800
61,33
Radeon 9700
59,99
Sapphire R9600 Pro FBE
56,48
Tyan R9500 Pro
55,88
Gigabyte R9600 Pro
54,90
Radeon 9500
48,30
Radeon 9600
44,60
Radeon 8500
41,89
Radeon 9000 Pro
31,58
Radeon 7500
25,81

Die 1280er Auflösung wird augenscheinlich beherrscht von den unterschiedlichen Transferraten zum Speicher. So kann die Radoen 8500 mit ihrem hohen Speichertakt beinahe zur Radeon 9600 aufschließen.

Auch der Rest des Feldes teilt sich in Gruppen entsprechend dem Speicherinterface auf.

Comanche 4 Demo 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
56,67
Radeon 9700 Pro
54,02
Sapphire R9800
53,17
Radeon 9700
48,66
Tyan R9500 Pro
39,30
Sapphire R9600 Pro FBE
38,95
Gigabyte R9600 Pro
36,84
Radeon 9600
26,39
Radeon 9500
20,76
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
46,30
Radeon 9700 Pro
42,07
Sapphire R9800
41,40
Radeon 9700
36,55
Tyan R9500 Pro
28,30
Sapphire R9600 Pro FBE
27,01
Gigabyte R9600 Pro
25,49

Gerade gesagtes gilt hier in verstärktem Maße. Einzig die Radeon 9700 fällt, ihrem vergleichsweise niedrigen Takt geschuldet, aus der Spitzengruppe ein wenig ab. Trotzdem halten die 128bittigen Radeon 9500 Pro, die hier ihren niedrigen Takt gut durch HierarchicalZ und ihre acht Pipelines kompensieren kann, und die beiden Radeon 9600 Pro auch zur 9700 einen gehörigen Abstand.

Comanche 4 Demo 1600 default

Radeon 9800 Pro
60,33
Sapphire R9800
58,59
Radeon 9700 Pro
58,52
Radeon 9700
55,77
Tyan R9500 Pro
47,51
Sapphire R9600 Pro FBE
47,00
Gigabyte R9600 Pro
44,55
Radeon 9500
33,40
Radeon 8500
33,02
Radeon 9600
31,70
Radeon 9000 Pro
19,75
Radeon 7500
18,42

Einzige die hohe Leistung ihrer Vertexpipeline kann die Radeon 9500 hier noch auf einem Level mit der Radeon 8500 und der Radeon 9600 halten. Ansonsten ist in der 1600er Auflösung für halbwegs erträgliches Spielen schon eine Karte vom Kaliber der Radeon 9600 Pro oder 9500 Pro erforderlich. Komfortabel mit Reserven für AA und AF ausgestattet ist man allerdings erst mit einem 256Bitter wie der Sapphire Radeon 9800.

Comanche 4 Demo 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
47,93
Radeon 9700 Pro
43,73
Sapphire R9800
42,92
Radeon 9700
38,22
Tyan R9500 Pro
29,06
Sapphire R9600 Pro FBE
24,45
Gigabyte R9600 Pro
22,77
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
34,31
Radeon 9700 Pro
30,84
Sapphire R9800
30,38
Radeon 9700
26,77
Tyan R9500 Pro
20,46

Diese Reserven reichen allerdings auch nur für niedrige Level von Kantenglättung und Anisotropie. Darüber hinausgehend wird es genauso ruckelig, wie mit nur 2xAA/4xAF auf den kleineren "Pro"-Karten von Tyan, Gigabyte und Sapphire.

Max Payne

Max Payne 1024 default

Radeon 9800 Pro
90,21
Radeon 9700 Pro
88,24
Sapphire R9800
87,53
Radeon 9700
83,88
Tyan R9500 Pro
77,39
Sapphire R9600 Pro FBE
73,51
Gigabyte R9600 Pro
71,69
Radeon 9500
63,81
Radeon 9600
60,32
Radeon 8500
57,44
Radeon 9000 Pro
55,94
Radeon 7500
41,46

Was genau es ist, das eine Grafikkarte in Max Payne gut abschneiden lässt, kann man nach diesem Resultat noch nicht genau sagen. Lediglich soviel lässt sich festhalten, dass die getesteten Mid-Range Karte vom Schlage Radeon 9500 Pro und 9600 Pro genügend 'davon' haben und die Radeon 9800 sogar soviel, dass sie mit dem Spitzenduo mithalten kann.

Eine hohe Speicherbandbreite und eine große Füllrate schaden auf jeden Fall nicht, obwohl sich die Radeon 9600 auch ohne diese beiden Features recht beachtlich aus der Affäre zieht.

Max Payne 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
77,87
Radeon 9700 Pro
73,75
Sapphire R9800
73,01
Radeon 9700
68,62
Tyan R9500 Pro
62,43
Sapphire R9600 Pro FBE
62,19
Gigabyte R9600 Pro
60,67
Radeon 9500
49,44
Radeon 9600
47,84
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
70,52
Sapphire R9800
66,34
Radeon 9700 Pro
66,33
Radeon 9700
61,61
Sapphire R9600 Pro FBE
55,58
Tyan R9500 Pro
55,26
Gigabyte R9600 Pro
53,26
Radeon 9600
40,61
Radeon 9500
40,55

Mit eingeschalteten Qualitätsoptionen bildet sich wieder die schon gewohnte Unterteilung heraus: An der Spitze die mit 256Bit-Interface ausgestatteten Karten, gefolgt vom Pro-Block der Mid-Range Riege und aus respektvollem Abstand bestaunt von den Budget-Karten Radeon 9500 und 9600.

Max Payne 1280 default

Radeon 9800 Pro
81,79
Radeon 9700 Pro
78,04
Sapphire R9800
77,05
Radeon 9700
71,85
Tyan R9500 Pro
65,26
Sapphire R9600 Pro FBE
62,97
Gigabyte R9600 Pro
60,76
Radeon 9600
50,96
Radeon 9500
50,11
Radeon 8500
49,29
Radeon 9000 Pro
46,61
Radeon 7500
31,58

In der 1280er Auflösung meinen wir, schon etwas genauer ausmachen zu können, worauf es Max Payne ankommt: Pixelfüllrate. Kombiniert mit hoher Speichertransferleistung kommt man auch hier noch über 70 Bilder pro Sekunde. Bei nur 128bittig angebundenem Speicher muss man mit ca. 5 fps weniger auskommen.

Der Rest der Karten liegt, mit Ausnahme der Radeon 7500, im Bereich der bequem spielbaren 50 fps.

Max Payne 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
67,81
Radeon 9700 Pro
64,64
Sapphire R9800
63,84
Radeon 9700
59,89
Sapphire R9600 Pro FBE
51,11
Tyan R9500 Pro
50,71
Gigabyte R9600 Pro
49,49
Radeon 9600
36,13
Radeon 9500
29,51
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
61,35
Radeon 9700 Pro
57,97
Sapphire R9800
57,34
Radeon 9700
51,46
Sapphire R9600 Pro FBE
43,24
Tyan R9500 Pro
42,98
Gigabyte R9600 Pro
42,11

Die Qualitätssettings kehren dieses Verhältnis um: Bandbreite kommt vor Füllrate. Die berühmte Ausnahme von der Regel bildet wohl die Radeon 9500, der hier langsam aber sicher wohl der RAM auszugehen scheint.

Max Payne 1600 default

Radeon 9800 Pro
70,03
Radeon 9700 Pro
66,15
Sapphire R9800
65,90
Radeon 9700
60,19
Tyan R9500 Pro
53,74
Sapphire R9600 Pro FBE
47,54
Gigabyte R9600 Pro
46,17
Radeon 8500
37,09
Radeon 9500
36,54
Radeon 9000 Pro
36,31
Radeon 9600
33,74
Radeon 7500
22,79

Im Bereich von ca. einem Gigapixel pro Sekunde an Füllrate helfen auch eine hohe Bandbreite und ein starker Vertexshader nicht über 35-37fps hinaus. Erst mit mehr als 1,5 Gigapixeln Füllrate, namentlich den beiden Radeon 9600 Pro und der 9500 Pro, geht es in Richtung der 50fps-Marke. Deutlich übertroffen werden diese Zahlen nur noch mit breiter angebundenem Speicher, wie zum Beispiel bei der Sapphire Radeon 9800.

Max Payne 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
57,84
Radeon 9700 Pro
53,31
Sapphire R9800
52,61
Radeon 9700
47,31
Tyan R9500 Pro
37,55
Sapphire R9600 Pro FBE
29,31
Gigabyte R9600 Pro
27,29
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
49,86
Sapphire R9800
44,88
Radeon 9700 Pro
44,09
Radeon 9700
38,74
Tyan R9500 Pro
31,71

Wirklich angenehm zu spielen ist Max Payne in 1600x1200 mit Qualitätoptionen nur noch von einer Karte mit mehr als zwei Gigapixeln Füllrate. Für mehr als 2xAA und 4xAF darf es dann gern auch ein 256Bit-Interface zum Speicher sein. So kommt es, dass von unseren vier Hauptprobanden lediglich die Radeon 9800 uneingeschränkt tauglich für Max Payne ist.

Aquanox

AN 1 'Magellan'


AN 1 Magellan 1024 default

Radeon 9800 Pro
140,2
Radeon 9700 Pro
124,9
Sapphire R9800
122,7
Radeon 9700
109,2
Tyan R9500 Pro
87,4
Sapphire R9600 Pro FBE
86,9
Gigabyte R9600 Pro
81,7
Radeon 9500
60,1
Radeon 9600
59,6
Radeon 8500
54,1
Radeon 9000 Pro
49,4
Radeon 7500
40,4

Ein wunderbarer Test für jede Grafikkarte: Aquanox hat sowohl für Füllrate als auch für Bandbreite jede Menge Verwendung. So kommt es, dass die typische Dreiteilung hier bereits in 1024 recht deutlich sichtbar wird.

AN 1 Magellan 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
84,8
Radeon 9700 Pro
74,7
Sapphire R9800
73,4
Radeon 9700
64,1
Sapphire R9600 Pro FBE
52,6
Tyan R9500 Pro
51,4
Gigabyte R9600 Pro
49,9
Radeon 9600
36,2
Radeon 9500
33,6
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
65,6
Radeon 9700 Pro
58,4
Sapphire R9800
57,1
Radeon 9700
50,3
Sapphire R9600 Pro FBE
39,3
Tyan R9500 Pro
37,7
Gigabyte R9600 Pro
37,0
Radeon 9600
26,4
Radeon 9500
26,2

Hier sehen wir einen der wenigen Fälle, wo sich sowohl die höhere Bandbreite der Sapphire FireBlade gegenüber Tyans Tachyon bezahlt macht, als auch wo die Radeon 9600 trotz deutlich unterlegener Bandbreite ihren höheren Chiptakt in die Waagschale gegen die 9500 werfen kann.

AN 1 Magellan 1280 default

Radeon 9800 Pro
95,9
Radeon 9700 Pro
85,2
Sapphire R9800
83,7
Radeon 9700
74,3
Sapphire R9600 Pro FBE
58,6
Tyan R9500 Pro
58,0
Gigabyte R9600 Pro
55,5
Radeon 9600
40,0
Radeon 9500
39,9
Radeon 8500
37,8
Radeon 9000 Pro
34,2
Radeon 7500
27,5

2,2fps trennen Radeon 8500 und Radeon 9600 und 3,1fps die Gigabyte Radeon 9600 Pro von ihrem Pendant von Sapphire. Lediglich die Spitzegruppe liegt deutlich weiter auseinander, wobei sich die 50-55MHz Unterschied im Chiptakt jeweils in knapp 10fps äußern.

AN 1 Magellan 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
58,2
Radeon 9700 Pro
51,6
Sapphire R9800
50,4
Radeon 9700
44,3
Sapphire R9600 Pro FBE
35,7
Tyan R9500 Pro
34,6
Gigabyte R9600 Pro
33,9
Radeon 9600
24,3
Radeon 9500
20,2
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
44,9
Radeon 9700 Pro
40,1
Sapphire R9800
39,6
Radeon 9700
34,5
Sapphire R9600 Pro FBE
26,6
Tyan R9500 Pro
25,3
Gigabyte R9600 Pro
25,1

Mit FSAA und AF sollte man sich an Aquanox wohl nicht unterhalb einer Radeon 9700 heranwagen. Hier kann die Sapphire Radeon 9800 Atlantis ihre hohe Füllrate und ihre breite Speicheranbindung voll zur Geltung bringen.

AN 1 Magellan 1600 default

Radeon 9800 Pro
67,5
Radeon 9700 Pro
59,6
Sapphire R9800
58,7
Radeon 9700
50,8
Sapphire R9600 Pro FBE
38,8
Tyan R9500 Pro
38,5
Gigabyte R9600 Pro
36,7
Radeon 9500
26,5
Radeon 8500
26,3
Radeon 9600
26,2
Radeon 9000 Pro
23,4
Radeon 7500
18,6

Um Aquanox in 1600x1200 mit einer Karte unterhalb einer Radeon 9600 Pro anzugehen, muss man schon einiges Geruckel in Kauf zu nehmen bereit sein. Erst die 256bit-Riege garantiert auch hier eine hohe Bildwiederholrate von 50fps und zum Teil deutlich mehr.


AN 1 Magellan 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
39,9
Radeon 9700 Pro
35,3
Sapphire R9800
34,7
Radeon 9700
30,6
Tyan R9500 Pro
23,3
Sapphire R9600 Pro FBE
22,5
Gigabyte R9600 Pro
20,9
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
30,5
Sapphire R9800
29,3
Radeon 9700 Pro
27,2
Radeon 9700
23,5
Tyan R9500 Pro
17,2

Um es kurz zu machen: Einzig das Spitzemodell (und mit Abstrichen noch Radeon 9700 Pro sowie 9800) ist halbwegs in der Lage, zumindest bei 2xAA und 4xAF noch erträgliche Bildraten zu liefern. Der Rest ist schlicht zu langsam für das nun gut zwei Jahre alte Aquanox.

AN 2 'Neopolis'


AN 2 Neopolis 1024 default

Radeon 9800 Pro
104,1
Radeon 9700 Pro
94,5
Sapphire R9800
92,4
Radeon 9700
84,3
Tyan R9500 Pro
81,8
Sapphire R9600 Pro FBE
76,6
Gigabyte R9600 Pro
72,2
Radeon 8500
55,9
Radeon 9500
55,6
Radeon 9600
54,6
Radeon 9000 Pro
49,3
Radeon 7500
46,7
Hinweis: Nur mit reduzierten Effekten

In dieser Auflösung profitiert Aquanox deutlicher von hoher Füllrate und Shaderleistung, als von reiner Speicherbandbreite, obwohl es auch diese gut zu nutzen weiss.

AN 2 Neopolis 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
88,5
Radeon 9700 Pro
79,3
Sapphire R9800
77,8
Radeon 9700
69,3
Sapphire R9600 Pro FBE
57,2
Tyan R9500 Pro
56,6
Gigabyte R9600 Pro
54,9
Radeon 9500
41,3
Radeon 9600
40,8
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
75,5
Radeon 9700 Pro
67,2
Sapphire R9800
65,7
Radeon 9700
57,7
Sapphire R9600 Pro FBE
46,5
Tyan R9500 Pro
46,4
Gigabyte R9600 Pro
45,1
Radeon 9600
34,1
Radeon 9500
33,3

Qualitätsoptionen bringen die bekannte Gruppierung ans Licht, hervorgerufen durch die stärker gestiegenen Anforderungen an die Bandbreite als an Füllrate oder Sonstiges.

AN 2 Neopolis 1280 default

Radeon 9800 Pro
81,0
Radeon 9700 Pro
73,1
Sapphire R9800
71,0
Radeon 9700
65,1
Tyan R9500 Pro
58,2
Sapphire R9600 Pro FBE
56,8
Gigabyte R9600 Pro
53,9
Radeon 8500
41,6
Radeon 9500
39,1
Radeon 9600
39,1
Radeon 9000 Pro
35,6
Radeon 7500
32,2

In 1280 beginnt auch ohne FSAA und AF die Speicherbandbreite eine größere Rolle zu spielen, so dass sich die Tyan Tachyon eher den Radeon 9600 Pro von Gigabyte und Sapphire annähert, während die 9800 Atlantis nur knapp den Wert einer Radeon 9700 Pro verfehlt.

AN 2 Neopolis 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
67,4
Radeon 9700 Pro
59,7
Sapphire R9800
58,0
Radeon 9700
51,7
Sapphire R9600 Pro FBE
41,1
Gigabyte R9600 Pro
39,3
Tyan R9500 Pro
38,6
Radeon 9600
28,7
Radeon 9500
23,2
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
55,8
Radeon 9700 Pro
49,0
Sapphire R9800
47,8
Radeon 9700
42,1
Sapphire R9600 Pro FBE
32,8
Gigabyte R9600 Pro
31,9
Tyan R9500 Pro
31,5

Auch hier wieder die gewohnte Dreiteilung mit der Radeon 9700 als einer Art Mittelding, die einerseits ihre Bandbreite nicht so recht in Performance umsetzen kann, wie die großen Geschwister. Andererseits wird sie jedoch auch nicht in der Entfaltung ihrer Leistung durch einen Engpass in der Transferrate gebremst.

AN 2 Neopolis 1600 default

Radeon 9800 Pro
63,7
Radeon 9700 Pro
56,4
Sapphire R9800
54,8
Radeon 9700
47,8
Sapphire R9600 Pro FBE
39,0
Tyan R9500 Pro
37,2
Gigabyte R9600 Pro
36,7
Radeon 8500
29,2
Radeon 9500
26,5
Radeon 9600
26,4
Radeon 9000 Pro
24,5
Radeon 7500
21,2
Hinweis: Nur mit reduzierten Effekten

Die Bandbreite hat sich nun endgültig als das differenzierende Kriterium durchgesetzt, so dass die mit 330MHz schnell getaktetem Speicher bestückte Fireblade Edition von Sapphire die 9500 Pro von Tyan abhängen kann. Erstaunlicherweise kann sich, weiter unten im Feld, die Radeon 8500 sehr gut gegen 9500 und 9600 zur Wehr setzen und diese, wie auch schon in der niedrigeren Auflösung, knapp hinter sich lassen.

AN 2 Neopolis 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
49,2
Radeon 9700 Pro
43,3
Sapphire R9800
42,2
Radeon 9700
37,1
Tyan R9500 Pro
25,6
Sapphire R9600 Pro FBE
25,2
Gigabyte R9600 Pro
23,7
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
39,6
Radeon 9700 Pro
34,8
Sapphire R9800
34,0
Radeon 9700
29,9
Tyan R9500 Pro
21,9

Aus unserem Testfeld ist hier höchstens noch die Radeon 9800 von Sapphire in der Lage, spielbare Bildraten abzuliefern. Dies allerdings auch nur, wenn man auf 4xAA und 8xAF verzichtet. Die 25fps, die Tyan, Gigabyte und noch mal Sapphire bieten, reichen nicht mehr für ungetrübten Spielspass.

Unreal Tournament 2003

Demo 'FlyBy'

UT2003 Demo FlyBy 1024 default

Radeon 9800 Pro
223,71
Radeon 9700 Pro
216,78
Sapphire R9800
215,30
Radeon 9700
200,66
Tyan R9500 Pro
181,57
Sapphire R9600 Pro FBE
161,46
Gigabyte R9600 Pro
153,98
Radeon 9600
115,49
Radeon 8500
115,23
Radeon 9500
107,81
Radeon 9000 Pro
84,33
Radeon 7500
67,51

Die Performance ist einigermaßen gleichmäßig auf alle Radeons verteilt. Von knapp 70 bis über 220fps ist für jeden etwas dabei. Positiv abheben kann sich die Tachyon Radeon 9500 Pro ein wenig von den beiden anderen Radeon 9600, die auch noch eine Rundum-glücklich-Performance bringen, absetzen und die Lücke zu den großen Radeon 9700 und 9800ern schließen.

Überraschend gut schneidet auch die Radeon8500 ab und kann sehr gut mit ihren Nachfolgern 9500 und 9600 mithalten.

UT2003 Demo FlyBy 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
145,51
Radeon 9700 Pro
127,43
Sapphire R9800
126,77
Radeon 9700
109,32
Tyan R9500 Pro
93,41
Sapphire R9600 Pro FBE
91,30
Gigabyte R9600 Pro
87,17
Radeon 9600
64,27
Radeon 9500
52,66
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
123,75
Radeon 9700 Pro
108,62
Sapphire R9800
107,93
Radeon 9700
93,24
Tyan R9500 Pro
78,81
Sapphire R9600 Pro FBE
72,89
Gigabyte R9600 Pro
69,89
Radeon 9600
51,58
Radeon 9500
43,55

Mit FSAA und AF gibt es schon eine deutlichere Staffelung. Die Radeon 9600 Pro können gut mit der 9500 Pro mithalten und für Sapphires 9800er-Karte reicht es trotz 20MHz niedriger getaktetem Speicher, um zur 9700 Pro aufzuschließen.

UT2003 Demo FlyBy 1280 default

Radeon 9800 Pro
187,39
Radeon 9700 Pro
171,77
Sapphire R9800
169,52
Radeon 9700
148,66
Tyan R9500 Pro
128,44
Sapphire R9600 Pro FBE
110,17
Gigabyte R9600 Pro
105,79
Radeon 8500
80,73
Radeon 9600
77,65
Radeon 9500
71,27
Radeon 9000 Pro
57,70
Radeon 7500
46,96

Der obere Teil des Feldes verteilt sich nach Chips relativ gleichmäßig bis hinab zu den beiden dicht beieinander liegenden Radeon 9600 Pro von Sapphire und Gigabyte. Erst danach klafft eine deutlichere Lücke, an deren anderem Ende die Radeon 8500 das Verfolgerfeld vor der 9600, die trotz deutlich niedrigerem Speichertakt vor der 9500 liegt, anführt.

UT2003 Demo FlyBy 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
103,65
Radeon 9700 Pro
90,84
Sapphire R9800
90,22
Radeon 9700
77,92
Tyan R9500 Pro
65,26
Sapphire R9600 Pro FBE
64,23
Gigabyte R9600 Pro
61,13
Radeon 9600
44,73
Radeon 9500
33,85
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
88,52
Radeon 9700 Pro
77,77
Sapphire R9800
77,22
Radeon 9700
66,73
Tyan R9500 Pro
56,19
Sapphire R9600 Pro FBE
51,63
Gigabyte R9600 Pro
49,47

Hier erlebten wir ein weiteres Mal die typische Staffelung mit der 9700 als Mittler zwischen Mid-Range und High-End. Die Frameraten der kleinen 9500 und 9600 non-pro sinken bedenklich ab.

UT2003 Demo FlyBy 1600 default

Radeon 9800 Pro
132,31
Radeon 9700 Pro
116,79
Sapphire R9800
116,08
Radeon 9700
100,18
Tyan R9500 Pro
83,93
Sapphire R9600 Pro FBE
69,65
Gigabyte R9600 Pro
66,42
Radeon 8500
53,28
Radeon 9600
47,25
Radeon 9500
45,14
Radeon 9000 Pro
39,06
Radeon 7500
31,49

Hier kann sich die 9500 Pro dank ihrer hohen Füllrate und des vollständigen HyperZ III von ihren Verfolgern absetzen und sich als echte Konkurrenz zur 9700 etablieren. Radeon 9800 und 9700 Pro liegen wieder einmal im Rahmen der Messgenauigkeit zusammen und das Low-End wird mittlerweile recht deutlich von der Radeon 8500 dominiert.

UT2003 Demo FlyBy 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
71,82
Radeon 9700 Pro
63,05
Sapphire R9800
62,52
Radeon 9700
54,05
Tyan R9500 Pro
44,13
Sapphire R9600 Pro FBE
37,28
Gigabyte R9600 Pro
34,98
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
61,05
Radeon 9700 Pro
53,71
Sapphire R9800
53,25
Radeon 9700
46,05
Tyan R9500 Pro
38,21

Mit FSAA und AF ist in dieser Auflösung eigentlich schon eine 256Bit-Speichernanbindung Pflicht. Sprich, alles inklusive und oberhalb von Radeon 9700 liefert sauber erträgliche Frameraten.

Vollversion 'Pyramid'


UT2003 VV Pyramid 1024 default

Radeon 9800 Pro
62,56
Sapphire R9800
60,97
Radeon 9700 Pro
60,85
Radeon 9700
58,45
Tyan R9500 Pro
54,31
Sapphire R9600 Pro FBE
53,23
Gigabyte R9600 Pro
51,77
Radeon 8500
44,51
Radeon 9600
43,56
Radeon 9500
41,91
Radeon 9000 Pro
31,33
Radeon 7500
27,77

Auf den ersten Blick erstaunlich niedrige Frameraten, wenn man sie mit dem Fly-By- oder selbst dem hier nicht gezeigten Botmatch-Wert vergleicht. Hierbei muss man bedenken, dass die Map CTF-Face3 deutlich anspruchsvoller als der den Demo-Score zu 50% mittragende Asbestos-Innenlevel ist und zusätzlich noch der normale Sound berechnet werden musste.

Aber auch so erlebt man keine unliebsamen Überraschungen, wenn man nicht gerade eine Radeon 9000 Pro oder 7500 sein Eigen nennt. Zunächst natürlich, weil beide Karten sich um oder unterhalb der 30fps-Marke, die bei aller Liebe für einen Shooter zu niedrig ist, tummeln und weiterhin hat die Radeon 7500 mit einem kleinen Problem zu kämpfen: Die Bodentexturen auf den Sanddünen außerhalb der Gebäude werden nicht dargestellt. Da diese Karte aber sowieso nur als Anhaltspunkt dienen soll, haben wir die Benchmarks trotzdem für gültig erklärt.

UT2003 VV Pyramid 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
51,68
Radeon 9700 Pro
47,98
Sapphire R9800
47,64
Radeon 9700
43,87
Tyan R9500 Pro
39,67
Sapphire R9600 Pro FBE
38,76
Gigabyte R9600 Pro
37,84
Radeon 9600
30,03
Radeon 9500
26,32
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
42,49
Radeon 9700 Pro
39,09
Sapphire R9800
38,89
Radeon 9700
35,52
Tyan R9500 Pro
32,49
Sapphire R9600 Pro FBE
30,87
Gigabyte R9600 Pro
29,92

FSAA und AF sollte man sich vielleicht doch lieber zweimal überlegen, wenn man nicht gerade eine High-End Karte wie die Sapphire Radeon 9800 besitzt, denn die Bildraten leiden deutlich beim Zuschalten der Bildqualitätsoptionen.

UT2003 VV Pyramid 1280 default

Radeon 9800 Pro
56,94
Sapphire R9800
53,90
Radeon 9700 Pro
53,89
Radeon 9700
49,94
Tyan R9500 Pro
44,42
Sapphire R9600 Pro FBE
42,48
Gigabyte R9600 Pro
41,52
Radeon 8500
34,92
Radeon 9600
33,45
Radeon 9500
32,72
Radeon 9000 Pro
23,55
Radeon 7500
20,30

Auch die 1280x960er Auflösung bleibt für mindestens die Radeon 9600 Pro-Klasse noch problemlos spielbar, bei nahezu höchstmöglichen Details, wohlgemerkt. Darunter wird es für die das Verfolgerfeld anführende Radeon 8500, die ein weiteres Mal vor 9600 und 9500 liegt, schon knapper. 35fps könnten der Grund zum Nachdenken sein, ob man nicht doch lieber auf ein paar Details oder eine Auflösungsstufe verzichtet.

UT2003 VV Pyramid 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
41,13
Radeon 9700 Pro
37,90
Sapphire R9800
37,64
Radeon 9700
34,27
Tyan R9500 Pro
30,56
Sapphire R9600 Pro FBE
30,01
Gigabyte R9600 Pro
29,30
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
28,23
Radeon 9700 Pro
26,36
Sapphire R9800
26,23
Radeon 9700
24,29
Tyan R9500 Pro
22,18

Hier sollte es unbedingt eine der drei Karten aus dem Spitzentrio sein. Unter 2,6GPixel Füllrate und knappen 20GB/s Speichertransferrate mag UT2003 nicht mehr so recht die Hufe schwingen und dass bei nur 2xAA und 4xAF. Die höheren Settings eignen sich selbst auf der Radeon 9800 Pro höchstens dazu, die grafische Qualität zu bewundern, zum Spielen taugt hier keine aktuell erhältliche Karte.

UT2003 VV Pyramid 1600 default

Radeon 9800 Pro
47,26
Radeon 9700 Pro
43,98
Sapphire R9800
43,56
Radeon 9700
39,60
Tyan R9500 Pro
34,46
Sapphire R9600 Pro FBE
32,04
Gigabyte R9600 Pro
31,25
Radeon 8500
26,27
Radeon 9600
23,57
Radeon 9500
23,42
Radeon 9000 Pro
17,50
Radeon 7500
15,16

In 1600x1200 kann selbst ohne FSAA und AF nur mit gutem Willen die Radeon 9500 Pro als ausreichend schnell angesehen werden. Mit nur knapp über 30fps sind die beiden Radeon 9600 Pro Karten, egal, ob ihr Speicher nun 30MHz schneller läuft oder nicht, hier überfordert.

Die Radeon 8500 kann sich zwar von 9600 und 9500 absetzen, aber spielbarer werden ihre 26fps dadurch natürlich auch nicht.

UT2003 VV Pyramid 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
27,21
Sapphire R9800
25,45
Radeon 9700 Pro
25,32
Radeon 9700
23,05
Tyan R9500 Pro
20,77

Mehr der Vollständigkeit halber haben wir hier ein zusammengestrichenes Diagramm der AA/AF-Werte noch mit hineingenommen. Für mehr als eine gemütliche Einzelbildanalyse muss man wohl auf den Nachfolger des dieser Tage erwarteten R360 auf der Radeon 9800 XT hoffen.

Splinter Cell

'Tbilisi'-Demo


SC Tbilisi 1024 default

Radeon 9800 Pro
41,18
Radeon 9700 Pro
36,65
Sapphire R9800
35,90
Radeon 9700
31,60
Sapphire R9600 Pro FBE
28,20
Gigabyte R9600 Pro
26,16
Tyan R9500 Pro
22,38
Radeon 9500
19,24
Radeon 9600
18,10
Radeon 8500
15,69
Radeon 7500
0,00
Radeon 9000 Pro
0,00

Aus einem unerfindlichen Grund wollte Splinter Cell weder auf unserer Radeon 7500 noch auf der (der einwandfrei funktionierenden 8500 nicht unähnlichen) Radeon 9000 Pro laufen, weswegen wir hier die Ergebnisse leider schuldig bleiben müssen. Wenn man sich einmal die erreichten FPS der 8500 anschaut, war das vielleicht sogar eine Gnade.

Auch die Radeon 9500 Pro enttäuscht hier aus unerfindlichem Grund. Da uns die sehr schwachen Ergebnisse in Relation erst nach den später getesteten Radeon 9600 Pro bewußt wurden, konnten wir hier leider nicht mehr gegentesten, da die Tyan-Karte schon wieder auf dem Rückweg war. Sollten sich Gelegenheit und Notwendigkeit ergeben, werden wir hier ein kleines Update vornehmen.

SC Tbilisi 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
29,36
Radeon 9700 Pro
26,83
Sapphire R9800
26,44
Radeon 9700
23,89
Sapphire R9600 Pro FBE
23,76
Gigabyte R9600 Pro
22,20
Tyan R9500 Pro
17,68
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
27,58
Sapphire R9800
25,52
Radeon 9700 Pro
25,16
Radeon 9700
22,33
Sapphire R9600 Pro FBE
21,73
Gigabyte R9600 Pro
20,35
Tyan R9500 Pro
16,68

FSAA und AF bei höchster Detailstufe drücken selbst die 9800 Pro unter die 30fps-Marke. Deswegen sind dieser und die folgenden Qualitäts-Diagramme ein wenig zusammengestrichen worden.

SC Tbilisi 1280 default

Radeon 9800 Pro
35,05
Radeon 9700 Pro
31,18
Sapphire R9800
30,48
Radeon 9700
27,00
Sapphire R9600 Pro FBE
24,20
Gigabyte R9600 Pro
22,46
Tyan R9500 Pro
19,14
Radeon 9500
15,59
Radeon 9600
15,49
Radeon 8500
13,38
Radeon 7500
0,00
Radeon 9000 Pro
0,00

In 1280x1024 können nur die Radeon9800 und ihre beiden High-End Schwestern die 30fps überwinden. Für alle anderen Karten böte sich die Reduzierung einiger Details an.

SC Tbilisi 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
22,31
Radeon 9700 Pro
20,45
Sapphire R9800
20,08
Sapphire R9600 Pro FBE
19,09
Radeon 9700
18,24
Gigabyte R9600 Pro
17,81
Tyan R9500 Pro
13,82
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
20,69
Radeon 9700 Pro
18,94
Sapphire R9800
18,49
Radeon 9700
16,77

FSAA und AF in 1280: Benutzung sinnlos.

SC Tbilisi 1600 default

Radeon 9800 Pro
32,04
Radeon 9700 Pro
28,70
Sapphire R9800
27,81
Radeon 9700
24,83
Sapphire R9600 Pro FBE
20,69
Gigabyte R9600 Pro
19,11
Tyan R9500 Pro
17,13
Radeon 9500
13,67
Radeon 9600
12,17
Radeon 8500
11,06
Radeon 7500
0,00
Radeon 9000 Pro
0,00

Angesichts der fehlerfreien Darstellung und der höheren Performance stellt sich die Frage, ob man in Splinter Cell nicht lieber klassisch die Auflösung erhöht, anstatt FSAA und AF zuzuschalten. So erreicht man, wenn der Monitor dies zulässt, wenigstens mit Radeon 9800 und höher halbwegs spielbare Frameraten bei maximalen Details.

'Caspian Oil Refinery'-Demo

Und hier die Fortsetzung des Splinter Cell Benchmarks.

Während die Tbilisi-Demo noch auf normale Multitexturing-Effekt zurückgriff, benötigt die von Beyond3D [33] erstellte und hier getestete Caspian Oil Refinery-Demo (nachfolgend COR-Demo) zur Darstellung der Szene, die das Eindringen über das Gestell in eine Pipeline in eine Ölbohrplattform zeigt, massiven Einsatz von Pixelshadern.

Wie die Entwickler und Beyond3D.com selbst zugeben, stellt dies keinen repräsentativen Abschnitt des Spiels dar. Nichtsdestoweniger ist es interessant zu sehen, wie sich die Karten in realer Spieleumgebung bei großflächigem Shadereinsatz verhalten.

SC Caspian Oil Refinery 1024 default

Radeon 9800 Pro
44,69
Radeon 9700 Pro
39,75
Sapphire R9800
39,00
Radeon 9700
34,40
Sapphire R9600 Pro FBE
29,41
Gigabyte R9600 Pro
27,32
Tyan R9500 Pro
25,08
Radeon 9600
19,08
Radeon 9500
18,79
Radeon 8500
17,01
Radeon 7500
0,00
Radeon 9000 Pro
0,00

Bis auf die Radeon 9500 und 9600, die kaum eine Reaktion auf die andere Demo zeigen und den beiden Totalverweigerern 9000 Pro und 7500, gewinnen die Karten hier durch die Bank etwa 3fps hinzu. Es scheint, als käme dieser Gewinn eher weniger von den Grafikkarten, sondern vielmehr von der niedrigeren Systembelastung, denn ansonsten müssten die größeren Karten eigentlich stärker hinzugewinnen, wenn sie nicht schon an das CPU-Limit stoßen.

SC Caspian Oil Refinery 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
25,48
Radeon 9700 Pro
23,49
Sapphire R9800
23,18
Sapphire R9600 Pro FBE
21,09
Radeon 9700
21,06
Gigabyte R9600 Pro
19,78
Tyan R9500 Pro
16,49
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
23,11
Radeon 9700 Pro
21,27
Sapphire R9800
20,30
Radeon 9700
19,05
Sapphire R9600 Pro FBE
18,48
Gigabyte R9600 Pro
17,35
Tyan R9500 Pro
14,87

Eine Umkehrung der Verhältnisse erwartete uns bei aktivierten Qualitätsoptionen. Da die darzustellende Fläche um eine Vielfaches größer als in der Tbilisi-Demo ist, können logischerweise auch die HSR-Einheiten zum Entfernen verdeckter Flächen nicht so effektiv arbeiten, so daß sich die Last für die Grafikkarte in der COR-Demo deutlich erhöht hat, was die Aktivierung von FSAA und AF deutlich unterstreicht.

Nur noch hartgesottene Qualitätsfanatiker werden sich mit diesen Settings dem Spiel nähern.

SC Caspian Oil Refinery 1280 default

Radeon 9800 Pro
35,33
Radeon 9700 Pro
31,45
Sapphire R9800
30,80
Radeon 9700
27,32
Sapphire R9600 Pro FBE
23,47
Gigabyte R9600 Pro
21,85
Tyan R9500 Pro
20,04
Radeon 9600
15,25
Radeon 8500
13,45
Radeon 9500
13,16
Radeon 7500
0,00
Radeon 9000 Pro
0,00

Hier relativiert sich die gesunkene Systemlast mit der gestiegenen Grafiklast weiter. Es werden nahezu identische Wiederholraten im Vergleich zur Tbilisi-Demo erreicht, so dass man erst mit der Radeon 9800 oder höher auf der sicheren Seite ist.

SC Caspian Oil Refinery 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
18,30
Radeon 9700 Pro
16,94
Sapphire R9800
16,67
Sapphire R9600 Pro FBE
15,96
Radeon 9700
15,27
Gigabyte R9600 Pro
14,99
Tyan R9500 Pro
12,15
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
16,53
Radeon 9700 Pro
15,27
Sapphire R9800
15,02
Radeon 9700
13,27

Dieser Effekt verstärkt sich natürlich mit FSAA und AF, so dass hier alle Karten am absoluten Limit arbeiten und trotzdem in die Knie gezwungen werden.

SC Caspian Oil Refinery 1600 default

Radeon 9800 Pro
30,76
Radeon 9700 Pro
27,47
Sapphire R9800
26,80
Radeon 9700
23,75
Sapphire R9600 Pro FBE
18,99
Gigabyte R9600 Pro
17,65
Tyan R9500 Pro
17,05
Radeon 9500
11,19
Radeon 8500
10,77
Radeon 9600
10,27
Radeon 7500
0,00
Radeon 9000 Pro
0,00

In 1600x1200 sind die Leistungswerte sogar auf einem niedrigeren Niveau, als mit der Tbilisi-Demo, so dass die COR-Demo für ein reines Grafikkarten-Review deutlich besser geeignet scheint, da sie mit eher mit der Auflösung skaliert.

Warum wir hier nicht über die Leistung der Karten reden? Nun ja, allerhöchstens der Radeon 9800 und ihren Genossen würden wir Splinter Cell in 1600x1200 noch zumuten wollen.

Quake3-Engine

Alice 'Curiosity'

Alice Curiosity 1024 default

Radeon 9800 Pro
143,7
Radeon 9700 Pro
140,6
Sapphire R9800
139,1
Radeon 9700
127,8
Tyan R9500 Pro
97,3
Sapphire R9600 Pro FBE
94,7
Gigabyte R9600 Pro
89,0
Radeon 8500
71,5
Radeon 9500
65,4
Radeon 9600
63,1
Radeon 9000 Pro
56,6
Radeon 7500
44,8

Dass wir mit unserer Entscheidung für diesen Benchmark richtig liegen, beweist uns dieser Graph: Selbst in 1024 ist schon sehr deutlich die Gruppenbildung zuerst nach Füllrate und dann nach Speicherbandbreite zu beobachten. Die 9500 Pro sortiert sich knapp vor die 9600 Pro-Vertreter an den ebenso gewohnten Platz ein, den auch die Radeon 9800 knapp hinter der 9700 Pro einnimmt. Die Radeon 8500 düpiert ein weiteres Mal ihren Nachfolger und dessen Nachfolger im reinen Rohleistungsvergleich.

Alice Curiosity 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
113,9
Radeon 9700 Pro
100,8
Sapphire R9800
99,4
Radeon 9700
86,7
Sapphire R9600 Pro FBE
66,2
Tyan R9500 Pro
66,1
Gigabyte R9600 Pro
62,7
Radeon 9600
45,0
Radeon 9500
42,8
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
97,0
Radeon 9700 Pro
86,0
Sapphire R9800
85,3
Radeon 9700
73,9
Tyan R9500 Pro
55,8
Sapphire R9600 Pro FBE
52,8
Gigabyte R9600 Pro
50,3
Radeon 9600
36,7
Radeon 9500
34,8

In 1024 bleiben sogar Radeon 9500 und 9600 mit 4xAA und 8xAF knapp spielbar und so kann man mit den höherwertigen Karten natürlich umso sorgenfreier diese Optionen aktivieren.

Alice Curiosity 1280 default

Radeon 9800 Pro
110,4
Radeon 9700 Pro
98,3
Sapphire R9800
96,3
Radeon 9700
84,6
Tyan R9500 Pro
61,1
Sapphire R9600 Pro FBE
60,2
Gigabyte R9600 Pro
56,4
Radeon 8500
47,0
Radeon 9500
39,8
Radeon 9600
39,6
Radeon 9000 Pro
36,4
Radeon 7500
28,1

Die Radeon 9600 Pro von Sapphire kann hier aufgrund ihres höher getakteten Speichers zur 9500 Pro von Tyan aufschließen, ohne jedoch dabei die Gigabyte-Karte entscheidend zu schlagen. Der Abstand der Radeon 8500 zu ihren Verfolgern vergrößert sich...

Alice Curiosity 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
76,6
Radeon 9700 Pro
67,9
Sapphire R9800
66,6
Radeon 9700
58,4
Sapphire R9600 Pro FBE
43,9
Tyan R9500 Pro
42,9
Gigabyte R9600 Pro
41,3
Radeon 9600
29,3
Radeon 9500
22,2
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
64,4
Radeon 9700 Pro
57,3
Sapphire R9800
56,8
Radeon 9700
49,3
Tyan R9500 Pro
36,3
Sapphire R9600 Pro FBE
34,8
Gigabyte R9600 Pro
33,1

Mit AA und AF muss man erst bei den höherwertigen Settings so langsam aufpassen, nicht ins Geruckel abzugleiten. Alice bleibt jedoch mit 30fps und mehr problemlos spielbar auf allen Probanden bis auf die 9500 und 9600.

Alice Curiosity 1600 default

Radeon 9800 Pro
78,9
Radeon 9700 Pro
69,9
Sapphire R9800
68,5
Radeon 9700
60,1
Tyan R9500 Pro
41,4
Sapphire R9600 Pro FBE
37,8
Gigabyte R9600 Pro
34,9
Radeon 8500
32,3
Radeon 9500
25,8
Radeon 9000 Pro
25,5
Radeon 9600
23,8
Radeon 7500
19,2

In dieser Auflösung sieht man auch ohne nachzumessen, warum die 9800 und ihre 256Bit-Geschwister ein tieferes Loch in den Geldbeutel des Kunden graben. Nicht nur die Füllrate ist im Überfluss vorhanden sondern auch die Bandbreite, um die Pipelines mit Daten zu versorgen.

Obwohl die Radeon 8500 beinahe zur 9600 Pro aufschließen kann, bleiben auch Käufer dieser Karte in 1600x1200 nicht vor lauter Ruckeln an jeder Ecke hängen. Die 35-41fps, die man von Gigabyte, Sapphire und Tyan geboten bekommt, reichen aus.

Alice Curiosity 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
55,3
Radeon 9700 Pro
49,2
Sapphire R9800
48,1
Radeon 9700
42,3
Tyan R9500 Pro
29,7
Sapphire R9600 Pro FBE
23,1
Gigabyte R9600 Pro
21,4
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
44,7
Radeon 9700 Pro
39,8
Sapphire R9800
39,4
Radeon 9700
34,2
Tyan R9500 Pro
24,8

Mit FSAA und AF überfordert Alice die 9600 Pro jedoch. Einzig die 9500 Pro kann von den nur mit 128Bit-Speicherinterface ausgestatteten Karten noch zumindest 2xAA und 4xAF erträglich darstellen. Angenehmer Spielfluss kommt erst mit mindestens einer Radeon 9700 auf.

RtCW 'Checkpoint'

RtCW Checkpoint 1024 default

Radeon 9700 Pro
126,8
Radeon 9800 Pro
126,8
Sapphire R9800
126,7
Sapphire R9600 Pro FBE
126,5
Radeon 9700
126,5
Gigabyte R9600 Pro
125,0
Tyan R9500 Pro
124,3
Radeon 9600
113,2
Radeon 9500
112,8
Radeon 9000 Pro
101,6
Radeon 8500
101,0
Radeon 7500
68,7

Eine beinahe genauso schöne CPU-Limitierung, wie wir sie schon bei Comanche4 gesehen haben. Nur die Radeon 7500 liegt relativ deutlich zurück, ohne ruckelig oder unspielbar zu werden.

RtCW Checkpoint 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
122,8
Radeon 9700 Pro
119,4
Sapphire R9800
118,3
Radeon 9700
111,8
Sapphire R9600 Pro FBE
99,7
Gigabyte R9600 Pro
94,9
Tyan R9500 Pro
92,5
Radeon 9600
68,8
Radeon 9500
66,4
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
115,2
Radeon 9700 Pro
109,5
Sapphire R9800
108,3
Radeon 9700
98,8
Sapphire R9600 Pro FBE
81,9
Tyan R9500 Pro
79,2
Gigabyte R9600 Pro
77,6
Radeon 9600
56,2
Radeon 9500
50,5

Auch hier noch keine Probleme, einzig 4x/8x könnte langsam ein wenig knapp werden auf den 9500 und 9600-Karten.

RtCW Checkpoint 1280 default

Radeon 9800 Pro
125,8
Radeon 9700 Pro
124,1
Sapphire R9800
123,9
Radeon 9700
121,0
Sapphire R9600 Pro FBE
113,7
Gigabyte R9600 Pro
108,9
Tyan R9500 Pro
107,8
Radeon 9600
82,1
Radeon 9500
78,3
Radeon 8500
71,5
Radeon 9000 Pro
67,5
Radeon 7500
45,9

Hier tut sich schon eine deutlichere Kluft zwischen den Radeon 9600 Pro und der Radeon 9500 Pro, die noch recht nah am CPU-Limit arbeiten, auf der einen und dem Verfolgerfeld auf der anderen Seite auf.

RtCW Checkpoint 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
106,3
Radeon 9700 Pro
98,3
Sapphire R9800
97,0
Radeon 9700
86,6
Sapphire R9600 Pro FBE
72,4
Gigabyte R9600 Pro
67,9
Tyan R9500 Pro
65,4
Radeon 9600
48,0
Radeon 9500
39,1
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
92,2
Radeon 9700 Pro
83,6
Sapphire R9800
82,8
Radeon 9700
72,9
Sapphire R9600 Pro FBE
58,1
Tyan R9500 Pro
55,5
Gigabyte R9600 Pro
54,8

Mit 4x/8x bleiben auch die 9600 Pro Modelle und die Radeon 9500 Pro nur knapp über der 50fps-Marke, bei der wir in diesem Falle geneigt sind, flüssiges Spielgefühl zu attestieren, während die 9500 und 9600 schon mit 2x/4x knapp, bzw. deutlich verpassen.

RtCW Checkpoint 1600 default

Radeon 9800 Pro
118,5
Radeon 9700 Pro
113,0
Sapphire R9800
112,8
Radeon 9700
103,5
Tyan R9500 Pro
80,3
Sapphire R9600 Pro FBE
80,1
Gigabyte R9600 Pro
74,2
Radeon 8500
53,0
Radeon 9500
52,0
Radeon 9600
51,2
Radeon 9000 Pro
48,9
Radeon 7500
34,1

Die auf die Radeon 7500 kann man mit allen Karten im Test RtCW in 1600x1200 noch gut spielen, richtig angenehm wird es dann mit dem Leistungslevel der 9500/9600 Pro und luxuriös auf den 256Bittern, die noch immer knapp unter dem CPU-Limit arbeiten können.

RtCW Checkpoint 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
85,8
Radeon 9700 Pro
77,5
Sapphire R9800
76,3
Radeon 9700
67,1
Sapphire R9600 Pro FBE
48,7
Tyan R9500 Pro
48,6
Gigabyte R9600 Pro
46,0
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
71,1
Radeon 9700 Pro
64,1
Sapphire R9800
63,3
Radeon 9700
55,3
Tyan R9500 Pro
41,3

Mit 2xAA/4xAF verpassen die Gigabyte, Sapphire und Tyan Mid-Range Modelle die 50fps nur knapp, für die höheren Weihen benötigt es dagegen schon deutlich eine 256Bit-Karte à la Radeon 9800 oder besser.

Warcraft III

WC3 CB-Demo 1024 default

Radeon 9800 Pro
52,82
Sapphire R9800
52,28
Radeon 9700 Pro
52,07
Radeon 9700
50,59
Sapphire R9600 Pro FBE
47,09
Tyan R9500 Pro
46,53
Gigabyte R9600 Pro
46,05
Radeon 9500
41,41
Radeon 8500
39,60
Radeon 9600
39,44
Radeon 9000 Pro
35,81
Radeon 7500
27,83

Schon in 1024 ohne FSAA und AF zeigen sich zwar nicht spielentscheidende, aber doch erstaunliche Unterschiede. Insbesondere, da es sich bei WarCraft III nicht um einen schnellen Action-Shooter handelt.

Bis auf die Radeon 7500 sind alle Karten noch weit oberhalb des grünen Bereiches, den wir hier, je nach Leidensfähigkeit des Einzelnen auf 25-30 fps festschreiben würden.

WC3 CB-Demo 1024 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
50,41
Radeon 9700 Pro
48,59
Sapphire R9800
47,65
Radeon 9700
45,24
Sapphire R9600 Pro FBE
41,85
Gigabyte R9600 Pro
40,63
Tyan R9500 Pro
40,07
Radeon 9500
35,14
Radeon 9600
33,83
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
47,15
Radeon 9700 Pro
45,11
Sapphire R9800
44,79
Radeon 9700
42,17
Sapphire R9600 Pro FBE
38,21
Gigabyte R9600 Pro
36,78
Tyan R9500 Pro
36,21
Radeon 9500
31,28
Radeon 9600
29,62

Die Radeon 9500 Pro wird auf den letzten Platz 'ihrer' Dreiergruppe durchgereicht, während die Radeon 9800 einen kleinen Respektsabstand zur 9700 Pro wahrt. Sogar mit einer Radeon 9500 oder 9600 sind in dieser Auflösung noch 4xAA und 8xAF problemlos möglich.

WC3 CB-Demo 1280 default

Radeon 9800 Pro
51,15
Sapphire R9800
48,96
Radeon 9700 Pro
48,48
Radeon 9700
47,01
Sapphire R9600 Pro FBE
42,02
Gigabyte R9600 Pro
40,78
Tyan R9500 Pro
40,58
Radeon 9500
35,05
Radeon 8500
34,16
Radeon 9600
33,88
Radeon 9000 Pro
31,09
Radeon 7500
22,42

Einzig die 7500 offenbart hier Schwäche und schafft nicht die minimalen 25fps für flüssigen Spielablauf. Mit allen anderen Karten sind sogar noch über 30fps und je nach Modell auch deutlich mehr möglich.

WC3 CB-Demo 1280 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
45,32
Radeon 9700 Pro
42,87
Sapphire R9800
42,28
Radeon 9700
39,93
Sapphire R9600 Pro FBE
35,88
Gigabyte R9600 Pro
34,63
Tyan R9500 Pro
33,88
Radeon 9600
26,77
Radeon 9500
25,53
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
41,28
Radeon 9700 Pro
39,19
Sapphire R9800
38,91
Radeon 9700
36,35
Sapphire R9600 Pro FBE
32,64
Gigabyte R9600 Pro
30,58
Tyan R9500 Pro
29,41

Da wir die ganz kleinen Modelle von den anspruchsvolleren Modi von vornherein verschont haben, bleibt auch hier nur zu sagen: Prima, alles bleibt spielbar!

WC3 CB-Demo 1600 default

Radeon 9800 Pro
45,18
Radeon 9700 Pro
43,06
Sapphire R9800
42,46
Radeon 9700
39,68
Sapphire R9600 Pro FBE
35,27
Gigabyte R9600 Pro
34,04
Tyan R9500 Pro
33,97
Radeon 8500
26,69
Radeon 9500
26,54
Radeon 9600
26,02
Radeon 9000 Pro
24,51
Radeon 7500
17,12

Auch 1600x1200 Bildpunkte stellen kein Problem dar, sofern man über mindestens eine Radeon 9500 Pro oder 9600 Pro verfügt. Bei den kleineren Karten wird es langsam aber sicher knapp.

WC3 CB-Demo 1600 Qualität

 2xAA / 4xAF:
Radeon 9800 Pro
38,74
Radeon 9700 Pro
36,86
Sapphire R9800
36,11
Radeon 9700
33,75
Sapphire R9600 Pro FBE
26,31
Tyan R9500 Pro
26,02
Gigabyte R9600 Pro
24,72
 4xAA / 8xAF:
Radeon 9800 Pro
34,60
Radeon 9700 Pro
32,56
Sapphire R9800
32,01
Radeon 9700
29,11
Tyan R9500 Pro
22,13

FSAA und AF sollte man sich in dieser Auflösung wohl am lieber nur mit einer Radeon 9700 oder höher antun, ansonsten könnte der Spielfluss doch etwas ins Stocken geraten, vorausgesetzt unserer Annahme, dass Besitzer von Gamerkarten, wozu wir die Pro-Modelle eindeutig zählen, sich nicht mit der untersten Grenze der Spielbarkeit zufrieden geben wollen.

Leistungsaufnahme

In Anlehnung an unseren älteren Stromverbrauchs-Artikel [41] wollen wir die Leistungsaufnahme auch weiterhin als Bestandteil unserer Tests pflegen.

Im Gegensatz zu dem alten Artikel hat sich das Testsystem allerdings geändert, so dass die aktuellen Werte nicht vergleichbar mit den alten sind.

Kurz zur Methodik (für eine ausführlichere Beschreibung sei ein Blick in den älteren Artikel empfohlen):

Mit einem ELV EM600 Energiemonitor haben wir vor dem Netzteil die gesamte Leistungsaufnahme des Testrechners gemessen. Die angegebenen Werte sind also nur in Relation zu sehen und stellen keinesfalls die Leistungsaufnahme der Grafikkarte allein dar.

Zunächst der ruhende WindowsXP Professional Destkop in 1280x960x32 mit 100Hz:

WindowsXP Desktop

Radeon 7500
83,2
Radeon 9600
84,9
Gigabyte R9600 Pro
86,7
Radeon 9000 Pro
87,2
Sapphire R9600 Pro FBE
92,6
Radeon 8500
96,2
Radeon 9500
101,6
Radeon 9700
106,3
Tyan R9500 Pro
108,9
Radeon 9700 Pro
108,9
Sapphire R9800
115,9
Radeon 9800 Pro
124,6
Angaben in Watt (W)

Gigabyte hat es offenbar besser geschafft als Sapphire, den Energieverbrauch ihrer Karte zu optimieren. Vielleicht liegt das daran, dass das Design der Sapphire auf höhere Taktraten, wie die Bezeichnung der Fireblade-Edition ja schon nahe legt, optimiert ist und daher die GPU mit etwas höherer Spannung betrieben wird. Nachprüfen können wir dies leider ebensowenig, wie den Eindruck, dass der R350-Chip in der Radeon 9800 von Sapphire ebenfalls mehr Strom zu schlucken scheint, als sein Vorgänger in der Radeon 9700 Pro.

Auch Tyans Design mit acht Pipelines in der Radeon 9500 Pro ist nicht gerade zurückhaltend, was die Stromaufnahme angeht und bewegt sich auf demselben Level einer höher getakteten Radeon 9700 Pro.

Codecreatures Bench 1024 2xAA / 4xAF

Radeon 7500
0,0
Hinweis: keine Pixelshader
Radeon 9600
165,1
Gigabyte R9600 Pro
168,2
Radeon 8500
169,3
Radeon 9000 Pro
170,3
Sapphire R9600 Pro FBE
170,7
Radeon 9500
177,9
Radeon 9700
185,5
Tyan R9500 Pro
186,2
Radeon 9700 Pro
192,1
Sapphire R9800
201,8
Radeon 9800 Pro
206,5
Angaben in Watt (W)

Unter Volllast erweisen sich die Radeon 9500 Pro von Tyan und die Sapphire Radeon 9800 Pro erneut als Schluckspechte, die mehr elektrische Leistung aufnehmen, als sie in Form von Bildwiederholrate zurückgeben. Zahlt man seine Stromrechnung selber oder hat aufmerksame Eltern, mag dies bei 24/7-Betrieb des Rechners mit ein Grund für oder gegen eine Kaufentscheidung sein, im Regelfall jedoch fallen diese Differenzen nicht weiter ins Gewicht.

Fazit und Empfehlung

Ein Fazit in einem Round-Up auszusprechen fällt nur halb so schwer, wie eine Empfehlung. Zu unterschiedlich sind die Ansprüche, mit denen der Käufer seine Wahl trifft.

Ein Gelegenheitsspieler, der nicht immer die neuesten Spiele mit höchsten Details spielen muss, kann auch heute noch mit einer Radeon 8500 glücklich werden. Viel bringt der Umstieg, außer nutzbarem FSAA und schönerem AF, rein leistungsmäßig nur, wenn man mindestens eine Karte aus der Leistungsklasse der Radeon 9600 Pro bzw., so man sie noch bekommt, eine Radeon 9500 Pro wählt.

Erst Nutzer, die eine Karte der Leistungsklasse Radeon 7500 besitzen und aufrüsten möchten, bekommen für wenig Geld in Form einer Radeon 9600 oder 9500 einen echten Mehrwert.

Wer jedoch schon eine Radeon 8500 oder, was das angeht, GeForce 4 Ti4200 oder ähnliches besitzt, sollte beim Aufrüsten mindestens auf eine Radeon 9700, vorzugsweise jedoch 9800 setzen, da diese ihm, abseits von DirectX9 Titeln auch im Alltag deutliche Vorteile bringen können. Besonders natürlich, wenn man FSAA und AF auch mit neueren Titeln und in hohen Auflösungen nutzen will.

Tyan Tachyon Radeon 9500 Pro:

GBT R9500p - Packung Front
GBT R9500p - Packung Front
Gut gefielen uns die hohe Leistung in den meisten der von uns getesteten Games. Dazu wird die Radeon 9500 Pro aufgrund ihrer hohen Shaderleistung auch in zukünftigen Games nicht so schnell einbrechen, wie manch andere Karte. Dazu noch die praktische Lüfterregelung, die Tyans Monitoring-Programm ermöglicht und die Karte bietet ein rundes Gesamtpaket. Die kleinen Probleme, die wir in Splinter Cell hatten, führen wir ehrlich gesagt nicht auf die Radeon 9500 Pro als solches zurück.

Eher negativ fiel uns neben dem knappen Software-Bundle nur der höhere Stromverbrauch gegenüber einer gleichgetakteten Radeon 9700 auf. Wen dieser nicht stört und wer die Karte noch bekommen kann, macht hiermit bestimmt nichts falsch.

Gigabyte Radeon 9600 Pro:

GBT Packung Vorderseite
GBT Packung Vorderseite
Mit der etwas veralteten Vollversion tut Gigabyte weder sich noch den meisten Kunden einen Gefallen. Einen echten Mehrwert bietet vielmehr die V-Tuner Software, sowie der leise Lüfter auf dem edel wirkenden Kühlkörper. Ansonsten bekommt man für sein Geld eine leistungsfähige und hochwertige Radeon 9600 Pro, die mit sehr schnellen RAM-Bausteinen ausgestattet ist, was sie zusammen mit dem V-Tuner für Übertakter prädestiniert.

Sapphire Radeon 9600 Pro Fireblade Edition :

Sapphire Packung Front
Sapphire Packung Front
Mit dem etwas besseren Bundle und der garantierten Übertaktbarkeit auf 330MHz Speicher kann sich die Fireblade-Edition von Sapphire ein klein wenig von der Gigabyte-Lösung distanzieren, jedoch wird das durch den höheren Preis (bsw. bei Alternate [42] ca. 20€ mehr) wieder relativiert. Wer bereit ist, für diese Sicherheit beim Übertakten den Obulus zu entrichten, der bekommt eine hochperformante Karte.

Sapphire Radeon 9800 Atlantis:

R9800 Packung Vorderseite
R9800 Packung Vorderseite
Sowohl preislich als auch leistungsmäßig eine ganze Klasse höher anzusiedeln als die anderen Karten, die oben besprochen wurden. Hier wird der Kunde fündig, der auch in hohen Auflösungen bei aktuellen Spielen nicht auf FSAA und AF verzichten will.

Erkauft wird das ganze, neben dem monetären Aspekt, mit einer hohen Stromaufnahme, sowie einer gegenüber dem Mid-Range Bereich deutlich gesteigerten Wärme- und Geräuschentwicklung.

Abschließend kann man sagen, dass es ATi mit dem RV350 gelungen ist, seine Produktpalette zu konsolidieren. Hatte man im letzten Jahr mit der 9700 Pro noch eine absolute Über-Karte, dann die sich gegenseitig Konkurrenz machenden Radeon 9500 Pro und 9700 non-pro und dann lange Zeit gar nichts, bis zur unausgegoren anmutenden Radeon 9500.

Heute sind sowohl preislich als auch leistungsmäßig die Bereiche High-End, Mid-Range und Low-Budget klar getrennt und Überlappungen werden weitgehend vermieden. So gerüstet kann ATi mit seinen Board-Partnern guten Mutes in die Zukunft schauen.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/pentium_4_30_ghz_800_mhz_frontsidebus/
  2. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/der_canterwood_pruefstand/
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/arbeitsspeicher_chips/ddr333_400_speicherroundup/5/#corsair_xms3000c2
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/connect3d_radeon_9800_pro/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/connect3d_radeon9700_pro/
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/radeon9500_sapphire/
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/powermagic_radeon9000/
  8. http://exxtreme78.bei.t-online.de/DE/rTool-setup.exe
  9. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/VillageMark.htm
  10. http://www.pvrdev.com/pub/PC/fE/DX7/D3DVillageMark.zip
  11. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/FableMark.htm
  12. http://www.pvrdev.com/pub/PC/fE/DX8/D3DFableMark.zip
  13. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/Temple.htm
  14. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/f/Temple.zip
  15. http://www.futuremark.com/products/3dmark2001/
  16. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks//3dmark2001_se/
  17. http://www.futuremark.com/products/3dmark03/
  18. http://www.computerbase.de/downloads//
  19. http://www.novalogic.com/games.asp?GameKey=C4
  20. http://www.novalogic.com/downloaddetails.asp?GameKey=C4#Single Player Demo
  21. http://www.maxpayne.com/
  22. http://www.3dcenter.de/userbench/
  23. http://www.aquanox.de/
  24. http://www.aquanox.de/d/demo.htm
  25. http://www.pcgames.de/index.cfm?menu=0300
  26. http://www.aquanox-revelation.com/
  27. http://www.aquanox-revelation.com/e/download_demo.htm
  28. http://www.unrealtournament2003.com/
  29. http://www.unrealtournament2003.com/?downloads
  30. http://www.3dcenter.de/
  31. http://www.splintercell.com/us/
  32. http://www.splintercell.com/us/pc-demo.php
  33. http://www.beyond3d.com/
  34. http://www.alice.ea.com/main.html
  35. http://www.alice.ea.com/alice_demo.html
  36. http://www.3d-center.de/userbench/rtcw.php
  37. http://www.castlewolfenstein.com/
  38. http://www.fraps.com/
  39. http://www.blizzard.de/
  40. http://www.blizzard.com/war3/demo/
  41. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/stromverbrauch_grafikkarten/
  42. http://www.Alternate.de/
Copyright © 1999–2012 ComputerBase GmbH