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Vorschau: GeForce FX5200 Ultra und FX5600 Ultra

von Carsten Spille

Vorwort

Nachdem wir vor einigen Tagen schon die preiswerteren GeForce FX-Karten [1] vorgestellt haben, sind heute die stärkeren Mid-Range Karten mit dem Namenszusatz "Ultra" auf dem Kurz-Prüfstand.

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Die FX5200 und FX5600 ViVo konnten nur mäßig überzeugen, zu gering ist der Leistungsunterschied zur Vorgängergeneration. Wird es das kleine Wörtchen "Ultra" in Verbindung mit den höheren Taktraten richten können?

Darauf hoffen wir, mit diesem kleinen Preview eine Antwort geben zu können.

Die Karten

Zunächst wollen wir auf die beiden Karten ein wenig näher eingehen.

Wie alle Karten der aktuellen Produktreihen von nVidia und auch dem ärgsten Konkurrenten ATi, bieten die Inno3D-Karten einen 15-poligen DSub Ausgang für herkömmliche Röhrenmonitore, den mittlerweile obligatorischen TV-out, dessen Unterstützung mit den FX-Chips nunmehr keiner externen Transcoder mehr bedarf und einem DVI-Ausgang für den direkten Anschluss eines digitalen Flachbildschirmes.

Inno3D FX5200 ultra Karte Front Angle
Inno3D FX5200 ultra Karte Front Angle
FX5200u Chip naked
FX5200u Chip naked

FX5600u Chip naked
FX5600u Chip naked
Inno3D FX5600 ultra Karte Front Angle
Inno3D FX5600 ultra Karte Front Angle

Wie auf den obigen Bildern schon zu erahnen, ähneln sich die beiden Karten wie ein Ei dem anderen und sind nur durch Aufdrucke auf Platine und Kühler auseinanderzuhalten. Wie wir die Karten auch drehten und wendeten, sie blieben quasi baugleich.

FX5200u vs. FX5600u
FX5200u vs. FX5600u
FX5200u vs. FX5600u Back
FX5200u vs. FX5600u Back
FX5200u vs. FX5600u Frontal
FX5200u vs. FX5600u Frontal
FX5200u vs. FX5600u Back Angle
FX5200u vs. FX5600u Back Angle
FX5200u vs. FX5600u II
FX5200u vs. FX5600u II

Sogar der verbaute RAM unterscheidet sich nur in der Produktionswoche (3. Woche 2003 bzw. 5. Woche 2003) und auch die Rückseite der Platine, speziell die Lötstellen der Chips ähnelten sich verdächtig.

FX5200u Card naked
FX5200u Card naked
FX5200u Backside Label & RAM
FX5200u Backside Label & RAM
FX5200u Chip-Area Back
FX5200u Chip-Area Back
FX5600u Chip-Area Back
FX5600u Chip-Area Back
FX5600u Backside Label & RAM
FX5600u Backside Label & RAM

FX5600u Backside Label & RAM
FX5600u Backside Label & RAM
Inno3D FX5600 ultra Karte Front naked
Inno3D FX5600 ultra Karte Front naked

Die Karten an sich sind von guter Qualität, wie nicht anders gewohnt und lieferten beide ein sehr scharfes und kontrastreiches Bild bei unserer Desktop-Einstellung von 1280x960 Bildpunkten in 32Bit Farbtiefe mit 100Hz Wiederholfrequenz.

Auch das Lüftergeräusch konnte überzeugen. Zwar ist es bei genauem Hinhören und offenem Gehäuse deutlich wahrnehmbar, liegt dabei aber absolut im grünen Bereich und dessen, was man mit aktiver Kühlung an Geräuschpegel einkalkulieren muss. Die Karten messen mit 95mm Höhe und 190mm Länge nicht viel mehr als eine handelsübliche Ti4200 und liegen damit relativ genau auf dem Flächeniveau einer Radeon9800 Pro.

Inno3D FX5600 ultra Chip naked II
Inno3D FX5600 ultra Chip naked II

Lieferumfang

In den beiden Kartons, in denen uns noch werksverschweißt die Serienmodelle der FX5200 ultra und der FX5600 ultra erreichten, liegen den Karten neben den obligatorischen Treiber-CD noch etliche kleine Nettigkeiten bei.

Inno3D Tornado GeForceFX FX5200ultra Packung Front
Inno3D Tornado GeForceFX FX5200ultra Packung Front
FX5200u Card naked
FX5200u Card naked
Inno3D Tornado GeForceFX FX5200ultra Packung Back
Inno3D Tornado GeForceFX FX5200ultra Packung Back
Inno3D Tornado GeForceFX FX5600ultra Packung Front
Inno3D Tornado GeForceFX FX5600ultra Packung Front
Inno3D FX5600 ultra Karte Front naked
Inno3D FX5600 ultra Karte Front naked
Inno3D Tornado GeForceFX FX5600ultra Packung Back
Inno3D Tornado GeForceFX FX5600ultra Packung Back

Ein DVI-Adapter zum Anschluss eines zweiten Röhrenmonitors (CRT) liegt jeder Karte selbstverständlich bei, ebenso eine Verlängerung des TV-out, um sich die verbesserten DVD-Fähigkeiten der GeForceFX-Serie auch beim Heimkino-Vergnügen auf der großen Leinwand vergegenwärtigen zu können.

FX5600u Package Content
FX5600u Package Content
FX5600u Package Content II
FX5600u Package Content II

An Softwarebeigaben findet sich folgendes in den Packungen:

Dazu gibt es ein gedrucktes Handbüchlein, welches kurz die elementaren Schritte sowohl der Hardware- als auch der Softwareinstallation erläutert. Leider ist es nur in englischer Sprache verfügbar.

Technische Details

Die technischen Daten haben wir wie immer der Übersicht halber in einer kleinen Tabelle zusammengefasst.

GFFX 5600 GFFX 5600u GFFX 5200 GFFX 5200u GF4 Ti4200-8X R 9500
Chip nV31 nV31 nV34 nV34 nV28 R300
Herstellung in: 0,13µ 0,13µ 0,15µ 0,15µ 0,15µ 0,15µ
Transistoren ~75M ~75M ~45M ~45M ~63M ~107M
Chiptakt 325MHz 350MHz 250MHz 325MHz 250MHz 275MHz
Renderpipelines 4 4 4 4 4 4
Pixelfüllrate 1300MP/s 1400MP/s 1000MP/s 1300MP/s 1000MP/s 1100MP/s
TMUs je Pipeline 1 1 1 1 2 1
Texelfüllrate 1300MT/s 1400MT/s 1000MT/s 1300MT/s 1000MT/s 1100MT/s
realer Speichertakt 275MHz 350MHz 200MHz 325MHz 263MHz 270MHz
Speicheranbindung 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR 128Bit DDR
Speicherbandbreite 8800MB/s 11200MB/s 6400MB/s 10400MB/s 8416MB/s 8640MB/s
Single-Pass Texturoperationen 16(D3D) / 4(OGL) 16(D3D) / 4(OGL) 16(D3D) / 4(OGL) 16(D3D) / 4(OGL) 4(D3D) / 4(OGL) 16(D3D) / 8(OGL)
Vertex-Durchsatz ~82MV/s ~88MV/s ~62MV/s ~82MV/s ~113MV/s ~275MV/s
Shader-Hardware PS2.0+, VS2.0+ PS2.0+, VS2.0+ PS2.0+, VS2.0+ PS2.0+, VS2.0+ PS1.3, VS1.1 PS2.0, VS2.0

Zunächst noch eine kleine Anmerkung: Die Werte für die Ti4200-8X beziehen sich, insbesondere was Speichertakt und Bandbreite angeht, auf unser Testexemplar von ProCardex. Andere Ti4200-Karten können davon abweichen.

Die Architektur der GeForce FX in den kleineren Varianten, also der FX5200 (ultra) und FX5600 (ultra), ist ein wenig ungewöhnlich, aber nicht unbekannt. nVidia selbst hüllt sich dahingehend in vornehmes Schweigen, aber es scheint so, als würde die 4 Pipelines x 1 TMU Auslegung nur bei Single-Texturing oder reinen Füllratenmessungen ohne Texturen zum Tragen kommen. Sobald jedoch Multitexturing ins Spiel kommt, werden, wie schon beim Urahn GeForce256, jeweils zwei Pipelines kombiniert, so dass sich der Chip wie eine 2x2-Architektur verhält.

Prinzipiell ist das keine große Sache, aber die volle Leistungsfähigkeit wird in diesem Modus nur bei Spielen oder Benchmarks erreicht, die eine gerade Anzahl von Texturen verwenden. Bei 3,5,7.. usw. Texturlagen wird jeweils eine der beiden virtuellen TMUs brachliegen und so die maximale Leistung um bis zu 25% schmälern.

Die reinen technischen Daten sehen die FX5600u nur in der Pixelfüllrate, die aufgrund des höchsten Kerntaktes im Testfeld erreicht wird, vorn, während die Ti4200-8X in der Texelfüllrate knapp punkten kann.

Ebenfalls verwunderte uns die, von den reinen Leistungsdaten her gesehen, erstaunliche Nähe zwischen FX5200 ultra und FX5600. Ob man sich hier nicht ungewollte Konkurrenz in den eigenen Reihen geschaffen hat, bleibt abzuwarten. Preislich unterscheiden sich diese beiden Varianten jedenfalls nicht sonderlich. Erstaunlich ist die relativ geringe Vertexleistung der gesamten GeForce FX-Reihe. nVidia war in dieser Beziehung bislang doch eher für klotzen statt kleckern bekannt. Nun jedoch sinkt die TnL-Leistung auf etwa zwei Drittel der Ti4200 und das bei einem knapp ein Drittel höheren Takt.

Wir werden sehen, ob und wie sich das auf die Leistung auswirken wird.

Testsystem

Zum Test kam ein mit 133MHz-FSB betriebener Pentium 4 auf einem i845D-Mainboard mit 512MB PC2100-RAM zum Einsatz, welcher seine Zeit für Grafikkarten-Tests schon beinahe überschritten hat. Für Mid-Range Karten reicht die Leistung jedoch noch, ohne dass das Bild durch zu starke CPU-Abhängigkeit zu stark verzerrt wird. Wir testen unter Windows XP, da es sich mittlerweile auf die eine oder andere Weise im Homebereich durchgesetzt hat und für viele mittlerweile auch zum Spielen die erste Wahl geworden ist.

Zur Geräuschuntermalung wurde der Onboard-Sound des Boards basierend auf dem C-Media CMI8738 mit Sechs-Kanal Unterstützung verwandt.

Für die GeForceFX-Karten verwendeten wir durchgehend die Option "Qualität" im Control Panel des Treibers, so dass die maximal mögliche Bildqualität erreicht wird.

Über die Bildqualität des neuen Treibers haben wir hier [7] bereits berichtet. Im großen und ganzen wurde im Vergleich zu den früheren Treibern ein wenig Bildqualität für eine Menge Geschwindigkeit geopfert. Zu beobachten ist diese geringere Bildqualität allerdings nur in wenigen Titeln.

Bei den GeForce4-Karten wurde manuell das in den 43.45er unerklärlicherweise abgeschaltete Early-Z Occlusion Culling zur Entfernung verdeckter Oberflächen aktiviert. Ein ähnlicher Versuch, das Hierarchichal-Z der Radeon 9500 zuzuschalten machten dadurch auftretende Bildfehler zunichte.

Benchmarks

Für eine erste kleine Leistungsschau verwenden wir folgende Programme:

Benchmarks

Synthetische Benchmarks

3DMark2001 SE

Da der 3DMark 2001 wie der allseits bekannte 3DMark 2000 ein rein synthetischer Benchmark ist, kann er ein guter Anhaltspunkt für zukünftige Spiele sein, da er voll auf DirectX 8 aufbaut und sich dies nach anderthalb Jahren auch langsam im Spielebereich durchzusetzen beginnt. Unter anderem aufgrund des Nature-Tests, der intensiven Gebrauch von Pixelshader-Effekten macht, ist der 3DMark2001 SE nicht nur von CPU und Grafikkarten-RAM abhängig, sondern auch sehr vom Chiptakt der Grafikkarte. Zum Einsatz kam selbstverständlich die aktuelle Version 330.

3DMark2001 SE

 1024x768x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
11.249
Inno3D FX5600 Ultra
10.468
Radeon 9500 64MB
10.201
GeForce FX 5600
9.772
Inno3D FX5200 Ultra
9.488
GeForce 3 Ti500
9.182
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
8.570
GeForce FX 5600 (2x/4x)
7.899
GeForce FX 5200
7.823
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
7.279
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
6.757
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
6.712
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
5.240
GeForce FX 5200 (2x/4x)
5.174
 1280x1024x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
9.061
Inno3D FX5600 Ultra
8.792
GeForce FX 5600
7.889
Radeon 9500 64MB
7.571
Inno3D FX5200 Ultra
7.552
GeForce 3 Ti500
7.371
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
6.814
GeForce FX 5600 (2x/4x)
5.830
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
5.787
GeForce FX 5200
5.666
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
5.032
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
4.316
GeForce FX 5200 (2x/4x)
3.400
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
3.306
Angaben in Punkten

Obwohl die Ti4200-8X hier noch in beiden Auflösungen im Standard-Modus die Führung behalten kann, kämpft sich die FX5600 Ultra immerhin auf den zweiten Platz vor und kann damit die Scharte auswetzen, die die normale FX5600 mit ihren niedrigeren Werten als die Radeon 9500 hinterlassen hat.

Im Quality-I Modus können beide Ultra-Varianten glänzen und in 1024 hängt sogar die FX5200 Ultra sowohl Radeon 9500 als auch die Ti4200-8X, die beide auf einem Niveau verharren, um gute 500 Punkte ab.

In der höheren Auflösung muss sich die FX5200 Ultra dagegen der R9500 geschlagen geben und kann nur noch die Ti4200-8X in Schach halten. Hier rächt sich die Einsparung der Color-Compression, auf die die FX5200er als einzige Modelle der GeForceFX verzichten müssen, denn im Rohmodus kann die FX5200 Ultra noch gut mit der R9500 mithalten.

TempleMark

Der Templemark ist, genau wie der nachfolgende Fablemark, ursprünglich ein Demonstrationsprogramm von PowerVR gewesen. Da er jedoch eine Menge aktueller Features, wie Hardware-TnL, Bump Mapping und bis zu 6 Texturlagen in einem Durchgang unterstützt, eignet er sich auch gut als unabhängiger Benchmark, der garantiert nicht auf nVidia- oder ATi-Chips optimiert ist.

Templemark

 1024x768x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
107,9
Radeon 9500 64MB
99,3
Inno3D FX5600 Ultra
96,2
GeForce 3 Ti500
88,8
GeForce FX 5600
88,1
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
70,7
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
70,3
Inno3D FX5200 Ultra
67,9
GeForce FX 5600 (2x/4x)
61,5
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
58,1
GeForce FX 5200
49,8
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
47,8
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
43,0
GeForce FX 5200 (2x/4x)
29,5

Der TempleMark scheint den GeForceFX eher schlecht zu liegen. Seltsam, sollte doch gerade ihre, mit der Radeon 9500 gemeinsame Fähigkeit, alle 6 Texturen in einem Pass aufzutragen, ihr zu einem Vorteil zumindest der älteren GeForce3/4Ti gereichen.

Über die Ursachen hierüber können wir nur spekulieren. Entweder die Treiber sind noch nicht hinreichend auf diesen Benchmark optimiert worden, wie man ein wenig böswillig unterstellen könnte, oder es liegt an einer Eigenart der GeForceFX-Architektur, die wir schon in unseren technischen Details angesprochen haben.

Wir erinnern uns, der nV31/34 funktioniert glaubhaften Indizien zufolge beim Einsatz von Multitexturing nur als 2x2-Architektur. Aber Moment, der TempleMark verwendet eine gerade Anzahl von Texturen, so dass dies eigentlich keine große Einschränkung darstellen sollte.

Unsere Spekulation geht dahin, dass, da eine dieser Texturen in vielen Fällen eine Environment-Mapping Textur ist, die die kleinen GeForceFX eventuell über ihren Pixelshader realisieren müssten, der in der FX5600 (Ultra) nur zweimal und in der FX5200 (Ultra) gar nur einmal vorhanden sein soll. Das würde zumindest die untypisch große Differenz zwischen FX5600 und FX5200 Ultra erklären.

FableMark

Der Fablemark wurde, wie auch der nachfolgende Templemark, von PowerVR entwickelt und dient trotz eines sehr hohen Anteils an Overdraw der Zurschaustellung der Stärken des Kyro-Chips was den Stencil-Buffer angeht.

Natürlich wird auch auf allen anderen Karten die Stencil-Performance stark gefordert, so dass dieser Test ein Indiz für kommende Spiele sein kann, die vor dem eigentlichen Rendering einen Z-/Stencil-only Pass einlegen, um vorab jeglichen Overdraw zu vermeiden. John Carmack z.B. von id-Software programmiert gerade so eine Engine für sein nächstes Spiel, welches noch dieses Jahr erscheinen soll.

FableMark

 1024x768x32:
Inno3D FX5200 Ultra
26,3
GeForce 4 Ti4200-8X
25,7
Inno3D FX5600 Ultra
25,6
GeForce FX 5600
23,0
GeForce 3 Ti500
22,4
Radeon 9500 64MB
20,2
GeForce FX 5200
18,5
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
17,2
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
16,4
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
16,2
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
14,7
GeForce FX 5600 (2x/4x)
14,2
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
11,2
GeForce FX 5200 (2x/4x)
9,7
 1280x1024x32:
Inno3D FX5200 Ultra
16,0
Inno3D FX5600 Ultra
15,7
GeForce 4 Ti4200-8X
15,6
GeForce FX 5600
14,1
GeForce 3 Ti500
13,7
Radeon 9500 64MB
11,7
GeForce FX 5200
11,2
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
10,6
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
10,0
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
8,8
GeForce FX 5600 (2x/4x)
8,7
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
7,8
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
6,8
GeForce FX 5200 (2x/4x)
5,8

Nein, wir haben die Werte nicht vertauscht! Der Fablemark sieht die FX5200 Ultra tatsächlich an der Spitze des Feldes, sowohl in 1024 als auch in der 1280er Auflösung. Das Warum jedoch entzieht sich unserer Kenntnis.

Ganz offensichtlich jedoch scheint hier die Radeon 9500 durch das Fehlen von Hierarchical-Z überduchschnittlich gehandicapt zu sein, da ihre großen Geschwister in diesem Test eigentlich sehr sehr gut aussehen und die R9500 nur noch von der FX5200 non-Ultra unterboten wird.

Die FSAA-Performance der FX5200 (Ultra) wird durch die fehlende Color-Compression beeinträchtigt, was ihren größeren Verlust unter Quality-I Settings erklärt.

Spielebenchmarks

Comanche4 Demo

Comanche 4 ist ein ebenfalls recht neues Spiel, welches umfangreichen Einsatz von Pixelshadern und einer großen Menge von Polygonen zur Darstellung der detaillierten Landschaft, sowie des schön animierten Wassers und reflektierender Flächen macht. Bei durchschnittlichen 30 fps beträgt der Polygondurchsatz runde 6 Millionen pro Sekunde, ein Fest für die TnL-Einheiten der Grafikchips.

Comanche4

 1024x768x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
46,93
Radeon 9500 64MB
44,00
Inno3D FX5600 Ultra
41,38
GeForce 3 Ti500
40,10
GeForce FX 5600
39,76
Inno3D FX5200 Ultra
39,48
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
33,48
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
33,36
GeForce FX 5200
32,15
GeForce FX 5600 (2x/4x)
29,97
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
29,21
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
27,82
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
24,35
GeForce FX 5200 (2x/4x)
21,31
 1280x1024x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
44,86
Radeon 9500 64MB
39,80
Inno3D FX5600 Ultra
37,03
GeForce 3 Ti500
34,73
Inno3D FX5200 Ultra
34,19
GeForce FX 5600
34,00
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
26,09
GeForce FX 5200
25,95
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
23,47
GeForce FX 5600 (2x/4x)
22,78
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
22,20
GeForce FX 5200 (2x/4x)
15,75
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
14,37
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
13,07

Comanche4 scheint den GeForceFX eher weniger zu liegen. Erst die FX5600 Ultra kann überhaupt nur die GeForce 3 Ti500 überholen. Erst die Aktivierung von FSAA und AF bringt die Karte auf ein Niveau mit der Ti4200-8X. In der höheren Auflösung kann auch eine normale FX5600 mit Qualitätseinstellungen der GeForce4 das Wasser reichen.

Der Radeon 9500, die in den Standardeinstellungen noch gut aussieht, geht mit ihren 64MB offenbar sogar schneller die Puste aus, als der ebenfalls nur mit 64MB bestückten GeForce3 Ti500.

Max Payne

Max Payne nutzt die Max-FX Engine, wie sie auch schon im 3DMark2001 verwendet wurde. Es werden hohe Anforderungen an die Hardware gestellt, da sehr komplexe und aufwendige 3D Effekte verwendet werden. Trotz einiger verwendeter DirectX 8.0 Funktionen wird jedoch noch statisches T&L gemäß DirectX 7.0 genutzt. Zum Einsatz kam der PCGH-Benchmark Mod mit dem VGA Demo als Timedemo, gebencht wurde ausschließlich in 32 Bit Farbtiefe, mit 32 Bit Texturen und allen Settings auf "high". Mittlerweile sollten zumindest High-End Grafikkarten auch keinen Max Payne mehr in hohen und höchsten Auflösungen fürchten müssen. Erst das Zuschalten von FSAA und AF könnte einige Ruckler in den ansonsten flüssigen Spielverlauf zaubern.

Max Payne

 1024x768x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
59,37
GeForce 3 Ti500
52,79
Radeon 9500 64MB
51,75
Inno3D FX5600 Ultra
47,77
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
44,79
GeForce FX 5600
44,59
Inno3D FX5200 Ultra
43,04
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
40,43
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
39,03
GeForce FX 5600 (2x/4x)
36,11
GeForce FX 5200
35,69
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
34,53
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
34,49
GeForce FX 5200 (2x/4x)
26,04
 1280x1024x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
49,01
GeForce 3 Ti500
43,41
Radeon 9500 64MB
42,34
Inno3D FX5600 Ultra
37,07
GeForce FX 5600
34,62
Inno3D FX5200 Ultra
31,90
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
29,30
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
28,24
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
27,14
GeForce FX 5200
25,50
GeForce FX 5600 (2x/4x)
25,48
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
24,31
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
22,01
GeForce FX 5200 (2x/4x)
17,09

Max Payne und GeForceFX. Das einstige Vorzeigespiel für die GeForce2/3 mutiert zum Alptraum für die FX-Reihe. Selbst von der GeForce3 Ti500 wird die FX5600 Ultra noch mit deutlichem Abstand vorgeführt.

Ob es nun an den umfangreichen Partikeleffekten oder einem auf Fixed-Function-Berechnungen optimiertem Geometriemodell liegt, die GeForceFX kann bei diesem mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommenen Test nicht überzeugen.

Sogar der Rohmodus einer FX5600 wird in 1024 von der Radeon 9500 mit aktivem FSAA und AF noch knapp übertroffen. Nahezu ungestört tummeln sich die FX5200er-Karten am unteren Ende des Testfeldes.

UT2003 Demo

Für diesen Benchmark stand uns nur die Demo des beliebten Ego-Shooters zur Verfügung, was den Vorteil hat, dass jeder auch ohne Erwerb des Vollpreisproduktes die Benchmarks nachvollziehen kann.

Obwohl erst im letzten Jahr erschienen und graphisch durchaus beeindruckend, zieht Unreal Tournament 2003 gerade einmal die DirectX7-Register. Es ist zwar durchaus richtig, dass Pixelshader DX8-kompatibler Grafikkarten Verwendung finden, jedoch geschieht dies ausschließlich zur Performance-Steigerung. Das Spiel sollte auf einer Hardware-TnL-fähigen DirectX7-Karte genauso aussehen, wie es das auf DirectX-8 Karten tut.

Der im Demo integrierte Benchmark besteht aus zwei, eigentlich eher vier Teilen. Es werden nacheinander, mit jeweils zwischenzeitlich erfolgendem Engine-Neustart der Außenlevel Antalus und der Innenlevel Asbestos zunächst ohne Feindeinwirkung im sogenannten Timedemo-Modus, also so schnell als möglich, durchflogen und der hieraus gebildete Mittelwert liefert den hier verwandten "FlyBy"-Score.

UT2003 Demo -FlyBy

 1024x768x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
144,8
Inno3D FX5600 Ultra
137,9
GeForce FX 5600
122,2
Inno3D FX5200 Ultra
108,3
Radeon 9500 64MB
107,8
GeForce 3 Ti500
100,0
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
94,8
GeForce FX 5200
80,6
GeForce FX 5600 (2x/4x)
79,9
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
73,6
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
65,5
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
55,2
GeForce FX 5200 (2x/4x)
51,8
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
37,5
 1280x960x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
104,2
Inno3D FX5600 Ultra
98,0
GeForce FX 5600
84,4
Inno3D FX5200 Ultra
74,3
GeForce 3 Ti500
71,6
Radeon 9500 64MB
71,0
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
62,3
GeForce FX 5200
54,4
GeForce FX 5600 (2x/4x)
51,0
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
49,3
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
40,8
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
36,8
GeForce FX 5200 (2x/4x)
34,1
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
25,4

Unreal Tournament 2003. Einer der meistgespielten Multiplayer-Shooter jüngeren Datums und aus diesem Grunde sicherlich auch einer der meistbeachteten Benchmarks in vielen Reviews.

Ob man sich bei nVidia nun besondere Mühe mit den Optimierungen dieses Benchmarks gegeben hat, oder die Architektur der GeForceFX einfach gut mit den vielen Texturlagen und detaillierten Texturen zurechtkommt, Fakt ist, dass insbesondere im Qualitätsmodus die FX5600 Ultra sehr gute Werte abliefert und auch die FX5200 ultra kann hier noch gut mit der FX5600 mithalten.

Die Rohleistung geht allerdings unzweideutig an die Ti4200-8X, die trotz 100MHz geringeren Chip- und Speichertaktes mit ihren beiden TMUs pro Pipeline hier gut punkten kann.

Aquanox

In diesem Test wollten wir wissen, wie sich nun die Verkaufsversion von Aquanox, die oftmals als Bundle aktuellen Grafikkarten beilag, auf eben diesen spielen lässt. Wie zu erwarten war, sind die durchschnittlichen fps deutlich höher als z.B. beim stark pixel- und vertexshaderlastigen Aquamark.

Getestet wurde die Magellan-Zwischensequenz nach den Einstellungen der Benchmark-Vorgabe des 3D-Center [9], d.h. mit vollen Details, die jeder Grafikkarte besonders durch die bis zu sechs Texturschichten auf dem Meeresboden das Äußerste abverlangen.

Aquanox

 1024x768x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
76,1
Inno3D FX5600 Ultra
69,6
GeForce FX 5600
61,0
Radeon 9500 64MB
58,3
Inno3D FX5200 Ultra
55,8
GeForce 3 Ti500
54,6
GeForce FX 5200
41,5
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
37,2
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
33,6
GeForce FX 5600 (2x/4x)
30,2
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
28,3
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
26,1
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
22,7
GeForce FX 5200 (2x/4x)
19,2
 1280x1024x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
50,5
Inno3D FX5600 Ultra
45,9
GeForce FX 5600
40,1
Radeon 9500 64MB
37,4
Inno3D FX5200 Ultra
36,7
GeForce 3 Ti500
36,3
GeForce FX 5200
27,2
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
22,1
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
20,8
GeForce FX 5600 (2x/4x)
19,5
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
17,8
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
17,0
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
14,3
GeForce FX 5200 (2x/4x)
12,3

In beiden Auflösungen liegt die FX5600 ultra etwa in der Mitte zwischen der führenden Ti4200-8X und der vormals zweiten, der FX5600. Hier kann also nur der Abstand verkleinert, aber nicht geschlossen werden.

Die FX5200 Ultra dagegen spielt mit ihren höheren Takten schon in einer ganz anderen Liga als die FX5200 non-Ultra, die dem Feld abgeschlagen hinterherhinkt und nur in 1024 noch so etwas wie Spielfreude aufkommen lässt.

FSAA und AF sind für Karten dieser Leistungsklasse in Aquanox eher nicht anzuraten, drücken sie doch die Frameraten mit Werten z.T. deutlich unter 30fps enorm. Hier streiten sich die R9500 und die FX5600 Ultra um die ersten Plätze, in 1024 gewinnt noch erstere, in 1280 kann die FX5600 Ultra ihre höhere Taktung zur Geltung bringen.

Serious Sam SE

Serious Sam ist ja schon aus vielen älteren Grafikkartentests hinlänglich bekannt. Da aber auch dort die Frameraten mittlerweile in schwindelerregende Höhen geschossen sind, und das trotz der sehr fordernden Qualitätseinstellungen, haben wir uns vor geraumer Zeit entschlossen, auf den Nachfolger umzusatteln. Zum Einsatz kamen dabei die Benchmarkscripte von 3D-Center [10], die der Grafikkarte das Äußerste abverlangen.

Serious Sam SE -OGL

 1024x768x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
73,1
Inno3D FX5600 Ultra
71,8
GeForce FX 5600
68,9
GeForce 3 Ti500
68,3
Inno3D FX5200 Ultra
67,3
Radeon 9500 64MB
61,1
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
61,0
GeForce FX 5200
58,0
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
54,8
GeForce FX 5600 (2x/4x)
54,6
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
47,7
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
46,2
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
43,8
GeForce FX 5200 (2x/4x)
35,5
 1280x1024x32:
GeForce 4 Ti4200-8X
62,3
Inno3D FX5600 Ultra
60,4
GeForce 3 Ti500
55,0
GeForce FX 5600
54,9
Inno3D FX5200 Ultra
52,2
Radeon 9500 64MB
48,9
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
44,1
GeForce FX 5200
39,7
GeForce FX 5600 (2x/4x)
37,6
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
37,0
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
31,9
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
29,0
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
27,9
GeForce FX 5200 (2x/4x)
22,7

In dieser traditionellen Domäne der GeForce-Karten kann auch die FX-Reihe komplett überzeugen. Selbst mit einer FX5200 macht die Monsterhatz auch im Multiplayer-Gefecht und in 1280x960 noch Spaß, wenn man auf FSAA und AF verzichten kann.

Ansonsten wäre die FX5600 Ultra vorzuziehen, während FX5600 und Ti4200-8X knapp dahinter liegen, wobei die Ti4200 den Rohmodus wiederum für sich entscheiden kann.

Alice

Ein eher selten genutzer Test im Benchmarkparcours ist eigentlich ein alter Hut. American McGee's Alice, wie das Spiel mit vollem Namen heisst, basiert sowohl auf der Quake3-Engine als auch auf einer leicht psychedelischen Version von Alice im Wunderland. Sowohl Polygonzahl als auch Texturdetails wurden gegenüber der Quake3-Urversion erheblich gesteigert, so dass die graphischen Ansprüche für Alice schon ein ganzes Stückchen über dem Original liegen. Getestet wurde das in einem Aussenlevel ablaufende und damit aufgrund der Q3-Engine für besondere Schwierigkeiten sorgende Curiosity-Timedemo mit den maximalen Details, die im Spiel vorgesehen sind. Zusätzlich wurde noch per Konsole der trilineare Filter aktiviert, für den es im Spiel selber keinen Schalter gibt, mit dem Befehl r_texturemode GL_LINEAR_MIPMAP_LINEAR und einem folgenden vid_restart aktiviert.

Durch den Einsatz von zusätzlichen Detail-Texturen im Nahbereích ergibt sich eine optisch gelungene und aufgrund des eher ungewöhnlichen Settings ungewöhnliche Spieleerfahrung in diesem Third-Person Action-Adventure.

Alice -OGL

 1024x768x32:
Inno3D FX5600 Ultra
96,3
GeForce 4 Ti4200-8X
89,2
GeForce FX 5600
85,2
Inno3D FX5200 Ultra
81,4
GeForce 3 Ti500
78,9
Radeon 9500 64MB
65,5
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
58,2
GeForce FX 5200
57,0
GeForce FX 5600 (2x/4x)
49,2
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
46,4
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
45,0
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
42,7
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
32,1
GeForce FX 5200 (2x/4x)
31,1
 1280x1024x32:
Inno3D FX5600 Ultra
63,6
GeForce 4 Ti4200-8X
56,6
GeForce FX 5600
54,0
Inno3D FX5200 Ultra
51,4
GeForce 3 Ti500
50,2
Radeon 9500 64MB
41,0
Inno3D FX5600 Ultra (2x/4x)
38,4
GeForce FX 5200
35,4
GeForce FX 5600 (2x/4x)
31,6
GeForce 4 Ti4200-8X (2x/4x)
28,5
Radeon 9500 64MB (2x/4x)
28,1
Inno3D FX5200 Ultra (2x/4x)
28,0
GeForce 3 Ti500 (2x/4x)
20,1
GeForce FX 5200 (2x/4x)
18,8

In Alice sieht es prinzipiell ähnlich aus, wie bei Herrn Sam Serious. Die GeForce-Riege ist kaum zu knacken und hier kann sich die FX5600 Ultra in allen Modi deutlich an die Spitze setzen, während die FX5200 Ultra immerhin noch die ehemalige High-End Karte GeForce3 Ti500 in Schach halten kann und im Quality-Modus sogar mehr als 40% schneller ist.

Erste Einschätzung

Ein echtes Fazit fällt schwer, zu durchwachsen sind die Leistungen der mittleren FX-Modelle. In der Rohperformance einer Ti4200-8X fast durchgehend unterlegen können sie nur mit aktivem FSAA oder AF auftrumpfen. Der Knackpunkt liegt allerdings im Preis. Während eine Ti4200-8X mit nur wenig mehr als 120€ zu Buche schlägt, sind die GeForceFX-Modelle nur mit der Leistungsmäßig eher als GeForce4 MX440 anzusiedelnden FX5200 deutlich günstiger. Wer zumindest FSAA/AF-Leistung auf dem Niveau der Ti4200 haben will, muss mindestens zu einer etwa 150€ teueren FX5200 Ultra greifen.

Rohperformance nur leicht unterhalb der Ti4200 bekommt man mit der FX5600 Ultra für rund 200€, die jedoch den eindeutigen Vorteil beim FSAA und AF verbuchen kann. Hier schlägt sie den Preis-/Leistungstipp der Vorgängergeneration deutlich und kann demzufolge auch den entsprechenden Aufpreis wert sein.

Wenig Sinn macht es, von einer bereits vorhandenen Grafikkarte der Leistungsklasse "Ti4200" aufzurüsten. Erst ab dem Leistungsniveau einer FX5800 oder Radeon 9700 würde hier eine spürbare Verbesserung eintreten. Im Endeffekt kann man die neue FX-Serie all denen zur Aufrüstung empfehlen, die sich bisher noch zurückgehalten und weiterhin mit ihren alten Radeon- oder GeForce2-Karten gespielt haben, aber nun auch nicht mehr auf FSAA und AF verzichten wollen.

Inwieweit die neuen Modelle von ATi namens Radeon9600 und Radeon9600 Pro hier eine Alternative darstellen, werden wir hoffentlich in den nächsten Wochen erfahren dürfen. Wer noch eine Karte auf Basis der Radeon9500 Pro ergattern kann, dem sollten die rund 200€ dafür nicht zu schade sein, denn die Leistung dieser Karten ist der einer FX5600 ultra mindestens ebenbürtig.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/inno3d_fx5600_procardex_ti42008x/
  2. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/pentium_4_fsb_533_mhz/
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/p4b266e_p4s333_asus/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/inno3d_fx5600_procardex_ti42008x/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/fx5200_fx5800_inno3d/
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/inno3d_fx5600_procardex_ti42008x/
  7. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/detonator_4403_4345/
  8. http://www.computerbase.de/news/software/benchmarks/2003/mai/patch_ati_nvidia_3dmark03/
  9. http://www.3dcenter.de/userbench/
  10. http://www.3d-center.de/
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