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Test: Fünf Mal GeForce FX 5900 XT

von Christoph Becker

Einleitung

Als wir am 30. Dezember des letzten Jahres den Artikel zur AOpen Aeolus FX 5900 XT [1] publizierten, konnte noch niemand ahnen, zu welchem Ruhm es dieser in der Kürze der Zeit bringen würde. Mittlerweile sind vier Monate ins Land gegangen und dieser Artikel befindet sich auf Platz drei der ewigen Bestenliste unserer Artikel und wurde über 70.000 Mal gelesen. Schier überwältigt von dieser Reaktion, greifen wir nun das Thema „GeForce FX 5900 XT“ nochmals auf und gehen dem Mythos und dem Erfolgskonzept noch einmal näher auf den Grund. Auch wenn der NV40 schon fast in den Regalen steht, dürfte die 5900 XT trotzalledem noch für Viele eine durchaus interessante und vor allem preiswerte Alternative zu den oftmals utopisch teuren High-End-Modellen sein.

Intro
Intro

Um einen kleinen, aber hoffentlich ausreichenden Überblick über die aktuelle Palette dieser Grafikkarten zu schaffen, wählten wir einige interessante Modelle verschiedener, namhafter Hersteller aus. Mit dabei ist unter anderem die Gainward FX PowerPack Ultra 1100 XT „Golden Sample“, die nicht zuletzt auf Grund des recht kompliziert anmutenden Namens recht vielversprechend ist. Ebenfalls im Testfeld vertreten ist MSIs Version der GeForce FX 5900 XT, die mit den MSI-typischen Merkmalen auftrumpfen kann sowie Asus' V9950 „Gamer Edition“, eine waschechte FX 5900 mit dem PCB-Layout einer 5900 XT. Auch Grafiklösungen von Gigabyte und Sparkle haben sich bei uns eingefunden.

Technische Daten

Wie die nVidia GeForce FX5900 XT in das aktuelle Produktportfolio des kalifornischen Grafikkartenherstellers einzuordnen ist, verdeutlicht die nachfolgende Tabelle.

nVidia-Chips im Überblick
FX5950 Ultra FX5900 Ultra FX5900 XT FX5700 Ultra FX5600 Ultra
Chip NV38 NV35 NV35 NV36 NV31
Taktung (MHz) 475 450 390/400 475 400
Renderpipelines* 4(8) 4(8) 4(8) 4 4
Pixelfüllrate 1900MPix/s 1800MPix/s 1600MPix/s 1900MPix/s 1600MPix/s
TMUs je Pipe 2 2 2 1 1
Texelfüllrate 3800 MTex/s 3600 MTex/s 3200 MTex/s 1900MTex/s 1600MTex/s
Vertexshader DX9 VS2.0+
Vertexpipes (3) (3) (3) (3) (1)
Dreiecksdurchsatz ~356MT/s ~337MT/s ~300MT/s ~356MT/s ~100MT/s
Texturen pro Pass 8 (16)
Pixelshader PS 2.0+
Speicher 256MB 256MB 128MB 128MB 128MB
Anbindung 256Bit DDR-II 256Bit DDR-II 256Bit DDR(-II) 128Bit DDR-II 128Bit DDR
Speichertakt (MHz) 475 425 350 450 400
Bandbreite 30400 MB/s 27200 MB/s 22400 MB/s 14400 MB/s 12800 MB/s
Single-Pass Texturop.** 16(D3D) / 4(oGL)
FSAA/AF-Technik° IntelliSample HCT IntelliSample
RAMDAC 2x400MHz
TV-Encoder integriert
Genauigkeit pro Kanal°° 128Bit (FP32)
FP-Shaderops/s (Textur- + Arithmetik-Ops)°°°
Min. Instr./s 0+3800M 0+3600M 0+3200M 0+1900M 0+800
Max. Instr./s 3800+1900M 3600+1800M 3200+1600M 1900+950M 1600+0
Peak Instr./s 5700M 5400M 4800M 2850M 1600M
* nVidia gibt zwar ein Maxium von 8 Pixeln pro Takt an, dies trifft aber nur für Z- und Stenciloperationen
zu. Ansonsten verhalten sich NV30, NV35 und auch der NV38 wie ein Design mit vier Pipelines à zwei TMUs
** Stand: Detonator 52.16
° Hierbei handelt es sich um Marketingbezeichnungen für Multisampling-FSAA und optimiertes AF.
Bei nVidia kommt beim FSAA bis 2x ein gedrehtes Raster zum Einsatz. Das AF
von nVidia ist nur sehr gering winkelabhängig. Zusätzlich bewirbt nVidia beim NV35, NV36
und NV38 eine Kompressionstechnologie für hohe Auflösungen (HCT), die verlustbehaftet,
aber laut nVidia, nicht sichtbar, den gesamten Content komprimiert.
°° Angegeben ist die maximale interne Genauigkeit, mit der die gesamte Pipeline durchlaufen werden kann.
Es gibt bei nVidia zusätzlich noch FP16 (64Bit) und FX12 (altes Integer-Format).
°°° Für genauere Erklärungen mag der sehr technische Artikel von 3DCenter.de über die nV3x-Architektur [2]
dienen. Kurz gesagt können die R3xx-Chips eine Textur plus eine Arithmetikanweisungen pro Takt
und Pipeline verarbeiten, der NV30 kann bis zu acht Texturanweisungen verarbeiten und dabei je zwei
Texturanweisungen gegen eine Arithmetik-Op eintauschen und NV35 und NV38 können ebenfalls acht
Textur-Ops plus vier Arithmetik-Ops pro Takt und Pipeline ausführen und sind zu demselben Tauschgeschäft,
wie der NV30 in der Lage.

Während GeForce FX 5950 und 5900 Ultra durch ihre Taktraten in schier unerreichbaren Sphären zu verkehren scheinen, widmen wir uns lieber dem weitaus interessanteren Vergleich zwischen GeForce FX 5900 XT und der 5700 Ultra. Beide Chips haben mehr gemeinsam als man vielleicht auf den ersten Blick erwarten könnte. So basiert der NV36 (GeForce FX 5700 Ultra) als erster, wirklicher Mittelklasse-Chip auf dem ursprünglichen Design des NV35 (GeForce FX 5900-Serie). Durch diesen Umstand kommen wir dann auch Zugleich auf die Vorteile der 5900 XT zu sprechen. Während die 5700 Ultra an einem kastrierten Speicherinterface und weniger Rendering-Pipelines zu leiden hat, kommt die XT mit der Vollausstattung daher und wird letztendlich nur durch die Taktraten eingebremst. Summa summarum kann man also bilanzieren, dass die GeForce FX 5900 XT durchaus der viel zitierte Wolf im Schafspelz ist, da in ihr trotz niedrigem Preis eine Menge Leistung schlummert.

Die Kontrahenten

Gainward GeForce FX 5900 XT Golden Sample

Mit Gainwards Adaption der erfolgreichen GeForce FX 5900 XT soll unserer heutiger Vergleichstest beginnen. Wie von diesem Hersteller bekannt, kommen diese Grafikkarten von Haus aus mit gesteigerten Taktfrequenzen zum Kunden, die letztendlich dafür sorgen, dass man sich von der breiten Masse der Anbieter absetzen kann. Ein kurzer Preisvergleich bei Geizhals.at ergab einen durchschnittlichen Straßenpreis für das von uns getestete „Golden Sample“-Modell von knapp 200 Euro. Das normale 5900 XT aus dem Hause Gainward ist mit 180 Euro zwar günstiger, besitzt aber auch niedrigere Taktraten.

Während sich der Aufbau der einzelnen Komponenten auf dem PCB nach nVidias Vorgaben gestaltet, ist das rein Äußerliche dieser Grafikkarte doch so gar nicht nach dem allgemeinen Standard. Während nVidias Referenzmodelle in einem eher schnöden Golfplatz-Grün daherkommen, wählte Gainward mit einem feuerroten PCB gleich ein Synonym für die eigene Firmenpolitik: mit aggressiven Taktraten sich von der Masse absetzen. Natürlich geht es auch bei Gainward nicht ohne den zusätzlichen Stromanschluss und auch der verbaute TV-Ausgang ist mittlerweile nur noch als „obligatorisch“ zu bezeichnen.

Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT

Das rot suggeriert es bereits: in der Powerpack 1100 XT Golden Sample von Gainward steckt geballte Power und dies macht spätestens ein Blick auf die Spezifikationen klar. Während die Standard-Variante der 5900 XT gerade einmal mit 400 MHz Chiptakt auf Kundenfang geht, spendierte Gainward dem eigenen Modell satte 450 MHz und begibt sich somit auf das Niveau einer FX 5900 Ultra. Die 128 MB Texturspeicher werden mit 390 MHz getaktet - das Referenzmodell bietet deren nur 350 - und besitzen eine minimale Zugriffszeit von 2,8 ns. Um den auf dem PCB L-förmig angeordneten Speicher bei Laune zu halten, installierte man zusätzlich vier Kühlköper aus rot lackiertem Aluminium. Diese werden während des Betriebs allerdings nicht einmal lauwarm, so dass man an deren Nutzen durchaus zweifeln kann. Der N35-Chip wird von einem Lüfter der Marke „Eigenentwicklung“ auf Temperatur gehalten. Ein nahezu identisches Modell verbaute Gainward auch schon auf der GeForce FX 5700 Ultra [3]. Das Modell mit 256 MB Texturspeicher (FX Ultra XT/1300 Golden Sample) besitzt übrigens eine weitaus aufwendigere Kühlkonstruktion, die neben einem zweiten aktiven Lüfter auch die Temperierung der Speicherbausteine in Personalunion übernimmt. Gainward garantiert den Besitzern einer „Golden Sample“ übrigens den Betrieb bei den Taktraten von 450 MHz für den Chip und 390 MHz für den Speicher. Zu einer voll ausgestatteten GeForce FX 5900 Ultra fehlt also nicht viel. Wie viel wollen wir später noch in den Benchmarks klären.

Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT

Die Mittelklasse der Grafikkarten ist ein heiß umkämpftes Terrain und so setzen viele Hersteller oftmals beim Lieferumfang den Rotstift an, um Kosten einzusparen. Leider gehört auch Gainward zu diesem Kreis. Folgendes legt man der GeForce FX 5900 XT bei:


Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT

Wie von Gainward gewohnt, kommt auch die Powerpack 1100 XT Golden Sample eher spärlich zum Kunden. In der Mittelklasse ist dies auch durchaus nicht weiter verwunderlich, wird doch gerade in diesem Marktsegment knallhart kalkuliert und irgendwie muss Gainward ja auch die Mehrkosten für den schnellen Speicher wieder wettmachen.

MSI GeForce FX 5900 XT

Als zweite Grafikkarte im Bunde tritt die GeForce FX 5900 XT von MSI an. Während Gainward eher auf rigoros hohe Taktraten setzt, versucht sich MSI seit jeher durch Qualität von den Mitbewerbern und Konkurrenten abzusetzen. Dass Qualität auch ihren Preis hat, wird spätestens klar, wenn man einen durchschnittlichen Preis für diese Grafikkarte bei Geizhals.at sucht. Knapp 190 bis 200 Euro muss der willige Käufer für dieses Prachtstück auf den Tisch legen. Sicherlich nicht wenig, aber im Anblick des Gebotenen gerechtfertigt.

In Taiwan nichts Neues und so adaptierte auch MSI das von nVidia entwickelte Referenzdesign der GeForce FX 5900 XT und verpasste dem PCB lediglich den firmeneigenen Anstrich in einem schicken rot. Lediglich die Spannungsversorgung weist ein paar Transistoren auf, die in dieser Form auf dem Referenzdesign nicht vorhanden sind. Neben DVI- und VGA-Ausgang besitzt natürlich auch MSIs FX 5900 XT einen extra Stromanschluss und einen TV-Ausgang mit zusätzlicher VIVO-Funktion.

MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT

Während Gainward eine konsequent aggressive Politik fährt, besinnt sich MSI auf die Standards und taktet die hauseigenen GeForce FX 5900 XT mit den von nVidia vorgegebenen Taktraten. Das sind immerhin knapp 400 MHz für den verbauten NV35-Chip und 350 MHz für den Speicher. Bei letzterem greift MSI auf hochwertige Module aus dem Hause Hynix zurück, die eine minimale Zugriffszeit von 2,5 ns erlauben. Dies ermöglicht immerhin eine maximale Taktrate von 400 MHz. Der Overclocker wird sich freuen, denn mit etwas Glück lassen sich so problemlos die Werte einer FX 5900 Ultra erreichen. Für eine FX 5900 sollte es jedoch allemal reichen, dafür sorgt schon allein MSIs „Dynamic Overclocking Technology“, kurz D.O.T. Diese ermöglicht es dem User, seine Grafikkarte manuell in sechs Stufen um maximal zehn Prozent zu übertakten. Trotz der so erreichten 385 MHz Speichertakt verpasste man den einzelnen Modulen keinen zusätzlichen Kühlkörper. Legt man im laufenden Betrieb einmal an diese Hand an, wird auch schnell klar weshalb: Es ist einfach nicht notwendig. Selbst unter Dauerlast werden die einzelnen Module von Hynix nur lauwarm. Dem Chip verpasste man einen hübsch anzusehenden Kühlkörper im typischen MSI-Look. Auf eine passive oder gar aktive Kühlung der Rückseite des PCBs verzichtete man Gott sei Dank. Die hierfür von MSI angewandte Lösung [4] sorgte auf unseren Testmainboards in der Vergangenheit leider regelmäßig für Ärger, da der rückseitige Kühlkörper mit dem der Northbridge kollidierte. An einen geordneten Betrieb war so leider nicht zu denken. In unserem Testparcours ließen wir die MSI GeForce FX 5900 XT mit der höchsten Stufe der D.O.T. antreten.

MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT

Gott sei Dank gehört MSI nicht zu den Herstellern, die beim Lieferumfang den berühmten Rotstift ansetzen. Und so fanden wir folgende Dinge in der für MSI doch recht kleinen Verpackung der GeForce FX 5900 XT:


MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT

Das Wort "opulent" trifft es wohl am besten. Mit diesem Lieferumfang spielt MSI in der obersten Liga und kann sogar Asus und Gigabyte gefährlich werden.

Asus V9950 Gamer Edition (GeForce FX 5900)

Auch Asus, in den letzten Jahren zu einem der größten Hersteller von Grafikkarten weltweit gereift, schickt eine Karte in unseren heutigen Testparcours. Allerdings handelt es sich bei dieser nicht um eine GeForce FX 5900 XT sondern vielmehr um eine normale FX 5900, die mit den typenspezifischen Taktraten den Weg zum Kunden findet. Ein kurzer Preisvergleich bei Geizhals.at ergab leider kein Ergebnis. Asus versicherte uns gegenüber aber, dass man diese Karte zum Preis einer normalen 5900 XT verkaufen würde. Wir rechnen mit einem Straßenpreis von knapp 200 bis 220 Euro. Sicherlich kein Pappenstiel, allerdings bietet Asus seinen Käufern für den Preis doch ein erhebliches Ausstattungspaket, auf das wir später aber nochmals zurückkommen werden.

Obwohl Asus diese V9950 „Gamer Edition“ explizit als GeForce FX 5900 ausweist, besitzt die Grafikkarte das PCB-Design der 5900 XT, das sich vor allem an der Anordnung des Speichers in L-Form erkennen lässt. Zudem ist die Platine der FX 5900 XT geringfügig kürzer als die einer normalen FX 5900. Ansonsten ist aber auch bei Asus alles beim Alten: Zusätzlicher Stromanschluss, TV-Ausgang mit VIVO-Funktion, DVI- und D-Sub-Ausgang sind natürlich mit von der Partie.

Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900

Trotz des Einsatzes eines GeForce FX 5900 Chips, taktet Asus seine „Gamer Edition“ mit 400 MHz für den Chip und 700 MHz für den Speicher voll innerhalb der GeForce FX 5900 XT Norm. Ein GeForce FX 5900 Chip macht also noch lange keine GeForce FX 5900 Grafikkarte. Ein paar kleine Overclockingtests ergaben auch bei dieser Grafikkarte ein durchaus gutes Potenzial nach oben. Ein Grund dafür dürfte der sehr gut konstruierte Kühler sein, der auf einer Kupferplatte aufbaut und zudem auch noch recht leise ist. Auf den Samsung-Speicher platzierte man zusätzlich noch passive Kühlkörper aus Aluminium, dessen Daseinsberechtigung aber durchaus angezweifelt werden darf - schließlich werden die DDR1-Bausteine bei 350 MHz nicht sonderlich warm.

Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900

Wie von Asus gewohnt, präsentiert sich auch der Lieferumfang der V9950 sehr umfangreich. Folgende Dinge fanden wir in der Verpackung der Grafikkarte:

Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900

Auch Asus macht es einigen Konkurrenten vor, wie man es aus der Sicht des Kunden zu machen hat. Neben einer umfangreichen Anleitung, legt man noch diverse CDs mit dem einen oder anderen Spiel bei. Der Käufer wird sich freuen, erhält er doch nicht nur eine sehr gute Grafikkarte, sondern auch noch einen ganzen Haufen interessanter Spiele.

Gigabyte GeForce FX 5900 XT

Auch Gigabyte - seit kurzem wieder mit Fokus auf nVidia-Karten - schickte eine Karte ins Rennen. Die Gigabyte GeForce FX 5900 XT ist - wie der Name es schon suggeriert - eine waschechte FX 5900 XT und kostet laut Geizhals.at knapp 190 Euro. Mit diesem Preis bewegt sie sich im Mittelfeld der heute hier getesteten Grafikkarten, weiß aber durch eine umfangreiche Ausstattung zu überzeugen.

Wie bei allen Grafikkarten des Typs „FX 5900 XT“ üblich, besitzt auch das Modell aus dem Hause Gigabyte gegenüber der Ultra-Variante ein knapp zwei bis drei cm kürzeres PCB und die Anordnung der Speicherbausteine in L-Form. Bei den Anschlüssen geht Gigabyte keine Kompromisse ein und präsentiert den weitläufigen Standard, bestehend aus einem D-Sub- und einem DVI-Ausgang sowie einen TV-Anschluss mit VIVO-Funktion und einem zusätzlichen 3,5"-Stromanschluss am Ende der Platine, der den Grafikchip mit zusätzlichem Saft direkt vom Netzteil versorgt.

Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
DSC00737.JPG
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Wie bei Gigabyte üblich, präsentiert man die Platine in einem schicken Blauton, der die Karte von der breiten Masse abheben soll. Zudem geht man auch beim Design des Kühlers einen eigenen Weg und nimmt Abstand von nVidias Referenzdesign, das man aber zumindest bei der Anordnung der Komponenten auf dem PCB übernahm. Als Grundlage für die Konstruktion des Kühlkörpers fungiert eine massive Kupferplatte, auf der auf Höhe der Speichermodule mehrere Kupferrippen aufgelötet sind. Die Abdeckung wiederum besteht aus leichtem Aluminium. Um der doch recht schweren Konstruktion den nötigen Halt zu liefern, ist die Kupferplatte am oberen Rand des PCBs mit einem Haken arretiert, der die beiden weißen Plastikstifte etwas entlasten soll. Durch diese etwas ausladende Lösung wird neben dem Chip auch der Speicher mitgekühlt. Bei einem Takt von 350 MHz (effektiv 700 MHz DDR) wäre dies aber nicht wirklich nötig gewesen. Der NV35-Chip wird - XT-typisch - mit 390 MHz getaktet. Bei kurzen Overclockingversuchen konnten wir bei unserem Modell aber noch weitaus höher gehen. Die insgesamt acht Speicherbausteine werden übrigens bei Samsung in Südkorea gefertigt. Besitzer eines Gehäusefensters werden sich über den auf der Grafikkarte verbauten Lüfter freuen. Dieser ist nicht nur recht leise, sondern besitzt auch eine eingebaute blaue LED, die das Gehäuse zusätzlich illuminiert.

Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT

Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT

Im Lieferumfang der GeForce FX 5900 XT von Gigabyte findet sich folgendes:


Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT

Wow, ganze drei Vollversionen legt Gigabyte der GeForce FX 5900 XT bei und setzt sich somit von der Konkurrenz zumindest in diesem Bereich positiv ab. Für solch einen geringen Preis eine so schnelle Grafikkarte mit einem solch umfangreichen Lieferumfang haben wir selten gesehen. Hut ab, Gigabyte!

Sparkle GeForce FX 5900 XT

Einen weiteren Kandidaten in unserem Roundup schickte die Firma Sparkle aus Taiwan ins Rennen. Auch bei dieser Grafikkarte handelt es sich natürlich um eine GeForce FX 5900 XT, die allerdings mit etwas anderen Taktraten als die breite Masse daherkommt. Ein Preisvergleich auf Geizhals.at ergibt einen Preis von rund 170 Euro. Bei diesem Betrag bewegt man sich sicherlich schon im unteren Bereich der Preisspanne der GeForce-Karten dieses Typs. Für Sparfüchse könnte die 5900 XT aus dem Hause Sparkle also durchaus eine Option sein.

Wie nicht anders erwartet, übernahm auch Sparkle das von nVidia entwickelte Referenzdesign für die GeForce FX 5900 XT. Nicht weiter verwunderlich, ist Sparkle doch einer der treuesten Partner nVidias. Ebenso wenig sensationell ist dann auch die weitere Ausstattung des PCBs. Neben dem obligatorischen DVI- und D-Sub-Ausgang fehlt natürlich auch nicht der Anschluss für den heimischen Fernseher. Auch der zusätzliche Stromanschluss ist natürlich mit von der Partie und versorgt den NV35-Chip zusätzlich mit Saft direkt vom Netzteil.

Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT

Während beim PCB eher schnöder Standard angesagt ist, setzt Sparkle beim Design des Kühlers auf eine optisch durchaus ansprechende Eigenentwicklung. Diese ist aber bei weitem nicht nur hübsch anzusehen, sondern ist bei der Temperierung des mit 390 MHz taktenden NV35 auch noch effektiv. Und so wird neben dem Chip auch der Speicher vom Typ DDR1 mit gekühlt. Allerdings ist dies auch hier nicht wirklich notwendig, taktet dieser doch nur mit 350 MHz und produziert nicht wirklich viel Abwärme, die eine passive oder gar aktive Kühlung nötig gemacht hätte. Dieser kommt übrigens von Hynix und hat eine minimale Zugriffszeit von 2,8 ns. Eine kurze Rechnung ergibt also eine maximale Taktfrequenz von 357 MHz. Kurze Overclockingtests ergaben jedoch ein anderes Bild. In diesen erreichte die GeForce FX 5900 XT von Sparkle weit mehr als die prognostizierten 357 MHz. Genauere Angaben wollen wir allerdings nicht machen, da sich diese Werte nicht ohne weiteres auf jede Karte diesen Typs projizieren lassen. An der Oberkante des PCB platzierte man zusätzlich noch eine Metallschiene. Den Sinn hinter dieser konnten wir leider nicht erkunden, trotzdem hebt sich Sparkle so wenigstens etwas vom Einheitsbrei der Grafikkarten ab. Das Gesamtpaket Sparkle GeForce FX 5900 XT könnte also durchaus ein Geheimtipp sein.

Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT

Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT

Der Lieferumfang der Sparkle GeForce FX 5900 XT sieht wie folgt aus:

Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT

Leider setzte auch Sparkle eher auf den Sparkurs - bei einem Preis von knapp 170 Euro auch nicht weiter verwunderlich.

Testsystem

Benchmarks

Ursprünglich wollten wir mit diesem Artikel einen neuen Benchmarkparcours einführen, der den alten - uns mittlerweile ein Dorn im Auge - ablösen sollte. Doch Intels Pläne, schon in kürze die ersten Mainboards mit PCI-Express-Schnittstelle auf den Markt zu bringen, machte unserem ehrgeizigen Plan fürs erste einen Strich durch die Rechnung. Nur so viel: Die neuen Benchmarks werden komplett auf aktuellen Spielen basieren, darunter FarCry, Unreal Tournament 2004 und Battlefield Vietnam. Auf die Nutzung von synthetischen Benchmarks a lá 3DMark 03 werden wir bewusst verzichten, da sich in den vergangenen Monaten die Berichte über manipulierte und optimierte Treiber häuften und wir diesem Spuk zumindest auf unserer Webseite endgültig den Garaus machen wollen. Sobald wir das neue Testsystem aufgesetzt haben, werden wir auch die Treiber einer Frischzellenkur unterziehen und diesbezüglich auf den neuesten Stand updaten. Und so lauten also ein weiteres Mal unsere Benchmarkprogramme wie folgt:

Synthetische Benchmarks

3DMark 03


3DMark 03

 1024x768x32:
ATi Radeon 9800 XT
6.537
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
5.904
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
5.860
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
5.640
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
5.296
Gainward GeForce FX 5900 XT
5.282
ATi Radeon 9700 Pro
5.236
MSI GeForce FX 5900 XT
5.111
Asus V9950 (FX 5900)
4.804
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
4.717
Sparkle GeForce FX 5900 XT
4.715
ATi Radeon 9600 XT
3.922
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
3.486
ATi Radeon 9600 Pro
3.445
nVidia GeForce FX 5700
2.861
nVidia GeForce 4 Ti4600
1.953
 1024x768x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
3.087
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
2.799
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
2.748
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
2.701
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
2.627
Gainward GeForce FX 5900 XT
2.595
MSI GeForce FX 5900 XT
2.509
ATi Radeon 9700 Pro
2.392
Asus V9950 (FX 5900)
2.326
Sparkle GeForce FX 5900 XT
2.300
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
2.296
ATi Radeon 9600 XT
1.807
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
1.723
ATi Radeon 9600 Pro
1.601
nVidia GeForce FX 5700
1.448
nVidia GeForce 4 Ti4600
628
 1280x1024x32:
ATi Radeon 9800 XT
4.945
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
4.411
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
4.364
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
4.158
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
3.914
Gainward GeForce FX 5900 XT
3.881
ATi Radeon 9700 Pro
3.863
MSI GeForce FX 5900 XT
3.755
Asus V9950 (FX 5900)
3.506
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
3.427
Sparkle GeForce FX 5900 XT
3.426
ATi Radeon 9600 XT
2.800
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
2.487
ATi Radeon 9600 Pro
2.461
nVidia GeForce FX 5700
2.022
nVidia GeForce 4 Ti4600
1.377
 1280x1024x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
2.236
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
2.041
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
1.996
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
1.900
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
1.884
Gainward GeForce FX 5900 XT
1.791
MSI GeForce FX 5900 XT
1.731
ATi Radeon 9700 Pro
1.675
Asus V9950 (FX 5900)
1.611
Sparkle GeForce FX 5900 XT
1.592
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
1.591
ATi Radeon 9600 XT
1.225
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
1.174
ATi Radeon 9600 Pro
1.086
nVidia GeForce FX 5700
957
nVidia GeForce 4 Ti4600
379
Angaben in Punkten

Von unseren insgesamt fünf Testkandidaten hinterlässt das Modell von Gainward dank der höchsten Taktraten den besten Eindruck. Diese Grafikkarte ist sogar so schnell, dass sie sich nur knapp hinter einer GeForce FX 5900 Ultra mit 256 MB Speicher positioniert. Aber auch die FX 5900 XT aus dem Hause MSI schlägt sich prächtig und kann die Modelle von Asus, Gigabyte und Sparkle hinter sich lassen. Die letzten beiden sind dank identischer Taktraten auch nahezu gleichauf. Die FX 5900 von Asus belegt den dritten Platz hinter Gainward und MSI.

AquaMark 3

AquaMark 3

 1024x768x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
51,54
Gainward GeForce FX 5900 XT
49,36
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
49,33
ATi Radeon 9800 XT
48,36
MSI GeForce FX 5900 XT
47,91
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
45,94
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
45,93
Asus V9950 (FX 5900)
45,20
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
44,52
Sparkle GeForce FX 5900 XT
44,51
ATi Radeon 9700 Pro
41,90
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
35,34
ATi Radeon 9600 XT
34,47
nVidia GeForce FX 5700
29,74
nVidia GeForce 4 Ti4600
29,44
Hinweis: DirectX 8
ATi Radeon 9600 Pro
29,39
 1024x768x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
39,59
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
36,99
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
36,70
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
33,41
ATi Radeon 9700 Pro
32,14
Gainward GeForce FX 5900 XT
31,31
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
30,96
MSI GeForce FX 5900 XT
30,13
Asus V9950 (FX 5900)
27,96
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
27,53
Sparkle GeForce FX 5900 XT
27,53
ATi Radeon 9600 XT
25,02
ATi Radeon 9600 Pro
21,54
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
20,07
nVidia GeForce FX 5700
17,00
nVidia GeForce 4 Ti4600
11,80
Hinweis: DirectX 8
 1280x1024x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
43,95
Gainward GeForce FX 5900 XT
41,57
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
41,50
ATi Radeon 9800 XT
40,91
MSI GeForce FX 5900 XT
40,04
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
38,45
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
38,38
Asus V9950 (FX 5900)
37,28
Sparkle GeForce FX 5900 XT
36,62
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
36,61
ATi Radeon 9700 Pro
33,93
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
27,24
ATi Radeon 9600 XT
25,82
nVidia GeForce 4 Ti4600
23,03
Hinweis: DirectX 8
nVidia GeForce FX 5700
22,58
ATi Radeon 9600 Pro
21,81
 1280x1024x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
30,21
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
28,01
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
27,73
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
24,81
ATi Radeon 9700 Pro
24,20
Gainward GeForce FX 5900 XT
23,20
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
23,04
MSI GeForce FX 5900 XT
22,38
Asus V9950 (FX 5900)
20,65
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
20,36
Sparkle GeForce FX 5900 XT
20,35
ATi Radeon 9600 XT
18,44
ATi Radeon 9600 Pro
15,87
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
14,37
nVidia GeForce FX 5700
11,86
nVidia GeForce 4 Ti4600
8,04
Hinweis: DirectX 8
Angaben in Punkten

Im AquaMark 3 zeigt sich ein ähnliches Bild wie auch schon zuvor. In diesem Benchmark kann das Modell von Gainward die FX 5900 Ultra sogar hinter sich lassen und auch das Modell von MSI schlägt sich wacker gegenüber der Konkurrenz. Gigabyte und Sparkle bewegen sich aufgrund der identischen Taktraten wieder auf dem selben Niveau und werden nur knapp von der FX 5900 von Asus geschlagen.

Spielebenchmarks

Unreal Tournament 2003

Unreal Tournament 2003 - Pyramid

 1024x768x32:
ATi Radeon 9800 XT
63,87
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
63,53
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
63,24
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
62,10
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
61,97
ATi Radeon 9700 Pro
61,33
Gainward GeForce FX 5900 XT
61,09
MSI GeForce FX 5900 XT
60,55
Asus V9950 (FX 5900)
60,05
Sparkle GeForce FX 5900 XT
59,60
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
59,59
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
58,65
ATi Radeon 9600 XT
56,00
ATi Radeon 9600 Pro
52,43
nVidia GeForce 4 Ti4600
52,41
nVidia GeForce FX 5700
52,09
 1024x768x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
55,92
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
54,91
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
54,01
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
53,02
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
52,44
ATi Radeon 9700 Pro
48,76
Gainward GeForce FX 5900 XT
48,07
MSI GeForce FX 5900 XT
47,00
Asus V9950 (FX 5900)
45,34
Sparkle GeForce FX 5900 XT
44,97
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
44,96
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
40,60
ATi Radeon 9600 XT
36,67
ATi Radeon 9600 Pro
33,32
nVidia GeForce FX 5700
31,84
nVidia GeForce 4 Ti4600
16,80
 1280x960x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
60,39
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
58,92
Gainward GeForce FX 5900 XT
58,91
MSI GeForce FX 5900 XT
58,13
ATi Radeon 9800 XT
57,38
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
56,75
Asus V9950 (FX 5900)
56,74
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
55,86
Sparkle GeForce FX 5900 XT
55,86
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
55,74
ATi Radeon 9700 Pro
52,04
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
44,56
ATi Radeon 9600 XT
42,54
nVidia GeForce 4 Ti4600
38,33
ATi Radeon 9600 Pro
38,27
nVidia GeForce FX 5700
37,80
 1280x960x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
45,02
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
42,71
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
41,49
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
39,20
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
36,69
Gainward GeForce FX 5900 XT
34,26
ATi Radeon 9700 Pro
34,10
MSI GeForce FX 5900 XT
33,69
Asus V9950 (FX 5900)
32,01
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
31,88
Sparkle GeForce FX 5900 XT
31,87
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
26,40
ATi Radeon 9600 XT
25,29
ATi Radeon 9600 Pro
22,91
nVidia GeForce FX 5700
20,86
nVidia GeForce 4 Ti4600
9,16

Auch in Unreal Tournament 2003 zeigen alle fünf Testkandidaten eine sehr gute Leistung. Während das Modell von Gainward wieder den Platz an der Sonne für sich beanspruchen kann, platziert sich das gesamte Feld in 1280x960 sogar vor einer Radeon 9800 Pro mit 128 MB Speicher, MSI und Gainward sogar vor dem 256-MB-Modell. In den übrigen Auflösungen unterliegt man jeweils knapp einer ATi Radeon 9700 Pro.

RtCW - Enemy Territory

RtCW - Enemy Territory

 1024x768x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
79,3
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
79,0
Gainward GeForce FX 5900 XT
78,3
MSI GeForce FX 5900 XT
77,9
Asus V9950 (FX 5900)
77,1
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
77,0
Sparkle GeForce FX 5900 XT
77,0
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
74,8
ATi Radeon 9800 XT
72,1
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
72,1
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
70,7
ATi Radeon 9700 Pro
70,0
nVidia GeForce 4 Ti4600
68,6
ATi Radeon 9600 XT
66,9
nVidia GeForce FX 5700
66,2
ATi Radeon 9600 Pro
63,0
 1024x768x32 4xAA/8xAF:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
67,7
ATi Radeon 9800 XT
67,4
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
66,2
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
65,2
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
65,1
ATi Radeon 9700 Pro
62,4
Gainward GeForce FX 5900 XT
61,5
MSI GeForce FX 5900 XT
60,0
Asus V9950 (FX 5900)
57,1
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
56,1
Sparkle GeForce FX 5900 XT
56,0
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
52,5
ATi Radeon 9600 XT
43,6
nVidia GeForce FX 5700
43,0
ATi Radeon 9600 Pro
39,5
nVidia GeForce 4 Ti4600
29,0
 1280x1024x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
73,6
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
72,4
ATi Radeon 9800 XT
69,7
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
69,4
Gainward GeForce FX 5900 XT
68,9
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
68,7
MSI GeForce FX 5900 XT
67,2
ATi Radeon 9700 Pro
65,5
Asus V9950 (FX 5900)
64,5
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
63,9
Sparkle GeForce FX 5900 XT
63,9
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
60,1
nVidia GeForce 4 Ti4600
52,2
ATi Radeon 9600 XT
50,3
nVidia GeForce FX 5700
50,2
ATi Radeon 9600 Pro
45,8
 1280x1024x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
54,8
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
53,5
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
51,9
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
51,1
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
50,4
Gainward GeForce FX 5900 XT
47,7
ATi Radeon 9700 Pro
46,1
MSI GeForce FX 5900 XT
44,6
Asus V9950 (FX 5900)
41,8
Sparkle GeForce FX 5900 XT
41,5
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
41,4
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
41,3
nVidia GeForce FX 5700
35,6
ATi Radeon 9600 XT
29,7
ATi Radeon 9600 Pro
26,7
nVidia GeForce 4 Ti4600
17,4

Enemy Territory, basierend auf der OpenGL-API, war immer schon ein Fest für Grafikkarten von nVidia und so hinterlassen auch hier alle fünf Testkandidaten einen sehr guten Eindruck, der nur etwas vom Performanceverlust unter der Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung verfälscht wird. Besonders das Modell von Gainward erregt wieder einmal Aufmerksamkeit, indem es der GeForce FX 5900 Ultra dicht auf den Fersen ist.

AquaNox 2 - Revelation

AquaNox 2 - Revelation

 1024x768x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
142,4
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
139,8
Gainward GeForce FX 5900 XT
139,1
MSI GeForce FX 5900 XT
137,3
Asus V9950 (FX 5900)
131,5
Sparkle GeForce FX 5900 XT
129,1
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
129,0
ATi Radeon 9800 XT
118,1
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
114,6
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
112,1
ATi Radeon 9700 Pro
107,0
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
101,3
nVidia GeForce 4 Ti4600
88,4
ATi Radeon 9600 XT
86,4
nVidia GeForce FX 5700
83,8
ATi Radeon 9600 Pro
79,9
 1024x768x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
94,4
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
89,1
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
88,0
ATi Radeon 9700 Pro
80,1
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
73,5
Gainward GeForce FX 5900 XT
71,8
MSI GeForce FX 5900 XT
69,8
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
68,7
Asus V9950 (FX 5900)
64,6
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
63,8
Sparkle GeForce FX 5900 XT
63,8
ATi Radeon 9600 XT
60,6
ATi Radeon 9600 Pro
53,2
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
43,7
nVidia GeForce FX 5700
41,2
nVidia GeForce 4 Ti4600
18,8
 1280x1024x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
109,8
Gainward GeForce FX 5900 XT
104,0
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
103,8
MSI GeForce FX 5900 XT
100,7
Asus V9950 (FX 5900)
94,9
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
93,7
Sparkle GeForce FX 5900 XT
93,6
ATi Radeon 9800 XT
91,5
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
87,2
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
85,7
ATi Radeon 9700 Pro
78,7
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
70,1
ATi Radeon 9600 XT
61,6
nVidia GeForce 4 Ti4600
60,6
ATi Radeon 9600 Pro
56,5
nVidia GeForce FX 5700
55,4
 1280x1024x32 4xAA/8xAF:
ATi Radeon 9800 XT
68,1
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
64,3
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
62,8
ATi Radeon 9700 Pro
56,3
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
48,5
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
47,4
Gainward GeForce FX 5900 XT
47,0
MSI GeForce FX 5900 XT
45,6
Asus V9950 (FX 5900)
42,2
Sparkle GeForce FX 5900 XT
41,7
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
41,6
ATi Radeon 9600 XT
40,4
ATi Radeon 9600 Pro
35,1
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
27,8
nVidia GeForce FX 5700
25,5
nVidia GeForce 4 Ti4600
11,9

Wow, auch in AquaNox 2 können die 5900 XTs voll auftrumpfen und wieder einmal vermag es das Modell aus dem Hause Gainward die 5900 Ultra zu überholen. Auch das Modell von MSI schlägt sich dank D.O.T.-Technologie beachtlich und kann alle anderen Konkurrenten im Zaum halten. Asus platziert sich wieder einmal vor Gigabyte und Sparkle, die durch die identischen Standardtaktraten auf nahezu exakt die gleichen Ergebnisse kommen. Die Unterschiede lassen sich getrost als Messungenauigkeiten abstempeln.

X2 - The Threat


X2 - The Threat

 1024x768x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
108,80
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
107,03
Gainward GeForce FX 5900 XT
105,01
MSI GeForce FX 5900 XT
104,82
Asus V9950 (FX 5900)
102,62
Sparkle GeForce FX 5900 XT
102,10
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
102,09
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
89,77
ATi Radeon 9800 XT
84,20
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
82,88
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
82,30
nVidia GeForce FX 5700
81,36
ATi Radeon 9700 Pro
80,91
ATi Radeon 9600 XT
80,75
nVidia GeForce 4 Ti4600
78,80
ATi Radeon 9600 Pro
73,46
 1024x768x32 4xAA/8xAF:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
85,79
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
83,91
Gainward GeForce FX 5900 XT
82,83
MSI GeForce FX 5900 XT
82,06
ATi Radeon 9800 XT
79,61
Asus V9950 (FX 5900)
79,17
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
78,90
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
78,85
Sparkle GeForce FX 5900 XT
78,84
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
77,98
ATi Radeon 9700 Pro
74,22
ATi Radeon 9600 XT
65,32
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
62,11
ATi Radeon 9600 Pro
58,39
nVidia GeForce FX 5700
54,13
nVidia GeForce 4 Ti4600
26,91
 1280x1024x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
93,27
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
90,76
Gainward GeForce FX 5900 XT
89,75
MSI GeForce FX 5900 XT
88,99
Asus V9950 (FX 5900)
85,98
Sparkle GeForce FX 5900 XT
84,99
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
84,98
ATi Radeon 9800 XT
75,14
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
73,37
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
73,13
ATi Radeon 9700 Pro
69,17
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
68,08
ATi Radeon 9600 XT
62,22
nVidia GeForce FX 5700
58,76
nVidia GeForce 4 Ti4600
56,83
ATi Radeon 9600 Pro
53,90
 1280x1024x32 4xAA/8xAF:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
71,31
ATi Radeon 9800 XT
68,49
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
67,93
Gainward GeForce FX 5900 XT
66,86
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
66,21
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
66,07
MSI GeForce FX 5900 XT
65,39
Asus V9950 (FX 5900)
61,82
ATi Radeon 9700 Pro
61,67
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
61,32
Sparkle GeForce FX 5900 XT
61,31
ATi Radeon 9600 XT
47,09
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
42,70
ATi Radeon 9600 Pro
41,75
nVidia GeForce FX 5700
35,11
nVidia GeForce 4 Ti4600
16,55

Und wieder einmal beweisen die fünf Testkandidaten was in ihnen steckt. Das Modell von Gainward ist der 5900 Ultra wieder dicht auf den Fersen und auch die Leistung der FX 5900 XT von MSI sollte nochmals hervorgehoben werden. Allerdings bricht die gesamte GeForce-Familie im Qualitätsmodus unverhältnismäßig stark ein.

Halo - Combat Evolved


Halo - Combat Evolved

 1024x768x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
61,08
ATi Radeon 9800 XT
57,55
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
56,72
Gainward GeForce FX 5900 XT
55,57
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
53,52
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
53,46
MSI GeForce FX 5900 XT
52,95
Asus V9950 (FX 5900)
49,43
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
48,42
Sparkle GeForce FX 5900 XT
48,42
ATi Radeon 9700 Pro
47,01
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
34,68
ATi Radeon 9600 XT
33,81
nVidia GeForce 4 Ti4600
32,97
Hinweis: DirectX 8
nVidia GeForce FX 5700
29,93
ATi Radeon 9600 Pro
28,37
 1280x1024x32:
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
39,49
Gainward GeForce FX 5900 XT
38,79
ATi Radeon 9800 XT
38,56
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
38,40
MSI GeForce FX 5900 XT
36,15
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
35,62
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
35,52
Asus V9950 (FX 5900)
33,64
Sparkle GeForce FX 5900 XT
32,92
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
32,91
ATi Radeon 9700 Pro
30,96
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
22,81
nVidia GeForce 4 Ti4600
21,66
Hinweis: DirectX 8
ATi Radeon 9600 XT
21,14
nVidia GeForce FX 5700
19,56
ATi Radeon 9600 Pro
18,27

Auch in Halo kann die gesamte Riege der FX 5900 XTs voll punkten. Besonders hervorzuheben ist wieder einmal das Modell von Gainward, das dank brachialer Übertaktung durch den Hersteller in 1280x1024 sogar alle Karten von ATi hinter sich lässt und nur an der FX 5950 Ultra scheitert. Der Rest des Testfeldes positioniert sich den Taktraten entsprechend.

Leistungsrating

Leistungsrating 1024x768

nVidia GeForce FX 5950 Ultra
97,6
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
94,7
Gainward GeForce FX 5900 XT
93,7
MSI GeForce FX 5900 XT
91,9
ATi Radeon 9800 XT
91,3
Asus V9950 (FX 5900)
88,6
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
87,7
Sparkle GeForce FX 5900 XT
87,5
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
87,5
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
87,1
ATi Radeon 9700 Pro
81,7
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
74,1
ATi Radeon 9600 XT
69,9
nVidia GeForce FX 5700
64,2
nVidia GeForce 4 Ti4600
63,4
ATi Radeon 9600 Pro
63,0
Angaben in Prozent

Wie wir es von allen nVidia-Karten gewohnt sind, liegt diesen besonders die Rohleistung. Die schnellste von uns heute getestete Grafikkarte ist dabei die GeForce FX 5900 XT von Gainward, die sich im Rating kurz hinter der wesentlich teureren FX 5900 Ultra positionieren kann. Die Radeon 9800 XT lässt sie ebenso hinter sich wie den direkten Konkurrenten von MSI, der allerdings mit etwas geringeren Taktraten ins Rennen ging. Gleichauf sind die Modelle von Sparkle und Gigabyte, die jeweils mit den Standard-Taktraten beim Kunden ankommen. Die FX 5900 von Asus positioniert sich vor diesen beiden.

Leistungsrating 1280x1024

nVidia GeForce FX 5950 Ultra
97,7
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
94,1
Gainward GeForce FX 5900 XT
93,3
ATi Radeon 9800 XT
92,0
MSI GeForce FX 5900 XT
90,5
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
87,6
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
86,8
Asus V9950 (FX 5900)
85,9
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
84,5
Sparkle GeForce FX 5900 XT
84,5
ATi Radeon 9700 Pro
79,2
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
66,0
ATi Radeon 9600 XT
61,5
nVidia GeForce FX 5700
55,2
nVidia GeForce 4 Ti4600
55,1
ATi Radeon 9600 Pro
54,4
Angaben in Prozent

Auch in 1280x1024 hat die Karte aus dem Hause Gainward die Nase vorn und kann wieder die Radeon 9800 XT in die Schranken verweisen. Die übrigen Konkurrenten positionieren sich ihren Taktraten entsprechend in der folgenden Reihenfolge: MSI vor Asus, Asus vor Gigabyte und Gigabyte gleichauf mit Sparkle. Die letzten drei Kontrahenten sind leider nicht in der Lage die Radeon 9800 Pro mit 128 und 256 MB zu überholen.

Leistungsrating 4xAA/8xAF

ATi Radeon 9800 XT
99,0
ATi Radeon 9800 Pro 256MB
93,6
ATi Radeon 9800 Pro 128MB
90,8
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
90,3
nVidia GeForce FX 5900 Ultra
85,8
Gainward GeForce FX 5900 XT
82,9
ATi Radeon 9700 Pro
82,8
MSI GeForce FX 5900 XT
80,5
Asus V9950 (FX 5900)
75,7
Sparkle GeForce FX 5900 XT
74,9
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
74,9
ATi Radeon 9600 XT
62,0
nVidia GeForce FX 5700 Ultra
59,2
ATi Radeon 9600 Pro
55,0
nVidia GeForce FX 5700
49,8
nVidia GeForce 4 Ti4600
25,9
Angaben in Prozent

Anti-Aliasing und anisotrope Filterung ist bekanntlich eine Stärke der Radeon-Serie und so müssen die fünf Kontrahenten sich in diesem Rating leider mit den hinteren Plätzen begnügen. Einzig die Karte von Gainward kann mit der 5900 Ultra mithalten und sogar die Radeon 9700 Pro überholen. Der Rest des Feldes fällt sogar noch hinter diese zurück, kann sich aber trotzdem weit von der Radeon 9600 XT absetzen.

Fazit

Und wieder einmal ist es an der Zeit ein Fazit zu ziehen. Auch in diesem Test standen sich wieder einige Kontrahenten gegenüber, die teilweise für die eine oder andere handfeste Überraschung gesorgt haben.

Gainward GeForce FX 5900 XT
Gainward GeForce FX 5900 XT
Leistung-HammerEine dieser Überraschungen war mit Sicherheit die Gainward FX Powerpack 1100 XT Golden Sample, die dank der brachialen, vom Hersteller garantierten Übertaktung des Öfteren mit einer weitaus teureren GeForce FX 5900 Ultra gleichziehen kann. Von allen getesteten GeForce FX 5900 XT-Karten war diese mit Abstand die schnellste und nur der recht magere Lieferumfang war uns ein Dorn im Auge. Offensichtlich muss der geneigte Käufer einen Kompromiss eingehen, möchte er große Leistung zum kleinen Preis erhalten. Schließlich muss Hersteller Gainward die anfallenden Mehrkosten für schnelleren Speicher ja auch irgendwie kompensieren. Aufgrund der außerordentlich guten Leistung hat sich das Modell unseren Performance-Award hart erarbeitet.

MSI GeForce FX 5900 XT
MSI GeForce FX 5900 XT
Hardware-HammerEin weiterer Lichtblick war - wie nicht anders zu erwarten - die GeForce FX 5900 XT von MSI. Dank der zehnprozentigen Übertaktung durch die D.O.T. (Dynamic Overclocking Technology) war diese Grafikkarten in der Lage mit der Konkurrenz von Gainward mitzuhalten und durchweg einen guten Eindruck zu hinterlassen. Gegenüber Gainward kann das Modell von MSI auch durch einen außerordentlich guten Lieferumfang punkten, den man bei dem angesprochenen Mitstreiter leider vergeblich sucht. Aufgrund der guten Leistung und des Packungsinhaltes erhält die MSI GeForce FX 5900 XT die Empfehlung der Redaktion.

Asus GeForce FX 5900
Asus GeForce FX 5900
Unter ganz anderen Bedingungen ging die Asus V9950 Gamer Edition in unseren Testparcours. Hier kommt ein GeForce FX 5900 Chip zum Einsatz, welchen Asus allerdings streng nach nVidias Vorgaben für die GeForce FX 5900 XT(400/700 MHz) taktet. Die Karte kann somit im Gegensatz zur Konkurrenz von MSI und Gainward keine Bäume ausreißen. Trotzalledem bietet die Karte aus dem Hause Asus eine solide Leistung, die für alle aktuellen Spiele mehr als ausreichend sein dürfte, zu einem fairen Preis. Asus-typisch weiß auch der Lieferumfang durchaus zu überzeugen und spätestens durch diesen hebt man sich positiv von Konkurrenten von Gainward oder Sparkle ab, die an jeder Ecke versuchen zu sparen.

Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Gigabyte GeForce FX 5900 XT
Eine waschechte GeForce FX 5900 XT erreichte uns von Gigabyte. Diese taktet dann auch mit den vom Hersteller nVidia vorgegebenen 390 MHz für den Chip und 700 MHz für den Speicher. Aufgrund dieser Tatsache war uns schon im Vorfeld klar, dass diese Grafikkarte gegen Gainward und Konsorten keine Chance haben würde. Aber ebenso wie der Kontrahent von Asus, ist auch die Gigabyte GeForce FX 5900 XT eine sehr gute Grafikkarte, die vor allem durch ihre solide Leistung bei niedrigem Preis überzeugen kann. Über den recht umfangreichen Lieferumfang freute sich die Redaktion ebenfalls, denn besonders im mittleren Preissegment setzen viele Hersteller von Grafikkarten oftmals genau an dieser Stelle den Rotstift an und streichen was das Zeug hält.

Sparkle GeForce FX 5900 XT
Sparkle GeForce FX 5900 XT
Preis-HammerEine weitere GeForce FX 5900 XT erreichte uns von Sparkle. Genau wie das Modell von Gigabyte wird auch diese Grafikkarte mit den Standardtaktraten von 390 MHz für den NV35-Chip und 700 MHz für den Speicher ausgeliefert. Gegenüber Gainward und MSI ist damit leider kein Land zu gewinnen und so teilte man sich mit Gigabyte in unserem Testfeld die hinteren Plätze. Dies soll allerdings nicht heißen, dass die Sparkle GeForce FX 5900 XT eine schlechte Grafikkarte ist. Ganz im Gegenteil, denn besonders dank ihres niedrigen Preises wird sie sicher für den einen oder anderen Sparfuchs durchaus interessant sein. Die guten Overclockingergebnisse und der überaus effektive und leise Kühler tragen den Rest zum guten Gesamteindruck bei. Die sehr gute Leistung bei einem sehr niedrigen Preis war uns einen Preis-/Leistungsaward wert.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/aopen_aeolus_fx_5900_xt/
  2. http://www.3dcenter.org/artikel/cinefx/
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/5950_5700_ultra_9800_9600xt/7/#gainward_fx_powerpack_model_ultra_960
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/5950_5700_ultra_9800_9600xt/5/#msi_geforce_fx_5950_ultra
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/canterwood_roundup/4/#abit_ic7_g
  6. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/laufwerke/lg_gsa4081b_traxdata_rw2500/
  7. http://www.futuremark.com/products/3dmark03/
  8. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks//3dmark03/
  9. http://www.aquamark3.com/
  10. http://www.aquamark3.com/am3-mirrors.htm
  11. http://www.unrealtournament2003.com/news.php
  12. http://www.us.atari.com/demos/
  13. http://www.3dcenter.org/
  14. http://www.enemy-territory.com/
  15. http://enemy-territory.4players.de:1041/modules.php?name=Downloads&d_op=getit&lid=68
  16. http://www.aquanox-portal.com/
  17. http://www.aquanox-revelation.com/e/download.htm
  18. http://www.3dcenter.de/userbench/
  19. http://www.egosoft.com/x2/
  20. http://www.x2-demo.de/X2-RollingDemo.exe
  21. http://halo.bungie.net/
  22. http://www.chip.de/downloads/c_downloads_11054726.html
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