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Test: Leadtek Winfast PX6600 und PX6600GT

von Christoph Becker

Einleitung

Schauen wir ein paar Monate zurück in die Vergangenheit. Vor knapp einem halben Jahr veröffentlichte Intel [1] mit i915P und i925X zwei brandneue Chipsätze, die neben einem neuen Sockel auch ein neues Bus-System in der Feature-Liste trugen. PCI Express wurde in den Consumer-Markt eingeführt; mit von der Partie war auch nVidia, die den neuen Mainboards knapp drei Monate später eine neue Grafikkartenserie zur Seite stellten. Die GeForce 6600-Serie war geboren und sollte von nun an die neue Mittelklasse bilden. Hielt sich die Nachfrage nach derartigen Karten anfänglich noch in Grenzen (der letztendlich erhörte Ruf [2] nach einer AGP-Variante war umso lauter), kommt der PCI Express-Sektor zum Weihnachtsgeschäft langsam in Fahrt.

Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT

Die Zeit ist reif und nach einer ersten Betrachtung des Referenzmodells [3] wollen wir heute einen genaueren Blick auf zwei dieser Grafikkarten aus dem Hause Leadtek werfen. Beide hören auf den Namen WinFast, sind allerdings gemäß unterschiedlicher Ansprüche auch unterschiedlich getaktet und dementsprechend mit 6600 und 6600 GT bestückt. Was diese zwei Pixelbeschleuniger mit NV43-Chip im Stande sind zu leisten, wollen wir in diesem Artikel genauer durchleuchten.

Leadtek
Leadtek

Technische Daten

Beide heute getesteten Karten entsprechen nahezu nVidias Vorgaben bezüglich der GeForce 6600er-Serie, so dass die technischen Daten im Vergleich zu Konkurrenz wie folgt aussehen:

Radeon
X700
Radeon
X700 PRO
Radeon
X700 XT
GeForce
6600
GeForce
6600 GT
Chip RV410 RV410 RV410 NV43 NV43
Transistoren - - - ca. 146 Mio. ca. 146 Mio.
Fertigung 0,11 µm 0,11 µm 0,11 µm 0,11 µm 0,11 µm
Taktung (MHz) 400 420 475 300 500
Renderpipes 8 8 8 8 8
Pixelfüllrate 3200 MPix/s 3360 MPix/s 3800 MPix/s 2400 MPix/s 4000 MPix/s
TMUs je Pipe 1 1 1 1 1
Texelfüllrate 3200 MTex/s 3360 MTex/s 3800 MTex/s 2400 MTex/s 4000 MTex/s
Vertexeinheit DX9 VS 2.0+ DX9 VS 2.0+ DX9 VS 2.0+ DX9 VS 3.0 DX9 VS 3.0
Vertexpipes 6 6 6 3 3
Interface PEG x16 PEG x16 PEG x16 PEG x 16 PEG x16/AGP
SLI-Modus* nein nein nein nein ja
Texturen pro Pass 8 (16) 8 (16) 8 (16) 8 (16) 8 (16)
Pixelshader PS 2.0+ PS 2.0+ PS 2.0+ PS 3.0 PS 3.0
Speicher (MB) 128 DDR 256 GDDR3 128 GDDR3 128 DDR 128 GDDR3
Anbindung 128 Bit 128 Bit 128 Bit 128 Bit 128 Bit
Speichertakt (MHz) 350 430 525 250** 500/450***
Bandbreite (MB/s) 11200 13760 16800 8000 16000
RAMDAC 2x400 MHz 2x400 MHz 2x400 MHz 2x400 MHz 2x400 MHz
Präz. pro Kanal 24Bit (FP24) 24Bit (FP24) 24Bit (FP24) 32Bit (FP32) 32Bit (FP32)
US-Preis (ohne MwSt.) $149 $199 (256 MB) $199 $149 $199
* Der SLI-Modus setzt ein PCI-Express-Interface voraus
** Der Speichertakt der GeForce 6600 ist von den Herstellern frei wählbar.
*** Der Speichertakt des Modells für PEG liegt bei 500 MHz, der des für AGP bei 450 MHz.

Bei der GeForce 6600 wählte Leadtek neben dem fixen Chiptakt von 300 MHz deren 275 für den verbauten DDR1-Speicher (bei der 6600 Non-GT lässt nVidia dem Hersteller eine Entscheidungsspielraum). Die GeForce 6600 GT taktet standardkonform mit 500 MHz für den Chip und 500 MHz für den Speicher vom Typ GDDR3.

Die Karten

Leadtek WinFast PX6600

Den Anfang macht das vermeintlich kleinere der beiden WinFast-Modelle. Die Grafikkarte gibt es ab 104 Euro (ab 116 Euro sofort lieferbar), wie ein Preisvergleich bei Geizhals.at [4] ergibt. Ob dieser Preis angemessen ist, werden wir allerdings erst später in den Benchmarks klären können.

Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600

Bei den Anschlüssen der WinFast PX6600 geht Leadtek den konservativen Weg und entwickelte eine Grafikkarte, die über den Standard nicht hinaus kommt. Nicht weiter verwerflich, da mehr oftmals auch schlichtweg nicht nötig ist. Und so verlötete man auf dem PCB dann einen DSub-Ausgang sowie einen für digitale Bildsignale (DVI) und einen Anschluss für den heimischen Fernseher. ViVo bietet die Karte hingegen nicht.

Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600

Beim Design der Platine der Leadtek WinFast PX6600 hielt man sich größtenteils an die Vorgaben nVidias. Dieses sieht unter anderem eine Anordnung der Speicherchips im 90-Grad-Winkel sowie keine externe Stromversorgung vor. Neue Wege geht man beim verbauten Kühlkörper. Dieser ist eine Eigenentwicklung und verfügt über einen größeren Lüfter als nVidias Referenzdesign. Zudem wurde die Kühlfläche vergrößert, so dass der Lüfter grundsätzlich weniger Arbeit verrichten muss. Dies resultiert in einem angenehm niedrigen Geräuschniveau, das etwa auf dem Niveau einer Radeon X800 liegt. Hier hat Leadtek gegenüber nVidias Lösung wirklich Fortschritte machen können.

Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600

Beim RAM setzt Leadtek auf Speicherchips der Firma Hynix. Die insgesamt 128 MB Texturspeicher werden dabei auf acht Chips aufgeteilt, die jeweils eine minimale Zugriffszeit von 3,6 ns besitzen. Getaktet wird dieser seitens Leadtek mit 275 MHz (550 MHz DDR). Der NV43-Chips läuft derweil mit 300 MHz. Die Karte besitzt kein Hardware-Monitoring.

Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600

Folgende Extras legte Leadtek der WinFast 6600 bei:

Leadtek WinFast PX6600GT

Weiter geht es mit der Leadtek WinFast PX6600GT, die in Leadteks 6600-PCIe-Serie aktuell nur durch die Extreme Version [5] übertroffen wird. Dementsprechend teurer ist diese Grafikkarte dann auch gegenüber der PX6600. Laut Geizhals.at [6] muss man momentan 179 Euro auf den hypothetischen Ladentisch legen, um eine solche Karte sein Eigen nennen zu können. Die Verfügbarkeit ist gut.

Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT

Prinzipiell gleichen sich die beiden heute getesteten Modelle wie ein Ei dem anderen. Und so verlötet man auch auf der 6600 GT einen DSub- und einen DVI-Anschluss sowie einen TV-Ausgang. ViVo sucht man auch hier vergebens.

Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT

Gegenüber dem langsamer getakteten Modell wurde auf den zweiten Blick dann aber doch einiges geändert. So wurden die Kondensatoren für die Stromversorgung, die übrigens auch hier voll über den PCI Express-Bus geregelt wird, kurzerhand rechts über den Chip verfrachtet. Zudem findet man auf der PX6600GT die Schnittstelle für den Betrieb zweier Grafikkarten gleichen Typs im SLI-Modus. Den Lüfter bzw. Kühlkörper ließ man hingegen erneut unberührt, so dass wir uns prinzipiell nur wiederholen können. Ein recht großer Lüfter und große Kühlfläche ergeben auch in diesem Fall ein leises Betriebsgeräusch auch unter Volllast.

Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT

Beim Speicher setzt man - genau wie es nVidia vorsieht - auf GDDR3-Chips. Diese kommen aus dem Hause Samsung und besitzen eine minimale Zugriffszeit von 2,0 ns. Sie sind somit für eine Taktfrequenz von bis zu 500 MHz (1 GHz DDR) spezifiziert, der von Leadtek auch konsequent ausgenutzt wird.

Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT

Folgendes legt Leadtek dem Karton der WinFast PX6600GT bei:

Testsystem

Testsystem PCI Express:

Testsystem AGP 8x:

Die Einstellungen in den Treibern der Grafikkarten nahmen wir wie folgt vor: Grundsätzlich versuchten wir die maximale Qualität zu erreichen und stellten z.B. bei allen Karten der GeForce-Serie den IQ-Regler auf die Stufe „Quality“, so dass der optimierte trilineare Filter aktiviert ist, um nicht gegenüber den ATi-Karten ins Hintertreffen zu geraten. Alle anderen Einstellungen beließen wir beim Standard, der bei der Neuinstallation des Treibers aktiviert ist. Dass der aktuelle ForceWare-Treiber von nVidia bereits das Shader-Model 3.0 unterstützt, ist durchaus wichtig, da FarCry dieses Feature in der inoffiziellen Version 1.2 ebenfalls bietet. Bei den ATi-Karten beließen wir ebenfalls die IQ-Einstellungen in den Standardeinstellungen. Sowohl nVidia- wie auch ATi-Grafikkarten sollten so während des ganzen Tests eine vergleichbare und akzeptable Bildqualität liefern.

* Da es zur Zeit noch keine GeForce 6800 für PCI Express gibt, emulierten wir diese Karte mit einer 6800 GT für PCI-E. Um insgesamt vier Pipelines deaktivieren zu können, nutzen wir den RivaTuner [7], der ein solches Feature beherrscht. Unangenehmer Nebeneffekt: Die von uns emulierte GeForce 6800 für PCI Express besitzt 256 MB Speicher, was besonders unter der Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung zum Tragen kommt. Gleiches taten wir mit der GeForce 6800 LE.

Benchmarks

Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:

Synthetische Benchmarks

3DMark 03

Hart umstritten, aber dennoch interessiert sich das Gros unser Leser immer noch primär für 3DMark03 aus dem Hause Futuremark. Dies veranlasste uns dazu, das Benchmarkprogramm doch noch in den Parcours zu integrieren, denn der Leser ist schließlich König. Alle Einstellungen zu Anti-Aliasing und anisotroper Filterung wurden im Programm vorgenommen und nicht über den Treiber erzwungen.

3DMark 03

 1024x768:
ATi Radeon X800 XT "PE"
12.860
nVidia GeForce 6800 Ultra
12.563
ATi Radeon X800 XT
12.082
nVidia GeForce 6800 GT
11.409
ATi Radeon X800 Pro
10.558
nVidia GeForce 6800
9.388
Leadtek WinFast PX6600GT
8.099
ATi Radeon X700 XT
7.901
nVidia GeForce 6600 GT
7.600
nVidia GeForce 6800 LE
7.296
ATi Radeon X700 Pro
7.121
ATi Radeon 9800 XT
6.858
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
6.387
ATi Radeon 9800 Pro
6.086
nVidia GeForce PCX 5900
5.404
Leadtek WinFast PX6600
4.996
ATi Radeon X600 XT
4.292
 1024x768 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
7.770
nVidia GeForce 6800 Ultra
7.450
ATi Radeon X800 XT
7.174
nVidia GeForce 6800 GT
6.677
ATi Radeon X800 Pro
5.675
nVidia GeForce 6800
5.291
nVidia GeForce 6800 LE
4.255
Leadtek WinFast PX6600GT
4.142
nVidia GeForce 6600 GT
4.022
ATi Radeon X700 XT
3.964
ATi Radeon X700 Pro
3.321
ATi Radeon 9800 XT
3.203
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
3.035
ATi Radeon 9800 Pro
2.814
nVidia GeForce PCX 5900
2.487
Leadtek WinFast PX6600
2.478
ATi Radeon X600 XT
1.954
 1280x1024:
ATi Radeon X800 XT "PE"
10.376
nVidia GeForce 6800 Ultra
9.894
ATi Radeon X800 XT
9.719
nVidia GeForce 6800 GT
8.929
ATi Radeon X800 Pro
8.222
nVidia GeForce 6800
7.203
Leadtek WinFast PX6600GT
6.068
ATi Radeon X700 XT
5.884
nVidia GeForce 6600 GT
5.584
nVidia GeForce 6800 LE
5.419
ATi Radeon X700 Pro
5.290
ATi Radeon 9800 XT
5.119
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
4.778
ATi Radeon 9800 Pro
4.494
nVidia GeForce PCX 5900
3.960
Leadtek WinFast PX6600
3.651
ATi Radeon X600 XT
3.086
 1280x1024 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
5.962
nVidia GeForce 6800 Ultra
5.551
ATi Radeon X800 XT
5.471
nVidia GeForce 6800 GT
4.933
ATi Radeon X800 Pro
4.196
nVidia GeForce 6800
3.691
nVidia GeForce 6800 LE
3.006
nVidia GeForce 6600 GT
2.729
ATi Radeon X700 XT
2.556
Leadtek WinFast PX6600GT
2.507
ATi Radeon X700 Pro
2.414
ATi Radeon 9800 XT
2.361
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
2.205
ATi Radeon 9800 Pro
1.999
nVidia GeForce PCX 5900
1.580
Leadtek WinFast PX6600
1.542
ATi Radeon X600 XT
1.297
Angaben in Punkten

3DMark 05

3DMark 05 ist Futuremarks neuestes Produkt zum Testen von aktuellen Grafikkarten. War die Vorgängerversion noch höchst umstritten, blieb ein Eklat der 05er-Version bis jetzt erspart. Zu den Features der neu entwickelten Engine, auf der 3DMark 05 basiert, gehört unter anderem auch die Unterstützung des Shader-Model 2.0b und 3.0 aktueller ATi- und nVidia-Karten. Lief 3DMark 03 auch noch auf älteren Grafikkarten, ist für die Nutzung des neuesten Teils eine Grafikkarte mit DirectX-9.0-Fähigkeiten essentiell. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel [8].

3DMark 05

 1024x768 Pixel:
ATi Radeon X800 XT "PE"
5.820
ATi Radeon X800 XT
5.494
nVidia GeForce 6800 Ultra
4.987
ATi Radeon X800 Pro
4.604
nVidia GeForce 6800 GT
4.461
nVidia GeForce 6800
3.231
nVidia GeForce 6600 GT
2.961
ATi Radeon 9800 XT
2.945
ATi Radeon X700 Pro
2.938
Leadtek WinFast PX6600GT
2.884
ATi Radeon X700 XT
2.758
nVidia GeForce 6800 LE
2.549
ATi Radeon 9800 Pro
2.352
Leadtek WinFast PX6600
1.756
ATi Radeon X600 XT
1.480
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
1.270
nVidia GeForce PCX 5900
969
Angaben in Punkten

AquaMark 3

Weiter geht es mit AquaMark 3, welcher von den Entwicklern weitestgehend als Alternative zum 3DMark03 entworfen worden ist. Und so liegt auch diesem Benchmark eine Spieleengine zugrunde, die unter anderem auch in AquaNox 2 - Revelation Verwendung fand. Allerdings wurde diese für den AquaMark 3 nochmals auf den neuesten Stand gebracht und unterstützt nun sogar einige DirectX-9-Effekte. Alle Einstellungen zum Anti-Aliasing und zur anisotropen Filterung wurden im Programm vorgenommen und nicht durch den Treiber erzwungen.

Aquamark 3

 1024x768:
ATi Radeon X800 XT "PE"
72,15
nVidia GeForce 6800 Ultra
69,81
ATi Radeon X800 XT
68,86
ATi Radeon X800 Pro
67,60
nVidia GeForce 6800 GT
66,04
nVidia GeForce 6800
60,63
nVidia GeForce 6600 GT
57,58
ATi Radeon 9800 XT
55,53
Leadtek WinFast PX6600GT
54,61
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
52,76
ATi Radeon 9800 Pro
52,57
nVidia GeForce 6800 LE
51,70
ATi Radeon X700 XT
51,70
ATi Radeon X700 Pro
46,28
nVidia GeForce PCX 5900
44,32
Leadtek WinFast PX6600
38,23
ATi Radeon X600 XT
32,12
 1024x768 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
65,89
ATi Radeon X800 XT
61,08
ATi Radeon X800 Pro
59,27
nVidia GeForce 6800 Ultra
57,03
nVidia GeForce 6800 GT
52,18
nVidia GeForce 6800
43,99
ATi Radeon 9800 XT
42,51
nVidia GeForce 6600 GT
41,98
Leadtek WinFast PX6600GT
41,42
ATi Radeon X700 XT
40,32
ATi Radeon 9800 Pro
39,15
ATi Radeon X700 Pro
37,29
nVidia GeForce 6800 LE
36,95
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
33,41
nVidia GeForce PCX 5900
28,23
Leadtek WinFast PX6600
25,44
ATi Radeon X600 XT
24,03
 1280x1024:
ATi Radeon X800 XT "PE"
65,98
nVidia GeForce 6800 Ultra
64,31
ATi Radeon X800 XT
60,96
ATi Radeon X800 Pro
60,05
nVidia GeForce 6800 GT
59,87
nVidia GeForce 6800
51,99
nVidia GeForce 6600 GT
47,99
ATi Radeon 9800 XT
45,64
Leadtek WinFast PX6600GT
44,90
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
44,21
ATi Radeon 9800 Pro
42,40
nVidia GeForce 6800 LE
40,59
ATi Radeon X700 XT
39,90
ATi Radeon X700 Pro
37,74
nVidia GeForce PCX 5900
36,78
Leadtek WinFast PX6600
29,78
ATi Radeon X600 XT
25,08
 1280x1024 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
59,21
ATi Radeon X800 XT
53,55
ATi Radeon X800 Pro
49,58
nVidia GeForce 6800 Ultra
45,78
nVidia GeForce 6800 GT
41,37
ATi Radeon X700 XT
33,74
nVidia GeForce 6800
33,36
ATi Radeon 9800 XT
31,46
Leadtek WinFast PX6600GT
31,35
nVidia GeForce 6600 GT
30,54
ATi Radeon X700 Pro
29,30
ATi Radeon 9800 Pro
28,90
nVidia GeForce 6800 LE
27,37
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
24,67
nVidia GeForce PCX 5900
20,91
Leadtek WinFast PX6600
18,37
ATi Radeon X600 XT
18,30

Spielebenchmarks

Far Cry

Über das Spiel FarCry muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Dank einer sehr flexiblen und fortschrittlichen Engine konnten die Entwickler durch den Patch zur Version 1.2 (und nun auch 1.3) einige Neuerungen im Spiel integrieren. So beherrscht FarCry ab sofort das Shader-Model 3.0 [9] der GeForce-6800-Serie nVidias sowie das auf ATis Karten abgestimmte Shader-Model 2.0b [10]. Während ersteres nVidia-Karten zur einer weitaus effizienteren Verarbeitung der komplexen Shader durch das so genannte „Branching“ verhilft, nutzt ATi das Shader-Model 2.0b dazu, weitestgehend eine effizientere Berechnung der Lichtquellen zu erreichen. Zusätzlich beherrschen ATis R420-Karten das „Geometry Instancing“, welches eigentlich Teil des SM 3.0 ist und zu einer besseren Berechnung von Geometriedaten führt.

Um die Vorzüge der Cry-Engine zu nutzen, aktivierten wir auf allen nVidia-Karten der GeForce-6800-Serie das Shader-Model 3.0 sowie auf allen ATi X800-Karten das SM 2.0b. Die Qualitätseinstellungen im Spiel stellten wir auf das jeweilige Maximum und nahmen auch sämtliche Einstellungen bezüglich Anti-Aliasing und anisotroper Filterung im Spiel vor. Die von uns verwendete Demo wurde im Licht- und Shader-intensiven Research-Level aufgenommen.

Far Cry Version 1.2

 1024x768:
ATi Radeon X800 XT "PE"
141,31
ATi Radeon X800 Pro
124,32
nVidia GeForce 6800 Ultra
124,08
nVidia GeForce 6800 GT
118,72
ATi Radeon X800 XT
114,95
nVidia GeForce 6800
102,84
Leadtek WinFast PX6600GT
94,63
nVidia GeForce 6600 GT
93,28
nVidia GeForce 6800 LE
76,65
ATi Radeon 9800 XT
66,94
ATi Radeon X700 Pro
61,43
ATi Radeon 9800 Pro
61,11
ATi Radeon X700 XT
59,87
Leadtek WinFast PX6600
57,68
ATi Radeon X600 XT
43,17
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
25,55
nVidia GeForce PCX 5900
20,91
 1024x768 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
107,27
nVidia GeForce 6800 Ultra
94,01
nVidia GeForce 6800 GT
83,45
ATi Radeon X800 Pro
76,47
ATi Radeon X800 XT
76,06
nVidia GeForce 6800
64,57
nVidia GeForce 6600 GT
54,45
Leadtek WinFast PX6600GT
52,24
nVidia GeForce 6800 LE
48,39
ATi Radeon 9800 XT
39,90
ATi Radeon X700 XT
36,03
ATi Radeon 9800 Pro
35,60
ATi Radeon X700 Pro
33,38
Leadtek WinFast PX6600
32,14
ATi Radeon X600 XT
30,98
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
17,61
nVidia GeForce PCX 5900
14,06
 1280x1024:
ATi Radeon X800 XT "PE"
117,99
nVidia GeForce 6800 Ultra
105,39
nVidia GeForce 6800 GT
95,42
ATi Radeon X800 Pro
86,04
ATi Radeon X800 XT
82,51
nVidia GeForce 6800
72,89
Leadtek WinFast PX6600GT
66,23
nVidia GeForce 6600 GT
64,81
nVidia GeForce 6800 LE
51,93
ATi Radeon 9800 XT
45,64
ATi Radeon X700 XT
42,45
ATi Radeon X700 Pro
41,47
ATi Radeon 9800 Pro
39,78
Leadtek WinFast PX6600
39,50
ATi Radeon X600 XT
34,46
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
16,65
nVidia GeForce PCX 5900
13,35
 1280x1024 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
69,92
nVidia GeForce 6800 Ultra
66,41
nVidia GeForce 6800 GT
58,60
ATi Radeon X800 XT
49,87
ATi Radeon X800 Pro
48,62
nVidia GeForce 6800
41,85
nVidia GeForce 6600 GT
34,46
nVidia GeForce 6800 LE
31,72
Leadtek WinFast PX6600GT
29,73
ATi Radeon 9800 XT
26,84
ATi Radeon X700 XT
24,87
ATi Radeon X700 Pro
23,36
ATi Radeon 9800 Pro
20,34
Leadtek WinFast PX6600
19,18
ATi Radeon X600 XT
16,24
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
11,83
nVidia GeForce PCX 5900
8,72

Hinweis: Auf der ATi Radeon X800 XT sowie X700 Pro und XT für PCI Express wollte leider aus unerklärlichen Gründen das SM 2.0b nicht laufen. Trotz zwei verschiedener Testkarten mit unterschiedlichen Bios-Versionen wählte das Spiel immer den SM-2.0-Pfad, der einen signifikanten Nachteil gegenüber dem SM 3.0 und dem SM 2.0b entstehen lässt. Die Werte der Radeon X700 Pro, XT und X800 XT sind also nur unter Vorbehalt zu sehen, spiegeln sie doch nicht das wahre Leistungspotenzial der Karte wider.

Unreal Tournament 2004

Der noch immer aktuelle Ableger der „Unreal Tournament“-Serie basiert weitestgehend auf derselben Engine wie sein Vorgänger. Sie wurde grafisch um einige Effekte bereichert, so dass auch einige Partikeleffekte darstellbar sind. Hinsichtlich der Soundausgabe verwendet das Spiel EAX 3.0, weicht aber auf EAX 2.0 aus, sofern die Hardware des Anwenders EAX 3.0 nicht unterstützt. Für unsere Test stand die Timedemo UMark-DM Pate, welche kostenlos auf der Website des UMark [11], einem Open-Source-Benchmark für Unreal Tournament 2003/2004, heruntergeladen werden kann.

Einstellungen:

Unreal Tournament 2004

 1024x768:
nVidia GeForce 6800 Ultra
322,94
ATi Radeon X800 XT "PE"
310,18
nVidia GeForce 6800 GT
305,89
ATi Radeon X800 XT
290,36
ATi Radeon X800 Pro
249,51
nVidia GeForce 6800
246,46
Leadtek WinFast PX6600GT
231,78
nVidia GeForce 6600 GT
221,30
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
185,11
ATi Radeon 9800 XT
176,43
ATi Radeon X700 XT
171,18
ATi Radeon 9800 Pro
157,19
nVidia GeForce PCX 5900
148,62
nVidia GeForce 6800 LE
145,30
ATi Radeon X700 Pro
145,12
Leadtek WinFast PX6600
140,77
ATi Radeon X600 XT
104,64
 1024x768 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
251,61
ATi Radeon X800 XT
231,38
nVidia GeForce 6800 Ultra
212,84
nVidia GeForce 6800 GT
190,06
ATi Radeon X800 Pro
178,52
nVidia GeForce 6800
145,30
Leadtek WinFast PX6600GT
127,28
ATi Radeon X700 XT
121,55
nVidia GeForce 6600 GT
118,89
ATi Radeon 9800 XT
113,13
ATi Radeon 9800 Pro
103,86
nVidia GeForce 6800 LE
103,26
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
99,80
ATi Radeon X700 Pro
97,55
nVidia GeForce PCX 5900
82,50
Leadtek WinFast PX6600
73,86
ATi Radeon X600 XT
65,80
 1280x1024:
nVidia GeForce 6800 Ultra
244,08
nVidia GeForce 6800 GT
219,75
ATi Radeon X800 XT "PE"
212,52
ATi Radeon X800 XT
196,54
nVidia GeForce 6800
167,07
ATi Radeon X800 Pro
163,25
Leadtek WinFast PX6600GT
153,07
nVidia GeForce 6600 GT
143,71
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
117,88
ATi Radeon 9800 XT
115,86
nVidia GeForce 6800 LE
112,89
ATi Radeon X700 XT
110,07
ATi Radeon 9800 Pro
103,24
nVidia GeForce PCX 5900
95,16
ATi Radeon X700 Pro
92,98
Leadtek WinFast PX6600
89,96
ATi Radeon X600 XT
67,62
 1280x1024 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
174,82
ATi Radeon X800 XT
159,96
nVidia GeForce 6800 Ultra
144,57
nVidia GeForce 6800 GT
128,44
ATi Radeon X800 Pro
124,85
nVidia GeForce 6800
97,01
ATi Radeon X700 XT
84,77
Leadtek WinFast PX6600GT
82,58
nVidia GeForce 6600 GT
77,22
ATi Radeon 9800 XT
74,30
nVidia GeForce 6800 LE
68,63
ATi Radeon 9800 Pro
68,14
ATi Radeon X700 Pro
65,84
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
65,29
nVidia GeForce PCX 5900
53,83
Leadtek WinFast PX6600
47,32
ATi Radeon X600 XT
43,68

RtCW - Enemy Territory

Fast schon ein altes Eisen in unserem Benchmarkparcours ist „RtCW - Enemy Territory“, quasi der Multiplayerteil eines indizierten Shooters mit WW2-Thematik. Enemy Territory steht bei uns stellvertretend für eine ganze Reihe von Spielen, die auf der Quake-3-Engine entwickelt worden und in den vergangenen Jahren auf dem Markt erschienen sind. Die Spieldetails stellten wir auf's Maximum und testeten mit einer Demo, die auf der Map „Radar“ erstellt worden ist. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung mussten durch den Treiber erzwungen werden.

RtCW - Enemy Territory

 1024x768:
ATi Radeon X800 XT "PE"
88,9
nVidia GeForce 6800 Ultra
88,4
nVidia GeForce 6800 GT
88,3
ATi Radeon X800 XT
88,2
ATi Radeon X800 Pro
88,1
nVidia GeForce 6800
87,9
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
87,8
nVidia GeForce 6800 LE
87,5
ATi Radeon 9800 XT
87,3
ATi Radeon 9800 Pro
86,5
Leadtek WinFast PX6600GT
85,6
nVidia GeForce 6600 GT
84,0
nVidia GeForce PCX 5900
79,7
Leadtek WinFast PX6600
70,2
ATi Radeon X700 XT
67,6
ATi Radeon X700 Pro
66,8
ATi Radeon X600 XT
62,2
 1024x768 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
87,3
nVidia GeForce 6800 Ultra
85,5
nVidia GeForce 6800 GT
84,8
ATi Radeon X800 XT
83,9
ATi Radeon X800 Pro
81,0
nVidia GeForce 6800
79,6
nVidia GeForce 6800 LE
78,0
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
67,7
nVidia GeForce 6600 GT
66,5
ATi Radeon 9800 XT
65,3
Leadtek WinFast PX6600GT
62,8
ATi Radeon 9800 Pro
60,7
ATi Radeon X700 XT
53,5
nVidia GeForce PCX 5900
52,1
ATi Radeon X700 Pro
47,9
Leadtek WinFast PX6600
40,9
ATi Radeon X600 XT
37,3
 1280x1024:
ATi Radeon X800 XT "PE"
88,7
ATi Radeon X800 XT
88,3
nVidia GeForce 6800 Ultra
87,3
ATi Radeon X800 Pro
86,8
nVidia GeForce 6800 GT
86,8
nVidia GeForce 6800
83,9
nVidia GeForce 6800 LE
83,0
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
80,1
ATi Radeon 9800 XT
78,6
ATi Radeon 9800 Pro
74,9
Leadtek WinFast PX6600GT
73,7
nVidia GeForce 6600 GT
73,1
nVidia GeForce PCX 5900
63,1
ATi Radeon X700 XT
56,9
ATi Radeon X700 Pro
53,8
Leadtek WinFast PX6600
51,1
ATi Radeon X600 XT
46,4
 1280x1024 4xAA/8xAF:
nVidia GeForce 6800 Ultra
78,8
ATi Radeon X800 XT "PE"
76,7
nVidia GeForce 6800 GT
75,2
nVidia GeForce 6800
70,8
ATi Radeon X800 XT
70,4
nVidia GeForce 6800 LE
68,7
ATi Radeon X800 Pro
63,7
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
48,6
ATi Radeon 9800 XT
47,2
ATi Radeon X700 XT
44,8
Leadtek WinFast PX6600GT
44,7
nVidia GeForce 6600 GT
44,7
ATi Radeon 9800 Pro
43,6
nVidia GeForce PCX 5900
37,5
ATi Radeon X700 Pro
36,4
Leadtek WinFast PX6600
27,2
ATi Radeon X600 XT
27,0

Doom 3

Doom 3 ist erst seit dem 12. August 2004 auf dem deutschen Markt erhältlich, gilt aber schon jetzt als ein Meilenstein in der Geschichte der PC-Spiele. Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Zusätzlich sorgen imposante Licht- und Schatteneffekte für die nötige Gruselstimmung. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert. Zum Einsatz kam die von Entwickler id Software aufgenommen „Demo1“ und die im Spiel integrierte Timedemo-Funktion. Weitere Details zu Doom 3 gibt es in einem unser ausführlichen Artikel [12].

Doom 3 "High Detail"

 1024x768 "High" 8xAF:
nVidia GeForce 6800 Ultra
87,1
nVidia GeForce 6800 GT
86,9
ATi Radeon X800 XT
85,5
ATi Radeon X800 XT "PE"
85,4
nVidia GeForce 6800
80,1
ATi Radeon X800 Pro
77,4
nVidia GeForce 6800 LE
76,5
nVidia GeForce 6600 GT
75,1
Leadtek WinFast PX6600GT
73,7
ATi Radeon X700 XT
60,3
ATi Radeon 9800 XT
53,2
Leadtek WinFast PX6600
50,1
ATi Radeon X700 Pro
50,1
ATi Radeon 9800 Pro
47,8
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
44,0
nVidia GeForce PCX 5900
34,6
ATi Radeon X600 XT
27,0
 1024x768 "High" 4xAA/8xAF:
nVidia GeForce 6800 GT
76,6
nVidia GeForce 6800 Ultra
72,8
ATi Radeon X800 XT "PE"
68,2
ATi Radeon X800 XT
63,9
nVidia GeForce 6800
56,2
nVidia GeForce 6800 LE
49,0
ATi Radeon X800 Pro
48,1
Leadtek WinFast PX6600GT
40,3
nVidia GeForce 6600 GT
39,4
ATi Radeon X700 XT
35,7
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
32,2
ATi Radeon 9800 XT
29,8
ATi Radeon X700 Pro
28,2
ATi Radeon 9800 Pro
26,2
nVidia GeForce PCX 5900
25,9
Leadtek WinFast PX6600
23,8
ATi Radeon X600 XT
14,3
 1280x1024 "High" 8xAF:
nVidia GeForce 6800 Ultra
80,9
ATi Radeon X800 XT "PE"
76,1
nVidia GeForce 6800 GT
75,3
ATi Radeon X800 XT
68,5
nVidia GeForce 6800
64,4
nVidia GeForce 6600 GT
57,1
Leadtek WinFast PX6600GT
56,4
ATi Radeon X800 Pro
56,3
nVidia GeForce 6800 LE
49,4
ATi Radeon X700 XT
40,1
ATi Radeon X700 Pro
35,8
ATi Radeon 9800 XT
35,7
Leadtek WinFast PX6600
35,0
ATi Radeon 9800 Pro
32,1
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
30,8
nVidia GeForce PCX 5900
24,6
ATi Radeon X600 XT
17,5
 1280x1024 "High" 4xAA/8xAF:
nVidia GeForce 6800 Ultra
55,5
ATi Radeon X800 XT "PE"
50,7
nVidia GeForce 6800 GT
49,6
ATi Radeon X800 XT
46,9
nVidia GeForce 6800
38,6
nVidia GeForce 6800 LE
33,5
ATi Radeon X800 Pro
32,6
Leadtek WinFast PX6600GT
26,1
nVidia GeForce 6600 GT
25,4
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
22,1
ATi Radeon X700 XT
21,0
ATi Radeon 9800 XT
19,9
ATi Radeon X700 Pro
19,1
nVidia GeForce PCX 5900
17,7
ATi Radeon 9800 Pro
17,3
Leadtek WinFast PX6600
15,1
ATi Radeon X600 XT
9,0

Tomb Raider - AoD

Wenn der gemeine PC-Spieler an Tomb Raider denkt, kommt er wohl unweigerlich auf lustlose Rätsel, vollbusige Actionheldinnen und Clipping-Fehler. Dass „Tomb Raider - Angel of Darkness“ dennoch auf einer recht passablen Grafikengine basiert, vergessen viele dabei aber nur allzu oft. Diese zeichnet sich durch ihre große Variabilität aus, die wir uns hier zu Nutze machen wollen. Zudem unterstützt das Spiel bereits einige Effekte, die Pixel- und Vertex-Shader 2.0 voraussetzen. Zusammen mit dem Gebrauch von Bump Mapping und hochauflösenden Texturen wird das Spiel zwar nicht zum puren Augenschmaus wie z.B. FarCry, kann sich aber trotzdem sehen lassen. Zum Messen benutzten wir das Programm „Bench'em'All“, das es uns erlaubt, komfortabel die eingebaute Timedemo-Funktion zu nutzen. Wir stellten die Texturqualität auf 32 Bit, aktivierten alle PS-2.0-Effekte und sollten somit auch moderne Grafikkarten in Bedrängnis bringen.

Tomb Raider - AoD v49

 1024x768:
ATi Radeon X800 XT "PE"
86,63
nVidia GeForce 6800 Ultra
83,26
ATi Radeon X800 XT
80,54
ATi Radeon X800 Pro
75,71
nVidia GeForce 6800 GT
67,68
nVidia GeForce 6800
60,74
nVidia GeForce 6600 GT
56,55
ATi Radeon 9800 XT
55,53
ATi Radeon X700 XT
53,46
Leadtek WinFast PX6600GT
52,26
ATi Radeon 9800 Pro
51,50
ATi Radeon X700 Pro
47,02
nVidia GeForce 6800 LE
45,30
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
35,94
Leadtek WinFast PX6600
33,80
ATi Radeon X600 XT
33,11
nVidia GeForce PCX 5900
22,39
 1024x768 4xAA/MaxAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
72,35
ATi Radeon X800 XT
65,72
nVidia GeForce 6800 Ultra
60,82
nVidia GeForce 6800 GT
54,15
ATi Radeon X800 Pro
54,12
nVidia GeForce 6800
43,33
ATi Radeon X700 XT
38,33
ATi Radeon 9800 XT
37,49
nVidia GeForce 6600 GT
36,34
Leadtek WinFast PX6600GT
35,85
ATi Radeon 9800 Pro
34,54
nVidia GeForce 6800 LE
33,64
ATi Radeon X700 Pro
31,50
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
26,33
Leadtek WinFast PX6600
21,96
ATi Radeon X600 XT
21,63
nVidia GeForce PCX 5900
17,47
 1280x1024:
ATi Radeon X800 XT "PE"
70,99
ATi Radeon X800 XT
65,21
nVidia GeForce 6800 Ultra
56,91
ATi Radeon X800 Pro
54,65
nVidia GeForce 6800 GT
50,83
nVidia GeForce 6800
38,95
ATi Radeon 9800 XT
37,07
nVidia GeForce 6600 GT
35,36
ATi Radeon X700 XT
35,01
Leadtek WinFast PX6600GT
34,34
ATi Radeon 9800 Pro
33,53
ATi Radeon X700 Pro
31,42
nVidia GeForce 6800 LE
27,49
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
23,45
ATi Radeon X600 XT
21,87
Leadtek WinFast PX6600
21,21
nVidia GeForce PCX 5900
16,71
 1280x1024 4xAA/MaxAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
53,16
ATi Radeon X800 XT
45,69
nVidia GeForce 6800 Ultra
42,67
ATi Radeon X800 Pro
39,97
nVidia GeForce 6800 GT
38,14
nVidia GeForce 6800
29,57
ATi Radeon X700 XT
27,12
ATi Radeon 9800 XT
26,20
Leadtek WinFast PX6600GT
24,52
ATi Radeon 9800 Pro
24,09
nVidia GeForce 6600 GT
24,03
nVidia GeForce 6800 LE
22,57
ATi Radeon X700 Pro
21,96
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
17,26
ATi Radeon X600 XT
14,95
Leadtek WinFast PX6600
14,51
nVidia GeForce PCX 5900
9,26

Half-Life 2

Auch wenn Half-Life 2 nun endlich erschienen ist, mussten wir im Vorfeld der Veröffentlichung noch auf den in Counter-Strike: Source integrierten Benchmark zurück greifen. Wurde uns mit dem ForceWare-Treiber 61.77 mit PCX-Karten noch der schnellere DirectX-8.1-Pfad aufgezwungen, war dieses mit dem nun verwendeten 65.76 nicht mehr der Fall. Dieser Treiber erlaubte es uns, auch auf diesen Grafikkarten die volle Pixelpracht begutachten zu können und damit auch vergleichbare Werte abzuliefern. Allerdings mussten wir die FX 5950 Ultra immer noch mit dem 8.1-Pfad betreiben.

Half-Life 2 - Video Stress Test

 1024x768 "High":
ATi Radeon X800 XT "PE"
149,87
ATi Radeon X800 XT
149,66
nVidia GeForce 6800 Ultra
139,94
ATi Radeon X800 Pro
135,52
nVidia GeForce 6800 GT
124,66
nVidia GeForce 6800
120,00
nVidia GeForce 6600 GT
116,23
Leadtek WinFast PX6600GT
114,03
ATi Radeon 9800 XT
110,68
ATi Radeon X700 XT
103,73
ATi Radeon 9800 Pro
98,75
ATi Radeon X700 Pro
95,14
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
90,89
Hinweis: Direct X 8.1
Leadtek WinFast PX6600
70,69
nVidia GeForce 6800 LE
68,50
ATi Radeon X600 XT
65,21
nVidia GeForce PCX 5900
31,10
 1024x768 "High" 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
125,27
nVidia GeForce 6800 Ultra
122,29
ATi Radeon X800 XT
120,79
ATi Radeon X800 Pro
96,61
nVidia GeForce 6800 GT
96,26
nVidia GeForce 6800
88,29
Leadtek WinFast PX6600GT
77,37
nVidia GeForce 6600 GT
72,47
ATi Radeon 9800 XT
67,54
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
60,71
Hinweis: Direct X 8.1
ATi Radeon X700 XT
58,91
nVidia GeForce 6800 LE
51,36
Leadtek WinFast PX6600
44,27
ATi Radeon 9800 Pro
37,94
ATi Radeon X700 Pro
33,69
nVidia GeForce PCX 5900
25,22
ATi Radeon X600 XT
0,00
 1280x1024 "High":
ATi Radeon X800 XT "PE"
137,07
ATi Radeon X800 XT
131,71
nVidia GeForce 6800 Ultra
131,71
nVidia GeForce 6800 GT
107,61
ATi Radeon X800 Pro
105,20
nVidia GeForce 6800
96,48
Leadtek WinFast PX6600GT
89,92
nVidia GeForce 6600 GT
81,34
ATi Radeon X700 XT
79,05
ATi Radeon 9800 XT
78,34
ATi Radeon 9800 Pro
68,72
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
64,17
Hinweis: Direct X 8.1
ATi Radeon X700 Pro
59,38
nVidia GeForce 6800 LE
57,02
Leadtek WinFast PX6600
52,49
nVidia GeForce PCX 5900
23,29
ATi Radeon X600 XT
0,00
 1280x1024 "High" 4xAA/8xAF:
ATi Radeon X800 XT "PE"
100,36
ATi Radeon X800 XT
94,59
nVidia GeForce 6800 Ultra
90,82
ATi Radeon X800 Pro
75,00
nVidia GeForce 6800 GT
73,04
nVidia GeForce 6800
63,15
Leadtek WinFast PX6600GT
52,21
nVidia GeForce 6600 GT
48,97
ATi Radeon 9800 XT
48,46
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
42,86
Hinweis: Direct X 8.1
ATi Radeon X700 XT
42,20
nVidia GeForce 6800 LE
40,46
ATi Radeon 9800 Pro
31,51
Leadtek WinFast PX6600
29,82
ATi Radeon X700 Pro
28,51
nVidia GeForce PCX 5900
18,60
ATi Radeon X600 XT
0,00

Performancerating

Performancerating 1024x768

ATi Radeon X800 XT "PE"
99,3
nVidia GeForce 6800 Ultra
95,2
ATi Radeon X800 XT
93,9
nVidia GeForce 6800 GT
88,4
ATi Radeon X800 Pro
87,3
nVidia GeForce 6800
78,1
nVidia GeForce 6600 GT
72,0
Leadtek WinFast PX6600GT
71,6
ATi Radeon 9800 XT
64,5
nVidia GeForce 6800 LE
61,7
ATi Radeon X700 XT
61,3
ATi Radeon 9800 Pro
58,9
ATi Radeon X700 Pro
56,5
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
52,4
Leadtek WinFast PX6600
47,7
nVidia GeForce PCX 5900
39,7
ATi Radeon X600 XT
38,8
Angaben in Prozent

In unserem ersten Rating, welches die niedrigste von uns getestete Auflösung umfasst, schlagen sich beide Karten der Firma Leadtek den Erwartungen entsprechend. So kann sich die Leadtek Winfast PX6600GT auf der Höhe des AGP-Modells (das mit nur 450 MHz-Chiptakt daher kommt) positionieren und ist der GeForce 6800 dicht auf den Fersen. Dank des hohen Chiptakt von 500 MHz kann man die GeForce 6800 LE in die Schranken weisen und auch die Radeon 9800 XT frisst nur den Staub dieser Grafikkarte.

Die Winfast PX6600 hat hier etwas unter ihrer niedrigen Taktung zu leiden und kann die Vorzüge der neuen NV4x-Architektur nur schlecht ausspielen. Trotzdem schafft man es, die GeForce PCX 5900 und ATis Radeon X600 XT hinter sich zu lassen. Etwas mehr Chip- und Speichertakt hätten dem kleinen Modell der 6600er-Reihe gut getan.

Performancerating 1280x1024

ATi Radeon X800 XT "PE"
97,6
nVidia GeForce 6800 Ultra
94,6
ATi Radeon X800 XT
88,6
nVidia GeForce 6800 GT
86,1
ATi Radeon X800 Pro
78,9
nVidia GeForce 6800
72,2
Leadtek WinFast PX6600GT
64,0
nVidia GeForce 6600 GT
62,8
ATi Radeon 9800 XT
55,8
nVidia GeForce 6800 LE
54,9
ATi Radeon X700 XT
52,4
ATi Radeon 9800 Pro
50,6
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
48,0
ATi Radeon X700 Pro
46,7
Leadtek WinFast PX6600
40,0
nVidia GeForce PCX 5900
35,8
ATi Radeon X600 XT
28,7
Angaben in Prozent

Weiter geht es mit der nächst höheren Auflösung. Hier kann sich die Winfast PX6600GT ebenfalls sehr gut platzieren und nimmt den Platz hinter der etwas teureren GeForce 6800 ein. Erneut schafft man es, die Radeon 9800 XT und die GeForce 6800 LE auf die Plätze zu verweisen. Offenbar kann die 6600 GT auch in dieser Auflösung noch von ihrem hohen Chip- und Speichertakt poriftieren und wird noch nicht allzu sehr durch das nur 128 Bit breite Speicherinterface eingeschränkt.

Die kleinere der beiden Karten leidet heir erneut unter ihren - unser Meinung nach - zu konservativen Taktraten. Und so ist wieder einmal nur der drittletzte Platz für Leadteks Winfast PX6600 drin; wieder einmal vor der GeForce PCX 5900 und der Radeon X600 XT.

Performancerating AA & AF

ATi Radeon X800 XT "PE"
98,6
nVidia GeForce 6800 Ultra
90,5
ATi Radeon X800 XT
88,4
nVidia GeForce 6800 GT
81,7
ATi Radeon X800 Pro
74,8
nVidia GeForce 6800
66,2
nVidia GeForce 6800 LE
53,1
Leadtek WinFast PX6600GT
52,4
nVidia GeForce 6600 GT
52,3
ATi Radeon 9800 XT
48,4
ATi Radeon X700 XT
48,4
ATi Radeon 9800 Pro
41,6
nVidia GeForce FX 5950 Ultra
41,2
ATi Radeon X700 Pro
40,2
Leadtek WinFast PX6600
31,5
nVidia GeForce PCX 5900
29,9
ATi Radeon X600 XT
24,2
Angaben in Prozent

Spätestens dann, wenn man Anti-Aliasing und anisotrope Filterung hinzuschaltet, wird die Winfast PX6600GT spürbar ausgebremst. Dies liegt in erster Linie am nur 128 Bit breiten Speicherinterface, das größeren Leistungen in diesem Bereich im Wege steht. Dies soll aber nicht heißen, dass die Grafikkarte vollkommen versagt. Ganz im Gegenteil, denn sie liefert immer noch mehr als akzeotable Ergebnisse und kann wiederum die Radeon 9800 XT hinter sich lassen, muss sich nun allerdings knapp der GeForce 6800 LE geschlagen geben.

Die Winfast PX6600 kann sich wieder einmal nur die PCX 5900 und die X600 XT vom Leibe halten und belegt ein letztes Mal den drittletzten Platz. Spätestens hier muss man bezüglich dieser Karte resümieren, dass 275 MHz Speichertakt mitsamt 128-Bit-Interface für eine moderne Grafikkarte wohl einfach zu wenig sind, um gute Leistungen auch bei hoher Qualität zu vollbringen.

Sonstiges

Lautstärke

Die Lautstärke einer Grafikkarten ohne teure Messgeräte zu begutachten, war schon immer ein Tanz auf dem Drahtseil. Wir wollen deswegen lieber Vergleiche mit anderen Karten angeben, um auch näher an der Praxis zu bleiben. Alle unsere Angaben beziehen sich auf Grafikkarten, die wir nicht in einem Gehäuse betrieben haben.

Leadteks Karten überraschten uns - im positiven Sinne. So waren beide Testkandidaten durchweg recht leise und erzeugten auch unter Last kein sonderlich nervendes Geräusch. Alles in allem bewegen sich beide Karten etwa auf dem Niveau einer Radeon X800 Pro/XT und unterhalb einer GeForce 6800 im Referenzdesign. Gegenüber nVidias Version der GeForce 6600 GT können Leadteks Karten klar punkten, was man wohl dem im Querschnitt größeren Lüfter zu verdanken hat, der einen recht großen Aluminiumkühlkörper mit Frischluft versorgen darf.

Temperatur

Alle Messungen der Temperatur wurden außerhalb eines Gehäuses vorgenommen. Das Auslesen der Werte übernahm für uns der RivaTuner, der die Fähigkeit besitzt, Werte über einen längeren Zeitraum aufzuzeichnen. Die Werte im Idle-Modus erzielten wir nach zehnminütigem Betrieb auf dem Windows-Desktop, der Last-Werte entstanden nach einem kompletten 3DMark03-Durchlauf (alle vier Gametests). Die GeForce 6600 von Leadtek lieferte uns aufgrund des fehlenden Hardware-Monitorings leider keine Werte.

Temperaturmessung

 Idle (Windows):
Leadtek WinFast PX6600GT
40
GeForce 6600 GT
42
Radeon X800 XT "PE"
44
GeForce 6800
53
GeForce 6800 GT
54
 Last (3DMark 03):
Leadtek WinFast PX6600GT
65
GeForce 6800
67
GeForce 6600 GT
69
GeForce 6800 GT
77
Radeon X800 XT "PE"
78
Angaben in °C

Die von uns ermittelten Werte zeigen, dass Leadteks Konstruktion des Kühlkörpers durchaus effektiv ist. Sowohl im Idle-Modus wie auch unter Last kann die PX6600GT jeweils die Spitzenposition einnehmen und dies trotz 500 MHz Chiptakt. Angenehmer Nebeneffekt: der Kühler ist nicht nur recht potent, er ist zudem auch leiser als nVidias Referenzmodell.

Übertaktbarkeit

Von den Lesern oft verlangt und nun endlich erfüllt: Overclocking. Nachdem wir alle regulären Benchmarks durchlaufen lassen hatten, nahmen wir uns die beiden Testkandidaten noch einmal vor und durchleuchteten diese auf ihre Übertaktbarkeit. Um die so gewonnene Leistung in konkrete Zahlen zu verwandeln und die Stabilität zu testen, ließen wir die übertakteten Karten einmal den 3DMark 05 bewältigen. Folgende Ergebnisse konnten wir dabei erzielen:

3DMark 05 - Overclocking

 Leadtek WinFast PX6600:
Overclocking (452/305 MHz)
2.247
Standard (300/275 MHz)
1.756
 Leadtek WinFast PX6600GT:
Overclocking (581/602 MHz)
3.287
Standard (500/500 MHz)
2.884
Angaben in Punkten

Wie unsere Werte zeigen, ist insbesondere der NV43-Chip überaus übertaktungsfreudig. Bei der WinFast PX6600GT konnten wir immerhin eine Steigerung um 81 MHz beim Chip sowie satte 102 MHz (204 MHz DDR) beim GDDR3-Speicher erzielen. Der Speicher ist eigentlich nur bis maximal 500 MHz spezifiziert. Den Vogel in Sachen Chiptakt schoss allerdings das kleinere Modell ab. Dieses ließ sich ohne große Probleme zu einer Frequenz von 452 MHz überreden, was einer Steigerung um 152 MHz entspricht. Allerdings steht hier der Speicher besseren Ergebnissen im Wege, da dieser nur 30 MHz mehr leisten wollte.

Fazit

Leadtek Winfast 6600 GT:

Leadtek Winfast PX6600GT
Leadtek Winfast PX6600GT
Die Winfast PX6600GT verdeutlich ein weiteres Mal, warum der Schrei nach einer AGP-Version dieser Karte gar nicht verstummen wollte. Die Karte kann dank ihrer sehr hohen Taktfrequenzen von 500 MHz für den Chip und den GDDR3-Speicher stets sehr gute Leistungen für ihren Preis vollbringen und die gesamte letzte Generation der Pixelbeschleuniger (Radeon 9800 XT, GeForce FX 5950 Ultra etc.) in Schach halten. Als nicht zu verachtenden Bonus gibt es nVidias fortschrittliche Architektur des NV43 dazu - in Sachen Features ist der Chip gegenüber dem NV40 nicht beschnitten. Auch die Option auf einen SLI-Betrieb könnte ein weiteres Kaufargument sein, versprechen zwei Karten vom Typ GeForce 6600 GT doch in Zukunft in etwa die Leistung einer 6800 GT zu bieten, ohne heute den Preis für die 6800 zahlen zu müssen. Seitdem der nForce-4-Chipsatz auf dem Markt ist, hat ein solches System auch endlich eine halbwegs erschwingliche Basis gefunden. Fazit: Sehr schnelle Mittelklassegrafikkarte mit guter Kühlung, hoher Übertaktbarkeit und einem umfangreichen Lieferumfang samt großer Portion Sicherheit für die Zukunft zum angemessenen Preis. Die nur unwesentlich billigere X700 Pro sieht gegen die 6600GT keinen Stich: Kurz gesagt, ein Award.

Hardware-Hammer
Hardware-Hammer

Leadtek Winfast 6600:

Leadtek Winfast PX6600
Leadtek Winfast PX6600
Mit der WinFast PX6600 hat Leadtek eine Grafikkarte im Portfolio, die mit ihren knapp 100 Euro in erster Linie Kunden mit weniger dickem Geldbeutel oder den OEM-Markt bedienen soll. Dementsprechendes leistet dieser Pixelbeschleuniger dann auch. Die Karte platziert sich gemäß ihrer Taktraten stets hinter dem GT-Modell und belegt auch sonst eher hintere Plätze, wenn es um die schiere Leistung geht. Hierfür zeichnen wohl vor allem die nur 300 MHz Chiptakt verantwortlich. Dass diese Grafikkarte unter Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung ebenfalls recht viel Boden verliert, liegt an den nur 275 MHz Speichertakt, die in Verbindung mit einem nur 128 Bit breiten Speicherinterface hinderlich wirken. Fazit: Die Leadtek Winfast bietet eine solide Leistung für Leute, die eine Grafikkarte mit aktuellen Features und ausreichender Performance bei mittlerer Qualität auch in aktuellen Spielen suchen. Als Bonus gibt es eine im Vergleich zu Referenz relativ leise sowie effiziente Kühlung und eine extrem gute Übertaktungsfähigkeit des Chips, die leider durch den Speicher gebremst wird. ATis X600 XT, die in der billigsten Version von Sapphire 120 Euro kostet, lässt die Karte leistungsmäßig deutlich hinter sich.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/2004/test_intels_zukunfts-plattform/
  2. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2004/test_nvidia_geforce_6600_gt_agp/
  3. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/2004/test_nvidia_geforce_6600-serie/
  4. http://www.geizhals.at/deutschland/a118187.html
  5. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/nvidia/2004/dezember/leadtek_6600_gt_pcie_extreme_version/
  6. http://www.geizhals.at/deutschland/a118186.html
  7. http://www.computerbase.de/downloads/software/systemprogramme/grafikkarten/rivatuner/
  8. http://www.computerbase.de/artikel/software/2004/3dmark05_der_performance-report/
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/far_cry_version_12/
  10. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/2004/juli/far_cry_version_12_sm_20b/
  11. http://unrealmark.net/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/grafikkartenperformance_doom_3/
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