Einleitung
Blicken wir einige Monate zurück in die Vergangenheit. Wir schreiben das Jahr 2003 und der Kampf zwischen ATi und nVidia um die schnellste Consumer-Grafikkarte dieser schönen - aus dem Weltraum gesehen sehr blauen - Welt ist wie immer voll im Gange. Während sich Radeon 9800 Pro und GeForce FX 5900 Ultra nahezu nichts nehmen, dominiert ATi mit dem kanadischen Qualitätsprodukt 9600 Pro die preisbewusste Mittelklasse. Die direkte Konkurrenz von nVidia, die GeForce FX 5600 Ultra, kann dieser aufgrund einiger architektonischer Kastrationen und Fehlgriffe nichts entgegensetzen. nVidia musste handeln und brachte Ende des Jahres dann mit dem nV36 endlich einen konkurrenzfähigen Grafikchip auch für die Mittelklasse. So, genug der Zeitreise, willkommen zurück im Hier und Jetzt. Während sich die darauf basierende GeForce FX 5700 Ultra in den letzten Monaten seit Erscheinen in aller Munde befand, wurde der kleine Bruder, die FX 5700, eher wenig beachtet. Dem wollen wir heute Einhalt gebieten und uns diesem Missstand annehmen.
Auch MSI, seit langem ein treuer Partner nVidias, nahm sich dieser Grafikkarte an und präsentiert seit Kurzem eine solche GeForce FX 5700 im eigenen Produktportfolio. Was diese Karte so alles auf dem Kasten hat und ob sich die Investition von rund 170 Euro lohnt, wollen wir in diesem Testbericht klären. Das neueste Ass in nVidias Ärmel?
Update 6.1.04: Benchmarkwerte einer ATi Radeon 9700 Pro und einer GeForce 4 Ti4600 hinzugefügt
Technische Daten
| FX 5950 Ultra | FX 5900 Ultra | FX 5900 XT | FX 5700 Ultra | FX 5700 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Chip | nV38 | nV35 | nV35 | nV36 | nV36 |
| Taktung (MHz) | 475 | 450 | 400 | 475 | 425 |
| Renderpipelines* | 4(8) | 4(8) | 4(8) | 4 | 4 |
| Pixelfüllrate | 1900 MPix/s | 1800 MPix/s | 1600 MPix/s | 1900 MPix/s | 1700 MPix/s |
| TMUs je Pipe | 2 | 2 | 2 | 1 | 1 |
| Texelfüllrate | 3800 MTex/s | 3600 MTex/s | 3200 MTex/s | 1900 MTex/s | 1700 MTex/s |
| Vertexshader | DX9 VS2.0+ | ||||
| Vertexpipes | (3) | (3) | (3) | (3) | (3) |
| Dreiecksdurchsatz | ~356 MT/s | ~337 MT/s | ~300 MT/s | ~356 MT/s | ~318 MT/s |
| Texturen pro Pass | 8 (16) | ||||
| Pixelshader | PS 2.0+ | ||||
| Speicher | 256 MB | 256 MB | 128 MB | 128 MB | 128 MB |
| Anbindung | 256 Bit DDR-II | 256 Bit DDR-II | 256 Bit DDR(-II) | 128 Bit DDR-II | 128 Bit DDR |
| Speichertakt (MHz) | 475 | 425 | 350 | 450 | 275 |
| Bandbreite | 30400 MB/s | 27200 MB/s | 22400 MB/s | 14400 MB/s | 8800 MB/s |
| Single-Pass Texturop.** | 16(D3D) / 4(oGL) | ||||
| FSAA/AF-Technik° | IntelliSample HCT | ||||
| RAMDAC | 2x400 MHz | ||||
| TV-Encoder | integriert | ||||
| Genauigkeit pro Kanal°° | 128 Bit (FP32) | ||||
| FP-Shaderops/s (Textur- + Arithmetik-Ops)°°° | |||||
| Min. Instr./s | 0+3800 M | 0+3600 M | 0+3200 M | 0+1900 M | 0+1700 M |
| Max. Instr./s | 3800+1900 M | 3600+1800 M | 3200+1600 M | 1900+950 M | 1700+850 M |
| Peak Instr./s | 5700 M | 5400 M | 4800 M | 2850 M | 2550 M |
| * nVidia gibt zwar ein Maxium von 8 Pixeln pro Takt an, dies trifft aber nur für Z- und Stenciloperationen zu. Ansonsten verhalten sich nV30, nV35 und auch der nV38 wie ein Design mit vier Pipelines à zwei TMUs |
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| ** Stand: Detonator 52.16 | |||||
| ° Hierbei handelt es sich um Marketingbezeichnungen für Multisampling-FSAA und optimiertes AF. Bei nVidia kommt beim FSAA bis 2x ein gedrehtes Raster zum Einsatz. Das AF von nVidia ist nur sehr gering winkelabhängig. Zusätzlich bewirbt nVidia beim nV35, nV36 und nV38 eine Kompressionstechnologie für hohe Auflösungen (HCT), die verlustbehaftet, aber laut nVidia, nicht sichtbar, den gesamten Content komprimiert. |
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| °° Angegeben ist die maximale interne Genauigkeit, mit der die gesamte Pipeline durchlaufen werden kann. Es gibt bei nVidia zusätzlich noch FP16 (64Bit) und FX12 (altes Integer-Format). |
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| °°° Für genauere Erklärungen mag der sehr technische Artikel von 3DCenter.de über die nV3x-Architektur [1] dienen. Kurz gesagt können die R3xx-Chips eine Textur plus eine Arithmetikanweisungen pro Takt und Pipeline verarbeiten, der nV30 kann bis zu acht Texturanweisungen verarbeiten und dabei je zwei Texturanweisungen gegen eine Arithmetik-Op eintauschen und nV35 und nV38 können ebenfalls acht Textur-Ops plus vier Arithmetik-Ops pro Takt und Pipeline ausführen und sind zu demselben Tauschgeschäft, wie der nV30 in der Lage. |
|||||
Betrachtet man nVidias aktuelle Grafikchipsätze, so wird schnell offensichtlich, dass man mittlerweile fast alles auf die Architektur des nV35 umgestellt hat. Lediglich die ganz kleinen GeForce FX-Karten - die 5600 (Ultra) und die 5200 (Ultra) - basieren noch auf dem weniger erfolgreichen nV30, dessen Urvater, die GeForce FX 5800 Ultra, vor knapp einem Jahr für negative Furore sorgte. Vergleicht man die 5700 Ultra mit der heute getesteten 5700, so fällt einem auf den ersten Blick die relativ langsame Taktung des Speichers von nur 275 MHz auf. Dies ergibt einen effektiven Takt von 550 MHz; die GeForce FX 5700 Ultra kommt hier auf satte 900 MHz, hat also eine weitaus größere Reserve, wenn es um speicherintensive Arbeiten geht (Stichwort: FSAA). Auch die Chiptaktung liegt mit 425 MHz 50 MHz unter der der 5700 Ultra. Auf dem Papier ist die GeForce FX 5700 also die langsamste aller aktuellen nVidia-Karten.
MSI GeForce FX 5700
Die Karte
Etwas überrascht schaute der Tester aus der Wäsche, als er das erste Mal die GeForce FX 5700 von MSI in den Händen hielt. War er doch in letzter Zeit von nVidia eher riesige Grafikkarten gewöhnt, präsentierte sich der heutige Testkandidat überraschend klein. Auch der Preis gestaltet sich relativ klein und bewegt sich laut Geizhals.at mit rund 170 Euro voll im Bereich der Mittelklasse.


Würde es nach dem Tester gehen, hätte mittlerweile jede ausgelieferte Grafikkarte zwei DVI-Ausgänge an Board. Dem ist leider nicht so und so präsentiert auch MSI die GeForce FX 5700 mit einem guten, alten D-Sub-Anschluss sowie mit einem DVI-Ausgang für die digitale Bildübertragung an TFT-Monitore. Offensichtlich zieht der nV36 bei einer Taktfrequenz von nur 425 MHz und einem Speichertakt von nur effektiven 550 MHz nicht so viel Strom, so dass man sich den extra Stromanschluss hat sparen können. Den Tester freut es, stieg seine Stromrechnung doch in den letzten Monaten analog zum Erscheinen neuer Grafikchips an. Der TV-Ausgang ist mittlerweile Standard geworden, so dass man ihn eigentlich gar nicht mehr weiter erwähnen müsste.
Wie der zuständige Redakteur bereits beschrieben hat, ist das PCB der GeForce FX 5700 nicht sonderlich groß und ungefähr mit dem einer ATi Radeon 9600 Pro/XT zu vergleichen. Nach den nahezu riesigen Platinen der GeForce FX 5900, 5950 und 5700 Ultra ein Segen, war die Größe doch oftmals mehr Hindernis als Segen. Vergleicht man die MSI-Karte direkt mit einer FX 5700 Ultra, so fällt nicht nur die geringere Größe auf. Der Speicher ist noch im TSOPII-Gehäuse gefertigt worden und taktet mit besagten 275 MHz. Von nVidia eher ungewohnt, stellte man bis jetzt der CineFX-Architektur doch wahre Speichermonster mit Taktfrequenzen von bis zu 475 MHz zur Seite, um gegenüber der Konkurrenz von ATi aufschließen zu können. Für MSI hat dies jedoch einige Vorteile, kostet dieser mittlerweile recht alte Speicher doch verhältnismäßig wenig und entwickelt nur äußerst wenig Hitze. Gefertigt wird dieser von Samsung und hat eine minimale Zugriffszeit von 3,6 ns. Da auch die GeForce FX 5700 von MSI die D.O.T. (Dynamic Overclocking Technology) unterstützt, ließ man überraschend keinen weiteren Spielraum noch oben, wird der Speicher in der höchsten Stufe um satte 10 Prozent übertaktet. Die 128 MB Texturspeicher sind auf insgesamt acht Module auf Vorder- und Rückseite verteilt. Der Kühler für den Chip präsentiert sich im für MSI typischen Design, auf passive Speicherkühler wird - wie auch nicht anders erwartet - Gott sei Dank verzichtet. Die Rückseite bedarf keiner weiteren Kühlmaßnahmen. In unseren Benchmarks verwendeten wir die höchste Stufe der D.O.T., die Chip und Speicher um jeweils zehn MHz übertaktet.





Lieferumfang
Während andere Hersteller oftmals besonders beim Lieferumfang sparen, konnte sich MSI bis jetzt damit rühmen, neben Asus seine Grafikkarten immer mit dem besten Lieferumfang weit und breit auszustatten. Dem ist auch bei der GeForce FX 5700 so und so fand der zuständige Redakteur folgende Dinge im Karton:
- MSI GeForce FX 5700 mit 128 MB Texturspeicher
- S-VHS/Chinch Videoadapter
- S-Video Kabel (1,8m lang)
- DVI zu VGA-Adapter
- CD mit Treibern
- Tom Clancys: Ghost Recon
- The Elder Scrolls III: Morrowind
- Duke Nukem Manhatten Project
- 7in1 Games Collection mit: The Sum of All Fears, IL-2 Sturmovik, Serious Sam: The Second Encounter, Rally Trophy, Beam Brakers, Zax: The Alien Hunter und Oni
- Virtual Drive 7 Professional
- Restore IT 3 Professional
- MSI DVD 5.1
- 3DNA (MSI 3D Desktop)
- Supreme Foreign Language Machine



Umfangreich wie eh und je. Etwas anderes hatte der anspruchsvolle Tester auch nicht von MSI erwartet, wurde er doch in er Vergangenheit bereits des öfteren reichlichst von dieser Firma verwöhnt. Besonders das umfangreiche Softwareangebot sucht man bei anderen Herstellern und in der Mittelklasse allgemein oftmals vergeben. Hut ab MSI, doch leider spiegelt sich dieser nahezu gigantische Lieferumfang auch etwas im Preis nieder.
Testsystem
- Prozessor
- Intel Pentium 4 C 3,0 GHz (FSB800) - HyperThreading aktiv
- Motherboard (Timings per SPD)
- Abit IC7-G [2] (Intel i875P Chipsatz, PAT aktiviert, Bios-Version 1.8)
- Arbeitsspeicher
- 2 x 512MB DDR400 Samsung-CCC 3-3-3-8
- Grafikkarten
- MSI GeForce FX 5700
- AOpen Aeolus FX 5900 XT
- Inno3D GeForce FX 5950 Ultra
- Leadtek WinFast A380 Ultra TDH
- AOpen GeForce FX 5700 Ultra
- MSI GeForce FX 5950 Ultra
- Gainward FX PowerPack! Model Ultra/960
- Asus Radeon 9800 XT
- Asus Radeon 9600 XT
- PowerColor Radeon 9800 XT
- Sapphire Atlantis Radeon 9800 XT
- Sapphire Atlantis Radeon 9600 XT
- Sapphire Atlantis Radeon 9600 Pro
- Sapphire Atlantis Radeon 9800 Pro 128 MB
- Sapphire Atlantis Radeon 9800 Pro 256 MB
- nVidia GeForce FX 5900 Ultra
- Peripherie
- TDK 48/24/48B
- Pioneer DVD-Laufwerk (Slot-in)
- Western Digital WD800JB (8MB Cache)
- Treiberversionen
- ATi Catalyst 3.9
- nVidia ForceWare 52.16
- Intel Inf-Treiber 5.10.1003 (Intel)
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP1
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft Windows Movie Maker 2.0
- Microsoft DirectX 9.0b
Benchmarks
Wirft man einen Blick auf die Seitenabrufzahlen unserer Artikel, so fällt auf, dass trotz einiger Kontroversen die Produkte aus dem Hause Futuremark stets großen Anklang bei unseren Lesern finden. Diese Tatsache im Hinterkopf, beschlossen wir auch in diesem Artikel 3DMark 03 Version 340 zum Zuge kommen zu lassen. Im Vergleich zur Version 330 ergaben sich bei ATi-Karten keine Verschiebungen, ganz im Gegenteil zu nVidia. Hier hatte man offensichtlich im 52.15 ForceWare-Treiber einige Optimierungen diesbezüglich eingebaut. 3DMark 2001 strichen wir aus dem Programm, da dort langsam aber sicher eine immer größer werdende CPU-Limitierung greift. Bei der Auswahl der Spiele griffen wir auf Altbewährtes zurück und nahmen gleichzeitig mit Enemy Territory einen relativ neuen Vertreter der OpenGL-Fraktion auf Basis der Quake 3-Engine mit ins Programm. AquaNox 2 - Revelation ist sogar seit dem neuesten Patch um einige DirectX 9-Effekte reicher und unterstützt ebenso Intels HyperThreading-Technologie. Halo gehört ebenfalls zur neuen Spiele-Generation und unterstützt einige Effekte nach Pixel-Shader 2.0. Bei Unreal Tournament 2003 griffen wir nicht auf die altbewährte eingebaute Benchmarkfunktion zurück, sondern bedienten uns der Pyramid-Demo der Kollegen vom 3DCenter. Diese simuliert unser Meinung nach besser echtes Gameplay und wirkt viel weniger synthetisch als der Flyby-Modus des normalen Benchmarks.
- Synthetische Benchmarks:
- 3DMark 03 (v. 340)
- AquaMark 3
- Spielebenchmarks:
- Unreal Tournament 2003 - Pyramid Demo
- RtCW - Enemy Territory
- AquaNox 2 - Revelation
- X2 - The Threat
- Halo - Combat Evolved
Synthetische Benchmarks
3DMark03
- Offizielle Website:
Futuremark.com [3]
- Download:
ComputerBase [4]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 340.
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Informationen:
- Der vor einigen Monaten veröffentlichte 3DMark03 ist umstritten wie kein anderer. Nachdem in ersten Tests die Karten von nVidia nicht so gut aussahen wie die von Erzkonkurrent ATi, gab es heftige Kontroversen um diesen Benchmark, welche sogar so weit gingen, dass nVidia extra einen Treiber schrieb, der auf den 3DMark03 optimiert war, um zu zeigen, wie anfällig dieser Benchmark für speziell angepasste Treiber sei. Mit einem Performance-Gewinn von knapp 50% gegenüber den regulären Treibern gelang dies auch eindrucksvoll.
Trotzdem wird auch der 3DMark03 eine gewichtige Rolle bei den meisten Tests spielen und da er auf großes Interesse seitens unserer Leser stößt, werden wir ihn auch nicht komplett unter den Teppich kehren.
FSAA und AF wurden komplett im 3DMark03 eingestellt.
- Der vor einigen Monaten veröffentlichte 3DMark03 ist umstritten wie kein anderer. Nachdem in ersten Tests die Karten von nVidia nicht so gut aussahen wie die von Erzkonkurrent ATi, gab es heftige Kontroversen um diesen Benchmark, welche sogar so weit gingen, dass nVidia extra einen Treiber schrieb, der auf den 3DMark03 optimiert war, um zu zeigen, wie anfällig dieser Benchmark für speziell angepasste Treiber sei. Mit einem Performance-Gewinn von knapp 50% gegenüber den regulären Treibern gelang dies auch eindrucksvoll.
3DMark 03
Angaben in Punkten
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Wie nicht anders erwartet, kann sich die MSI GeForce FX 5700 nur am Ende des Feldes positionieren. Hier kann leider auch die Übertaktung um rund zehn Prozent durch die D.O.T.-Technologie keine Abhilfe schaffen. Man bleibt stets dicht hinter einer Radeon 9600 Pro von ATi zurück und verliert auch gegenüber einer GeForce FX 5700 Ultra relativ viele Punkte. Hier macht sich die geringe Speicherbandbreite von nur 8800 MB/s doch bemerkbar, hat der große Bruder, die 5700 Ultra, doch mit 900 MHz schnellem Speicher hier klar die Nase vorn. So wird auch schnell klar, dass es nVidia offenbar mit der viel zitierten Brechstange versucht hat und nur so auf die Konkurrenz von ATi aufschließen konnte. Auch die neueste CineFX-Architektur ist weiterhin auf eine möglichst große Speicherbandbreite angewiesen.
AquaMark 3
- Offizielle Website:
AquaMark3.com [5]
- Download:
AquaMark3.com [6]
- Kostenpunkt: kostenlos, jedoch nur mit eingeschränkten Funktionen
- Was benchen wir?
- Commercial-Version mit allen Features
- Besondere Einstellungen: 1024x768 und 1280x1024 jeweils mit und ohne AA und AF
- Commercial-Version mit allen Features
- Informationen:
- Auf Basis der mittlerweile schon recht bekannten Krass-Engine entwickelten die Programmierer von Massive Developement AquaMark 3. Angereichert mit einigen schönen Effekten soll dies laut den Entwicklern der erste DirectX 9-fähige Reality-Benchmark der Welt sein. Neben einigen Pixel-Shader 2.0-Effekten unterstützt die Krass-Engine in der neuesten Version auch Partikeleffekte und vieles mehr. Mit dabei sind auch solch innovative Techniken wie Intels HyperThreading. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung wurden komplett im AquaMark 3 eingestellt und mussten somit nicht durch den jeweiligen Treiber erzwungen werden.
AquaMark 3
Angaben in Punkten
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AquaMark 3 zeigt ebenfalls ein recht gespaltenes Bild. Während die GeForce FX 5700 von MSI in den regulären Auflösungen die Radeon 9600 Pro von ATi auf die Plätze verweisen kann, verliert man unter Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung wieder gegenüber der Konkurrenz und übernimmt die rote Laterne. Auch hier macht sich wohl die eher magere, maximale Speicherbandbreite bemerkbar, denn besonders unter den Qualitätseinstellungen ist dies ein wichtiger Bestandteil des Erfolges. Auch die Übertaktung durch die D.O.T. kann nicht viel ändern, ruft aber dennoch nochmals einen kleinen FPS-Schub hervor. Gegenüber einer GeForce FX 5700 Ultra verliert man je höher die Auflösung wird kontinuierlich weniger Performance.
Spielebenchmarks
Unreal Tournament 2003
- Offizielle Website:
UnrealTournament2003.com [7]
- Download:
Atari.com [8]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Vollversion 2225.
- Besondere Einstellungen: 1024x768 und 1280x960 jeweils Flyby und Botmatch
- Vollversion 2225.
- Informationen:
- Unreal Tournament 2003 ist ein weiterer Klassiker in unserem Benchmarkparcours, der mittlerweile doch schon einige Monate auf den Buckel hat, dennoch aber immer noch einige nette Effekte bietet. Leider ist auch dieses Spiel nichts anderes als ein auf DirectX 7 mit ein paar DirectX 8-Effekten. Die Benchmarks der Vollversion 2225 sind nicht mit den Ergebnissen der Demo-Version vergleichbar.
Wir verwendeten nicht den Flyby-Benchmark, sondern wie Pyramid2003-Demo von 3DCenter.org [9]. Im Gegensatz zu sowohl FlyBy- als auch Botmatch-Modus des integrierten Benchmarks sind hier die erzielten Frameraten spürbar niedriger. Man muss jedoch auch sagen, dass Unreal Tournament 2003 nicht die Frameraten eines Quake3 benötigt, um sich anständig spielen zu lassen. Viele sind der Meinung, dass bereits ein Durchschnitt von etwa 40-45 fps im Pyramid-Timedemo, das auf der Map CTF-Face3 aufgenommen wurde und ein intensives Capture-The-Flag mit wenig Taktik und viel Action zeigt, ausreicht, um das Spiel flüssig spielen zu können.
- Unreal Tournament 2003 ist ein weiterer Klassiker in unserem Benchmarkparcours, der mittlerweile doch schon einige Monate auf den Buckel hat, dennoch aber immer noch einige nette Effekte bietet. Leider ist auch dieses Spiel nichts anderes als ein auf DirectX 7 mit ein paar DirectX 8-Effekten. Die Benchmarks der Vollversion 2225 sind nicht mit den Ergebnissen der Demo-Version vergleichbar.
Unreal Tournament 2003 - Pyramid
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Auch in Unreal Tournament 2003 zeigt sich die Leistung der MSI GeForce FX 5700 eher mager. Man kann sich konstant hinter einer Radeon 9600 Pro platzieren und belegt somit durchweg den letzten Platz. Auch in diesem Spiel wird schnell klar, dass der nV36-Chip zur vollen Leistungsentfaltung viel Speicherbandbreite braucht, die er aber aufgrund des nur 275 MHz schnellen RAMs nicht wirklich erhält. Entscheidet man sich für die Aktivierung des D.O.T.-Features auf höchster Ebene, kann die GeForce FX 5700 immerhin in drei von vier Durchläufen die betagte Radeon 9600 Pro überholen.
RtCW - Enemy Territory
- Offizielle Website:
Enemy-Territory.com [10]
- Download:
4Players.de [11]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Vollversion v1.0
- Besondere Einstellungen: 1024x768 und 1280x1024, s_mute 1, timedemo 1, Demo "Radar"
- Vollversion v1.0
- Informationen:
- Basierend auf dem indizierten RtCW, welches wiederum auf der Quake3-Engine fußt, bietet das kostenlos erhältliche und separat lauffähige Add-on Enemy Territory puren Multiplayer-Spass auf den verschiedensten Maps.
Grafik- und Detailfülle sind gegenüber RtCW noch einmal gestiegen, so daß neben der CPU auch die Grafikkarte eine Menge in der von uns getesteten Radar-Demo zu tun bekommt.
FSAA und AF wurden komplett per Treiber erzwungen, was unter OpenGL aber kein Problem darstellen dürfte.
- Basierend auf dem indizierten RtCW, welches wiederum auf der Quake3-Engine fußt, bietet das kostenlos erhältliche und separat lauffähige Add-on Enemy Territory puren Multiplayer-Spass auf den verschiedensten Maps.
RtCW - Enemy Territory
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
In Enemy Territory profitiert die GeForce FX 5700 von MSI von der durchweg guten OpenGL-Leistung der nVidia-Chips. So kann man in den ersten drei Durchläufen die Radeon 9600 Pro hinter sich lassen und sogar auf die neuere 9600 XT aufschließen. Im letzten Test unter Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung kann man diese sogar letztendlich überholen. Aktiviert man die D.O.T. so kann man sich durchweg etwas von der restlichen Mittelklasse-Konkurrenz absetzen und weiter zur GeForce FX 5700 Ultra aufschließen. D.O.T., welches GPU und Speicher gleichermaßen übertaktet, erweist sich ein weiteres Mal als wesentlich effektiver als ATis Overdrive, das nur auf den Grafikprozessor Einfluss nimmt.
AquaNox 2 - Revelation
- Offizielle Website:
AquaNox-Portal.com [12]
- Download:
AquaNox-Revelation.com [13] (Demoversion)
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Vollversion 2.159 (Alle Patches ab 2.149 sind benchmarktauglich. Ab 2.159 setzt das Spiel zwingend Direct X 9 voraus und verwendet die um einige Effekte erweiterte Engine des AquaMark 3), Neopolis-Spielstand
- Besondere Einstellungen: 1024x768 und 1280x1024 jeweils mit und ohne AA und AF, "AquaNox 2 Revelation.exe -s map/5h3/script/5h3 -altf4"
- Vollversion 2.159 (Alle Patches ab 2.149 sind benchmarktauglich. Ab 2.159 setzt das Spiel zwingend Direct X 9 voraus und verwendet die um einige Effekte erweiterte Engine des AquaMark 3), Neopolis-Spielstand
- Informationen:
- Mit Aquanox 2 - Revelation erlebt die vom deutschen Entwicklerteam Massive Development geschaffene Krass-Engine nun schon ihren zweiten Frühling. Das zunächst als recht träge verschriene Aquanox 2 Revelation schaffte mit dem Patch auf Version 2.159, den auch wir zum Testen aufgespielt haben, unter anderem durch die Nutzung von DirectX9-Shadern zur Rendering-Pass Reduzierung den Sprung auf einen mehr als akzeptablen Performance-Level.
Zumindest eine Grafikkarte, die 2.0-Shader nach DirectX9 in Hardware ausführen kann, sollte es jedoch schon sein, damit die detailliert texturierte Unterwasserwelt flüssig auf den Bildschirm gerendert wird.
Getestet wurde die Neopolis-Zwischensequenz nach den Einstellungen der Benchmark-Vorgabe des 3D-Center [14], also mit allen Details, die zum Teil sogar schon DirectX9-Shader beinhalten.
AF wurde per Schieberegler im Spiel selber eingestellt, aber von der FSAA-Einstellung, die Aquanox2 bietet, haben wir sicherheitshalber Abstand genommen, da dort nur DirectX9-konforme Qualitätsstufen angeboten werden, die aber nicht notwendigerweise mit den tatsächlichen AA-Stufen korrelieren müssen. Wir haben es daher per Treiber aktiviert.
- Mit Aquanox 2 - Revelation erlebt die vom deutschen Entwicklerteam Massive Development geschaffene Krass-Engine nun schon ihren zweiten Frühling. Das zunächst als recht träge verschriene Aquanox 2 Revelation schaffte mit dem Patch auf Version 2.159, den auch wir zum Testen aufgespielt haben, unter anderem durch die Nutzung von DirectX9-Shadern zur Rendering-Pass Reduzierung den Sprung auf einen mehr als akzeptablen Performance-Level.
AquaNox 2 - Revelation
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
In AquaNox 2 kann sich die GeForce Fx 5700 zunächst auf dem Niveau einer Radeon 9600 Pro halten, verliert aber mit Erhöhung der Auflösung immer weiter an Performance und muss sich schließlich von der ATi-Karte geschlagen geben. In 1280x1024 mit AA und AF fehlen sogar fast zehn Bilder pro Sekunde zur unmittelbaren Konkurrenz aus Kanada. Aktiviert man D.O.T., so kann man im ersten Durchlauf sogar eine Radeon 9600 XT in Schach halten und im dritten die Radeon 9600 Pro. Verwendet man wiederum die qualitätsfördernden Optionen, so kann man sogar eine GeForce FX 5700 Ultra überholen. Dieses Ergebnis hat uns etwas stutzig gemacht, wurde aber auch nach mehrmaliger Wiederholung der Messungen durchweg bestätigt.
X2 - The Threat
- Offizielle Website:
Egosoft.com [15]
- Download:
EgoSoft.com [16]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion
- Was benchen wir?
- Default-Benchmark
- Besondere Einstellungen: 1024x768 und 1280x1024 bei 32 Bit, bumpmaps, fullscreen
- Default-Benchmark
- Informationen:
- X2 The Threat ist ein aktuelles Spiel auf Basis einer recht leistungsstarken 3D-Engine und wurde von der deutschen Firma EgoSoft entwickelt. In der uns vorliegenden, selbstlaufenden Demo-Version ist bereits eine Benchmark-Funktion eingebaut, die wir für unsere Zwecke genutzt haben. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung wurden komplett durch den Treiber erzwungen.
X2 - The Threat
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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In X2 - The Threat kann man in drei von vier Durchläufen durchweg die Radeon 9600 Pro auf Distanz halten. Erst im letzten Durchlauf musste man sich der Konkurrenz von ATi geschlagen geben. Auch hier gilt wieder: Je höher die Aufflösung, desto mehr Performance verliert die FX 5700 gegenüber der Radeon 9600 Pro. Aktiviert man D.O.T. so kann man sich in 1024x768 vor alle ATi-Karten setzen und platziert sich direkt hinter der größeren GeForce FX 5700 Ultra. Unter Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung muss man sich letztendlich dann aber auch so einer Radeon 9600 XT geschlagen geben und kann im letzten der vier Durchgänge auch einer 9600 Pro nichts mehr entgegenwerfen.
Halo - Combat Evolved
- Offizielle Website:
halo.bungie.net [17]
- Download:
Chip.de [18]
- Kostenpunkt: kostenlose Demoversion, 131 MB
- Was benchen wir?
- Vollversion v1.02
- Besondere Einstellungen: 1024x768 und 1280x1024, Timedemo-Modus
- Vollversion v1.02
- Informationen:
- Halo sollte ursprünglich bereits vor einigen Jahren für den PC veröffentlicht werden, drehte letztendlich aber eine Ehrenrunde und erschien zuerst für die Xbox. Der vor Kurzem veröffentlichte PC-Ableger wurde auf Verlassung von Bungie in den Studios von Gearbox Software entwickelt und kann gegenüber der Xbox-Version mit einigen Extras punkten. Neben einem erweiterten Multiplayer-Modus, beherrscht das Spiel nun Auflösungen jenseits der 1280x1024. Leider ist die Grafik nicht mehr ganz auf dem Stand eines Half-Life 2, kann aber dennoch durch den Einsatz von Shadern (z.B. für die Wasseranimationen) so manch Spieler entzücken. Aufgrund eines Treiberfehlers mussten wir unter Verwendung einer ATi-Karte die Mipmap-Detailstufe auf "Höchste Qualität" stellen, da sonst die Texturen nicht richtig wiedergegeben werden. FSAA und AF konnten wir leider nicht auf nVidia-Karten anwenden. Erzwungen wir dieses im Detonator-Treiber wollte das Spiel unter den gewählten Einstellungen nicht starten und begrüßte uns mit einer Fehlermeldung.
Halo - Combat Evolved
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
In Halo - einem zugegeben nicht sehr gut optimierten Spiel - bewegt sich die MSI GeForce FX 5700 durchweg zwischen den Leistungswerten einer Radeon 9600 Pro und einer 9600 XT. Aktiviert man D.O.T., so überholt man sogar die neuere, mit 500 MHz getaktete Radeon 9600 XT. Die rote Laterne hat die Radeon 9600 Pro.
Leistungsrating
Erstmals wollen wir, wie bereits von unseren Prozessor-Tests bekannt, ein Leistungsrating am Schluss eines Artikels auch bei Grafikkarten einführen. In die jeweiligen Diagramme fließen alle Werte der jeweiligen Kategorie ein.
Leistungsrating 1024x768
Angaben in Prozent
|
Den Anfang macht das Leistungsrating für die Auflösung 1024x768. In dieser mittlerweile recht niedrigen Pixeldimension sollte kaum eine Grafikkarte in den von uns getesteten Benchmarks Schwierigkeiten haben, so dass hier eher die CPU als limitierender Faktor auftritt. Hier kann die GeForce FX 5700 von MSI mit rund 64 Prozent der Maximalleistung einer FX 5950 Ultra auftrumpfen und sich somit knapp vor eine Radeon 9600 Pro setzen. Die Radeon 9600 XT bewegt sich in schier unerreichbaren Sphären und kann erst durch die Aktivierung des D.O.T.-Features gefährdet werden.
Leistungsrating 1280x1024
Angaben in Prozent
|
In 1280x1024 limitiert der Prozessor unseres Testsystemes weitaus weniger. Hier kann sich die GeForce FX 5700 um knapp ein Prozent von der Radeon 9600 Pro absetzen. Aktiviert man die D.O.T., kann man sogar nahezu zu einer ATi Radeon 9600 XT aufschließen und dieser gefährlich werden.
Leistungsrating 4xAA/8xAF
Angaben in Prozent
|
Zu guter letzt wollen wir nochmals genauer die Leistung der GeForce FX 5700 unter Anti-Aliasing und anisotroper Filterung begutachten. Hier muss man sich leider deutlicher einer Radeon 9600 Pro geschlagen geben. Die zehn prozentige Übertaktung durch das D.O.T.-Feature führt immerhin dazu, dass man zu jenem Chip von ATi aufschließen kann, aber weiterhin nicht an diesem vorbeikommt. In diesem Rating fällt dann letztendlich auch die GeForce Fx 5700 Ultra hinter eine Radeon 9600 XT zurück.
Fazit
So, da wären wir. Wieder einmal steht ein Fazit an und wieder einmal muss der zuständige Redakteur eine Entscheidung bezüglich des heutigen Testkandidaten fällen. So fand er während der Testphase heraus, dass die GeForce FX 5700 mit 128 MB Texturspeicher von MSI mit Sicherheit keine schlechte Grafikkarte ist. Sie erbrachte in allen Benchmarks gute Leistungen und muss sich wahrlich nicht verstecken; wäre denn da nicht die allgegenwärtige Konkurrenz in persona der ATi Radeon 9600 Pro. Dieser doch schon mittlerweile etwas betagte Konkurrent macht der GeForce FX 5700 durchweg das Leben schwer und kann sich in zwei von drei Ratings vor den heutigen Testkandidaten setzen. Besonders frappierend wird der Vorsprung des ATi-Chips, wenn man sich dafür entscheidet, Anti-Aliasing und anisotrope Filterung zu verwenden. Hier fehlt der GeForce FX einfach die dringend benötigte Speicherbandbreite, die zugunsten der Kostenoptimierung leider drastisch beschnitten wurde. Doch nicht nur von der Performance her macht die Radeon 9600 Pro der MSI-Karte das Leben schwer. Auch der Preis der 5700-TD128 liegt mit knapp 170 Euro gut 20 Euro über dem durchschnittlichen Preis einer Radeon 9600 Pro mit 300 MHz Speichertakt. Eine noch schnellere Radeon 9600 XT gibt es schon ab 160 Euro. Angesichts dieser starken Konkurrenz kann auch das sehr schöne D.O.T.-Feature keinen weiteren Schaden ausrichten und so können wir der MSI GeForce FX 5700 leider keine explizite Empfehlung mit auf den Weg geben. Wenn es nVidia sein soll, sollte man lieber nach einer der vielzähligen Modell mit dem GeForce FX 5900 XT-Chip Ausschau halten, die wir vor ein paar Tagen im Test hatten. [19]
So gelten auch weiterhin für die GeForce FX 5700 die gleichen Abstriche wie auch für die restlichen Vertreter der GeForce FX-Serie. So ist die Shaderleistung gegenüber den Chips von ATi durchweg schlechter, so dass man die Zukunftssicherheit dieser Karten durchaus anzweifeln kann, schließlich werden in Zukunft immer mehr Spiele auf Basis von aufwendigen Shadern nach den DirectX 9-Statuten erstellt werden. Ebenfalls zu bemängeln ist die Qualität des Anti-Aliasings. Dies wird besonders offensichtlich, wenn man die verschiedenen Modi miteinander vergleicht. So ist ATis 4x AA mit nVidias 12x zu vergleichen. Fakt ist zudem, dass nVidia bei gleicher Qualität weitaus mehr Performanceeinbußen hinnehmen muss als die kanadische Konkurrenz. nVidias neuestes Ass im Ärmel? Leider nein!


