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Test: X800 Pro, XT PE und GeForce 6800 GT, Ultra

von Carsten Spille, Christoph Becker

Einleitung

Nach einigen Verzögerungen und Aufschüben präsentieren auch wir endlich unseren Artikel zu ATis und nVidias neuesten Pixelbeschleunigern. Mit Namen heißen diese „Radeon X800 Pro“ und „Radeon X800 XT Platinum Edition“ bei ATi sowie „GeForce 6800 GT“ und „GeForce 6800 Ultra“ bei nVidia. Während wir auf die technischen Daten der X800 [1] und der GeForce 6800 [2] bereits vor einigen Wochen eingegangen sind, wollen wir nun die entsprechenden Benchmarkwerte nachliefern. Zur kurzen Zusammenfassung: Die X800 Pro basiert, ebenso wie die X800 XT, auf dem neu entwickelten R420-Chip. Allerdings besitzt die Pro-Variante nur zwölf Pipelines, das XT-Modell hingegen deren 16, was gleichbedeutend mit der Vollausstattung des Chips ist. Das Kürzel „Platinum Edition“ steht derweil für erhöhte Taktraten, die gegenüber der normalen Radeon X800 XT [3] - diese kommt mit 500/500 MHz zum Kunden - nochmals angehoben wurden. Die GeForce 6800 GT ist mit der Ultra nahezu baugleich und besitzt ebenfalls 16 Pipelines. Sie ist aber niedriger getaktet und belegt keinen PCI-Slot aufgrund eines weniger ausladenden Kühlerdesigns.

ATi Radeon X800GeForce 6800

An dieser Stelle sei uns nochmals für die Verspätung dieses Artikels vergeben, hat doch das Aufklären diverser Optimierungen an Texturfiltern und LOD-Bestimmung seitens ATi (siehe unsere Artikel: Versteckspiele bei ATis Texturfilter [4], Radeon X800 und die Texturen [5] und Volle Filterung für ATi und nVidia! [6]) in den letzten Tagen und Wochen unsere volle Aufmerksamkeit an sich gerissen. Nun sind wir allerdings in der Lage, unseren Lesern aussagekräftige Werte zu liefern, da wir nun sicherstellen konnten, bei beiden Konkurrenten die volle trilineare Filterung aktivieren zu können und somit denjenigen mit der höheren Leistung zu ermitteln und nicht denjenigen, der stärker optimiert.

Radeon X800-Serie

Die Karte & technische Daten

Nun sind die Karten offiziell und zu allererst müssen wir eine Fehleinschätzung unsererseits eingestehen. Hatten wir noch vor einigen Wochen das in Taiwan aufgetauchte Bild der Radeon X800 [7] als unecht gewertet, werden wir heute eines Besseren belehrt. Nun aber wieder zurück in das Hier und Jetzt und dort gibt es doch wirklich schon Karten des Typs „Radeon X800 Pro“ zu kaufen. Mit folgenden technischen Details, die sich von denen der Radeon X800 XT nur wenig unterscheiden.

ATi Radeon X800 XT PE Sapphire Radeon X800 Pro

ATi hat es, wie wir schon als Möglichkeit einräumten, tatsächlich geschafft, sowohl die Radeon X800 Pro als auch die X800 XT durch die Umstellung des Herstellungsprozesses auf einen 0,13µ-lowK-Prozess der Chipschmiede TSMC und durch die Verwendung von GDDR3-RAM, welches mit deutlich weniger Leistung auskommt, als DDR- oder gar DDR-II RAM, die Leistungsaufnahme des kompletten Boards nicht allzu stark ansteigen zu lassen. Die X800 Pro soll sogar weniger Strom verbrauchen als die Radeon 9800 XT.

Hier haben wir die beiden Chips und Taktraten nochmals im direkten Vergleich. Der Übersicht halber auch noch mal direkt in unserer bekannten Tabelle.

Radeon
9800 XT
Radeon
X800 Pro
Radeon
X800 XT
Radeon
X800 XT „PE“
Chip R360 R420 R420 R420
Transistoren ca. 110M 160M 160M ca. 160M
Fertigung 0,15 µm 0,13 µm
lowK copper
0,13 µm
lowK copper
0,13 µm
lowK copper
Taktung (MHz) 412 475 500 520
Renderpipes 8 12 16 16
Pixelfüllrate 3296MPix/s 5700MPix/s 8000MPix/s 8320MPix/s
TMUs je Pipe 1 1 1 1
Texelfüllrate 3296MTex/s 5700MTex/s 8000MTex/s 8320MTex/s
Vertexeinheit DX9 VS 2.0 DX9 VS 2.0 DX9 VS 2.0 DX9 VS 2.0
Vertexpipes 4 6 6 6
Dreiecksdurchsatz ca. 412MV/s ca. 712MV/s 750MV/s 780MV/s
Texturen pro Pass 8 (16) 8 (16) 8 (16) 8 (16)
Pixelshader PS 2.0 PS 2.b PS 2.b PS 2.b
FP-Einheiten 3+1 ALU
3+1 Mini ALU
1 TexOp
3+1 ALU
3+1 Mini ALU
1 TexOp
3+1 ALU
3+1 Mini ALU
1 TexOp
3+1 ALU
3+1 Mini ALU
1 TexOpt
Speicher (MB) 256 DDR 256 GDDR3 256 GDDR3 256 GDDR3
Anbindung 256-bit DDR 256-bit GDDR3 256-bit GDDR3 256-bit GDDR3
Speichertakt (MHz) 365 450 500 560
Bandbreite (MB/s) 23360 28800 32000 35840
SinglePass Texturop. 16 D3D / 8 (oGL) 16 (D3D) / 8 (oGL) 16 (D3D) / 8 (oGL) 16 (D3D) / 8 (oGL)
RAMDAC 2x400MHz 2x400MHz 2x400MHz 2x400MHz
TV-Encoder integriert integriert integriert integriert
Sonstiges DVD MC/iDCT DVD MC/iDCT,
MPEG2 En- / Decoder,
MPEG4 En- / Decoder
DVD MC/iDCT,
MPEG2 En- / Decoder,
MPEG4 En- / Decoder
DVD MC/iDCT,
MPEG2 En- / Decoder,
MPEG4 En- / Decoder
Präz. pro Kanal 24Bit (FP24) 24Bit (FP24) 24Bit (FP24) 24Bit (FP24)

ATis R420-Chip

Rein äußerlich unterscheiden sich die Radeon X800 Pro und die XT kaum. Beide Modelle besitzen keine passive Ramkühlung und einen sehr leisen, temperaturgeregelten Lüfter, der stark an das Design der Radeon 9800 XT erinnert. Der wirklich wichtigen Unterschiede zwischen den beiden Karten liegen also ausschließlich in den unterschiedlichen Taktfrequenzen und in den aktivierten Quads der Architektur. Während beide Modelle der XT-Serie volle 16 Pipelines besitzen, hat die Pro nur deren zwölf. Die Radeon X800 XT „Platinum Edition“ hebt sich von der regulären XT nur durch die nochmals höheren Taktraten ab.

Weitere Details zur neuen Radeon X800-Serie gibt es in unserem ausführlichen Launchartikel [8] zu dieser Grafikkartengenration.

GeForce 6800-Serie

Die Karte & technische Daten

Der Kühlkörper in doppelter Bauhöhe ließ zunächst ungeahnte Gewichtsdimensionen vermuten, entpuppte sich nach beherztem Zupacken allerdings als ausgesprochenes Leichtgewicht - kein Vergleich zur vorher verbauten FX 5800 Ultra-Lösung. Auch in Sachen Lautstärke zum Glück kaum Parallelen, obwohl uns nach dem ersten Einschalten ein kleiner Schrecken durchfuhr. Auf voller Drehzahl pfiff der Radiallüfter munter vor sich hin, so dass die ansonsten im Zimmer pfeifenden Wellensittiche erstaunt schwiegen. Im Gegensatz zu FX 5800 (Ultra) und FX 5950 Ultra war dieses unangenehme Geräusch jedoch nicht nach wenigen Sekunden beendet. Da zunächst ein Start im VGA-Modus durch den zuvor nicht auf dem Festplatte-Image installierten Treiber nötig war, zog sich dieses Geräusch schier endlos hin.

GeForce 6800 Ultra Referenzdesign GeForce 6800 Ultra Referenzdesign

Nach der Installation des Treiber und dem Laden von Windows XP allerdings regelte der Lüfter, an dessen Stromanschluss noch händisch nachgelötet worden war, auf ein erträgliches, aber durch das weiterhin bestehende, nur leisere Pfeifen nicht eben angenehmes, Geräuschniveau herunter. Für einen Game-Rechner mit leistungsstarkem Netzteil, ebensolchem CPU-Lüfter und eventuell hoch drehenden Festplatten kein Beinbruch. Für ein Allround-System, an dem man auch konzentriert arbeiten möchte, bleibt hingegen auf alternative Kühllösungen seitens der Boardpartner zu hoffen.

Ansonsten zeigte sich das Board unproblematisch. Abstürze waren - trotz eindeutigem Engineering-Sample-Hinweise im BIOS - nicht zu verzeichnen, die Signalqualität an einem der beiden (per Adapter angeschlossenen) DVI-Ausgänge überzeugte ebenfalls an unserem Eizo T965 auch in höchsten Auflösungen durch ein einwandfreies Bild.

Angenehm war, dass sich die Karte trotz furchteinflößender Kühlung kaum erhitzte - hier hat man beim Design auf jeden Fall etwas richtig gemacht. Abschließend noch kurz ein Satz zum Thema Netzteilanschlüsse: Zwingend erforderlich für den Betrieb ist die Bestückung beider vierpoliger Anschlüsse, nicht als unbedingt notwendig herausgestellt hat sich hingegen die Aufteilung dieser auf zwei getrennte und ausschließlich hierfür zur Verfügung stehender Kabelstränge vom Netzteil. Ebenso hatte ein knapp fünf Jahre altes 300W ATX-Netzteil von Fortron keine Probleme, die Karte über mehrere Stunden im 3D-Betrieb zu versorgen.

GeForce 6800 Ultra ReferenzdesignGeForce 6800 Ultra Referenzdesign

Der NV40 soll mit einem Rundumschlag nicht nur eine Steigerung gegenüber dem eigenen Vorgänger darstellen, er muss auch gegen den Next-Gen-Chip von ATi bestehen, dem rund die doppelte Leistung der Radeon 9800 Pro nachgesagt wird.

Wie es zu diesem Gerücht kam, wird spätestens klar, wenn man sich die Architektur des NV40 einmal genauer anschaut. Hatten Grafikkarten der letzten Generation noch maximal acht Pipelines, bringt es die GeForce 6800 Ultra auf satte 16. Die maximale Pixelfüllrate spricht eine eindeutige Sprache, manifestiert sich allerdings in der Rekordzahl von mehr als 220 Mio. Transistoren. Zum Vergleich: Ein Intel Pentium 4 „Prescott“-Prozessor bringt es gerade einmal auf 125 Mio., ein Athlon 64 auf 68 bis 106 Mio. Ebenfalls beeindruckend ist die Leistung des verbauten GDDR3-Speichers, der bei der Ultra mit 550 MHz taktet und somit für eine maximale Speicherbandbreite von knapp 35 GB/s sorgt.

GeForce 4
Ti 4800
GeForce FX
5800 Ultra
GeForce FX
5950 Ultra
GeForce
6800 GT
GeForce
6800 Ultra
Chip NV28 NV30 NV38 NV40 NV40
Transistoren ca. 63M ca. 130M ca. 135M ca. 222M ca. 222M
Fertigung 0,15 µm 0,13 µm 0,13 µm 0,13 µm 0,13 µm
Taktung (MHz) 300 500 475 350 400
Renderpipes 4 4 (8)* 4 (8)* 16 (32)* 16 (32)*
Pixelfüllrate 1200MPix/s 2000MPix/s 1900MPix/s 5600MPixe/s 6400MPix/s
TMUs je Pipe 2 2 2 1 1
Texelfüllrate 2400MTex/s 4000MTex/s 3800MTex/s 5600MTex/s 6400MTex/s
Vertexeinheit DX8 VS 1.1 DX9 VS 2.0+ DX9 VS 2.0+ DX9 VS 3.0 DX9 VS 3.0
Vertexpipes 2 3 (Array) 3 (Array) 6 6
Dreiecksdurchsatz ca. 136MV/s ca. 375MV/s ca. 356MV/s ca. 525MV/s ca. 600MV/s
Texturen pro Pass 4 8 (16) 8 (16) 8 (16) 8 (16)
Pixelshader PS 1.3 PS 2.0+ PS 2.0+ PS 3.0 PS 3.0
FP-Einheiten - 1 (Shadercore) 2 (Shadercore + FPU) 2 (Shader-Unit 1 & 2)** 2 (Shader-Unit 1 & 2)**
Speicher (MB) 128 DDR 128 DDR-II 256 DDR 256+ GDDR3 256+ GDDR3
Anbindung 128-bit DDR 128-bit DDR-II 256-bit DDR 256-bit GDDR3 256-bit GDDR3
Speichertakt (MHz) 325 500 475 500 550
Bandbreite (MB/s) 10400 16000 30400 32000 35200
SinglePass Texturop. 4 16 (D3D) / 4 (oGL) 16 (D3D) / 4 (oGL) 16 (D3D) / 4 (oGL) 16 (D3D) / 4 (oGL)
RAMDAC 2x400MHz 2x400MHz 2x400MHz 2x400MHz 2x400MHz
TV-Encoder extern integriert integriert integriert integriert
Sonstiges DVD MC DVD MC/iDCT DVD MC/iDCT DVD MC/iDCT,
MPEG2 En- / Decoder,
MPEG4 En- / Decoder
DVD MC/iDCT,
MPEG2 En-/Decoder,
MPEG4 En-/Decoder
Präz. pro Kanal 9Bit (FX9) 32Bit (FP32) 32Bit (FP32) 32Bit (FP32) 32Bit (FP32)
* nVidias High-End GPU unterstützen seit dem NV30 ein Verfahren, bei dem in den ROPs am Ende der Pipeline jeweils zwei, anstatt der üblichen einen Z-/Stencilwerte verarbeitet werden können. Solange Pixel also ohne Farbwert auskommen und auch nicht texturiert sind (Stencilschatten und reine Z-Writes) bekommt man zwei Werte pro Takt durch eine physikalische ROP-Pipeline.
** Der NV40 besitzt zwei FP-Einheiten in jeder seiner 16 Pipelines. Allerdings scheint es ebenso vielfältige Möglichkeiten wie Einschränkungen zu geben, um diese gemeinsam zu nutzen. Nur die wenigsten der komplexeren Shader-Instruktionen können auf beiden wirklich parallel und ohne irgendwelche Abhängigkeiten laufen.

NV40-Chip

nVidia hat mit dem Design des NV40 anscheinend nicht gekleckert, sondern geklotzt. Vielleicht, weil man sich nach dem Rückstand im letzten Jahr in Zugzwang sah. Vielleicht aber auch, weil man von ATis Next-Gen-Chip, dem R420, viel erwartete.

Weitere Details zur neuen GeForce 6800-Serie gibt es in unserem ausführlichen Launchartikel [1] zu dieser Grafikkartengeneration.

Testsystem

Wieder einmal kommt unser aktuelles Testsystem auf Pentium 4-Basis mit HT-Support für das Review zum Einsatz.

Hier ein kleiner Überblick über das System:

Benchmarks

Wir haben uns trotz oftmals vorhandener CPU-Limitierung dagegen entschieden, die 1024er-Auflösung aus dem Programm zu nehmen um so auch die Spieler zu erreichen, die beispielsweise ein auf diese Auflösung festgelegtes TFT-Display besitzen. Ebenso haben wir uns gegen 1280x960 und für 1280x1024 entschieden, weil eine zunehmende Menge an TFTs eben dies als native Auflösung bieten und damit auch überwiegend nutzen. Schließlich und endlich kommen die High-End-TFT-Besitzer und Röhrenfans mit der 1600er-Auflösung auf ihre Kosten. Obwohl auch 2048x1536 teilweise noch möglich wäre, kann schon ein durchschnittlicher 19"-Röhrenmonitor mit 96kHz Zeilenfrequenz für 1600x1200 ausreichen.

Zum Vergleich und damit die ermittelten Werte nicht komplett im leeren Raum stehen, haben wir diverse Topmodelle aus den letzten Jahren noch mit in den Vergleich aufgenommen. Die GeForce 4 Ti 4800 als Repräsentantin der alten DirectX 8-Garde und deren leistungsfähigsten Vertreter. Die Radeon 9600 XT als ähnlich leistungsstarkes, aktuelles Mid-Range-Modell mit mehr als nur der Option auf DirectX 9. Die beiden Topmodelle der GeForce FX-Reihe 5800 Ultra (originale CineFX-Architektur und vielfach als Sargnagel nVidias gehandelt) und FX 5950 als gründlich aufpoliertes Modell, das durchaus in einigen Bereichen mit der Radeon 9800 XT, die als leistungsfähigster Refresh der Radeon 9700 Pro, dem Urvater der DirectX-9-Chips, den preislich und leistungsmäßig direkten Vorgänger der X800-Reihe stellt.

Für unsere kleine Leistungsschau verwenden wir folgende Programme:

Treiber und Einstellungen

Generell haben wir mit den höchstmöglichen Qualitätseinstellungen im Treiber getestet und auch in den Benchmarks sind grafisch möglichst fordernde Einstellungen gewählt worden. Ausnahmen werden explizit vermerkt.

Leider machen uns sowohl nVidia als auch ATi das Leben immer schwerer, die höchstmögliche Qualität auch wirklich auf den Bildschirm zu bekommen. Selbst bei High-End-Karten wird im Kampf um teilweise wenige Prozentpunkte an Leistung die Filterqualität reduziert oder werden Filteranweisungen schlicht umgangen.

Für die GeForce-FX-Generation konnten die Optimierungen in Direct3D sowohl mit dem genutzten als auch mit dem offiziell angebotenen Treiber der Version 56.72 nicht umgangen werden und aus Gründen der Vergleichbarkeit und der Kontinuität haben wir dies unter OpenGL, wo es mittels externer Programme noch möglich ist, bleiben gelassen.

Mit dem mittlerweile aufgetauchten ForceWare-Treiber der Version 61.34 ist es nunmehr möglich, alle bekannten Optimierungen der Texturfilter zu deaktivieren - leider kam dieser Treiber zu spät, um noch für alle Karte im Test Berücksichtigung zu finden, weswegen nur die neuen GeForce 6800-Karten in den „Genuß“ kamen, wirklich überall die maximale, vom Chip her mögliche Bildqualität liefern zu müssen.

Ebenso optimiert ATi die anisotrope Texturfilterung zusätzlich zur bekannten Winkelabhängigkeit, die nun leider auch die GeForce 6-Serie „bietet“, mit der Reduzierung aller Texturstufen außer der ersten auf bilinear-anisotrope Filterung. Auch wenn sich hierdurch in den Qualitätsbenchmarks möglicherweise ein größerer Vorteil ergibt, haben wir darauf verzichtet, diese Option zu deaktivieren, um wenigstens dem Umstand nicht negativ Rechnung zu tragen, dass man diese Deaktivierungsmöglichkeit hat!

Für die Radeon 9600 und die beiden X800-Karten gab es (bis vor kurzem unbekannt) noch weitere Optimierungen in Form einer - ähnlich wie bei nVidia - Reduzierung des trilinearen Anteils am Gesamtbild und eine Verringerung der genutzten Sampleanzahl zum Filtern der Basistextur. Während bei einer Budget- oder Mid-Range-Karte zum erreichen spielbarer Frameraten so eine Optimierung noch in Grenzen sinnvoll erscheinen mag, sind wir der Meinung, dass man sich High-End-Karten zulegt, um mit maximal möglicher Bildqualität zu spielen. Wir haben aus diesem Grunde die Optimierungen bei der Radeon X800 XT „PE“ deaktiviert. Die Sapphire X800 Pro hingegen kam noch in den Genuß aller Optimierungen, da zum Testzeitpunkt noch nicht bekannt war, wie man diese umgehen konnte.

Update: Der obige Absatz ist mißverständlich formuliert. Ganz deutlich ausgedrückt sollte es heißen, die X800 Pro war bereits wieder auf dem Weg zurück an Sapphire, als wir herausfanden, wie die Optimierungen abzustellen sind. Die Registry-Einträge hierfür sollten natürlich auch bei einer X800 Pro ihre Wirkung tun.

Nach einigem Hin und Her war es uns nun endlich möglich, alle Optimierungen sowohl auf Karten von ATi als auch nVidia zu deaktivieren, um möglichst vergleichbare Bedingungen zu erreichen - die verbleibenden Unterschiede in der Bildqualität sind, so noch vorhanden und wahrnehmbar, auf die Auslegung der Hardware zurückzuführen und nicht auf die angebotene Qualität im Treiber, die in vielen Fällen nur dazu dienen soll, mit einem möglichst langen Balken im Benchmarkdiagramm zu protzen. Wie wir dies erreicht haben, klärten wir bereits vor einigen Tagen in einem kurzen Artikel zum Thema Filterung [5].

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für das Kuddelmuddel bezüglich Treiber- und Optimierungsunterschiede entschuldigen, sehen aber leider keine andere Möglichkeit, zumindest zeitnah einen Test zu bringen, der komplett identische Bedingungen bei allen Teilnehmern schafft. Die Hauptakteure in Form der Spitzenmodelle Radeon X800 XT PE und GeForce 6800 Ultra sind nun jedenfalls sehr gut vergleichbar.

Folgende Optimierungen sind bisher bei den jeweiligen Chipherstellern bekannt und ab Werk im Treiber aktiviert:

ATi:

nVidia:

Der Übersicht halber noch einmal eine Liste, welche Karten mit welchen Einstellungen getestet wurden.

[p][/p]

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass die Radeon X800 Pro zwar mit dem aktuellen Catalyst-Treiber [18] 4.5 zusammenarbeitet, die X800 XT „Platinum Edition“ auf diesem allerdings nicht ihren Dienst verrichten mochte. Hier kam der von ATi bereitgestellte Beta-Catalyst-Treiber zum Einsatz. Zum offiziellen Launch der XT-Karten musste ATi also noch einen frei zugänglichen Catalyst-Treiber nachreichen, der auch diese Grafikkarten unterstützt, was mit dem kürzlich erschienenen Catalyst-Treiberpaket 4.6 erfolgt ist.

Synthetische Benchmarks

Shader-Füllrate

MDolenc Fillrate Tester PS1.1

 default:
Radeon X800 XT "PE"
4.003
Radeon X800 Pro
2.773
GeForce 6800 Ultra
2.097
GeForce 6800 GT
1.845
Radeon 9800 XT
1.491
Radeon 9700 Pro
1.279
GeForce FX 5800 Ultra
992
Radeon 9600 XT
976
GeForce FX 5950 Ultra
937
GeForce 4 Ti 4800
574
 2xAA:
Radeon X800 XT "PE"
3.940
Radeon X800 Pro
2.707
GeForce 6800 Ultra
2.093
GeForce 6800 GT
1.842
Radeon 9800 XT
1.471
Radeon 9700 Pro
1.261
GeForce FX 5800 Ultra
983
GeForce FX 5950 Ultra
934
Radeon 9600 XT
778
GeForce 4 Ti 4800
566
 4xAA:
Radeon X800 XT "PE"
3.362
Radeon X800 Pro
2.672
GeForce 6800 Ultra
2.069
GeForce 6800 GT
1.821
Radeon 9800 XT
1.453
Radeon 9700 Pro
1.249
GeForce FX 5950 Ultra
928
GeForce FX 5800 Ultra
918
Radeon 9600 XT
545
GeForce 4 Ti 4800
521
Angaben in Punkten

Die GeForce-6-Serie ist hier deutlich gehandicapt und kann nur einen Bruchteil ihrer nominellen Füllrate erreichen. Die Radeon X800 XT „PE“ hingegen zieht mit doppelt so viel Leistung davon. Selbst eine X800 Pro, von der Füllrate her eigentlich deutlich unter den mit 16 Pipelines bestückten GeForces, kann diese hier um ~30 % abhängen. Da verwundert es kaum, dass die GeForce auch mit steigenden Bandbreitenanforderungen durch Anti-Aliasing nicht weiter einbricht, obwohl dies eigentlich geschehen müsste, wie die X800 XT beweist - die X800 PRO hingegen ist für ihre Füllrate mit reichlich Bandbreite ausgestattet.

MDolenc Fillrate Tester PS1.4

 default:
Radeon X800 XT "PE"
4.003
GeForce 6800 Ultra
3.132
Radeon X800 Pro
2.773
GeForce 6800 GT
2.755
Radeon 9800 XT
1.491
Radeon 9700 Pro
1.279
Radeon 9600 XT
976
GeForce FX 5800 Ultra
937
GeForce FX 5950 Ultra
886
 2xAA:
Radeon X800 XT "PE"
3.940
GeForce 6800 Ultra
3.119
GeForce 6800 GT
2.749
Radeon X800 Pro
2.707
Radeon 9800 XT
1.473
Radeon 9700 Pro
1.261
GeForce FX 5800 Ultra
931
GeForce FX 5950 Ultra
883
Radeon 9600 XT
778
 4xAA:
Radeon X800 XT "PE"
3.366
GeForce 6800 Ultra
3.065
GeForce 6800 GT
2.697
Radeon X800 Pro
2.674
Radeon 9800 XT
1.451
Radeon 9700 Pro
1.249
GeForce FX 5950 Ultra
879
GeForce FX 5800 Ultra
873
Radeon 9600 XT
545
Angaben in Punkten

Unter Verwendung von Pixelshadern der Version 1.4 scheint die Limitierung, die die GeForce geärgert hatte, nicht mehr zuzuschlagen. Hier verhalten sich die vier Karten der neuen Generation entsprechend ihrer Füllrate, wobei deutlich wird, dass die Radeon X800 XT „PE“ für ihre massive Shaderleistung kaum genug Speicherbandbreite aufbringen kann. Entsprechend stark fällt sie ab, wenn man zusätzlich Anti-Aliasing aktiviert und kann bei 4xAA nur noch 10 % ihrer ehemals 30 % Vorsprung vor der 6800 Ultra ins Ziel retten.

MDolenc Fillrate Tester PS2.0

 default:
Radeon X800 XT "PE"
4.002
GeForce 6800 Ultra
3.132
Radeon X800 Pro
2.773
GeForce 6800 GT
2.756
GeForce 6800 Ultra PP
2.096
GeForce 6800 GT PP
1.845
Radeon 9800 XT
1.491
Radeon 9700 Pro
1.279
Radeon 9600 XT
976
GeForce FX 5950 Ultra PP
891
GeForce FX 5800 Ultra PP
633
GeForce FX 5800 Ultra
463
GeForce FX 5950 Ultra
450
 2xAA:
Radeon X800 XT "PE"
3.944
GeForce 6800 Ultra
3.119
GeForce 6800 GT
2.749
Radeon X800 Pro
2.707
GeForce 6800 Ultra PP
2.093
GeForce 6800 GT PP
1.843
Radeon 9800 XT
1.473
Radeon 9700 Pro
1.261
GeForce FX 5950 Ultra PP
886
Radeon 9600 XT
778
GeForce FX 5800 Ultra PP
631
GeForce FX 5800 Ultra
461
GeForce FX 5950 Ultra
448
 4xAA:
Radeon X800 XT "PE"
3.356
GeForce 6800 Ultra
3.065
GeForce 6800 GT
2.698
Radeon X800 Pro
2.672
GeForce 6800 Ultra PP
2.070
GeForce 6800 GT PP
1.821
Radeon 9800 XT
1.451
Radeon 9700 Pro
1.249
GeForce FX 5950 Ultra PP
882
GeForce FX 5800 Ultra PP
591
Radeon 9600 XT
545
GeForce FX 5800 Ultra
459
GeForce FX 5950 Ultra
447
Angaben in Punkten

Dasselbe Verhalten wie mit Pixelshadern 1.4 ist auch mit unkomplizierten 2.0-Shadern zu beobachten. Auch fällt auf, dass die GeForce 6-Karten keinerlei Vorteile durch reduzierte Genauigkeit, gekennzeichnet durch „PP“ in den Diagrammen, erfahren.

MDolenc Fillrate Tester PS2.0 Longer

 default:
Radeon X800 XT "PE"
2.025
GeForce 6800 Ultra PP
1.576
GeForce 6800 Ultra
1.575
Radeon X800 Pro
1.401
GeForce 6800 GT
1.382
GeForce 6800 GT PP
1.382
Radeon 9800 XT
750
Radeon 9700 Pro
643
Radeon 9600 XT
493
GeForce FX 5950 Ultra PP
438
GeForce FX 5800 Ultra
381
GeForce FX 5800 Ultra PP
369
GeForce FX 5950 Ultra
225
 2xAA:
Radeon X800 XT "PE"
2.009
GeForce 6800 Ultra
1.573
GeForce 6800 Ultra PP
1.573
Radeon X800 Pro
1.389
GeForce 6800 GT
1.382
GeForce 6800 GT PP
1.382
Radeon 9800 XT
745
Radeon 9700 Pro
638
Radeon 9600 XT
482
GeForce FX 5950 Ultra PP
438
GeForce FX 5800 Ultra
381
GeForce FX 5800 Ultra PP
368
GeForce FX 5950 Ultra
225
 4xAA:
Radeon X800 XT "PE"
2.000
GeForce 6800 Ultra
1.560
GeForce 6800 Ultra PP
1.560
Radeon X800 Pro
1.381
GeForce 6800 GT
1.372
GeForce 6800 GT PP
1.372
Radeon 9800 XT
741
Radeon 9700 Pro
636
GeForce FX 5950 Ultra PP
436
Radeon 9600 XT
398
GeForce FX 5800 Ultra PP
359
GeForce FX 5800 Ultra
358
GeForce FX 5950 Ultra
224
Angaben in Punkten

Auch geringfügig längere 2.0-Shader offenbaren noch keine Unterschiede bei den Karten der 2004er-Generation. Außer den der längeren Abarbeitungszeit geschuldeten, allgemein niedrigeren Füllraten und der Tatsache, dass die X800 XT „PE“ ihre Füllratenvorteile auch mit höheren AA-Modi umsetzen kann.

MDolenc Fillrate Tester PS2.0 Longer 4 Registers

 default:
Radeon X800 XT "PE"
2.025
GeForce 6800 Ultra
1.575
GeForce 6800 Ultra PP
1.575
Radeon X800 Pro
1.401
GeForce 6800 GT
1.382
GeForce 6800 GT PP
1.382
Radeon 9800 XT
750
Radeon 9700 Pro
643
GeForce FX 5950 Ultra PP
584
Radeon 9600 XT
493
GeForce FX 5800 Ultra PP
369
GeForce FX 5800 Ultra
296
GeForce FX 5950 Ultra
214
 2xAA:
Radeon X800 XT "PE"
2.009
GeForce 6800 Ultra
1.573
GeForce 6800 Ultra PP
1.573
Radeon X800 Pro
1.389
GeForce 6800 GT
1.382
GeForce 6800 GT PP
1.382
Radeon 9800 XT
745
Radeon 9700 Pro
638
GeForce FX 5950 Ultra PP
582
Radeon 9600 XT
482
GeForce FX 5800 Ultra PP
368
GeForce FX 5800 Ultra
296
GeForce FX 5950 Ultra
214
 4xAA:
Radeon X800 XT "PE"
2.000
GeForce 6800 Ultra PP
1.561
GeForce 6800 Ultra
1.560
Radeon X800 Pro
1.381
GeForce 6800 GT PP
1.373
GeForce 6800 GT
1.372
Radeon 9800 XT
741
Radeon 9700 Pro
636
GeForce FX 5950 Ultra PP
578
Radeon 9600 XT
398
GeForce FX 5800 Ultra PP
358
GeForce FX 5800 Ultra
290
GeForce FX 5950 Ultra
213
Angaben in Punkten

Auch mit ehemals kritischen 4 Temp-Registern, traditionell ein knappes Gut in der DX9-GeForce-Architektur, wie an den älteren Karten zu sehen, kommt die aktuelle Generation ohne Probleme zurecht. Den Radeons haben viele Temp-Register allerdings noch nie viel ausgemacht.

MDolenc Fillrate Tester PS2.0 per Pixel Lighting

 default:
GeForce 6800 Ultra PP
697
GeForce 6800 GT PP
614
Radeon X800 XT "PE"
581
GeForce 6800 Ultra
421
GeForce 6800 GT
360
Radeon X800 Pro
352
Radeon 9800 XT
188
Radeon 9700 Pro
161
GeForce FX 5950 Ultra PP
127
Radeon 9600 XT
124
GeForce FX 5950 Ultra
98
GeForce FX 5800 Ultra PP
73
GeForce FX 5800 Ultra
64
 2xAA:
GeForce 6800 Ultra PP
697
GeForce 6800 GT PP
614
Radeon X800 XT "PE"
578
GeForce 6800 Ultra
420
GeForce 6800 GT
356
Radeon X800 Pro
350
Radeon 9800 XT
187
Radeon 9700 Pro
160
GeForce FX 5950 Ultra PP
126
Radeon 9600 XT
122
GeForce FX 5950 Ultra
98
GeForce FX 5800 Ultra PP
73
GeForce FX 5800 Ultra
64
 4xAA:
GeForce 6800 Ultra PP
693
GeForce 6800 GT PP
611
Radeon X800 XT "PE"
577
GeForce 6800 Ultra
418
GeForce 6800 GT
356
Radeon X800 Pro
349
Radeon 9800 XT
187
Radeon 9700 Pro
160
GeForce FX 5950 Ultra PP
122
Radeon 9600 XT
121
GeForce FX 5950 Ultra
98
GeForce FX 5800 Ultra PP
72
GeForce FX 5800 Ultra
63
Angaben in Punkten

Auch mit schon recht anspruchsvoller per-Pixel-Beleuchtung tun sich die aktuellen Karten nicht viel - Unterschiede werden größtenteils über die zur Verfügung stehende Shader-Füllrate und damit, zwischen 6800 Ultra und X800 XT PE, die Taktfrequenz definiert.

Interessant ist hier der ausnehmend starke Zuwachs der GeForce 6 Karten durch „Partial Precision“. Wie wir im Forum des 3DCenter [20] erfuhren, kann der im Treiber enthaltene Shader-Compiler wohl schon bestimmte Befehlsfolgen in Shadern erkennen. In diesem Falle konnten die drei Anweisungen

Zitat

dp3_pp r1.w, t1, t1

rsq_pp r1.w, r1.w

mul_pp r1.xyz, t1, r1.w

in eine einzige

Zitat

nrm_pp r1.xyz, t1

umgewandelt werden, die der nV40 mit reduzierter Genauigkeit („PP“) sogar noch nebenbei, nahezu ohne größeren Aufwand, ausführen kann.

HSR-Füllrate

VillageMark v1.20 1024 default

 1024x768x32:
GeForce 6800 Ultra
428
Radeon X800 Pro
392
GeForce 6800 GT
382
Radeon X800 XT "PE"
377
GeForce FX 5800 Ultra
246
GeForce FX 5950 Ultra
243
Radeon 9800 XT
229
Radeon 9700 Pro
181
Radeon 9600 XT
134
GeForce 4 Ti 4800
127

Kaum kommen wir von Shadern zu texturierten Oberflächen, die dann auch noch trilinear gefiltert werden, gibt es die erste Überraschung. Trotz 46 % höherer, nomineller Füllrate gegenüber der Radeon X800 Pro muss sich die X800 XT „PE“ dieser geschlagen geben, da wir bei der kleineren Karte die Optimierungen nicht deaktivierten.

Dass es um die Texturcache-Anbindung im Chip oder die Ansteuerung durch den Treiber noch nicht optimal bestellt ist, zeigt hingegen deutlich der Vergleich der X800 XT „PE“ zur GeForce 6800 GT, die nahezu dieselbe Texelfüllrate wie die X800 Pro besitzt, aber ohne Optimierung antritt.

VillageMark v1.20 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
271
GeForce 6800 Ultra
269
Radeon X800 Pro
246
GeForce 6800 GT
238
Radeon 9800 XT
162
GeForce FX 5800 Ultra
148
GeForce FX 5950 Ultra
143
Radeon 9700 Pro
129
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
197
Radeon X800 Pro
182
GeForce 6800 Ultra
152
GeForce 6800 GT
131
GeForce FX 5950 Ultra
122
GeForce FX 5800 Ultra
110
Radeon 9800 XT
100
Radeon 9700 Pro
79

Schaltet man jedoch FSAA und AF hinzu, kann sich bei der daraus resultierenden, stärkeren Belastung die X800 XT ihrer ungenutzten Reserven profitbringend bedienen und lässt die GeForce hinter sich. Ein unverhältnismäßig hohes Resultat erreicht die mit Optimierungen laufende X800 Pro hier ein weiteres Mal.

VillageMark v1.20 1280 default

Radeon X800 XT "PE"
279
GeForce 6800 Ultra
274
GeForce 6800 GT
246
Radeon X800 Pro
239
GeForce FX 5800 Ultra
148
GeForce FX 5950 Ultra
147
Radeon 9800 XT
142
Radeon 9700 Pro
112
Radeon 9600 XT
80
GeForce 4 Ti 4800
78

An dieser Stelle sei vorerst ein letztes Mal auf die FPS-Gewinne durch die Optimierung des Texturfilters hingewiesen. Wie man an der absoluten Spitze sieht, braucht die X800 XT „PE“ in diesem Test 30 % mehr Füllrate, um die 6800 Ultra knapp zu schlagen.

Direkt dahinter aber genügt der optimiert laufenden X800 Pro dieselbe Füllrate wie die der 6800 GT, um mit dieser Schritt zu halten.

VillageMark v1.20 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
185
GeForce 6800 Ultra
183
Radeon X800 Pro
161
GeForce 6800 GT
159
Radeon 9800 XT
105
GeForce FX 5800 Ultra
94
GeForce FX 5950 Ultra
90
Radeon 9700 Pro
82
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
137
Radeon X800 Pro
129
GeForce 6800 Ultra
109
GeForce 6800 GT
98
GeForce FX 5950 Ultra
78
GeForce FX 5800 Ultra
71
Radeon 9800 XT
70
Radeon 9700 Pro
55

Keine neuen Erkenntnisse bringt die Erhöhung der Auflösung in Sachen gesteigerter Bildqualität. Durch höhere Taktraten (respektive Optimierung) können sich die Radeon X800-Karten zum Teil deutlich von ihren GeForce 6 Pendants absetzen.

VillageMark v1.20 1600 default

Radeon X800 XT "PE"
206
GeForce 6800 Ultra
194
GeForce 6800 GT
170
Radeon X800 Pro
168
GeForce FX 5950 Ultra
103
GeForce FX 5800 Ultra
102
Radeon 9800 XT
97
Radeon 9700 Pro
77
GeForce 4 Ti 4800
55
Radeon 9600 XT
55

Das schon für die 1280er-Auflösung Gesagte trifft auch hier 1:1 zu.

VillageMark v1.20 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
134
Radeon X800 XT "PE"
134
Radeon X800 Pro
119
GeForce 6800 GT
117
Radeon 9800 XT
75
GeForce FX 5950 Ultra
64
GeForce FX 5800 Ultra
62
Radeon 9700 Pro
58
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
101
Radeon X800 Pro
95
GeForce 6800 Ultra
87
GeForce 6800 GT
77
GeForce FX 5950 Ultra
56
Radeon 9800 XT
52
GeForce FX 5800 Ultra
50
Radeon 9700 Pro
41

Hier beginnt bereits die Bandbreite die Kandidaten einzuschränken, so dass die FPS-Unterschiede nicht mehr ganz so ausgeprägt ausfallen - wie wohl noch immer deutlich zu erkennen.

Z/Stencil-Füllrate

FableMark v1.0 1024 default

GeForce 6800 Ultra
174,9
Radeon X800 XT "PE"
155,8
GeForce 6800 GT
154,7
Radeon X800 Pro
117,1
Radeon 9800 XT
79,8
Radeon 9700 Pro
64,9
GeForce FX 5950 Ultra
61,9
GeForce FX 5800 Ultra
58,2
Radeon 9600 XT
32,1
GeForce 4 Ti 4800
25,6

Im FableMark schlägt deutlich die Stunde der Z-/Stencil-Optimierung der GeForce-Karten, die hier eine doppelt so hohe Füllrate für farblose Pixel ins Feld führen können wie die jeweiligen Radeon-Karten. Da jedoch auch Speicherbandbreite stark und Textureinheiten ein wenig belastet werden, gestaltet sich das Endergebnis doch recht erträglich.

FableMark v1.0 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
145,9
GeForce 6800 GT
130,0
Radeon X800 XT "PE"
122,6
Radeon X800 Pro
96,4
Radeon 9800 XT
64,0
Radeon 9700 Pro
52,8
GeForce FX 5950 Ultra
50,8
GeForce FX 5800 Ultra
42,1
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
82,5
GeForce 6800 GT
73,7
Radeon X800 XT "PE"
68,6
Radeon X800 Pro
56,9
Radeon 9800 XT
37,2
Radeon 9700 Pro
30,6
GeForce FX 5950 Ultra
29,4
GeForce FX 5800 Ultra
25,7

Beim Zuschalten von 2xFSAA sollte eigentlich die Stunde der Radeon schlagen, denn unter diesem Umstand kann sie eigentlich mit zwei Stencil-Operationen pro Takt und Pipeline aufwarten und ihre Füllratenvorteile, die wir unten noch sehen, ausspielen. Doch das Gegenteil ist der Fall und selbst einer GeForce 6800 GT muss sich das kanadischen High-End-Flaggschiff hier geschlagen geben.

FableMark v1.0 1280 default

GeForce 6800 Ultra
110,4
Radeon X800 XT "PE"
98,3
GeForce 6800 GT
97,6
Radeon X800 Pro
74,8
Radeon 9800 XT
50,0
Radeon 9700 Pro
40,7
GeForce FX 5950 Ultra
38,1
GeForce FX 5800 Ultra
36,3
Radeon 9600 XT
20,1
GeForce 4 Ti 4800
15,5

Auch hier vermögen 170 MHz mehr GPU-Takt und eine höhere Speicherbandbreite auf Seiten der Radeon es nur knapp, den zweiten Platz hinter der 6800 Ultra gegen die 6800 GT zu verteidigen. Da die Texturierung im FableMark nur einen sehr geringen Anteil an der Gesamtperformance hat, gewinnt man einen guten Eindruck von der echten Leistungsfähigkeit der Radeon X800 Pro, obwohl sie auch hier mit Optimierungen antritt.

FableMark v1.0 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
95,8
GeForce 6800 GT
85,4
Radeon X800 XT "PE"
79,8
Radeon X800 Pro
62,3
Radeon 9800 XT
41,6
Radeon 9700 Pro
34,2
GeForce FX 5950 Ultra
31,9
GeForce FX 5800 Ultra
26,5
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
53,5
GeForce 6800 GT
47,7
Radeon X800 XT "PE"
45,2
Radeon X800 Pro
38,4
Radeon 9800 XT
24,6
Radeon 9700 Pro
20,2
GeForce FX 5950 Ultra
18,2
GeForce FX 5800 Ultra
16,0

Auch hier gibt es nicht mehr viel anzumerken. Wäre der FableMark ein Spiel, könnte man sagen, die Unterschiede zwischen den jeweiligen Konkurrenten sind zwar vorhanden, tun der Spielbarkeit aber keinen Abbruch. Nur sollten sie umgekehrt ausfallen - zumindest im Falle X800 XT und 6800 Ultra.

FableMark v1.0 1600 default

GeForce 6800 Ultra
76,7
Radeon X800 XT "PE"
69,5
GeForce 6800 GT
67,8
Radeon X800 Pro
53,6
Radeon 9800 XT
28,9
GeForce FX 5950 Ultra
26,4
GeForce FX 5800 Ultra
25,3
Radeon 9700 Pro
23,5
Radeon 9600 XT
12,4
GeForce 4 Ti 4800
10,6

Das gewohnte Bild: der höhere Takt der X800 XT kann die Stenciloptimierung der GeForce nur knapp aufwiegen.

FableMark v1.0 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
68,0
GeForce 6800 GT
60,5
Radeon X800 XT "PE"
56,6
Radeon X800 Pro
44,3
Radeon 9800 XT
24,3
GeForce FX 5950 Ultra
22,4
Radeon 9700 Pro
19,9
GeForce FX 5800 Ultra
17,9
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
37,6
GeForce 6800 GT
33,5
Radeon X800 XT "PE"
31,6
Radeon X800 Pro
27,1
Radeon 9800 XT
13,9
GeForce FX 5950 Ultra
12,6
Radeon 9700 Pro
11,4
GeForce FX 5800 Ultra
8,6

Hiermit dürfte wohl ein Indiz feststehen: Wenn Doom3 nicht massiv shaderlimitiert sein wird, dürften die Radeons es schwer haben, mit der Konkurrenz in dem Spiel mitzuhalten. Vielleicht ist allerdings auch nur der Treiber nicht ganz ausgereift, wenn es darum geht, Z-/Stencilfüllrate mit Texturfüllrate zu kombinieren, denn...

MDolenc Fillrate Tester Z-/Stencil

 default:
GeForce 6800 Ultra
11.985
GeForce 6800 GT
10.532
Radeon X800 XT "PE"
7.599
Radeon X800 Pro
5.343
GeForce FX 5950 Ultra
3.541
GeForce FX 5800 Ultra
3.538
Radeon 9800 XT
2.621
Radeon 9700 Pro
2.176
Radeon 9600 XT
1.755
GeForce 4 Ti 4800
1.163
 2xAA:
Radeon X800 XT "PE"
7.781
GeForce 6800 Ultra
6.096
GeForce 6800 GT
5.360
Radeon X800 Pro
5.202
GeForce FX 5950 Ultra
3.318
GeForce FX 5800 Ultra
2.504
Radeon 9800 XT
2.444
Radeon 9700 Pro
2.072
Radeon 9600 XT
1.233
GeForce 4 Ti 4800
1.095
 4xAA:
Radeon X800 XT "PE"
3.828
GeForce 6800 Ultra
3.069
Radeon X800 Pro
2.712
GeForce 6800 GT
2.701
Radeon 9800 XT
1.374
Radeon 9700 Pro
1.209
GeForce FX 5950 Ultra
876
GeForce FX 5800 Ultra
735
Radeon 9600 XT
628
GeForce 4 Ti 4800
523
Angaben in Punkten

... wie wir hier sehen, bestätigen die Ergebnisse ohne FSAA das im FableMark gewonnene Bild. Ganz anders jedoch sieht es aus, sobald durch FSAA die spezielle Stenciloptimierung der GeForces ausgehebelt wird - die Radeons sortieren sich dort ein, wo man es anhand der theoretischen Leistungsdaten erwarten würde.

Treiberbug im FableMark oder ein generelles Problem, Stenciloperationen mit Texturzugriffen gemeinsam zu nutzen?

Multitexturing-Füllrate

TempleMark v1.06

GeForce 6800 GT
236,7
GeForce 6800 Ultra
236,4
GeForce FX 5950 Ultra
214,0
Radeon X800 XT "PE"
212,9
GeForce FX 5800 Ultra
211,6
Radeon X800 Pro
211,0
Radeon 9800 XT
205,9
Radeon 9600 XT
153,6
GeForce 4 Ti 4800
133,8
Radeon 9700 Pro
129,6
Hinweis: sehr langsam im Poolraum

Glaubten wir Anfangs noch, mit rund 215 FPS am Systemlimit angekommen zu sein, bewiesen uns die 6800er GeForces, dass auch hier noch etwas die Radeons davon abhält, ihrem vollen Potential zu entsprechen.

Interessant, aber für das Doppel-Duell an der Spitze unerheblich, ist der Treiberfehler, der die Radeon 9700 Pro (und nur diese!) in dem Raum mit dem Wasserbassin zu einem deutlich sichtbaren Einbruch in der FPS-Rate zwingt. Dies trat auch mit älteren Catalyst-Treibern auf, so dass hier offenbar ein Workaround für einen Fehler entfernt wurde, der bsw. im Chip der Radeon 9800 XT nicht mehr enthalten ist.

TempleMark v1.06 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
235,6
GeForce 6800 GT
235,3
Radeon X800 XT "PE"
210,6
Radeon X800 Pro
207,0
GeForce FX 5950 Ultra
178,4
Radeon 9800 XT
173,7
GeForce FX 5800 Ultra
172,9
Radeon 9700 Pro
82,1
Hinweis: Slowdown im Poolroom
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
211,9
Radeon X800 XT "PE"
206,3
GeForce 6800 GT
196,1
Radeon X800 Pro
195,5
GeForce FX 5950 Ultra
153,2
Radeon 9800 XT
137,8
GeForce FX 5800 Ultra
128,5
Radeon 9700 Pro
69,2
Hinweis: Slowdown im Poolroom

Auch mit FSAA und AF, traditionellen Vorteilen in Sachen Leistung bei den Radeons, können diese zwar die alten Karten deutlich hinter sich lassen, aber erst mit unseren Maximaleinstellungen wirklich zur GeForce 6800 Reihe aufschließen.

MDolenc Fillrate Tester Triple-Texturing

 default:
GeForce 6800 Ultra
2.048
Radeon X800 XT "PE"
1.815
GeForce 6800 GT
1.810
Radeon X800 Pro
1.211
GeForce FX 5950 Ultra
864
GeForce FX 5800 Ultra
845
Radeon 9800 XT
760
Radeon 9700 Pro
680
GeForce 4 Ti 4800
507
Radeon 9600 XT
407
 2xAA:
GeForce 6800 Ultra
2.072
GeForce 6800 GT
1.828
Radeon X800 XT "PE"
1.777
Radeon X800 Pro
1.194
GeForce FX 5800 Ultra
873
GeForce FX 5950 Ultra
735
Radeon 9800 XT
690
Radeon 9700 Pro
603
GeForce 4 Ti 4800
448
Radeon 9600 XT
370
 4xAA:
GeForce 6800 Ultra
2.028
GeForce 6800 GT
1.793
Radeon X800 XT "PE"
1.642
Radeon X800 Pro
1.127
GeForce FX 5800 Ultra
818
Radeon 9800 XT
696
GeForce FX 5950 Ultra
669
Radeon 9700 Pro
596
GeForce 4 Ti 4800
343
Radeon 9600 XT
326
Angaben in Punkten

Einen Teil der Erklärung für vorangegangene Phänomene bieten die Texturing-Tests aus MDolencs Füllraten-Tester. Je höher die Last auf die gesamte Karte wird, desto weniger stark können sich in diesem Test die Radeons in Szene setzen und bleiben hinter den Erwartungen zurück.

MDolenc Fillrate Tester Quad-Texturing

 default:
GeForce 6800 Ultra
1.541
Radeon X800 XT "PE"
1.395
GeForce 6800 GT
1.363
Radeon X800 Pro
901
Radeon 9800 XT
622
GeForce FX 5950 Ultra
584
GeForce FX 5800 Ultra
579
Radeon 9700 Pro
548
GeForce 4 Ti 4800
503
Radeon 9600 XT
324
 2xAA:
GeForce 6800 Ultra
1.556
GeForce 6800 GT
1.374
Radeon X800 XT "PE"
1.304
Radeon X800 Pro
895
Radeon 9800 XT
591
GeForce FX 5800 Ultra
583
GeForce FX 5950 Ultra
525
Radeon 9700 Pro
513
GeForce 4 Ti 4800
430
Radeon 9600 XT
301
 4xAA:
GeForce 6800 Ultra
1.529
GeForce 6800 GT
1.355
Radeon X800 XT "PE"
1.310
Radeon X800 Pro
870
Radeon 9800 XT
587
GeForce FX 5800 Ultra
556
Radeon 9700 Pro
508
GeForce FX 5950 Ultra
488
GeForce 4 Ti 4800
307
Radeon 9600 XT
271
Angaben in Punkten

Bei vier genutzten Texturlagen verdeutlicht sich das zuvor gewonnene Bild nochmals - besonders die X800 Pro kann hier kaum überzeugen.

Doch lassen wir die graue Theorie hinter uns, da an dieser sowieso niemand Spielfreuden erleben wird und wenden uns echten Games zu - denn darauf kommt es an!

Spiele-Benchmarks

Far Cry v1.1

Far Cry v1.1 CB_Cooler 1024

GeForce 6800 Ultra PP
87,75
Radeon X800 XT "PE"
85,07
GeForce 6800 GT PP
80,88
GeForce 6800 Ultra
77,41
Radeon X800 Pro
69,80
GeForce 6800 GT
69,73
Radeon 9800 XT
44,62
Radeon 9700 Pro
34,92
GeForce FX 5950 Ultra
28,27
Radeon 9600 XT
25,45
GeForce 4 Ti 4800
21,63
GeForce FX 5800 Ultra
13,92

Wie oben schon beschrieben, nutzten wir Patch-DLLs, um zumindest den vier Karten, um die es hauptsächlich geht, speziell den GeForce 6800-Karten, in Sachen Shaderdarstellung Manieren beizubringen. Wie auch schon ausgeführt, ist eine durchgehende FP32-Berechnung zwar wünschenswert, wenn sie aber ohne die passende Schattierungstechnik und dazu noch auf dem Renderpfad der Konkurrenz erfolgt, eine etwas einseitige Darstellung. Der Vollständigkeit halber haben wir also sowohl die FP32- als auch die FP16-erzwingende DLL eingesetzt, die sich hier als grauer Balken mit reduzierter Genauigkeit widerspiegelt.

Nur mit Hilfe dieses Modus kann die GeForce 6800 Ultra einigermaßen mit der führenden Radeon X800 XT mithalten, ansonsten sind schon in der niedrigsten von uns getesteten Auflösung 10 fps Rückstand festzustellen. Die in Sachen Füllraten und eingeschränkt auch Shaderleistung etwas vergleichbareren Statthalter sind hier bei DX9-Full-Precision gleichauf, wobei die Radeon X800 Pro noch den Vorteil aktiver Optimierungen hat.


Far Cry v1.1 CB_Cooler 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
81,00
GeForce 6800 Ultra PP
70,13
GeForce 6800 GT PP
64,72
GeForce 6800 Ultra
63,43
GeForce 6800 GT
56,22
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
59,95
GeForce 6800 Ultra PP
44,26
GeForce 6800 Ultra
43,14
GeForce 6800 GT PP
41,58
GeForce 6800 GT
38,18

Da wir Far Cry ursprünglich ohne FSAA und AF testen wollten und uns erst später entschlossen haben, diese Settings hier mit aufzunehmen, fehlen leider die Werte der X800 Pro, die unser Testlabor leider zu früh wieder verlassen hat, um noch nachgetestet zu werden. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Aber auch so sieht man deutlich, dass mit gesteigerter Bildqualität der Vorsprung der Radeon X800 XT PE immer prozentual immer deutlicher wird, so dass wir bei 4xAA und maximalem AF, einer Einstellung wo auch FP16 ud FP32 bei der GeForce kaum noch einen Unterschied machen, bereits bei den nominellen 30 % Vorsprung durch Taktrate angelangt sind.

Far Cry v1.1 CB_Cooler 1280

Radeon X800 XT "PE"
62,32
GeForce 6800 Ultra PP
60,83
GeForce 6800 GT PP
54,87
GeForce 6800 Ultra
52,31
GeForce 6800 GT
45,83
Radeon X800 Pro
45,05
Radeon 9800 XT
27,89
Radeon 9700 Pro
22,34
GeForce FX 5950 Ultra
18,05
GeForce 4 Ti 4800
16,23
Radeon 9600 XT
16,04
GeForce FX 5800 Ultra
8,87

Auch hier wieder zeigt sich, dass ATi mit der Radeon X800 XT „PE“ ein eindeutiges Zeichen gesetzt hat und deutlich macht, dass man nicht gewillt ist, die Performancekrone wieder abzugeben. Selbst mit FP16-Renderpfad, der im Mittel übrigens nicht oder nur kaum langsamer ist, als der offizielle GeForce-Pfad im Patch 1.1, aber deutlich besser aussieht, kann die 6800 Ultra nicht an die „XT PE“ heranreichen. Etwas weiter unten, im auch preislich für ein Großteil der Käufer sicherlich interessanteren Gebiet, schenken sich GT und Pro dagegen kaum etwas. Architekturelle Vorteile sind also kaum zu attestieren.

Far Cry v1.1 CB_Cooler 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
57,02
GeForce 6800 Ultra PP
47,69
GeForce 6800 GT PP
43,89
GeForce 6800 Ultra
42,92
GeForce 6800 GT
37,82
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
40,02
GeForce 6800 Ultra PP
30,32
GeForce 6800 Ultra
29,89
GeForce 6800 GT PP
28,99
GeForce 6800 GT
26,44

Die Differenz zwischen GeForce 6800 und Radeon X800 XT „PE“ wird hier bereits interessanter als die akademischen zehn Bilder Differenz in Bereichen, wo es trotz allem noch gut spielbar bleibt. Die 10 fps, die sich hier auftun, insbesondere mit 4xAA und maximalem AF, werden bei dem einen oder der anderen sicherlich den Ausschlag geben, das Spiel noch in diesen Settings zu spielen, oder lieber doch etwas herunterzuschalten.

Far Cry v1.1 CB_Cooler 1600

Radeon X800 XT "PE"
44,37
GeForce 6800 Ultra PP
43,86
GeForce 6800 GT PP
39,98
GeForce 6800 Ultra
37,39
GeForce 6800 GT
33,05
Radeon X800 Pro
31,53
Radeon 9800 XT
18,96
Radeon 9700 Pro
15,19
GeForce FX 5950 Ultra
12,07
GeForce 4 Ti 4800
11,27
Radeon 9600 XT
10,87
GeForce FX 5800 Ultra
6,28

Wer bereit ist, auf acht Bit pro Farb- und Transparenz-Kanal zu verzichten, kann hier durchaus einiges an Performance herausschlagen. Dabei sind allerdings die acht Bit Differenz zwischen nVs FP32 und ATis FP24 deutlich ausschlaggebender, als diejenigen zwischen FP24 und FP16 auf der anderen Seite, denn selbst so kommt nVidias 6800 Ultra kaum an die X800 XT „PE“ heran. Wie schon zuvor ist das Duell der kleineren Ableger äußerst knapp und trotz deaktivierter Optmierungen vermag die 6800 GT die X800 Pro in Schach zu halten.

Far Cry v1.1 CB_Cooler 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
40,37
GeForce 6800 Ultra PP
35,58
GeForce 6800 GT PP
32,64
GeForce 6800 Ultra
31,56
GeForce 6800 GT
27,85
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
28,64
GeForce 6800 Ultra PP
23,24
GeForce 6800 Ultra
22,55
GeForce 6800 GT PP
21,90
GeForce 6800 GT
19,87

Eher akamdemischer Natur, wenn auch prozentual am ausgeprägtesten, sind die Unterschiede in 1600x1200 mit aktivem FSAA und AF, wobei man mit 2xAA und 2xAF auf der X800 XT „PE“ eventuell noch zufrieden sein dürfte - so denn das Ausgabegerät da noch mitspielt.

Spellforce

SpellForce: Order of Dawn 1024 default

GeForce 6800 Ultra
55,62
GeForce 6800 GT
54,64
Radeon X800 XT "PE"
49,52
Radeon X800 Pro
43,12
Radeon 9800 XT
32,60
Radeon 9700 Pro
27,77
GeForce FX 5950 Ultra
27,48
GeForce FX 5800 Ultra
27,11
GeForce 4 Ti 4800
25,00
Radeon 9600 XT
22,19

Etwas mehr als 10 % Vorsprung vor der Radeon X800 XT „PE“ kann hier die GeForce 6800 Ultra für sich verbuchen - erstaunlicherweise allerdings schafft dies auch die niedriger getaktete GT und verweist im internen Duell die X800 Pro mit über 20 % auf die Plätze.

SpellForce: Order of Dawn 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
51,79
GeForce 6800 GT
49,53
Radeon X800 XT "PE"
42,18
Radeon X800 Pro
35,55
Radeon 9800 XT
26,90
Radeon 9700 Pro
22,54
GeForce FX 5950 Ultra
21,76
GeForce FX 5800 Ultra
21,48
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
35,98
GeForce 6800 GT
33,04
Radeon X800 XT "PE"
22,58
Radeon X800 Pro
18,62
GeForce FX 5950 Ultra
15,60
GeForce FX 5800 Ultra
14,41
Radeon 9800 XT
12,75
Radeon 9700 Pro
10,63

Auch FSAA und AF, die zumindest bei einsetzender CPU-Limitierung nivellierend wirken sollten, tun hier ihr möglichstes, um die Unterschiede gar noch anwachsen zu lassen. Die beiden X800-Karten verlieren absolut und proportional stärker an Leistung als die GeForce 6800-Geschwister, die bei 4xAA und maximalem AF mehr als 50 % Vorsprung erzielen.

SpellForce: Order of Dawn 1280 default

GeForce 6800 Ultra
53,26
GeForce 6800 GT
50,80
Radeon X800 XT "PE"
42,75
Radeon X800 Pro
34,45
Radeon 9800 XT
24,35
GeForce FX 5950 Ultra
21,85
GeForce FX 5800 Ultra
21,71
Radeon 9700 Pro
20,33
GeForce 4 Ti 4800
20,18
Radeon 9600 XT
15,97

Auch in 1280x1024, der nächsthöheren Auflösung, wendet sich das Blatt nicht in die erwartete Richtung. Die Unterschiede werden - im Gegenteil - sogar noch größer. Da allerdings im unteren Segment auch die GeForce FX-Karten mehr als nur mit den R3x0-Chips auf Radeon 9700 Pro und Radeon 9800 XT mithalten, drängt sich der Verdacht auf, dass hier eventuell der Treiber ein besseres Abschneiden der Radeons verhindert.

SpellForce: Order of Dawn 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
46,27
GeForce 6800 GT
43,64
Radeon X800 XT "PE"
34,22
Radeon X800 Pro
27,59
Radeon 9800 XT
19,87
GeForce FX 5950 Ultra
17,02
GeForce FX 5800 Ultra
16,93
Radeon 9700 Pro
16,39
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
29,99
GeForce 6800 GT
27,29
Radeon X800 XT "PE"
17,37
Radeon X800 Pro
14,26
GeForce FX 5950 Ultra
11,85
GeForce FX 5800 Ultra
10,89
Radeon 9800 XT
9,48
Radeon 9700 Pro
7,82

In 1280 mit 4xAA verlässt so langsam aber sicher die komplette Radeon-Riege, inklusive des Top-Modells, den spielbaren Bereich. 2xAA und 2xAF dagegen vertragen auch diese Karten noch hinreichend in diesem, ihnen ganz offensichtlich nicht liegenden, Spiel.

SpellForce: Order of Dawn 1600 default

GeForce 6800 Ultra
48,56
GeForce 6800 GT
45,54
Radeon X800 XT "PE"
35,35
Radeon X800 Pro
27,54
Radeon 9800 XT
18,77
GeForce FX 5950 Ultra
17,81
GeForce FX 5800 Ultra
17,10
GeForce 4 Ti 4800
16,15
Radeon 9700 Pro
15,53
Radeon 9600 XT
11,85

Das gute Abschneiden der GeForce4 Ti erklärt sich damit, dass ihr leistungsraubende Pixelshader 2.0-Effekte abgehen und sie somit, bei reduzierter Qualität konkurrenzfähig selbst zu modernen Karten bleibt. Angenehm spielbar ist Spellforce in dieser Auflösung allerdings nur noch auf den aktuellen Geschossen bis einschließlich der X800 Pro.

SpellForce: Order of Dawn 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
41,03
GeForce 6800 GT
38,16
Radeon X800 XT "PE"
27,50
Radeon X800 Pro
21,77
Radeon 9800 XT
15,19
GeForce FX 5950 Ultra
13,34
GeForce FX 5800 Ultra
13,11
Radeon 9700 Pro
12,42
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
25,59
GeForce 6800 GT
23,02
Radeon X800 XT "PE"
13,73
Radeon X800 Pro
12,10
GeForce FX 5950 Ultra
9,28
Radeon 9800 XT
7,26
GeForce FX 5800 Ultra
6,80
Radeon 9700 Pro
5,74

Während die Spielbarkeit in höchsten Einstellungen auch auf dem Spitzenreiter in Sachen Performance ziemlich knapp wird, bietet sich hier allerdings ein ziemlicher Augenschmaus. Wenn das Game später allerdings actionlastiger wird und man nicht mehr gemütlich durch die Gegen zuckelt, wird man wohl auch auf der GeForce 6800 Ultra und GT freiwillig auf 4xAA und 16xAF verzichten.

Eine Anmerkung noch zur Bildqualität:

Sowohl auf den offiziellen Catalyst 4.5-Treibern, als auch den für die X800 XT „PE“ genutzen Beta-Treibern flackerten einige Licht- und Schatteneffekte bei Spellforce, die eigentlich auf- und abnehmende Beleuchtung durch schwankende Bäume darstellen sollten.

Tomb Raider - AoD

Tomb Raider: AOD 1024 default

Radeon X800 XT "PE"
86,16
GeForce 6800 Ultra
83,71
GeForce 6800 GT
78,87
Radeon X800 Pro
74,39
Radeon 9800 XT
57,81
Radeon 9700 Pro
50,52
GeForce 4 Ti 4800
44,30
GeForce FX 5950 Ultra
35,63
Radeon 9600 XT
32,07
GeForce FX 5800 Ultra
22,77

Trotz maximalen Pixelshader-Einsatzes, der zudem oftmals wirklich bildschirmfüllend geschah, kann die GeForce 6800 Ultra hier gut mit der X800 XT „PE“ mithalten. Die GT vermag die X800 Pro sogar geringfügig zu distanzieren.

Tomb Raider: AOD 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
81,08
GeForce 6800 Ultra
73,78
GeForce 6800 GT
67,89
Radeon X800 Pro
66,88
Radeon 9800 XT
50,26
Radeon 9700 Pro
43,18
GeForce FX 5950 Ultra
31,65
GeForce FX 5800 Ultra
20,60
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
74,59
GeForce 6800 Ultra
63,29
Radeon X800 Pro
61,17
GeForce 6800 GT
56,87
Radeon 9800 XT
43,55
Radeon 9700 Pro
37,27
GeForce FX 5950 Ultra
28,75
GeForce FX 5800 Ultra
18,53

Die Abstände werden, wie schon bekannt, ein wenig größer, sobald zusätzliche Last auf der Grafikkarte erzeugt wird. Trotz aller Optimierungen reicht es für die X800 Pro erst unter 4xAA und 16xAF, die 6800 GT zu überholen und sich der Ultra sehr zu nähern.

Tomb Raider: AOD 1280 default

Radeon X800 XT "PE"
69,53
GeForce 6800 Ultra
66,60
Radeon X800 Pro
61,63
GeForce 6800 GT
59,53
Radeon 9800 XT
37,77
Radeon 9700 Pro
32,12
GeForce 4 Ti 4800
28,64
GeForce FX 5950 Ultra
22,28
Radeon 9600 XT
20,23
GeForce FX 5800 Ultra
13,98

Ohne Bildqualitätsoptionen, aber mit höherer Auflösung werden die Abstände derweil knapper, auch kann sich die X800 Pro zwischen GT und Ultra der GeForce-Serie schieben.

Tomb Raider: AOD 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
61,86
GeForce 6800 Ultra
54,99
GeForce 6800 GT
48,83
Radeon X800 Pro
46,95
Radeon 9800 XT
32,54
Radeon 9700 Pro
27,41
GeForce FX 5950 Ultra
19,84
GeForce FX 5800 Ultra
12,72
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
54,92
GeForce 6800 Ultra
45,14
Radeon X800 Pro
42,36
GeForce 6800 GT
40,10
Radeon 9800 XT
28,42
Radeon 9700 Pro
23,88
GeForce FX 5950 Ultra
18,07
GeForce FX 5800 Ultra
11,48

Ausbauen kann sie diesen Vorteil aber auch mit FSAA und AF nicht. Der Vorsprung der XT „PE“ vor der 6800 Ultra beginnt allerdings, Wirkung zu zeigen.

Tomb Raider: AOD 1600 default

Radeon X800 XT "PE"
59,16
GeForce 6800 Ultra
50,44
GeForce 6800 GT
44,73
Radeon X800 Pro
43,72
Radeon 9800 XT
28,02
Radeon 9700 Pro
23,30
GeForce 4 Ti 4800
21,72
GeForce FX 5950 Ultra
17,09
Radeon 9600 XT
15,01
GeForce FX 5800 Ultra
10,29

Die Abstände bleiben erstaunlich konstant, auch in 1600x1200. Lediglich die vollausgebaute X800 kann ihren Vorsprung weiter vergrößern. Spielentscheidend ist der Unterschied zwischen 50 und 60 fps allerdings in Tomb Raider eher nicht.

Tomb Raider: AOD 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
50,77
GeForce 6800 Ultra
39,34
Radeon X800 Pro
36,73
GeForce 6800 GT
34,87
Radeon 9800 XT
24,13
Radeon 9700 Pro
19,97
GeForce FX 5950 Ultra
15,15
GeForce FX 5800 Ultra
9,34
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
43,92
Radeon X800 Pro
32,99
GeForce 6800 Ultra
32,39
GeForce 6800 GT
28,71
Radeon 9800 XT
20,78
Radeon 9700 Pro
17,20
GeForce FX 5950 Ultra
14,16
GeForce FX 5800 Ultra
7,99

Derjenige Unterschied zwischen 50 und 40 und besonders zwischen 33 und 44 fps hingegen jedoch schon eher. Mehr kann man allerdings seinem System mit TRAOD kaum abverlangen - ein vergnügliches Spielerlebnis dürfte hier auf allen vier neuen Karten garantiert sein.

Anmerkung zur Bildqualität:

Mit dem 61.34-Treiber, der zu keiner merklichen Leistungssteigerung führte, erstreckte sich der Tiefenunschärfe-Effekt teilweise sehr dicht an die Betrachterposition heran. Auch die, über Third-Persion Perspektive gesteuerte, Spielfigur Lara Croft war teilweise davon erfasst. Weiterhin stellte keine nVidia-Karte ohne die Option „nVidia Shadows“ die Schatten dar.

Delta Force - BHD

Delta Force: BHD 1024 default

GeForce 6800 Ultra
99,86
GeForce 6800 GT
98,38
GeForce FX 5950 Ultra
95,16
GeForce FX 5800 Ultra
94,54
Radeon 9800 XT
92,75
Radeon 9700 Pro
92,69
Radeon X800 XT "PE"
91,09
Radeon X800 Pro
90,92
Radeon 9600 XT
88,42
GeForce 4 Ti 4800
58,42

Mit knapp 100 fps stoßen wir hier an das Systemlimit, welches auch ältere GeForce FX-Karten knapp zu erreichen im Stande sind. Bei den Radeons wird dieses, nahezu unabhängig von der verfügbaren Grafikleistung, rund 10 fps früher, bei 90 Bildern pro Sekunde erreicht.

Delta Force: BHD 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
99,18
GeForce 6800 GT
97,95
Radeon 9800 XT
91,65
Radeon X800 Pro
90,39
Radeon X800 XT "PE"
89,93
Radeon 9700 Pro
89,54
GeForce FX 5950 Ultra
87,19
GeForce FX 5800 Ultra
83,02
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
93,31
Radeon X800 Pro
88,92
Radeon X800 XT "PE"
88,38
GeForce 6800 GT
88,22
GeForce FX 5950 Ultra
77,33
Radeon 9800 XT
76,21
GeForce FX 5800 Ultra
69,41
Radeon 9700 Pro
61,23

Auch mit niedrigen Stufen von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung ändert sich das Bild kaum, erst 4xAA und maximales AF bringen die vier aktuellen Karten in gewohnter Spitzengruppe zusammen.

Delta Force: BHD 1280 default

GeForce 6800 Ultra
99,32
GeForce 6800 GT
98,67
Radeon 9800 XT
91,13
Radeon X800 Pro
90,70
Radeon X800 XT "PE"
90,65
Radeon 9700 Pro
90,07
GeForce FX 5950 Ultra
84,70
GeForce FX 5800 Ultra
83,03
Radeon 9600 XT
71,96
GeForce 4 Ti 4800
40,84

Wie gehabt, ohne FSAA und AF schlägt auch in 1280x1024 das Systemlimit zu, DF:BHD bleibt dabei aber, mit Ausnahme der Ti 4800, problemlos spielbar.

Delta Force: BHD 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
98,79
GeForce 6800 GT
96,92
Radeon X800 Pro
89,80
Radeon X800 XT "PE"
89,20
Radeon 9800 XT
87,18
Radeon 9700 Pro
75,04
GeForce FX 5950 Ultra
68,68
GeForce FX 5800 Ultra
65,18
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
86,44
Radeon X800 Pro
85,92
GeForce 6800 Ultra
78,67
GeForce 6800 GT
70,22
GeForce FX 5950 Ultra
57,86
Radeon 9800 XT
57,16
GeForce FX 5800 Ultra
31,46
Radeon 9700 Pro
24,99

Erst mit hohen AA und AF-Stufen können die beiden Radeons hier die GeForce 6800 Karten überflügeln.

Delta Force: BHD 1600 default

GeForce 6800 Ultra
98,27
GeForce 6800 GT
97,20
Radeon X800 Pro
90,00
Radeon X800 XT "PE"
89,96
Radeon 9800 XT
87,07
Radeon 9700 Pro
76,96
GeForce FX 5950 Ultra
67,72
GeForce FX 5800 Ultra
64,43
Radeon 9600 XT
50,25
GeForce 4 Ti 4800
29,90

Ohne diese Rechenzeit verschlingenden Maßnahmen übernehmen in 1600x1200 allerdings wieder die 6800er-Geschwister die Führung, ohne dass sich jedoch die Frage einer Einschränkung der Spielbarkeit stellen würde.

Delta Force: BHD 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
96,34
GeForce 6800 GT
92,92
Radeon X800 XT "PE"
88,09
Radeon X800 Pro
87,23
Radeon 9800 XT
68,16
GeForce FX 5950 Ultra
52,21
Radeon 9700 Pro
48,79
GeForce FX 5800 Ultra
45,76
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
78,95
Radeon X800 Pro
72,38
GeForce 6800 Ultra
61,68
GeForce 6800 GT
54,56
GeForce FX 5950 Ultra
43,97
Radeon 9800 XT
39,63
GeForce FX 5800 Ultra
22,94
Radeon 9700 Pro
18,00

Die X800 Pro mit aktiven Optimierungen kann hier gut mir ihrer deutlich leistungsfähigeren Cousine mithalten, während die GeForce-Karten das Feld weiterhin mit 2xAA und 2xAF knapp anführen. Sobald aber, wie in 1280x1024 auch, 4xAA und maximales AF ins Spiel kommt, liegen sie teils deutlich zurück.

Der hohe Verlust gegenüber der 1280er-Auflösung, der auf der Radeon gerade einmal halb so hoch ist und die Tatsache, dass auch die beiden 128-MB-Karten FX5800 Ultra und Radeon 9700 Pro unverhältnismäßig weit hinter ihren mit 256 MB ausgestatteten Nachfolgern zurückliegen, könnte allerdings darauf hindeuten, dass hier der GeForce aufgrund ihres von 3dfx geerbten Downfiltering beim Scanout, mit dem man etwas Bandbreite beim FSAA sparen kann, gleichzeitig aber deutlich mehr Video-RAM belegt. Ein ähnliches Phänomen sehen wir nachher nochmal bei Max Payne II, welches Triple Buffering nutzen kann.

Unreal Tournament 2003

UT2003 VV Pyramid 1024 default

GeForce FX 5950 Ultra
70,87
GeForce FX 5800 Ultra
70,74
Radeon 9800 XT
68,95
GeForce 6800 Ultra
68,93
GeForce 6800 GT
68,71
Radeon 9700 Pro
68,60
Radeon X800 Pro
68,17
Radeon X800 XT "PE"
67,48
Radeon 9600 XT
64,42
GeForce 4 Ti 4800
62,15

Obwohl wir bei den alten Karten einige Optimierungen durchgehen ließen, sind wir bei 69-70 bereits am absoluten CPU-Limit angekommen. Nur Radeon 9600 XT und GeForce 4 Ti 4800 verfehlen dieses.

UT2003 VV Pyramid 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
69,14
Radeon 9800 XT
69,09
GeForce FX 5950 Ultra
68,59
GeForce 6800 GT
68,51
Radeon X800 Pro
68,04
Radeon X800 XT "PE"
67,21
GeForce FX 5800 Ultra
66,28
Radeon 9700 Pro
64,94
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 Pro
67,53
Radeon X800 XT "PE"
66,75
GeForce 6800 Ultra
64,01
GeForce FX 5950 Ultra
61,90
GeForce 6800 GT
59,51
Radeon 9800 XT
55,61
GeForce FX 5800 Ultra
43,31
Radeon 9700 Pro
39,55

Auch mit geringen Stufen von AA und AF gibt es kaum nennenswerte Unterschiede, weder zwischen alten und neuen Karten, noch zwischen den aktuellen High-End-Boliden zu vermelden. In den höheren Settings geht den mit nur 128 MB bestückten Karten allerdings langsam der Texturspeicher aus.

UT2003 VV Pyramid 1280 default

GeForce 6800 GT
68,38
GeForce 6800 Ultra
68,31
Radeon X800 Pro
67,47
Radeon X800 XT "PE"
66,87
Radeon 9800 XT
66,54
GeForce FX 5950 Ultra
65,96
GeForce FX 5800 Ultra
64,46
Radeon 9700 Pro
62,59
Radeon 9600 XT
49,00
GeForce 4 Ti 4800
45,48

Auch die nächsthöhere Auflösung vermag nur die beiden kleinsten Karten an ihre Grenzen zu treiben. An der Spitze tummelt sich die bekannte Vierergruppe.

UT2003 VV Pyramid 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
67,66
Radeon X800 XT "PE"
67,35
Radeon X800 Pro
66,39
GeForce 6800 GT
65,28
Radeon 9800 XT
60,82
GeForce FX 5950 Ultra
55,81
Radeon 9700 Pro
45,43
GeForce FX 5800 Ultra
43,74
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
62,97
Radeon X800 Pro
62,26
GeForce 6800 Ultra
51,47
GeForce 6800 GT
45,79
GeForce FX 5950 Ultra
44,12
Radeon 9800 XT
39,89
GeForce FX 5800 Ultra
30,07
Radeon 9700 Pro
25,40

So langsam wird ersichtlich, warum sich manch einer eine Radeon X800- oder GeForce 6800-Karte wünschen könnte. Insbesondere letztere zeigt sich auch bei vierfachem Anti-Aliasing kaum beeindruckt von den Anforderungen, die Unreal Tournament 2003 stellt. Die aktiven Optimierungen ermöglichen der X800 Pro sich zusammen mit ihrer Artgenossin von der grünen Konkurrenz abzusetzen.

UT2003 VV Pyramid 1600 default

GeForce 6800 Ultra
67,47
Radeon X800 XT "PE"
66,99
GeForce 6800 GT
66,92
Radeon X800 Pro
66,57
Radeon 9800 XT
59,52
GeForce FX 5950 Ultra
59,10
GeForce FX 5800 Ultra
54,03
Radeon 9700 Pro
49,61
Radeon 9600 XT
33,32
GeForce 4 Ti 4800
32,15

In 1600x1200 sind ausschließlich X800- und 6800-Karten noch nahe des Systemlimits. Spielbar bleibt das Spiel allerdings auch noch mit einer Radeon 9700 Pro oder FX 5800 Ultra.

UT2003 VV Pyramid 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
66,61
GeForce 6800 Ultra
63,48
Radeon X800 Pro
63,18
GeForce 6800 GT
61,22
Radeon 9800 XT
48,72
GeForce FX 5950 Ultra
42,50
Radeon 9700 Pro
32,66
GeForce FX 5800 Ultra
29,33
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
52,61
Radeon X800 Pro
50,17
GeForce 6800 Ultra
39,44
GeForce 6800 GT
34,90
GeForce FX 5950 Ultra
32,82
Radeon 9800 XT
29,96
GeForce FX 5800 Ultra
20,36
Radeon 9700 Pro
19,89

Im höheren Setting mit 4xAA und 16xAF auf den neuen Karten, fällt wieder dasselbe Phänomen auf, wie in DF:BHD. Mehr noch als mangelnde Renderleistung scheinen vielmehr selbst die 256 MB des verbauten Video-RAMs knapp zu werden. In diesem Setting verliert übrigens die X800 XT „PE“ durch ihre abgeschalteten Optimierungen gute acht Bilder pro Sekunden - deswegen kann die X800 Pro, die noch über aktive Optimierungen verfügt, auch so gut mit ersterer mithalten.

Max Payne

Max Payne 1024 default

GeForce 6800 GT
94,99
GeForce 6800 Ultra
94,80
Radeon X800 Pro
94,57
Radeon X800 XT "PE"
94,47
Radeon 9800 XT
91,38
GeForce FX 5950 Ultra
90,02
GeForce FX 5800 Ultra
88,28
Radeon 9700 Pro
87,24
GeForce 4 Ti 4800
76,54
Radeon 9600 XT
74,96

Dachten wir noch im letzten Test, bei ca. 90 fps das Limit erreicht zu haben, was unser System in Max Payne zu leisten vermag, wurden wir durch die komplette Frühjahrskollektion 2004 eines besseren belehrt. Nehmen wir bis zur nächsten Generaton also mal an, dass 95 fps das Limit darstellen. ;-)

Max Payne 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 GT
94,69
GeForce 6800 Ultra
94,47
Radeon X800 XT "PE"
93,45
Radeon X800 Pro
92,10
Radeon 9800 XT
87,25
GeForce FX 5950 Ultra
81,75
Radeon 9700 Pro
80,56
GeForce FX 5800 Ultra
79,26
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
92,14
GeForce 6800 GT
91,74
Radeon X800 XT "PE"
90,34
Radeon X800 Pro
87,97
Radeon 9800 XT
77,34
GeForce FX 5950 Ultra
76,87
GeForce FX 5800 Ultra
69,57
Radeon 9700 Pro
69,20

Auch mit 4xAA und maximalem AF bleibt die Spitzengruppe in unveränderter Komposition zusammen. Trotz Optimierung fällt die X800 Pro allerdings schon drei FPS hinter ihre große Verwandte zurück.

Max Payne 1280 default

GeForce 6800 Ultra
94,53
GeForce 6800 GT
94,16
Radeon X800 XT "PE"
93,60
Radeon X800 Pro
91,25
Radeon 9800 XT
82,25
GeForce FX 5950 Ultra
81,14
GeForce FX 5800 Ultra
78,54
Radeon 9700 Pro
74,99
GeForce 4 Ti 4800
63,51
Radeon 9600 XT
63,13

10 fps Vorsprung vor der letzen Generation sprechen auch und gerade in diesem Spiel eine deutliche Sprache - und das in Standardqualität.

Max Payne 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
93,25
GeForce 6800 GT
92,84
Radeon X800 XT "PE"
90,45
Radeon X800 Pro
86,96
Radeon 9800 XT
75,62
GeForce FX 5950 Ultra
71,27
GeForce FX 5800 Ultra
68,13
Radeon 9700 Pro
68,04
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
87,59
GeForce 6800 GT
85,02
Radeon X800 XT "PE"
84,37
Radeon X800 Pro
79,13
Radeon 9800 XT
65,24
GeForce FX 5950 Ultra
65,16
GeForce FX 5800 Ultra
59,06
Radeon 9700 Pro
58,03

Knapp, aber immerhin, die GeForce bleibt vor der Radeon. Hier ist entweder der Treiber besser auf Max Payne optimiert oder die Radeon leidet noch an ihrer Texturierungsschwäche, die auch AA und AF noch nicht kaschieren können.

Max Payne 1600 default

GeForce 6800 Ultra
92,89
GeForce 6800 GT
92,04
Radeon X800 XT "PE"
90,92
Radeon X800 Pro
87,22
Radeon 9800 XT
71,87
GeForce FX 5950 Ultra
70,95
GeForce FX 5800 Ultra
68,83
Radeon 9700 Pro
65,67
GeForce 4 Ti 4800
51,08
Radeon 9600 XT
49,74

Trotz großem Performanceunterschied zwischen 6800 Ultra an der Spitze und Ti 4800 am unteren Ende - Spielbarkeit gewährleistet.

Max Payne 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 GT
92,84
GeForce 6800 Ultra
89,93
Radeon X800 XT "PE"
86,89
Radeon X800 Pro
77,92
Radeon 9800 XT
65,79
GeForce FX 5950 Ultra
63,04
GeForce FX 5800 Ultra
57,24
Radeon 9700 Pro
57,24
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
75,73
Radeon X800 Pro
68,84
GeForce 6800 Ultra
67,61
GeForce 6800 GT
63,33
GeForce FX 5950 Ultra
54,53
Radeon 9800 XT
54,31
Radeon 9700 Pro
45,89
GeForce FX 5800 Ultra
40,08

Auch hier wieder der schon beinahe charakteristische Abfall der GeForce in 1600x1200 mit maximalem MSAA und AF. Dank der Optimierung bleibt sogar die X800 Pro vor der 6800 Ultra, die sich nur unwesentlich von ihrer Vorgängering, die allerdings mit aktiven Optimierungen antritt, absetzen.

Max Payne 2

Max Payne II 1024 default

Radeon X800 Pro
133,73
Radeon X800 XT "PE"
133,73
GeForce 6800 Ultra
133,68
GeForce 6800 GT
133,14
GeForce FX 5950 Ultra
132,97
Radeon 9700 Pro
132,62
Radeon 9800 XT
132,38
GeForce FX 5800 Ultra
131,04
Radeon 9600 XT
112,55
GeForce 4 Ti 4800
101,75

Alle aktuellen, in derselben Klasse spielenden Karten, sind dicht beeinander. Selbst die angegraute Ti 4800 erreicht noch knapp über 100 Bilder pro Sekunde.

Max Payne II 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
133,27
Radeon X800 XT "PE"
133,17
Radeon X800 Pro
133,08
Radeon 9800 XT
132,97
GeForce 6800 GT
132,25
Radeon 9700 Pro
130,54
GeForce FX 5950 Ultra
121,61
GeForce FX 5800 Ultra
111,74
 4xAA /maxAF:
Radeon X800 Pro
132,97
Radeon 9800 XT
132,79
GeForce 6800 Ultra
131,49
Radeon X800 XT "PE"
131,22
GeForce 6800 GT
130,00
Radeon 9700 Pro
121,09
GeForce FX 5950 Ultra
110,79
GeForce FX 5800 Ultra
98,79

Lediglich die älteren GeForce-Karten beginnen langsam zu schwächeln, wenn FSAA und AF aktiviert werden. X800- und 6800-Serie bleibt hart am Systemlimit.

Max Payne II 1280 default

Radeon X800 Pro
133,64
Radeon X800 XT "PE"
133,24
GeForce 6800 GT
133,03
GeForce 6800 Ultra
132,91
Radeon 9800 XT
124,24
GeForce FX 5950 Ultra
120,32
Radeon 9700 Pro
111,71
GeForce FX 5800 Ultra
109,16
GeForce 4 Ti 4800
85,76
Radeon 9600 XT
85,06

Auch hier erlauben selbst ältere oder Mid-Range-Karten noch ergonomische Bildwiederholraten oberhalb von 85 fps, die sich auch mit aktivem VSync geniessen lassen.

Max Payne II 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
133,81
Radeon X800 XT "PE"
132,72
Radeon X800 Pro
131,01
GeForce 6800 GT
129,78
Radeon 9800 XT
120,47
Radeon 9700 Pro
103,66
GeForce FX 5950 Ultra
95,55
GeForce FX 5800 Ultra
87,28
 4xAA /maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
130,79
Radeon X800 Pro
130,14
GeForce 6800 Ultra
122,61
GeForce 6800 GT
115,21
Radeon 9800 XT
106,59
Radeon 9700 Pro
86,51
GeForce FX 5950 Ultra
79,93
GeForce FX 5800 Ultra
56,36

Mit aktiver Kantenglättung beginnt Max Payne 2 auf GeForce 6800-Karten langsam aber sicher den Tribut für die hochauflösenden Texturen in Form vermehrten VRAM-Bedarfs zu fordern. Zuammen mit der schon erwähnten Problematik des Filter@Scanout, welches nochmal zusätzlich etliche MB verschlingt, wird die GeForce 6800 hier schon deutlich gebremst.

Max Payne II 1600 default

Radeon X800 XT "PE"
133,17
GeForce 6800 GT
132,29
GeForce 6800 Ultra
132,25
Radeon X800 Pro
125,60
Radeon 9800 XT
104,14
GeForce FX 5950 Ultra
100,93
Radeon 9700 Pro
91,81
GeForce FX 5800 Ultra
87,22
GeForce 4 Ti 4800
67,01
Radeon 9600 XT
61,34

Keine Sorgen dagegen in hoher Auflösung allein - hier schwächelt einzig die X800 Pro geringfügig, trotz aktiver Optimierungen.

Max Payne II 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
Radeon X800 XT "PE"
131,29
Radeon X800 Pro
119,23
GeForce 6800 Ultra
116,04
GeForce 6800 GT
109,55
Radeon 9800 XT
97,22
Radeon 9700 Pro
78,16
GeForce FX 5950 Ultra
75,73
GeForce FX 5800 Ultra
0,00
Hinweis: Out of VidMem
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
125,82
Radeon X800 Pro
114,43
Radeon 9800 XT
80,07
GeForce 6800 Ultra
77,59
GeForce 6800 GT
68,39
GeForce FX 5950 Ultra
66,90
Radeon 9700 Pro
61,59
GeForce FX 5800 Ultra
0,00
Hinweis: "Out of VidMem" Fehler

Spätestens hier wird es mehr als deutlich. Die nur mit 128 MB bestückte FX 5800 Ultra verbraucht schon für die Bildpuffer mehr Speicher, als zur Verfügung steht und bricht so mit einer Fehlermeldung ab. Selbst die in Max Payne ansonsten deutlich leistungsfähigere FX 5950 muss sich der Radeon 9700 Pro heftig erwehren.

Die GeForce 6800 Ultra und GT werden schließlich beide von der Radeon 9800 XT überholt, was nicht gerade ein rühmliches Licht auf die verwendete Spezialtechnik beim Anti-Aliasing wirft. Als kleine Ehrenrettung und zum Untermauern des eben gesagten sei noch erwähnt, dass die 6800 Ultra mit ansonsten gleichen Einstellungen im letzten Test mit 4xAA und 16xAF bei Double- anstatt Triple-Buffering 114,21 fps erreichte.

Hier sollte nVidia wirklich genau überlegen, ob der eine eingesparte Framebuffer-Write wirklich einen solchen Leistungseinbruch in genau den Settings rechtfertigt, für die man Karten dieses Preis- und Leistungssegmentes eigentlich erwirbt, sinnvoll ist.

Call of Duty

CoD Brecourt 1024 default

GeForce 6800 Ultra
146,4
GeForce 6800 GT
142,7
Radeon X800 XT "PE"
123,5
Radeon X800 Pro
120,1
GeForce FX 5800 Ultra
110,2
GeForce FX 5950 Ultra
108,9
Radeon 9800 XT
106,9
Radeon 9700 Pro
99,0
GeForce 4 Ti 4800
93,9
Radeon 9600 XT
84,8

Mit deutlichem Abstand führen die nVidia-Karten ihre Radeon-Konkurrenz hier an. Dies erstreckt sich in alle Bereiche, bis hinab zu GeForce 4 Ti 4800 und Radeon 9600 XT. Die Spielbarkeit mit der jeweils unterlegen Karte ist natürlich in keiner Weise gefährdet.

CoD Brecourt 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
132,8
GeForce 6800 GT
129,5
Radeon X800 XT "PE"
115,1
Radeon X800 Pro
109,8
Radeon 9800 XT
84,9
GeForce FX 5950 Ultra
84,4
GeForce FX 5800 Ultra
81,7
Radeon 9700 Pro
72,5
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
110,4
Radeon X800 XT "PE"
109,2
GeForce 6800 GT
102,3
Radeon X800 Pro
98,9
Radeon 9800 XT
67,3
GeForce FX 5950 Ultra
64,6
GeForce FX 5800 Ultra
61,7
Radeon 9700 Pro
56,0

FSAA und anisotrope Filterung verlangen älteren Karten schon einiges ab, die Radeons werden damit besser fertig, als die GeForce FX Konkurrenz. Die X800 XT „PE“ erreicht in dem höheren der beiden Settings jedoch beinahe 6800 Ultra-Niveau.

CoD Brecourt 1280 default

GeForce 6800 Ultra
138,5
GeForce 6800 GT
133,5
Radeon X800 XT "PE"
116,4
Radeon X800 Pro
110,5
GeForce FX 5950 Ultra
90,5
Radeon 9800 XT
88,2
GeForce FX 5800 Ultra
87,2
Radeon 9700 Pro
75,9
GeForce 4 Ti 4800
65,0
Radeon 9600 XT
59,5

Ohne qualitätsverbessernde Maßnahmen können die GeForce-Karten ihre jeweiligen Vorsprünge auch in 1280x1024 halten.

CoD Brecourt 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
115,8
GeForce 6800 GT
108,4
Radeon X800 XT "PE"
104,6
Radeon X800 Pro
92,0
GeForce FX 5950 Ultra
62,0
Radeon 9800 XT
61,4
GeForce FX 5800 Ultra
61,1
Radeon 9700 Pro
51,3
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
88,9
GeForce 6800 Ultra
83,2
GeForce 6800 GT
75,3
Radeon X800 Pro
74,3
Radeon 9800 XT
46,8
GeForce FX 5950 Ultra
46,0
Radeon 9700 Pro
38,4
Hinweis: Mit 16 Bit Texturen 45,3 fps
GeForce FX 5800 Ultra
24,9
Hinweis: Mit 16 Bit Texturen 45,9 fps

Das höhere der beiden Settings zeigt, im Gegensatz zu 2xAA und 2xAF, wo die GeForce 6800-Karten ihren Vorsprung verteidigen können, so dass es für die 6800 Ultra zur Performancekrone nicht reicht. Die Karten mit nur 128 MB stoßen hier bereits an die Grenzen ihres Texturspeicher und liefern kaum noch spielbare Bildraten ab.

CoD Brecourt 1600 default

GeForce 6800 Ultra
126,4
GeForce 6800 GT
119,5
Radeon X800 XT "PE"
104,8
Radeon X800 Pro
95,5
GeForce FX 5950 Ultra
69,1
GeForce FX 5800 Ultra
67,4
Radeon 9800 XT
66,9
Radeon 9700 Pro
55,5
GeForce 4 Ti 4800
47,3
Radeon 9600 XT
39,2

Auch in 1600x1200 gibt es keine Veränderung in der bekannten Rangfolge.

CoD Brecourt 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
92,6
Radeon X800 XT "PE"
86,3
GeForce 6800 GT
84,7
Radeon X800 Pro
69,8
GeForce FX 5950 Ultra
46,2
Radeon 9800 XT
44,2
Radeon 9700 Pro
36,7
Hinweis: Mit 16 Bit Texturen 43,9 fps
GeForce FX 5800 Ultra
22,6
Hinweis: Mit 16Bit Texturen 44,6 fps
 4xAA / maxAF:
Radeon X800 XT "PE"
68,9
GeForce 6800 Ultra
62,3
GeForce 6800 GT
55,5
Radeon X800 Pro
54,4
GeForce FX 5950 Ultra
34,0
Radeon 9800 XT
34,0
Radeon 9700 Pro
25,5
Hinweis: Mit 16 Bit Texturen 30,5 fps
GeForce FX 5800 Ultra
17,4
Hinweis: Mit 16Bit Texturen 23,9 fps

Auch hier müsste dasselbe, was in 1280x1024 mit aktiven Qualitätsoptionen erwähnt wurde, wiederholt werden: Die X800 XT „PE“ setzt sich dank ihrer höheren Füllrate knapp ab, während die X800 Pro, die über dieselbe Füllrate, wie die 6800 GT verfügt, hier trotz aktiver Optimierungen nicht ganz an die mit etwas höherer Bandbreite ausgestattete Konkurrenz heranreicht.

Anmerkung zum Treiber:

Eine deutliche Leistungssteigerung erfuhren die 6800-Karten mit dem ForceWare-Treiber 61.34. Ursprünglich lagen die erreichten FPS-Raten in dieser Auflösung bei etwa 130 Bildern pro Sekunde. Je höher der AA/AF-Modus, desto geringer wurde der Leistungszuwachs. Eine Verringerung der Bildqualität konnte durch Inaugenscheinnahme nicht festgestellt werden. Möglicherweise hat nVidia hier noch eine Bremse gefunden und rechtzeitig lösen können.

Alice

Alice Curiosity 1024 default

GeForce 6800 GT
152,8
GeForce 6800 Ultra
151,6
GeForce FX 5950 Ultra
151,4
Radeon 9800 XT
143,0
GeForce FX 5800 Ultra
142,1
Radeon X800 Pro
141,5
Radeon X800 XT "PE"
141,5
Radeon 9700 Pro
136,4
GeForce 4 Ti 4800
96,9
Radeon 9600 XT
93,0

Mit gut 150 Bildern pro Sekunde dürften sowohl FX 5950 als auch die beiden 6800er-Karten kaum noch steigerungsfähig in dieser Einstellung sein. Die beiden X800-Karten laborieren auf einem Niveau mit der FX 5800 Ultra am offenbar mehr Systemleistung beanspruchenden OpenGL-Treiber von ATi.

Alice Curiosity 1024 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
151,9
GeForce 6800 GT
150,9
Radeon X800 XT "PE"
141,4
Radeon X800 Pro
139,4
Radeon 9800 XT
123,3
GeForce FX 5950 Ultra
116,0
Radeon 9700 Pro
101,8
GeForce FX 5800 Ultra
97,2
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
148,5
GeForce 6800 GT
143,7
Radeon X800 XT "PE"
138,9
Radeon X800 Pro
123,4
Radeon 9800 XT
101,9
GeForce FX 5950 Ultra
87,4
Radeon 9700 Pro
83,1
GeForce FX 5800 Ultra
71,3

Aktivierte Kantenglättung im Verbund mit aufwendigerer Texturfilterung rückt die Verhältnisse im Sinne der neuen Generation wieder ein wenig gerade. An der Rangfolge innerhalb unseres Viererquartetts ändert sich nichts.

Alice Curiosity 1280 default

GeForce 6800 GT
151,2
GeForce 6800 Ultra
150,2
Radeon X800 XT "PE"
140,7
Radeon X800 Pro
132,5
GeForce FX 5950 Ultra
116,8
Radeon 9800 XT
115,1
GeForce FX 5800 Ultra
98,1
Radeon 9700 Pro
94,6
GeForce 4 Ti 4800
59,8
Radeon 9600 XT
59,3

1280x1024 scheint selbst für die X800 Pro schon ein wenig Mehrbelastung zu bedeuten. Die 6800er-GeForce Karten und die X800 XT „PE“ bleiben von der höheren Pixelzahl unbeeindruckt.

Alice Curiosity 1280 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
145,1
GeForce 6800 GT
138,3
Radeon X800 XT "PE"
132,2
Radeon X800 Pro
106,5
Radeon 9800 XT
84,6
GeForce FX 5950 Ultra
77,5
Radeon 9700 Pro
69,2
GeForce FX 5800 Ultra
63,9
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
119,6
GeForce 6800 GT
107,0
Radeon X800 XT "PE"
105,5
Radeon X800 Pro
82,5
Radeon 9800 XT
68,4
GeForce FX 5950 Ultra
59,1
Radeon 9700 Pro
56,0
GeForce FX 5800 Ultra
46,9

Selbst mit maximaler Multisampling-Qualität innerhalb unserer Testsettings und maximaler Texturfilterung kann sich die 6800 GT einen hauchdünnen Vorsprung vor der Radeon-Konkurrenz bewahren.

Alice Curiosity 1600 default

GeForce 6800 Ultra
145,1
GeForce 6800 GT
139,2
Radeon X800 XT "PE"
128,0
Radeon X800 Pro
101,9
Radeon 9800 XT
82,9
GeForce FX 5950 Ultra
82,2
GeForce FX 5800 Ultra
68,7
Radeon 9700 Pro
67,6
GeForce 4 Ti 4800
41,1
Radeon 9600 XT
36,2

Auch hier das bekannte Bild: Reine Füllrate unter OpenGL liegt den 6800er-GeForces am besten. Danach folgt die X800 XT „PE“ und mit Respektsabstand die X800 Pro.

Alice Curiosity 1600 Qualität

 2xAA / 2xAF:
GeForce 6800 Ultra
119,8
GeForce 6800 GT
106,3
Radeon X800 XT "PE"
101,0
Radeon X800 Pro
76,7
Radeon 9800 XT
61,3
GeForce FX 5950 Ultra
55,9
Radeon 9700 Pro
50,3
GeForce FX 5800 Ultra
46,0
 4xAA / maxAF:
GeForce 6800 Ultra
85,5
GeForce 6800 GT
78,7
Radeon X800 XT "PE"
76,6
Radeon X800 Pro
60,4
Radeon 9800 XT
47,8
GeForce FX 5950 Ultra
42,9
Radeon 9700 Pro
39,2
GeForce FX 5800 Ultra
27,4

Eines der wenigen Spiele, die offenbar weiterhin Domäne der nVidia-Karten bleiben. Ob es nun eine geringere Größe des benötigten Texturplatzes im Vergleich zu Call of Duty oder schlicht der Umstand, dass kaum noch jemand „Amercian McGee's Alice“ kennt und bencht, ist, bis auf weiteres ist hier trotz durchweg problemlos spielbarer Frameraten kein Blumentopf für die X800-Serie zu gewinnen.

Leistungsaufnahme

In Anlehnung an unseren älteren Stromverbrauch-Artikel [47] wollen wir die Leistungsaufnahme auch weiterhin als Bestandteil unserer Tests pflegen. Im Gegensatz zu älteren Artikeln hat sich das Testsystem allerdings wieder einmal geändert, so dass die aktuellen Werte nur untereinander vergleichbar sind.

Kurz zur Methodik (für eine ausführlichere Beschreibung sei ein Blick in den älteren Artikel empfohlen):

Mit einem ELV EM600-Energiemonitor haben wir vor dem Netzteil die gesamte Leistungsaufnahme des Testrechners gemessen. Die angegebenen Werte sind also nur in Relation zu sehen und stellen keinesfalls die Leistungsaufnahme der Grafikkarte alleine dar.

Zunächst der ruhende Windows XP Professional Desktop in 1280x960x32 mit 100Hz:

WindowsXP Desktop

Radeon 9600 XT
82,2
Radeon X800 Pro
86,9
Radeon X800 XT "PE"
92,8
GeForce FX 5950 Ultra
99,6
Radeon 9700 Pro
102,1
GeForce 6800 GT
104,9
GeForce FX 5800 Ultra
112,5
GeForce 4 Ti 4800
116,5
GeForce 6800 Ultra
119,2
Radeon 9800 XT
124,1
Angaben in Watt (W)

Hier sehen wir einen unbestreitbaren Glanzpunkt der Radeon X800-Serie. ATis Ingenieure haben - zusammen mit dem 0,13µ-lowK-Fertigungsprozess der taiwanischen Chipschmiede TMSC - das Kunststück vollbracht, ihr aktuelles High-End-Flaggschiff im Windows-Desktop-Verbrauch deutlich unter die Grenze zu drücken, die noch die weitaus leistungsschwächere und zwei Jahre alte Radeon 9700 Pro setzte. Zudem sind die temperaturgeregelten Referenzkühler während unseres Testbetriebs direkt nach dem BIOS-Screen in den langsamsten Modus verfallen und dort auch unter Last geblieben. Respekt!

Im direkten Vergleich und trotz der Balkenfarbe alles andere als im grünen Bereich scheint die GeForce 6800-Reihe. Im Vergleich zum jeweiligen ATi-Pendant sind es ca. 14 bzw. 26 Watt mehr, die sich die 222 Millionen Transistoren auch für's (beinahe) Nichtstun genehmigen. Zu viel für einen Rechner, der nicht nur für ein paar vergnügliche Gaming-Stunden pro Woche angeworfen wird, sondern eventuell auch mal einige Tage hindurch ununterbrochen läuft.

Als Anmerkung sei hier noch gestattet, dass ein vergleichweise herangezogenes Serienexemplar der 6800 Ultra, die auch über ein aktuelleres BIOS verfügte als das Refenzmodell von nVidia, sich im Desktop-Betrieb mit etwa gemäßigteren 105,8 Watt begnügte und auch die Werte der 6800 GT, die wir mit eben jener Serien-Ultra simulierten, bereits deutlich niedriger als die Pegelausschläge des Referenzmodelles waren. Somit sollte man, bevor man die GeForce 6 als Schluckspecht verteufelt, erst einmal auf Serienexemplare warten.

Vollbelastung - Codecreatures

 Codecreatures 1024 2xAA / 2xAF:
Radeon 9600 XT
178,8
GeForce 4 Ti 4800
183,4
Radeon 9700 Pro
190,2
Radeon X800 Pro
192,3
Radeon X800 XT "PE"
198,0
GeForce 6800 GT
202,8
Radeon 9800 XT
217,2
GeForce 6800 Ultra
223,0
GeForce FX 5800 Ultra
225,1
GeForce FX 5950 Ultra
240,4
Angaben in Watt (W)

Hier, unter 3D-Last, haben sich einige erstaunliche Werte ergeben. Zwar begnügt sich die 6800 GT hier im direkten Vergleich zur X800 Pro mit etwa 10 W mehr Leistungsaufnahme. Jedoch kamen sowohl Radeon 9800 XT als auch die GeForce FX-Modelle mit teils deutlich höherem Verbrauch daher als die GeForce 6800 GT. Bei den FX-Modellen ist eine mögliche Erklärung relativ naheliegend: Der CodeCreatures-Benchmark nutzt vorwiegend Pixelshader nach DirectX 8 sowie massiv Vertexshader-Instruktionen. Dadurch werden auch die älteren Karten der FX-Reihe, die noch über extra Logik für DirectX8-Berechnungen verfügen, bis an ihre Grenzen getrieben, was die Leistungsaufnahme angeht. Ein weiterer Faktor ist das deutlich Strom sparendere GDDR3-RAM, welches auf allen Karten der neuen Generation, die sich hier versammelten, zum Einsatz kommt.

Auch hier wieder der Vergleich mit dem Serienmodell, welches bereits für die 6800 GT herhalten musste. Auf defaultmäßigem Ultra-Niveau entrang diese Karte dem Gesamtsystem lediglich eine Leistungsaufnahme von 208,9 W. Unerreicht jedoch ist die wiederum erstaunliche Sparsamkeit der X800-Modelle. Insbesondere dann, wenn man die gebotene Leistung dazu in Relation setzt.

Fazit

Ein eindeutiges Fazit zu ziehen fällt schwer. Entscheiden muss schließlich - wie so oft - sowieso jeder für sich selbst, welche Aspekte wichtig für ihn persönlich sind.

ATi:
Positiv auf Seiten ATis hervorzuheben ist ohne weitere Diskussion die energiesparende Realisierung der neuen High-End Karten, die auch ohne aufdringliche Kühllösung auf Betriebstemperatur gehalten werden können. Ebenso beeindruckt hat uns die brachiale Leistungsfähigkeit der Pixel- und Vertexshadereinheiten - auch die kleinere Version der Karte, die X800 Pro, hatte keine Mühe, die Vorgängergeneration komplett zu düpieren. Auch die einzige, für den Spieler eventuell relevante Neuerung, 3dc, hat bei einer kurzen Inaugenscheinnahme bei der ATi-eigenen Ruby-Demo zu gefallen gewusst. Temporal-Anti Aliasing, wenn auch in unserem Testbetrieb nicht gewürdigt, kann für ältere Spiele, die durchgehend oberhalb von 60 fps zu laufen im Stande sind, durchaus einen gewissen Mehrwert bringen - allerdings auch bei Karten auf Basis der Vorgängergeneration.

Damit kommen wir zu den Negativpunkten, die wir, bei aller Begeisterung über die Leistungsexplosion, nicht verschweigen wollen. Zunächst einmal sei da die von uns in den vergangenen Wochen mehrfach thematisierte Optimierung der Texturfilterung zu nennen. In den Leistungsregionen einer X800 - und sei es „nur“ eine X800 Pro - ist so eine Optimierung in unseren Augen eine eindeutige Verschwendung von Ressourcen. Weiterhin wäre zu kritisieren, dass ATi seit nunmehr beinahe zwei Jahren auf nahezu demselben Stand der Technik verharrt, die allerdings, das muss man zugestehen, zumindest bis zum Nachfolgechip durchaus noch ausreichen dürfte, um 99 % aller Spiele mit voller Bilderpracht genießen zu können. Dass die Winkelabhängigkeit der anisotropen Texturfilterung nicht entfernt oder zumindest als Option realisiert wurde, ist bedauerlich. Angesichts der bislang nur wenig massiven Kritik daran allerdings aus ATis Sicht verständlich.

Wenig Anlass zur Freude gibt allerdings die Umsetzung der 30 % höheren Nennleistung gegenüber der GeForce 6800 Ultra, die, abseits von Bandbreitenlimitierung, nur selten voll zum Tragen kommt. Hier bleibt zu hoffen, dass verborgenes Potential in den Treibern mobilisiert werden kann und das Problem nicht in der Hardware begründet liegt. Insgesamt ist ATi eine erstklassige, Energie sparende Grafikkarte gelungen, die die Bedürfnisse einer großen Mehrzahl der Spieler sicherlich zu erfüllen weiß und noch besser wäre, wenn endlich auch im Treiber alle oftmals nutzlosen Optimierungen deaktivierbar wären.

ATi Radeon X800

nVidia:
Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. Dies trifft auch auf den kalifornischen Transistor-Godzilla zu. Einerseits hat man einen gewaltigen Leistungssprung von der Vorgängergeneration aus hingelegt, der auch nötig war, um zur Konkurrenz aus Kanada aufzuholen. Andererseits hat man aufgrund der vielen integrierten und zukunftsweisenden Features den Chip sehr komplex gemacht und damit höhere Taktraten verhindert. Auch wenn eine „Ultra Extreme“ schon auf einigen Webseiten kursierte und auch etliche der normalen Ultra-Karten die offenbar angepeilten 450 MHz GPU-Takt problemlos zu verkraften scheinen, hat man sich mit der vergleichsweise niedrig getakteten, featurebeladenen GeForce 6800 Ultra selbst den Weg zur Rückkehr an die eindeutige Performancespitze verbaut. Dazu kommt das von uns vermutete Problem der Speicherknappheit in hohen Auflösungen mit hohem FSAA-Level. Bei einer Karte, die explizit für solche Settings empfohlen und wohl auch angeschafft wird, sollte so etwas nicht vorkommen. Unserer Meinung nach ist auch genau das das Problem, welches zu einer Deaktivierung des treiberseitigen FSAA für Far Cry führte. Dazu kommen die in der Referenzlösung akustisch suboptimale Kühlung der Karte und die im Vergleich zur direkten Konkurrenz höhere Leistungsaufnahme, obwohl hier Serienmodelle durchaus noch Linderung der Symptome bringen können, wie unsere simulierte 6800 GT zeigte.

Was wir jedoch ausdrücklich mißbilligen, ist die Einführung einer bislang unabänderlichen Winkelabhängigkeit für den anisotropen Filter. In einer High-End-Karte hat so etwas schlicht nichts zu suchen, solange es nicht wenigstens deaktivierbar ist. Mit gesenkter Bildqualität erreicht man auch mit alten Karten hohe FPS-Zahlen.

Dem Bildqualitätsanspruch allerdings zugute kommt die längst überfällig Verbesserung der Kantenglättung, die, bis auf die Gammakompensation, zumindest bis zum 4x Multisampling-Modus nun mit der von ATi Schritt halten kann. Auch, dass weiterhin optionale Supersampling-Modi angeboten werden, ist zu begrüßen, denn gerade angesichts der Leistungssteigerungen wird die Zahl der älteren Spiele, für die Supersampling aus dem einen oder anderen Grund wünschenswert ist und die trotzdem spielbar bleiben, immer größer.

Insgesamt ist nVidia eine Karte gelungen, die leistungsmäßig auch bei gut vergleichbarer Bildqualität weitestgehend mithalten kann und die darüber hinaus ein umfangreiches und vielleicht gar nicht so uninteressantes Featureset für die Zukunft bietet. Insgesamt eher eine Karte für den besonderen Anspruch, wenn es nicht immer das allerschnellste Stück Hardware sein muss.

GeForce 6800

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die an der Entstehung dieses Artikels beteiligt waren: nVidia und Inno3D-Deutschland für die GeForce6800-Samples, ATi und Sapphire-Deutschland für die X800-Samples und Ralf Kornman für die Zusammenarbeit beim Entdecken und Deaktivieren diverser Optimierungen.

URL-Liste:

  1. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/ati_radeon_x800_pro_x800_xt/
  2. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/nvidia_geforce_6800_ultra/
  3. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/ati/2004/mai/ati_radeon_x800karten/
  4. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/versteckspiele_atis_texturfilter/
  5. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/radeon_x800_texturen/
  6. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/2004/juni/volle_filterung_ati_nvidia/
  7. http://www.computerbase.de/news/hardware/grafikkarten/ati/2004/april/bilder_atis_x800/
  8. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/ati_radeon_x800_pro_x800_xt
  9. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/prozessoren/pentium_4_30_ghz_800_mhz_frontsidebus/
  10. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/mainboards/der_canterwood_pruefstand/
  11. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/arbeitsspeicher_chips/ocz_ddr550/
  12. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/5950_5700_ultra_9800_9600xt/3/#inno3d_tornado_geforce_fx_5950_ultra
  13. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/geforce_roundup/
  14. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/ati_radeon_9800_pro_roundup/4/#powercolor_radeon_9800_pro_256mb
  15. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/connect3d_radeon9700_pro/
  16. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/radeon_7500_9800_pro/3/#gigabyte_r9600_pro
  17. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/geforce_roundup/6/#creative_3d_blaster_4_titanium_4800
  18. http://www.computerbase.de/downloads/treiber/grafikkarten/ati/catalyst_komplettpaket/
  19. http://www.computerbase.de/downloads/software/benchmarks/fillrate_tester/
  20. http://www.forum-3dcenter.org/vbulletin/showthread.php?s=&threadid=145961&perpage=20&pagenumber=14
  21. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/VillageMark.htm
  22. http://www.pvrdev.com/pub/PC/fE/DX7/D3DVillageMark.zip
  23. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/FableMark.htm
  24. http://www.pvrdev.com/pub/PC/fE/DX8/D3DFableMark.zip
  25. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/Temple.htm
  26. http://www.pvrdev.com/pub/PC/extra/h/f/Temple.zip
  27. http://www.computerbase.de/news/software/spiele/2004/juni/far_cry_bildqualitaetspatch_nvidiakarten/
  28. http://www.farcry.de/
  29. http://www.gamershell.com/download_5274.shtml
  30. http://spellforce.jowood.com/?rid=848&lang=de
  31. http://www.gamershell.com/download_5180.shtml
  32. http://www.nzone.com/object/nzone_tombraideraod_home.html
  33. http://www.eidoshelpline.de/patchinfo.php4?plattID=1227&patch=1
  34. http://www.tombraider.de/
  35. http://www.fraps.com
  36. http://www.novalogic.com/games.asp?GameKey=DFBHD
  37. http://www.gamershell.com/download_971.shtml
  38. http://www.3dcenter.de/
  39. http://www.unrealtournament2003.com/
  40. http://www.unrealtournament2003.com/?downloads
  41. http://www.maxpayne.com/
  42. http://www.rockstargames.com/maxpayne2/
  43. http://www.rockstargames.com/maxpayne2/downloads/MaxPayne2DemoSetup.exe
  44. http://www.activision.com/de_DE/home/home.jsp
  45. http://www.alice.ea.com/main.html
  46. http://www.alice.ea.com/alice_demo.html
  47. http://www.computerbase.de/artikel/hardware/grafikkarten/stromverbrauch_grafikkarten/
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