Einleitung
Man könnte meinen, dass nVidia sich dieser Tage doch recht sicher sein kann. Hauptkonkurrent und Erzfeind ATi liegt scheinbar am Boden und wird wohl erst Anfang Oktober einen neuen High-End-Chip R520 und dessen Derivate auf den Markt bringen – mehr als drei Monate nach nVidias GeForce 7800 GTX, die zurzeit das Maß aller Dinge darstellt. Doch bei nVidia möchte man sich anscheinend auf dem mit der GTX erlangten Ruhm keinesfalls ausruhen. Man arbeitet und entwickelt eifrig weiter. Die neueste Frucht dieser Bemühungen stellt die GeForce 7800 GT, quasi die kleine Schwester der GTX, dar.
Ebenfalls ausgestattet mit einem G70-Chip, dem allerdings vier aktive Rendering-Pipelines fehlen, und einem Chiptakt von 400 MHz soll diese Karte nun also den Platzhalter zwischen der vermeintlich alten GeForce 6800 Ultra und der neuen GeForce 7800 GTX spielen.
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 449 US-Dollar liegen Karten mit 7800 GT-GPU runde 150 US-Dollar unter dem Kostenbeitrag, den der potentielle Käufer in ein GTX-Variante investieren muss. Mit der Einführung der GT-Version wurden auch Karten der letzten High-End-Serie, die 6800 und 6800 GT, im Preis gesenkt. So wechselt das bis dato zweitschnellste Modell der 6800-Ära, die 6800 GT, für 299 US-Dollar, die 6800 für 199 US-Dollar den Besitzer. Die bis zum Anschlag aufgebohrte GeForce 6800 Ultra liegt mit weiterhin 399 US-Dollar einen halben Hunderter hinter der neuen 7800 GT.
Ob sich die Preisstaffelung auch in den Benchmarks widerspiegelt und die neue Karte ihr Geld wert ist, sollen die folgenden Seiten klären.
Technische Daten
Nachfolgend möchten wir den derzeit verfügbaren Modellen der 7. Kartengeneration aus dem Hause nVidia die beiden Top-Modelle der GeForce 6-Serie und die derzeit schnellste ATi-Karte, die Radeon X850 XT „Platinum Edition“, gegenüber stellen.
| Radeon X850 XT PE |
GeForce 7800 GT |
GeForce 7800 GTX |
GeForce 6800 GT |
GeForce 6800 Ultra |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Logo | ![]() |
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| Chip | R480 | G70 | G70 | NV40/45 | NV40/45 |
| Transistoren | ca. 160 Mio. | ca. 303 Mio. | ca. 303 Mio. | ca. 222 Mio. | ca. 222 Mio. |
| Fertigung | 0,13 µm low-k | 0,11 µm | 0,11 µm | 0,13 µm | 0,13 µm |
| Taktung (MHz) | 540 | 400 | 430 | 350 | 400 |
| Renderpipes | 16 | 20 | 24 | 16 | 16 |
| ROPs | 16 | 16 | 16 | 16 | 16 |
| Pixelfüllrate | 8640 MPix/s | 6400 MPix/s | 6880 MPix/s | 5600 MPix/s | 6400 MPix/s |
| TMUs je Pipe | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Texelfüllrate | 8640 MTex/s | 8000 MTex/s | 10320 MTex/s | 5600 MTex/s | 6400 MTex/s |
| Vertexeinheit | VS 2.0 | VS 3.0 | VS 3.0 | VS 3.0 | VS 3.0 |
| Vertexpipes | 6 | 7 | 8 | 6 | 6 |
| Interface | PEG x16/AGP | PEG x16 | PEG x16 | PEG x 16/AGP | PEG x16/AGP |
| SLI-Modus* | nein | ja | ja | ja | ja |
| Texturen pro Pass | 16 | 20 | 24 | 16 | 16 |
| Pixelshader | PS 2.b | PS 3.0 | PS 3.0 | PS 3.0 | PS 3.0 |
| Speicher (MB) | 256 GDDR3 | 256 GDDR3 | 256 GDDR3 | 256 GDDR3 | 256 GDDR3 |
| Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit |
| Speichertakt (MHz) | 590 | 500 | 600 | 500 | 550 |
| Bandbreite (MB/s) | 37760 | 32000 | 38400 | 32000 | 35200 |
| RAMDAC | 2x400 MHz | 2x400 MHz | 2x400 MHz | 2x400 MHz | 2x400 MHz |
| Präz. pro Kanal | 24Bit (FP24) | 32Bit (FP32) | 32Bit (FP32) | 32Bit (FP32) | 32Bit (FP32) |
| *Der SLI-Modus setzt ein PCI-Express-Interface voraus | |||||
Auch wenn nVidia die Taktraten der GeForce 7800 GT mit 400 MHz auf dem Chip und 500 MHz (1000 MHz DDR) auf dem GDDR3-Speicher spezifiziert hat, takten die Abwandlungen der einzelnen Hersteller [1] teilweise deutlich und mitunter – in Bezug auf die GPU – sogar höher als die GTX-Version. Die uns für diesen Test von AOpen zur Verfügung gestellte Aeolus 7800GT-DVD256 kommt beispielsweise mit einer Serien-Taktung von 430/550 MHz daher.
Der Technik hinter nVidias G70-Chip haben wir uns bereits in unserem Launch-Artikel zur 7800 GTX ausführlich gewidmet, weshalb wir an dieser Stelle nur einen Link auf unsere dort niedergeschriebenen Ausführungen [2] anbringen möchten.
Impressionen
Aeolus 7800GT
Die Aeolus 7800 GT präsentiert sich im seit Jahren für High-End-Karten der ersten Monate üblichen Referenzdesign. Grünes PCB, nVidia-Lüfter, keine Extras. Das PCB der 7800 GT ist rund einen Zentimeter kürzer als das der GTX-Version und in etwa so lang wie die Platine einer 6800 Ultra für PCI Express.



Beide Versionen der Aeolus 7800 GT, die DVD256 und die DVDC256, verfügen über zwei DVI-Anschlüsse, einen TV-Anschluss und den obligatorischen SLI-Connector. Nur die Variante DVDC256 bietet indes auch einen TV-Eingang im Rahmen der ViVo-Funktionalität. Ein entsprechendes Kabel liegt der Karte bei.



Auch wenn AOpen die 7800 GT mit 430 MHz auf dem Chip so hoch wie die GTX-Version taktet und auch der Speicher 50 MHz über den nVidia-Vorgaben arbeitet, verfügt die Karte „lediglich“ über 2,0 ns schnellen GDDR3-Speicher aus dem Hause Samsung und somit nicht über das Übertaktungspotential der GTX (1,6 ns).


Die ViVo-Ausführung Aeolus 7800 GT DVDC256 wird bei Geizhals [3] derzeit mit 375 Euro, die kleinere Variante DVD256 mit 356 Euro gelistet.
Testsystem
Testsystem:
- Prozessor
- AMD Athlon 64 4000+ (San Diego-Kern, 90 nm, ISSE3, 1024 kB Level-2-Cache)
- Motherboard (Timings per SPD)
- Gigabyte GA-K8NXP-SLI (nVidia nForce 4 SLI, Sockel 939)
- Arbeitsspeicher
- 2x 512 MB Crucial BallistiX DDR400 (2-2-2-5)
- Grafikkarten
- ATi Radeon X850 XT
- ATi Radeon X800 XT
- ATi Radeon X850 Pro
- ATi Radeon X800 XL
- ATi Radeon X800
- ATi Radeon X700 Pro
- nVidia GeForce 7800 GTX SLI
- nVidia GeForce 7800 GTX
- AOpen Aeolus 7800 GT
- nVidia GeForce 6800 Ultra
- nVidia GeForce 6800 GT
- nVidia GeForce 6800 (256 MB)
- nVidia GeForce 6600 GT (500/500 MHz)
- Peripherie
- Pioneer DVD-Laufwerk (Slot-in)
- Samsung S-ATA 2-HDD mit 200 GB Speicherplatz (NCQ aktiviert)
- Treiberversionen
- nVidia ForceWare 77.62
- nVidia ForceWare 78.03 (7800 GT)
- ATi Catalyst 5.6
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP2
- Microsoft DirectX 9.0c
Benchmarks
Neues Testsystem, neue Benchmarks:
- Synthetische Benchmarks:
- 3DMark 05
- 3DMark 03 v 3.6.0
- Spielebenchmarks:
- Doom 3 v 1.3
- Far Cry v 1.31
- Half-Life 2
- The Chronicles of Riddick v 1.1
- Painkiller v 1.64
- Splinter Cell: Chaos Theory v 1.3
Alle von uns genutzten Benchmarks kommen natürlich in der aktuellsten Version zum Einsatz.
Da sich unser Testsystem in diesen Tagen quasi noch im Aufbau befindet, würden wir uns freuen, wenn uns Vorschläge für weitere Benchmarks unterbreitet werden. Diese können gerne in den Kommentaren zu diesem Artikel preisgegeben werden. Wir werden versuchen – soweit es unsere Zeit ermöglicht – auf möglichst viele Vorschläge einzugehen.
Bei der Äußerung von weiteren, gewünschten Benchmarks bitten wir jedoch darum, diese entsprechend einer guten Möglichkeit zur Durchführung von Geschwindigkeitsmessungen zu selektieren. Benchmarks, die mit Fraps durchgeführt werden müssen, nagen naturgemäß mehr an den Nerven des Redakteurs und sind zudem ungenauer als fixe Timedemos, die immer denselben Ablauf zum Gegenstand haben.
Treibervergleich
Nachdem die ersten, offiziell für die 7800 GTX zugelassenen ForceWare-Treiber der Versionsnummer 77.77 (und verwandte Treiber) durch ein unangenehmes, die Bildqualität negativ beeinflussendes Texturflimmern (siehe unseren Artikel [4]) auf sich aufmerksam gemacht hatten, hat nVidia vor einigen Tagen den Treiber der Version 78.03 auf nZone als Beta bereitgestellt [5], der den störenden „Fehler“, der mit ein wenig Phantasie auch als ein die Performance steigernder Marketingschachzug zur Produktvorstellung betrachtet werden könnte, beseitigt. Der Leistungseinbruch, den die nun korrekten Filtermechanismen mit sich bringen, belaufe sich auf zwei bis vier Prozent, so nVidia-Sprecher Jens Neuschäfer gegenüber ComputerBase [6].
Um die GeForce 7800 GT in diesem Review mit der aktuell bestmöglichen Bildqualität testen zu können, kam bereits der ForceWare-Treiber 78.03 zum Einsatz. Leider stand uns zum Testzeitpunkt keine 7800 GTX zur Verfügung, so dass das Modell noch mit den leicht schnelleren, flimmernden 77.62-Treibern durch's Testfeld gejagt wurde. Um einen ungefähren Eindruck davon zu gewinnen, wieviel Leistung der neue Treiber den G70-Chipsatz in etwa kostet, haben wir nachfolgend die alte und die neue Version im 3DMark05 und Splinter Cell auf der 7800 GT unter „High Quality“ gegeneinander antreten lassen.
3DMark 05 - Treibervergleich
Angaben in Punkten
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Im 3DMark05 sind es knapp 1,2 Prozent, die der neue Treiber gegenüber einem seiner Vorgänger, der auf der 7800 GTX zum Einsatz kam, verliert.
Splinter Cell - Treibervergleich
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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In Splinter Cell kostet der korrekt filternde Treiber (78.03) die 7800 GT zwischen gut einem und rund drei Prozent. Unterschiede, die bei der finalen Beurteilung der Leistung der GT in Relation zur GTX berücksichtigt werden müssen.
Synthetische Benchmarks
3DMark 05
Zu den Features der neu entwickelten Engine, auf der 3DMark05 basiert, gehört unter anderem auch die Unterstützung des Shader-Model 2.b und 3.0 aktueller ATi- und nVidia-Karten. Lief 3DMark03 auch noch auf älteren Grafikkarten, ist für die Nutzung des neuesten Teils eine Grafikkarte mit DirectX-9.0-Fähigkeiten essentiell.
- Offizielle Website:
FutureMark.com [7]
- Download:
ComputerBase [8]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings mit Build 1.2.0
- Besondere Einstellungen: Drei Durchläufe wie von FutureMark empfohlen
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings mit Build 1.2.0
3DMark 05
Angaben in Punkten
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3DMark 03
Hart umstritten, aber dennoch interessiert sich das Gros unser Leser immer noch primär für 3DMark03 aus dem Hause FutureMark. Trotz seines Alters wird er immer noch gerne als Anhaltspunkt für die Leistungsfähigkeit von aktuellen Grafikkarten genutzt.
- Offizielle Website:
FutureMark.com [9]
- Download:
ComputerBase [10]
- Kostenpunkt: kostenlos
- Was benchen wir?
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
- Besondere Einstellungen: Update auf Version 3.6.0
- Durchlauf des Benchmarks unter "Default"-Settings
3DMark 03
Angaben in Punkten
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Spielebenchmarks
Doom 3
Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert.
- Offizielle Website:
idsoftware.com [11]
- Download:
Doom3.com [12] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.3
- Besondere Einstellungen: Precache time: 1000, Graphics settings: High details, Demo: Run default demo.
- Version 1.3
Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Doom 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Far Cry
Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Die Cry-Engine ist die dritte im Bunde der Top-Grafik-Engines aus dem Jahr 2004, die bisher kaum an Aktualität verloren haben.
- Offizielle Website:
FarCry.de [13]
- Download:
Farcry-theGame.com [14] (Demo)
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.31
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, PC Games-Demo.
- Version 1.31
Far Cry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Far Cry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Far Cry
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Half-Life 2
Neben Doom3 und FarCry war Half-Life 2 wohl das Spiel des Jahres 2004 mit der aufwändigsten Grafikengine. Riesige, mit prachtvollen Effekten versehene Außen- und Innenlevel belasten Grafikkarten dank der Source-Engine.
- Offizielle Website:
Half-Life2.com [15]
- Download: ATi.com [16]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- canals_08-Demo von Anandtech
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, Reflect world.
- canals_08-Demo von Anandtech
Half-Life 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Half-Life 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Half-Life 2
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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The Chronicles of Riddick
Ein weiteres grafisch aufwändiges Spiel des Jahres 2004, das mit Bumpmapping, exzellenten Texturen und Shadern für düstere Stimmung sorgt. Viele Lichteffekte sorgen für rechenintensive Schattenwürfe.
- Offizielle Website:
Riddickgame.com [17]
- Download: Vivendi Universal Games [18]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.1
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details, SM 2.0; Sodini1-Demo.
- Version 1.1
The Chronicles of Riddick
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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The Chronicles of Riddick
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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The Chronicles of Riddick
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Painkiller – Battle out of Hell
Mit reichlich Polygonen wird die Grafikkarte zur Arbeit bewegt, dazu kommen viele Shader-Effekte in detaillierten Spiele-Leveln. Das aus Polen stammende Spiel stammt ebenfalls aus dem Jahr 2004.
- Offizielle Website:
Painkiller.com [19]
- Download: nVidia [20]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.64
- Level: City on the Water
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details.
- Version 1.64
Painkiller – Battle out of Hell
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Painkiller – Battle out of Hell
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Painkiller – Battle out of Hell
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Splinter Cell: Chaos Theory
Noch recht frisch auf dem Markt bringt Splinter Cell 3 auch aktuelle Grafikkarten ins Schwitzen. Viele Shader, Bumpmapping und jede Menge Polygone wollen verarbeitet und berechnet werden. Die jüngste und aktuellste Grafikengine in unserem Testparcours.
- Offizielle Website:
Splintercell3.de [21]
- Download: 3DGamers.com [22]
- Kostenpunkt: kostenlose Demo-Version, Demo nicht zum Benchen genutzt
- Was benchen wir?
- Version 1.03
- Besondere Einstellungen: Graphics settings: Maximum details; eingebaute Timedemo-Funktion genutzt.
- Version 1.03
Splinter Cell: Chaos Theory
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Splinter Cell: Chaos Theory
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Splinter Cell: Chaos Theory
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Performancerating
Landläufig bekannt und mindestens ebenso beliebt: Unser Performancerating, das natürlich auch in diesem Artikel nicht fehlen darf. Gegenüber den alten Artikeln ist lediglich eine neue Auflösung, nämlich 1600x1200 Pixel, hinzugekommen – ein Tribut an die immer schneller werdenden Grafikkarten und die damit verbundenen, kaum vorhandenen Unterschiede in Auflösungen unterhalb der 1280x1024 Pixel.
Bei der Betrachtung aller Ratings sollte bedacht werden, dass wir die 7800 GT mit dem ForceWare-Treiber 78.03 und in „High Quality“ gemessen haben, die anderen Karten mit der Version 77.62 im Quality-Modus. Während wir auf die Unterschiede im HQ-Modus zwischen 77.62 und 78.03 bereits eingegangen sind [23], sei noch vermerkt, dass zwischen Quality und High Quality auf der GT quasi kein Leistungsunterschied festzustellen war, weshalb wir uns zu diesem gewagten Vergleich entschieden haben. Sobald uns erneut eine GTX zur Verfügung steht, werden wir auch diese Karte noch einmal mit neuem Treiber und unter „HQ“ auf unsere Benchmarkstrecke schicken.
Performancerating 1024x768
Angaben in Prozent
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Unter von heutigen Karten beinahe schon belächelten Bedingungen kann sich die GT gut behaupten. Nicht nur, dass die AOpen-Karte, die nicht mit 400/500 MHz sondern 430/550 MHz taktet, bis auf zwei Prozent an die mit vier Pixel-Pipelines mehr bestückte und mit 600 MHz auf dem Speicher taktende GTX heran kommt. Auch zeigt das Modell, dass die meisten Hersteller gut daran getan haben, den Takt gegenüber nVidias Referenzvorgaben teilweise deutlich anzuheben. Die GT nimmt jedes Megahertz dankend an.
Performancerating 1280x1024
Angaben in Prozent
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Eine Hürde höher sind es schon knapp drei Prozent, die die GT in der AOpen-Ausführung auf die GTX verliert. Dennoch ein beachtliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die GTX 20 % mehr Pipelines besitzt. Die „limitierende“ CPU vom Schlage Athlon 64 4000+ scheint ihr Übriges zu diesem Kopf-an-Kopf-Rennen beizutragen.
Performancerating 1600x1200
Angaben in Prozent
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Fünf bzw. fast acht Prozent sind es in 1600x1200, die der GT von AOpen bzw. dem Referenzmodell auf die Referenz-GTX fehlen. Je mehr die GPU gefordert wird, desto eher offenbart sich der Vorteil der 24-Pipeline-Architektur der GTX. Dennoch, die GT platziert sich auch hier deutlich vor den schnellsten Modellen der (Vorgänger-)Serie von nVidia und ATi.
Performancerating AA/AF
Angaben in Prozent
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In unserem AA/AF-Rating verliert die „Standard-GT“ gut zwölf Prozent auf die GTX, die AOpen-Karte hingegen muss sich mit einem Minus von acht Prozent zufrieden geben. Und das, obwohl die GT – wie eingangs erwähnt – als einzige Karte im HQ-Modus und mit neuem Treiber betrieben wurde.
Sonstiges
Lautstärke
Da quasi alle aktuellen Modelle über eine herstellerseitige Lüftersteuerung verfügen, unterscheiden wir bei den Messungen den 2D- und den 3D-Betrieb. Für die Last-Messungen wird der 3DMark05 in der Endlosschleife ausgeführt und nach fünfzehn Minuten die Lautstärke notiert. Beide Messungen werden im Abstand von 15 cm zur Grafikkarte durchgeführt. Um nur die Lautstärke der jeweiligen Grafikkarte messen zu können, wurden beim Test die Gehäuselüfter vom Netz getrennt.
Lautstärke
Angaben in Dezibel
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Etwas lauter als nVidias GTX-Referenzmodell präsentierte sich uns die mit einem kleineren Kühler aber identischen Lüfter versehene GT von AOpen, wobei die messbaren Unterschiede durchaus im Bereich der Messtoleranz liegen können. Allerdings wirkte die GT auch unserem subjektiven Empfinden nach geringfügig lauter.
Temperatur
Ähnlich den Messungen zur Lautstärke werden auch die Temperatur-Messungen durchgeführt. Fast alle aktuellen Grafikkarten besitzen Sensoren, die per Treiber oder Hersteller-Tool ausgelesen werden können. Die Kern-Temperatur wird dabei im Ruhezustand im Windows-Desktop und unter Last nach fünfzehn Minuten 3DMark05 abgelesen.
Temperatur
Angaben in °C
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Insbesondere unter Last lieferte uns die 7800 GT von AOpen Werte, die deutlich unterhalb der GTX lagen und bis auf die X850 Pro von ATi alle anderen Karten in den Schatten stellen. Auch wenn bisher nicht geklärt ist, ob die vier deaktivierten Pipelines der GT per Software oder in Hardware vom Rest des G70-Chips getrennt sind, könnte dies ein Indiz dafür sein, dass nVidia dieses Mal auf Nummer sicher gegangen ist und das Quad physisch abgeschaltet hat. Allerdings könnte auch die Tatsache, dass die GT offensichtlich mit einer niedrigeren Spannung arbeitet, Grund für den Temperaturunterschied unter Last sein.
Übertaktbarkeit
Vielen dort draußen wird auch eine GeForce 7800 GT noch nicht schnell genug sein. Ein probates Mittel, dieses Bedürfnis nach noch mehr Geschwindigkeit zu befriedigen, ist die Grafikkarte zu übertakteten – in unserem Fall mit Hilfe der neuesten Version des RivaTuners. Als kleine Stabilitätsprobe ließen wir den 3DMark05, der besonders grafiklastig ist, laufen und notierten das Ergebnis.
3DMark 05 – Overclocking
Angaben in Punkten
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Mit einem beachtlichen Übertaktungserfolg von 480 MHz auf dem Chip und satten 600 MHz auf dem 2,0-ns-GDDR3-Speicher lies die AOpen 7800 GT im 3DMark05 selbst die mir vier Pipelines mehr bestückte GTX hinter sich. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.
Stromverbrauch
Für die Messungen der Stromaufnahme wird ein handelsüblicher Verbrauchs-Monitor, den man sich auch beim örtlichen Stromversorger ausleihen kann, genutzt. Gemessen wird die Gesamt-Stromaufnahme des Testsystems. Auch hier gilt die Teilung zwischen Idle- und Last-Betrieb, letzterer wird erneut durch Verwendung des 3DMark05 simuliert.
Stromverbrauch
Angaben in Watt (W)
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Der Stromverbrauch des Testsystems, das mit der übertakteten 7800 GT AOpen bestückt war, lag deutlich unterhalb des Systems mit 7800 GTX. Der G70-Chip kann sich in Relation zur Performance erneut klar gegenüber allen Vorgängerkarten behaupten.
HDTV-Wiedergabe
Zum Einsatz in dieser Disziplin kam der schon altbekannte Film-Trailer namens „Step into Liquid“, der eine Länge von einer Minute und 56 Sekunden hat und in der Auflösung von 1920x1080 Pixel (1080p) vorliegt. Wer unseren Test auf seinem System nachahmen möchte, kann das Video direkt bei Microsoft herunterladen [24] (Direktlink - 114 MB), benötigt aber zusätzlich jeweils die neuesten Treiber aus dem Hause nVidia [25] und ATi [26], den Media Player in der Version 10 [27] und ein spezielles Hotfix [28], damit der Player die HDTV-Beschleunigung auch unterstützt. Die CPU-Last wurde während des Abspielens von uns mittels ThrottleWatch und einem selbst geschriebenen Skript aufgezeichnet.
In Bezug auf die Beschleunigung des WMV HD-Formates gleicht das Ergebnis der GT dem der GTX bis in Detail – die Beschleunigung funktioniert und die CPU wird spürbar entlastet.
Fazit
Abschließend betrachtet konnte sich AOpens 7800 GT in unserem Benchmarkparcours gut in Szene setzen. Nicht zuletzt die mutige Takterhöhung, die laut AOpen [29] auch in Serienkarten vorzufinden ist, in den meisten Online-Shops merkwürdigerweise jedoch nicht angegeben wird, verhilft der Karte in allen unseren Performanceratings zu einem respektablen Vorsprung vor Karten der letzten Generation und einem nur geringfügigen Rückstand auf das aktuelle Topmodell, die 7800 GTX. Nur unter Zuhilfenahme hoher Auflösungen und Filtereinstellungen lässt sich die Zusatzleistung, die die GTX aus einem sechsten Pixel-Pipeline-Quad und höher getaktetem Speicher schöpft, erahnen.
Während die Temperaturen und der Stromverbrauch den auf dem Grafikkartensektor Hiobsbotschaften gewöhnten Redakteur zu überzeugen wussten, hinterlies der verbaute Kühler insofern einen faden Beigeschmack, als dass er lauter zu Werke ging als das auf der eigentlich umständlicher zu kühlenden GTX eingesetzte Pendant. Sehen lassen konnte sich da schon wieder das Übertaktungspotential, das mit Hilfe einer Spannungsmodifikation, wie sie die vr-zone [30] zeigt, auf eigene Gefahr hin noch gesteigert werden dürfte.
Ansonsten bietet AOpen mit der auf nVidias Referenzdesign basierenden 7800 GT DVD(C)256 die gewohnte Kost, ohne sich von der breiten Masse der Anbieter abheben zu können. Letztendlich kaufentscheidend für die 7800 GT ist, inwiefern sich die Karte leistungsmäßig in Relation zum Preis von der 7800 GTX und Karten der sechsten Generation abheben kann. Mit derzeit rund 360 Euro für das Modell ohne ViVo kostet die Aeolus 7800 GT gut 100 Euro weniger als die sieben bis zwölf Prozent schnellere GTX-Version und für den Kauf einer spürbar langsameren GeForce 6800 Ultra werden dem Käufer 20 Euro mehr abverlangt. Die 6800 GT ist bereits für 270 Euro zu haben und in den meisten Benchmarks 15 Prozent langsamer. In Sachen Preis und Leistung scheint der Brückenschlag gelungen. Fraglich bleibt, ob die Relation stimmt, oder lieber zum einen (6800 GT) oder anderen (7800 GTX) Extrem gegriffen werden sollte.
Update 15.09.2005: Die AOpen Aeolus 7800 GT wird definitiv mit Taktraten von 430/550 MHz an den Handel ausgeliefert. Abweichende Angaben sind nicht zutreffend.





