Einleitung
ATis neue Heilsbringer hören auf die Namen R480 und R430. Heilsbringer deswegen, weil sie doch tatsächlich schon „einige Wochen“ nach ihrer Präsentation in Stückzahlen auf dem Markt erschienen sind. Das Fiasko des R420, auf dessen Basis die X800-Serie für AGP entstand, scheint endlich vergessen werden zu können. Doch was steckt in diesen neuen Chips? Alle Details zum R480 und der Radeon X850 XT „Platinum Edition“ [1] haben wir ja bereits in einem Artikel geklärt. Am heutigen Tage soll nun der kleine Bruder, der R430, auf den Teststand gelassen werden. Vielversprechend ist dieser definitiv; so dürfte ein verkleinerter Fertigungsprozess – 110 nm breite Strukturen statt vormals 130 nm – für eine bessere Ausbeute und höhere Taktraten sorgen.
Als erste Grafikkarten auf Basis des R430 trafen bei uns die Radeon X800 und X800 XL von Sapphire ein. Diese beiden müssen somit nun heute als Vertreter einer ganzen Generation ihren Mann stehen und zeigen, wie sie sich gegenüber der Konkurrenz schlagen. Besonders interessant dürfte der Vergleich zwischen der Radeon X800 und der GeForce 6600 GT werden. Hier scheinen sich zwei direkte Konkurrenten zu treffen, da die X800 wohl ATis X700 XT ersetzen soll. Dazu jedoch später mehr.
Technische Daten
Beide heute getesteten Karten entsprechen nahezu ATis Vorgaben bezüglich der beiden neuen X800-Karten auf Basis des R430-Chips, so dass die technischen Daten im Vergleich zu Konkurrenz wie folgt aussehen:
| Radeon X800 |
Radeon X800 XL |
Radeon X700 XT |
GeForce 6800 |
GeForce 6600 GT |
|
|---|---|---|---|---|---|
| Logo | ![]() |
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| Chip | R430 | R430 | RV410 | NV40/41 | NV43 |
| Transistoren | ca. 160 Mio. | ca. 160 Mio. | - | ca. 222/- Mio. | ca. 146 Mio. |
| Fertigung | 0,11 µm | 0,11 µm | 0,11 µm | 0,13/0,11 µm | 0,11 µm |
| Taktung (MHz) | 390 | 400 | 475 | 325 | 500 |
| Renderpipes | 12 | 16 | 8 | 12 | 8 |
| Pixelfüllrate | 4680 MPix/s | 6400 MPix/s | 3800 MPix/s | 3900 MPix/s | 4000 MPix/s |
| TMUs je Pipe | 1 | 1 | 1 | 1 | 1 |
| Texelfüllrate | 4680 MTex/s | 6400 MTex/s | 3800 MTex/s | 3900 MTex/s | 4000 MTex/s |
| Vertexeinheit | DX9 VS 2.0+ | DX9 VS 2.0+ | DX9 VS 2.0+ | DX9 VS 3.0 | DX9 VS 3.0 |
| Vertexpipes | 6 | 6 | 6 | 5 | 3 |
| Interface | PEG x16 | PEG x16 | PEG x16 | PEG x 16/AGP | PEG x16/AGP |
| SLI-Modus* | nein | nein | nein | nein | ja |
| Texturen pro Pass | 12 (24) | 16 (32) | 8 (16) | 12 (24) | 8 (16) |
| Pixelshader | PS 2.0+ | PS 2.0+ | PS 2.0+ | PS 3.0 | PS 3.0 |
| Speicher (MB) | 256 GDDR3 | 256 GDDR3 | 128 GDDR3 | 128 DDR | 128 GDDR3 |
| Anbindung | 256 Bit | 256 Bit | 128 Bit | 256 Bit | 128 Bit |
| Speichertakt (MHz) | 350 | 490 | 525 | 350 | 500/450** |
| Bandbreite (MB/s) | 22400 | 31360 | 16800 | 22400 | 16000 |
| RAMDAC | 2x400 MHz | 2x400 MHz | 2x400 MHz | 2x400 MHz | 2x400 MHz |
| Präz. pro Kanal | 24Bit (FP24) | 24Bit (FP24) | 24Bit (FP24) | 32Bit (FP32) | 32Bit (FP32) |
| US-Preis (ohne MwSt.) | $199 | $249 | $199 | $249 | $199 |
| * Der SLI-Modus setzt ein PCI-Express-Interface voraus | |||||
| ** Der Speichertakt des Modells für PEG liegt bei 500 MHz, der der AGP-Variante bei 450 MHz. | |||||
ATis X8xx-Serie besteht mittlerweile aus gut und gerne zwölf verschiedenen Grafikkarten. Dass bei einer solchen Vielzahl Konfusion an der Tagesordnung herrscht, kann man wohl nicht abstreiten. Um zumindest etwas Licht ins Dunkel zu bringen, fassen wir alle erhältlichen Modelle in einer übersichtlichen Tabelle zusammen - selbstverständlich unterteilt nach AGP- und PCI-Express-Interface.
| Chip | Chiptakt [MHz] |
RAM-Takt [MHz] |
Typ | Interface | Pipelines | Shader | Kühlung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Neu: | ||||||||
| Radeon X850 XT PE | R480 | 540 | 590 | GDDR3 | 256 Bit | 16 | 6 | Dual-Slot |
| Radeon X850 XT | R480 | 520 | 540 | GDDR3 | 256 Bit | 16 | 6 | Dual-Slot |
| Radeon X850 Pro | R480 | 520 | 540 | GDDR3 | 256 Bit | 12 | 6 | Single-Slot |
| Radeon X800 XL | R430 | 400 | 500 | GDDR3 | 256 Bit | 16 | 6 | Single-Slot |
| Radeon X800 | R430 | 390 | 350 | DDR1 | 256 Bit | 12 | 6 | Single-Slot |
| Alt: | ||||||||
| Radeon X800 XT PE | R423 | 520 | 560 | GDDR3 | 256 Bit | 16 | 6 | Single-Slot |
| Radeon X800 XT | R423 | 500 | 500 | GDDR3 | 256 Bit | 16 | 6 | Single-Slot |
| Radeon X800 Pro | R423 | 475 | 450 | GDDR3 | 256 Bit | 12 | 6 | Single-Slot |
Bei den AGP-Karten dürften in naher Zukunft noch ein paar neue Modelle hinzukommen. Dazu gehören unter anderem Grafikkarten auf Basis des R481-Chips [2], der die Radeon X850-Serie fit für AGP macht. Ferner wird es auch die heute getesteten Radeon X800 und X800 XL für AGP [3] geben. Hier wird allerdings kein neuer Chip gefertigt sondern der Rialto-Brücken-Chip verwendet. Alle neuen Karten werden wohl noch vor April auf den Markt kommen. Doch bis dahin sieht ATis AGP-Portfolio noch wie folgt aus:
| Chip | Chiptakt [MHz] |
RAM-Takt [MHz] |
Typ | Interface | Pipelines | Shader | Kühlung | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Radeon X800 XT PE | R420 | 520 | 560 | GDDR3 | 256 Bit | 16 | 6 | Single-Slot |
| Radeon X800 XT | R420 | 500 | 500 | GDDR3 | 256 Bit | 16 | 6 | Single-Slot |
| Radeon X800 Pro | R420 | 475 | 450 | GDDR3 | 256 Bit | 12 | 6 | Single-Slot |
| Radeon X800 SE | R420 | 425 | 400 | GDDR3 | 256 Bit | 8 | 6 | Single-Slot |
Die Karten
Sapphire Radeon X800
Den Anfang macht das kleinere der beiden Testmodelle. Sapphires Radeon X800 ist aber bei weitem kein Pappenstil, denn allein schon die Leistungsdaten versprechen solide Ergebnisse in allen aktuellen Spielen. Den Besitzer wechselt diese Grafikkarte laut Geizhals.at schon für knapp 250 Euro. Um mit der GeForce 6600 GT auch preislich konkurrieren zu können, muss dieser allerdings noch etwas fallen. Zu rechnen ist damit, da ATi eigentlich einen Straßenpreis von 199 US-Dollar für die X800 angestrebt hat.


Betrachtet man die Anschlüsse der Sapphire Radeon X800, so fällt eigentlich nichts Besonderes auf. So finden sich - wie üblich - neben einem DVI-Ausgang für Besitzer von digitalen TFT-Monitoren auch ein analoger DSub-Ausgang sowie ein Anschluss für den heimischen Fernseher. Dieser besitzt leider keine ViVo-Fähigkeiten, so dass mit einer Bildausgabe am TV Vorlieb genommen werden muss. Allerdings fehlt mit dem zusätzlichen Stromanschluss, den wir von AGP- und High-End-PCI-Express-Karten kennen, dann doch etwas. Dies sagt uns, dass die Radeon X800 im Betrieb zumindest weniger als 75 Watt verbraucht.


Irgendetwas kam uns schon bei der Betrachtung der ersten Pressephotos der Radeon X800 an dieser Karte bekannt vor. Als wir sie dann endlich in den Händen halten konnte, fiel es uns wie Schuppen von den Augen, denn offensichtlich hat man sich bei ATi bzw. Sapphire beim Kühlkörper der Radeon X700 XT bedient. Dieser wird nämlich nun auch auf der neuen Radeon X800 verbaut und verrichtet dort seinen Dienst. Da die X700 XT wohl nie mehr produziert werden wird, kann man auf diese Weise zumindest die schon hergestellten Kühler verwerten - der Umwelt zuliebe. Als Basis dient also dann noch immer eine Kupferplatte, auf die eine Vielzahl von Kühlrippen verlötet sind. Für Frischluft sorgt ein überraschend leiser Lüfter mit einem Durchmesser von knapp 4,5 cm. In einem geschlossenen Gehäuse dürfte dieser kaum zu hören sein und liegt in etwa auf dem Niveau einer Radeon X800 XT. Der dadrunter liegende R430-Chip mit zwölf aktiven Renderingpipelines taktet übrigens mit 390 MHz.
Eine wirkliche Überraschung trat uns allerdings gegenüber, als wir einen Blick auf die verbauten Speicherchips wagten. Hier verbaut Sapphire tatsächlich GDDR3-Speicher mit einer minimalen Zugriffszeit von 2,0 ns, der für einen Betrieb mit bis zu 500 MHz (1 GHz DDR) spezifiziert ist. Da die 256 MB Texturspeicher vom Werk aus nur mit 350 MHz angesprochen werden, bleiben hier also sage und schreibe 150 MHz Spielraum für etwaige Übertaktungsversuche. Gekühlt werden die insgesamt acht Chips aus dem Hause Samsung nur durch die Abluft des GPU-Kühlers.





Folgendes legt Sapphire der Radeon X800 bei:
- Sapphire Radeon X800 mit 256 MB Texturspeicher
- Treiber-CD
- DVI-auf-DSub-Adapter
- S-Video-Kabel
- S-Video-auf-Cinch-Adapter
- Cinch-Kabel
- S-Video-auf-RGB-Adapter
- Handbuch (polyglott)
- Prince of Persia - Sands of Time
- Splinter Cell - Pandora Tomorrow
- CyberLink PowerDVD 5.0
- CD mit Overclocking- und Tweaking-Tools
Sapphire Radeon X800 XL
Weiter geht es mit Sapphires Radeon X800 XL, die schon weitaus mehr Leistung verspricht, als es die X800 auch nur im Ansatz tut. Laut Geizhals.at wechselt diese Grafikkarte für knapp 300 Euro den Besitzer. Nicht wenig Geld, allerdings kann die Radeon X800 XL dank ihrer vollen 16 Pipelines auch einiges an Leistung bieten.


Augenscheinlich kann man die Radeon X800 und die X800 XL kaum auseinander halten. TV-, DVI- und DSub-Ausgang – alles vorhanden. Was erneut fehlt, das ist der PEG-Stromanschluss, der den R430-Chip mit zusätzlichem Strom vom Netzteil versorgen würde, wenn er denn präsent wäre. Mit dem R430 scheint ATi nochmals den Stromverbrauch hat senken können. Ob hier der 0,11-µm-Fertigungsprozess Früchte trägt? Mit einem Stromverbrauch von weniger als 75 Watt muss man sich definitiv nicht vor der Konkurrenz verstecken.


Auch beim restlichen Design des PCBs glaubt man, Klone vor sich liegen zu haben, denn auch bei der Radeon X800 XL verbaut Sapphire den schon von der X700 XT bekannten Kühlkörper. Unter Last ist dieser leider lauter als das, was wir von der alten X800-Serie für AGP gewohnt sind. Der Lüfter mit einem Durchmesser von 4,5 cm erzeugt ein recht hochtoniges Laufgeräusch, das auf Dauer etwas nervig werden kann. Angemessen abgeschirmte Gehäuse sollten dieses allerdings blocken können. Ein Gutes hat dieser jedoch: Der mit 400 MHz getaktete R430-Chip behält durchweg einen kühlen Kopf. Des Weiteren verpasste Sapphire den Speicherchips auf der Rückseite Passivkühlkörper aus Aluminium. Ob diese überhaupt einen Nutzen haben, sei einmal dahingestellt.
Beim Speicher wird auch auf der X800 XL GDDR3-RAM von Samsung verbaut. Diese 256 MB takten mit 490 MHz (980 MHz DDR) und resultieren aus Chips mit einer minimalen Zugriffszeit von 2,0 ns. Hier lässt man Nutzern also nur knapp 10 MHz Spielraum für Übertaktungsversuche. Dank der guten Qualität des Samsung-Speichers sollte hier aber dennoch etwas mehr drin sein – dazu aber später mehr.





Folgendes legt Sapphire der Radeon X800 XL bei:
- Sapphire Radeon X800 XL mit 256 MB Texturspeicher
- Treiber-CD
- DVI-auf-DSub-Adapter
- S-Video-Kabel
- S-Video-auf-Cinch-Adapter
- Cinch-Kabel
- S-Video-auf-RGB-Adapter
- Handbuch (polyglott)
- Prince of Persia - Sands of Time
- Splinter Cell - Pandora Tomorrow
- CyberLink PowerDVD 5.0
- CD mit Overclocking- und Tweaking-Tools
Testsystem
Testsystem PCI Express:
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,4 GHz EE (Gallatin, 512 kB Level-2-Cache, 2048 kB Level-3-Cache)
- Motherboard (Timings per SPD)
- MSI 925X Neo (Sockel LGA775, Intel i925X)
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB Corsair DDR2-533 (4-4-4-12)
- Grafikkarten (in den Diagrammen blau eingefärbt)
- ATi Radeon X850 XT Platinum Edition
- ATi Radeon X800 XT (500/500 MHz)
- Sapphire Radeon X800 XL
- Sapphire Radeon X800
- ATi Radeon X700 XT
- ATi Radeon X700 Pro
- ATi Radeon X600 XT
- nVidia GeForce 6800 Ultra
- nVidia GeForce 6800 GT
- nVidia GeForce 6800 (256 MB) *
- nVidia GeForce 6600 GT (500/500 MHz)
- nVidia GeForce 6600 (300/275 MHz)
- nVidia GeForce PCX 5900
- Peripherie
- Pioneer DVD-Laufwerk (Slot-in)
- Western Digital 80 GB P-ATA HDD (8 MB Cache)
- Treiberversionen
- nVidia ForceWare 65.76
- nVidia ForceWare 66.93 für 6800er und 6600er
- ATi Catalyst 4.11
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP2
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft DirectX 9.0c
Testsystem AGP 8x:
- Prozessor
- Intel Pentium 4 3,4 GHz EE (Gallatin, 512 kB Level-2-Cache, 2048 kB Level-3-Cache)
- Motherboard (Timings per SPD)
- Abit IC7-G (Sockel 478, Intel i875P)
- Arbeitsspeicher
- 2x512 MB Samsung DDR400 (3-3-3-8)
- Grafikkarten (in den Diagrammen grau eingefärbt)
- ATi Radeon X800 XT „PE“ (520/560 MHz)
- ATi Radeon X800 Pro
- ATi Radeon 9800 XT
- ATi Radeon 9800 Pro
- nVidia GeForce 6600 GT (500/450 MHz)
- nVidia GeForce FX 5950 Ultra
- Peripherie
- Pioneer DVD-Laufwerk (Slot-in)
- Western Digital 80 GB P-ATA HDD (8 MB Cache)
- Treiberversionen
- nVidia ForceWare 65.76 (SM 3.0 aktiv)
- nVidia ForceWare 66.93 für GeForce 6600
- ATi Catalyst 4.11
- Software
- Microsoft Windows XP Professional SP2
- Microsoft Windows Media Player 9
- Microsoft DirectX 9.0c
Die Einstellungen in den Treibern der Grafikkarten nahmen wir wie folgt vor: Grundsätzlich versuchten wir die maximale Qualität zu erreichen und stellten z.B. bei allen Karten der GeForce-Serie den IQ-Regler auf die Stufe „Quality“, so dass der optimierte trilineare Filter aktiviert ist, um nicht gegenüber den ATi-Karten ins Hintertreffen zu geraten. Alle anderen Einstellungen beließen wir beim Standard, der bei der Neuinstallation des Treibers aktiviert ist. Dass der aktuelle ForceWare-Treiber von nVidia bereits das Shader-Model 3.0 unterstützt, ist durchaus wichtig, da FarCry dieses Feature in der inoffiziellen Version 1.2 und der offiziellen Variante 1.3 ebenfalls bietet. Bei den ATi-Karten beließen wir ebenfalls die IQ-Einstellungen in den Standardeinstellungen. Sowohl nVidia- wie auch ATi-Grafikkarten sollten so während des ganzen Tests eine vergleichbare und akzeptable Bildqualität liefern.
* Da wir noch keine GeForce 6800 für PCI Express in unserem Testlabor hatten, emulierten wir diese Karte mit einer 6800 GT für PCI-E. Um insgesamt vier Pipelines deaktivieren zu können, nutzen wir den RivaTuner [4], der ein solches Feature beherrscht.
Benchmarks
Folgende Benchmarks kamen während unseres Tests zum Einsatz:
- Synthetische Benchmarks:
- 3DMark 03 Version 340
- 3DMark 05
- AquaMark 3
- Spielebenchmarks:
- Far Cry V 1.2
- Unreal Tournament 2004
- RtCW - Enemy Territory
- Tomb Raider - Angel of Darkness
- Half-Life 2 (Counter-Strike: Source, Build 2124)
- Doom 3
Synthetische Benchmarks
3DMark 03
Hart umstritten, aber dennoch interessiert sich das Gros unser Leser immer noch primär für 3DMark03 aus dem Hause Futuremark. Dies veranlasste uns dazu, das Benchmarkprogramm doch noch in den Parcours zu integrieren, denn der Leser ist schließlich König. Alle Einstellungen zu Anti-Aliasing und anisotroper Filterung wurden im Programm vorgenommen und nicht über den Treiber erzwungen.
3DMark 03
Angaben in Punkten
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3DMark 05
3DMark 05 ist Futuremarks neuestes Produkt zum Testen von aktuellen Grafikkarten. War die Vorgängerversion noch höchst umstritten, blieb ein Eklat der 05er-Version bis jetzt erspart. Zu den Features der neu entwickelten Engine, auf der 3DMark 05 basiert, gehört unter anderem auch die Unterstützung des Shader-Model 2.0b und 3.0 aktueller ATi- und nVidia-Karten. Lief 3DMark 03 auch noch auf älteren Grafikkarten, ist für die Nutzung des neuesten Teils eine Grafikkarte mit DirectX-9.0-Fähigkeiten essentiell. Weitere Details zu diesem Programm gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel [5].
3DMark 05
Angaben in Punkten
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AquaMark 3
Weiter geht es mit AquaMark 3, welcher von den Entwicklern weitestgehend als Alternative zum 3DMark03 entworfen worden ist. Und so liegt auch diesem Benchmark eine Spieleengine zugrunde, die unter anderem auch in AquaNox 2 - Revelation Verwendung fand. Allerdings wurde diese für den AquaMark 3 nochmals auf den neuesten Stand gebracht und unterstützt nun sogar einige DirectX-9-Effekte. Alle Einstellungen zum Anti-Aliasing und zur anisotropen Filterung wurden im Programm vorgenommen und nicht durch den Treiber erzwungen.
Aquamark 3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Spielebenchmarks
Far Cry
Über das Spiel FarCry muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Es gehört zu den grafisch eindrucksvollsten Titeln am Markt und macht z.B. Doom 3 harte Konkurrenz. Dank einer sehr flexiblen und fortschrittlichen Engine konnten die Entwickler durch den Patch zur Version 1.2 (und nun auch 1.3) einige Neuerungen im Spiel integrieren. So beherrscht FarCry ab sofort das Shader-Model 3.0 [6] der GeForce-6800-Serie nVidias sowie das auf ATis Karten abgestimmte Shader-Model 2.0b [7]. Während ersteres nVidia-Karten zur einer weitaus effizienteren Verarbeitung der komplexen Shader durch das so genannte „Branching“ verhilft, nutzt ATi das Shader-Model 2.0b dazu, weitestgehend eine effizientere Berechnung der Lichtquellen zu erreichen. Zusätzlich beherrschen ATis R420-Karten das „Geometry Instancing“, welches eigentlich Teil des SM 3.0 ist und zu einer besseren Berechnung von Geometriedaten führt.
Um die Vorzüge der Cry-Engine zu nutzen, aktivierten wir auf allen nVidia-Karten der GeForce-6800-Serie das Shader-Model 3.0 sowie auf allen ATi X800-Karten das SM 2.0b. Die Qualitätseinstellungen im Spiel stellten wir auf das jeweilige Maximum und nahmen auch sämtliche Einstellungen bezüglich Anti-Aliasing und anisotroper Filterung im Spiel vor. Die von uns verwendete Demo wurde im Licht- und Shader-intensiven Research-Level aufgenommen.
Far Cry Version 1.3
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Hinweis: Auf der ATi Radeon X800 XT sowie X700 Pro und XT für PCI Express wollte leider aus unerklärlichen Gründen das SM 2.0b nicht laufen. Trotz zwei verschiedener Testkarten mit unterschiedlichen Bios-Versionen wählte das Spiel immer den SM-2.0-Pfad, der einen signifikanten Nachteil gegenüber dem SM 3.0 und dem SM 2.0b entstehen lässt. Die Werte der Radeon X700 Pro, XT und X800 XT sind also nur unter Vorbehalt zu sehen, spiegeln sie doch nicht das wahre Leistungspotenzial der Karte wider.
Unreal Tournament 2004
Weiter geht es mit Unreal Tournament 2004, einem recht aktuellen Multiplayer-Shooter. Dieser basiert weitestgehend auf der Engine, mit der auch schon der Vorgänger programmiert worden war. Allerdings wurde diese um Effekte bereichert, so dass jetzt auch einige Partikeleffekte darstellbar sind. Um die von uns getesteten Grafikkarten zu belasten, wählten wir eine Flyby-Demo aus der Map „DM-Inferno“. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung mussten über die Treiber erzwungen werden, da Unreal Tournament 2004 leider keine dementsprechende Funktion bietet.
Unreal Tournament 2004
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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RtCW - Enemy Territory
Fast schon ein altes Eisen in unserem Benchmarkparcours ist „RtCW - Enemy Territory“, quasi der Multiplayerteil eines indizierten Shooters mit WW2-Thematik. Enemy Territory steht bei uns stellvertretend für eine ganze Reihe von Spielen, die auf der Quake-3-Engine entwickelt worden und in den vergangenen Jahren auf dem Markt erschienen sind. Die Spieldetails stellten wir auf's Maximum und testeten mit einer Demo, die auf der Map „Radar“ erstellt worden ist. Anti-Aliasing und anisotrope Filterung mussten durch den Treiber erzwungen werden.
RtCW - Enemy Territory
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Doom 3
Doom 3 ist erst seit dem 12. August 2004 auf dem deutschen Markt erhältlich, gilt aber schon jetzt als ein Meilenstein in der Geschichte der PC-Spiele. Zwar basiert das Spiel auf der vermeintlich unterlegen geglaubten OpenGL-API, kann aber durch exzessiven Gebrauch von hochauflösenden Texturen und Bumpmapping grafisch mehr als überzeugen. Zusätzlich sorgen imposante Licht- und Schatteneffekte für die nötige Gruselstimmung. Alle unsere Messungen wurden im „High Quality“-Modus vollzogen, der automatisch achtfache anisotrope Filterung aktiviert. Zum Einsatz kam die von Entwickler id Software aufgenommen „Demo1“ und die im Spiel integrierte Timedemo-Funktion. Weitere Details zu Doom 3 gibt es in einem unserer ausführlichen Artikel [8].
Doom 3 "High Detail"
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Tomb Raider - AoD
Wenn der gemeine PC-Spieler an Tomb Raider denkt, kommt er wohl unweigerlich auf lustlose Rätsel, vollbusige Actionheldinnen und Clipping-Fehler. Dass „Tomb Raider - Angel of Darkness“ dennoch auf einer recht passablen Grafikengine basiert, vergessen viele dabei aber nur allzu oft. Diese zeichnet sich durch ihre große Variabilität aus, die wir uns hier zu Nutze machen wollen. Zudem unterstützt das Spiel bereits einige Effekte, die Pixel- und Vertex-Shader 2.0 voraussetzen. Zusammen mit dem Gebrauch von Bump Mapping und hochauflösenden Texturen wird das Spiel zwar nicht zum puren Augenschmaus wie z.B. FarCry, kann sich aber trotzdem sehen lassen. Zum Messen benutzten wir das Programm „Bench'em'All“, das es uns erlaubt, komfortabel die eingebaute Timedemo-Funktion zu nutzen. Wir stellten die Texturqualität auf 32 Bit, aktivierten alle PS-2.0-Effekte und sollten somit auch moderne Grafikkarten in Bedrängnis bringen.
Tomb Raider - AoD v49
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
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Half-Life 2
Auch wenn Half-Life 2 nun endlich erschienen ist, mussten wir im Vorfeld der Veröffentlichung noch auf den in Counter-Strike: Source integrierten Benchmark zurück greifen. Wurde uns mit dem ForceWare-Treiber 61.77 mit PCX-Karten noch der schnellere DirectX-8.1-Pfad aufgezwungen, war dieses mit dem nun verwendeten 65.76 nicht mehr der Fall. Dieser Treiber erlaubte es uns, auch auf diesen Grafikkarten die volle Pixelpracht begutachten zu können und damit auch vergleichbare Werte abzuliefern. Allerdings mussten wir die FX 5950 Ultra immer noch mit dem 8.1-Pfad betreiben.
Half-Life 2 - Video Stress Test
Angaben in Bildern pro Sekunde (FPS)
|
Performancerating
Performancerating 1024x768
Angaben in Prozent
|
In der niedrigsten von uns getesteten Auflösung machen beide Probanden eine sehr gute Figur. So kann die kleine Sapphire Radeon X800 die GeForce 6600 GT von nVidia durchweg in Schach halten und einen Vorsprung von drei Prozent erarbeiten. Gleichwohl sollte man anmerken, dass eben so viele Prozentpunkte zu einer GeForce 6800 fehlen.
Die Sapphire Radeon X800 XL kann derweil eine Radeon X800 Pro hinter sich lassen und kommt einer GeForce 6800 GT bedrohlich nahe. Mit dieser Grafikkarte scheint man bei ATi einen potentiellen Verkaufsschlager konzipiert zu haben - die Leistungen sprechen bis jetzt zumindest dafür.
Performancerating 1280x1024
Angaben in Prozent
|
In der nächst höheren Auflösung verliert die Sapphire Radeon X800 etwas an Boden gegenüber den direkten Konkurrenten von nVidia. So ist die GeForce 6600 GT nur noch ein Prozent zurück und die GeForce 6800 eilt mit nunmehr sieben Prozent Vorsprung in weite Ferne.
Die Radeon X800 XL kann in dieser Auflösung den Vorsprung gegenüber der X800 Pro noch weiter ausbauen. Gegen die GeForce 6800 GT verliert man allerdings etwas an Boden und muss sich mit einem Abstand von nun 1,3 Prozentpunkten begnügen. Dass all diese Abstände minimaler Natur sind, versteht sich von selber.
Performancerating AA & AF
Angaben in Prozent
|
Unter Verwendung von Anti-Aliasing und anisotroper Filterung kann die Sapphire Radeon X800 ihren Vorsprung gegenüber der GeForce 6600 GT nochmals ausbauen - wohl vor allem aufgrund des 256 Bit breiten Speicherinterfaces, das immerhin 22,4 GB/s Daten liefert - bei einer 6600 GT sind es derweil nur 16 GB/s. Der Abstand zu einer GeForce 6800 beträgt weiterhin gute sieben Prozent.
Nun scheint die Stunde der Sapphire Radeon X800 XL zu schlagen. Denn sie ist diese in der Lage, die GeForce 6800 GT von nVidia hinter sich zu lassen. Ok, zwei Prozent Mehrleistung bewegen sich im Rahmen des Unmerkbaren; trotzdem eine stolze Leistung, denn auch die X800 Pro wird weit hinter sich gelassen.
Sonstiges
Lautstärke
Die Lautstärke einer Grafikkarten ohne teure Messgeräte zu begutachten, war schon immer ein Tanz auf dem Drahtseil. Wir wollen deswegen lieber Vergleiche mit anderen Karten angeben, um auch näher an der Praxis zu bleiben. Alle unsere Angaben beziehen sich auf Grafikkarten, die wir nicht in einem Gehäuse betrieben haben.
Sapphires Karten lieferten durchweg eine gute Leistung ab. Vor allem die Radeon X800 gab auch unter Volllast ein nur kaum hörbares Geräusch ab, was wohl daraus resultierte, dass der verbaute Lüfter nur selten auf vollen Touren lief. Das Geräuschniveau liegt etwas über dem einer Radeon X800 XT und etwas unter dem einer Radeon 9800 Pro mit Standardkühler. Einen Tick lauter präsentierte sich uns hingegen die X800 XL. Ob dies an unserem subjektiven Empfinden liegt oder auf Tatsachen beruht, konnte nicht abschließend geklärt werden. Auf jeden Fall kam uns diese Karte unter Last etwas lauter vor. Hier erreichte sie in etwa das Niveau einer Radeon 9800 Pro oder einer GeForce 6800. In einem geschlossenen Gehäuse sollte dies aber nicht weiter stören.
Temperatur
Alle Messungen der Temperatur wurden außerhalb eines Gehäuses vorgenommen. Das Auslesen der Werte übernahm für uns der RivaTuner, der die Fähigkeit besitzt, Werte über einen längeren Zeitraum aufzuzeichnen. Die Werte im Idle-Modus erzielten wir nach zehnminütigem Betrieb auf dem Windows-Desktop, der Last-Werte entstanden nach einem kompletten 3DMark03-Durchlauf (alle vier Gametests).
Temperaturmessung
Angaben in °C
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Falsch ausgegebene Werte oder doch die Realität? Wir wissen es leider nicht. Falls es aber der Wirklichkeit entsprechen sollte, müssten wir unseren Hut vor ATi respektive Sapphire ziehen, denn die beiden Probanden sind äußerst kühle Köpfe. So kann vor allem die Radeon X800 mit nur 35 °C Idle-Temperatur glänzen; die X800 XL bringt es aufgrund eines leicht höheren Chiptakts und einem Pipelinequad mehr auf gut 38 °C.
Unter Last bietet sich ein ähnliches Bild. Hier kann sich wieder die X800 mit einer durchschnittlichen Temperatur von 60 °C an die Spitze setzen. Die X800 XL folgt ihr mit 64 °C auf dem Fuße. ATis neuer R430-Chip, der erstmals im High-End-Bereich auf 110 nm breite Strukturen setzt, scheint hierfür die Verantwortung zu tragen. Zudem scheint das auf Kupfer basierende Kühlerdesign trotz des kleinen Lüfters relativ effektiv zu sein.
Übertaktbarkeit
Von den Lesern oft verlangt und nun wieder einmal erfüllt: Overclocking. Nachdem wir alle regulären Benchmarks durchlaufen lassen hatten, nahmen wir uns die beiden Testkandidaten noch einmal vor und durchleuchteten diese auf ihre Übertaktbarkeit. Um die so gewonnene Leistung in konkrete Zahlen zu verwandeln und die Stabilität zu testen, ließen wir die übertakteten Karten einmal den 3DMark 05 bewältigen. Alle Übertaktungsversuche wurden mit dem Tool Rivatuner in der aktuellsten Version vorgenommen. Ältere Versionen kannten den R430-Chip noch nicht. Folgende Ergebnisse konnten wir dabei erzielen:
3DMark 05 - Overclocking
Angaben in Punkten
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Besonders beeindruckend ist natürlich die Taktsteigerung der Radeon X800. Hier sollte man Sapphire danken, dass man sich dazu entschlossen hat, GDDR3-Speicher mit 2,0 ns Zugriffszeit zu verbauen. Dieser lässt sich noch weit über seine Spezifikationen hinaus betreiben und streikt erst ab einer Geschwindigkeit von 581 MHz. Gegenüber dem Standardtakt ist dies eine Steigerung von 230 MHz (!) oder auch 65 Prozent. Schade ist nur, dass der Chip nicht mehr als 430 MHz mitmachen wollte. Darüber hinaus traten - auch mit deaktiviertem VPU-Recover - Bildfehler auf. Und so kann die Radeon X800 vom enorm gesteigerten Speichertakt nur bedingt profitieren, da den zwölf aktiven Pipelines das Mehr an Takt fehlt. Interessant wird es, wenn man bei dieser Karte die restlichen vier freischalten würde. So modifiziert winken die Leistungswerte einer weitaus teureren Radeon X800 XT.
Auch der Speicher der Radeon X800 XL von Sapphire macht eine ordentliche Taktsteigerung mit und lief bei uns mit bis zu 585 MHz vollkommen stabil. Allerdings stieg auch bei dieser Grafikkarte der R430-Chip relativ früh aus und quittierte den Dienst durch ein eingefrorenes Bild. Trotzdem sind zwölf Prozent mehr Takt nicht zu verachten und sorgen dafür, dass die übertaktete Radeon X800 XL einer X800 XT nahe kommt.
An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass die von uns erzielten Ergebnisse keinesfalls stellvertretend für die ganze Serie stehen. So ist das Übertakten immer vom jeweiligen System, ja sogar von der jeweiligen Grafikkarte abhängig, so dass sich immer andere Ergebnisse abzeichnen sollten. Unsere Werte sollten also lediglich als eine Referenz herangezogen werden.
Fazit
Sapphire Radeon X800:

Weiterhin könnte es der Radeon X800 zum Hindernis werden, dass sie vorerst nur für PCI Express erhältlich ist. In ATis AGP-Portfolio klafft an dieser Stelle eine Lücke, denn Radeon 9800 XT und 9800 Pro können es nicht mit dieser aufnehmen. Eine Umsetzung dieser Grafikkarte für den AGP-Bus wäre also durchaus wünschenswert, zumal man sich so auch einen größeren Käuferkreis erschließen könnte. Bis all dies eintritt, bleibt Sapphires Radeon X800 aber dennoch eine sehr gute Grafikkarte für Besitzer eines PCI Express-Systems, die zudem auf ein gutes Übertaktungspotential zurückgreifen wollen. Der Mehrpreis gegenüber einer GeForce 6600 GT muss im Moment noch billigend in Kauf genommen werden. Wir postulieren dennoch: Ist die Verfügbarkeit des R430 gut, wird es die Radeon X800 auch bald für knapp 200 Euro geben. Diesen Preis wäre sie allemal wert. Fazit: Eine schnelle Mittelklassekarte, deren Preis und Verfügbarkeit man im Auge behalten sollte.
Sapphire Radeon X800 XL:

Ob eine Adaption dieser Grafikkarte für AGP notwendig ist, steht derweil zur Diskussion, denn eigentlich gibt es in diesem Bereich die „alte“ Radeon X800 Pro auf Basis des R420-Chips, so dass diese wohl eher unnötig wäre. Für (zukünftige) Besitzer eines brandneuen PCI Express-Systems dürfte Sapphires Radeon X800 XL aber eine sehr gute Option darstellen, zumal man durch geschicktes Übertakten auch noch ein Mehr an Leistung aus dieser Karte kitzeln kann. Fazit: Eine sehr schnelle Grafikkarte zu einem äußerst fairen Preis.






