01.05.2005 13:58

Test: Viermal GeForce 6600 GT für AGP (20/21)

„Mainstream“ schnell wie nie zuvor
Autor: Christoph Becker

Übertaktbarkeit

Nachdem wir alle regulären Benchmarks durchlaufen lassen hatten, nahmen wir uns die vier Testkandidaten noch einmal vor und durchleuchteten diese auf ihre Übertaktbarkeit. Um die so gewonnene Leistung in konkrete Zahlen zu verwandeln und die Stabilität zu testen, ließen wir die übertakteten Karten den 3DMark05 bewältigen. Folgende Ergebnisse konnten wir dabei erzielen:

3DMark 05 - Overclocking

 AOpen GeForce 6600 GT:
Overclocking (570/620 MHz)
3.533
Standard (500/450 MHz)
2.787
 Inno3D GeForce 6600 GT:
Overclocking (570/620 MHz)
3.539
Standard (500/500 MHz)
3.001
 Leadtek WinFast A6600 GT:
Overclocking (600/555 MHz)
3.558
Standard (500/450 MHz)
2.890
 MSI NX6600 GT:
Overclocking (515/600 MHz)
3.326
Standard (500/450 MHz)
2.886
Angaben in Punkten

Das beste Ergebnis in Sachen GPU-Takt konnte Leadteks WinFast A6600 GT erzielen, deren NV43-Chip sich bei bis zu 600 MHz einwandfrei betreiben ließ. Noch höheren Leistungen stand jedoch der GDDR3-Speicher im Wege, der sich mit bis zu 555 MHz ansprechen ließ. Die Modelle von AOpen und Inno3D vertrugen exakt die gleichen Taktfrequenzen. Einzig die MSI-Karte konnte durch magere 15 MHz mehr Chiptakt nicht überzeugen.

An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass die von uns erzielten Ergebnisse keinesfalls stellvertretend für die ganze Serie stehen. So ist das Übertakten immer vom jeweiligen System - ja sogar von der jeweiligen Grafikkarte abhängig - so dass sich immer andere Ergebnisse abzeichnen sollten. Unsere Werte sollten lediglich als Referenz herangezogen werden.